DE102011009603A1 - Verfahren und Anordnung zum Sanieren von Abwasserkanälen - Google Patents
Verfahren und Anordnung zum Sanieren von Abwasserkanälen Download PDFInfo
- Publication number
- DE102011009603A1 DE102011009603A1 DE201110009603 DE102011009603A DE102011009603A1 DE 102011009603 A1 DE102011009603 A1 DE 102011009603A1 DE 201110009603 DE201110009603 DE 201110009603 DE 102011009603 A DE102011009603 A DE 102011009603A DE 102011009603 A1 DE102011009603 A1 DE 102011009603A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pipe
- main pipe
- old
- inlet pipe
- sleeve
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims abstract description 17
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 title abstract 2
- 238000003475 lamination Methods 0.000 claims description 4
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 claims description 3
- 238000003466 welding Methods 0.000 claims description 3
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims 2
- 238000004904 shortening Methods 0.000 claims 1
- 230000010354 integration Effects 0.000 abstract description 8
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 4
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 3
- 239000011152 fibreglass Substances 0.000 description 3
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 2
- 238000009418 renovation Methods 0.000 description 2
- 239000002351 wastewater Substances 0.000 description 2
- BUHVIAUBTBOHAG-FOYDDCNASA-N (2r,3r,4s,5r)-2-[6-[[2-(3,5-dimethoxyphenyl)-2-(2-methylphenyl)ethyl]amino]purin-9-yl]-5-(hydroxymethyl)oxolane-3,4-diol Chemical compound COC1=CC(OC)=CC(C(CNC=2C=3N=CN(C=3N=CN=2)[C@H]2[C@@H]([C@H](O)[C@@H](CO)O2)O)C=2C(=CC=CC=2)C)=C1 BUHVIAUBTBOHAG-FOYDDCNASA-N 0.000 description 1
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 1
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 230000013011 mating Effects 0.000 description 1
- 238000005067 remediation Methods 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 239000000565 sealant Substances 0.000 description 1
- 239000011265 semifinished product Substances 0.000 description 1
- 239000010865 sewage Substances 0.000 description 1
Images
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L55/00—Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
- F16L55/16—Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders
- F16L55/179—Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders specially adapted for bends, branch units, branching pipes or the like
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03F—SEWERS; CESSPOOLS
- E03F3/00—Sewer pipe-line systems
- E03F3/04—Pipes or fittings specially adapted to sewers
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03F—SEWERS; CESSPOOLS
- E03F3/00—Sewer pipe-line systems
- E03F3/06—Methods of, or installations for, laying sewer pipes
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03F—SEWERS; CESSPOOLS
- E03F5/00—Sewerage structures
- E03F5/02—Manhole shafts or other inspection chambers; Snow-filling openings; accessories
- E03F5/021—Connection of sewer pipes to manhole shaft
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L55/00—Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
- F16L55/16—Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders
- F16L55/162—Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders from inside the pipe
- F16L55/165—Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders from inside the pipe a pipe or flexible liner being inserted in the damaged section
- F16L55/1657—Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders from inside the pipe a pipe or flexible liner being inserted in the damaged section lengths of rigid pipe being inserted
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Public Health (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sewage (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Sanieren von begehbaren Abwasserkanälen nach dem Rohrrelining-Verfahren, bei welchem in den zu sanierenden Abwasserkanal stückweise ein neues Hauptrohr eingeschoben wird. Vor dem Einschieben des neuen Hauptrohres wird eine Verbindungshülse in das alte Zulaufrohr eingesetzt und an ihrem Umfang zu diesem abgedichtet. Nach dem Öffnen des eingeschobenen Hauptrohres an der Einbindungsstelle wird in die Verbindungshülse ein Anschlussrohr eingesetzt, welches in der eingebrachten Einbindungsöffnung des Hauptrohres mündet. Zwischen der Verbindungshülse und dem Anschlussrohr wird eine Ringdichtung eingesetzt, durch welche das Anschlussrohr gelenkig gelagert wird. Das Anschlussrohr wird danach im neuen Hauptrohr fest und dicht eingebunden. Während der Bauphase auftretende Lageveränderungen und Verformungen des neuen Hauptrohres können durch die gelenkige Anordnung des Anschlussrohres kompensiert werden. Dadurch treten keine Beschädigungen und Undichtigkeiten an der Einbindungsstelle mehr auf.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Sanieren von begehbaren Abwasserkanälen nach dem Rohrrelining-Verfahren, bei welchem in den zu sanierenden Abwasserkanal stückweise ein neues Hauptrohr, vorzugsweise aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) eingeschoben wird. Dabei entsteht zwischen dem neuen Hauptrohr und dem Altkanal ein hohler Ringraum, welcher durch Verdämmen mit Flüssigbeton verfüllt wird.
