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DE20313403U1 - Absturzsicherung für Gebäudebaustellen - Google Patents

Absturzsicherung für Gebäudebaustellen

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Publication number
DE20313403U1
DE20313403U1 DE20313403U DE20313403U DE20313403U1 DE 20313403 U1 DE20313403 U1 DE 20313403U1 DE 20313403 U DE20313403 U DE 20313403U DE 20313403 U DE20313403 U DE 20313403U DE 20313403 U1 DE20313403 U1 DE 20313403U1
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DE
Germany
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support
elements
fastening elements
fall protection
lashing strap
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20313403U
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English (en)
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Forsthoevel Maximilian De
Original Assignee
FORSTHOEVEL UWE
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Publication date
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Priority to DE20313403U priority Critical patent/DE20313403U1/de
Publication of DE20313403U1 publication Critical patent/DE20313403U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/32Safety or protective measures for persons during the construction of buildings
    • E04G21/3204Safety or protective measures for persons during the construction of buildings against falling down
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
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    • E04G21/32Safety or protective measures for persons during the construction of buildings
    • E04G21/3204Safety or protective measures for persons during the construction of buildings against falling down
    • E04G21/3219Means supported by the building wall, e.g. security consoles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

TER MEER STEINMEISTER & PARTNER GBR PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
Dr. Nicolaus ter Meer, Dipl.-Chem. Peter Urner, Dipl.-Phys. Gebhard Merkle, Dipl.-!ng. (FH) Mauerkircherstrasse 45 D-81 679 MÜNCHEN
Helmut Steinmeister, Dipl.-Ing. Manfred Wiebusch
Artur-Ladebeck-Strasse 51 D-33617 BIELEFELD
FHVPOl / 03 / G
St/Mü/zs/ec
27.8.2003
Uwe Forsthövel
Düsseldorfer Str. 34
44143 Dortmund
ABSTURZSICHERUNG FÜR GEBÄUDEBAUSTELLEN
Uwe Forsthövel
'EHVl5OJ? 03/G
27.8.2003
ABSTURZSICHERUNG FÜR GEBÄUDEBAUSTELLEN
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Absturzsicherung für Gebäudebaustellen, mit zumindest einem im wesentlichen horizontal verlaufenden Absperrelement, das zwischen vertikalen Pfostenelementen angebracht ist.
Bei Bauarbeiten in mehrgeschossigen Gebäuden ist es häufig notwendig, die einzelnen Geschoßdecken an ihren Rändern mit Absturzsicherungen zu versehen. Diese sollen verhindern, dass Personen, die sich in diesen Bereichen aufhalten und dort Arbeiten ausführen, herunterfallen und sich schwere Verletzungen zuziehen. Die Absturzsicherungen dienen somit dem Arbeitsschutz und müssen bestimmten gesetzlichen Bestimmungen genügen.
Bei den Absperrelementen handelt es sich üblicherweise um Latten, Planken oder dergleichen, also um starre Bauteile, die an ihren Enden an vertikal auf der Geschoßdecke aufragenden Pfosten aufgehängt oder in sonstiger Weise an diesen befestigt sind. Auf diese Weise wird eine Art Reling oder Geländer geschaffen, das die abzusichernde Fläche seitlich begrenzt. Die Absperr- und Pfosten-Elemente müssen so stabil sein, dass sie zumindest das Gewicht einer Person aufnehmen können.
Diese starre Konstruktion bietet den Vorteil, dass die erforderliche Stabilität problemlos gewährleistet werden kann. Nachteilig ist jedoch der Umstand, dass die Bestandteile eines solchen Geländers schwer und sperrig und gegebenenfalls umständlich zu montieren sind und bei der Planung der auszuführenden Arbeiten sowie beim Transport berücksichtigt werden müssen. Die zum Aufbau notwendigen Teile sind auf der Baustelle oft nicht bevorratet, so dass sie zu einem Zusatzaufwand bei der Konzeption und der Logistik führen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Absturzsicherung der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine geringere Anzahl schwerer und sperriger Teile beinhaltet, so dass der Aufwand bei der Beschaffung und Montage der Teile verringert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Absturzsicherung gemäß Anspruch 1 gelöst.
