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DE10201268A1 - Objektiv mit großem Brennweitenbereich - Google Patents

Objektiv mit großem Brennweitenbereich

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DE10201268A1
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    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
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    • G02B7/02Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses
    • G02B7/04Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses with mechanism for focusing or varying magnification
    • G02B7/10Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses with mechanism for focusing or varying magnification by relative axial movement of several lenses, e.g. of varifocal objective lens

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Abstract

Die Erfindung ist auf eine Bereitstellung eines Objektivs mit großem Brennweitenbereich gerichtet, welches ausgebildet sein kann, um effizient in der Größe reduziert zu sein und effizient bzw. wirksam eine ausreichende Kompensationsrate für ein Fokussieren einer Linsenkomponente in jeder Art von Zoombereichen zu erreichen. Das Objektiv mit großem Brennweitenbereich bzw. -verhältnis umfaßt eine Fokussierlinse (B), welche sich vorwärts und rückwärts bewegt, während sie sich gleichzeitig in einer Umfangsrichtung während eines Zoomens und Fokussierens bewegt, und eine Fokussier-Kurventrommel (9), welche einen ersten Fokussiernocken (103), welcher die Fokussierlinse (B) während des Fokussierens bewegt, einen Zoomnocken (100), welcher die Fokussierlinse (B) während des Zoomens bewegt, und einen zweiten Fokussiernocken (102) beinhaltet, welcher eine Verschiebung des ersten Fokussiernockens (103) und eine teleskopische Bewegung der Fokussier-Kurventrommel (9) in jedem von Zoombereichen kompensiert. Das Objektiv mit großem Brennweitenbereich umfaßt weiters einen Bolzen (C), welcher mit dem Zoomnocken (100) in Eingriff steht und sich innerhalb eines Bereichs entsprechend einer Umfangsbewegung des ersten Fokussiernockens (103) bewegt.

Description

Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein innenfokussierendes Objektiv mit großem Zoom- bzw. Brennweitenbereich und genauer auf ein Objektiv mit großem Brennweitenbereich bzw. -verhältnis, welches ausgebildet ist, um in der Größe reduziert zu sein und Zoomeinstellbereiche in einem Teil einer kürzeren Brennweite zu bezeichnen.
Stand der Technik
Das innenfokussierende Objektiv mit großem Brennweitenbereich bzw. großem Zoomverhältnis gemäß dem Stand der Technik weist eine größere Än­ derung in einem Zufuhrabstand einer Fokussierlinse relativ zu dem Punkt einer größeren bzw. höheren Naheinstellung auf, und wenn ein einzelner Fokus­ siernocken zur Verfügung gestellt wird, um eine Nahaufnahmefunktion zu vergrößern, wird daraus resultierend eine Verschiebung für ein Fokussieren in den verbleibenden Zoombereichen erhöht, wobei dies zu einer Notwendigkeit eines Variofocal-Merkmals führt. Fokussierende Nockenkurven, welche für ein Verschieben eines Punkts eines derartigen Betriebs bzw. Vorgangs mit variablem Fokus in einen Zoombereich verwendet werden, erfordern einen entsprechenden Ausgleich von Parametern eines Zoomens und Fokussierens. Es ist jedoch schwierig, eine gut ausgeglichene Nockenkonfiguration sicherzustellen, um ein sanftes bzw. glattes Zoomen und Fokussieren zu erhalten, und es muß daher ein Rotationswinkel eines Fokussiernockens geändert werden oder es ist eine gewisse Kompensation in dem Fokussiernocken erforderlich.
Die japanische Patentoffenlegung Nr. H8-304684 offenbart ein Objektiv mit großem Brennweitenbereich bzw. Zoomverhältnis, in welchem sich eine Fokussierlinse vorwärts und rückwärts bewegt, während sie sich gleichzeitig in einer Umfangsrichtung entweder während eines Zoomens oder Fokussierens bewegt. Eine Nockenkonfiguration wird für eine Führungsrille bzw. -nut verwendet, welche eine Fokussierungs-Kurventrommel zwingt bzw. beaufschlagt, sich in Um­ fangsrichtung zu bewegen, während ein Nockenstift bzw. -zapfen, welcher in die Führungsrille eingepaßt ist, sich darin entlang in der Fokussierungs-Nocken- bzw. -Kurventrommel bewegt, so daß eine Verschiebung in einer Umfangsrichtung einen Betriebs- bzw. Betätigungsbereich mit dem Fokussiernocken während eines Zoomens verzerrt, um eine entsprechende bzw. geeignete Verschiebung in jeglichen Zoombereichen für ein Fokussieren zu erhalten.
