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DE102007006356A1 - Einfahrbares Aufnahmeobjektiv - Google Patents

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Publication number
DE102007006356A1
DE102007006356A1 DE102007006356A DE102007006356A DE102007006356A1 DE 102007006356 A1 DE102007006356 A1 DE 102007006356A1 DE 102007006356 A DE102007006356 A DE 102007006356A DE 102007006356 A DE102007006356 A DE 102007006356A DE 102007006356 A1 DE102007006356 A1 DE 102007006356A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lens
optical axis
retractable
radially
optical elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102007006356A
Other languages
English (en)
Inventor
Kazunori Ishizuka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoya Corp
Original Assignee
Pentax Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pentax Corp filed Critical Pentax Corp
Publication of DE102007006356A1 publication Critical patent/DE102007006356A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/02Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses
    • G02B7/04Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses with mechanism for focusing or varying magnification
    • G02B7/10Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses with mechanism for focusing or varying magnification by relative axial movement of several lenses, e.g. of varifocal objective lens
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    • G02B7/102Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses with mechanism for focusing or varying magnification by relative axial movement of several lenses, e.g. of varifocal objective lens controlled by a microcomputer
    • GPHYSICS
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    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Abstract

Ein einfahrbares Aufnahmeobjektiv (11) hat eine Aufnahmeoptik mit mehreren optischen Elementen (LG1, LG2, LG3, LG4), von denen mindestens zwei Elemente (LG2, LG3) radial zurückziehbar sind. Die optischen Elemente (LG1, LG2, LG3, LG4) sind im Betriebszustand des Aufnahmeobjektivs (11) auf die optische Achse (ZP) ausgerichtet. Wird das Aufnahmeobjektiv (11) aus dem Betriebszustand in einen vollständig eingefahrenen Zustand bewegt, so werden die beiden radial zurückziehbaren optischen Elemente (LG2, LG3) von der optischen Achse (ZP) weg in verschiedene radiale Richtungen zurückgezogen und in Richtung der optischen Achse (ZP) rückwärts bewegt, um sie in einer Ebene senkrecht zur optischen Achse (ZP) nebeneinanderliegend anzuordnen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Aufnahme- oder Fotoobjektiv, das eingefahren werden kann, um es in einem Zustand, in dem keine Bildaufnahme erfolgt, gegenüber einem aufnahmebereiten Zustand zu verkleinern.
  • Die Miniaturisierung von Kameras schreitet weiter voran. Es besteht deshalb ein wachsendes Bedürfnis nach der Miniaturisierung von Kameraobjektiven, die in einen Nichtbetriebszustand eingefahren werden können, um sie zu verkürzen. Um diesem Bedürfnis gerecht zu werden, hat die Anmelderin der vorliegenden Erfindung ein einfahrbares Objektiv vorgeschlagen, das in der deutschen Patentanmeldung 103 07 520.8 offenbart ist. Dieses einfahrbare Objektiv zeichnet sich dadurch aus, dass mehrere optische Elemente einer Aufnahmeoptik in einem aufnahmebereiten Zustand auf eine optische Achse ausgerichtet sind und dass ein Teil dieser optischen Elemente in eine Position, die aus der optischen Achse der übrigen optischen Elemente versetzt ist, radial zurückgezogen wird, während diese Elemente zusammen mit den auf der optischen Achse liegenden übrigen Elementen in Richtung der optischen Achse der Aufnahmeoptik eingefahren werden, wenn das Aufnahmeobjektiv vollständig eingefahren wird.
  • Das in der deutschen Patentanmeldung 103 07 520.8 offenbarte Aufnahmeobjektiv ist im vollständig eingefahrenen Zustand deutlich verkürzt.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein kompaktes, einfahrbares Aufnahmeobjektiv anzugeben, das im vollständig eingefahrenen Zustand noch weniger Raum beansprucht und so noch stärker miniaturisiert ist.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindung stellt ein einfahrbares Aufnahmeobjektiv bereit, das im vollständig eingefahrenen Zustand weniger Raum beansprucht. Dadurch kann eine weitere Miniaturisierung des Aufnahmeobjektivs erzielt werden.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren im Einzelnen beschrieben. Darin zeigen:
  • 1 einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes einfahrbares Zoomobjektiv einer digitalen Kamera, wobei die über der fotografischen optischen Achse liegende Hälfte das aufnahmebereite Zoomobjektiv in der Weitwinkel grenzeinstellung und die unter der fotografischen optischen Achse liegende Hälfte das aufnahmebereite Zoomobjektiv in der Telegrenzeinstellung zeigt;
  • 2 einen Längsschnitt durch das in 1 gezeigte Zoomobjektiv in dessen vollständig eingefahrenem Zustand;
  • 3 einen Längsschnitt durch die in 1 gezeigten optischen Elemente und die diesen zugeordneten Elemente, wobei die relative Anordnung der optischen Elemente in zwei aufnahmebereiten Zuständen des Zoomobjektivs gezeigt ist;
  • 4 einen Längsschnitt durch die optischen Elemente und die diesen zugeordneten Elemente nach 2, wobei die relative Anordnung der optischen Elemente im vollständig eingefahrenen Zustand des Zoomobjektivs gezeigt ist;
  • 5 einen Längsschnitt durch die zweite Linsengruppe, die dritte Linsengruppe, den zweiten Linsentragring und den dritten Linsentragring, wobei die relative Anordnung dieser Elemente in einem Zustand gezeigt ist, unmittelbar bevor die zweite Linsengruppe und die dritte Linsengruppe geschwenkt werden, um sie zwischen einem aufnahmebereiten Zustand und dem vollständig eingefahrenen Zustand des Zoomobjektivs in ihre radial zurückgezogenen Positionen zu bewegen;
  • 6 einen Längsschnitt durch die zweite Linsengruppe und die dritte Linsengruppe, wobei deren relative Anordnung in einem Zustand gezeigt ist, in dem die zweite Linsengruppe und die dritte Linsengruppe geschwenkt werden, um sie zwischen einem aufnahmebereiten Zustand und dem vollständig eingefahrenen Zustand des Zoomobjektivs in ihre jeweiligen radial zurückgezogenen Positionen zu bewegen;
  • 7 einen Längsschnitt durch die zweite Linsengruppe und die dritte Linsengruppe, der deren Relativanordnung in einem Zustand zeigt, in dem die zweite Linsengruppe und die dritte Linsengruppe aus den in 6 gezeigten Positionen weiter in Richtung der optischen Achse nach hinten bewegt werden, nachdem sie in ihre jeweiligen radial zurückgezogenen Positionen bewegt worden sind (bei noch nicht vollständig eingefahrenem Zoomobjektiv);
  • 8 einen Längsschnitt durch die zweite Linsengruppe, die dritte Linsengruppe, den zweiten Linsentragring und den dritten Linsentragring, wobei deren relative Anordnung im vollständig eingefahrenen Zustand des Zoomobjektivs gezeigt ist;
  • 9 eine perspektivische Explosionsansicht der zweiten Linsenfassung, des zweiten Linsentragrings, der dritten Linsenfassung und des dritten Linsentragrings in einem Zustand, in dem die zweite Linsenfassung und die dritte Linsenfassung in ihren jeweiligen Aufnahmepositionen gehalten sind;
  • 10 eine Ansicht ähnlich der nach 9, die die zweite Linsenfassung, den zweiten Linsentragring, die dritte Linsenfassung und den dritten Linsentragring in einem Zu stand zeigt, in dem die zweite Linsenfassung und die dritte Linsenfassung in ihren jeweiligen radial zurückgezogenen Positionen gehalten sind;
  • 11 eine perspektivische Explosionsansicht der zweiten Linsenfassung, des zweiten Linsentragrings, der dritten Linsenfassung und des dritten Linsentragrings in einem Zustand, in dem die zweite Linsenfassung und die die dritte Linsenfassung in ihren jeweiligen Aufnahmepositionen unter einem anderen Blickwinkel als in 9 gezeigt sind;
  • 12 eine perspektivische Explosionsansicht der zweiten Linsenfassung, des zweiten Linsentragrings, der dritten Linsenfassung und des dritten Linsentragrings in einem Zustand, in dem die zweite Linsenfassung und die dritte Linsenfassung in ihren jeweiligen Aufnahmepositionen unter einem anderen Blickwinkel als in 10 gezeigt sind;
  • 13 eine perspektivische Explosionsansicht der zweiten Linsenfassung und des dritten Linsentragrings, wobei die Form der an dem dritten Linsentragring ausgebildeten Rückzieh-Kurvenstange gezeigt ist;
  • 14 eine perspektivische Explosionsansicht der dritten Linsenfassung und des zweiten Linsentragrings, wobei die Form der an dem zweiten Linsentragring ausgebildeten Rückzieh-Kurvenstange gezeigt ist;
  • 15 eine Vorderansicht der zweiten Linsenfassung, der dritten Linsenfassung und anderer Elemente, wobei die relative Anordnung der zweiten Linsenfassung und der dritten Linsenfassung in einem aufnahmebereiten Zustand des Zoomobjektivs gezeigt ist;
  • 16 eine Ansicht ähnlich der nach 15, wobei die relative Anordnung der zweiten Linsenfassung und der dritten Linsenfassung im vollständig eingefahrenen Zustand des Zoomobjektivs gezeigt ist;
  • 17 eine Vorderansicht des dritten Linsentragrings und der zweiten Linsenfassung, wobei deren relative Anordnung in einem aufnahmebereiten Zustand des Zoomobjektivs in Richtung der optischen Achse von vorn betrachtet gezeigt ist;
  • 18 eine Ansicht ähnlich der nach 17, wobei die relative Anordnung des dritten Linsentragrings und der zweiten Linsenfassung im vollständig eingefahrenen Zustand des Zoomobjektivs in Richtung der optischen Achse von vorn betrachtet gezeigt ist;
  • 19 eine Vorderansicht des zweiten Linsentragrings und der dritten Linsenfassung in einem aufnahmebereiten Zustand des Zoomobjektivs, wobei die relative Anordnung des zweiten Linsentragrings und der dritten Linsenfassung in Richtung der optischen Achse von hinten betrachtet gezeigt ist;
  • 20 eine Ansicht ähnlich der nach 19, wobei die relative Anordnung des zweiten Linsentragrings und der dritten Linsenfassung im vollständig eingefahrenen Zustand des Zoomobjektivs in Richtung der optischen Achse von hinten betrachtet gezeigt ist;
  • 21 eine perspektivische Ansicht der zweiten Linsenfassung und der dritten Linsenfassung, in denen in einem anderen Ausführungsbeispiel der Rückziehvorrichtung des Zoomobjektivs zwei Positioniervorsprünge integral ausgebildet sind; und
  • 22 eine perspektivische Ansicht der zweiten Linsenfassung und der dritten Linsenfassung nach 21, wobei der Zustand gezeigt ist, in dem die zweite Linsenfassung und die dritte Linsenfassung durch die Steuerung der Positioniervorsprünge in ihre jeweiligen radial zurückgezogenen Positionen geschwenkt worden sind.
  • Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
  • Ein in einer Digitalkamera eingebautes und in den 1 und 2 in Längsschnitten dargestelltes Zoomobjektiv 11 ist ein teleskopisches oder einfahrbares Objektiv, das sich in Richtung der optischen Achse (horizontale Richtung in den 1 und 2) nach vorn zur Objektseite (in 1 nach links) erstreckt, wenn die digitale Kamera in Betrieb ist, um eine Aufnahme zu machen. Wird gerade keine Aufnahme gemacht (wenn beispielsweise ein Hauptschalter der digitalen Kamera ausgeschaltet ist), so ist das Zoomobjektiv 11 vollständig eingefahren, wie in 2 gezeigt ist, um es in Richtung der optischen Achse zu verkürzen. In der Querschnittsansicht nach 1 zeigt die über der fotografischen optischen Achse ZP liegende Hälfte das Zoomobjektiv 11 in einem Zustand, in dem sich dieses in der Weitwinkelgrenzeinstellung befindet. Dagegen zeigt die unter der fotografischen optischen Achse ZP liegende Hälfte das Zoomobjektiv 11 in einem Zustand, in dem sich dieses in der Telegrenzeinstellung befindet. In dem in 2 gezeigten Zustand ist das Zoomobjektiv 11 vollständig in einen nicht gezeigten Kamerakörper der digitalen Kamera eingefahren.
  • Das Zoomobjektiv 11 hat mehrere Ringelemente, d. h. zylindrische Hohlelemente, nämlich einen ortsfesten Tubus 12, einen Mehrfachgewindering 13, einen ersten beweglichen Tubus 14, einen ersten Geradführungsring 15, einen zweiten beweglichen Tubus 16, einen Kurven- oder Nockenring 17, einen zweiten Geradführungsring 18, einen für eine dritte Linsengruppe LG3 vorgesehenen Tragring 19, im Folgenden als dritter Linsentragring bezeichnet, einen für eine zweite Linsengruppe LG2 vorgesehenen Tragring 20, im Folgenden als zweiter Linsentragring bezeichnet, und einen für eine erste Linsengruppe LG1 vorgesehenen Tragring 21, im Folgenden als erster Linsentragring bezeichnet. Diese Ringelemente sind im Wesentlichen konzentrisch zueinander angeordnet.
  • Das Zoomobjektiv 11 hat eine Aufnahmeoptik mit der ersten Linsengruppe LG1, der zweiten Linsengruppe (radial zurückziehbares optisches Element) LG2, einer dritten Linsengruppe (radial zurückziehbares optisches Element) LG3, einem Verschluss S, einer einstellbaren Blende A, einer vierten Linsengruppe LG4, einem Tiefpassfilter LGF und einem CCD-Bildsensor 22, die in dieser Reihenfolge von der Objektseite her angeordnet sind. Von diesen Linsengruppen der Aufnahmeoptik hat die erste Linsengruppe LG1 den größten Außendurchmesser. Die Summe der Außendurchmesser der zweiten Linsengruppe LG2 und der dritten Linsengruppe LG3 ist in etwa gleich dem Außendurchmesser der ersten Linsengruppe LG1. Die Dicke der zweiten Linsengruppe LG2 in Richtung der optischen Achse ist im Wesentlichen gleich der Dicke der dritten Linsengruppe LG3 in Richtung der optischen Achse. Von der ersten Linsengruppe LG1 bis zu dem CCD-Bildsensor 22 ist jedes optische Element auf der fotografischen optischen Achse (gemeinsame optische Achse) ZP angeordnet, wenn sich das Zoomobjektiv 11 in einem aufnahmebereiten Zustand oder Betriebszustand befindet, wie in den 1 und 3 gezeigt ist. Die fotografische optische Achse ZP fällt im Wesentlichen mit der gemeinsamen Achse der oben genannten Ringelemente zusammen. Die erste Linsengruppe LG1, die zweite Linsengruppe LG2 und die dritte Linsengruppe LG3 werden in vorbestimmter Weise längs der fotografischen optischen Achse ZP1 bewegt, um eine Brennweitenänderung oder Zoomoperation durchzuführen. Die vierte Linsengruppe LG4 wird längs der fotografischen optischen Achse ZP bewegt, um eine Fokussierung vorzunehmen. In der folgenden Beschreibung ist mit dem Begriff "in Richtung der optischen Achse" eine Richtung parallel zur fotografischen optischen Achse ZP gemeint. Ferner bezeichnen im Folgenden die Begriffe "zur Objektseite hin" bzw. "zur Bildseite hin" die vorwärts bzw. rückwärts weisende Richtung.
  • Der ortsfeste Tubus 12 ist in dem Kamerakörper angeordnet und an diesem befestigt, während ein ortsfester Halter 23 an einem hinteren Teil des ortsfesten Tubus 12 befestigt ist. Der CCD-Bildsensor 22 und das Tiefpassfilter LGF werden von dem ortsfesten Halter 23 getragen.
  • Das Zoomobjektiv 11 hat in dem ortsfesten Tubus 12 eine Linsenfassung 30, welche die vierte Linsengruppe LG4 hält. Die Linsenfassung 30 wird im Folgenden als vierte Linsenfassung bezeichnet. Die vierte Linsenfassung 30 ist in einer Richtung parallel zur fotografischen optischen Achse durch nicht gezeigte Führungsachsen geradegeführt und kann von einem nicht gezeigten Autofokus- oder AF-Motor in Richtung der optischen Achse vorwärts und rückwärts bewegt werden.
  • Das Zoomobjektiv 11 hat einen nicht gezeigten Zoommotor. Die Antriebskraft des Zoommotors wird über einen nicht gezeigten Untersetzungsgetriebezug auf ein Zoomzahnrad 31 übertragen. Das Zoomzahnrad 31 sitzt drehbar auf einer nicht gezeigten Zoomwelle, die an dem ortsfesten Tubus 12 befestigt ist und sich parallel zur fotografischen optischen Achse ZP erstreckt. Der Mehrfachgewindering 13 ist innerhalb des ortsfesten Tubus 12 angeordnet und von diesem getragen. Der Mehrfachgewindering 13 wird durch das rotierende Zoomzahnrad 31 gedreht. Der Mehrfachgewindering 13 wird in Richtung der optischen Achse vorwärts und rückwärts bewegt, während er über die Mehrfachgewindekonstruktion, die zwischen dem Mehrfachgewinde 13 und dem ortsfesten Tubus 12 vorgesehen ist, um die fotografische optische Achse ZP gedreht wird. Der erste bewegliche Tubus 14 ist so an den Mehrfachgewindering 13 gekoppelt, dass er zusammen mit dem Mehrfachgewindering 13 um die optische Achse ZP drehbar und zusammen mit dem Mehrfachgewindering 13 in Richtung der optischen Achse bewegbar ist.
  • Der erste Geradführungsring 15 befindet sich innerhalb des ersten beweglichen Tubus 14 und des Mehrfachgewinderings 13 und ist von diesem gehalten. Der erste Geradführungsring 15 ist über Geradführungsnuten 12a, von denen in den 1 und 2 nur eine gezeigt ist und die an der Innenumfangsfläche des ortsfesten Tubus 12 ausgebildet sind, in Richtung der optischen Achse geradegeführt und befindet sich mit dem Mehrfach gewindering 13 und dem ersten beweglichen Tubus 14 so in Eingriff, dass er sowohl um die optische Achse ZP relativ zu dem Mehrfachgewindering 13 und dem ersten beweglichen Tubus 13 drehbar als auch mit dem Mehrfachgewindering 13 und dem ersten beweglichen Tubus 14 in Richtung der optischen Achse bewegbar ist.
  • Der erste Geradführungsring 15 hat mehrere Durchgangsschlitze 15a, von denen in 1 nur einer dargestellt ist und die die Innen- und die Außenfläche des ersten Geradführungsrings 15 radial durchsetzen. Jeder Durchgangsschlitz 15a hat einen schrägen Leit- oder Steigungsabschnitt, der gegenüber der optischen Achse ZP geneigt ist. Mehrere entsprechende Eingriffsglieder 17a, von denen in 1 nur eines gezeigt ist und die von der Außenumfangsfläche des Kurvenrings 17 radial nach außen abstehen, befinden sich in Eingriff mit den Durchgangsschlitzen 15a. Die Eingriffsglieder 17a befinden sich ferner in gleitendem Eingriff mit entsprechenden Drehübertragungsnuten 14a, von denen in 1 nur eine gezeigt ist und die an der Innenumfangsfläche des ersten beweglichen Tubus 14 ausgebildet sind und parallel zur optischen Achse ZP verlaufen, so dass der Kurvenring 17 zusammen mit dem ersten beweglichen Tubus 14 rotiert. Der Kurvenring 17 wird in Richtung der optischen Achse vorwärts und rückwärts bewegt, während er um die fotografische optische Achse ZP gedreht wird und dabei die Eingriffsglieder 17a des Kurvenrings 17 längs der Leitabschnitte der Durchgangsschlitze 15a geführt sind.
  • Der erste Geradführungsring 15 führt den zweiten Geradführungsring 18 und den zweiten beweglichen Ring 16 durch mehrere Geradführungsnuten 15b, von denen in den 1 und 2 nur eine gezeigt ist und die an der Innenumfangsfläche des ersten Geradführungsrings 15 parallel zur optischen Achse ZP ausgebildet sind, linear in Richtung der optischen Achse ZP. Der zweite Geradführungsring 18 führt sowohl den dritten Linsentragring 19 als auch den zweiten Linsentragring 20 linear in Richtung der optischen Achse, während der zweite bewegliche Tubus 16 den ersten Linsentragring 21 linear in Richtung der optischen Achse führt. Sowohl der zweite Geradführungsring 18 als auch der zweite bewegliche Tubus 16 sind an dem Kurvenring 17 so gehalten, dass sie relativ zu dem Kurvenring 17 um die fotografische optische Achse ZP drehbar und zugleich zusammen mit dem Kurvenring 17 in Richtung der optischen Achse bewegbar sind.
