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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Leistungshalbleiterbauelement
mit einem Halbleiterkörper,
in dessen eine Oberfläche
wenigstens ein Trench eingebracht ist, einer in dem Trench vorgesehenen
Elektrodeneinrichtung aus polykristallinem Silizium und einer an
den Trench angrenzenden ersten Halbleiterzone eines ersten Leitfähigkeitstyps,
die mit einer auf der einen Oberfläche des Halbleiterkörpers vorgesehenen
ersten Metallisierung versehen ist und von einer an den unteren
Bereich des Trenches angrenzenden zweiten Halbleiterzone des ersten
Leitfähigkeitstyps
durch eine an den Trench angrenzende dritte Halbleiterzone des zweiten,
zum ersten Leitfähigkeitstyp
entgegengesetzten Leitfähigkeitstyps getrennt
ist. Bei einem solchen Leistungshalbleiterbauelement kann es sich
beispielsweise um einen IGBT (Bipolartransistor mit isoliertem Gate),
eine spezielle Variante eines IGBTs, nämlich um einen IEGT (Injection
Enhanced Gated Transistor) oder auch um einen Feldeffekttransistor
handeln. Außerdem
betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Herstellen
eines solchen Leistungshalbleiterbauelementes.
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Bei
IGBTs hat die Rückwirkungskapazität, also
die Gate-Kollektor-Kapazität, die auch
als Miller-Kapazität
bezeichnet wird, einen wesentlichen Einfluss auf das Ein- und Ausschaltverhalten
des Bauelementes sowie auf dessen Stabilität im Kurzschlussfall. Eine
hohe Rückwirkungskapazität führt nämlich zu
längeren
Schaltvorgängen
und damit erhöhten
Schaltverlusten. Außerdem
kann im Kurzschlussfall eine im Effekt negative Kapazität entstehen,
die ein instabiles Verhalten des Bauelements nach sich zieht. Ein
solches instabiles Verhalten drückt
sich beispielsweise in einer verstärkten Nei gung zu Schwingungen
und einem nicht kontrollierbaren Anstieg von Gatespannung und -strom
aus (vgl. hierzu auch I. Omura et al.: IGBT Negative Gate Capacitance
and Related Instability Effects, IEEE Electron device Letters, Vol.
18, No. 12, 1997, Seiten 622-624, und I. Omura et al.: Oscillation
Effects in IGBT's
Related to Negative Capacitance Phenomena, IEEE Transactions on
Electron Devices, Vol. 46, No. 1, 1999, Seiten 237-244). Es hat
sich gezeigt, dass dieser unerwünschte
Effekt einer negativen Kapazität
sich grundsätzlich
durch ein kleines Verhältnis
von der Rückwirkungskapazität zur Gate-Source-Kapazität vermeiden
lässt.
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Bei
einem Trench-IGBT mit n-leitender Sourcezone (bzw. Emitterzone),
kurz auch n-Source (bzw. n-Emitter) genannt, p-Bodyzone, n-Basiszone und p-Drainzone
(bzw. p-Kollektorzone) ist speziell bei einer für höhere Spannungen ab etwa 1200
V ausgelegten breiten n-Basiszone die an diese angrenzende Gatefläche groß, so dass
auch zwangsläufig
eine sehr hohe Rückwirkungskapazität mit den
oben angegebenen Nachteilen vorliegt. Es sei an dieser Stelle angemerkt,
dass bei einem Feldeffekt- bzw. MOS-Transistor an sich von Source,
Gate und Drain gesprochen wird, während bei einem IGBT die entsprechenden
Anschlüsse
auch als Emitter, Gate und Kollektor bezeichnet werden.
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Im
Folgenden soll zunächst
anhand der 8 bis 12 der Stand der Technik
zu Trench-IGBTs mit verringerter Rückwirkungskapazität erläutert werden.
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8 zeigt die Grundstruktur
eines Trench-IGBTs (vgl. hierzu auch beispielsweise
1 von
EP 0 847 090 A2 und
DE 19 651 108 A1 bzw.
US 5 894 149 A bzw.
US 6 111 290 A mit
einem Halbleiterkörper
1,
in welchem eine n-Basiszone
7, eine p-Basis- bzw. Bodyzone
8, eine
n-Source- bzw. Emitterzone
5 und Trenches
3 mit
einer Gateelektrode
4 aus beispielsweise poly kristallinem
Silizium und eine dieses im Trench
3 umgebende Gateisolierschicht
30 sowie
eine p-Drain- bzw. Kollektorzone
22 vorgesehen sind.
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Die
angegebenen Leitfähigkeitstypen
können
selbstverständlich
auch jeweils umgekehrt sein. Dies gilt in gleicher Weise für die folgenden
Beispiele zum Stand der Technik und für die anschließenden Ausführungsbeispiele
der Erfindung.
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Der
Halbleiterkörper 1 besteht
vorzugsweise aus Silizium. Es sind aber auch andere Halbleitermaterialien,
wie beispielsweise SiC, AIIIBv usw.
denkbar. Dotierstoffe für
n-Leitfähigkeit
bzw. p-Leitfähigkeit sind
beispielsweise Phosphor bzw. Bor. Auch hier können andere Dotierstoffe eingesetzt
werden. Dies gilt in gleicher Weise für die folgenden Beispiele und auch
für die
Ausführungsbeispiele
der Erfindung.
