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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Ladungssicherungssystem zur modularen
Unterteilung einer Ladefläche,
z.B. auf einem Lkw-Pritschenaufbau, für den sicheren Transport und
die flexible Befestigung von einer Vielzahl unterschiedlicher Ladung,
insbesondere von Profilträgern,
Rohren und Bleche und Blechpaketen.
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Bisher
wird Ladegut wie Profilträger,
Rohre, Bleche und Blechpakete auf einem auf der Ladefläche aufliegenden
Holzbalken, der mit Bohrungen zur Aufnahme von Rungen versehen ist
transportiert. Diese Rungen dienen dabei auch als Ladungsbegrenzung
bzw. Ladungssicherung.
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Die
Ladungssicherung in bzw. entgegengesetzt der Fahrtrichtung insbesondere
bei Teilbeladungen ist sehr schwierig. Hierzu werden in der Praxis häufig Paletten
eingesetzt, was zur Verkleinerung der zur Verfügung stehenden Ladefläche führt. Aus Platzgründen wird
daher oftmals auf eine hinreichende Ladungssicherung verzichtet.
Bei starken Bewegungen des Fahrzeugs, starkem Bremsen, Ausweichmanövern oder
beim Kippen des Fahrzeugs verrutscht dann die Ladung oder verlässt die
Ladefläche,
wodurch es zu schweren Unfällen
im Straßenverkehr
kommen kann.
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Die
Befestigung der Ladung erfolgt mit Spanngurten an der Ladefläche. Aufgrund
der zuwenig vorhanden Zurrpunkte an der Ladefläche werden die Spanngurte auch
am Rahmen und an den Bordwänden
befestigt. Eine Beschädigungen
des Rahmens, des Ladungsträgers
und der Bordwände
sind bei dieser Vorgehensweise nicht auszuschließen.
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Darüber hinaus
sind bereits mehrere Ladevorrichtungen bekannt, die zur Sicherung
von Profilträgern
dienen.
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So
beschreibt beispielsweise die
DE 43 35 478 C2 eine Vorrichtung bei welcher
die Ladung mittels senkrechter, am Boden und in einer an der Decke angebrachten
Lochschiene verankerter Sperrstangen abgesichert wird.
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In
der
DE 295 10 937
U1 wird eine Vorrichtung beschrieben, bei welcher parallel
verlaufende Fahrspuren zur Aufnahme von Transportmitteln mit Laufrollen
vorgesehen sind, wobei die Fahrspuren mit einer horizontal verfahrbaren
Verriegelungsschiene zum arretieren der Transportmittel ausgestattet sind.
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Aus
der
DE 297 11 339
U1 ist eine Anordnung zur Sicherung von Ladegut auf Fahrzeugpritschen
bekannt, bei der das Ladegut zur Unterbindung von Verschiebungen
in und entgegen der Fahrtrichtung mit Hilfe von Spannketten gesichert
ist, die an einem Querbalken angreifen, durch den das Ladegut mit
einer durch Spanngeräte
einstellbaren Spannkraft gegen ein Widerlager drückbar ist, wobei ein Ende einer
jeden Spannkette lösbar
mit einem gegen die Wirkung einer Rückstellkraft verlagerbaren Teil
eines an die Stirnwand der Pritsche befestigten Spannkraftanzeigegeräts verbunden
ist.
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In
der deutschen Offenlegungsschrift
DE 44 27 623 A1 wird die Ladefläche durch
ein über
Zurrschienen in den Seitenwänden
befestigtes Fangnetz unterteilt.
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In
der Patentschrift
DE
44 17 857 C2 ist ein Ladungssicherungssystem offenbar,
welches über lösbar verbundene
Prismenelemente, welche auf Profilschienen verzahnt befestigt sind.
Hierdurch sind auch Aufbauten in mehreren Ebenen möglich.