  • Wie in den 9 bis 20 gezeigt, hat der dritte Linsentragring 19 einen scheibenförmigen Flanschabschnitt 19a, der in einer Ebene liegt, die im Wesentlichen senkrecht zur optischen Achse ZP angeordnet ist, sowie drei Teilzylinderabschnitte 19b und drei ausgeschnittene Abschnitte oder Ausnehmungen 19c, die am äußeren Rand des scheibenförmigen Flanschabschnittes 19a in Umfangsrichtung abwechselnd angeordnet sind. Der zweite Linsentragring 20 hat einen scheibenförmigen Flanschabschnitt 20a, der in einer Ebene liegt, die im Wesentlichen senkrecht zur fotografischen optischen Achse ZP angeordnet ist, sowie drei Teilzylinderabschnitte 20b und drei ausgeschnittene Abschnitte oder Ausnehmungen 20c, die am äußeren Rand des scheibenförmigen Flanschabschnittes 20a in Umfangsrichtung abwechselnd angeordnet sind. Die drei Teilzylinderabschnitte 19b stehen vom äußeren Rand des Flanschabschnittes 19a nach vorn ab, während die drei Teilzylinderabschnitte 20b vom äußeren Rand des scheibenförmigen Flanschabschnittes 20a nach hinten abstehen. Die drei Teilzylinderabschnitte 19b und die drei Teilzylinderabschnitte 20b greifen verschiebbar in die drei Ausnehmungen 20c bzw. die drei Ausnehmungen 19c, so dass der dritte Linsentragring 19 und der zweite Linsentragring 20 einander in Richtung der opti schen Achse so weit angenähert werden können, dass die scheibenförmigen Flanschabschnitte 19a und 20a engstehend, d. h. in geringem Abstand voneinander angeordnet sind (vergl. 8). Die drei Teilzylinderabschnitte 19b und die drei Teilzylinderabschnitte 20b haben jeweils auf ihrer Außenfläche drei Geradführungsnuten 19d bzw. drei Geradführungsnuten 20d, die in einer Richtung parallel zur fotografischen optischen Achse ZP langgestreckt sind und mit denen sich drei Keilvorsprünge 18a (vergl. 1) in verschiebbarem Eingriff befinden. Der dritte Linsentragring 19 und der zweite Linsentragring 20 sind durch das Ineinandergreifen der drei Keilvorsprünge 18a und der drei Geradführungsnuten 19d sowie der drei Geradführungsnuten 20d in Richtung der optischen Achse geradegeführt.
  • Der Kurvenring 17 hat an seiner Innenumfangsfläche mehrere erste innere Kurvennuten 17b, von denen in den 1 und 2 nur eine gezeigt ist, und die dazu dienen, die zweite Linsengruppe LG2 zu bewegen. Der zweite Linsentragring 20 hat an seiner Außenumfangsfläche mehrere ersten Kurveneingriffsglieder 20e, die in die ersten inneren Kurvennuten 17b greifen. Der Kurvenring 17 hat ferner an seiner Innenumfangsfläche mehrere zweite innere Kurvennuten 17c, von denen in den 1 und 2 nur eine gezeigt ist und die dazu dienen, die dritte Linsengruppe LG3 zu bewegen. Der dritte Linsentragring 19 hat an seiner Außenumfangsfläche mehrere erste Kurveneingriffsglieder 19e, die in die zweiten inneren Kurvennuten 17c greifen. Da der dritte Linsentragring 19 und der zweite Linsentragring 20 über dem zweiten Geradführungsring 18 in Richtung der optischen Achse nichtdrehend geradegeführt sind, bewirkt das Drehen des Kurvenrings 17, dass sich der dritte Linsentragring 19 in vorbestimmter Weise entsprechend der Linienführung der ersten inneren Kurvennuten 17b in Richtung der optischen Achse bewegt, und gleichzeitig, dass sich der zweite Linsentragring 20 entsprechend der Linienführung der zweiten inneren Kurvennuten 17c in vorbestimmter Weise in Richtung der optischen Achse bewegt.
  • Der zweite bewegliche Tubus 16, der durch den ersten Geradführungsring 15 in Richtung der optischen Achse nichtdrehend geradegeführt ist, führt den ersten Linsentragring 21 über mehrere Geradführungsnuten 16a, von denen in 1 nur eine gezeigt ist und die an der Innenumfangsfläche des zweiten beweglichen Tubus 16 ausgebildet sind, linear in Richtung der optischen Achse. Der erste Linsentragring 21 hat mehrere Kurveneingriffsglieder 21a, von denen in 1 nur eines gezeigt ist und die radial nach innen abstehen. Der Kurvenring 17 hat an seiner Außenumfangsfläche mehrere äußere Kurvennuten 17d, von denen in 1 nur eine gezeigt ist und die dazu dienen, die erste Linsengruppe LG1 zu bewegen. Die Kurveneingriffsglieder 21a befinden sich in verschiebbarem Eingriff mit den äußeren Kurvennuten 17d. Das Zoomobjektiv 11 hat innerhalb des ersten Linsentragrings 21 eine Linsenfassung 33, die über einen Ring 32, der der Einstellung der ersten Linsengruppe LG1 dient und im Folgenden als Linseneinstellring bezeichnet wird, an dem ersten Linsentragring 21 gehalten ist. Die Fassung 33 hält direkt die erste Linsengruppe LG1 und wird im Folgenden als erste Linsenfassung bezeichnet.
  • Das Zoomobjektiv 11 hat zwischen der dritten Linsengruppe LG3 und der vierten Linsengruppe LG4 eine Verschlusseinheit 34, die den Verschluss S und die einstellbare Blende A enthält. Die Verschlusseinheit 34 ist innerhalb des dritten Linsentragrings 19 angeordnet und an der Rückseite des scheibenförmigen Flanschabschnittes 19a befestigt.
  • Wie in den 9 bis 12 gezeigt, hat das Zoomobjektiv 11 innerhalb des dritten Linsentragrings 19 eine Fassung (Halteelement für das erste radial zurückziehbare optische Element) 40, welche die dritte Linsengruppe LG3 hält und im Folgenden als dritte Linsenfassung bezeichnet wird. Die dritte Linsenfassung 40 ist an dem dritten Linsentragring 19 so gelagert, dass sie um eine Schwenkachse 41, die parallel zur fotografischen optischen Achse ZP verläuft, schwenkbar ist. Das Zoomobjektiv 11 hat innerhalb des zweiten Linsentragrings 20 eine zweite Fassung (Halteelement für das zweite radial zurückziehbare optische Element) 50, die die zweite Linsengruppe LG2 hält und im Folgenden als zweite Linsenfassung bezeichnet wird. Die zweite Linsenfassung 50 ist an dem zweiten Linsentragring 20 so gehalten, dass sie um eine Schwenkachse 51, die parallel zur fotografischen optischen Achse ZP verläuft, schwenkbar ist.
  • Die dritte Linsenfassung 40 hat einen zylindrischen Halteteil 40a, einen radialen Arm 40b und einen zylindrischen Schwenkteil 40c. Der zylindrische Halteteil 40a hält direkt die dritte Linsengruppe LG3. Der radiale Arm 40b steht so von dem Halteteil 40a in radialer Richtung nach außen ab und verbindet den Halteteil 40a mit dem zylindrischen Schwenkteil 40c. Der Schwenkteil 40c ist an dem radial äußeren Ende des Arms 40b ausgebildet. Die Schwenkachse 41 ist in ein Durchgangsloch eingesetzt, das in dem zylindrischen Schwenkteil 40c ausgebildet ist. Die Schwenkachse 41 sitzt mit ihrem vorderen Ende in einem Lagerloch 42a, das in einer Halteplatte 42 ausgebildet ist, und mit ihrem hinteren Ende in einem Lagerloch 19f (vergl. 11, 12, 17 und 18), das in dem dritten Linsentragring 19 ausgebildet ist. Die Halteplatte 42 hat zwei Positionierlöcher 42b. Sie ist an dem dritten Linsentragring 19 befestigt, indem die zwei Positionierlöcher 42b in Eingriff mit zwei Positioniervorsprüngen 19g sind, die von dem dritten Linsentragring 19 abstehen.
  • Eine nicht gezeigte Setzschraube dient dazu, die Halteplatte 42 an dem dritten Linsentragring 19 zu befestigen. Diese Setzschraube wird in ein Einsetzloch 42c der Halteplatte 42 eingesetzt und in ein Schraubloch 19h geschraubt, das in dem dritten Linsentragring 19 ausgebildet ist. Die dritte Linsenfassung 40 hat in der Nähe des zylindrischen Schwenkteils 40c einen Kontaktabschnitt (Kurvenstange/Element der Rückziehvorrichtung) 40d. Der Kontaktabschnitt 40d hat die Form eines Vorsprungs und erstreckt sich in Richtung der optischen Achse nach vorn. Ein Einsetzloch 42d ist in der Halteplatte 42 vor dem Kontaktabschnitt 40d so ausgebildet, dass es in Richtung der optischen Achse auf den Kontaktabschnitt 40d ausgerichtet ist.
  • Die dritte Linsenfassung 40, die über die Schwenkachse 41 an dem dritten Linsentragring 19 schwenkbar gelagert ist, kann um die Schwenkachse 41 zwischen der in den 15 und 19 gezeigten Aufnahmeposition und der in den 16 und 20 gezeigten radial zurückgezogenen Position geschwenkt werden. Die optische Achse der dritten Linsengruppe LG3 fällt mit der fotografischen optischen Achse ZP zusammen, wenn sich die dritte Linsenfassung 40 in der Aufnahmeposition befindet. Bewegt sich die dritte Linsenfassung 40 aus der Aufnahmeposition in die radial zurückgezogene Position, so wird die dritte Linsengruppe LG3 von der fotografischen optischen Achse ZP weg nach unten bewegt, so dass sich die optische Achse der dritten Linsengruppe LG3 von der fotografischen optischen Achse ZP zu einer zurückgezogenen optischen Achse ZR-3 bewegt, die unterhalb der optischen Achse ZP angeordnet ist. Diese zurückgezogene optische Achse ZR-3 der dritten Linsengruppe LG3 liegt im radial zurückgezogenen Zustand des Zoomobjektivs 11 im Wesentlichen parallel zur fotografischen optischen Achse ZP. Wie aus den 15 und 16 hervorgeht, wird die dritte Linsengruppe LG3 (d. h. der zylindri sche Halteteil 40a der dritten Linsenfassung 40) so in ihre radial zurückgezogene Position bewegt, dass sie in Blickrichtung von vorn auf das Zoomobjektiv 11 einen Teil der Fläche einnimmt (d. h. einen räumlichen Überlapp aufweist), die von der zweiten Linsengruppe LG2 (d. h. dem zylindrischen Halteteil 50a der zweiten Linsenfassung 50) eingenommen werden würde, wenn sich die zweite Linsengruppe LG2 in einem aufnahmebereiten Zustand befinden würde, wie in 15 gezeigt ist. Die dritte Linsenfassung 40 wird durch ein Vorspannelement (Element einer ersten Positionshaltevorrichtung) 43 in eine Richtung (in den 19 und 20 im Gegenuhrzeigersinn) so vorgespannt, dass sie in ihre Aufnahmeposition schwenkt (in den 19 und 20 schematisch durch einen Pfeil angedeutet). Das Vorspannelement 43 ist beispielsweise eine Torsionsfeder.