- Beim so genannten Rohrinlining-Verfahren, bei dem im Altkanal eine an dessen Innenwandung anliegende Auskleidung erzeugt wird, entsteht ein solcher zu verdämmender Ringraum nicht.
- Stand der Technik
- Ein Problem bei diesen Sanierungsverfahren besteht darin, die in den alten Abwasserkanal mündenden Anschlussrohre, zum Beispiel die einzelnen Hausanschlüsse, in das neue Hauptrohr einzubinden. Während der Bauphase, insbesondere beim Verdämmen des Ringraumes zwischen dem Altkanal und dem neuen Hauptrohr, kommt es häufig zu Undichtigkeiten an der Einbindungsstelle, da diese in der Regel nicht elastisch genug ausgebildet ist.
- Speziell für die Sanierung von Abwasserkanälen nach dem Rohrinlining-Verfahren sind unterschiedliche Lösungen bekannt, bei denen ein neues Anschlussrohr mündungsseitig mit einem sattelförmigen Rand versehen ist, welcher an der Innenwand der neuen Kanalauskleidung dichtend befestigt wird (
DE 196 31 082 C2 ,DE 10 2008 00 049 A1 ). Derartige Lösungen, die speziell für das Einbinden von Seitenanschlüssen in nach dem Rohrinlining-Verfahren zu sanierenden Altkanälen vorgesehen sind, eignen sich in der Regel nicht für das Einbinden in vom Altkanal beabstandete neue Hauptrohre, wie es beim Rohrrelining-Verfahren der Fall ist. - Um den Raum zwischen dem Altkanal und dem neuem Hauptrohr zu überblicken wurde auch mehrfach vorgeschlagen, aufweitbare Verbindungsrohe einzusetzen, welche sich zumindest im vorhanden Anschlussrohr dichtend an dieses anlegen (
EP 0 640 727 B1 ). Durch die notwendigen Maßnahmen zum Aufweiten sind diese Lösungen technologisch sehr aufwändig. - Aus
DE 42 29 829 A1 ist eine Anordnung zur Wiederherstellung eines Rohranschlusses bekannt, bei der ein Anschlussrohr in das vorhandene Zulaufrohr eingesetzt wird, wobei eine Ringdichtung zwischen Anschlussrohr und Zulaufrohr vorgesehen ist. Die Mündung des Anschlussrohres wird mit einer an der Innenseite des Altkanals befestigten Auskleidung dicht verbunden. Die auf dem Anschlussrohr angeordnete Dichtung liegt dabei an der Innenwand des vorhandenen Zulaufrohres an. Da diese Innenwand durch Korrosion, Schmutz und Ablagerungen keine glatte Oberfläche mehr aufweist, ist eine absolut sichere Abdichtung zwischen dem vorhandenen Zulaufrohr und dem neuen Anschlussrohr nicht gewährleistet. Weiterhin lässt das in das vorhandene Zulaufrohr eingeschobene Anschlussrohr, welches mit seinem Flansch mit der Auskleidung des Altkanals fest verschweißt ist, keine Bewegungen zwischen einem neuen Anschlussrohr und dem alten Zulaufrohr zu. - Es ist Aufgabe der Erfindungen ein Verfahren und eine Anordnung speziell zum Sanieren von Abwasserkanälen nach dem Rohrrelining-Verfahren zu schaffen, mit welchen kostengünstig und technologisch einfach der Anschluss vorhandener Zulaufrohre an das neue Hauptrohr möglich ist, wobei insbesondere beim Verdämmen des Ringraumes zwischen dem Altkanal und dem neuen Hauptrohr auftretende Lageveränderungen und Verformungen an der Einbindungsstelle kompensiert werden können.
- Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren und eine Anordnung nach den Patentansprüchen 1 und 3 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
- Die erfindungsgemäßen Vorteile bestehen darin, dass während der Bauphase auftretende Lageveränderungen und Verformungen des neuen Hauptrohres durch die gelenkige Anordnung des Anschlussrohres kompensiert werden. Dadurch können keine Beschädigungen und Undichtigkeiten an der Einbindungsstelle mehr auftreten.
- Vorteilhaft ist weiterhin, dass die Verbindung zwischen dem altem Zulaufrohr und dem in den neuen Hauptrohr mündenden neuen Anschlussrohr schon vor dem Verdämmen des Ringraumes absolut dicht ausgeführt wird. Dadurch ist eine Ableitung von Abwasser schon vor dem Verdämmen des Ringraumes möglich, ohne dass Abwasser während der Bauphase in den Ringraum gelangt.
- Die Lagerung des Anschlussrohres in einer Ringdichtung im durchmesservergrößerten Teil der Verbindungshülse ermöglicht die notwenige Schwenkbarkeit des Anschlussrohres und die Realisierung eines für den ordnungsgemäßen Abfluss ausreichend großen Querschnitts des Anschlussrohres.
- Ausführungsbeispiele
- Ausführungsbeispiele der Erfindungen sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
-
1 einen sanierungsbedürftigen Abwasserkanal -
2 einen sanierungsbedürftigen Abwasserkanal mit Verbindungshülse -
3 einen Abwasserkanal mit Verbindungshülse und neuem Hauptrohr -
4 einen sanierten Abwasserkanal vor dem Verdämmen des Ringraumes -
5 einen sanierten Abwasserkanal mit verdämmtem Ringraum -
6 die Einzelheit eines Zulaüfrohres mit Verbindungshülse - Zu Beginn der Sanierung des Altkanals
7 wird das in ihn mündende alte Zulaufrohr3 (1 ) exakt eingemessen und soweit es vom begehbaren Altkanal7 erreichbar ist, gereinigt und von lösbaren Belägen befreit. Das alte Zulaufrohr3 wird im Bereich der Wandung des Altkanals7 so gekürzt, dass dort eine Mündungsöffnung8 entsteht, deren Durchmesser größer als der Innendurchmesser des Zulaufrohres3 ist. - In das alte Zulaufrohr
3 wird nun die Verbindungshülse2 vom Altkanal7 aus so weit eingeschoben, bis sich das die Ringdichtung6 aufnehmende, ebenfalls durchmesservergrößerte Ende der Verbindungshülse2 in der durchmesservergrößerten Mündungsöffnung8 befindet. Am Umfang wird dieses Ende der Verbindungshülse2 gegenüber der Mündungsöffnung8 mit Dichtmasse fixiert und abgedichtet. Am anderen Ende der Verbindungshülse2 wird der Zwischenraum zwischen Zulaufrohr3 und Verbindungshülse2 vom Altkanal7 aus ebenfalls mit Dichtmasse abgedichtet (2 ). -
6 zeigt die Anordnung einer Verbindungshülse2 , bei welcher diese vollständig in Dichtmasse eingebettet ist. - Das neue, vorzugsweise aus GFK bestehende Hauptrohr
1 wird nun unter Bildung des Ringspaltes10 in den Altkanal7 eingeschoben und so fixiert, dass der Abwasserkanal weiterhin begehbar ist. An der durch das Einmessen bekannten Mündungsöffnung8 wird in das neue Hauptrohr1 dann eine mit der Verbindungshülse2 fluchtende Einbindungsöffnung5 eingebracht (3 ). Der Durchmesser der Einbindungsöffnung5 ist dabei an den Durchmesser des Anschlussrohres4 angepasst. Durch die Einbindungsöffnung5 wird vom neuen Hauptrohr1 aus das Anschlussrohr4 nur bis in den durchmesservergrößerten Bereich der Verbindungshülse2 eingeschoben, wobei das Anschlussrohr4 in der Ringdichtung6 dichtend gelagert wird (4 ). In dieser Phase der Sanierung kann dass Anschlussrohr4 so in der Verbindungshülse2 platziert werden, dass jetzt schon ein sicherer Zulauf von Abwasser in das neue Hauptrohr1 möglich ist. - Im nächsten Arbeitsgang wird die Mündung des Anschlussrohres