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Da
die bisher vorgeschlagenen Lösungen sehr
umständlich
und zeitintensiv bei der Beladung sind ist und darüber hinaus
die Ladefläche
nicht für verschiedene
Ladegüter
modular aufteilen, besteht Bedarf für ein Ladungssicherungssystem,
welches die genannten Nachteile beseitigt.
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Der
Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Ladungssicherungssystem
anzugeben, welches die Ladefläche
in einfacher Weise modular aufteilen zu vermag, hierbei verschiedene
Ladegüter aufnehmen
kann und hierbei eine größtmögliche Ladungssicherheit
gewährleistet.
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Erfindungsgemäß wird diese
Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1
gelöst.
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Vorteilhafte
Weiterbildungen sind in den abhängigen
Unteransprüchen
angegeben.
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Der
wesentliche Gesichtspunkt der Erfindung ist, durch das Vorsehen
von einer Vielzahl regelmäßig angeordneter
viel Zurrpunkten und Anschlagmittel (Rungen) auf der Ladefläche das
einzelne Absichern von verschieden modular angeordneten Ladegütern zu
ermöglichen
und so eine hohe Absicherung der Ladung bei einer einfachen und
flexiblen Handhabung zu gewährleisten.
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Insbesondere
von Vorteil ist hierbei, dass eine Schonung des Ladeguts, der Zurrmaterialien, von
Rahmen und Bordwänden
erreicht wird und dass die Absicherung der Ladegüter durch einzelnes Fixieren
jedes Ladeguts optimiert wird, wodurch die Sicherheit der Ladung
insgesamt drastisch erhöht
wird.
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Eine
Teilentladung der Ladung ist möglich sein,
ohne dass alle Spanngurte komplett gelöst werden müssen.
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Dies
wird durch das erfindungsgemäße Ladungssicherungssystem
zur modularen Aufteilung einer vorgegebenen Ladefläche zur
Aufnahme mehrerer Ladegüter
bereitgestellt, welches aus
einer Vielzahl von mit der Ladefläche fest
verbundenen parallel zueinander beabstandeten Grundleisten welche
in eine Richtung der Ladefläche
ausgerichtet sind;
eine Vielzahl von auf den Grundleisten aufliegenden Ladungssicherungsleisten
(1) mit einer Vielzahl von Bohrungen, welche in senkrechter
Richtung durch die Ladungssicherungsleisten hindurchgeführt sind; und
eine
Vielzahl von Rungen welche durch die Bohrungen der Ladungssicherungsleisten
hindurch gesteckt sind und die Ladungssicherungsleisten auf den Grundleisten
fixieren
besteht.
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Durch
die Vielzahl der Grundleisten ist eine Festlegung des Transportlagerorts
des einen Transportguts in Fahrtrichtung (x-Koordinate) möglich; die hierauf
angebrachten und durch die Rungen fixierten Ladungssicherungsleiten,
welche zur Aufnahme des entsprechenden Ladeguts dienen, legen hiernach
die Lagerposition in einer zur Fahrtrichtung senkrechten Richtung
fest. Somit ist durch die Anordnung der Grundleiste in Verbindung
mit der Ladungssicherungsleite jedem Ladegut ein eindeutiger Ladeort
in x- und y- Richtung vorgegeben.
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Vorteilhafterweise
dienen die Rungen in einer Doppelfunktion nicht nur zur Fixierung
der Ladungssicherungsleisten, sondern auch zur Befestigung des jeweiligen
Ladeguts.
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Die
Fixierung der Ladungssicherungsleisten geschieht dabei bevorzugterweise
durch Ausbilden der Grundleisten und der Ladungssicherungsleisten als
Lochprofilleisten insbesondere als Lochprofilleisten mit regelmäßig angeordneten
Löchern.
Die Fixierung erfolgt dann durch stecken der Rungen durch die Lochprofile.
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Die
Lochform kann hierbei als Rundloch ausgebildet sein oder im Fall
der Grundleisten als Schlüssellochprofil
mit einer schmalen Seite und einer breiten Bohrung.