Uwe Forsthövel .·. ,.· *,.**..· * FtfV*BQ,l7 03 / G 27.8.2003
Das Absperrelement der erfindungsgemäßen Absturzsicherung wird durch einen Zurrgurt gebildet, der zwischen bereits vorhandenen Stützen des zu sichernden Gebäudes gespannt und festgezurrt wird. Gegenüber starren Absperrelementen wie Latten, Planken und dergleichen bietet ein solcher Gurt den Vorteil, dass er im nicht verwendeten Zustand einfach aufgewickelt werden kann und sehr wenig Platz beim Transport beansprucht. Ferner entfallen Transport und Montage herkömmlicher Pfosten zur Befestigung der Absperrelemente, da ohnehin vorhandene Stützen, die Bestandteile des abzusichernden Gebäudes sind, zur Anbringung der Gurte genutzt werden. Hierzu dienen geeignete Befestigungselemente, durch die der Zurrgurt sicher mit der jeweiligen Stütze zu verbinden ist. Diese Befestigungselemente können an die Form und Konstruktion der Stütze angepaJ5t sein.
Vorzugsweise umfassen die Befestigungselemente Hakenelemente mit C-förmigern Querschnitt, die die Stützen oder einen Teil derselben umgreifen. Diese Befestigungselemente lassen sich somit einfach an einen für diesen Zweck ausgewählten Bereich der Stütze einhaken, der beim Spannen des Gurtes die Zugkräfte aufnehmen kann.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Hakenelemente durch Klemmeinrichtungen an der Stütze zu befestigen, wie etwa durch Klemm- oder Konterschrauben oder dergleichen. Diese Klemmeinrichtungen erleichtern die Anbringung des Hakenelements in dem Zustand, in dem der Gurt noch nicht gespannt ist. Außerdem wird eine zusätzliche Sicherung des Befestigungspunktes geschaffen, da ein senkrechtes Abmischen des Befestigungselements an der Stütze unterbunden wird, wie es bei einem allmählichen Nachlassen der Zugspannung des Zurrgurtes oder bei einer Belastung des Gurtes von oben auftreten kann.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfassen die Befestigungselemente Winkelelemente, von denen ein Schenkel an die Stütze angeschraubt ist. Diese Ausführungsform bietet sich vor allem dann an, wenn die zur Sicherung genutzte Stütze oder Säule keine Möglichkeiten zum Einhaken des zuvor beschriebenen hakenförmigen Befestigungselements bietet.
Uwe Forsthövel
27.8.2003
Vorzugsweise ist an einem Schenkel der Befestigungselemente ein vertikaler Bolzen angebracht, um den der Zurrgurt geschlungen ist.
Weiter vorzugsweise ist das Ende des Zurrgurtes als Schlinge ausgebildet, und das Befestigungselement umfasst eine Öse, die an der Stütze angebracht ist und mit der Schlinge durch einen Haken, einen Schäkel oder ein anderes geeignetes Befestigungsmittel verbunden ist. Die Öse kann in diesem Fall unmittelbar an der Stütze oder an einer Befestigungsplatte, einem Winkel oder dergleichen angebracht sein, die bzw. der wiederum in geeigneter Weise an der Stützen-Oberfläche anzubringen ist.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform können die Befestigungselemente Rundschlingen umfassen, die um die Stütze herum geschlungen sind. Diese Möglichkeit ist vor allem dann in Betracht zu ziehen, wenn die zur Sicherung genutzte Stütze keine Möglichkeit zum Einhaken des Befestigungselements bietet, andererseits jedoch darauf verzichtet werden soll, die Stütze selbst durch Anbringung von Schraublöchern oder dergleichen dauerhaft zu beeinträchtigen.
Vorzugsweise erfolgt die Verbindung der Rundschlinge mit dem Zurrgurt durch handelsübliche Klauenhaken, die die Zugkräfte aufnehmen können.