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Auf
einer ersten Oberfläche 2 des
Halbleiterkörpers 1 befindet
sich eine Source- bzw. Emittermetallisierung 6, während auf
einer zweiten, gegenüberliegenden
Oberfläche 12 des
Halbleiterkörpers 1 eine Drain-
bzw. Kollektormetallisierung 9 vorgesehen ist. Für die Metallisierungen 6, 9 kann
beispielsweise Aluminium oder ein anderes geeignetes Kontaktmetall
verwendet werden. Denkbar ist auch der Einsatz von polykristallinem
Silizium.
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Die
Gateelektrode 4 ist durch eine Isolierschicht 35 von
der Metallisierung 6 elektrisch getrennt. Für diese
Isolierschicht 35 kann beispielsweise Siliziumdioxid und/oder
Siliziumnitrid eingesetzt werden.
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Für höhere Sperrspannungen
hat sich die als IEGT bezeichnete Variante des IGBTs infolge ihrer verringerten
Durchlassspannung als günstiger
erwiesen. IEGTs sind beispielsweise in
US 5 329 142 A US 5 448 083 A und
US 5 585 651 A beschrieben.
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Bei
diesen IEGTs besteht das Grundprinzip darin, den über die
Bodyzonen (vgl.
8 in
8)
zum Vorderseitenkontakt (vgl.
6 in
8) abfließenden Löchern nur einen relativ schmalen
Strompfad zur Verfügung
zu stellen, so dass sich unterhalb der Bodyzonen eine hohe Löcherstromdichte
und damit ein hoher Ladungsträgergradient
einstellt. Dieser hohe Ladungsträgergradient
hat dann eine hohe Ladungsträgerüberschwemmung
in der niedrig dotierten n-Basiszone (vgl. 7 in
8) zur Folge. Da vor allem bei einer
dicken n-Basiszone, also bei höher
sperrenden IGBTs, für
Spannungen ab etwa 1200 V der Spannungsabfall in der n-Basiszone
die gesamte Durchlaßspannung
dominiert, lässt
sich auf diese Weise trotz des Widerstandes, der den Löchern in dem
schmalen Strompfad entgegengesetzt wird, die Durchlassspannung des
IGBTs vermindern. Der schmale Strompfad wird im Allgemeinen dadurch
erzeugt, dass die Trench-IGBT-Zellen nicht direkt benachbart, sondern
mit einem Zwischenraum angeordnet werden (vgl. hierzu auch
GB 2 314 206 A bzw.
EP 0 813 250 A2 ,
EP 0 847 090 A2 und
DE 19 651 108 A1 bzw.
US 5 894 149 A bzw.
US 6 111 290 A .
Im einzelnen zeigen hierzu
9 einen
IEGT, bei dem nur jeder dritte Streifen der streifenförmigen Trenches
3 Source-
bzw. Emitterzonen
5 enthält, während in den anderen Streifen
keine Source- bzw. Emitterzonen vorgesehen und die Bodyzonen
8 nicht
an die Sourcemetallisierung
6 angeschlossen sind,
10 einen IEGT, bei dem das
Gebiet zwischen den mit Source- bzw. Emitterzonen
5 versehenen
aktiven Streifen bzw. Zellen durch ein floatendes, p-Gebiet
16 gefüllt ist,
das in die n-Basis
7 tiefdiffundiert ist,
11 einen IEGT, der ähnlich zum IEGT von
10 ist, bei dem jedoch ein
Zwischenzellenbereich
14 von polykristallinem Silizium
der Gateelektrode
4 überdeckt
ist, und
12 einen IEGT,
der ähnlich
zum IEGT von
11 ist,
wobei jedoch hier im Zwischenzellenbereich
14 das polykristalline
Silizium der Gateelektrode
4 einen treppenförmi gen Verlauf
hat, was zu einer Verminderung der Rückwirkungskapazität beiträgt.
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Dennoch
weisen alle IEGTs der 9 bis 12 noch eine hohe Rückwirkungskapazität auf, die
letztlich auf die große,
nicht für
den MOS-Kanal in der Bodyzone 8 benötigte Fläche der Gateisolierschicht 30 zurückzuführen ist.
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Bei
planaren IGBTs (also nicht Trench-IGBTs) kann die Rückwirkungskapazität verringert
werden, wenn die Dicke der Gateisolierschicht außerhalb des eigentlichen Kanalbereiches,
also außerhalb
der Bodyzone, vergrößert wird
(vgl.
EP 0 837 508
A2 ). Dagegen kann bei Trench-IGBTs die Rückwirkungskapazität vermindert
werden, indem die in inaktiven Trenchs angeordnete Elektrode nicht
an das Gatepotential, sondern vielmehr an das Emitter- bzw. Vorderseitenpotential
angeschlossen wird (vgl.
DE
19 651 108 A1 bzw.
US
5 894 149 A bzw.
US
6 111 290 A . Bei einer solchen Anordnung steht aber ein
großer
Teil, beispielsweise die Hälfte
des polykristallinen Siliziums der Gateelektrode nicht für deren Leitfähigkeit
zur Verfügung,
wodurch der effektive Gatewiderstand in unerwünschter Weise erhöht wird.