  • Wie in den 14, 19 und 20 gezeigt, hat der zweite Linsentragring 20 einen der Positionssteuerung dienenden Kurven- oder Nockenvorsprung (Element der Rückziehvorrichtung) 44, im Folgenden als Positioniervorsprung bezeichnet, der in Richtung der optischen Achse nach hinten absteht und dem Kontaktabschnitt 40d zugewandt ist. Der Positioniervorsprung 44 hat an seinem hinteren freien Ende eine Kurvenfläche 44a, die ausgebildet ist, mit dem Kontaktabschnitt 40d in Anlage zu kommen. Die Kurvenfläche 44a ist so geformt, dass sie auf die dritte Linsenfassung 40 eine Kraftkomponente ausübt, die in eine Richtung wirkt, die auf die radial zurückgezogene Position der dritten Linsenfassung 40 gerichtet ist, wenn sich der zweite Linsentragring 20 und die dritte Linsenfassung 40 einander in Richtung der optischen Achse annähern. Werden der zweite Linsentragring 20 und die dritte Linsenfassung 40 in Richtung der optischen Achse dicht aneinandergebracht, während die Kurvenfläche 44a und der Kontaktabschnitt 40d in Kontakt miteinander sind, so schwenkt die dritte Linsenfassung 40 aus der Aufnahmeposition über die Kurvenfläche 44a entgegen der von der Vorspannfeder 43 ausgeübten Vorspannkraft in die radial zurückgezogene Position. Kommt die Kurvenfläche 44a in Kontakt mit dem Kontaktabschnitt 40d, so wird der Positioniervorsprung 44 in das Einführloch 42d der Halteplatte 42 eingeführt.
  • Die zweite Linsenfassung 50 hat einen zylindrischen Halteteil 50a, einen radialen Arm 50b und einen zylindrischen Schwenkteil 50c. Der zylindrische Halteteil 50a hält direkt die zweite Linsengruppe LG2. Der radiale Arm 50b erstreckt sich von dem Halteteil 50a radial nach außen und verbindet den Halteteil 50a mit dem Schwenkteil 50c. Der zylindrische Schwenkteil 50c ist an dem radial äußeren Ende des Arms 50b ausgebildet. Die Schwenkachse 51 wird in ein in dem zylindrischen Schwenkteil 50c ausgebildetes Durchgangsloch eingesetzt. Die Schwenkachse 51 wird mit ihrem vorderen Ende in ein Lagerloch 52a, das in einer Halteplatte 52 ausgebildet ist, und mit ihrem hinteren Ende in ein Lagerloch 20f (vergl. 9, 10, 19 und 20) eingesetzt, das in dem zweiten Linsentragring 20 ausgebildet ist. Die Halteplatte 52 hat zwei Positionierlöcher 52b und ist an dem zweiten Linsentragring 20 befestigt, wobei die beiden Positionierlöcher 52b in Eingriff mit zwei Positioniervorsprüngen 20g sind, die von dem zweiten Linsentragring 20 abstehen. Eine nicht gezeigte Setzschraube dient dazu, die Halteplatte 52 an dem zweiten Linsentragring 20 zu befestigen. Diese Setzschraube wird in ein Einsetzloch 52c der Halteplatte 52 eingesetzt und in ein Schraubloch 20h geschraubt, das in dem zweiten Linsentragring ausgebildet ist. Die zweite Linsenfassung 50 hat in der Nähe des zylindrischen Schwenkteiles 50c einen Kontaktabschnitt (Kurvenstange/Element der Rückziehvorrichtung) 50d.
  • Die zweite Linsenfassung 50, die über die Schwenkachse 51 an dem zweiten Linsentragring 20 schwenkbar gelagert ist, kann um die Schwenkachse 51 zwischen der in den 15 und 17 gezeigten Aufnahmeposition und der in den 16 und 18 gezeigten radial zurückgezogenen Position geschwenkt werden. Die optische Achse der zweiten Linsengruppe LG2 fällt mit der fotografischen optischen Achse ZP zusammen, wenn sich die zweite Linsenfassung 50 in der Aufnahmeposition befindet. Bewegt sich die zweite Linsenfassung 50 aus der Aufnahmeposition in die radial zurückgezogene Position, so wird die zweite Linsengruppe LG2 von der optischen Achse ZP weg nach oben bewegt, so dass sich die optische Achse der zweiten Linsengruppe LG2 von der optischen Achse ZP zu einer zurückgezogenen optischen Achse ZR-2 bewegt, die oberhalb der optischen Achse ZP liegt. Die zurückgezogene optische Achse ZR-2 der zweiten Linsengruppe LG2 liegt im radial zurückgezogenen Zustand des Zoomobjektivs 11 im Wesentlichen parallel zur fotografischen optischen Achse ZP. Wie aus den 15 und 16 hervorgeht, wird die zweite Linsengruppe LG2 (d. h. der zylindrische Halteteil 50a der zweiten Linsenfassung 50) so in die radial zurückgezogene Position bewegt, dass sie von vorn betrachtet einen Teil der Fläche einnimmt (d. h. einen räumlichen Überlapp aufweist), die von der dritten Linsengruppe LG3 (d. h. dem zylindrischen Halteteil 40a der dritten Linsenfassung 40) eingenommen werden würde, wenn sich die dritte Linsengruppe LG3 in einem aufnahmebereiten Zustand befinden würde, wie in 15 gezeigt ist. Die zweite Linsenfassung 50 ist durch eine Vorspannfeder (Element einer zweiten Positionshaltevorrichtung) 53 in Richtung auf ihre Aufnahmeposition vorgespannt (wie in den 17 und 18 schematisch durch einen Pfeil angedeutet ist). Die Vorspannfeder 53 ist beispielsweise eine Torsionsfeder.
  • Wie in den 11 bis 13, 17 und 18 gezeigt, hat der dritte Linsentragring 19 einen der Positionssteuerung dienenden Kurvenvorsprung (Element der Rückziehvorrichtung) 54, im Folgenden als Positioniervorsprung bezeichnet, der in Richtung der optischen Achse nach vorn absteht und dem Kontaktabschnitt 50d zugewandt ist. Der Positioniervorsprung 54 hat an seinem in Richtung der optischen Achse vorderen Ende eine dem Zurückziehen der Linsengruppe dienende Kurvenfläche 54, die ausgebildet ist, in Anlage mit dem Kontaktabschnitt 50d zu kommen. Die Kurvenfläche 54a ist so geformt, dass sie auf die zweite Linsenfassung 50 eine Kraftkomponente ausübt, die in Richtung der radial zurückgezogenen Position der zweiten Linsenfassung 50 wirkt, wenn sich der dritte Linsentragring 19 und die zweite Linsenfassung 50 einander in Richtung der optischen Achse annähern. Werden der dritte Linsentragring 19 und die zweite Linsenfassung 50 in Richtung der optischen Achse in dicht zueinander geführt, während die Kurvenfläche 54 und der Kontaktabschnitt 50d in Kontakt miteinander sind, so schwenkt die zweite Linsenfassung 50 über die Kurvenfläche 54a entgegen der von der Vorspannfeder 53 ausgeübten Vorspannkraft in die radial zurückgezogene Position. In der Halteplatte 52 ist vor dem Positioniervorsprung 54 ein Einsetzloch 52d so ausgebildet, dass dieses in Richtung der optischen Achse auf den Positioniervorsprung 54 ausgerichtet ist. Das vordere Ende des Positioniervorsprungs 54 ist in das Einsetzloch 52d der Halteplatte 52 eingesetzt, wenn der dritte Linsentragring 19 und die zweite Linsenfassung 50 so weit wie möglich einander angenähert sind.
  • Der dritte Linsentragring 19 hat in der Mitte des scheibenförmigen Flanschabschnittes 19a eine Aufnahmeapertur 19i, die im Wesentlichen kreisförmig ist. Der scheibenförmige Flanschabschnitt 19a hat an seiner Vorderfläche eine schmale Aussparung 19j und eine breite Aussparung 19k, die unmittelbar unterhalb bzw. oberhalb der Aufnahmeapertur 19i angeordnet sind. Der Flanschabschnitt 19a hat auf einer Seite (in den 17 und 18 auf der linken Seite) der schmalen Aussparung 19j einen bogenförmigen, durchgehenden Schlitz 19m. Die schmale Aussparung 19j bildet eine gekrümmte, mit einem Boden versehene Nut, die so geformt ist, dass sie dem Weg entspricht, entlang dem sich der Halteteil 40a der dritten Linsenfassung 40 bewegt, wenn die dritte Linsenfassung 40 um die Schwenkachse 41 zwischen ihrer Aufnahmeposition und ihrer radial zurückgezogenen Position schwenkt. Dabei bleibt das hintere Ende des Halteteiles 40a ungeachtet der Schwenkposition der dritten Linsenfassung 40 in der schmalen Aussparung 19j angeordnet. Das hintere Ende des zylindrischen Halteteiles 50a der zweiten Linsenfassung 50 kann in die breite Aussparung 19k eintreten, wenn die zweite Linsenfassung 50 in die radial zurückgezogene Position geschwenkt worden ist. Die dritte Linsenfassung 40 hat einen als Vorsprung ausgebildeten Anschlag (Element der ersten Positionshaltevorrichtung) 40e, der nach hinten absteht. Der Anschlag 40e ist in den bogenförmigen Schlitz 19m eingesetzt. Der bogenförmige Schlitz 19m entspricht dem Bewegungsweg des Anschlags 40e, wenn die dritte Linsenfassung 40 zwischen ihrer Aufnahmeposition und ihrer radial zurückgezogenen Position um die Schwenkachse 41 schwenkt. Die dritte Linsenfassung 40 ist in ihrer Aufnahmeposition gehalten, indem sich der Anschlag 40e mit einem Ende (Element der ersten Positionshaltevorrichtung; in den 15 und 16 das obere Ende) des bogenförmigen Schlitzes 19m befindet, wie in 15 gezeigt ist.
  • Der zweite Linsentragring 20 hat in dem scheibenförmigen Flanschabschnitt 20a ein breites Durchgangsloch 20i, das sich vom zentralen Teil des Flanschabschnittes 20a, durch den die optische Achse ZP geht und in den der Halteteil 50a der zweiten Linsenfassung 50 eingesetzt werden kann, nach oben erstreckt. Der zweite Linsentragring 20 hat in dem scheibenförmigen Flanschabschnitt 19a unterhalb des breiten Durchgangslochs 20i ein schmales Durchgangsloch 20j, in das der zylindrische Halteteil 40a eingesetzt werden kann. Das breite Durchgangsloch 20i und das schmale Durchgangsloch 20j stehen in Verbindung miteinander. Das breite Durchgangsloch 20i bildet ein Loch, das entsprechend dem Weg geformt ist, entlang dem sich die zweite Linsenfassung 50 bewegt, wenn sie um die Schwenkachse 51 zwischen ihrer Aufnahmeposition und ihrer radial zurückgezogenen Position schwenkt. Dabei bleibt der zylindrische Halteteil 50a ungeachtet der Schwenkposition der zweiten Linsenfassung 50 in dem breiten Durchgangsloch 20i angeordnet. Das hintere Ende des zylindrischen Halteteiles 50a befindet sich in der radial zurückgezogenen Position in Richtung der optischen Achse etwas hinter der hinteren Fläche des Flanschabschnittes 20a (vergl. 2).
  • Die zweite Linsenfassung 50 hat einen als Vorsprung ausgebildeten Anschlag (Element der zweiten Positionshaltevorrichtung) 50e, der von dem zylindrischen Halteteil 50a radial nach außen absteht. Die zweite Linsenfassung 50 ist in ihrer Aufnahmeposition gehalten, indem sich der Anschlag 50e in Anlage mit einem Positioniervorsprung (Element der zweiten Positionshaltevorrichtung) 20k befindet, der an dem zweiten Linsentragring 20 angeordnet ist, wie 15 zeigt.
