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DE102005005517A1 - Modular aufgebautes Ladungssicherungssystem - Google Patents

Modular aufgebautes Ladungssicherungssystem Download PDF

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DE102005005517A1
DE102005005517A1 DE200510005517 DE102005005517A DE102005005517A1 DE 102005005517 A1 DE102005005517 A1 DE 102005005517A1 DE 200510005517 DE200510005517 DE 200510005517 DE 102005005517 A DE102005005517 A DE 102005005517A DE 102005005517 A1 DE102005005517 A1 DE 102005005517A1
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    • B60P7/0815Attachment rails or trellis

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein modular aufbaubares Ladungssicherungssystem, für den Einsatz auf Ladungsträger, vorzugsweise auf Ladeprischen von Lastkraftwagen, welches erlaubt, eine Ladefläche in viele Einzelflächen zu unterteilen und diese Ladeflächen mit unterschiedlichen Transportgütern zu bestücken, wobei diese Transportgüter einzeln absicherbar sind, um sie mit maximaler Sicherheit gegen ein unerwünschtes Ladungsverrutschen zu sichern.
Hierzu werden im Boden der Ladefläche erste Leisten befestigt, auf welche Ladungssicherungsleisten aufgebracht werden, welche durch Haltematerialien, vorzugsweise Schrauben/Hammerkopfschrauben oder steckbare Rungen, abgesichert sind. Die Ladungssicherungsleisten und die Rungen dienen hierbei auch zur Aufnahme und zum Sichern der Ladegüter.
Vorzugsweise kann die Ladung dann noch durch an die jeweiligen Ladungssicherungsleisten angebrachte Spanngurte einzeln abgesichert werden.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Ladungssicherungssystem zur modularen Unterteilung einer Ladefläche, z.B. auf einem Lkw-Pritschenaufbau, für den sicheren Transport und die flexible Befestigung von einer Vielzahl unterschiedlicher Ladung, insbesondere von Profilträgern, Rohren und Bleche und Blechpaketen.
  • Bisher wird Ladegut wie Profilträger, Rohre, Bleche und Blechpakete auf einem auf der Ladefläche aufliegenden Holzbalken, der mit Bohrungen zur Aufnahme von Rungen versehen ist transportiert. Diese Rungen dienen dabei auch als Ladungsbegrenzung bzw. Ladungssicherung.
  • Die Ladungssicherung in bzw. entgegengesetzt der Fahrtrichtung insbesondere bei Teilbeladungen ist sehr schwierig. Hierzu werden in der Praxis häufig Paletten eingesetzt, was zur Verkleinerung der zur Verfügung stehenden Ladefläche führt. Aus Platzgründen wird daher oftmals auf eine hinreichende Ladungssicherung verzichtet. Bei starken Bewegungen des Fahrzeugs, starkem Bremsen, Ausweichmanövern oder beim Kippen des Fahrzeugs verrutscht dann die Ladung oder verlässt die Ladefläche, wodurch es zu schweren Unfällen im Straßenverkehr kommen kann.
  • Die Befestigung der Ladung erfolgt mit Spanngurten an der Ladefläche. Aufgrund der zuwenig vorhanden Zurrpunkte an der Ladefläche werden die Spanngurte auch am Rahmen und an den Bordwänden befestigt. Eine Beschädigungen des Rahmens, des Ladungsträgers und der Bordwände sind bei dieser Vorgehensweise nicht auszuschließen.
  • Darüber hinaus sind bereits mehrere Ladevorrichtungen bekannt, die zur Sicherung von Profilträgern dienen.
  • So beschreibt beispielsweise die DE 43 35 478 C2 eine Vorrichtung bei welcher die Ladung mittels senkrechter, am Boden und in einer an der Decke angebrachten Lochschiene verankerter Sperrstangen abgesichert wird.