Es ist jedoch schwierig, eine ausreichende Verschiebung sicherzustellen, um eine Nahaufnahmeleistung zu vergrößern und eine Verschiebung für ein Fokussieren unter einer eingeschränkten Bedingung eines Verschiebens des Brennpunkts in dem gesamten Zoombereich zu erhalten.
In einem Objektiv mit großem Brennweitenbereich, welches in der japanischen Patentoffenlegung Nr. 2000-89086 geoffenbart ist, ist ein Fokus­ kompensierender Nocken in einem Rotationsglied bzw. -element gemeinsam mit einem Fokussiernocken angeordnet, um eine entsprechende Verschiebung für ein Fokussieren zu erhalten. Da eine Fokussierlinse in einem derartigen Mechanismus ausgebildet bzw. konstruiert ist, sich linear während eines Zoomens zu bewegen, ist jedoch eine Verschiebung in jedem Zoombereich festgelegt und eine ausreichende Verschiebung für eine Kompensation kann nicht sichergestellt werden, um eine Nahaufnahmetiefe in jedem Zoombereich des Objektivs mit großem Zoomverhältnis zu verkürzen.
Die vorliegende Erfindung wurde gemacht, um die obengenannten Nachteile in der innenfokussierenden Zoomlinse gemäß dem Stand der Technik zu überwinden. Dementsprechend ist es ein Ziel bzw. Gegenstand der vorliegenden Erfindung, ein Objektiv mit großem Brennweitenbereich zur Verfügung zu stellen, welches konfiguriert sein kann, um effizient in der Größe reduziert zu sein und um wirksam eine ausreichende Kompensationsrate für Fokussierlinsen in jeder Art von Zoombereichen zu erzielen.
Es ist ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Objektiv mit großem Brennweitenbereich zur Verfügung zu stellen, welches konfiguriert werden kann, um wirksam bzw. effizient Zoomeinstellbereiche in einem Teil zu bezeichnen, wodurch eine kürzere Brennweite erzielt wird.
Zusammenfassung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung ist auf eine Bereitstellung eines Objektivs mit großem Brennweitenbereich bzw. Zoomverhältnis gerichtet, welches konfiguriert sein kann, um wirksam in der Größe reduziert zu sein und um effizient bzw. wirk­ sam eine ausreichende Kompensationsrate für ein Fokussieren einer Linsenkomponente in jeder Art von Zoombereichen zu erhalten bzw. zu erreichen. Das Objektiv mit großem Brennweitenbereich umfaßt eine Fokussierlinse B, welche sich vorwärts und rückwärts bewegt, während sie sich gleichzeitig in einer Umfangsrichtung während eines Zoomens und Fokussierens bewegt, und eine Fokussier-Kurventrommel bzwd. -Nockenhülse bzw. -trommel bzw. -zylinder 9, welche einen ersten Fokussiernocken 103, welcher die Fokussierlinse B während des Fokussierens bewegt, einen Zoomnocken 100, welcher die Fokussierlinse B während des Zoomens bewegt, und einen zweiten Fokussiernocken 102 beinhal­ tet, welcher eine Verschiebung des ersten Fokussiernockens 103 und eine teleskopische Bewegung der Fokussier-Kurventrommel 9 in jedem von Zoombereichen kompensiert. Das Objektiv mit großem Brennweitenbereich umfaßt weiters einen Bolzen bzw. Stift C, welcher mit dem Zoomnocken 100 in Eingriff steht und sich innerhalb eines Bereichs entsprechend einer Umfangs­ bewegung des ersten Fokussiernockens 103 bewegt.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Eine beste Art einer Implementierung der vorliegenden Erfindung wird im Detail im Zusammenhang mit den beigeschlossenen Zeichnungen beschrieben und gleiche Bezugszeichen bezeichnen ähnliche bzw. gleiche Komponenten in den Zeichnungen, in welchen:
Fig. 1 eine Schnittansicht ist, welche eine Ausführungsform eines Objektivs mit großem Brennweitenbereich gemäß der vorliegenden Erfindung illustriert, welches in einem Zoom-Weitwinkel-Modus arbeitet;