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Im
Falle einer Rundbohrung werden die Rungen durch die Bohrungen der
Ladungssicherungsleiste hindurch in die Bohrungen der Grundleiste
gesteckt; im Falle des Schlüssellochprofils
werden die Rungen ebenfalls durch die Bohrungen der Ladungssicherungsleiste
hindurchgeführt;
das Einrasten der Rungen in die schmale Seite des Schlüssellochprofils
der Grundleiste sorgt dann für
eine noch bessere Verankerung der Rungen in der Grundleiste. In
diesem Fall weisen die Ladungssicherungsleisten Führungen
auf, die in die schmale Seite der Schlüssellochprofile eingeführt sind
und die Fixierung der Ladungssicherungsleiste durch Einstecken der
Rungen mit dem einen Ende in die breite Bohrung des Schlüssellochprofils
erfolgt.
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Ferner
ist auch die Ausbildung der Profile der Grundleiste mit einem Gewinde
möglich;
die Rungen werden in diesem Fall mit der Grundleiste verschraubt.
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Vorteilhafterweise
werden zur einfacheren Beladung der Ladefläche, beispielsweise zur Verwendung
von Hubwagen für
den Transport der Ladegüter
die Grundleisten eben abschließend
in die Ladefläche
eingelassen sind.
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Darüber hinaus
ist es von Vorteil, die Ladungssicherungsleisten mit einer Vielzahl
von Vorrichtungen auszugestalten, welche zur variablen Aufnahme
von Spanngurten geeignet sind. So wird sicher gestellt, dass die
einzelnen Ladegüter
an ihrem Lagerort einzeln abgesichert und verspannt werden können. Hierbei
ist anzumerken, dass dies die Möglichkeit
schafft, jedes einzelne Ladegut für sich in einer optimalen Weise
abzusichern.
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Ein
weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Ladungssicherungssystems
besteht in der Möglichkeit
einer Beladung in mehreren Ebenen. Hierzu weisen die Rungen am oberen
Ende eine Vorrichtung auf, welche geeignet ist, weitere Ladungssicherungsleisten
zur Erzeugung weitere Ladungssicherungsleisten aufzunehmen; aus
Sicherheitsgründen
kann die Vorrichtung eine Bohrung aufweisen, durch welche ein Sicherungsstift
durchgeführt
ist.
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Mittels
dieser Maßnahme
können
mehrere Ebenen von Ladeflächen
erzeugt werden, welche in modularer Form separat be- und entladen
werden können.
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Die
Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
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Es
zeigen:
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1 Eine
Seitenansicht einer erfindungsgemäß modular aufgeteilten Ladefläche
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2 Eine
Draufsicht der erfindungsgemäß modular
aufgeteilten Ladefläche
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3a Eine
Seitenansicht des Ladungssicherungssystems, bei welchem die Befestigung
der Ladungssicherungsleisten durch das Stecken von Rungen in Rundlöcher erfolgt.
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3b Eine
Draufsicht der Vorrichtung aus 3a bei
welcher der rasterförmige
Aufbau der Grund- und Ladungssicherungsleisten erkennbar wird.
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4a Eine
Seitenansicht des Ladungssicherungssystems, bei welchem die Befestigung
der Ladungssicherungsleisten durch das Stecken und Arretieren von
Rungen in Löcher
mit Schlüssellochprofil
erfolgt.
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4b Eine
Draufsicht der Vorrichtung aus 4a bei
welcher der rasterförmige
Aufbau der Grund- und Ladungssicherungsleisten erkennbar wird.
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5a Eine
Seitenansicht des Ladungssicherungssystems, bei welchem die Befestigung
der Ladungssicherungsleisten durch das Einschrauben von Rungen in
Rundlöcher
mit Gewinde erfolgt.