  • In der DE 295 10 937 U1 wird eine Vorrichtung beschrieben, bei welcher parallel verlaufende Fahrspuren zur Aufnahme von Transportmitteln mit Laufrollen vorgesehen sind, wobei die Fahrspuren mit einer horizontal verfahrbaren Verriegelungsschiene zum arretieren der Transportmittel ausgestattet sind.
  • Aus der DE 297 11 339 U1 ist eine Anordnung zur Sicherung von Ladegut auf Fahrzeugpritschen bekannt, bei der das Ladegut zur Unterbindung von Verschiebungen in und entgegen der Fahrtrichtung mit Hilfe von Spannketten gesichert ist, die an einem Querbalken angreifen, durch den das Ladegut mit einer durch Spanngeräte einstellbaren Spannkraft gegen ein Widerlager drückbar ist, wobei ein Ende einer jeden Spannkette lösbar mit einem gegen die Wirkung einer Rückstellkraft verlagerbaren Teil eines an die Stirnwand der Pritsche befestigten Spannkraftanzeigegeräts verbunden ist.
  • In der deutschen Offenlegungsschrift DE 44 27 623 A1 wird die Ladefläche durch ein über Zurrschienen in den Seitenwänden befestigtes Fangnetz unterteilt.
  • In der Patentschrift DE 44 17 857 C2 ist ein Ladungssicherungssystem offenbar, welches über lösbar verbundene Prismenelemente, welche auf Profilschienen verzahnt befestigt sind. Hierdurch sind auch Aufbauten in mehreren Ebenen möglich.
  • Da die bisher vorgeschlagenen Lösungen sehr umständlich und zeitintensiv bei der Beladung sind ist und darüber hinaus die Ladefläche nicht für verschiedene Ladegüter modular aufteilen, besteht Bedarf für ein Ladungssicherungssystem, welches die genannten Nachteile beseitigt.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Ladungssicherungssystem anzugeben, welches die Ladefläche in einfacher Weise modular aufteilen zu vermag, hierbei verschiedene Ladegüter aufnehmen kann und hierbei eine größtmögliche Ladungssicherheit gewährleistet.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Unteransprüchen angegeben.
  • Der wesentliche Gesichtspunkt der Erfindung ist, durch das Vorsehen von einer Vielzahl regelmäßig angeordneter viel Zurrpunkten und Anschlagmittel (Rungen) auf der Ladefläche das einzelne Absichern von verschieden modular angeordneten Ladegütern zu ermöglichen und so eine hohe Absicherung der Ladung bei einer einfachen und flexiblen Handhabung zu gewährleisten.
  • Insbesondere von Vorteil ist hierbei, dass eine Schonung des Ladeguts, der Zurrmaterialien, von Rahmen und Bordwänden erreicht wird und dass die Absicherung der Ladegüter durch einzelnes Fixieren jedes Ladeguts optimiert wird, wodurch die Sicherheit der Ladung insgesamt drastisch erhöht wird.
  • Eine Teilentladung der Ladung ist möglich sein, ohne dass alle Spanngurte komplett gelöst werden müssen.
  • Dies wird durch das erfindungsgemäße Ladungssicherungssystem zur modularen Aufteilung einer vorgegebenen Ladefläche zur Aufnahme mehrerer Ladegüter bereitgestellt, welches aus
    einer Vielzahl von mit der Ladefläche fest verbundenen parallel zueinander beabstandeten Grundleisten welche in eine Richtung der Ladefläche ausgerichtet sind;
    eine Vielzahl von auf den Grundleisten aufliegenden Ladungssicherungsleisten (1) mit einer Vielzahl von Bohrungen, welche in senkrechter Richtung durch die Ladungssicherungsleisten hindurchgeführt sind; und
    eine Vielzahl von Rungen welche durch die Bohrungen der Ladungssicherungsleisten hindurch gesteckt sind und die Ladungssicherungsleisten auf den Grundleisten fixieren
    besteht.
