[go: up one dir, main page]

DE102011003141A1 - Hochdruckentladungslampe - Google Patents

Hochdruckentladungslampe Download PDF

Info

Publication number
DE102011003141A1
DE102011003141A1 DE201110003141 DE102011003141A DE102011003141A1 DE 102011003141 A1 DE102011003141 A1 DE 102011003141A1 DE 201110003141 DE201110003141 DE 201110003141 DE 102011003141 A DE102011003141 A DE 102011003141A DE 102011003141 A1 DE102011003141 A1 DE 102011003141A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
discharge
discharge vessel
electrically conductive
vessel
pressure discharge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE201110003141
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Bönigk
Sebastian Ritter
Peter Röstel
Melanie Roth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osram GmbH
Original Assignee
Osram GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Osram GmbH filed Critical Osram GmbH
Priority to DE201110003141 priority Critical patent/DE102011003141A1/de
Priority to PCT/EP2012/050871 priority patent/WO2012101053A1/de
Publication of DE102011003141A1 publication Critical patent/DE102011003141A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/30Vessels; Containers
    • H01J61/35Vessels; Containers provided with coatings on the walls thereof; Selection of materials for the coatings
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/54Igniting arrangements, e.g. promoting ionisation for starting
    • H01J61/547Igniting arrangements, e.g. promoting ionisation for starting using an auxiliary electrode outside the vessel