  • Im Folgenden wird die Funktionsweise des Zoomobjektivs 11 beschrieben, das den oben beschriebenen Aufbau hat. Wird in dem in 2 gezeigten vollständig eingefahrenen Zustand des Zoomobjektivs 11 ein nicht gezeigter Hauptschalter der digitalen Kamera eingeschaltet, so wird der oben genannte Zoommotor so angetrieben, dass er in eine Tubusausfahrrichtung dreht. Durch das Drehen des Zoommotors rotiert das Zoomzahnrad 31. Das Drehen des Zoomzahnrads 31 bewirkt, dass der Mehrfachgewindering 13 und der erste bewegliche Tubus 14 infolge der oben beschriebenen Mehrfachgewindekonstruktion rotierend vorwärts bewegt werden. Außerdem bewirkt das Drehen des Zoomzahnrads 31, dass der erste Geradführungsring 15 zusammen mit dem Mehrfachgewindering 13 und dem ersten Tubus 14 geradlinig vorwärts bewegt wird. Während dieser Bewegung bewegt sich der Kurvenring 17, der infolge der Drehung des ersten Tubus 14 rotiert, um eine Bewegungsstrecke in Richtung der optischen Achse vorwärts, die der Summe der Strecke der Vorwärtsbewegung des ersten Geradführungsrings und der Strecke der Vorwärtsbewegung des Kurvenrings 17 entspricht. Dies wird durch die Führungskonstruktion bewirkt, die zwischen dem ersten Geradführungsring 15 und dem Kurvenring 17 vorhanden ist, d. h. durch das Ineinandergreifen der schrägen Leitabschnitte der Durchgangsschlitze 15a und der Eingriffsglieder 17a des Kurvenrings 17.
  • In dem in 2 gezeigten vollständig eingefahrenen Zustand des Zoomobjektivs 11 wird die zweite Linsenfassung 50, die innerhalb des zweiten Linsentragrings 20 angeordnet ist, in ihrer radial zurückgezogenen Position (in der die optische Achse der zweiten Linsengruppe LG2 auf die zurückgezogene optische Achse ZR-2 ausgerichtet ist) oberhalb der optischen Achse ZP über den Positioniervorsprung 54 gehalten, der von dem dritten Linsentragring 19 absteht, während die dritte Linsenfassung 40, die innerhalb des dritten Linsentragrings 19 angeordnet ist, über den Positioniervorsprung 44, der von dem zweiten Linsentragring 20 absteht, in ihrer radial zurückgezogenen Position (in der die optische Achse der dritten Linsengruppe LG3 auf die zurückgezogene optische Achse ZR-3 ausgerichtet ist) unterhalb der fotografischen optischen Achse ZP gehalten wird (vergl. 16, 18 und 20). In diesem Zustand sind die zweite Linsengruppe LG2 und die dritte Linsengruppe LG3 in einer Ebene, die senkrecht zur fotografischen optischen Achse ZP liegt, nebeneinander angeordnet. Dabei bewirkt das Drehen des Kurvenrings 17, dass sowohl der zweite Linsentragring 20 als auch der dritte Linsentragring 19, die innerhalb des Kurvenrings 17 angeordnet und über den zweiten Geradführungsring 18 in Richtung der optischen Achse geradegeführt sind, durch das Ineinandergreifen der ersten inneren Kurvennuten 17b und der ersten Kurveneingriffsglieder 20e bzw. durch das Ineinandergreifen der zweiten inneren Kurvennuten 17c und der ersten Kurveneingriffsglieder 19e in vorbestimmter Weise in Richtung der optischen Achse relativ zu dem Kurvenring 17 bewegt werden. Wird das Zoomobjektiv 11 aus der vollständig eingefahrenen Position ausgefahren, so werden der zweite Linsentragring 20 und der dritte Linsentragring 19 voneinander weg bewegt. Während der Ausfahrbewegung des dritten Linsentragrings 19 in dessen Zoom- oder Brennweitenänderungsbereich löst sich die dritte Linsenfassung 40 von dem Positioniervorsprung 44 und schwenkt infolge der von der Vorspannfeder 43 ausgeübten Federkraft aus der radial zurückgezogenen Position um die Schwenkachse 41 in die Aufnahmeposition, in der die optische Achse der dritten Linsengruppe LG3 mit der fotografischen optischen Achse ZP zusammenfällt (vergl. 15 und 19). Während der gleichzeitig auftretenden Ausfahrbewegung des zweiten Linsentragrings 20 in dessen Zoombereich löst sich die zweite Linsenfassung 50 von dem Positioniervorsprung 54 und schwenkt infolge der von der Vorspannfeder 53 ausgeübten Vorspannkraft aus der radial zurückgezogenen Position um die Schwenkachse 51 in die Aufnahmeposition, in der die optische Achse der zweiten Linsengruppe LG3 mit der fotografischen optischen Achse ZP zusammenfällt. Anschließend bleiben die dritte Linsenfassung 40 und die zweite Linsenfassung 50 in ihren jeweili gen Aufnahmepositionen gehalten, bis das Zoomobjektiv 11 wieder eingefahren wird.
  • Zudem bewirkt das Drehen des Kurvenrings 17, dass der erste Linsentragring 21, der um den Kurvenring 17 herum angeordnet und über den zweiten beweglichen Tubus 16 in Richtung der optischen Achse geradegeführt ist, infolge des Ineinandergreifens der Kurveneingriffsglieder 21a und der äußeren Kurvennuten 17d in vorbestimmter Weise in Richtung der optischen Achse relativ zu dem Kurvenring 17 bewegt wird.
  • Wird die erste Linsengruppe LG1 aus der vollständig eingefahrenen Position vorwärts bewegt, so ist ihre axiale Position relativ zu der Bilderzeugungsebene (Bilderzeugungsfläche/Lichtempfangsfläche des CCD-Bildsensors 22) bestimmt durch die Summe der Strecke der Vorwärtsbewegung des Kurvenrings 17 relativ zu dem ortsfesten Tubus 12 und der Bewegungsstrecke des ersten Linsentragrings 21 relativ zu dem Kurvenring 17. Wird die zweite Linsengruppe LG2 aus der vollständig eingefahrenen Position vorwärts bewegt, so ist ihre axiale Position relativ zu der Bilderzeugungsebene bestimmt durch die Summe der Strecke der Vorwärtsbewegung des Kurvenrings 17 relativ zu dem ortsfesten Tubus 12 und der Bewegungsstrecke des zweiten Linsentragrings 20 relativ zu dem Kurvenring 17. Wird die dritte Linsengruppe LG3 aus der vollständig eingefahrenen Position vorwärts bewegt, so ist ihre axiale Position relativ zu der Bilderzeugungsebene entsprechend bestimmt durch die Summe der Strecke der Vorwärtsbewegung des Kurvenrings 17 relativ zu dem ortsfesten Tubus 12 und der Bewegungsstrecke des dritten Linsentragrings 19 relativ zu dem Kurvenring 17. Eine Zoomoperation oder eine Brennweitenänderung wird vorgenommen, indem die erste, die zweite und die dritte Linsengruppe LG1, LG2 und LG3 auf der fotografischen optischen Achse ZP unter Änderung ihrer gegenseitigen Luftabstände bewegt werden. Wird das Zoomobjektiv 11 aus der in 2 gezeigten vollständig eingefahrenen Position ausgefahren, so bewegt sich das Zoomobjektiv 11 zunächst in eine Position, die in 1 oberhalb der fotografischen optischen Achse ZP gezeigt ist und in der sich das Zoomobjektiv 11 in der Weitwinkelgrenzeinstellung befindet. Dreht der Zoommotor weiter in Tubusausfahrrichtung, so bewegt sich das Zoomobjektiv 11 weiter in eine Position, die in 1 unterhalb der fotografischen optischen Achse ZP dargestellt ist und in der sich das Zoomobjektiv 11 in der Telegrenzeinstellung befindet. Wie aus 1 hervorgeht, ist in der Telegrenzeinstellung des Zoomobjektivs 11 der Raum zwischen der ersten und der zweiten Linsengruppe LG1 und LG2 vergleichsweise groß, während der Raum zwischen der zweiten und der dritten Linsengruppe LG2 und LG3 vergleichsweise klein ist. Befindet sich das Zoomobjektiv 11 dagegen in der Weitwinkelgrenzeinstellung, so sind die erste und die zweite Linsengruppe LG1 und LG2 einander bis auf einen axialen Luftabstand angenähert worden, der kleiner als der in der Telegrenzeinstellung vorhandene Luftabstand ist, während die zweite und die dritte Linsengruppe LG2 und LG3 bis auf einen axialen Luftabstand voneinander entfernt worden sind, der größer als der Luftabstand in der Telegrenzeinstellung ist. Die Änderung der axialen Luftabstände zwischen der ersten und der zweiten Linsengruppe LG1 und LG2 und zwischen der zweiten und der dritten Linsengruppe LG2 und LG3 zur Brennweitenänderung wird durch die Linienführung der äußeren Kurvennuten 17d (zum Bewegen der ersten Linsengruppe LG1) und der ersten inneren Kurvennuten 17b (zum Bewegen der zweiten Linsengruppe LG2) sowie die Linienführung der ersten inneren Kurvennuten 17b (zum Bewegen der zweiten Linsengruppe LG2) und der zweiten inneren Kurvennuten 17c (zum Bewegen der dritten Linsengruppe LG3) bewirkt.
  • In einem aufnahmebereiten Zustand des Zoomobjektivs 11 zwischen der Weitwinkelgrenzeinstellung und der Telegrenzeinstellung wird eine Scharfeinstellung in der Weise vorgenommen, dass die vierte Linsengruppe LG4 durch Antreiben des AF-Motors in Abhängigkeit einer Information über die Objektentfernung, die eine nicht gezeigte Entfernungsmessvorrichtung der digitalen Kamera liefert, längs der fotografischen optischen Achse ZP bewegt wird.
  • Mit Ausschalten des Hauptschalters wird der Zoommotor so angetrieben, dass er in Tubuseinfahrrichtung dreht, wodurch das Zoomobjektiv 11 entgegengesetzt zu der oben beschriebenen Ausfahroperation betrieben wird, um so vollständig eingefahren zu werden, wie in 2 dargestellt ist. Während der Einfahrbewegung des Zoomobjektivs 11 schwenkt die dritte Linsenfassung 40 um die Schwenkachse 41 in die radial zurückgezogene Position (vergl. 20), während sie sich zusammen mit dem dritten Linsentragring 19 rückwärts bewegt. Gleichzeitig schwenkt die zweite Linsenfassung 50 um die Schwenkachse 51 in die radial zurückgezogene Position (vergl. 18), während sie sich zusammen mit dem zweiten Linsentragring 20 rückwärts bewegt. Das radiale Zurückziehen der dritten Linsenfassung 40 und der zweiten Linsenfassung 50 mit Ausschalten des Hauptschalters wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die 5 bis 7 im Einzelnen beschrieben.