  • Durch die Vielzahl der Grundleisten ist eine Festlegung des Transportlagerorts des einen Transportguts in Fahrtrichtung (x-Koordinate) möglich; die hierauf angebrachten und durch die Rungen fixierten Ladungssicherungsleiten, welche zur Aufnahme des entsprechenden Ladeguts dienen, legen hiernach die Lagerposition in einer zur Fahrtrichtung senkrechten Richtung fest. Somit ist durch die Anordnung der Grundleiste in Verbindung mit der Ladungssicherungsleite jedem Ladegut ein eindeutiger Ladeort in x- und y- Richtung vorgegeben.
  • Vorteilhafterweise dienen die Rungen in einer Doppelfunktion nicht nur zur Fixierung der Ladungssicherungsleisten, sondern auch zur Befestigung des jeweiligen Ladeguts.
  • Die Fixierung der Ladungssicherungsleisten geschieht dabei bevorzugterweise durch Ausbilden der Grundleisten und der Ladungssicherungsleisten als Lochprofilleisten insbesondere als Lochprofilleisten mit regelmäßig angeordneten Löchern. Die Fixierung erfolgt dann durch stecken der Rungen durch die Lochprofile.
  • Die Lochform kann hierbei als Rundloch ausgebildet sein oder im Fall der Grundleisten als Schlüssellochprofil mit einer schmalen Seite und einer breiten Bohrung.
  • Im Falle einer Rundbohrung werden die Rungen durch die Bohrungen der Ladungssicherungsleiste hindurch in die Bohrungen der Grundleiste gesteckt; im Falle des Schlüssellochprofils werden die Rungen ebenfalls durch die Bohrungen der Ladungssicherungsleiste hindurchgeführt; das Einrasten der Rungen in die schmale Seite des Schlüssellochprofils der Grundleiste sorgt dann für eine noch bessere Verankerung der Rungen in der Grundleiste. In diesem Fall weisen die Ladungssicherungsleisten Führungen auf, die in die schmale Seite der Schlüssellochprofile eingeführt sind und die Fixierung der Ladungssicherungsleiste durch Einstecken der Rungen mit dem einen Ende in die breite Bohrung des Schlüssellochprofils erfolgt.
  • Ferner ist auch die Ausbildung der Profile der Grundleiste mit einem Gewinde möglich; die Rungen werden in diesem Fall mit der Grundleiste verschraubt.
  • Vorteilhafterweise werden zur einfacheren Beladung der Ladefläche, beispielsweise zur Verwendung von Hubwagen für den Transport der Ladegüter die Grundleisten eben abschließend in die Ladefläche eingelassen sind.
  • Darüber hinaus ist es von Vorteil, die Ladungssicherungsleisten mit einer Vielzahl von Vorrichtungen auszugestalten, welche zur variablen Aufnahme von Spanngurten geeignet sind. So wird sicher gestellt, dass die einzelnen Ladegüter an ihrem Lagerort einzeln abgesichert und verspannt werden können. Hierbei ist anzumerken, dass dies die Möglichkeit schafft, jedes einzelne Ladegut für sich in einer optimalen Weise abzusichern.
  • Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Ladungssicherungssystems besteht in der Möglichkeit einer Beladung in mehreren Ebenen. Hierzu weisen die Rungen am oberen Ende eine Vorrichtung auf, welche geeignet ist, weitere Ladungssicherungsleisten zur Erzeugung weitere Ladungssicherungsleisten aufzunehmen; aus Sicherheitsgründen kann die Vorrichtung eine Bohrung aufweisen, durch welche ein Sicherungsstift durchgeführt ist.
  • Mittels dieser Maßnahme können mehrere Ebenen von Ladeflächen erzeugt werden, welche in modularer Form separat be- und entladen werden können.
  • Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 Eine Seitenansicht einer erfindungsgemäß modular aufgeteilten Ladefläche
  • 2 Eine Draufsicht der erfindungsgemäß modular aufgeteilten Ladefläche
  • 3a Eine Seitenansicht des Ladungssicherungssystems, bei welchem die Befestigung der Ladungssicherungsleisten durch das Stecken von Rungen in Rundlöcher erfolgt.
