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Technisches Gebiet
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Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet des Kartenetuis, insbesondere ein kleines Kartenetui mit Ladefunktion.
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Stand der Technik
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Im täglichen Leben der Menschen finden Handgeldbörsen, in denen Bargeld oder Karten aller Art aufbewahrt werden können, weite Verbreitung. Im Vergleich zu Rucksäcken oder Handtaschen sind die Handgeldbörsen klein und leicht zu tragen.
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Allerdings erfüllen die bestehenden Handgeldbörsen im Allgemeinen nur die Funktion, Karten zu halten und Bargeld aufzubewahren. Angesichts der Beliebtheit mobiler Geräte wie z. B. Smartphones ist es unpraktisch, bei längeren Aufenthalten in der Öffentlichkeit eine zusätzliche Powerbank zum Aufladen des Handys und außerdem eine Geldbörse mitzunehmen.
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Um die oben genannten Probleme zu lösen, ist im Stand der Technik ein Kartenetui mit Ladefunktion vorgeschlagen, das in der Lage ist, ID-Karten und Bankkarten aufzubewahren und das Handy aufzuladen. Beispielsweise offenbart das Patentdokument mit der Patentnummer 201510972910.0 eine multifunktionale Brieftasche. Der Aufbau solcher bestehenden Produkte besteht jedoch darin, dass eine Ladestromquelle in eine Zwischenschicht an einer Seite eines Kartenetuis integriert ist, ein Ende eines Ladekabels mit der Ladestromquelle verbunden ist und das andere Ende aus der Zwischenschicht herausragt. Da die Stromquelle und das Ladekabel in die Zwischenschicht integriert werden müssen, führt dies zu einem größeren Volumen des gesamten Kartenetuis. Insbesondere aufgrund der Beschränkungen der Akkutechnologie steht die Leistung der Stromquelle in einem positiven Verhältnis zum Volumen. Daher ist es ein dringendes Problem, das Volumen des gesamten Kartenetuis zu optimieren und die Tragbarkeit des Produkts zu verbessern, um den Anforderungen der Verbraucher gerecht zu werden.
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Inhalt der Erfindung
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Aus diesem Grund ist es notwendig, ein kleines Kartenetui mit Ladefunktion anzubieten, um das Problem der einzigen Funktion der traditionellen Geldbörse zu lösen.
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Ein kleines Kartenetui mit Ladefunktion umfasst ein erstes Portemonnaie, ein zweites Portemonnaie und einen Biegeabschnitt, wobei der Biegeabschnitt das erste Portemonnaie und das zweite Portemonnaie so verbindet, dass das erste Portemonnaie relativ zum zweiten Portemonnaie faltbar oder entfaltbar ist, wobei das zweite Portemonnaie mit mindestens einem Kartenschlitz versehen ist, welcher zum Einlegen von Karten verwendet wird, wobei das erste Portemonnaie eine erste Oberfläche aufweist, die dem zweiten Portemonnaie gegenüberliegt, wenn das erste Portemonnaie in Richtung des zweiten Portemonnaies gefaltet ist, wobei an der ersten Oberfläche des ersten Portemonnaies eine Energiespeicher-Stromquelle vorgesehen ist, welche zum Aufladen einer externen Vorrichtung verwendet wird.
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In einem Ausführungsbeispiel ist das erste Portemonnaie mit einem ersten Montageloch versehen, und die Energiespeicher-Stromquelle ist mit einem zweiten Montageloch versehen, das dem ersten Montageloch entspricht, wobei ein Bolzen nach Durchdringen des ersten Montagelochs an das zweite Montageloch angepasst und damit verschraubt ist, um die Energiespeicher-Stromquelle an der ersten Oberfläche des ersten Portemonnaies anzubringen.