Landscapes

  • Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Hochdruckentladungslampe mit einem lichtdurchlässigen Entladungsgefäß (10), einer im Entladungsraum (106) des Entladungsgefäßes (10) angeordneten Füllung und sich in den Entladungsraum (106) erstreckende Elektroden (11, 12) zum Erzeugen einer Gasentladung, wobei das Entladungsgefäß (1ß) zwei diametral angeordnete, abgedichtete Enden (101, 102) aufweist, in denen Molybdänfolien (103, 104) eingebettet sind, die als Bestandteil von Stromzuführungen zur Energieversorgung der Elektroden (11, 12) ausgebildet sind, und wobei auf der äußeren Oberfläche des Entladungsgefäßes (10) eine elektrisch leitfähige, lichtdurchlässige Schicht (107) angeordnet ist, die sich im Bereich des Entladungsraums (106) über einen Teil der äußeren Oberfläche des Entladungsgefäßes (10) erstreckt und derart angeordnet ist, dass sie nicht mit den Molybdänfolien (103, 104) überlappt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Hochdruckentladungslampe gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • I. Stand der Technik
  • Eine derartige Hochdruckentladungslampe ist beispielsweise in der EP 1 632 985 A1 offenbart. Diese Schrift beschreibt eine Hochdruckentladungslampe mit einem lichtdurchlässigen Entladungsgefäß, einer im Entladungsraum angeordneten Füllung und sich in den Entladungsraum erstreckende Elektroden zum Erzeugen einer Gasentladung, sowie aus dem Entladungsgefäß herausgeführten Stromzuführungen zur Energieversorgung der Elektroden, wobei eine lichtdurchlässige, elektrische leitfähige Schicht auf der äußeren Oberfläche des Entladungsgefäßes angeordnet ist, so dass eine kapazitive Kopplung zwischen dieser Schicht und mindestens einer Elektrode oder bzw. und Stromzuführung besteht. Die vorgenannte Schicht dient als Zündhilfe und erstreckt sich über einen Teil des Umfangs des Entladungsraums sowie über beide oder nur ein abgedichtetes Ende des Entladungsgefäßes, so dass die Schicht mit der Molybdänfolie in dem entsprechenden abgedichteten Ende überlappt.
  • Untersuchungen haben gezeigt, dass bei 94 Prozent der getesteten Hochdruckentladungslampen mit der Zündhilfsschicht gemäß dem oben zitierten Stand der Technik die Zündung der Gasentladung in der Lampe bereits mit Hilfe des ersten Zündimpulses erfolgte und bei immerhin 6 Prozent der getesteten Hochdruckentladungslampen mit der Zündhilfsschicht gemäß dem oben zitierten Stand der Technik die Zündung der Gasentladung in der Lampe erst mit dem zweiten bis vierten Zündimpuls stattfand.
  • II. Darstellung der Erfindung
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Hochdruckentladungslampe mit einer verbesserten Zündhilfe bereitzustellen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Hochdruckentladungslampe mit den Merkmalen aus dem Patentanspruch 1 gelöst. Besonders vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen beschrieben.
  • Die erfindungsgemäße Hochdruckentladungslampe besitzt ein lichtdurchlässiges Entladungsgefäß, eine im Entladungsraum des Entladungsgefäßes angeordnete Füllung und sich in den Entladungsraum erstreckende Elektroden zum Erzeugen einer Gasentladung, wobei das Entladungsgefäß zwei diametral angeordnete, abgedichtete Enden aufweist, in denen Molybdänfolien eingebettet sind, die als Bestandteil von Stromzuführungen zur Energieversorgung der Elektroden ausgebildet sind, und wobei auf der äußeren Oberfläche des Entladungsgefäßes eine elektrisch leitfähige, lichtdurchlässige Schicht angeordnet ist. Erfindungsgemäß erstreckt sich die elektrisch leitfähige, lichtdurchlässige Schicht im Bereich des Entladungsraums über einen Teil der äußeren Oberfläche des Entladungsgefäßes und ist derart ausgebildet, dass sie nicht mit den Molybdänfolien in den abgedichteten Enden überlappt.
  • Untersuchungen haben gezeigt, dass bei 99,88 Prozent der getesteten erfindungsgemäßen Hochdruckentladungslampen die Zündung der Gasentladung in der Lampe bereits mit dem ersten Zündimpuls erfolgte, während bei nur 0,12 Prozent der getesteten erfindungsgemäßen Hochdruckentladungslampen die Zündung der Gasentladung erst mit dem zweiten bis vierten Zündimpuls stattfand. Der Vergleich mit dem Resultat der oben zitierten Untersuchungen an Hochdruckentladungslampen gemäß dem Stand der Technik ergibt, dass die elektrisch leitfähige, lichtdurchlässige Schicht der erfindungsgemäßen Hochdruckentladungslampen eine bessere Zündhilfe bietet als die elektrisch leitfähige, lichtdurchlässige Schicht der Hochdruckentladungslampen gemäß dem Stand der Technik.