4 der Innenkontur des Hauptrohres1 angepasst und durch Laminieren, Kleben oder Schweißen fest und dicht in das Hauptrohr1 eingebunden (4 ). Beim abschließenden Verdämmen des Ringraumes10 mit Beton werden auftretende Verformungen oder Lageänderungen durch die elastische Lagerung des Anschlussrohres4 in der Ringdichtung6 ausgeglichen. - Die Anordnung zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens weist im Wesentlichen folgende Merkmale auf: Der Altkanal
7 weist im Bereich der Mündung des alten Zu laufrohres3 eine Mündungsöffnung8 auf, deren Durchmesser größer als der Innendurchmesser des Zulaufrohres3 ist. In dieser durchmesservergrößerten Mündungsöffnung8 befindet sich das aufgeweitete Ende9 der Verbindungshülse2 . Dabei ist die Ringdichtung6 im aufgeweiteten Ende9 der Verbindungshülse2 angeordnet. Die Verbindungshülse2 ist an ihrem Umfang gegenüber dem alten Zulaufrohr3 abgedichtet und fixiert. Mittels der Ringdichtung6 ist das Anschlussrohr4 im durchmesservergrößerten Teil der Verbindungshülse2 schwenkbar und axial beweglich gelagert. Das Anschlussrohr4 ist in der Einbindungsöffnung5 im neuen Hauptrohr1 durch Laminieren, Kleben oder Schweißen fest und dicht eingebunden. - Um an die unterschiedlichen Innendurchmesser alter Zulaufrohre
3 angepasste Verbindungshülsen2 kostengünstig bereitstellen zu können, besteht die Verbindungshülse2 aus handelsüblichen Halbzeugen. Dazu wird ein handelsübliches Rohrstück2.1 mit dem die Ringdichtung6 aufnehmenden Teil einer handelsüblichen Rohrmuffe2.2 durch Laminieren in der insbesondere in4 ersichtlichen Weise verbunden. - Bezugszeichenliste
-
- 1
- Hauptrohr
- 2
- Verbindungshülse
- 3
- Zulaufrohr
- 4
- Anschlussrohr
- 5
- Einbindungsöffnung
- 6
- Ringdichtung
- 7
- Altkanal
- 8
- Mündungsöffnung
- 9
- aufgeweitetes Ende/Rohrmuffe
- 10
- Ringraum
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- DE 19631082 C2 [0004]
- DE 10200800049 A1 [0004]
- EP 0640727 B1 [0005]
- DE 4229829 A1 [0006]
Claims (7)
- Verfahren zum Sanieren von begehbaren Abwasserkanälen nach dem Rohrrelining-Verfahren, bei welchem in den zu sanierenden Abwasserkanal stückweise ein neues Hauptrohr eingeschoben wird, wobei zwischen dem neuen. Hauptrohr und sdem Altkanal ein hohler Ringraum entsteht, welcher nach dem Anschluss des alten Zulaufrohres an das neue Hauptrohr mit Beton verdämmt wird, und der Anschluss des alten Zulaufrohres an das neue Hauptrohr derart erfolgt, dass vor dem Einschieben des neuen Hauptrohres die Mündung des alten Zulaufrohres eingemessen und das neue Hauptrohr nach dem Einschieben an der Mündung des alten Zulaufrohres geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Einschieben des neuen Hauptrohres (
1 ) eine Verbindungshülse (2 ) in das alte Zulaufrohr (3 ) eingesetzt und an ihrem Umfang zu diesem abgedichtet wird, dass nach dem Öffnen des Hauptrohres (1 ) in die Verbindungshülse (2 ) ein Anschlussrohr (4 ) eingesetzt wird, welches in der eingebrachten Einbindungsöffnung (5 ) des Hauptrohres (1 ) mündet, wobei zwischen der Verbindungshülse (2 ) und dem Anschlussrohr (4 ) eine Ringdichtung (6 ) eingesetzt wird und das Anschlussrohr (4 ) danach im neuen Hauptrohr (1 ) fest und dicht eingebunden wird. - Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wandung des Altkanals (