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In einem Ausführungsbeispiel umfasst die Energiespeicher-Stromquelle eine Frontplatte, eine Rückplatte, die so angepasst ist, dass sie mit der Frontplatte eine Aufnahmekammer bildet, einen Akku, die in der Aufnahmekammer angeordnet ist, sowie eine Ladeanordnung, die elektrisch mit dem Akku verbunden ist, wobei die Ladeanordnung einen Lade-/Entladeanschluss oder/und eine kabellose Ladespule umfasst, wobei das zweite Montageloch in der Frontplatte angeordnet ist.
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In einem Ausführungsbeispiel ist die erste Oberfläche des ersten Portemonnaies mit einer Einrastnut versehen, in die die Energiespeicher-Stromquelle eingerastet ist; oder die erste Oberfläche ist selbstklebend, so dass die Energiespeicher-Stromquelle auf die erste Oberfläche des ersten Portemonnaies geklebt ist.
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In einem Ausführungsbeispiel ist innerhalb des ersten Portemonnaies ein erster Magnetkörper vorgesehen, und innerhalb der Energiespeicher-Stromquelle ist ein zweiter Magnetkörper vorgesehen, wobei der erste Magnetkörper und der zweite Magnetkörper einander anziehen, so dass die Energiespeicher-Stromquelle lösbar mit der ersten Oberfläche verbunden ist.
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In einem Ausführungsbeispiel weist die erste Oberfläche eine Fläche auf, die nicht größer ist als eine Fläche einer an der ersten Oberfläche anliegenden Seite der Energiespeicher-Stromquelle.
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In einem Ausführungsbeispiel ist ferner ein Ladedatenkabel enthalten, wobei die Energiespeicher-Stromquelle an einer Seitenfläche mit einem Wicklungsschlitz versehen ist, wobei ein Ende des Ladedatenkabels unlösbar elektrisch mit der Energiespeicher-Stromquelle verbunden ist und ein anderes Ende lösbar in den Wicklungsschlitz eingerastet ist, oder wobei beide Enden des Ladedatenkabels jeweils lösbar in den Wicklungsschlitz eingerastet sind.
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In einem Ausführungsbeispiel ist der Biegeabschnitt fest mit einer Befestigungsstruktur für das Ladedatenkabel versehen, welche zur Befestigung des Ladedatenkabels verwendet wird.
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In einem Ausführungsbeispiel ist die Befestigungsstruktur für das Ladedatenkabel ein Klettverschluss, ein Befestigungsband oder ein magnetisches Element.
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In einem Ausführungsbeispiel ist eine mit der ersten Oberfläche des ersten Portemonnaies in Kontakt stehende Seite der Energiespeicher-Stromquelle die Frontplatte, und wenn das erste Portemonnaie mit dem zweiten Portemonnaie zusammengefaltet ist, ist eine Seite der Energiespeicher-Stromquelle nahe dem zweiten Portemonnaie die Rückplatte, wobei zwischen der Frontplatte und der Rückplatte eine Seitenfläche angeordnet ist, an der ein Lade-/Entladeanschluss zur elektrischen Verbindung mit dem Ladedatenkabel vorgesehen ist.