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Aus
US 6 150 675 A ist
ein planarer MOS-Transistor oder IGBT bekannt, bei dem ein Teil der
Gateelektrode abgetrennt und mit der Sourcemetallisierung verbunden
ist. Weiterhin sind aus
US
5 283 201 A und
US
5 801 417 A Trenchtransistoren bekannt, bei denen der untere
Teil der Gateelektrode im Trench abgetrennt und vom Gate elektrisch
isoliert ist. In
US
5 326 711 A wird durch zum Teil nebeneinander liegende,
aber elektrisch miteinander verbundene Elektroden in einem Trench
eine spezielle Ausformung der Gateelektrode realisiert. Die nach
veroffentlichte
DE 1
038 177 A zeigt einen MOS-Transistor mit ebenfalls nur
zum Teil nebeneinander liegenden Elektroden in einem Trench, die
an verschiedene Potentiale angeschlossen werden können. Weiterhin
ist aus der
DE 199
05 421 A1 ein Leistungshalbleiterbauelement mit reduzierter
Miller-Kapazität bekannt, bei
dem in einem Trench getrennte Gateelektroden vorgesehen sind und
sich eine Source-Metallisierung im
Abstand über
diese Source-Metallisierung erstreckt. Ein ähnliches Leistungshalbleiterbauelement mit
zwei getrennten Gateelektroden in einem Trench und einer diese Gateelektroden
im Abstand überbrückenden
Metallisierung ist auch aus der JP 05-007002 A bekannt.
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Bisher
wurde aber noch kein befriedigender Lösungsansatz gefunden, mit dem
bei Trench-IGBTs die Rückwirkungskapazität ohne Inkaufnahme
von Nachteilen bei guter Flächenausnutzung
ohne weiteres vermindert werden kann.
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Es
ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Leistungshalbleiterbauelement
in Trenchstruktur zu schaffen, das sich durch eine erheblich verminderte
Rückwirkungskapazität bei guter
Flächenausnutzung
auszeichnet. Außerdem
soll ein Verfahren zum Herstellen eines solchen Leistungshalbleiterbauelementes
angegeben werden.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein
Leistungshalbleiterbauelement mit den Merkmalen des Patentanspruches
1 gelöst.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
weist insbesondere die folgenden Verfahrensschritte auf:
- (a) Ätzen
mindestens eines Trenches in einen Halbleiterkörper,
- (b) Erzeugen einer Gateisolierschicht auf der Oberfläche des
Halbleiterkörpers
und des Trenches,
- (c) Erzeugen einer polykristallinen Siliziumschicht auf der
Gateisolierschicht,
- (d) Abscheiden einer ersten Materialschicht, die zur Maskierung
der polykristallinen Siliziumschicht geeignet ist,
- (e) Einbringen einer für
die Maskierung einer nachfolgenden Ätzung der ersten Materialschicht geeigneten
zweiten Materialschicht wenigstens im unteren Teil des Trenches,
- f) Entfernen der ersten Materialschicht in dem nicht mit der
zweiten Materialschicht maskierten Bereich,
- (g) Entfernen der zweiten Materialschicht,
- (h) Erzeugen einer Isolierschicht auf der polykristallinen Siliziumschicht
in dem nicht durch die erste Materialschicht maskierten Bereich,
- (i) anisotropes Ätzen
der polykristallinen Siliziumschicht in dem nicht durch die Isolierschicht
maskierten Bereich am Boden des Trenches,
- (j) Strukturieren der polykristallinen Siliziumschicht,
- (k) Aufbringen einer weiteren Isolierschicht,
- (l) Ätzen
von Kontaktlöchern
durch die weitere Isolierschicht zum Halbleiterkörper und
- (m) Aufbringen einer Metallisierung.
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Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Leistungshalbleiterbauelement
in Trenchstruktur, bei dem es sich insbesondere um einen IGBT und
vorzugsweise um einen IEGT handelt, wird ein großer Teil der bei üblichen
Strukturen vorhandenen Rückwirkungskapazität infolge
der Trennung der Gate-Elektrodeneinrichtung in mindestens zwei,
elektrisch voneinander getrennte Elektroden durch eine Source-Drain-Kapazität ersetzt.
Damit wirkt eine Änderung
der Drainspannung nur geringfügig
auf das Gate zurück.
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Die
auf diese Weise erheblich verminderte Rückwirkungskapazität bedingt
eine bessere Steuerbarkeit des Leistungshalblei terbauelements und
eine einfachere Beherrschbarkeit von Störfällen, wie beispielsweise von
einem Kurzschluss. Speziell gegenüber dem aus
DE 19 651 108 A1 (bzw.
US 5 894 149 A bzw.
US 6 111 290 A bekannten
Leistungshalbleiterbauelement liegt ein Vorteil darin, dass für die gleiche
aktive Kanalweite nur die halbe Fläche an Bodyzone benötigt wird.
Neben dieser direkten Flächeneinsparung
wird damit auch infolge des besseren Löcherstaueffekts eine höhere Ladungsträgerüberschwemmung
im Volumen des Halbleiterkörpers
und damit eine niedrigere Durchlassspannung erreicht.
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Wesentlich
an dem erfindungsgemäßen Leistungshalbleiterbauelement
ist somit, dass die im Trench gelegene Elektrodeneinrichtung zunächst im Wesentlichen
lateral in einen an Gate angeschlossenen Teil und einen an Source
angeschlossenen Teil unterteilt ist, wobei diese beiden Teile elektrisch
voneinander getrennt sind. Die beiden Teile bestehen aus polykristallinem
Silizium, und die zwischen ihnen zu ihrer Trennung vorgesehene Isolationsschicht kann
beispielsweise aus Siliziumdioxid und/oder Siliziumnitrid oder aus
mehreren Filmen hergestellt sein, welche vorzugsweise aus diesen
Materialien gebildet sind.