Fig. 2 eine Schnittansicht ist, welche das beispielhafte Objektiv mit großem Brennweitenbereich in einem Zoom-Tele-Modus illustriert;
Fig. 3 eine Explosionsansicht eines Fokussiermechanismus ist, welcher das Objektiv mit großem Brennweitenbereich in dem Zoom-Weitwinkel-Modus zeigt;
Fig. 4 eine Explosionsansicht des Fokussiermechanismus ist, welcher das Objektiv mit großem Brennweitenbereich in dem Zoom-Tele-Modus zeigt;
Fig. 5 eine Explosionsansicht eines Zoommechanismus ist, welche das Objektiv mit großem Brennweitenbereich in dem Zoom-Weitwinkel-Modus zeigt; und
Fig. 6 eine Explosionsansicht des Fokussiermechanismus ist, welche das Objektiv mit großem Brennweitenbereich in einem Zoom-Tele-Modus zeigt.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung Beste Art der bevorzugten Ausführungsform
Eine bevorzugte Ausführungsform eines Objektivs mit großem Brennweitenbereich bzw. großem Zoomverhältnis gemäß der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Fig. 1 ist eine Schnittansicht, welche ein beispielhaftes Objektiv mit großem Brennwei­ tenbereich in einem Zoom-Weitwinkel-Modus illustriert. Fig. 2 ist eine Schnittansicht, welche das Objektiv mit großem Brennweitenbereich in einem Zoom-Tele-Modus illustriert. Fig. 3 ist eine Explosionsansicht eines Fokussierme­ chanismus, welche das Objektiv mit großem Brennweitenbereich in dem Zoom-Weitwinkel-Modus zeigt. Fig. 4 ist eine Explosionsansicht des Fokussiermechanismus, welche das Objektiv mit großem Brennweitenbereich in dem Zoom-Tele-Modus zeigt. Fig. 5 ist eine Explosionsansicht eines Zoommecha­ nismus, welche das Objektiv mit großem Brennweitenbereich in dem Zoom-Weitwinkel-Modus zeigt. Fig. 6 ist eine Explosionsansicht des Fokussiermechanismus, welche das Objektiv mit großem Brennweitenbereich in einem Zoom-Tele-Modus zeigt.
Das Objektiv 1 mit großem Brennweitenbereich der bevorzugten Ausführungsform besteht, wie dies in Fig. 1 und 2 ersehen werden kann, aus ersten bis vierten Gruppen von Linsen A bis D und die Linsen der zweiten Gruppe B werden für ein Fokussieren verwendet.
Fokussiermechanismus und seine Funktion
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 bis 4 wird ein Fokussiermechanismus für ein Bewegen der Fokussierlinsen der zweiten Gruppe B beschrieben. Ein Fokussierring 10, welcher in Umfangsrichtung automatisch oder händisch gedreht wird, ist an eine Kopplungstrommel 17 gekoppelt, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. Die Kopplungstrommel 17 ist an einer mittleren Linsentrommel 2 in Bajonetteingriff damit montiert, um eine Vorwärts- und Rückwärtsbewegung zu beschränken bzw. zu begrenzen. Wie in Fig. 2 gezeigt, ist die Kopplungstrommel 17 mit einer Fokussierkopplungseinrichtung 20 verbunden und dreht sich gemeinsam mit dem Fokussierring 10, wenn sich dieser dreht.
Die Fokussierkopplungseinrichtung 20 ist mit einem zusammenwirkenden Fokussierzapfen C9 versehen. Der Zapfen bzw. Bolzen C9 steht in Eingriff mit einer zusammenwirkenden Fokussierrille bzw. -nut 100, welche in einer Fokus­ sier-Kurventrommel 9 definiert ist, um zu bewirken, daß sich die Nocken- bzw. Kurventrommel 9 in Umfangsrichtung dreht.
Die Fokussier-Kurventrommel 9 ist mit einem ersten Fokussiernocken 103 versehen. Der erste Nocken 103 steht in Eingriff mit einem Bolzen C4, welcher in eine erste Nocken- bzw. Kurventrommel 4 eingesetzt ist, um zu bewirken, daß sich die Linsen der zweiten Gruppe B bewegen, und die Kurventrommel 9 wird durch den Bolzen C4 geführt.