  • 5 zeigt, wie die zweite Linsengruppe LG2 und die dritte Linsengruppe LG3 zueinander angeordnet sind und wie die dritte Linsenfassung 19 und der zweite Linsentragring 20 zueinander angeordnet sind, unmittelbar bevor während der Einfahrbewegung des Zoomobjektivs 11 aus einem aufnahmebereiten Zustand in den vollständig eingefahrenen Zu stand die oben beschriebenen Schwenkbewegungen der zweiten Linsengruppe LG2 und der dritten Linsengruppe LG3 in ihre jeweiligen radial zurückgezogenen Positionen stattfinden. In einem aufnahmebereiten Zustand des Zoomobjektivs 11, der zwischen der Weitwinkelgrenzeinstellung und der Telegrenzeinstellung liegt, werden die zweite Linsengruppe LG2 und die dritte Linsengruppe LG3 einander nicht so weit angenähert, dass der Abstand zwischen ihnen in Richtung der optischen Achse nur noch gleich dem in 5 gezeigten Abstand WS ist. Mit anderen Worten ist der Abstand zwischen der zweiten Linsengruppe LG2 und der dritten Linsengruppe LG3 in einem aufnahmebereiten Zustand des Zoomobjektivs 11, der von der Weitwinkelgrenzeinstellung bis zur Telegrenzeinstellung reichen kann, stets größer als der in 5 angegebene Abstand WS.
  • Wird das Zoomobjektiv 11 aus der Weitwinkelgrenzeinstellung in Richtung der vollständig eingefahrenen Position angetrieben, so nähern sich der dritte Linsentragring 19 und der zweite Linsentragring 20 einander in Richtung der optischen Achse entsprechend der Linienführung der zweiten inneren Kurvennut 17c bzw. entsprechend der der Linienführung der ersten inneren Kurvennuten 17b an. Dies bedeutet, dass sich die dritte Linsenfassung 40, die von dem dritten Linsentragring 19 gehalten ist, und der zweite Linsentragring 20 einander annähern, während sich die zweite Linsenfassung 50, die von dem zweiten Linsentragring 20 gehalten ist, und die dritte Linsenfassung 19 einander annähern. Dabei kommt der Positioniervorsprung 54 des dritten Linsentragrings 19 in Kontakt mit dem Kontaktabschnitt 50d, und die zweite Linsenfassung 50 beginnt mit der gegenseitigen Annäherung des dritten Linsentragrings 19 und des zweiten Linsentragrings 20 damit, entgegen von der Vorspannfeder 53 ausgeübten Federkraft in die radial zurückgezogene Position (nach oben) zu schwenken. Gleichzeitig kommt der Positioniervorsprung 44 des zwei ten Linsentragrings 20 in Kontakt mit dem Kontaktabschnitt 40d, und die dritte Linsenfassung 40 beginnt mit der relativen Annäherung des dritten Linsentragrings 19 und des zweiten Linsentragrings 20 damit, entgegen der von der Vorspannfeder 43 ausgeübten Vorspannkraft in die radial zurückgezogene Position (nach unten) zu schwenken.
  • 7 zeigt einen Zustand, in dem die dritte Linsenfassung 40 und die zweite Linsenfassung 50 in ihre jeweiligen radial zurückgezogenen Positionen geschwenkt sind (jedoch das Zoomobjektiv 11 noch nicht vollständig eingefahren ist). Wie oben beschrieben, werden die dritte Linsenfassung 40 und die zweite Linsenfassung 50 aus der fotografischen optischen Achse ZP so in ihre jeweiligen radial zurückgezogenen Positionen bewegt, dass die zweite Linsengruppe LG2 (d. h. der zylindrische Halteteil 50a der zweiten Linsenfassung 50), wenn man von vorn auf das Zoomobjektiv 11 blickt, einen Teil der Fläche einnimmt (d. h. einen räumlichen Überlapp aufweist), die von der dritten Linsengruppe LG3 (d. h. dem zylindrischen Halteteil 40a der dritten Linsenfassung 40) eingenommen werden würde, wenn sich die dritte Linsengruppe LG3 in einem aufnahmebereiten Zustand befinden würde, wie in 15 gezeigt ist, und dass die dritte Linsengruppe LG3 (d. h. der zylindrische Halteteil 40a der dritten Linsenfassung 40), wenn man von vorne auf das Zoomobjektiv 11 blickt, einen Teil der Fläche einnimmt (d. h. einen räumlichen Überlapp aufweist), die von der zweiten Linsengruppe LG2 (d. h. dem Halteteil 50a der zweiten Linsenfassung 50) eingenommen werden würde, wenn sich die zweite Linsengruppe LG2 in einem aufnahmebereiten Zustand befinden würde, wie in 15 gezeigt ist. Mit anderen Worten werden die zweite Linsengruppe LG2 und die dritte Linsengruppe LG3 aus der fotografischen optischen Achse ZP in ihre jeweiligen radial zurück gezogenen Positionen bewegt und geben dabei der jeweils anderen Linsengruppe gleichsam den Weg frei.
  • Die zweite Linsengruppe LG2 und die dritte Linsengruppe LG3 nähern sich zwar während des Einfahr/Schwenkvorgangs der dritten Linsenfassung 40 und der zweiten Linsenfassung 50 einander in Richtung der optischen Achse an. Jedoch sind die Linienführungen der ersten inneren Kurvennuten 17b und der zweiten inneren Kurvennuten 17c sowie anderer so vorbestimmt, dass die zweite Linsengruppe LG2 und die dritte Linsengruppe LG3 in ihre jeweils radial zurückgezogenen Positionen bewegt werden, bevor sie einander stören, d. h. in Kontakt miteinander kommen. Die zeitliche Festlegung, nach der die Schwenkbewegung der dritten Linsenfassung 40 in deren radial zurückgezogene Position abgeschlossen (oder begonnen) wird, sowie die zeitliche Festlegung, nach der die Schwenkbewegung der zweiten Linsenfassung 50 in deren radial zurückgezogene Position abgeschlossen (oder begonnen) wird, können innerhalb eines Bereichs frei festgelegt werden, in dem die zweite Linsengruppe LG2 und die dritte Linsengruppe LG3 einander nicht stören. Beispielsweise kann das Zoomobjektiv 11 so ausgebildet sein, dass die dritte Linsenfassung 40 und die zweite Linsenfassung 50 gleichzeitig oder aber zu verschiedenen Zeitpunkten damit beginnen, aus ihren Aufnahmepositionen in ihre radial zurückgezogenen Positionen zu schwenken. Die in ihre radial zurückgezogene Position geschwenkte dritte Linsenfassung 40 wird durch das Ineinandergreifen der dritten Linsenfassung 40 und des Positioniervorsprungs 44 dort gehalten, bis das Zoomobjektiv 11 zu einem späteren Zeitpunkt wieder ausgefahren wird. Entsprechend bleibt die in ihre radial zurückgezogene Position geschwenkte zweite Linsenfassung 50 durch das Ineinandergreifen der zweiten Linsenfassung 50 und des Positioniervorsprungs 54 dort gehalten, bis das Zoomobjektiv 11 zu diesem späteren Zeitpunkt wieder ausgefahren wird.
  • In dem in 7 gezeigten Zustand, in dem die zweite Linsengruppe LG2 und die dritte Linsengruppe LG3 in ihre jeweiligen radial zurückgezogenen Positionen bewegt worden sind, hat das Zoomobjektiv 11 noch nicht den in 2 gezeigten vollständig eingefahrenen Zustand erreicht, so dass der dritte Linsentragring 19 und der zweite Linsentragring 20 mit Einfahren des Zoomobjektivs 11 einander weiter in Richtung der optischen Achse annähern. Dabei tritt der zylindrische Halteteil 40a der dritten Linsenfassung 40, die in der radial zurückgezogenen Position gehalten ist, in das schmale Durchgangsloch 20j ein und steht von dem scheibenförmigen Flanschabschnitt 20a nach vorn ab. Dadurch ist es für den zweiten Linsentragring 20 möglich, sich dem dritten Linsentragring 19 bis zu einem Punkt anzunähern, in dem der Flanschabschnitt 20a in unmittelbarer räumlicher Nähe des Flanschabschnittes 19a angeordnet ist, wie 8 zeigt, ohne den Halteteil 40a oder die dritte Linsengruppe LG3 zu stören. In dem in 8 gezeigten Zustand, in dem der dritte Linsentragring 19 und der zweite Linsentragring 20 am engsten beieinander liegen, tritt das hintere Ende des Halteteiles 50a in die breite Aussparung 19k ein. Dieser in 8 gezeigte Zustand entspricht dem vollständig eingefahrenen Zustand des Zoomobjektivs 11, der in den 2 und 4 gezeigt ist. Wie aus 8 hervorgeht, sind im vollständig eingefahrenen Zustand des Zoomobjektivs 11 die zweite Linsengruppe LG2 und die dritte Linsengruppe LG3 in einer Ebene senkrecht zur fotografischen optischen Achse ZP nebeneinander angeordnet (d. h. in diametraler Richtung des Zoomobjektivs 11; in den 8, 15 und 16 in vertikaler Richtung). Durch diese Konstruktion kann die Länge des Zoomobjektivs 11 in Richtung der optischen Achse, d. h. dessen Dicke, im vollständig eingefahrenen Zustand verringert werden.
  • In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel des Zoomobjektivs haben die zweite Linsengruppe LG2 und die dritte Linsengruppe LG3 in Richtung der optischen Achse im Wesentlichen gleiche Dicke. Im vollständig eingefahrenen Zustand des Zoomobjektivs 11 stimmen die Positionen der vorderen Enden der zweiten Linsengruppe LG2 und der dritten Linsengruppe LG3 in Richtung der optischen Achse im Wesentlichen überein. Entsprechend stimmen im vollständig eingefahrenen Zustand des Zoomobjektivs 11 auch die hinteren Enden der zweiten Linsengruppe LG2 und der dritten Linsengruppe LG3 in Richtung der optischen Achse im Wesentlichen überein. Bei dieser Ausgestaltung ist der Innenraum des Zoomobjektivs 11 in Richtung der optischen Achse, der von den beiden Linsengruppen LG2 und LG3 im vollständig eingefahrenen Zustand des Zoomobjektivs 11 eingenommen wird, im Wesentlichen halb so groß wie der entsprechende Raum in einem aufnahmebereiten Zustand des Zoomobjektivs 11.