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Die
im Trench vorgesehene Elektrodeneinrichtung besteht also aus einer
mit dem Gateanschluss verbundenen Elektrode und aus einer mit der Sourcemetallisierung
verbundenen Elektrode. Die mit dem Gateanschluss verbundene Elektrode
reicht mindestens bis in die Tiefe der Unterseite der Bodyzone und
vorzugsweise im Wesentlichen bis zum Boden des Trenches. Die mit
der Sourcemetallisierung verbundene Elektrode weist einen Anteil
auf, der einen Zwischenzellenbereich überlappt. In diesem Zwischenzellenbereich
ist dann vorzugsweise die mit Source verbundene Elektrode an die
Sourcemetallisierung angeschlossen, was eine gute Flächenausnutzung
gewährleistet.
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Weiterhin
kann die mit Gate verbundene Elektrode einen Anteil haben, der die
mit Source verbundene Elektrode zumindest teilweise überlappt.
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Das
erfindungsgemäße Leistungshalbleiterbauelement
hat in bevorzugter Weise eine Streifenstruktur. Das heißt, die
Trenches erstrecken sich in zueinander im Wesentlichen parallel
verlaufenden Streifen im Halbleiterkörper. Eine andere Möglichkeit für die Strukturierung
des Leistungshalbleiterbauelementes ist eine in der Draufsicht quadratische,
hexagonale oder Polygonform für
die einzelnen Zellen bzw. die dritten Halbleiterzonen. In diesem
Fall umgeben der Trench und die Elektrodeneinrichtung die dritte
Halbleiterzone seitlich.
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Im
Zwischenzellenbereich kann weiterhin ein floatendes, also elektrisch
nicht kontaktiertes Gebiet vorgesehen werden. Auch ist es möglich, im
Zwischenzellenbereich einen zusätzlichen
Trench vorzusehen.
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Weiterhin
kann eine der beiden Elektroden mit dem Gateanschluss des Leistungshalbleiterbauelementes
verbunden werden, während
die andere Elektrode mit einem unabhängigen, von Gate und Source
getrennten Anschluss verbunden ist.
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An
dem erfindungsgemäßen Verfahren
sind insbesondere die Schritte (d) bis (i) von Bedeutung, da mit
diesen ohne zusätzliche
Fototechnik eine Trennung der mit Gate verbundenen Elektrode und der
mit Source verbundenen Elektrode erreicht werden kann.
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Die
zum Auffüllen
des Trenches vorzugsweise verwendete weitere polykristalline Siliziumschicht kann
zusätzlich
zum Anschließen
an die Gateelektrode verwendet werden. Hierzu muss die weitere polykristalline
Siliziumschicht mit der zuerst genannten polykristallinen Siliziumschicht
elektrisch leitend verbunden werden.
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Nachfolgend
wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
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1 einen
Schnitt durch einen Trench-IGBT (IEGT) nach einem ersten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung,
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2 einen
Schnitt durch einen Trench-IGBT (IEGT) nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung,
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3a und 3b einen
Schnitt bzw. eine Draufsicht eines Trench-IGBTs (IEGTs) nach dem zweiten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung,
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4 einen
Schnitt durch einen Trench-IGBT (IEGT) nach einem dritten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung,
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5 einen
Schnitt durch einen Trench-IGBT (IEGT) nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung,
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6a bis 6h Schnitte
zur Erläuterung der
Herstellung eines Trench-IGBTs nach einem ersten Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Verfahrens,
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7a bis 7e Schnitte
zur Erläuterung eines
zweiten Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Verfahrens,
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8 einen
Schnitt durch einen herkömmlichen
Trench-IGBT und
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9 bis 12 Schnitte
durch herkömmliche
Trench-IGBTs (IEGTs).
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Die 8 bis 12 sind
bereits eingangs erläutert
worden.
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In
den Figuren werden für
einander entsprechende Bauteile jeweils die gleichen Bezugszeichen verwendet.
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1 zeigt
einen Schnitt durch einen IEGT nach einem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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Im
Unterschied zu den herkömmlichen IEGTs
nach den 8 bis 12 ist
hier eine Elektrodeneinrichtung 4 aus zwei Teilen gebildet,
nämlich einer
mit einem Gateanschluss G verbundenen ersten Elektrode 10 und
einer mit einer Sourcemetallisierung 6 verbundenen zweiten
Elektrode 11. Die beiden Elektroden 10, 11 sind
dabei lateral nebeneinander und im Wesentlichen parallel zueinander
in den jeweiligen Trenches 3 angeordnet. Die Elektrode 10 ist
zu der Sourcezone 5 bzw. zu der Bodyzone 8 benachbart
und von diesen Zonen durch eine Gateisolierschicht 30 elektrisch
getrennt.
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Die
Elektrode 11, die über
einer Isolierschicht 23 mit der Sourcemetallisierung 6 verbunden
ist, übernimmt
bei Änderungen
der an einer Drainmetallisierung 9 liegenden Spannung den
größten Teil
der Rückwirkung
und schirmt damit Gate G von diesen Änderungen ab. Die Isolierschicht 23 ist
vorzugsweise ein durch thermische Oxidation am Prozessanfang erzeugtes
Dickoxid, das insbesondere im Randbereich eines Chips von Bedeutung
ist und im Zellenbereich vorkommen kann aber nicht muss.