  • Die oben zitierten Untersuchungen legen die Vermutung nahe, dass bei den erfindungsgemäßen Hochdruckentladungslampen während der Zündphase im Entladungsraum eine höhere elektrische Feldstärke zur Verfügung steht als bei den Hochdruckentladungslampen gemäß dem Stand der Technik, weil bei den erfindungsgemäßen Hochdruckentladungslampen eine Überlappung von elektrisch leitfähiger, lichtdurchlässiger Schicht und Molybdänfolien und demzufolge eine kapazitive Kopplung zwischen elektrisch leitfähiger, lichtdurchlässiger Schicht und Molybdänfolie vermieden wird. Die vorgenannte kapazitive Kopplung zwischen elektrisch leitfähiger, lichtdurchlässiger Schicht und Molybdänfolie, die bei den Hochdruckentladungslampen gemäß dem Stand der Technik stattfindet, ist wahrscheinlich stärker als die kapazitive Kopplung zwischen elektrisch leitfähiger, lichtdurchlässiger Schicht und Elektroden, so dass das während der Zündphase im Entladungsraum zur Verfügung stehende elektrische Feld geschwächt ist. Daher ist bei den erfindungsgemäßen Hochdruckentladungslampen die als Zündhilfe dienende elektrisch leitfähige, lichtdurchlässige Schicht derart ausgebildet, dass sie nicht mit den Molybdänfolien in den abgedichteten Enden des Entladungsgefäßes überlappt.
  • Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Hochdruckentladungslampen gegenüber Hochdruckentladungslampen gemäß dem Stand der Technik besteht darin, dass die erfindungsgemäßen Hochdruckentladungslampen für Zündimpulse positiver und negativer Polarität ein gleich gutes Zündverhalten aufweisen. Insbesondere haben etwaige Unsymmetrien bei den abgedichteten Enden keine Auswirkung auf das Zündverhalten der Hochdruckentladungslampen, weil die elektrisch leitfähige, lichtdurchlässige Schicht nicht auf die abgedichteten Enden erstreckt ist.
  • Vorteilhafterweise überbrückt bei den erfindungsgemäßen Hochdruckentladungslampen die elektrisch leitfähige, lichtdurchlässige Schicht auf der äußeren Oberfläche des Entladungsgefäßes im Bereich des Entladungsraums zumindest den Abstand zwischen den beiden Elektroden der Hochdruckentladungslampe und vorzugsweise erstreckt sich die elektrisch leitfähige, lichtdurchlässige Schicht über die gesamte Längsausdehnung des Entladungsraums, um eine gute kapazitive Kopplung zwischen der als Zündhilfe dienenden elektrisch leitfähigen, lichtdurchlässigen Schicht und den Elektroden der Hochdruckentladungslampe zu erhalten.
  • Vorzugsweise erstreckt sich die elektrisch leitfähige, lichtdurchlässige Schicht bis in ringnutartige Abschnitte des Entladungsgefäßes, die zwischen dem Entladungsraum und den abgedichteten Enden des Entladungsgefäßes angeordnet sind. Die vorgenannten ringnutartigen Abschnitte des Entladungsgefäßes gewährleisten eine sichere Abgrenzung zwischen Entladungsraum und den abgedichteten Enden und ermöglichen eine symmetrische Ausbildung der als Zündhilfe dienenden elektrisch leitfähigen, lichtdurchlässigen Schicht.
  • Um eine möglichst geringe Lichtabsorption durch die elektrisch leitfähige, lichtdurchlässige Schicht zu verursachen, erstreckt sich die vorgenannte Schicht vorzugsweise nicht über den gesamten Umfang des Entladungsraums des Entladungsgefäßes, sondern ist im Bereich des Entladungsraums nur auf einen Oberflächenbereich von 5 Prozent bis 50 Prozent des Umfangs des Entladungsgefäßes erstreckt.
  • Vorteilhafterweise ist die elektrisch leitfähige, lichtdurchlässige Schicht auf einem Bereich der äußeren Oberfläche des Entladungsgefäßes angeordnet, der einer außerhalb des Entladungsgefäßes und parallel zur Längserstreckung des Entladungsgefäßes verlaufenden Stromrückführung zugewandt ist. Dadurch wird eine möglichst geringe Beeinflussung der Lichtemission durch die elektrisch leitfähige, lichtdurchlässige Schicht gewährleistet, da der vorgenannte Bereich der Entladungsgefäßoberfläche für die optische Abbildung in einem Fahrzeugscheinwerfer nicht genutzt wird.
  • Die elektrisch leitfähige, lichtdurchlässige Schicht der erfindungsgemäßen Hochdruckentladungslampe besteht vorzugsweise aus dotiertem Zinnoxid, beispielsweise aus mit Fluor oder Antimon dotiertem Zinnoxid oder beispielsweise aus mit Bor oder bzw. und Lithium dotiertem Zinnoxid.
  • Die erfindungsgemäße Hochdruckentladungslampe weist vorteilhafterweise einen Außenkolben auf, der am Entladungsgefäß fixiert ist und das Entladungsgefäß zumindest im Bereich des Entladungsraums umschließt. Dadurch wird der mit der elektrisch leitfähigen, lichtdurchlässigen Schicht versehene Oberflächenabschnitt des Entladungsgefäßes vor Berührung und Beschädigungen geschützt. Außerdem bietet der Außenkolben den weiteren Vorteil, dass er mit Filtermitteln zur Absorption von ultravioletter Strahlung ausgestattet werden kann. Beispielsweise kann das Glas des Außenkolbens mit Dotierstoffen versehen sein, die ultraviolette Strahlung absorbieren.
  • Der Außenkolben und das Entladungsgefäß der erfindungsgemäßen Hochdruckentladungslampe bilden einen Zwischenraum, der vorzugsweise mit sauerstoffhaltigem Gas, beispielsweise Luft, gefüllt ist.
  • III. Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