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5b Eine
Draufsicht der Vorrichtung aus 5a bei
welcher der rasterförmige
Aufbau der Grund- und Ladungssicherungsleisten erkennbar wird.
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6a Eine
Seitenansicht des Ladungssicherungssystems, bei welchem die Befestigung
der Ladungssicherungsleisten durch das Befestigen mittels Gewindeschrauben
und Gewindemuttern in der Grundleiste erfolgt.
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6b Eine
Draufsicht der Vorrichtung aus 6a bei
welcher der rasterförmige
Aufbau der Grund- und Ladungssicherungsleisten erkennbar wird.
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7a Vorrichtung
zum Befestigen von Zurrmaterial an den Ladungssicherungsleisten
Airline-Schienen.
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7b Vorrichtung
zum Befestigen von Zurrmaterial an den Ladungssicherungsleisten
Y Haken.
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8 Anordnung
zum Stapeln der Vorrichtung zur Erzeugung mehrerer Ladeebenen.
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1 stellt
in der Übersicht
eine Seitenansicht des modularen Ladungssicherungssystems dar. Das
System ist in diesem Beispiel auf einen Lkw montiert; dem Fachmann
ist jedoch selbstredend klar, dass dies keine Einschränkung der
Anwendung bedeutet. Vielmehr ist das System auf eine Vielzahl von
Transportmitteln montierbar, so unter anderem auf Eisenbahnwaggons
u.v.a.
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In
der Übersicht
wird erkennbar, dass das Fahrzeug mit einer Vielzahl unterschiedlichen
Gütern 1 beladen
ist. Deutlich zu erkennen ist, dass die Abmessungen der geladenen
Profile und Bleche unterschiedlich sind.
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Die
Ladegüter
liegen auf den Ladungssicherungsleisten 2 auf, welche in
y-Richtung ausgerichtet in geeigneter Weise auf die Ladefläche aufgelegt sind.
Die Ladungssicherungsleisten weisen eine Vielzahl von durchgehenden
Bohrungen in z-Richtung (Richtung senkrecht zur Ladefläche) auf,
welche zur späteren
Aufnahme von Rungen 5 gedacht sind.
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Unterhalb
der Ladungssicherungsleisten 2 befinden sich eine Vielzahl
von Grundleisten 3, welche in Fahrtrichtung (x-Richtung)
ausgerichtet sind und die zueinander parallel verlaufen. Die Grundleisten 3 sind
fest mit dem Fahrzeugboden 4 verbunden und sind bevorzugterweise
in Form von Lochprofilleisten ausgebildet. Idealerweise sind die
Grundleisten in gleichen Abständen
angebracht, wobei sich ein Schienenraster von 50cm als besonders
vorteilhaft erwies.
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Besonders
von Vorteil ist eine versenkte Anordnung der Grundleisten in den
Fahrzeugboden 4, wobei die Grundleiste schlüssig mit
der Oberfläche des
Fahrzeugboden 4 endet. So ist eine einfache Beladung des
Fahrzeugs mit Hubwagen etc. gewährleistet.
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Zur
Ladungsabsicherung und zur Befestigung der Ladungssicherungsleisten 2 sind
steckbare Rungen 5 vorgesehen, welche durch die Bohrungen der
Ladungssicherungsleisten hindurch gesteckt werden und in den Löchern der
als Lochprofilleisten ausgestalteten Grundleisten 3 arretiert
werden. Diese Rungen dienen somit einerseits der Befestigung des
Transportsystems mit dem Fahrzeugboden, andererseits dienen die
Rungen zur Absicherung der Ladung. Zusätzlich an die Ladungssicherungsleisten angebrachte
Spanngurte 6 dienen weiterhin als zusätzlichen Ladungssicherungsschutz.
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Besonders
von Vorteil ist das Anbringen von lösbaren Ladungssicherungsvorrichtungen 9 am
Anfang und/oder am Ende der jeweiligen Ladung als Schutz gegen Ladungsversatz
in x-Richtung bei
starken Geschwindigkeitsänderungen
des Fahrzeugs.
