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DE10203503A1 - Sicherungsvorrichtung zur Ladungssicherung - Google Patents

Sicherungsvorrichtung zur Ladungssicherung

Info

Publication number
DE10203503A1
DE10203503A1 DE2002103503 DE10203503A DE10203503A1 DE 10203503 A1 DE10203503 A1 DE 10203503A1 DE 2002103503 DE2002103503 DE 2002103503 DE 10203503 A DE10203503 A DE 10203503A DE 10203503 A1 DE10203503 A1 DE 10203503A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loading platform
securing
lorry
assembled
lashing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2002103503
Other languages
English (en)
Inventor
Jens Strecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BRANDT EURAKRANE NUTZFAHRZEUGR
Original Assignee
BRANDT EURAKRANE NUTZFAHRZEUGR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BRANDT EURAKRANE NUTZFAHRZEUGR filed Critical BRANDT EURAKRANE NUTZFAHRZEUGR
Priority to DE2002103503 priority Critical patent/DE10203503A1/de
Publication of DE10203503A1 publication Critical patent/DE10203503A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P7/00Securing or covering of load on vehicles
    • B60P7/06Securing of load
    • B60P7/08Securing to the vehicle floor or sides
    • B60P7/0892Securing to the vehicle floor or sides by preventing lateral movement of the load, e.g. using stop blocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Abstract