  • Nachstehend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 Eine des Entladungsgefäßes der in 3 abgebildeten Hochdruckentladungslampe gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischer Darstellung
  • 2 Eine Seitenansicht des Entladungsgefäßes der in 3 abgebildeten Hochdruckentladungslampe gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel in einer gegenüber 1 um einen Winkel von 90 Grad gedrehten Ansicht in schematischer Darstellung
  • 3 Eine Seitenansicht der Hochdruckentladungslampe gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischer Darstellung
  • Bei dem in 3 schematisch dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung handelt es sich um eine quecksilberfreie Halogen-Metalldampf-Hochdruckentladungslampe mit einer elektrischen Leistungsaufnahme von ungefähr 35 Watt. Diese Lampe ist für den Einsatz in einem Fahrzeugscheinwerfer vorgesehen. Sie besitzt ein zweiseitig abgedichtetes Entladungsgefäß 30 aus Quarzglas mit einem Volumen von 24 mm3, in dem eine quecksilberfreie Füllung gasdicht eingeschlossen ist, die Xenon und Halogenide, vorzugsweise Jodide, der Metalle Natrium, Scandium, Zink und Indium enthält. Im Bereich des Entladungsraumes 106 ist die Innenkontur des Entladungsgefäßes 10 kreiszylindrisch und seine Außenkontur ellipsoidförmig ausgebildet. Der Innendurchmesser des Entladungsraumes 106 beträgt 2,6 mm und sein Außendurchmesser beträgt 6,3 mm. Die beiden Enden 101, 102 des Entladungsgefäßes 10 sind jeweils mittels einer Molybdänfolien-Einschmelzung 103, 104 abgedichtet. Im Innenraum des Entladungsgefäßes 10 befinden sich zwei Elektroden 11, 12, zwischen denen sich während des Lampenbetriebes der für die Lichtemission verantwortliche Entladungsbogen ausbildet. Die Elektroden 11, 12 bestehen aus Wolfram. Ihr Durchmesser beträgt 0,30 mm. Der Abstand zwischen den Elektroden 11, 12 beträgt 4,2 mm. Die Elektroden 11, 12 sind jeweils über eine der Molybdänfolien-Einschmelzungen 103, 104 und über den sockelfernen Stromzuführungsdraht 13 und die Stromrückführung 17 bzw. über den sockelseitigen Stromzuführungsdraht 14 elektrisch leitend mit einem elektrischen Anschluss des im wesentlichen aus Kunststoff bestehenden Lampensockels 15 verbunden. Das Entladungsgefäß 10 wird von einem gläsernen Außenkolben 16 umhüllt. Der Außenkolben 16 besitzt einen im Sockel 15 verankerten Fortsatz 161. Das Entladungsgefäß 10 weist sockelseitig eine rohrartige Verlängerung 105 aus Quarzglas auf, in der die sockelseitige Stromzuführung 14 verläuft. Die Fixierung der Lampengefäße 10, 16 am Sockel 15 kann alternativ aber auch mittels einer, den Außenkolben 16 umgreifenden Metallklammer erfolgen, wie beispielsweise in der DE 10 2005 009 610 A1 offenbart ist.
  • Der der Stromrückführung 17 zugewandte Oberflächenbereich des Entladungsgefäßes 10 ist mit einer lichtdurchlässigen, elektrisch leitfähigen Beschichtung 107 versehen. Diese Beschichtung 107 erstreckt sich in Längsrichtung der Lampe über die gesamte Länge des Entladungsraumes 106. Die Beschichtung 107 endet in ringnutartigen Abschnitten 108, 109 des Entladungsgefäßes 10, die zwischen dem jeweiligen Ende 101 bzw. 102 des Entladungsgefäßes 10 und dem Entladungsraum 106 angeordnet sind. Sie 107 erstreckt sich daher insbesondere nicht auf die Enden 101, 102 des Entladungsgefäßes 10. Die Beschichtung 107 ist auf der Außenseite auf der Oberfläche des Entladungsgefäßes 10 angebracht und erstreckt sich im Bereich des Entladungsraums 106 über ca. 5 Prozent bis 10 Prozent des Umfangs des Entladungsgefäßes 10. In den 1 und 2 sind zwei unterschiedliche Ansichten des Entladungsgefäßes 10 und der Beschichtung 107 der in 3 abgebildeten Hochdruckentladungslampe dargestellt. Die Beschichtung 107 besteht aus dotiertem Zinnoxid, beispielsweise aus mit Fluor oder Antimon dotiertem Zinnoxid oder beispielsweise aus mit Bor oder bzw. und Lithium dotiertem Zinnoxid. Diese Hochdruckentladungslampe wird in horizontaler Lage betrieben, das heißt, mit in einer horizontalen Ebene angeordneten Elektroden 11, 12, wobei die Lampe derart ausgerichtet ist, dass die Stromrückführung 17 unterhalb des Entladungsgefäßes 10 und des Außenkolbens 16 verläuft.
  • Der Zwischenraum zwischen Außenkolben 16 und Entladungsgefäß 10 ist mit Luft gefüllt. Der Luftdruck im Zwischenraum entspricht dem in der Umgebung der Hochdruckentladungslampe herrschenden Druck, da der Zwischenraum nicht gasdicht verschlossen ist. Der Außenkolben 16 ist an den Enden 101, 102 des Entladungsgefäßes fixiert und umschließt das Entladungsgefäß 10 im Bereich des Entladungsraums 106 vollständig. Der Außenkolben 16 besteht aus Glas, beispielsweise Quarzglas, das mit ultraviolette Strahlung absorbierenden Stoffen, beispielsweise Ceroxid und Titanoxid, dotiert ist.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • EP 1632985 A1 [0002]
    • DE 102005009610 A1 [0021]