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Die Erfindung hat den Vorteil, dass das oben erwähnte kleine Kartenetui mit Ladefunktion sowohl als eine Geldbörse als auch als eine Powerbank zum Aufladen externer Vorrichtungen, wie z. B. Handys, verwendet werden kann. Bei den bestehenden Portemonnaies mit Ladefunktion besteht der Aufbau der bestehenden Produkte darin, dass eine Ladestromquelle in eine Zwischenschicht an einer Seite eines Kartenetuis integriert ist, ein Ende eines Ladekabels mit der Ladestromquelle verbunden ist und das andere Ende aus der Zwischenschicht herausragt. Da die Stromquelle und das Ladekabel in die Zwischenschicht integriert werden müssen, ist die Gesamtfläche des Kartenetuis wesentlich größer als die Fläche der Energiespeicher-Stromquelle, was zu einem größeren Volumen des gesamten Kartenetuis führt. Insbesondere aufgrund der Beschränkungen der Akkutechnologie steht die Leistung der Stromquelle in einem positiven Verhältnis zum Volumen, was die Tragbarkeit des gesamten Kartenetuis stark beeinträchtigt. Im Gegensatz dazu ist bei der vorliegenden Erfindung die Energiespeicher-Stromquelle auf der Oberfläche des ersten Portemonnaies angeordnet, so dass die Fläche des Kartenetuis nicht größer ist als die Fläche der Energiespeicher-Stromquelle, wodurch das Volumen der Geldbörse verringert wird und die Geldbörse leichter zu tragen ist. Es ist auch möglich, das Ladedatenkabel im Biegeabschnitt vorzusehen, wobei der Raum, der durch die Biegung im Biegeabschnitt entsteht, zur Aufnahme des Ladedatenkabels verwendet werden kann, ohne zusätzlichen Platz zu beanspruchen, wodurch die Geldbörse kompakt und klein ausgestaltet ist und für einen Benutzer leicht zu tragen und zu verwenden ist.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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- 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Aufbaus eines kleinen Kartenetuis mit Ladefunktion gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Anmeldung;
- 2 zeigt eine schematische Darstellung eines Aufbaus eines kleinen Kartenetuis mit Ladefunktion gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Anmeldung;
- 3 zeigt eine explodierte schematische Darstellung eines Aufbaus eines kleinen Kartenetuis mit Ladefunktion gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Anmeldung.
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Konkrete Ausführungsform
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In einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Anmeldung wird ein kleines Kartenetui mit Ladefunktion bereitgestellt, das zum Aufbewahren von Bargeld, Karten aber auch zum Aufladen externer Vorrichtungen, wie z. B. Handys, verwendet werden kann.
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Bezugnehmend auf 1 und 2, wobei 1 eine schematische Darstellung eines kleinen Kartenetuis mit Ladefunktion mit einer Energiespeicher-Stromquelle 120 zeigt, und 2 eine schematische Darstellung eines kleinen Kartenetuis mit Ladefunktion ohne die Energiespeicher-Stromquelle 120 zeigt. Das kleine Kartenetui mit Ladefunktion umfasst ein erstes Portemonnaie 111, ein zweites Portemonnaie 112 und einen Biegeabschnitt 113, der das erste Portemonnaie 111 mit dem zweiten Portemonnaie 112 verbindet. Das erste Portemonnaie 111 kann über den Biegeabschnitt 113 relativ zum zweiten Portemonnaie 112 gefaltet oder entfaltet werden. Wenn die Geldbörse nicht in Gebrauch ist, kann das erste Portemonnaie in Richtung des zweiten Portemonnaies 112 gefaltet werden, so dass das erste Portemonnaie 111 auf das zweite Portemonnaie 112 fällt, wodurch der durch die Geldbörse beanspruchte Platz verringert wird. Das erste Portemonnaie 111 kann auch relativ zum zweiten Portemonnaie 112 entfaltet werden, wenn man an Bargeld oder Karten gelangen möchte. In diesem Ausführungsbeispiel kann das Oberflächenmaterial des ersten Portemonnaies 111 und des zweiten Portemonnaies 112 aus Leder oder Stoff bestehen.
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Wie in 2 gezeigt, ist das zweite Portemonnaie mit mindestens einem Kartenschlitz zumindest zur Aufbewahrung von Karten, z. B. von Karten, Visitenkarten oder Bargeld usw., versehen. Das erste Portemonnaie 111 weist eine erste Oberfläche 101 auf, wobei die erste Oberfläche 101 dem zweiten Portemonnaie 112 gegenüberliegt, wenn das erste Portemonnaie 111 in Richtung des zweiten Portemonnaies 112 gefaltet ist. An der ersten Oberfläche 101 ist eine Energiespeicher-Stromquelle 120 angeordnet, wobei die Energiespeicher-Stromquelle 120 dazu dient, elektrische Gleichstromenergie zu speichern und die gespeicherte elektrische Gleichstromenergie zum Aufladen einer externen Vorrichtung umzuwandeln.