Die Linsen der zweiten Gruppe B werden durch einen Rahmen 14 abgestützt, welcher die zweite Gruppe von Linsen abstützt bzw. trägt, und ein Bolzen bzw. Zapfen C3, welcher die Fokussierlinsen bewegt, ist in einen äußeren Umfang des Rahmens 14 eingesetzt, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist.
Der Bolzen bzw. Stift C3, welcher für ein Bewegen der Fokussierlinsen verwendet wird, wird durch einen Fokussierwandlernocken 111 und einen zweiten Fokussiernocken 102 geführt und der Nocken 111 ist in einer zweiten, sich linear bewegenden Trommel 7 vorgesehen, während der Nocken 102 in der Fokussier- Kurventrommel 9 vorgesehen ist.
Der Fokussiermechanismus funktioniert, um nur die Linsen der zweiten Gruppe B unter anderen Linsengruppen während des Fokussierens zu verschieben. Wenn der Fokussier- bzw. Objektivring 10 in Umfangsrichtung manuell oder durch einen Motor (nicht gezeigt) bewegt wird, bewegen sich dem­ entsprechend die Kopplungstrommel 17, die Kopplungseinrichtung 20 und der Bolzen C9 in Drehrichtung. Der Bolzen C9 ist in die Rille 100 eingepaßt und überträgt seine Drehkraft auf die Nocken- bzw. Kurventrommel 9.
Wenn sich die Fokussier-Kurventrommel 9 in Drehrichtung bewegt, führt der Bolzen C4 für eine Verschiebung der zweiten Gruppe der Linsen den ersten Nocken 103 der Kurventrommel 9 in Eingriff damit, um in Umfangsrichtung die Kurventrommel 9 zu bewegen, während diese gleichzeitig entsprechend den Anforderungen vorwärts und rückwärts bewegt wird.
Eine derartige Vorwärts- und Rückwärtsverschiebung und Bewegung in Umfangsrichtung der Kurventrommel 9 resultiert darin, daß der zweite Nocken 102 darin und der Fokussierwandlernocken 111 in der zweiten Trommel 7 bewirken, daß sich der Bolzen C3 bewegt, wobei dies wiederum die Linsen der zweiten Gruppe B für das Fokussieren beaufschlagt.
Zoommechanismus und seine Leistung
Unter Bezugnahme auf Fig. 1, 2, 5 und 6 werden der Zoommechanismus und seine Leistung bzw. Wirkungsweise beschrieben. Ein Zoomring 16, welcher händisch in Umfangsrichtungen bewegt wird, ist an der mittleren Linsentrommel 2 durch ein Bajonett abgestützt bzw. gehalten und seine Vorwärts- und Rückwärtsbewegung ist beschränkt.
Der Zoomring 16 steht in Eingriff mit einem zusammenwirkenden Zoomhebel 19, wobei ein zusammenwirkender Zoomring 1 dazwischen eingeschaltet ist. Der Ring 1 befindet sich in Position zwischen einer in Längsrichtung mit einer Rille versehenen Trommel 6 und der mittleren Linsentrommel 2, wobei beide integral bzw. einstückig an einer rückwärtigen Linsentrommel 150 festgelegt sind, und der Ring 1 ist lediglich zu einer Drehbewegung dazwischen fähig. Wie in Fig. 2 und 5 illustriert, ist der Ring 1 mit einem Bolzen C8 eingesetzt, welcher zusammenwirkend die erste Nockentrommel beim Zoomen unterstützt. Der Bolzen bzw. Zapfen C8 ist in eine zusammenwirkende Zoomführungsrille 122 eingepaßt, um in Umfangsrichtung die erste Nocken- bzw. Kurventrommel 4 zu bewegen. Die erste Kurventrommel 4 ist mit Zoomnocken 130, 131 und 132 für die dritte, vierte bzw. zweite Gruppe von Linsen versehen und ist weiters mit dem Bolzen C4 für die zweite Gruppe von Linsen versehen.
Eine erste, sich linear bewegende Trommel 5 ist innerhalb der ersten Kurventrommel 4 angeordnet. Ein Führungsbolzen C2, welcher in der in Längsrichtung gerillten Trommel 6 eingesetzt ist, um teleskopisch die erste, sich li­ near bewegende Trommel zu beaufschlagen, ist in eine Führungsrille 330 eingepaßt, welche zusammenwirkend bei einer teleskopischen Verschiebung der ersten, sich linear verschiebenden Trommel unterstützt, wodurch erlaubt wird, daß sich die erste, linear bewegende Trommel 5 vorwärts und rückwärts bewegt, wobei sie sich jedoch nicht in Drehrichtung bewegt. Die erste, sich linear bewegende Trommel 5 ist weiters mit Führungsrillen bzw. -nuten 300 und 310 für ein Beaufschlagen der dritten bzw. vierten Gruppe von Linsen versehen.