  • Wie aus den 2, 4 und 16 hervorgeht, werden die zweite Linsengruppe LG2 und die dritte Linsengruppe LG3 aus der fotografischen optischen Achse ZP derart in ihre jeweiligen radial zurückgezogenen Positionen bewegt, dass die zweite Linsengruppe LG2, wenn man von vorn auf das Zoomobjektiv 11 blickt, der dritten Linsengruppe LG3 überlagert sein würde, wenn sich die dritte Linsengruppe LG3 in einem aufnahmebereiten Zustand befinden würde, oder umgekehrt. (Dies bedeutet, dass die Linsengruppen LG2 und LG3 so bewegt werden, dass sie einander Raum lassen.) Außerdem sind die zweite Linsengruppe LG2 und die dritte Linsengruppe LG3 im vollständig eingefahrenen Zustand des Zoomobjektivs 11 in diametraler Richtung des Zoomobjektivs 11 (d. h. in einer Richtung, die in einer zur fotografischen optischen Achse ZP senkrechten Ebene liegt) nebeneinander angeordnet. Die Summe der Außendurchmesser der beiden Linsengruppe LG2 und LG3, die in diametraler Richtung des Zoomobjektivs 11 nebeneinander angeordnet sind, ist im Wesentlichen gleich dem Außendurchmesser der ersten Linsengruppe LG1, der von allen Linsengruppen des Zoomobjektivs 11 den größten Außendurchmesser hat. Die zweite Linsengruppe LG2 und die dritte Linsengruppe LG3 sind ferner im vollständig eingefahrenen Zustand des Zoomobjektivs 11 unmittelbar hinter der ersten Linsengruppe LG1 untergebracht, so dass sie hinter der ersten Linsengruppe LG1 gleichsam versteckt sind, wenn man von vorn auf das Zoomobjektiv 11 blickt. Was den radialen Raum um die fotografische optische Achse ZP herum betrifft, ist darauf hinzuweisen, dass die zweite Linsengruppe LG2 und die dritte Linsengruppe LG3 im Wesentlichen in einem Bereich untergebracht sind, der dem Außendurchmesser der ersten Linsengruppe LG1 entspricht, die nicht aus der fotografischen optischen Achse ZP radial zurückgezogen wird. Damit nimmt der maximale Durchmesser der in dem Zoomobjektiv 11 enthaltenen Optik nicht zu, wenn das Zoomobjektiv 11 vollständig eingefahren wird, obgleich die beiden Linsengruppen LG2 und LG3 so untergebracht werden, dass die zweite Linsengruppe LG2 in diametraler Richtung des Zoomobjektivs 11 unmittelbar oberhalb der dritten Linsengruppe LG3 angeordnet ist. Da außerdem die beiden Linsengruppen LG2 und LG3 so in ihre jeweiligen radial zurückgezogenen Positionen bewegt werden, dass sie einander den Weg freihalten, kann die Strecke der Rückwärtsbewegung sowohl der zweiten Linsengruppe LG2 als auch der dritten Linsengruppe LG3 bezogen auf die fotografische optische Achse ZP verringert werden. Der Mechanismus des Zoomobjektivs 11, der der Unterbringung der Linsengruppen bei vollständig eingefahrenem Zoomobjektiv 11 dient, ist deshalb besonders kompakt ausgebildet und beansprucht nicht nur in Richtung der optischen Achse, sondern auch in radialer Richtung deutlich weniger Raum als bisher.
  • Während die dritte Linsenfassung 40 und die zweite Linsenfassung 50 eingefahren und geschwenkt werden, bewegt sich der Kurvenring 17 in Richtung der optischen Achse rückwärts. Außerdem bewegen sich dabei der dritte Linsentragring 19 und der zweite Linsentragring 20, die von dem Kurvenring 17 gehalten sind, als Ganzes in Richtung der optischen Achse rückwärts und nähern sich gleichzeitig einander an. Gelangt anschließend das Zoomobjektiv 11 in den in 2 gezeigten vollständig eingefahrenen Zustand, so sind der erste bewegliche Tubus 14, der erste Geradführungsring 15, der zweite bewegliche Tubus 16, der Kurvenring 17 und der erste Linsentragring 21 konzentrisch zueinander angeordnet und in radialer Richtung des Zoomobjektivs 11 gleichsam übereinander geschichtet, wodurch das Zoomobjektiv 11 verkürzt wird. Im vollständig eingefahrenen Zustand ist nicht nur die zweite Linsengruppe LG2 in diametraler Richtung des Zoomobjektivs 11 oberhalb der dritten Linsengruppe LG3 angeordnet, um eine Verringerung der Dicke des Zoomobjektivs 11 zu erzielen. Auch sind die erste Linsengruppe LG1 und die vierte Linsengruppe LG4 in unmittelbarer räumlicher Nähe zu den beiden Linsengruppen LG2 und LG3 angeordnet, wie aus den 2 und 4 hervorgeht. Damit sind sämtliche Elemente des Zoomlinsensystems kompakt und raumsparend untergebracht.
  • Das oben beschriebene Ausführungsbeispiel des Zoomobjektivs 11 weist den Positioniervorsprung 54 des dritten Linsentragrings 19 und den Positionierungsvorsprung 44 des zweiten Linsentragrings 20 als Elemente einer Rückziehvorrichtung auf, die dazu dient, die dritte Linsenfassung 40 und die zweite Linsenfassung 50 in ihre radial zurückgezogenen Positionen zu schwenken. Solche Elemente können jedoch auch an anderen Stellen als den oben beschriebenen vorgesehen werden. Die 21 und 22 zeigen eine andere Ausführungsform der zweiten Linsenfassung und der dritten Linsenfassung, an denen zwei Positioniervorsprünge, die den Positioniervorsprüngen 44 und 54 entsprechen, integral ausgebildet sind, wodurch ein anderes Ausführungsbeispiel der Rückziehvorrichtung des Zoomobjektivs 11 gegeben ist. In diesem Ausführungsbeispiel ist eine dritte Linsenfassung 140 mit einem Positioniervorsprung 144 und eine zweite Linsenfassung 150 mit einem Positioniervorsprung 154 versehen. Die Positioniervorsprünge 144 und 154, die den Positioniervorsprüngen 44 bzw. 54 entsprechen, bilden Elemente einer Rückziehvorrichtung. In dem in den 21 und 22 gezeigten Ausführungsbeispiel sind im Unterschied zu den Positioniervorsprüngen 44 und 54 in dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel der Positioniervorsprung 144 und der Positioniervorsprung 154 integral oder einstückig an der zweiten Linsenfassung 150 bzw. der dritten Linsenfassung 140 so ausgebildet, dass sie in Richtung der optischen Achse rückwärts bzw. vorwärts abstehen. Die zweite Linsenfassung 150 und die dritte Linsenfassung 140 entspricht der zweiten Linsenfassung 50 bzw. der dritten Linsenfassung 40 des vorhergehenden Ausführungsbeispiels des Zoomobjektivs 11. Teile der zweiten Linsenfassung 150 und der dritten Linsenfassung 140, die denen der zweiten Linsenfassung 50 bzw. der dritten Linsenfassung 40 entsprechen, sind mit den in dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel verwendeten Bezugszeichen versehen. Diese Teile werden im Folgenden nicht nochmals beschrieben.
  • In einem aufnahmebereiten Zustand des Zoomobjektivs 11 behalten die zweite Linsenfassung 150 und die dritte Linsenfassung 140 ihre in 21 gezeigte relative Anordnung zueinander bei, in der die beiden Linsenfassungen 150 und 140 in Richtung der optischen Achse voneinander entfernt und auf die optische Achse ZP ausgerichtet sind. Dabei fallen die optischen Achsen der zweiten und der dritten Linsengruppe (in den 21 und 22 nicht gezeigt), die von den Halteteilen 50a bzw. 40a der zweiten Linsenfassung 150 bzw. der dritten Linsenfassung 140 gehalten sind, mit der optischen Achse ZP zusammen. Bewegt sich das Zoomobjektiv 11 aus einem aufnahmebereiten Zustand in den vollständig eingefahrenen Zustand, so werden die zweite Linsenfassung 150 und die dritte Linsenfassung 140 so zueinander bewegt, dass sie sich einander annähern. Dabei nähern sich der Positioniervorsprung 144, der von der zweiten Linsenfassung 150 nach hinten absteht, und der Positioniervorsprung 154, der von der dritten Linsenfassung 140 nach vorn absteht, einander an, so dass eine Kurvenfläche 144a, die an dem freien hinteren Ende des Positioniervorsprungs 144 ausgebildet ist, und eine Kurvenfläche 154a, die an dem freien vorderen Ende des Positioniervorsprungs 154 ausgebildet ist, miteinander in Kontakt kommen. Die Kurvenfläche 144a und die Kurvenfläche 154a sind so geformt, dass sie, wenn sich die beiden Linsenfassungen 150 und 140 in Richtung der optischen Achse einander annähern, auf die Linsenfassungen 150 und 140 eine Kraftkomponente ausüben, die in Richtung der jeweiligen radial zurückgezogenen Position wirkt. Entsprechend der Formgebung der Kurvenflächen 144a und 154a werden die zweite Linsenfassung 150 und die dritte Linsenfassung 140, wenn man von vorn auf das Zoomobjektiv 11 blickt, im Uhrzeigersinn bzw. im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt und damit relativ zur fotografischen optischen Achse ZP nach oben bzw. nach unten bewegt, so dass das Zoomobjektiv 11 vollständig eingefahren werden kann, während der zylindrische Halteteil 50a in diametraler Richtung des Zoomobjektivs 11 unmittelbar oberhalb des Halteteiles 40a angeordnet ist, wie 22 zeigt.
  • Sind die zweite Linsenfassung 150 und die dritte Linsenfassung 140 in ihre jeweiligen radial zurückgezogenen Positionen geschwenkt, so sind Seitenflächen der Positioniervorsprünge 144 und 154 in Kontakt miteinander, wodurch die Linsenfassungen 150 und 140 in ihren jeweiligen radial zurückgezogenen Positionen gehalten werden.
  • Die Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. In den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen bilden die zweite Linsengruppe und die dritte Linsengruppe radial zurückziehbare Linsengruppen in einem Zoomlinsensystem, das aus vier Linsengruppen besteht. Die Erfindung kann jedoch auch auf ein einfahrbares Aufnahmeobjektiv anderen Typs angewandt werden, das eine andere Linsenanordnung aufweist.
  • In den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen wird die zweite Linsengruppe LG2 in diametraler Richtung des Zoomobjektivs 11 oberhalb der dritten Linsengruppe LG3 angeordnet, um eine Verringerung der Dicke des Zoomobjektivs im vollständig eingefahrenen Zustand zu erreichen. Alternativ kann jedoch auch die dritte Linsengruppe LG3 in diametraler Richtung des Zoomobjektivs 11 oberhalb der zweiten Linsengruppe LG2 angeordnet werden, um die gewünschte Verringerung der Dicke des Zoomobjektivs 11 im vollständig eingefahrenen Zustand zu erreichen.

Claims (15)

  1. Einfahrbares Aufnahmeobjektiv (11) mit einer Aufnahmeoptik, umfassend: – mehrere optische Elemente (LG1, LG2, LG3, LG4), von denen mindestens zwei Elemente (LG2, LG3) radial zurückziehbar sind; wobei – die optischen Elemente (LG1, LG2, LG3, LG4) in einem Betriebszustand des Aufnahmeobjektivs (11) auf eine optische Achse (ZP) ausgerichtet sind, und – beim Bewegen des Aufnahmeobjektivs (11) aus dem Betriebszustand in einen vollständig eingefahrenen Zustand die beiden radial zurückziehbaren optischen Elemente (LG2, LG3) von der optischen Achse (ZP) weg in verschiedene radiale Richtungen zurückgezogen und in Richtung der optischen Achse rückwärts bewegt werden, um sie in einer Ebene senkrecht zur optischen Achse (ZP) nebeneinanderliegend anzuordnen.