  • 3b Eine Draufsicht der Vorrichtung aus 3a bei welcher der rasterförmige Aufbau der Grund- und Ladungssicherungsleisten erkennbar wird.
  • 4a Eine Seitenansicht des Ladungssicherungssystems, bei welchem die Befestigung der Ladungssicherungsleisten durch das Stecken und Arretieren von Rungen in Löcher mit Schlüssellochprofil erfolgt.
  • 4b Eine Draufsicht der Vorrichtung aus 4a bei welcher der rasterförmige Aufbau der Grund- und Ladungssicherungsleisten erkennbar wird.
  • 5a Eine Seitenansicht des Ladungssicherungssystems, bei welchem die Befestigung der Ladungssicherungsleisten durch das Einschrauben von Rungen in Rundlöcher mit Gewinde erfolgt.
  • 5b Eine Draufsicht der Vorrichtung aus 5a bei welcher der rasterförmige Aufbau der Grund- und Ladungssicherungsleisten erkennbar wird.
  • 6a Eine Seitenansicht des Ladungssicherungssystems, bei welchem die Befestigung der Ladungssicherungsleisten durch das Befestigen mittels Gewindeschrauben und Gewindemuttern in der Grundleiste erfolgt.
  • 6b Eine Draufsicht der Vorrichtung aus 6a bei welcher der rasterförmige Aufbau der Grund- und Ladungssicherungsleisten erkennbar wird.
  • 7a Vorrichtung zum Befestigen von Zurrmaterial an den Ladungssicherungsleisten Airline-Schienen.
  • 7b Vorrichtung zum Befestigen von Zurrmaterial an den Ladungssicherungsleisten Y Haken.
  • 8 Anordnung zum Stapeln der Vorrichtung zur Erzeugung mehrerer Ladeebenen.
  • 1 stellt in der Übersicht eine Seitenansicht des modularen Ladungssicherungssystems dar. Das System ist in diesem Beispiel auf einen Lkw montiert; dem Fachmann ist jedoch selbstredend klar, dass dies keine Einschränkung der Anwendung bedeutet. Vielmehr ist das System auf eine Vielzahl von Transportmitteln montierbar, so unter anderem auf Eisenbahnwaggons u.v.a.
  • In der Übersicht wird erkennbar, dass das Fahrzeug mit einer Vielzahl unterschiedlichen Gütern 1 beladen ist. Deutlich zu erkennen ist, dass die Abmessungen der geladenen Profile und Bleche unterschiedlich sind.
  • Die Ladegüter liegen auf den Ladungssicherungsleisten 2 auf, welche in y-Richtung ausgerichtet in geeigneter Weise auf die Ladefläche aufgelegt sind. Die Ladungssicherungsleisten weisen eine Vielzahl von durchgehenden Bohrungen in z-Richtung (Richtung senkrecht zur Ladefläche) auf, welche zur späteren Aufnahme von Rungen 5 gedacht sind.
  • Unterhalb der Ladungssicherungsleisten 2 befinden sich eine Vielzahl von Grundleisten 3, welche in Fahrtrichtung (x-Richtung) ausgerichtet sind und die zueinander parallel verlaufen. Die Grundleisten 3 sind fest mit dem Fahrzeugboden 4 verbunden und sind bevorzugterweise in Form von Lochprofilleisten ausgebildet. Idealerweise sind die Grundleisten in gleichen Abständen angebracht, wobei sich ein Schienenraster von 50cm als besonders vorteilhaft erwies.
  • Besonders von Vorteil ist eine versenkte Anordnung der Grundleisten in den Fahrzeugboden 4, wobei die Grundleiste schlüssig mit der Oberfläche des Fahrzeugboden 4 endet. So ist eine einfache Beladung des Fahrzeugs mit Hubwagen etc. gewährleistet.