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Das kleine Kartenetui mit Ladefunktion gemäß diesem Ausführungsbeispiel kann sowohl als Geldbörse als auch als Powerbank zum Aufladen externer Vorrichtungen, wie z. B. Handys, verwendet werden. Bei den bestehenden Portemonnaies mit Ladefunktion besteht der Aufbau der bestehenden Produkte darin, dass eine Ladestromquelle in eine Zwischenschicht an einer Seite eines Kartenetuis integriert ist, ein Ende eines Ladekabels mit der Ladestromquelle verbunden ist und das andere Ende aus der Zwischenschicht herausragt. Da die Stromquelle und das Ladekabel in die Zwischenschicht integriert werden müssen, ist die Gesamtfläche des Kartenetuis wesentlich größer als die Fläche der Energiespeicher-Stromquelle, was zu einem größeren Volumen des gesamten Kartenetuis führt. Insbesondere aufgrund der Beschränkungen der Akkutechnologie steht die Leistung der Stromquelle in einem positiven Verhältnis zum Volumen, was die Tragbarkeit des gesamten Kartenetuis stark beeinträchtigt. Im Gegensatz dazu ist bei der vorliegenden Erfindung die Energiespeicher-Stromquelle auf der Oberfläche des ersten Portemonnaies angeordnet, so dass die Fläche des Kartenetuis nicht größer ist als die Fläche der Energiespeicher-Stromquelle, wodurch das Volumen der Geldbörse verringert wird und die Geldbörse leichter zu tragen ist.
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In einem Ausführungsbeispiel ist an der ersten Oberfläche 101 des ersten Portemonnaies 111 eine Einrastnut (nicht gezeigt) angeordnet, in die die Energiespeicher-Stromquelle 120 eingerastet ist. In diesem Ausführungsbeispiel kann die Energiespeicher-Stromquelle 120 eine rechteckige Form mit vier Ecken haben. Die Einrastnut umfasst vier Positionierungsabschnitte, wobei die Positionierungsabschnitte mittels eines Bolzens, eines Klebstoffs usw. an der ersten Oberfläche 101 angebracht werden können. Hierbei ist der Abstand zwischen den Positionierungsabschnitten gleich dem Abstand zwischen den vier Ecken der Energiespeicher-Stromquelle 120, so dass die vier Positionierungsabschnitte jeweils in vier Ecken der Energiespeicher-Stromquelle 120 einrasten können, um die Energiespeicher-Stromquelle 120 an der ersten Oberfläche 101 zu befestigen. Die Struktur der Einrastnut zur Aufnahme der Energiespeicher-Stromquelle ähnelt der Struktur einer Handyhülle zur Aufnahme eines Handys.
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Alternativ ist die erste Oberfläche 101 selbstklebend (nicht gezeigt), so dass die Energiespeicher-Stromquelle 120 auf die erste Oberfläche 101 des ersten Portemonnaies 111 geklebt ist. Beispielhaft kann an der ersten Oberfläche 101 ein Flausch-Klettverschluss angeordnet sein. An der mit der ersten Oberfläche 101 in Kontakt stehenden Seite der Energiespeicher-Stromquelle 120 ist ein Haken-Klettverschluss angeordnet. Der Flausch-Klettverschluss und der Haken-Klettverschluss sind aneinander geklebt, um die Energiespeicher-Stromquelle 120 lösbar an der ersten Oberfläche anzubringen.
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In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist innerhalb des ersten Portemonnaies 101 ein erster Magnetkörper vorgesehen (nicht gezeigt), und innerhalb der Energiespeicher-Stromquelle 120 ist ein zweiter Magnetkörper vorgesehen, wobei der erste Magnetkörper und der zweite Magnetkörper einander anziehen, um die Energiespeicher-Stromquelle 120 lösbar an die erste Oberfläche 101 anzuziehen.