Vorzugsweise können die Befestigungselemente Spannvorrichtungen umfassen, die zum Spannen des Zurrgurtes und/oder der Rundschlingen dienen.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
30
Fig. 1
zeigt einen Schnitt durch eine Gebäudestütze, an der eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Absturzsicherung angebracht ist;
35
Fig. 2 Fig. 3
zeigt eine Seitenansicht der Absturzsicherung aus Fig. 1;
zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemä-J3en Absturzsicherung in einer Perspektive entsprechend Fig. 1; und
Uwe Forsthövel
*FHVW/O3/G
27.8.2003
Fig. 4, 5 u. 6 zeigen weitere Ausführungsformen der erfindungsgemä-
J3en Absturzsicherung.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform der Absturzsicherung 10 ist an einer vertikalen Stütze 12, die Bestandteil des zu sichernden Gebäudes ist, ein Zurrgurt 14 mit Hilfe eines Befestigungselementes 16 angebracht, das an der Stütze 12 angreift. Bei der Stütze 12 handelt es sich um einen Doppel-T-Träger aus Stahl. Mit Hilfe eines gleichartig ausgebildetes Befestigungselementes 16 an einer weiteren, nicht dargestellten Stütze wird der Zurrgurt 14 zwischen diesen Stützen gespannt. Der Zurrgurt 14 ist also in Fig. 1 nicht vollständig dargestellt, sondern wird nach links weitergeführt und ist dementsprechend auf der linken Zeichnungsseite unterbrochen dargestellt.
Das Befestigungselement 16 umfaßt ein Hakenelement 18 mit C-förmigem Querschnitt. Die beiden Schenkel 20,22 dieses Hakenelements 18 umgreifen beidseitig einen Steg 24 der Stütze 12. Der Teil 26 des Hakenelements 18, der die beiden Schenkel 20 und 22 verbindet, liegt in der montierten Stellung an der äußeren Kante des Stegs 24 der Stütze 12 an.
20
30
Eine Klemmschraube 28, auf die eine Flügelmutter 30 aufgeschraubt ist, dient zum Anklemmen des Hakenelements 18 an den Steg 24 der Stütze 12. Die Schraube 28 ist. zu diesem Zweck durch eine Öffnung in dem Schenkel 20 geführt, der sich auf der Innenseite des Stegs 24 der Stütze 12 befindet, und ist in dieser Öffnung frei drehbar gelagert. Durch Anziehen der Flügelmutter 30 läßt sich ein tellerförmiges Endstück 32, das unverlierbar und frei drehbar am Ende der Schraube 28 gehalten wird, gegen die Innenseite des Stegs 24 drücken, während von der gegenüberliegenden Seite des Stegs 24 der Schenkel 22 des Hakenelements 18 gegen die Stütze 12 gedrückt wird. Auf diese Weise wird das Befestigungselement 16 sicher an der Stütze 12 gehalten.
Das Ende des Zurrgurtes 14 bildet eine Schlinge 34, die um einen vertikalen Bolzen 36 des Befestigungselements 16 gelegt ist. Dieser Bolzen 36 ist durch zwei Ösen 38 geführt, die auf dem am Träger 12 außen anliegenden Schenkel 22 des Hakenelements 18 aufragen und von denen in Fig. 1 nur die oberste Öse 38 in der Draufsicht zu erkennen ist. Die Schlinge 34 liegt im Bereich zwischen den Ösen 38 um den Bolzen 36 und ist daher in Fig. 1 lediglich durch gestrichelte Linien angedeutet.
Uwe Forsthövel
27.8.2003
Die Lage der Schlinge 34 des Zurrgurtes 14 um den Bolzen 36 herum wird in Fig. 2 in besonderer Weise deutlich. Der Bolzen 36 ist bei der hier dargestellten Ausführungsform lediglich durch entsprechende Öffnungen in den Ösen 38 durchgesteckt, so dass die über den Zurrgurt 14 wirkenden Zugkräfte über den Bolzen 36 und die Ösen 38 am Hakenelement 18 aufgenommen werden. Abweichend von dieser Ausführungsform kann die hier dargestellte Anordnung aus Bolzen 36 und Ösen 38 auch als Spannvorrichtung ausgebildet bzw. um eine solche ergänzt sein, so dass der Zurrgurt 14 zwischen den Stützen 12 nachgespannt werden kann. Der gespannte Zurrgurt 14 zwischen den Stützen 12 bindet ein Absperrelement, das so stark ausgelegt ist, dass es das Gewicht einer Person aufnehmen kann. Eine erhöhte Sicherheit kann durch parallel übereinander verlaufende Absperrelemente geschaffen werden, die in den Figuren der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt sind.
Fig. 3 zeigt eine Absturzsicherung 39, die sich speziell zur Anbringung an Gebäudestützen 40 aus Stein oder Beton eignet, an denen sich Hakenelemente wie das vorstehend beschriebene Hakenelement 18 nicht ohne weiteres anbringen lassen. In diesem Fall ist das Befestigungselement 42 als L-förmiges Winkelelement ausgebildet, das mit einem seiner Schenkel 44 seitlich an der Oberfläche der Stütze 40 anliegt. An dessen zweitem Schenkel 46, der von dem Schenkel 44 abgewinkelt ist, ist der Zurrgurt 14 befestigt.