  • Zur Ladungsabsicherung und zur Befestigung der Ladungssicherungsleisten 2 sind steckbare Rungen 5 vorgesehen, welche durch die Bohrungen der Ladungssicherungsleisten hindurch gesteckt werden und in den Löchern der als Lochprofilleisten ausgestalteten Grundleisten 3 arretiert werden. Diese Rungen dienen somit einerseits der Befestigung des Transportsystems mit dem Fahrzeugboden, andererseits dienen die Rungen zur Absicherung der Ladung. Zusätzlich an die Ladungssicherungsleisten angebrachte Spanngurte 6 dienen weiterhin als zusätzlichen Ladungssicherungsschutz.
  • Besonders von Vorteil ist das Anbringen von lösbaren Ladungssicherungsvorrichtungen 9 am Anfang und/oder am Ende der jeweiligen Ladung als Schutz gegen Ladungsversatz in x-Richtung bei starken Geschwindigkeitsänderungen des Fahrzeugs.
  • Insbesondere beim Transport von gebündelter Ware wie Rohren, Stahlträgern, Stangen, Blechstapeln etc. kann es trotz Absicherung der Gesamtladung durch Spanngurte 6 und Rungen 5 noch vorkommen, dass einzelne Ladegüter der Gesamtladung bei starken Geschwindigkeitsänderungen wie Bremsen oder Beschleunigen sich relativ zur Gesamtladung in x-Richtung in Bewegung setzen. Das erfindungsgemäße Anbringen der lösbaren Ladungssicherungsvorrichtung 9 als Abschluß verhindert dieses Verrutschen und stellt sicher, dass die Gesamtladung auch bei starken Geschwindigkeitsänderungen am vorgegebenen Ladeplatz verbleibt.
  • 2 zeigt den gerade beschriebenen Aufbau in Aufsicht. Deutlich ersichtlich ist die parallele Anordnung der Grundleisten 3, die hierzu bevorzugt rechtwinklig angeordneten Ladungssicherungsleisten 2. Deutlich sichtbar ist, dass die Ladungssicherungsleisten nicht notwendigerweise rechtwinklig angeordnet sein müssen; auch andere Anordnungen sind denkbar – in diesen Fall in gleicher Richtung wie die Ladungssicherungsleisten.
  • Nicht zu sehen sind in der 2 die eingesteckten Rungen, welche in senkrechter Richtung durch die Ladungssicherungsleisten 2 hindurch gehen und in den Löchern der Grundleisten 3 arretiert sind.
  • Die unterschiedlichen Ausführungsformen der Befestigung der Rungen 5 in den Grundleisten 3 sind in den 3a bis 6b beschrieben,
  • 3a und 3b zeigt die einfachste Art der Befestigung durch einfaches Einstecken. Wie in 3a ersichtlich werden die Rungen 5 durch die Bohrungen der Ladungssicherungsleisten 2 hindurch gesteckt und in die Locher des Lochrasterabstand der Grundleisten 3 eingesteckt. Durch das Einstecken erfolgt eine Arretierung der Rungen, welche nunmehr einerseits das Transportsystem stabilisieren und andererseits bei der Aufnahme der Ladung als Transportsicherung dienen. Zusätzlich hierzu können Spanngurte zur weiteren Absicherung verwendet werde.
  • 4a und 4b zeigt die eine weitere Art der Befestigung. Wie in den Figuren ersichtlich werden die Rungen 5 durch die Bohrungen der Ladungssicherungsleisten 2 hindurch gesteckt und in die Locher des Lochrasterabstand der Grundleisten 3 eingesteckt. Nunmehr weist das Lochraster der Grundleiste ein Schlüssellochprofil auf; das zu steckende Ende der Runge weist darüber hinaus eine Aufweitung auf, welche zwar durch die große Bohrung des Schlüssellochprofils aber nicht durch die schmale Profilseite hindurchgeht.