Zur Sicherung von Ladungen auf plateauförmigen Ladeflächen von Fahrzeugen werden Zurrmittel eingesetzt. Die Ladung kann durch Zurrmittel im Verfahren Niederzurren und Direktzurren gesichert werden. Bemessungsgrundlage für die Sicherungsverfahren sind die nach vorn wirkenden Massenkräfte. Bei großen Ladungsmassen werden viele Zurrmittel benötigt. Dem Einsatz von Zurrmittel sind aus den technischen Voraussetzungen am Fahrzeug Grenzen gesetzt. Andere Sicherungsverfahren, z. B. durch Formschluss, können die Anzahl der notwendigen Zurrmittel verringern. DOLLAR A Die Sicherungsvorrichtung nutzt die häufig auf plateauförmigen Ladeflächen angebrachten Rungen, um einen Formschluss der Ladung mit dem Fahrzeug zu erreichen. Die balkenförmige Vorrichtung stützt sich gegen die Rungen ab und sichert die Ladung nach vorn. Durch eine teleskopierbare Gestaltung der Vorrichtung lässt sich diese auf unterschiedliche Ladungsbreiten anpassen. Durch zusätzliche seitliche Verstelleinrichtungen kann die Vorrichtung auch an Positionen auf der Ladefläche eingesetzt werden, an denen sich keine Rungen befinden. DOLLAR A Die Voraussetzung wird vorzugsweise auf Straßenfahrzeugen eingesetzt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum formschlüssigen Sichern von Ladung.
  • Es ist bekannt, dass Ladung auf plateauförmigen Ladeflächen von Fahrzeugen gegen Verrutschen und Herunterfallen gesichert werden muss, weil beim Transport Kräfte auf die Ladung wirken. Gemäß der VDI-Richtlinie 2700 vom Verein Deutscher Ingenieure, Ausgabe Mai 1990, sind die beim Bremsen des Fahrzeuges zur Ladungssicherung zu berücksichtigen maximalen Massenkräfte nach vorn mit dem 0,8-fachen (80%) der Gewichtskraft der Ladung anzusetzen. Von dieser zu berücksichtigenden Massenkraft nach vorn darf die Reibungskraft, die sich aus der Gewichtskraft der Ladung und dem Gleitreibwert der aufeinandertreffenden Materialien zusammensetzt, abgezogen werden. Die hieraus resultierende Kraft wird als Sicherungskraft bezeichnet. Da auf plateauförmigen Ladeflächen von Fahrzeugen in der Regel keine Festpunkte, Kanten oder andere Möglichkeiten zum formschlüssigen Sichern der Ladung durch Anlegen vorhanden sind, kommen andere Sicherungsmethoden zum Einsatz.
  • Bekannte Sicherungsmethoden sind das Niederzurren und das Direktzurren. Beim Niederzurren wird die Ladung durch die Verwendung von geeigneten Zurrmitten auf die Ladefläche gezurrt, bzw. gepresst. Hierdurch wird die Ladung durch Erhöhung der Reibungskraft auf der Ladefläche gesichert. Beim Direktzurren wird die Ladung über ein Zurrmittel direkt mit dem Fahrzeug verbunden und festgehalten. Hierzu sind an der Ladung und dem Fahrzeug geeignete Punkte zur Befestigung der Zurrmittel erforderlich.
  • In beiden Verfahren sind die Zurrmittel in Abhängigkeit des Ladungsgewichtes und der auftretenden Zurrwinkel zwischen Zurrmittel und Ladefläche zu dimensionieren und auszuwählen.
  • Speziell bei schweren Ladungen lässt sich eine Ladung allein durch Zurrmittel nicht mehr sinnvoll sichern, da die Anzahl der erforderlichen Zurrmittel sehr groß wird und die vorhandene Anzahl von Zurrpunkten für die Zurrmittel nicht ausreichen. Durch eine formschlüssige Sicherung der Ladung auf der Ladefläche kann die Anzahl erforderlicher Zurrmittel minimiert werden.
  • Dieses Problem wird bei Fahrzeugen mit einer plateauförmigen Ladefläche mit seitlichen Rungen durch die im Patentanspruch 1 aufgeführten formschlüssigen Sicherungsvorrichtung gelöst.
  • Die Erfindung beruht auf der Verwendung eines balkenförmigen Trägers, der vor zwei parallel an den Außenkanten der Ladefläche stehenden Rungen gegen verrutschen nach vorn abgestützt wird. Durch eine fest am Träger angebrachte Befestigungslasche wird der Träger mit den Rungen so verbunden, dass ein seitliches Verrutschen der Vorrichtung nicht möglich ist. Zur Innenseite (zur Ladefläche) und nach vorn kann diese Lasche großzügiger ausgelegt sein. Damit wird erreicht, dass der Träger auf Fahrzeugen mit unterschiedlichen Rungenquerschnitten verwendet werden kann. Die Fahrzeugbreite muss hierbei gleich sein.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass die Anzahl der erforderlichen Zurrmittel minimiert wird. Sicherungskräfte nach vorn können je nach Auslegung der Vorrichtung teilweise oder ganz von der Vorrichtung aufgenommen werden. Die Ladung wird gegenüber der herkömmlichen Sicherungsmethoden des Nieder- und Direktzurrens durch die formschlüssige Methode ergänzt und technisch besser gesichert. Für die Verwendung der Sicherungsvorrichtung sind keine Veränderungen an der Ladefläche oder am Fahrzeug erforderlich.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Patentanspruch 2 angegeben. Durch eine verstellbare Konstruktion kann die Sicherungsvorrichtung auf verschiedene Breiten von Ladeflächen eingestellt werden. Damit ist die Vorrichtung auf unterschiedlichen Ladeflächen- und Fahrzeugbreiten verwendbar. Die Verstellmöglichkeit wird durch die Verwendung von Hohlprofilträgern erreicht. Die Hohlprofile werden so ausgewählt, dass sie ineinander geschoben werden können. Der Träger besteht dann aus zwei Teilen. Damit ergibt sich ein "teleskopierbarer" Träger, der auf die vorhandene Breite der Ladefläche angepasst werden kann. Um unbeabsichtigtes Auseinanderrutschen oder Teleskopieren zu verhindern werden die beiden Träger gegeneinander gesichert. Die Sicherung kann durch ein Spannschloss, Spanngurt, Klemmschraube oder eine feste Lochschiene erfolgen.
  • Eine vorteilhafte Ergänzung der Erfindung ist im Patentanspruch 3 angegeben. Der Träger kann durch zwei seitliche in Längsrichtung wirkende Verstelleinrichtungen auch zwischen zwei Paaren von Rungen eingesetzt werden. Durch die Verstellung der Sicherungsvorrichtung in Längsrichtung auf der Ladefläche kann die Ladung auf der Ladefläche positioniert werden. Eine Positionierung der Ladung kann zur Einhaltung des zulässigen Ladungsschwerpunktes von Bedeutung sein.
  • Die beiden seitlichen Vorrichtungen bestehen jeweils aus einem geteilten teleskopierbaren Längsträger der aus zwei Hohlprofilen gefertigt wird. Beide Profile werden an den Enden mit einem im rechten Winkel nach unten angebrachten Rungenprofil versehen. Diese werden in die vorhandenen Rungetaschen auf der Ladefläche gesteckt. Durch die Verstellmöglichkeit ist dies bei Unterschiedlichen Rungeabständen möglich. Auf der Oberseite des größeren Profils werden im rechten Winkel kurze Rungen angebracht an denen sich der Träger abstützen kann.
  • Nachfolgend werden anhand der Figuren Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
  • Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Vorrichtung in der ersten Ausführung ohne Teleskopierfunktion auf einer Ladefläche mit eingesteckten Rungen
  • Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der zweiteiligen seitlichen Verstelleinrichtung auf einer Ladefläche
  • In Fig. 1 ist perspektivisch eine Vorrichtung der ersten Ausführung auf einer Ladefläche (1) dargestellt. Die Vorrichtung besteht aus einem balkenförmigen Träger (2) mit zwei Befestigungslaschen (3). Die Vorrichtung ist mit den Befestigungslaschen über die Rungen (4) des Fahrzeuges gesteckt.
  • In Fig. 2 ist perspektivisch eine seitliche Verstelleinrichtung funktionsbereit auf einer Ladefläche (1) dargestellt. Die seitliche Verstelleinrichtung besteht aus zwei kammförmigen teleskopierbaren Längsträgern. Diese Längsträgerbestehen aus einem Außenteil (2) und einem Innenteil (3). Die Verstelleinrichtung ist über die an den Enden angebrachten Rungenprofile in die Rungentaschen des Fahrzeuges eingesteckt.