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Besonders
vorteilhaft ist eine Streifenstruktur für die Trenches 3 und
damit für
die Elektrodeneinrichtung 4, da dann ein Gateanschluss
G für die
Elektrode 10 vor oder hinter der Zeichenebene am Ende des
jeweiligen Streifens, also im Endbereich der Elektrode 10,
angebracht werden kann, wie dies durch Strichlinien in 1 angedeutet
ist.
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Der
Anschluss der Elektrode 11 an die Sourcemetallisierung 6 erfolgt
vorzugsweise über
einen einen Zwischenzellenbereich 14 überlappenden Anteil 13 durch
ein eine Isolierschicht 35 bildendes Dickoxid (Siliziumdioxid)
hindurch. In diesem Zwischenzellenbereich 14 ist der Anteil 13 der
Elektrodeneinrichtung vorzugsweise stufenförmig gestaltet.
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Eine
Isolationsschicht 18, die die beiden Elektroden 10, 11 elektrisch
voneinander trennt, besteht vorzugsweise aus Siliziumdioxid (SiO2) oder Siliziumnitrid (Si3N4) oder aus mehreren Schichten 19, 20 (vgl.
den linken Trench 3 in 1), von
denen mindestens eine aus Siliziumdioxid und mindestens eine aus
Siliziumnitrid hergestellt ist.
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Der
Anschluss der Elektroden 11 an die Sourcemetallisierung 6 kann
für einander
zugewandte Elektroden 11 von zwei benachbarten Zellen über den
Anteil 13 gemeinsam erfolgen, wie dies in 1 gezeigt
ist.
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2 zeigt
einen Schnitt durch einen IEGT nach einem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Dieses Ausführungsbeispiel entspricht im
Wesentlichen dem Ausführungsbeispiel von 1.
Zusätzlich überlappen
hier aber die Isolierschicht 18 und die Elektrode 10 die
mit der Sourcemetallisierung 6 verbundene Elektrode 11 teilweise im
Zwischenzellenbereich 14. Die Überlappung darf aber nur so
weit gehen, dass die Elektroden 11 noch elektrisch getrennt
von den Elektroden 10 mit der Metallisierung 6 verbunden
werden können.
Das heißt, für diese
Verbindung muss in der Elektrode 10 lediglich eine beispielsweise
quadratische Öffnung
vorgesehen werden, in welcher der Anschluss der Sourcemetallisierung 6 an
die Elektroden 11 vorgenommen wird, wobei dieser Anschluss
durch das Dickoxid der Isolierschicht 35 von den Elektroden 10 elektrisch
getrennt ist.
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Ein
IEGT mit der Struktur des Ausführungsbeispiels
von 2 ist besonders vorteilhaft, wenn anstelle von
Streifen beispielsweise quadratische Zellen für den Aufbau des Leistungshalbleiterbauelements
verwendet werden.
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Die 3a und 3b zeigen
ein konkretes Ausführungsbeispiel
mit quadratischen Zellen, wobei 3a eine
Schnittdarstellung ist und 2 entspricht
und 3b eine Draufsicht darstellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel überlappt
also die mit Gate verbundene Elektrode 10 die mit Source
verbundene Elektrode 11.
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In
der Draufsicht von 3b sind lediglich die Strukturen
der Trenches 3, des polykristallinen Siliziums für die mit
Gate verbundenen Elektroden 10, der Gateisolierschicht 30,
der Isolierschicht 35 und von Kontaktlöchern 40, 41 mit
der dort durchgreifenden Sourcemetallisierung 6 dargestellt.
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4 zeigt
ein weiteres Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Leistungshalbleiterbauelementes
mit einem IEGT in einem Schnitt, wobei hier im Zwischenzellenbereich 14 ein
weiterer Trench 17 mit zwei mit Source verbundenen Elektroden 11, ähnlich wie
bei dem herkömmlichen
Leistungshalbleiterbauelement von 9, vorgesehen
ist. Anstelle des floatenden Gebietes 16 des Ausführungsbeispiels von 1 bzw.
des Ausführungsbeispiels
der 2, 3a und 3b liegt
hier also dieser zusätzliche Trench 17 vor,
damit die einzelnen Zellen nicht direkt benachbart sind, sondern
einen Zwischenraum aufweisen, wie dies oben erläutert wurde.
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Anstelle
eines solchen zusätzlichen
Trenches 17 kann auch ein sogenannter breiter Trench 21 im
Zwischenzellenbereich 14 vorgesehen werden, wie dies im
Ausführungsbeispiel
von 5 veranschaulicht ist. Auch dieser breite Trench 14 sorgt
für den
für die
Erzeugung des schmalen Strompfades notwendigen Abstand zwischen
den einzelnen Zellen.
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Im
Folgenden sollen anhand der 6a bis 6h und 7a bis 7e noch
zwei verschiedene Ausführungsbeispiele
zur Herstellung des erfindungsgemäßen Leistungshalbleiterbauelementes
erläutert
werden. Diese Figuren stellen dabei jeweils Schnittbilder nach einzelnen
Herstellungsschritten durch einen Trench und dessen unmittelbare
Umgebung dar.
