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DE102011008137A1 - Bausatz für Spielzeuge mit beweglichen Gliedern, vorzüglich aus Holz - Google Patents

Bausatz für Spielzeuge mit beweglichen Gliedern, vorzüglich aus Holz Download PDF

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DE102011008137A1
DE102011008137A1 DE201110008137 DE102011008137A DE102011008137A1 DE 102011008137 A1 DE102011008137 A1 DE 102011008137A1 DE 201110008137 DE201110008137 DE 201110008137 DE 102011008137 A DE102011008137 A DE 102011008137A DE 102011008137 A1 DE102011008137 A1 DE 102011008137A1
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DE201110008137
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H3/00Dolls
    • A63H3/36Details; Accessories
    • A63H3/46Connections for limbs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/04Building blocks, strips, or similar building parts
    • A63H33/10Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled by means of additional non-adhesive elements
    • A63H33/107Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled by means of additional non-adhesive elements using screws, bolts, nails, rivets, clamps

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  • Toys (AREA)

Abstract

Bausatz für Spielzeuge mit beweglichen Gliedern, vorzüglich aus Holz, gekennzeichnet durch den Einsatz von länglichen, aneinander angepassten Gliedern (1) und Blöcken (2), die mithilfe der Verbindungsstäbe (3) miteinander sowohl beweglich (4) wie auch fest (5) verbunden werden können. Der Bausatz ist speziell geeignet für den Bau von menschen-, tier- und roboterähnlichen Gestalten, aber auch für verschiedene Modelle architektonischer Art.