Der Schenkel 44 ist mit einer Öffnung versehen, durch die eine Schraube 48 geführt und in die Stütze 40 eingedübelt ist. Die Schraubenbefestigung muß so stark ausgelegt sein, dass die Schraube 48 die Zugkräfte aufnehmen kann, die auftreten, wenn der Zurrgurt 14 beispielsweise durch eine Person belastet wird.
Die Befestigung des Zurrgurtes 14 an dem verbleibenden Schenkel 46 des Befestigungselements 42 erfolgt im wesentlichen wie bei der in Fig. 1 und 2 beschriebenen Ausführungsform. Auch in diesem Fall sind zwei ösen 50 vorhanden, die auf dem Schenkel 46 aufragen und durch die ein vertikaler Bolzen 52 gesteckt ist, um den wiederum das schlingenförmige Ende 54 des Zurrgurtes 14 gelegt ist. Gegebenenfalls sind auch andere Befestigungsmöglichkeiten in Betracht zu ziehen, wie etwa Haken oder Schäkel, die das schlingenförmige Ende 54 des Zurrgurtes 14 aufnehmen und unmittelbar in eine an der Stütze 40 angebrachte Öse eingreifen.
Uwe Forsthövel
27.8.2003
Diese Öse kann beispielsweise auf dem freien Schenkel 46 des Befestigungselements 42 aufragen, oder es kann eine an der Stütze selbst vorgesehene Öse zur Befestigung genutzt werden.
10
Fig 4 zeigt eine Ausführungsform der Absturzsicherung 56, bei der die Stütze 40 durch die Anbringung des Befestigungselements nicht beeinträchtigt wird. Im vorliegenden Fall stellt die Stütze 40 nur einen Zwischenpunkt zur Befestigung des Zurrgurtes 14 dar, d.h., der Zurrgurt 14 wird zu beiden Zeichnungsseiten in Fig. 4 links und rechts fortgeführt und ist an diesen beiden Seiten auf nicht dargestellte Weise an zwei anderen Stützen befestigt.
Die zu den beiden Seiten fortgeführten Zurrgurte 14 sind an einer Rundschlinge 58 befestigt, die vollständig um die Stütze 40 herum geschlungen ist und deren Enden 60,62 sich auf der Seite der Zurrgurte 14 kreuzen. Diese Enden 60,62 sind durch Klauenhaken 64,66 mit den Zurrgurten verbunden, so dass die Spannung bzw. eine auftretende Last an den Zurrgurten 14 unmittelbar auf die Rundschlinge 58 übertragen wird. Durch das Kreuzen der um die Stütze 40 gelegten Schlinge 58 führt ein Zug an den Enden 60,62 in entgegengesetzte Richtungen dazu, dass die Rundschlinge 58 um die Stütze 40 herum zugezogen wird und der Schlinge 58 einen noch festeren Halt auf der Oberfläche verleiht. Die hier dargestellte Ausführungsform ist jedoch nicht auf eine Stütze 40 beschränkt, die einen Zwischenpunkt bei der Befestigung darstellt, sondern es ist denkbar, die Rundschlinge lediglich an einem Ende eines Zurrgurtes 14 anzubringen und somit eine Endbefestigung des Zurrgurtes 14 zu schaffen.
25
Eine alternative Befestigungsform zeigt die in Fig. 5 dargestellte Absturzsicherung 70. Ein die Stütze 40 vollständig umlaufender Umreifungszurrgurt 72 läuft auf der in Fig. 5 linken Seite der Stütze 40 zu einem Endabschnitt 74 zusammen, der durch eine Ratsche 76 mit einem Ende eines weiteren Zurrgurtes 14 verbunden ist. An der gegenüberliegenden rechten Seite der Stütze 40 läuft ein Ende eines Zurrgurtes 14 zu einer Schlinge 78 aus, die den dort an der Stütze 40 anliegenden Abschnitt des Umreifungszurrgurtes 72 umfasst. Durch die Ratsche 76 lässt sich die Spannung des entsprechenden Endes des Zurrgurtes 14 am Umreifungszurrgurt 72 einstellen und gegebenenfalls nachträglich verändem. Der Umreifungszurrgurt 72 selbst ist schliesslich ebenfalls durch eine weitere Ratsche 80 auf der Oberfläche der Stütze 40 spannbar.