  • Durch das Einstecken der Runge in die große Öffnung und verschieben in Richtung des Längsschlitzes erfolgt eine Arretierung der Rungen nunmehr auch in z-Richtung. Die Rungen stabilisieren nunmehr einerseits das Transportsystem und dienen andererseits bei der Aufnahme der Ladung als Transportsicherung. Zusätzlich hierzu können Spanngurte zur weiteren Absicherung verwendet werde.
  • 5a und 5b zeigt die eine weitere Art der Befestigung. Im Gegensatz zu den Lochprofilleisten der vergangenen beiden Ausführungsformen bestehen die Bohrungen der Grundleisten 3 aus Gewindelöchern. Die Rungen 5 weisen an einem Ende Schraubgewinde auf. Die Rungen 5 werden durch die Bohrungen der Ladungssicherungsleisten 2 hindurch gesteckt und mit den Gewindelöchern der Grundleisten 3 verschraubt.
  • Die Rungen stabilisieren nunmehr einerseits das Transportsystem und dienen andererseits bei der Aufnahme der Ladung als Transportsicherung. Zusätzlich hierzu können Spanngurte zur weiteren Absicherung verwendet werde.
  • 6a und 6b zeigt die eine weitere Art der Befestigung. Die Grundleisten 3 bestehen nunmehr aus durchgängig geschützten Leisten. Die Befestigung der Ladungssicherungsleisten erfolgt in dieser Ausführungsform durch das Befestigen mittels Gewindeschrauben und Gewindemuttern in der Grundleiste.
  • Die Schrauben fixieren nunmehr das Transportsystem. Das Transportsystem ist zur Aufnahme der Ladung als Transportsicherung bereit. Zusätzlich hierzu können Spanngurte zur weiteren Absicherung verwendet werde.
  • In der 7a und 7b ist in einem Ausführugsbeispiel dargestellt wie die Spanngurte 6 an den Ladungssicherungsleisten 2 befestigt werden. Hierzu sind seitlich an den Ladungssicherungsleisten in regelmäßigen Abstanden Aufnahmehalterungen 7 für die Spanngurte angebracht. Die Spanngurte 6 weisen an den Enden passende Gegenstücke zu den Aufnahmehalterungen 7 auf und werden durch einfaches Stecken mit den Ladungssicherungsleisten 2 fixiert.
  • Die Aufnahmehalterungen 7 sind in bevorzugten Ausführungsformen als Airline-Schienen 7a oder als Profil welches Y-Haken 7b der Spanngurte 6 aufnehmen kann, ausgebildet.
  • In 8 wird dargestellt, wie eine Ladefläche in mehreren Ebenen erzeugt wird. Sichtbar ist. Wie auf die Rungen 5 der unteren Ebene wettere Ladungssicherungsleisten 2 aufgesetzt werden können. Diese Leisten sind in einer bevorzugten Ausführungsform durch Sicherungsstifte 8 abgesichert. In diese Ladungssicherungsleisten der zweiten Ebene können sodann weitere Rungen eingesetzt werden. Die als Sicherungsringen die Ladung 1 sichern. Auch die Ladungssicherungsleisten der zweiten Ebene können Aufnahmehalterungen 7 für Spanngurte 6 aufweisen. Darüber hinaus kann das soeben geschilderte Prinzip auch zur Erzeugung werterer Ladeebenen benützt werden.
  • Zusammenfassend lässt sich abschließend ausführen, dass mit der vorliegenden Erfindung die Möglichkeit geschaffen wird, eine Ladefläche zur Aufnahme verschiedenster Ladegüter modular zu unterteilen und die Absicherung jedes Ladeguts auf bestmögliche Weise vorzunehmen. Darüber hinaus ist die Möglichkeit geschaffen, die Unterteilung der Ladefläche in sehr einfacher und schneller Weise zu verändern und auf die Erfordernisse der jeweiligen Ladegüter zu optimieren.
  • Darüber hinaus ist das erfindungsgemäße modulare Ladungssicherungssystem nicht nur geeignet in einer ebene Ladegüter aufzunehmen, sondern erlaubt aufgrund der modularen Bauweise auch die Erzeugung beliebig weiterer Ladeebenen.