7 ), im Bereich der Mündung des alten Zulaufrohres (3 ) durch Verkürzen desselben eine Mündungsöffnung (8 ) ausgebildet wird, deren Durchmesser größer als der Innendurchmesser des Zulaufrohres (3 ) ist. - Anordnung zum Sanieren von begehbaren Abwasserkanälen nach dem Rohrrelining-Verfahren, bei welcher ein altes Zulaufrohr mit einem neuen Hauptrohr verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass in dem alten Zulaufrohr (
3 ) eine Verbindungshülse (2 ) angeordnet ist, in der an ihrem kanalseitigen Ende mittels einer Ringdichtung (6 ) ein Anschlussrohr (4 ) schwenkbar und axial beweglich gelagert ist, welches in einer Einbindungsöffnung (5 ) in das neue Hauptrohr (1 ) mündet und dort fest und dicht eingebunden ist. - Anordnung nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Altkanal (
7 ) im Bereich der Mündung des alten Zulaufrohres (3 ) eine Mündungsöffnung (8 ) aufweist, deren Durchmesser, größer als der Innendurchmesser des Zulaufrohres (3 ) ist und in dieser durchmesservergrößerten Mündungsöffnung (8 ) das aufgeweitete Ende (9 ) der Verbindungshülse (2 ) angeordnet ist. - Anordnung nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringdichtung (
6 ) im aufgeweiteten Ende (9 ) der Verbindungshülse (2 ) angeordnet ist. - Anordnung nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungshülse (
2 ) an ihrem Umfang gegenüber dem alten Zulaufrohr (3 ) abgedichtet angeordnet ist. - Anordnung nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungshülse (
2 ) aus einem zylindrischen Rohrstück (2.1 ) und einem die Ringdichtung (6 ) aufnehmenden Teil einer Muffe (2.2 ) gebildet wird, wobei das Rohrstück (2.1 ) und der Teil der Rohrmuffe (2.2 ) durch Laminieren, Kleben oder Schweißen verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE201110009603 DE102011009603A1 (de) | 2011-01-27 | 2011-01-27 | Verfahren und Anordnung zum Sanieren von Abwasserkanälen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE201110009603 DE102011009603A1 (de) | 2011-01-27 | 2011-01-27 | Verfahren und Anordnung zum Sanieren von Abwasserkanälen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102011009603A1 true DE102011009603A1 (de) | 2012-08-02 |
Family
ID=46511299
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE201110009603 Ceased DE102011009603A1 (de) | 2011-01-27 | 2011-01-27 | Verfahren und Anordnung zum Sanieren von Abwasserkanälen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102011009603A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202023101282U1 (de) | 2023-03-15 | 2024-06-24 | REHAU Industries SE & Co. KG | Schachtanordnung |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4229829A1 (de) | 1992-09-07 | 1994-03-10 | Friedrichsfeld Ag | Anordnung zur Wiederherstellung eines Rohranschlusses an ein Betonbauwerk oder Fertigteil |
| DE19631082C2 (de) | 1995-08-04 | 1998-12-03 | Kanal Technik Ingenieurbuero | Verfahren und Vorrichtung zum Sanieren von Abwasserkanälen |
| EP0640727B1 (de) | 1993-08-24 | 2001-11-28 | STEHMEYER & BISCHOFF GmbH & Co. KG | Verfahren zum Anschliessen und Abdichten eines Seitenzulaufs an einen mit einem Inliner aus Kunststoff zu sanierenden Hauptkanal |
| DE102008000049A1 (de) | 2008-01-14 | 2009-07-23 | Funke Kunststoffe Gmbh | Hausanschlussvorrichtung |
-
2011
- 2011-01-27 DE DE201110009603 patent/DE102011009603A1/de not_active Ceased