- (a1) Zunächst wird, wie in 6a gezeigt
ist, auf bzw. in einer Oberfläche 2 eines
Halbleiterkörpers 1 eine
strukturierte Isolierschicht 23 aus insbesondere Siliziumdioxid,
also vorzugsweise eine Siliziumdioxidschicht, erzeugt. Das Strukturieren
dieser Siliziumdioxidschicht 23 kann in üblicher
Weise beispielsweise mit Hilfe einer Fotolackschicht und deren Belichtung
oder einen LOCOS-Prozess erfolgen. Vorzugsweise handelt es sich
bei der Siliziumdioxidschicht um eine Feldoxidschicht. Es schließt sich
sodann die Ätzung
eines Trenches 3 an. Schließlich kann optional in einem
späteren Zwischenzellenbereich 14 (vgl. 1 und 2) eine
Zone 16 eingebracht werden, die einen Leitfähigkeitstyp
hat, der zum Leitfähigkeitstyp
des Halbleiterkörpers 1 entgegengesetzt
ist. Im vorliegenden Beispiel weist der Halbleiterkörper 1 die n-Leitfähigkeit
auf, so dass für
die Zone 16 die p-Leitfähigkeit
vorgesehen ist. Das Dotieren der Zone 16 kann beispielsweise
durch Ione nimplantation erfolgen. Außerdem ist es möglich, die
Dotierung der Zone 16 schon vor der Erzeugung der Siliziumdioxidschicht 23 durch
Diffusion vorzunehmen. Es ist aber auch möglich, auf die Zone 16 zu
verzichten und im Zwischenzellenbereich später einen weiteren Graben 17 (vgl. 4)
vorzusehen oder aber den Trench breit zu gestalten (vgl. 5).
- (b1) Sodann werden, wie in 6b gezeigt
ist, auf der freiliegenden Oberfläche 2 des Halbleiterkörpers 1 und
gegebenenfalls der Zone 8 sowie im Trench 3 und
eventuell auf der freiliegenden Oberfläche der Siliziumdioxidschicht 23 eine Gateisolierschicht 30,
eine polykristalline Siliziumschicht 31 und eine Siliziumnitridschicht 32 als erste
Materialschicht in dieser Reihenfolge erzeugt. Die polykristalline
Siliziumschicht 31 und die Siliziumnitridschicht 32 werden
durch Abscheidung gebildet. Anstelle von Siliziumnitrid kann für die erste
Materialschicht 32 auch ein anderes, zur Maskierung der
Polysiliziumoxidation geeignetes Material verwendet werden. Weiterhin ist
es möglich,
auf der polykristallinen Siliziumschicht 31 noch vor der
Nitridabscheidung eine dünne
Siliziumdioxidschicht 39 (in 6c durch Strichlinie
angedeutet) aufzubringen.
- (c1) Sodann wird ganzflächig
eine Fotolackschicht 33 als zweite Materialschicht aufgebracht und
soweit zurückgeätzt, dass
der Fotolack zumindest im unteren Teil des Trenches 3 (vgl.
die Strichlinie 42) zurückbleibt.
Anstelle von Fotolack kann für
die zweite Materialschicht auch ein anderes Material verwendet werden,
das als Maskierung für
die nachfolgende Ätzung
der ersten Materialschicht, also der Siliziumnitridschicht 32,
geeignet ist. Anschließend
wird die Siliziumnitridschicht 32 im nicht von der Fotolackschicht 33 geschützten Be reich,
also auf der Oberfläche
und eventuell im oberen Teil des Trenches 3 entfernt. 6c zeigt
die nach dem Rückätzen der
Fotolackschicht 33 und der Siliziumnitridschicht 32 erhaltene
Struktur: die Fotolackschicht 33 verbleibt als Stöpsel im
Trench 3. Ebenso ist in Trench 3 zwischen der
polykristallinen Siliziumschicht 31 und der Fotolackschicht
(dem Stöpsel) 33 noch die
Siliziumnitridschicht 32 vorhanden. Die Strukturierung
der Fotolackschicht 33 kann auch in üblicher Weise durch Belichtung
und anschließende Entwicklung
erfolgen.
- (d1) Anschließend
wird, wie in 6d dargestellt ist, die Lackschicht 33 bzw.
der im Trench 3 verbliebene Stöpsel dieser Lackschicht entfernt,
und die von der Siliziumnitridschicht 32 freiliegende Oberfläche der
polykristallinen Siliziumschicht 31, also im Wesentlichen
die Oberfläche
der polykristallinen Siliziumschicht 31 außerhalb
des Trenches, wird oxidiert. Es wird also eine lokale, zumindest
im unteren Teil des Trenches 3 durch die erste Materialschicht
maskierte Oxidation der polykristallinen Siliziumschicht 31 vorgenommen. Dadurch
entsteht eine Isolierschicht 34 aus Siliziumdioxid im Wesentlichen
oberhalb der Oberfläche 2 des
Halbleiterkörpers 1 auf
der polykristallinen Siliziumschicht 31. Es liegt damit
die in 6d gezeigte Struktur vor.
- (e1) Sodann kann, wie in 6e gezeigt
ist, optional die Siliziumnitridschicht 32 im Trench entfernt werden.
Es ist aber auch möglich,
an dieser Stelle noch die Siliziumnitridschicht 32 in Trench 3 zu belassen.