Ein Bolzen C6, der einstückig mit einem Rahmen 21 zum Halten und Bewegen der dritten Gruppe C von Linsen ist, steht in Eingriff mit dem Zoomnocken 130, welcher in der ersten Nockentrommel 4 vorgesehen ist, um die dritte Gruppe von Linsen zu bewegen, und ist in die Führungsrille 300 eingepaßt, welche in der ersten, sich linear bewegenden Trommel 5 vorgesehen ist, um zusammenwirkend dieselbe Gruppe von Linsen zu bewegen.
Ein Bolzen C5, welcher einstückig mit einem Rahmen 22 zum Bewegen und Halten der vierten Gruppe D von Linsen ist, steht in Eingriff mit dem Zoomnocken 131, welcher in der ersten Kurventrommel 4 vorgesehen ist, um die vierte Gruppe von Linsen zu bewegen, und ist in die Führungsrille 310 eingepaßt, welche in der ersten, sich linear bewegenden Trommel vorgesehen ist, um zusammenwirkend dieselbe Gruppe von Linsen zu bewegen.
Wie in Fig. 1 und 4 illustriert, ist die zweite, sich linear bewegende Trommel 7 über der Fokussier-Kurventrommel 9 überlagert, und eine zweite Kurventrommel 8 ist der zweiten, sich linear bewegenden Trommel 7 überlagert. Die zweite, sich linear bewegende Trommel 7 ist mit dem Fokussierwandlernocken 111, welcher auf dem Bolzen C3 angeordnet ist, um die Fokussierlinsen zu beaufschlagen, dem Zoomnocken 110, welcher in Eingriff mit dem Bolzen C4 steht, um die zweite Gruppe von Linsen zu bewegen, und einer Führungsrille 112 in bezug auf die erste Gruppe von Linsen versehen. Die zweite, sich linear bewegende Trommel 7 weist ihr rückwärtiges Ende mit einem Bolzen C1 versehen auf, welcher in eine Führungsrille 115 in der in Längsrichtung gerillten Trommel 6 gepaßt ist, um teleskopisch die zweite, lineare Trommel zu beaufschlagen. Die zweite Kurventrommel 8 ist mit einer rechtwinkeligen bzw. rechteckigen Rille 140 verse­ hen, welche auf dem Bolzen C4 angeordnet ist, um zusammenwirkend die zweite Gruppe von Linsen zu bewegen, und ein Zoomnocken 142 steht in Eingriff mit dem Bolzen C7, um zusammenwirkend die erste Gruppe von Linsen zu bewegen. Der Bolzen C7 ist nach einwärts in eine Linsentrommel 342 gerichtet, welche einen Linsenrahmen 340 abstützt bzw. trägt, welcher die erste Gruppe A von Linsen hält.
Es wird nun die Funktionsweise des oben beschriebenen Zoommechanismus beschrieben. Ein einzelner Zoomvorgang bewirkt, daß sich alle der Linsengruppen von der ersten A bis zu vierten D bewegen. Wenn der Zoomring 16 in Umfangsrichtung bewegt wird, folgt der zusammenwirkende Zoomring 1 diesem zu einer Drehbewegung.
Eine Umfangsbewegung des Rings 1 bewirkt eine Rotations- bzw. Drehbewegung der ersten Nockentrommel 4, da der Bolzen C8 in dem Ring 1 in die Führungsrille 122 in der ersten Kurventrommel 2 eingepaßt ist. Die Rotation der ersten Kurventrommel 4 würde nicht erlauben, daß der Bolzen C2 eine Umfangsbewegung der ersten, sich linear bewegenden Trommel 5 bewirkt, und daher wirken die Führungsrille 300 und der Bolzen C6, welcher in Eingriff mit dem Zoomnocken 130 steht, zusammen, um die dritte Gruppe D von Linsen für ein Zoomen zu bewegen. Die Rotation der ersten Kurventrommel 4 bewirkt weiters, daß die Führungsrille 310 und der Bolzen C5, welcher in Eingriff mit dem Zoomnocken 131 steht, zusammenwirkend funktionieren bzw. arbeiten, um die vierte Gruppe E von Linsen ebenfalls für das Zoomen zu bewegen.