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Obwohl die obigen Ausführungsbeispiele nicht zeichnerisch dargestellt sind, kann bereits der Text den Fachmann in die Lage versetzen, die obigen Lösungen klar zu verstehen und umzusetzen sowie die erwarteten Wirkungen zu erzielen.
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Unter Bezugnahme auf die 1 bis 3 ist das erste Portemonnaie 101 mit einem ersten Montageloch versehen, und die Energiespeicher-Stromquelle 120 ist mit einem zweiten Montageloch 128 versehen, das dem ersten Montageloch entspricht, wobei ein Bolzen nach Durchdringen des ersten Montagelochs an das zweite Montageloch 128 angepasst und damit verschraubt ist, um die Energiespeicher-Stromquelle 120 an der ersten Oberfläche anzubringen. Es versteht sich, dass im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Anzahl der ersten Montagelöcher und der zweiten Montagelöcher 128 sowie die Verteilungspositionen der ersten Montagelöcher auf einem ersten Körper nicht begrenzt sind, solange die ersten Montagelöcher bzw. die zweiten Montagelöcher 128 und die Bolzen miteinander zusammenpassen, um die Energiespeicher-Stromquelle 120 an der ersten Oberfläche des ersten Portemonnaies 101 zu befestigen.
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Dadurch, dass in den obigen Ausführungsbeispielen die Energiespeicher-Stromquelle 120 lösbar in der Geldbörse angebracht ist, kann der Benutzer die Energiespeicher-Stromquelle 120 herausnehmen. Beispielsweise wenn die Energiespeicher-Stromquelle 120 aufgeladen werden muss, kann der Benutzer die Energiespeicher-Stromquelle 120 herausnehmen und separat aufladen, und während des Aufladens kann der Benutzer, wenn er die Geldbörse beim Ausgehen verwenden muss, die Geldbörse immer noch bei sich tragen. Außerdem kann das Ladedatenkabel 130 auch in dem Biegeabschnitt 113 der Geldbörse aufgenommen werden, um dem Benutzer den Zugang zu erleichtern.
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In einem Ausführungsbeispiel umfasst die Energiespeicher-Stromquelle 120 eine Frontplatte 121, eine Rückplatte 122, die so angepasst ist, dass sie mit der Frontplatte 121 eine Aufnahmekammer 123 bildet, einen Akku 124, der in der Aufnahmekammer 123 angeordnet ist, sowie eine Ladeanordnung 125, die mit dem Akku 124 verbunden ist. Die Lade-/Entladeanordnung 125 dient dazu, eine externe Wechsel- oder Gleichstromquelle aufzunehmen und diese zum Aufladen des Akkus 124 umzuwandeln. Die Lade-/Entladeanordnung 125 kann auch die in dem Akku 124 gespeicherte Gleichstromquelle in Gleichstromleistung umwandeln, um externe Vorrichtungen aufzuladen.
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Die Lade-/Entladeanordnung 125 umfasst einen Lade-/Entladenschluss, oder die Lade-/Entladeanordnung 125 umfasst eine kabellose Ladespule, oder die Lade-/Entladeanordnung umfasst sowohl einen Lade-/Entladeanschluss als auch eine kabellose Ladespule.
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Im Speziellen ist die mit der ersten Oberfläche 101 des ersten Portemonnaies 111 in Kontakt stehende Seite der Energiespeicher-Stromquelle 120 die Frontplatte 121, und wenn das erste Portemonnaie 111 mit dem zweiten Portemonnaie 112 zusammengefaltet ist, ist die Seite der Energiespeicher-Stromquelle 120 nahe dem zweiten Portemonnaie 112 die Rückplatte 122, wobei zwischen der Frontplatte 121 und der Rückplatte 122 eine Seitenfläche angeordnet ist. Das zweite Montageloch 128 im obigen Ausführungsbeispiel ist in der Frontplatte 121 angeordnet.