Jedenfalls wird anschließend
die polykristalline Siliziumschicht 31 anisotrop geätzt, wobei
diese polykristalline Siliziumschicht 31 oberhalb der Oberfläche 2 im
Wesentlichen außerhalb des
Trenches 3 durch die Silizium dioxidschicht 34 maskiert
bleibt. Gegebenenfalls wird sodann erst die Siliziumnitridschicht 32 im
Trench 3 abgetragen. Es entsteht so eine Struktur, bei
der die polykristalline Siliziumschicht 31 im Wesentlichen
nur noch im Bereich der Wände
des Trenches 3 und oberhalb der Oberfläche 2 verbleibt, während der Boden
des Trenches 3 durch die Gateisolierschicht 30 bedeckt
ist. Damit liegt die in 6e dargestellte
Struktur vor.
- (f1) Auf die Oberfläche
der in 6e gezeigten Struktur wird sodann
eine dünne,
d.h, den Trench 3 nicht auffüllende Isolationsschicht 37 aus
Siliziumdioxid oder Siliziumnitrid durch Oxidation oder Abscheidung
aufgebracht. Im vorliegenden Beispiel wird angenommen, dass diese
Isolationsschicht 37 aus Siliziumdioxid besteht. Sie bildet daher
mit der Siliziumdioxidschicht 34 eine Einheit, die somit
in 6f nicht mehr gesondert gezeichnet ist. Das heißt, in 6f besteht
die oberhalb der Oberfläche 2 des
Halbleiterkörpers
auf der polykristallinen Siliziumschicht 31 vorgesehene
Isolationsschicht 37 außerhalb des Trenches 3 eigentlich
auch noch aus der Siliziumdioxidschicht 34. Die Isolationsschicht 37 entspricht
in der Funktion der Isolationsschicht 18 aus 1 oder 2.
Sodann wird der Trench 3 durch eine weitere polykristalline
Siliziumschicht 38 aufgefüllt. Dieses Auffüllen des
Trenches 3 kann durch ganzflächiges Abscheiden von polykristallinem Silizium
und anschließendes
Rückätzen vorgenommen
werden. Damit liegt dann die in 6f gezeigte
Struktur vor.
- (g1) Es schließt
sich eine Strukturierung der polykristallinen Siliziumschicht 31 an,
bei der diese im Wesentlichen oberhalb der späteren Bodyzone 8 zusammen
mit der darauf vorgesehenen Siliziumdioxidschicht 37 beispiels weise
durch Ätzen
abgetragen wird. Es wird damit die in 6g dargestellte
Struktur erhalten.
- (h1) Anschließend
wird die p-leitende Bodyzone 8 durch Implantation oder
Diffusion in die Oberfläche
des Halbleiterkörpers 1 eingebracht.
Diese Implantation oder Diffusion erfolgt zu diesem Zeitpunkt optional.
Das heißt,
sie kann auch zu einem früheren
Zeitpunkt vorgenommen werden. Gleiches gilt auch für die sodann
vorgenommene Erzeugung der n-leitenden Sourcezone 5, die
ebenfalls durch Implantation oder Diffusion, vorzugsweise jedoch
durch Implantation und anschließendes
Ausheilen, eingebracht wird. Sodann wird eine weitere Isolierschicht 35 aus
Siliziumdioxid oder BPSG (Bor-Phosphor-Silikat-Glas) abgeschieden.
Nach dem Ätzen
von Kontaktlöchern 36 in
dieser weiteren Isolierschicht 35 und dem Aufbringen einer
Sourcemetallisierung 6 aus beispielsweise Aluminium liegt
dann die in 6h dargestellte Struktur vor.
Optional kann zusammen mit der Ätzung
der Kontaktlöcher 36 auch noch
eine Grabenätzung
in den Halbleiterkörper 1 und
die polykristalline Siliziumschicht 31 vorgenommen werden.
-
Wesentlich
an diesem Ausführungsbeispiel sind
die nach der Abscheidung der polykristallinen Siliziumschicht 31 (vgl. 6b)
vorgenommenen Schritte bis zu der Entfernung der Siliziumnitridschicht 32 (vgl. 6e),
die es ermöglichen,
ohne zusätzliche
Fotolack- und Ätztechnik
die Trennung des polykristallinen Siliziums für Gateelektrode 10 ("linkes" Polysilizium 31 und
eventuell Polysilizium 38 in 6h) und
Sourceelektrode ("rechtes" Polysilizium 31 in 6h)
vorzunehmen.
-
Im
Folgenden wird ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung anhand der 7a bis 7e erläutert. Dabei
werden für einander
entsprechende Bauteile die gleichen Bezugszeichen wie bei dem Ausführungsbeispiel
der 6a bis 6h verwendet.
-
Ausgangspunkt
für dieses
zweite Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist dabei die in 6e gezeigte
Struktur des ersten Ausführungsbeispiels, also
eine Anordnung, die erhalten wird, nachdem die polykristalline Siliziumschicht 31 (vgl. 6d)
im Anschluss an die optional vorgenommene Entfernung der Siliziumnitridschicht 32 anisotrop
geätzt
wurde.
- (f2) Zunächst wird, ähnliche wie anhand von 6f erläutert wurde,
die Isolationsschicht 37 aus Siliziumdioxid oder Siliziumnitrid
durch Oxidation oder Abscheidung aufgebracht. Sodann wird eine weitere
Schicht, beispielsweise in der Form einer Fotolackschicht 43 aufgetragen
und so strukturiert, dass diese Fotolackschicht 43 zellenseitig,
also in 7a auf der linken Seite, abgetragen
ist, was beispielsweise mittels einer Fototechnik geschehen kann.