Claims (7)

  1. Hochdruckentladungslampe mit einem lichtdurchlässigen Entladungsgefäß (10), einer im Entladungsraum (106) des Entladungsgefäßes (10) angeordneten Füllung und sich in den Entladungsraum (106) erstreckende Elektroden (11, 12) zum Erzeugen einer Gasentladung, wobei das Entladungsgefäß () zwei diametral angeordnete, abgedichtete Enden (101, 102) aufweist, in denen Molybdänfolien (103, 104) eingebettet sind, die als Bestandteil von Stromzuführungen zur Energieversorgung der Elektroden (11, 12) ausgebildet sind, und wobei auf der äußeren Oberfläche des Entladungsgefäßes (10) eine elektrisch leitfähige, lichtdurchlässige Schicht (107) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch leitfähige, lichtdurchlässige Schicht (107) sich im Bereich des Entladungsraums (106) über einen Teil der äußeren Oberfläche des Entladungsgefäßes (10) erstreckt und derart angeordnet ist, dass sie nicht mit den Molybdänfolien (103, 104) überlappt.
  2. Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 1, wobei sich die elektrisch leitfähige, lichtdurchlässige Schicht (107) über die gesamte Längsausdehnung des Entladungsraums (106) erstreckt.
  3. Hochdruckentladungslampe nach Anspruch 1 oder 2, wobei die elektrisch leitfähige, lichtdurchlässige Schicht (107) sich im Bereich des Entladungsraums (106) über 5 Prozent bis 50 Prozent des Umfangs des Entladungsgefäßes (10) erstreckt.
  4. Hochdruckentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei sich die elektrisch leitfähige, lichtdurchlässige Schicht (107) bis in ringnutartige Abschnitte (108, 109) des Entladungsgefäßes (10) erstreckt, die zwischen dem Entladungsraum (106) und den abgedichteten Enden (101, 102) angeordnet sind.
  5. Hochdruckentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die elektrisch leitfähige, lichtdurchlässige Schicht (107) auf einem Bereich der äußeren Oberfläche des Entladungsgefäßes (10) angeordnet ist, der einer außerhalb des Entladungsgefäßes (10) und parallel zur Längserstreckung des Entladungsgefäßes (10) verlaufenden Stromrückführung (17) zugewandt ist.
  6. Hochdruckentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die elektrisch leitfähige, lichtdurchlässige Schicht (107) aus dotiertem Zinnoxid besteht.
  7. Hochdruckentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Hochdruckentladungslampe einen Außenkolben (16) besitzt, der am Entladungsgefäß (10) fixiert ist und das Entladungsgefäß (10) zumindest im Bereich des Entladungsraums (106) umschließt.
DE201110003141 2011-01-26 2011-01-26 Hochdruckentladungslampe Ceased DE102011003141A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE201110003141 DE102011003141A1 (de) 2011-01-26 2011-01-26 Hochdruckentladungslampe
PCT/EP2012/050871 WO2012101053A1 (de) 2011-01-26 2012-01-20 Hochdruckentladungslampe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE201110003141 DE102011003141A1 (de) 2011-01-26 2011-01-26 Hochdruckentladungslampe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102011003141A1 true DE102011003141A1 (de) 2012-07-26

Family

ID=45558692

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE201110003141 Ceased DE102011003141A1 (de) 2011-01-26 2011-01-26 Hochdruckentladungslampe

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE102011003141A1 (de)
WO (1) WO2012101053A1 (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1632985A1 (de) 2004-09-07 2006-03-08 Patent-Treuhand-Gesellschaft für elektrische Glühlampen mbH Hochdruckentladungslampe
DE102005009610A1 (de) 2005-02-28 2006-08-31 Patent-Treuhand-Gesellschaft für elektrische Glühlampen mbH Außenkolben, Entladungslampe und Verfahren zur Herstellung eines Außenkolbens