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Die Materialien der Frontplatte 121 und der Rückplatte 122 der Energiespeicher-Stromquelle können aus Metall, wie z. B. Edelstahl, einer Aluminiumlegierung, einer Zinklegierung oder einem anderen Metall, oder auch aus Kunststoff, wie z. B. Acrylnitril-Butadien-Styrol (Acrylonitrile Butadiene Styrene, ABS), Polycarbonat (Polycarbonate, PC), thermoplastischem Polyurethan-Kautschuk (Polyurethane, TPU) usw., oder auch aus Keramik, Holz, Leder, Kohlefasern und dergleichen bestehen. Die Materialien der Frontplatte 121 und der Rückplatte 122 können gleich oder unterschiedlich sein.
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Der Akku 124 und die Lade-/Entladeanordnung 125 sind entlang der Längsrichtung der Frontplatte 121 und der Rückplatte 122 angeordnet, um die Dicke der Energiespeicher-Stromquelle zu verringern. In diesem Ausführungsbeispiel kann die Lade- und Entladeanordnung 125 sowohl einen Lade-/Entladeanschluss 126 als auch eine kabellose Ladespule umfassen. Der Lade-/Entladeanschluss 126 ist an einer Seitenfläche angeordnet, und die kabellose Lade-/und Entladespule kann zwischen dem Akku 124 und der Rückplatte 122 angeordnet sein, so dass der Benutzer eine externe Vorrichtung an die Oberfläche der Rückplatte 122 anlegen kann, um die externe Vorrichtung kabellos aufzuladen.
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Weiterhin umfasst die Energiespeicher-Stromquelle auch eine Isoliermaterialschicht 127, die zwischen dem Akku 124 und der Rückplatte 122 angeordnet ist. Dabei dient die Isoliermaterialschicht 127 dazu, den Akku 124 von der Umgebung zu isolieren und das Risiko eines Auslaufens des Akkus zu verhindern. Bei der Isoliermaterialschicht 127 kann es sich um Isolierpapier, beispielsweise Highland Gersten-Papier, handeln.
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Weiterhin weist die erste Oberfläche 101 eine Fläche auf, die nicht größer ist als die Fläche der an der ersten Oberfläche 101 anliegnden Seite der Energiespeicher-Stromquelle 120. Vorzugsweise ist die Fläche der ersten Oberfläche 101 gleich der Fläche der an der ersten Oberfläche 101 anliegnden Seite der Energiespeicher-Stromquelle 120, d. h. wie in den 1 und 2 gezeigt, ist die Grenze der ersten Oberfläche 101 bündig mit der Grenze der Energiespeicher-Stromquelle 120. Außerdem kann die Größe des ersten Portemonnaies an die Größe der Energiespeicher-Stromquelle 120 angepasst werden, wodurch die Größe des Kartenetuis mit Ladefunktion reduziert werden kann. Es ist insbesondere anzugeben, dass die Fläche der ersten Oberfläche 101 nicht größer ist als die Fläche der an der ersten Oberfläche 101 anliegnden Seite der Energiespeicher-Stromquelle 120. Es sollte berücksichtigt werden, dass die Fläche der ersten Oberfläche 101 aufgrund von Prozessbeschränkungen geringfügig größer ist als die Fläche der an der ersten Oberfläche 101 anliegnden Seite der Energiespeicher-Stromquelle 120.