  2. Einfahrbares Aufnahmeobjektiv (11) nach Anspruch 1, ferner umfassend: – einen ersten in Richtung der optischen Achse (ZP) bewegbaren Ring (20) und einen zweiten in Richtung der optischen Achse (ZP) bewegbaren Ring (19), die sich zumindest dann, wenn sich das Aufnahmeobjektiv (11) aus dem Betriebszustand in den vollständig eingefahrenen Zustand bewegt, in Richtung der optischen Achse (ZP) rückwärts bewegen; – ein erstes Halteelement (50), das an dem ersten bewegbaren Ring (20) so gelagert ist, dass es in einer Ebene senkrecht zur optischen Achse (ZP) bewegbar ist, und das eines (LG2) der beiden radial zurückziehbaren optischen Elemente (LG2, LG3) hält; – ein zweites Halteelement (40), das an dem zweiten bewegbaren Ring (19) so gelagert ist, dass es in einer Ebene senkrecht zur optischen Achse (ZP) bewegbar ist, und das das andere (LG3) der beiden radial zurückziehbaren optischen Elemente (LG2, LG3) hält; – eine Positionshaltevorrichtung (40e, 43, 19m, 50e, 53, 20k), die das erste Halteelement (50) und das zweite Halteelement (40) so hält, dass die beiden radial zurückziehbaren optischen Elemente (LG2, LG3) im Betriebszustand des Aufnahmeobjektivs (11) auf die optische Achse (ZP) ausgerichtet sind; und – eine Rückziehvorrichtung (40d, 44, 50d, 54, 144, 154), die die beiden radial zurückziehbaren optischen Elemente (LG2, LG3) mit Bewegen der beiden Ringe (19, 20) in Richtung ihrer radial zurückgezogenen Positionen bewegt, wenn sich das Aufnahmeobjektiv (11) aus dem Betriebszustand in den vollständig eingefahrenen Zustand bewegt.
  3. Einfahrbares Aufnahmeobjektiv (11) nach Anspruch 2, bei dem der erste bewegbare Ring (20) und der zweite bewegbare Ring (19) unter Verringerung ihres Abstandes voneinander in Richtung der optischen Achse (ZP) einander annähern, wenn sich das Aufnahmeobjektiv (11) aus dem Betriebszustand in den vollständig eingefahrenen Zustand bewegt, wobei die Rückziehvorrichtung umfasst: – einen ersten Kurvenmechanismus, der zwei erste Kontaktabschnitte (50d, 54a) enthält, von denen einer (54a) an dem zweiten bewegbaren Ring (19) und der andere (50d) an dem ersten Halteelement (50) ausgebildet ist, und der auf den zweiten bewegbaren Ring (19) eine Kraftkomponente ausübt, die so gerichtet ist, dass das eines (LG2) der beiden radial zurückziehbaren optischen Elemente (LG2, LG3) in Richtung seiner radial zurückgezogenen Position bewegt wird, wenn die beiden ersten Kontaktabschnitte (50d, 54a) bei Annäherung der beiden bewegbaren Ringe (19, 20) in Kontakt miteinander kommen; und – einen zweiten Kurvenmechanismus, der zwei zweite Kontaktabschnitte (40d, 44a) enthält, von denen einer (44a) an dem ersten bewegbaren Ring (20) und der andere (40d) an dem zweiten Halteelement (40) ausgebildet ist, und der auf den ersten bewegbaren Ring (20) eine Kraftkomponente ausübt, die so gerichtet ist, dass das andere (LG3) der beiden radial zurückziehbaren optischen Elemente (LG2, LG3) in Richtung seiner radial zurückgezogenen Position bewegt wird, wenn die beiden zweiten Kontaktabschnitte (40d, 44a) bei Annäherung der beiden bewegbaren Ringe (19, 20) miteinander in Kontakt kommen.
  4. Einfahrbares Aufnahmeobjektiv (11) nach Anspruch 2, bei dem der erste bewegbare Ring (20) und der zweite bewegbare Ring (19) unter Verringerung ihres Abstandes voneinander in Richtung der optischen Achse (ZP) einander annähern, wenn sich das Aufnahmeobjektiv (11) aus dem Betriebszustand in den vollständig eingefahrenen Zustand bewegt, wobei die Rückziehvorrichtung umfasst: – einen Kurvenmechanismus, der zwei Kontaktabschnitte (144, 154) enthält, von denen einer (144) an dem ersten Halteelement (140) und der andere (154) an dem zweiten Halteelement (150) ausgebildet ist, und der auf die beiden bewegbaren Ringe (19, 20) jeweils eine Kraftkomponente ausübt, die so gerichtet ist, dass die beiden radial zurückziehbaren optischen Elemente (LG2, LG3) in Richtung ihrer jeweiligen radial zurückgezogenen Position bewegt werden, wenn die beiden Kontaktabschnitte (144, 154) bei Annäherung der beiden Ringe (19, 20) miteinander in Kontakt kommen.
  5. Einfahrbares Aufnahmeobjektiv (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem – die beiden radial zurückziehbaren optischen Elemente (LG2, LG3) in Richtung der optischen Achse (ZP) im Wesentlichen gleiche Dicke aufweisen, und – im vollständig eingefahrenen Zustand des Aufnahmeobjektivs (11) die beiden radial zurückziehbaren optischen Elemente (LG2, LG3) in Richtung der optischen Achse (ZP) mit ihren vorderen Enden im Wesentlichen in der gleichen axialen Position und mit ihren hinteren Enden im Wesentlichen in der gleichen axialen Position angeordnet sind.
  6. Einfahrbares Aufnahmeobjektiv (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem – die beiden radial zurückziehbaren optischen Elemente (LG2, LG3) jeweils eine radial zurückziehbare Linsengruppe umfassen, und – die optischen Elemente ferner eine durchmessergroße Linsengruppe (LG1) beinhalten, die im vollständig eingefahrenen Zustand des Aufnahmeobjektivs (11) auf die optische Achse (ZP) ausgerichtet bleibt und deren Außendurchmesser im Wesentlichen gleich der Summe der Außendurchmesser der beiden radial zurückziehbaren Linsengruppen ist.
  7. Einfahrbares Aufnahmeobjektiv (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die beiden radial zurückziehbaren optischen Elemente (LG2, LG3) nebeneinander und zwischen dem vordersten (LG1) und dem hintersten (LG4) der optischen Elemente (LG1, LG2, LG3, LG4) angeordnet sind.
  8. Einfahrbares Aufnahmeobjektiv (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die beiden radial zurückziehbaren optischen Elemente (LG2, LG3) um zwei im Wesentlichen parallel zur optischen Achse (ZP) liegende Schwenkachsen (41, 51) in entgegengesetzte Schwenkrichtungen geschwenkt werden, wenn sich das Aufnahmeobjektiv (11) aus dem Betriebszustand in den vollständig eingefahrenen Zustand bewegt.
  9. Einfahrbares Aufnahmeobjektiv (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die beiden radial zurückziehbaren optischen Elemente (LG2, LG3) bezüglich der optischen Achse (ZP) auf radial entgegengesetzten Seiten angeordnet sind, wenn sich das Aufnahmeobjektiv (11) in dem vollständig eingefahrenen Zustand befindet.
  10. Einfahrbares Aufnahmeobjektiv (11) nach Anspruch 2, bei dem die Positionshaltevorrichtung umfasst: – eine erste Positionshaltevorrichtung (50e, 53, 20k) mit einem ersten Anschlag (50e), der an dem ersten Halteelement (50) ausgebildet ist, und einer ersten Feder (53), die das erste Halteelement (50) kontinuierlich in eine Richtung vorspannt, in der der Anschlag (50e) Kontakt mit einem Abschnitt (20k) des ersten bewegbaren Rings (20) herstellt; und – eine zweite Positionshaltevorrichtung (40e, 43, 19m) mit einem zweiten Anschlag (40e), der an dem zweiten Halteelement (40) ausgebildet ist, und einer zweiten Feder (43), die das zweite Halteelement (40) kontinuierlich in eine Richtung vorspannt, in der der Anschlag (40e) einen Kontakt mit einem Abschnitt (19m) des zweiten bewegbaren Rings (19) herstellt.
  11. Einfahrbares Aufnahmeobjektiv (11) nach einem der Ansprüche 6 bis 10, bei dem die durchmessergroße Linsengruppe die vorderste Linsengruppe (LG1) umfasst.
  12. Einfahrbares Aufnahmeobjektiv (11) nach einem der Ansprüche 6 bis 11, ferner umfassend eine Verschlusseinheit (34), die eine einstellbare Blende (A) enthält, wobei – die beiden radial zurückziehbaren optischen Elemente (LG2, LG3) im vollständig eingefahrenen Zustand des Aufnahmeobjektivs (11) unmittelbar vor der Blende (A) angeordnet sind.
  13. Einfahrbares Aufnahmeobjektiv (11) nach einem der Ansprüche 2 bis 12, bei dem der erste bewegbare Ring (20) und der zweite bewegbare Ring (19) längs der optischen Achse (ZP) nichtdrehend geradegeführt sind.
  14. Einfahrbares Aufnahmeobjektiv (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Aufnahmeobjektiv (11) ein Zoomobjektiv ist und die beiden radial zurückziehbaren optischen Elemente (LG'', LG3) bei der Brennweitenänderung in Richtung der optischen Achse (ZP) bewegt werden.
  15. Einfahrbares Aufnahmeobjektiv (11) mit einer Aufnahmeoptik, umfassend: – mehrere optische Elemente (LG1, LG2, LG3, LG4), die in einem Betriebszustand des Aufnahmeobjektivs (11) auf eine optische Achse (ZP) ausgerichtet sind, wobei – beim Bewegen des Aufnahmeobjektivs (11) aus dem Betriebszustand in einen vollständig eingefahrenen Zustand mindestens zwei (LG2, LG3) der optischen Elemente (LG1, LG2, LG3, LG4), die radial zurückziehbar sind, senkrecht zur optischen Achse (ZP) so voneinander weg bewegt werden, dass eines der beiden radial zurückziehbaren Elemente (LG2, LG3) in Blickrichtung von vorn auf das Aufnahmeobjektiv (11) einen Teil der Fläche einnimmt, die das andere der beiden radial zurückziehbaren optischen Elemente (LG2, LG3) im Betriebszustand des Aufnahmeobjektivs (11) einnimmt, und die beiden radial zurückziehbaren optischen Elemente (LG2, LG3) in Richtung der optischen Achse (ZP) rückwärts bewegt werden, um sie in einer Ebene senkrecht zur optischen Achse (ZP) nebeneinanderliegend anzuordnen.
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