Description

  • Hintergrund:
  • Es wurden im vergangenen Jahrhundert viele Bausätze erfunden und auf den Markt gebracht. Viele Erfinder ließen sich von den ungewöhnlichen Verbindungen begeistern oder boten Bauteile von ungewöhnlichen Formen und Proportionen. Es sind aber relativ wenige Erfindungen, die die Anwender überzeugt haben und sich auf dem Markt etablierten. Ich erwähne drei: Matador, Lego und Kapla. Der Erfolg dieser Firmen liegt in der Einfachheit ihrer Erfindungen: Etwas alltägliches, gar triviales zu nehmen und daraus eine Welt zu bauen. Ein durchlochter Würfel, ein Stein mit acht Noppen und ein simples Holzplättchen haben ihren enormen pädagogischen Wert bewiesen. Die Kinder entdeckten nicht nur, dass man aus einem Element verschiedene Sachen bauen kann, nicht nur, dass dieses Element wiederverwendbar sein kann, sondern auch dass es leichter ist, eigene Fantasie zu entfalten und neue Ideen zu entwickeln, wenn man nur Weniges zur Hand hat – vorausgesetzt, dass das Wenige stimmt.
  • Die drei erwähnten Klassiker haben jedoch auch Nachteile. Sie sind exzellent für den Bau von festen Konstruktionen, bieten aber keine Möglichkeit, bewegliche, dynamische Wesen wie Tiere und Menschen zu bauen. Die beweglichen Lego-Technic-Modelle überfordern durch ihre Koplexität. Die Räder und Riemen von Matador eignen sich gut für eine Mühle, aber sie reichen nicht, um etwas bewegliches, dynamisches, in sich geschlossenes und doch ganz veränderbares zu erschaffen. Es fehlt ein Schritt. Und dieser Schritt ist der Gegenstand meiner Erfindung.
  • Die Idee:
  • Den Gegenstand dieser Erfindung bildet ein Bauspielzeug, welches verschiedene Bauelemente aufweist, aus denen neben unbeweglichen, stabilen Einheiten auch gelenkige und drehbare, ketten- oder gliederähnliche Konstruktionen sowie Kombinationen dieser gebaut werden können. Die Bewegung wird durch spezielle einachsige Gelenke ermöglicht, die aus verschiedenen Materialien, wie Holz, Metall, Kunststoff oder Gummi, hergestellt werden können.
  • Der hier beschriebene Bausatz eignet sich insbesondere für den Bau von menschen-, tier- und roboterähnlichen Gestalten. Die Besonderheit besteht darin, dass:
    • 1. alle Bauelemente miteinander kombinierbar sind, so dass eine große Vielfalt an beweglichen Gestalten gebaut werden kann,
    • 2. es nur einachsige Gelenke gibt, was die Kinder auffordert, für komplexere Bewegungen passende Gelenkkombinationen selbst zu erfinden, und
    • 3. dass alle Gelenke aus relativ unelastischen Materialien wie Holz gebaut werden können, wodurch die Kinder Flexibilität und Vielseitigkeit von Holz, das sie sonst meist von einfachen Spielen jedoch von keinen komplexen Bausätzen für bewegliche Gestalten kennen, entdecken.
  • In Unterschied zum Toy Construction Set (Patent US 5752869 ) ist diese Erfindung auf keine elastischen Kunststoffe angewiesen und kann daher umweltfreundlicher hergestellt werden. Für die Herstellung des Bausatzes erlaube ich mir Buchenholz aus den umweltbewusst, ökologisch bewirtschafteten Wäldern zu empfehlen.
  • Der Schwerpunkt dieser Erfindung liegt nicht beim äußeren Erscheinungsbild, sondern bei der Funktionalität. Ob die einzelnen Bauelemente knochenähnlich oder rechteckig sind oder eine andere Form aufweisen ist nicht der Gegenstand dieser Erfindung. In den hier folgenden Abbildungen zeige ich rechteckige Bauelemente, weil solche sich aus Holz leichter herstellen lassen.
  • Ferner kann man die Form und Größe der hier beschriebenen Bauelemente so wählen, dass diese sich auch als Erweiterung zum bekannten Matador-Bausatz (Patent AT 11515 ) tauglich machen.
  • Bestandteile:
  • Den Kern des Bausatzes bilden längliche Bauelemente (hier „Glieder” genannt) mit aneinander angepassten Gelenkköpfen, die untereinander beweglich verbunden werden können. (1) Die Glieder kommen in verschiedenen Längen (kurz, mittel und lang) und unterscheiden sich nach Geschlecht („männlich”, „weiblich” oder kombiniert – vgl. 1), Kopfzahl (ein-, zwei-, drei- oder vierköpfig) und Einschränkungswinkel.