Claims (3)

1. Sicherungsvorrichtung zum Sichern von Ladung auf Fahrzeugen mit einer plateauförmigen Ladefläche mit seitlichen Rungen, vorzugsweise Straßenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsvorrichtung Längsverlagerungen der Ladung aus der Transportbeanspruchung formschlüssig verhindert.
2. Sicherungsvorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung durch eine verstellbare Konstruktion für verschiedene Ladeflächenbreiten verwendet werden kann.
3. Sicherungsvorrichtung nach 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung durch die Ergänzung mit zwei seitlichen Verstelleinrichtungen an unterschiedlichen Stellen auf der Längsachse der Ladefläche verwendet werden kann.
DE2002103503 2002-01-23 2002-01-23 Sicherungsvorrichtung zur Ladungssicherung Withdrawn DE10203503A1 (de)

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DE2002103503 DE10203503A1 (de) 2002-01-23 2002-01-23 Sicherungsvorrichtung zur Ladungssicherung

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Publication Number Publication Date
DE10203503A1 true DE10203503A1 (de) 2003-08-07

Family

ID=7713356

Family Applications (1)

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DE2002103503 Withdrawn DE10203503A1 (de) 2002-01-23 2002-01-23 Sicherungsvorrichtung zur Ladungssicherung

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DE (1) DE10203503A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005005517B4 (de) * 2004-02-25 2006-12-28 Thomas Ortlieb Modular aufgebautes Ladungssicherungssystem

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102005005517B4 (de) * 2004-02-25 2006-12-28 Thomas Ortlieb Modular aufgebautes Ladungssicherungssystem

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