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4229829A1 (de) | 1992-09-07 | 1994-03-10 | Friedrichsfeld Ag | Anordnung zur Wiederherstellung eines Rohranschlusses an ein Betonbauwerk oder Fertigteil |
| EP0640727B1 (de) | 1993-08-24 | 2001-11-28 | STEHMEYER & BISCHOFF GmbH & Co. KG | Verfahren zum Anschliessen und Abdichten eines Seitenzulaufs an einen mit einem Inliner aus Kunststoff zu sanierenden Hauptkanal |
| DE19631082C2 (de) | 1995-08-04 | 1998-12-03 | Kanal Technik Ingenieurbuero | Verfahren und Vorrichtung zum Sanieren von Abwasserkanälen |
| DE102008000049A1 (de) | 2008-01-14 | 2009-07-23 | Funke Kunststoffe Gmbh | Hausanschlussvorrichtung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202023101282U1 (de) | 2023-03-15 | 2024-06-24 | REHAU Industries SE & Co. KG | Schachtanordnung |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102012001610B4 (de) | Rohreinbausatz | |
| DE3732694C2 (de) | Verfahren zum Auskleiden von Kanälen | |
| EP2116750B1 (de) | Kanalsystem mit Prüfvorrichtung | |
| DE69126752T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Abtrennung eines Zweigrohres | |
| DE102011009603A1 (de) | Verfahren und Anordnung zum Sanieren von Abwasserkanälen | |
| DE102005036334B4 (de) | Inversiervorrichtung und Verfahren zum Einbringen eines Inliners in eine zu sanierende Rohrleitung | |
| EP1571382A1 (de) | Betonrohr mit korrosionsfester Innenauskleidung | |
| DE29814270U1 (de) | Anordnung von unterirdisch verlegten Kabeln, Leitungen und/oder Leerrohren hierfür | |
| DE69327397T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum einführen eines rohres | |
| DE19910439C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur raschen und kostengünstigen Abwasserschachtsanierung unter Beibehaltung des alten Leitungskörpers | |
| DE3722622C1 (en) | Process for repairing a buried sewer pipe | |
| DE202013103887U1 (de) | Dichtungsanordnung an einer Bauwerkswand | |
| DE4244127C2 (de) | Verfahren zum dichtschließenden Verbinden eines Kanalrohrs mit einem Anschlußrohr und flüssigkeitsdichte Verbindung eines Anschlußrohres mit einem Kanalrohr | |
| DE202015106589U1 (de) | Bausatz zur Sanierung eines Rohrleitungsanschlusses eines dickwandigen Rohrs | |
| DE102021113927A1 (de) | Bohrlochabdichthülse für eine Anbohrarmatur und Verfahren zum Abdichten eines Rohres | |
| DE19540707C2 (de) | Verfahren zur Sanierung einer unter Gasdruck stehenden Hausanschlußleitung sowie Anordnung zur Durchführung des Verfahrens | |
| EP2005053A1 (de) | System zur feststellung von information an einem anschluss | |
| DE102007031084A1 (de) | Abwasserrohr mit Wärmetauscherelement | |
| DE102018110463B4 (de) | Endstück zur Anordnung an einem Liningrohr sowie Dichtungsset zur Bildung eines Zulaufs und eines Ablaufs in einem Abwasserschacht bei der Sanierung eines Abwasserkanals | |
| DE4219528A1 (de) | Elastomerer Übergangs-Paßring zum Abdichten einer Muffenrohrverbindung | |
| EP0550860A1 (de) | Dichtungsanordnung | |
| DE102022132839A1 (de) | Abdichtelement und Verfahren zum Schließen und Abdichten eines Lecks eines Rohrs | |
| DE102015111239A1 (de) | Schachtunterteil mit eingeformter Dichtung | |
| EP1832687A1 (de) | Trichtersifon | |
| DE3728192A1 (de) | Innenflaechenschutz fuer eine rohrleitung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R012 | Request for examination validly filed | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R002 | Refusal decision in examination/registration proceedings | ||
| R003 | Refusal decision now final |
Effective date: 20130122 |