Anstelle eines Fotolackes kann auch ein anderes geeignetes Material
verwendet werden. Damit liegt sodann die in 7a gezeigte
Struktur vor.
- (g2) Die nicht von der Fotolackschicht 43 bedeckten
Bereiche der Isolationsschicht 37 werden sodann beispielsweise
durch Ätzen
entfernt. Das heißt,
diese Isolationsschicht 37 wird zellenseitig abgetragen.
Es wird auf diese Weise die in 7b dargestellte
Struktur erhalten.
- (h2) Es schließt
sich sodann die Abscheidung der weiteren polykristallinen Siliziumschicht 38 an,
die zum Auffüllen
des Trenches 3 und zum Verbinden des Gates mit einem Gatekontakt
dient. Damit liegt dann die in 7c gezeigte
Struktur vor, bei der die polykristalline Si liziumschicht 38 noch
den verbliebenen Graben 3 (vgl. 7b) auffüllt und außerdem oberhalb
der Oberfläche 2 des
Halbleiterkörpers 1 auf
der Isolationsschicht 37 (rechte Hälfte der 7c)
und auf der polykristallinen Siliziumschicht 31 (linke
Hälfte
von 7c) vorgesehen ist. In dieser linken Hälfte bilden
die polykristalline Siliziumschicht 31 und die weitere
polykristalline Siliziumschicht 38 eine gemeinsame Schicht.
Damit liegt die in 7c dargestellte Struktur vor.
- (i2) Sodann schließt
sich eine Strukturierung der polykristallinen Siliziumschicht 38 an,
bei der diese im Wesentlichen zellenseitig, also in 7c auf
der linken Seite, abgetragen wird. Bei diesem Abtragen wird auch
der unter der polykristallinen Siliziumschicht 38 gelegene
Teil der polykristallinen Siliziumschicht 31 entfernt.
Ebenso kann dabei die polykristalline Siliziumschicht 38 in
einem Bereich oberhalb der Isolationsschicht 23 abgetragen
werden. Dieses Entfernen der polykristallinen Siliziumschicht 38 bzw.
der darunter vorgesehenen polykristallinen Siliziumschicht 31 kann mittels
der üblichen
Fotolack- und Ätztechnik
vorgenommen werden. Nach dieser Polysilizium-Strukturierung liegt
dann die in 7d dargestellte Struktur vor.
- (j2) Es folgen sodann ähnliche
Schritte, wie diese oben im Abschnitt (h1) erläutert wurden: Einbringen der
p-leitenden Bodyzone 8 durch Implantation oder Diffusion,
was aber auch zu einem anderen Zeitpunkt möglich ist, Einbringen der n-leitenden
Sourcezone 5 durch Diffusion oder Implantation, vorzugsweise
durch Implantation mit anschließendem
Ausheilen, was aber insgesamt auch zu einem anderen Zeitpunkt möglich ist,
Abscheiden eines Zwischenoxids als weitere Isolierschicht 35, Ätzen von
Kontaktlöchern 36 in
diese weitere Isolierschicht 35 und Aufbringen der Sourcemetallisierung 6,
wodurch die in 7e gezeigte Struktur geschaffen
wird. Optional können
gemeinsam mit den Kontaktlöchern 36 auch
bei diesem Ausführungsbeispiel
noch Trench- bzw. Grabenätzungen
bis ins Silizium des Halbleiterkörpers 1 und
durch die polykristalline Siliziumschicht 31 hindurch vorgenommen
werden.
-
Vorteilhaft
an dem zweiten Ausführungsbeispiel
ist, dass die zum Auffüllen
des Trenches verwendete zweite polykristalline Siliziumschicht 38 zusätzlich zum
Anschließen
der Gateelektrode verwendet wird. Hierbei wird die zweite polykristalline
Siliziumschicht 38 mit der ersten polykristallinen Siliziumschicht 31 auf
der linken Seite im Trench 3 leitend verbunden.
-
- 1
- Halbleiterkörper
- 2
- erste
Oberfläche
des Halbleiterkörpers
- 3
- Trench
- 4
- Elektrodeneinrichtung
- 5
- n-leitende
Sourcezone
- 6
- Sourcemetallisierung
- 7
- n-leitender
Bereich
- 8
- Bodyzone
- 9
- Drainmetallisierung
- 10
- mit
Gate verbundene erste Elektrode
- 11
- mit
Source verbundene zweite Elektrode
- 12
- zweite
Oberfläche
des Halbleiterkörpers
- 13
- Anteil
von Isolationsschicht
- 14
- Zwischenzellenbereich
- 15
- Anteil
der ersten Elektrode
- 16
- floatendes
Gebiet
- 17
- weiterer
Trench
- 18
- Isolationsschicht
- 19
- Schicht
- 20
- Schicht
- 21
- breiter
Trench
- 22
- Drainzone
- 23
- Isolierschicht
- 30
- Gateisolierschicht
- 31
- polykristalline
Siliziumschicht
- 32
- erste
Materialschicht
- 33
- zweite
Materialschicht
- 34
- Isolierschicht
- 35
- weitere
Isolierschicht
- 36
- Kontaktloch
- 37
- Isolationsschicht
- 38
- weitere
polykristalline Siliziumschicht
- 39
- weitere
Isolationsschicht
- 40
- Kontaktloch
- 41
- Kontaktloch
- 42
- Strichlinie
- 43
- Fotolackschicht