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In einem Ausführungsbeispiel umfasst das kleine Kartenetui mit Ladefunktion ferner ein Ladedatenkabel 130, wobei das Ladedatenkabel 130 verwendet wird, um den Lade-/Entladeanschluss der Energiespeicher-Stromquelle 120 zu verbinden, so dass die Energiespeicher-Stromquelle 120 über das Ladedatenkabel 130 mit einer externen Vorrichtung verbunden ist, um die externe Vorrichtung aufzuladen. Alternativ kann die Energiespeicher-Stromquelle 120 auch über das Ladedatenkabel 130 mit der externen Vorrichtung verbunden sein, so dass eine externe Stromquelle über das Ladedatenkabel 130 den Akku in der Energiespeicher-Stromquelle 120 aufladen kann. Die Energiespeicher-Stromquelle 120 ist an einer Seitenfläche mit einem Wicklungsschlitz versehen, wobei ein Ende des Ladedatenkabels 130 unlösbar elektrisch mit der Energiespeicher-Stromquelle 120 verbunden ist und ein anderes Ende lösbar in den Wicklungsschlitz eingerastet ist. Alternativ können beide Enden des Ladedatenkabels 130 lösbar in den Wicklungsschlitz eingerastet sein, d. h. das Ladedatenkabel 130 ist lösbar mit der Energiespeicher-Stromquelle 120 verbunden, und das demontierte Ladedatenkabel 130 kann in den Wicklungsschlitz angebracht sein.
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In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist der Biegeabschnitt 113 mit einer Befestigungsstruktur 114 für das Ladedatenkabel versehen, um das Ladedatenkabel 130 zumindest teilweise in dem Biegeabschnitt 113 aufzunehmen. Durch die Aufnahme des Ladedatenkabels 130 im Biegeabschnitt 113 wird kein zusätzlicher Platz in der Geldbörse sowohl im gefalteten als auch im entfalteten Zustand der Geldbörse eingenommen, was die Geldbörse kompakter macht und das Volumen der Geldbörse reduziert.
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Beispielhaft kann die Befestigungsstruktur 114 für das Ladedatenkabel ein Klettverschluss oder ein Befestigungsband oder ein magnetisches Element sein. Alternativ kann der Biegeabschnitt 113 mit Durchgangslöchern 103 versehen sein, die sich entlang der Biegeachse L erstrecken, wobei die Durchgangslöcher 103 zur Aufnahme des Datenladekabels 130 dienen. Die Durchgangslöcher 103 können durch Aufnähten oder Aufkleben des Hilfsmaterials auf den Biegeabschnitt 113 oder durch Nuten im Material auf der Oberfläche des Biegeabschnitts 113 gebildet sein. Die Anzahl der Durchgangslöcher 103 kann eins oder mehrere sein. Wenn mehrere Durchgangslöcher 103 vorhanden sind, sind mehrere Durchgangslöcher koaxial entlang der Biegeachse L angeordnet, so dass die mehreren Durchgangslöcher gemeinsam das Ladedatenkabel 130 aufnehmen können.
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In einem Ausführungsbeispiel kann im Biegeabschnitt 113 ein Befestigungsband angeordnet sein, mit dem das Ladedatenkabel 130 fixiert wird. Das Befestigungsband kann beispielsweise ein elastisches Band, ein Klettverschluss usw. sein, und das Befestigungsband kann auf die Oberfläche des Biegeabschnitts 113 aufgenäht oder aufgeklebt sein.
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Das kleine Kartenetui mit Ladefunktion gemäß der vorliegenden Anmeldung kann sowohl als Geldbörse als auch als Powerbank zum Aufladen externer Vorrichtungen, wie z. B. Handys, verwendet werden. Da die Energiespeicher-Stromquelle 120 auf der Oberfläche des ersten Portemonnaies angeordnet ist, kann das Volumen der Geldbörse reduziert werden, und sie ist leichter zu tragen. Durch die Anordnung des Ladedatenkabels 130 in dem Biegeabschnitt 113 kann der Raum, der durch die Biegung im Biegeabschnitt entsteht, zur Aufnahme des Ladedatenkabels 130 verwendet werden, ohne zusätzlichen Platz zu beanspruchen, wodurch die Geldbörse kompakt und klein ausgestaltet ist und für einen Benutzer leicht zu tragen und zu verwenden ist.