  • 1
    Ladegut
    2
    Ladungssicherungsleiste
    3
    Grundleiste
    4
    Fahrzeugboden
    5
    Rungen
    6
    Spanngurte
    7
    Aufnahmehalterungen
    8
    Sicherungsstifte
    9
    lösbare Ladungssicherungsvorrichtung

Claims (17)

  1. Ladungssicherungssystem zur modularen Aufteilung einer vorgegebenen Ladefläche zur Aufnahme mehrerer Ladegüter bestehend aus einer Vielzahl von mit der Ladefläche fest verbundenen parallel zueinander beabstandeten Grundleisten (16) welche in eine Richtung der Ladefläche ausgerichtet sind; eine Vielzahl von auf den Grundleisten aufliegenden Ladungssicherungsleisten (1) mit einer Vielzahl von Bohrungen, welche in senkrechter Richtung durch die Ladungssicherungsleisten hindurchgeführt sind; und eine Vielzahl von Rungen welche durch die Bohrungen der Ladungssicherungsleisten hindurch gesteckt sind und die Ladungssicherungsleisten auf den Grundleisten fixieren.
  2. Ladungssicherungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die Rungen zur Befestigung der Ladung dienen
  3. Ladungssicherungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet dass die Bohrungen der Ladungssicherungsleisten in gleichen Abständen angeordnet sind.
  4. Ladungssicherungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet dass die Grundleisten eben abschließend in die Ladefläche eingelassen sind.
  5. Ladungssicherungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet dass die Grundleisten und die Ladungssicherungsleisten als Lochprofilleisten oder als Leisten mit durchgängigen Längsschlitzen ausgebildet sind
  6. Ladungssicherungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher der Grundleiste als Rundlöcher mit Gewinde ausgebildet sind.
  7. Ladungssicherungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet dass die Rungen an einen Ende ein Schraubgewinde aufweisen und über das Schraubgewinde mit den Gewinden in den Grundleisten verschraubt sind.
  8. Ladungssicherungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher der Grundleiste in Form von Schlüssellochprofilen mit einer Bohrung und einer schmalen Seite ausgebildet sind.
  9. Ladungssicherungssystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet dass die Ladungssicherungsleisten Führungen aufweisen, die in die schmale Seite der Schlüssellochprofile eingeführt sind und die Fixierung der Ladungssicherungsleiste durch Einstecken der Rungen mit dem einen Ende in die breite Bohrung des Schlüssellochprofils erfolgt.
  10. Ladungssicherungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher der Grundleiste in Form von Rundlöchern ausgebildet sind.
  11. Ladungssicherungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet dass die Fixierung der Ladungssicherungsleiste durch Gewindeschrauben und Gewindemuttern in der Grundleiste erfolgt.
  12. Ladungssicherungssystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet dass die Fixierung der Ladungssicherungsleiste durch Einstecken der Rungen in die Bohrung erfolgt.
  13. Ladungssicherungssystem nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass die Ladungssicherungsleisten eine Vielzahl von Vorrichtungen aufweisen, die zur variablen Aufnahme von Spanngurten geeignet sind.
  14. Ladungssicherungssystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet dass die Vorrichtungen zur variablen Aufnahme von Spanngurten als Airline-Schienen oder/oder als Vorrichtung zur Aufnahme von Spanngurten mit Y-Haken ausgestaltet sind.
  15. Ladungssicherungssystem nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass die Rungen am anderen Ende eine Vorrichtung aufweisen, welche geeignet ist, weitere Ladungssicherungsleisten zur Erzeugung weiterer Ladeebenen aufzunehmen.
  16. Ladungssicherungssystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung aus einer Bohrung besteht, durch welche ein Sicherungsstift durchgeführt ist.
  17. Ladungssicherungssystem nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Anfang und/oder am Ende jeder modularen Ladefläche eine lösbare Ladungssicherungsvorrichtung angebracht ist.
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