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Insbesondere
beim Transport von gebündelter
Ware wie Rohren, Stahlträgern,
Stangen, Blechstapeln etc. kann es trotz Absicherung der Gesamtladung
durch Spanngurte 6 und Rungen 5 noch vorkommen,
dass einzelne Ladegüter
der Gesamtladung bei starken Geschwindigkeitsänderungen wie Bremsen oder
Beschleunigen sich relativ zur Gesamtladung in x-Richtung in Bewegung
setzen. Das erfindungsgemäße Anbringen
der lösbaren
Ladungssicherungsvorrichtung 9 als Abschluß verhindert
dieses Verrutschen und stellt sicher, dass die Gesamtladung auch
bei starken Geschwindigkeitsänderungen am
vorgegebenen Ladeplatz verbleibt.
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2 zeigt
den gerade beschriebenen Aufbau in Aufsicht. Deutlich ersichtlich
ist die parallele Anordnung der Grundleisten 3, die hierzu
bevorzugt rechtwinklig angeordneten Ladungssicherungsleisten 2.
Deutlich sichtbar ist, dass die Ladungssicherungsleisten nicht notwendigerweise
rechtwinklig angeordnet sein müssen;
auch andere Anordnungen sind denkbar – in diesen Fall in gleicher
Richtung wie die Ladungssicherungsleisten.
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Nicht
zu sehen sind in der 2 die eingesteckten Rungen,
welche in senkrechter Richtung durch die Ladungssicherungsleisten 2 hindurch
gehen und in den Löchern
der Grundleisten 3 arretiert sind.
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Die
unterschiedlichen Ausführungsformen der
Befestigung der Rungen 5 in den Grundleisten 3 sind
in den 3a bis 6b beschrieben,
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3a und 3b zeigt
die einfachste Art der Befestigung durch einfaches Einstecken. Wie
in 3a ersichtlich werden die Rungen 5 durch
die Bohrungen der Ladungssicherungsleisten 2 hindurch gesteckt
und in die Locher des Lochrasterabstand der Grundleisten 3 eingesteckt.
Durch das Einstecken erfolgt eine Arretierung der Rungen, welche nunmehr
einerseits das Transportsystem stabilisieren und andererseits bei
der Aufnahme der Ladung als Transportsicherung dienen. Zusätzlich hierzu können Spanngurte
zur weiteren Absicherung verwendet werde.
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4a und 4b zeigt
die eine weitere Art der Befestigung. Wie in den Figuren ersichtlich
werden die Rungen 5 durch die Bohrungen der Ladungssicherungsleisten 2 hindurch
gesteckt und in die Locher des Lochrasterabstand der Grundleisten 3 eingesteckt.
Nunmehr weist das Lochraster der Grundleiste ein Schlüssellochprofil
auf; das zu steckende Ende der Runge weist darüber hinaus eine Aufweitung
auf, welche zwar durch die große
Bohrung des Schlüssellochprofils
aber nicht durch die schmale Profilseite hindurchgeht.
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Durch
das Einstecken der Runge in die große Öffnung und verschieben in Richtung
des Längsschlitzes
erfolgt eine Arretierung der Rungen nunmehr auch in z-Richtung.
Die Rungen stabilisieren nunmehr einerseits das Transportsystem
und dienen andererseits bei der Aufnahme der Ladung als Transportsicherung.
Zusätzlich
hierzu können
Spanngurte zur weiteren Absicherung verwendet werde.
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5a und 5b zeigt
die eine weitere Art der Befestigung. Im Gegensatz zu den Lochprofilleisten
der vergangenen beiden Ausführungsformen
bestehen die Bohrungen der Grundleisten 3 aus Gewindelöchern. Die
Rungen 5 weisen an einem Ende Schraubgewinde auf. Die Rungen 5 werden
durch die Bohrungen der Ladungssicherungsleisten 2 hindurch gesteckt
und mit den Gewindelöchern
der Grundleisten 3 verschraubt.