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPH0660851A (ja) * 1992-08-07 1994-03-04 Matsushita Electric Ind Co Ltd メタルハライドランプとその製造方法
US5955846A (en) * 1995-03-15 1999-09-21 Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. Discharge lamp lighting device and a method for lighting a discharge lamp
DE19610387A1 (de) * 1996-03-16 1997-09-18 Bosch Gmbh Robert Gasentladungslampe, insbesondere für Kraftfahrzeug-Scheinwerfer
KR100802968B1 (ko) * 2000-03-28 2008-02-14 로베르트 보쉬 게엠베하 자동차 전조등용 점화 보조 전극을 구비한 가스 방전 램프
JP2007042369A (ja) * 2005-08-02 2007-02-15 Harison Toshiba Lighting Corp メタルハライドランプおよび照明装置
WO2008125611A1 (de) * 2007-04-16 2008-10-23 Osram Gesellschaft mit beschränkter Haftung VERFAHREN ZUM NACHTRÄGLICHEN ENTFERNEN ODER MODIFIZIEREN EINER ÄUßEREN GLASBESCHICHTUNG AUF EINEM LAMPENKOLBEN UND DAMIT HERGESTELLTE LAMPE

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1632985A1 (de) 2004-09-07 2006-03-08 Patent-Treuhand-Gesellschaft für elektrische Glühlampen mbH Hochdruckentladungslampe
DE102005009610A1 (de) 2005-02-28 2006-08-31 Patent-Treuhand-Gesellschaft für elektrische Glühlampen mbH Außenkolben, Entladungslampe und Verfahren zur Herstellung eines Außenkolbens

Also Published As

Publication number Publication date
WO2012101053A1 (de) 2012-08-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1984936B1 (de) Hochdruckentladungslampe
EP1506567B1 (de) Dielektrische barriere-entladungslampe mit sockel
DE102009052999A1 (de) Hochdruckentladungslampe
DE102007018614A1 (de) Hochdruckentladungslampe und Fahrzeugscheinwerfer mit Hochdruckentladungslampe
EP1276137B1 (de) Dielektrische Barrieren-Entladungslampe mit Zündhilfe
DE102004024063A1 (de) Hochdruckentladungslampe
DE102008057703A1 (de) Quecksilberfreie Entladungslampe
DE102011003141A1 (de) Hochdruckentladungslampe
EP2499651B1 (de) Einseitig gesockelte hochdruckentladungslampe
DE2753898A1 (de) Hochintensive entladungslampe
DE102004043636A1 (de) Hochdruckentladungslampe
WO2012045366A1 (de) Hochdruckentladungslampe mit kapazitiver zündhilfe
DE102010028156A1 (de) Hochdruckentladungslampe
WO2006076879A1 (de) Hochdruckentladungslampe
DE202011103862U1 (de) Hochdruckentladungslampe
EP3072146B1 (de) Hochdruckentladungslampe für kraftfahrzeugscheinwerfer
DE102008009144A1 (de) Verfahren zum Zünden der Gasentladung in einer Hochdruckentladungslampe
EP3031071B1 (de) Hochdruckentladungslampe für fahrzeugscheinwerfer
DE102015211915A1 (de) Hochdruckentladungslampe für Kraftfahrzeugscheinwerfer
DE102004005903A1 (de) Hochdruckentladungslampe und Herstellungsverfahren für eine Hochdruckentladungslampe
DE102004057852A1 (de) Hochdruckentladungslampe
DE102007043165A1 (de) Hochdruckentladungslampe und Fahrzeugscheinwerfer mit Hochdruckentladungslampe
DE102004050303A1 (de) Hochdruckentladungslampe
DE102015200162A1 (de) Hochdruckentladungslampe
DE102004053011A1 (de) Hochdruckentladungslampe

Legal Events

Date Code Title Description
R081 Change of applicant/patentee

Owner name: OSRAM GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: OSRAM AG, 81543 MUENCHEN, DE

Effective date: 20130205

Owner name: OSRAM GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: OSRAM GESELLSCHAFT MIT BESCHRAENKTER HAFTUNG, 81543 MUENCHEN, DE

Effective date: 20111201

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: OSRAM GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: OSRAM GMBH, 81543 MUENCHEN, DE

Effective date: 20130827

R012 Request for examination validly filed
R016 Response to examination communication
R002 Refusal decision in examination/registration proceedings
R003 Refusal decision now final