Der Zoomnocken 132 und der Bolzen C2, welcher damit in Eingriff steht und in der in Längsrichtung gerillten Trommel 6 festgelegt bzw. fixiert ist, arbeiten, um zu erlauben, daß sich die erste Kurventrommel 4 dreht und gleichzeitig vorwärts und rückwärts bewegt, und auch um zu erlauben, daß die erste, sich linear bewegende Trommel 5 der ersten Kurventrommel 4 vorwärts und rückwärts ohne eine Umfangsbewegung folgt.
Die Rotation der ersten Kurventrommel 4 bringt auch eine Vorwärts- und Rückwärtsverschiebung der Fokussier-Kurventrommel 9 aufgrund des Eingriffs des Bolzens C4, welcher an der ersten Kurventrommel 4 festgelegt ist, und des Effekts des Bolzens C9, um eine Umfangsbewegung des Fokussiernockens 9 zu ver- bzw. behindern. Die Vorwärts- und Rückwärtsverschiebung der Kurventrommel 9 resultiert darin, daß sich die zweite Gruppe B von Linsen für das Zoomen aufgrund des Bolzens C3, welcher dazwischen eingeschaltet ist, bewegt.
Die Drehbewegung und Vorwärts- und Rückwärtsbewegung der ersten Kurventrommel 4, welcher durch den Bolzen C4 in seiner Rotationsbewegung und Vorwärts- und Rückwärtsbewegung gefolgt wird, werden auf die zweite Kurventrommel 8 übertragen. Die zweite Kurventrommel 8 und die sich linear bewegende Trommel 7, welche dieser folgt, um sich vorwärts und rückwärts zu bewegen, wird durch die Vorwärts- und Rückwärtsverschiebung des Bolzens C4 beeinflußt. Die Drehbewegung und Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Bolzens C4 beaufschlagen die zweite Kurventrommel 8 und die zweite, sich linear bewegende Trommel 7, welche sich vorwärts und rückwärts gemeinsam damit bewegt, um die Linsentrommel 342 der ersten Gruppe von Linsen durch einen Nockeneingriff des Zoomnockens 142 mit dem Bolzen C7 zu bewegen. Derart wird eine Verschiebung der ersten Gruppe A von Linsen für das Zoomen als die Summe von Verschiebungen erachtet, welche von Nockenkomponenten der ersten und zweiten Kurventrommel 4 und 8 resultieren.
Derart kann in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ein Objektiv mit großem Brennweitenbereich konfiguriert bzw. ausgebildet sein, um wirksam in der Größe reduziert zu sein und effektiv eine ausreichende Kompensa­ tionsrate für Fokussierlinsen in jeder Art von Zoombereichen zu erreichen bzw. zu erhalten.
Weiters kann gemäß der vorliegenden Erfindung ein Objektiv mit großem Brennweitenbereich konfiguriert werden, um wirksam Zoomeinstellbereiche in einem Teil zu bezeichnen, wodurch eine kürzere Brennweite erreicht wird.

Claims (1)

1. Objektiv mit großem Brennweitenbereich, umfassend
vier Gruppen von Linsengliedern bzw. -elementen, wobei eine der Gruppen von Linsengliedern als eine Fokussierlinse dient, welche sich vorwärts und rückwärts bewegt, während sie sich gleichzeitig in einer Umfangsrichtung während eines Zoomens und Fokussierens bewegt,
eine Fokussier-Kurventrommel bzw. -Nockenhülse bzw. -trommel bzw. -zylinder, beinhaltend
  • a) einen ersten Fokussiernocken, welcher die Fokussierlinse während des Fokussierens bewegt,
  • b) einen Zoomnocken, welcher die Fokussierlinse während des Zoomens bewegt, und
  • c) einen zweiten Fokussiernocken, welcher eine Verschiebung des ersten Fokussiernockens und eine teleskopische Bewegung der Fokussier- Kurventrommel in jedem der Zoombereiche kompensiert, und
einen Bolzen bzw. Stift, welcher mit dem Zoomnocken in Eingriff steht und sich innerhalb eines Bereichs entsprechend einer Umfangsbewegung des ersten Fokussiernockens bewegt.
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