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Die
Rungen stabilisieren nunmehr einerseits das Transportsystem und
dienen andererseits bei der Aufnahme der Ladung als Transportsicherung.
Zusätzlich
hierzu können
Spanngurte zur weiteren Absicherung verwendet werde.
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6a und 6b zeigt
die eine weitere Art der Befestigung. Die Grundleisten 3 bestehen
nunmehr aus durchgängig
geschützten
Leisten. Die Befestigung der Ladungssicherungsleisten erfolgt in dieser
Ausführungsform
durch das Befestigen mittels Gewindeschrauben und Gewindemuttern
in der Grundleiste.
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Die
Schrauben fixieren nunmehr das Transportsystem. Das Transportsystem
ist zur Aufnahme der Ladung als Transportsicherung bereit. Zusätzlich hierzu
können
Spanngurte zur weiteren Absicherung verwendet werde.
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In
der 7a und 7b ist
in einem Ausführugsbeispiel
dargestellt wie die Spanngurte 6 an den Ladungssicherungsleisten 2 befestigt
werden. Hierzu sind seitlich an den Ladungssicherungsleisten in
regelmäßigen Abstanden
Aufnahmehalterungen 7 für
die Spanngurte angebracht. Die Spanngurte 6 weisen an den
Enden passende Gegenstücke
zu den Aufnahmehalterungen 7 auf und werden durch einfaches
Stecken mit den Ladungssicherungsleisten 2 fixiert.
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Die
Aufnahmehalterungen 7 sind in bevorzugten Ausführungsformen
als Airline-Schienen 7a oder als Profil welches Y-Haken 7b der
Spanngurte 6 aufnehmen kann, ausgebildet.
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In 8 wird
dargestellt, wie eine Ladefläche
in mehreren Ebenen erzeugt wird. Sichtbar ist. Wie auf die Rungen 5 der
unteren Ebene wettere Ladungssicherungsleisten 2 aufgesetzt
werden können.
Diese Leisten sind in einer bevorzugten Ausführungsform durch Sicherungsstifte 8 abgesichert.
In diese Ladungssicherungsleisten der zweiten Ebene können sodann
weitere Rungen eingesetzt werden. Die als Sicherungsringen die Ladung 1 sichern.
Auch die Ladungssicherungsleisten der zweiten Ebene können Aufnahmehalterungen 7 für Spanngurte 6 aufweisen.
Darüber
hinaus kann das soeben geschilderte Prinzip auch zur Erzeugung werterer
Ladeebenen benützt
werden.
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Zusammenfassend
lässt sich
abschließend ausführen, dass
mit der vorliegenden Erfindung die Möglichkeit geschaffen wird,
eine Ladefläche
zur Aufnahme verschiedenster Ladegüter modular zu unterteilen
und die Absicherung jedes Ladeguts auf bestmögliche Weise vorzunehmen. Darüber hinaus
ist die Möglichkeit
geschaffen, die Unterteilung der Ladefläche in sehr einfacher und schneller
Weise zu verändern
und auf die Erfordernisse der jeweiligen Ladegüter zu optimieren.
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Darüber hinaus
ist das erfindungsgemäße modulare
Ladungssicherungssystem nicht nur geeignet in einer ebene Ladegüter aufzunehmen,
sondern erlaubt aufgrund der modularen Bauweise auch die Erzeugung
beliebig weiterer Ladeebenen.
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- 1
- Ladegut
- 2
- Ladungssicherungsleiste
- 3
- Grundleiste
- 4
- Fahrzeugboden
- 5
- Rungen
- 6
- Spanngurte
- 7
- Aufnahmehalterungen
- 8
- Sicherungsstifte
- 9
- lösbare Ladungssicherungsvorrichtung