Uwe Forsthövel
•Äfv/W/03/G
27.8.2003
Die in Fig. 6 gezeigte Absturzsicherung 82 umfasst ebenfalls eine Rundschlinge 84, die um die Stütze 40 gelegt ist. Ein Ende dieser Rundschlinge 84 läuft im Bereich der in Fig. 6 linken unteren Ecke des Querschnitts der Stütze 40 zu einer Schlaufe 86 aus, die einen anderen, geraden Rundschlingen-Abschnitt 88, der an dieser Kante der Stütze 40 anliegt, umgreift, so dass die Rundschlinge geschlossen wird. Dieser gerade Rundschlingen-Abschnitt 88 läuft selbst wiederum ebenfalls zu einer Schlaufe 90 aus, die durch einen Haken oder dergleichen mit dem nicht dargestellten Zurrgurt 14 verbunden werden kann. Wird durch der Zurrgurt 14 eine Zugkraft auf die Rundschlinge 84 ausgeübt, so wirdder Rundschlingen-Abschnitt 88 durch die Schlaufe 86 hindurch und somit die Rundschlinge 84 um die Stütze 40 herum zugezogen.
Bei allen vorliegenden Ausführungsformen der Absturzsicherung kann es sich als erforderlich erweisen, entlang des Zurrgurtes 14 bzw. der Rundschlingen zusätzliche Spannvorrichtungen wie die in Fig. 5 gezeigten Ratschen 76,80 anzubringen, die der gesamten Reling-Anordnung die erforderliche Spannung verleihen.

Claims (9)

1. Absturzsicherung (10, 39, 56, 70,82) für Gebäudebaustellen, mit zumindest einem im wesentlichen horizontal verlaufenden Absperrelement, das zwischen vertikalen Pfostenelementen angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrelement ein Zurrgurt (14) ist und als Pfostenelemente Stützen (12, 40) des zu sichernden Gebäudes dienen, zwischen denen der Zurrgurt (14) durch Befestigungselemente (16, 42, 58, 72, 84) gespannt ist.
2. Absturzsicherung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (16) Hakenelemente (18) mit C-förmigem Querschnitt umfassen, die die Stütze (12, 40) oder einen Teil derselben umgreifen.
3. Absturzsicherung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hakenelemente (18) durch Klemmeinrichtungen (28, 30) an der Stütze (12, 40) zu befestigen sind.
4. Absturzsicherung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (42) Winkelelemente umfassen, von denen ein Schenkel (44) an die Stütze (40) angeschraubt ist.
5. Absturzsicherung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Schenkel (22, 46) der Befestigungselemente (16, 42) ein vertikaler Bolzen (36, 52) angebracht ist, um den der Zurrgurt (14) geschlungen ist.
6. Absturzsicherung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des Zurrgurtes (14) als Schlinge ausgebildet ist und das Befestigungselement eine Öse umfasst, die an der Stütze (12, 40) angebracht ist und mit der Schlinge durch einen Haken, einen Schäkel oder dergleichen verbunden ist.
7. Absturzsicherung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente Rundschlingen (58, 84) umfassen, die um die Stütze (40) herum geschlungen sind.
8. Absturzsicherung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rundschlingen (58, 84) mit dem Zurrgurt (14) durch Klauenhaken (64, 66) verbunden sind.
9. Absturzsicherung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (16, 42, 58) Spannvorrichtungen (76, 80) zum Spannen des Zurrgurtes (14) und/oder der Rundschlingen (58, 84) umfassen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2015157198A3 (en) * 2014-04-07 2016-03-03 Conxtech, Inc. I-beam-attachable lifeline system
DE202018100633U1 (de) 2018-02-06 2019-02-07 Strenge GmbH & Co. KG Absturzsicherung für Etagen einer Gebäudebaustelle

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WO2015157198A3 (en) * 2014-04-07 2016-03-03 Conxtech, Inc. I-beam-attachable lifeline system
US10060146B2 (en) 2014-04-07 2018-08-28 Conxtech, Inc. I-beam-attachable lifeline system
DE202018100633U1 (de) 2018-02-06 2019-02-07 Strenge GmbH & Co. KG Absturzsicherung für Etagen einer Gebäudebaustelle

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