  • Die Verbindung wird durch Scharniergelenke ermöglicht, die aus zwei oder mehreren Gliedern mithilfe eines Verbindungsstabs zusammengesetzt werden. (2) Um eine Scharnierverbindung zu ermöglichen, sollen die Gelenkköpfe so gebaut werden, dass ein Kind sie mühelos ineinander stecken und mit einem Stab durch die in der Wölbungsmitte angebrachten Löcher (Bohrungen) verbinden kann. Eine geringe Bewegungsfreiheit ist stets zu berücksichtigen.
  • Die Verbindungsstäbe unterscheiden sich in Länge je nach Einsatzzweck. Grundsätzlich gibt es kurze, mittlere und lange Verbindungsstäbe. (3)
  • Je nach Bauart der Glieder kann ein Gelenk verschiedene Einschränkungen aufweisen. Ein Gelenk mit den Gelenkköpfen, die in ihrer Länge der Breite gleich sind, hat eine 180°-Einschränkung. (4) Ein Gelenk mit den Gelenkköpfen, die in der Länge 1¾ mal so groß sind wie in der Breite, ergibt eine 270°-Einschränkung. (5) Die Gelenke können auch asymmetrisch gebaut werden, so dass die Bewegung nur in eine Richtung möglich ist. Solche Gelenke ergeben 90°- und 135°-Einschränkungen (6, 7), wobei bei der 135°-Einschränkung darauf zu achten ist, dass die Länge des Gelenkkopfes 2½ mal so groß ist wie seine Breite und das Loch mittig anzubringen ist. Die Gelenke mit den 90°- und 135°-Einschränkungen können unter anderem zum Bau von Armen und Beinen verwendet werden.
  • Kombiniert man zwei Glieder mit asymmetrischen Gelenkköpfen, so dass diese einander hindern, so ergibt sich eine unbewegliche, feste Verbindung. (8) Eine feste Verbindung ist natürlich auch gegeben, wenn zwei Glieder untereinander an beiden Enden verbunden sind. (Vgl. 3)
  • Jedes Glied ist mit mindestens einem Gelenkkopf versehen. Komplexere Verbindungen können durch dreiköpfige T- und vierköpfige X-Glieder (9) oder durch Glieder mit mittleren Verbindungsschlitzen (10) ermöglicht werden.
  • Um die Flussrichtung einer Gliederkette zu ändern und der zu bauenden Konstruktion gleichzeitig mehr Stabilität zu verleihen, werden auch unbewegliche Elemente (hier „Blöcke” genannt) eingesetzt. Es gibt vier Grundformen der Blöcke: Würfel, U-Form, T-Form und Y-Form. (11) Die Blöcke sind mit Löchern versehen, so dass sie sich mit den Gliedern verbinden lassen. Die Tiefe und Breite der Ausschnitte in den U-, T- und Y-förmigen Blöcken entspricht der Breite des Gelenkkopfes eines Gliedes unter Zugabe einer geringen Bewegungsfreiheit. (12)
  • Die Blöcke können durch ihre Bauart und Proportion mit den Gliedern sowohl beweglich wie auch fest verbunden werden. (13, 14)
  • Auch wenn die Aufgabe der Blöcke darin besteht, eine stabile, unbewegliche Verbindung zu gewährleisten, können die Blöcke untereinander ohne besondere Gelenkkonstruktionen beweglich verbunden werden. (Vgl. 11 links)
  • Die einköpfigen Glieder können auf dem freien Ende (da wo kein Scharniergelenk ist) mit einem Loch versehen werden. Dies bietet eine zusätzliche Möglichkeit, solche Glieder als Blöcke einzusetzen und somit der zu bauenden Figur eine zusätzliche Stabilität aber auch Flexibilität zu verleihen. (15) Bei der entsprechenden Bohrung wird dadurch auch die Kompatibilität mit den erwähnten Matador-Bausätzen ermöglicht.
  • Zeichnungen
  • 1: Ein- und zweiköpfige Glieder
  • 2: Scharniergelenkverbindung mit Stab
  • 3: Stabilisierte Doppelgelenkverbindung mit einem längeren Stab
  • 4: Scharniergelenk mit einer 180°-Einschränkung
  • 5: Scharniergelenk mit einer 270°-Einschränkung
  • 6: Scharniergelenk mit einer 90°-Einschränkung
  • 7: Scharniergelenk mit einer 135°-Einschränkung
  • 8: Beispiel einer festen Verbindung
  • 9: Beispiele von drei- und vierköpfigen Gliedern
  • 10: Ein Glied mit mittlerem Verbindungsschlitz
  • 11: Die vier Grundformen der Blöcke mit Verbindungsbeispielen
  • 12: Maßverhältnisse zwischen Gliedern und Blöcken
  • 13: Beispiel einer beweglichen Block-Glied-Verbindung
  • 14: Beispiel einer festen Block-Glied-Verbindung
  • 15: Einsatzbeispiele von den gelochten einköpfigen Gliedern
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • US 5752869 [0005]
    • AT 11515 [0007]

Claims (7)

  1. Bausatz für Spielzeuge mit beweglichen Gliedern, vorzüglich aus Holz, dadurch gekennzeichnet, dass: a) er nach einem einheitlichen Maßsystem hergestellte Bauelemente (hier „Glieder” genannt) aufweist, die aus einem formbildenden Körper und mindestens einem an dessen Ende/n angebrachten abgerundeten männlichen oder weiblichen Gelenkkopf bestehen, so dass ein Kind zwei solche Glieder mit ihren Gelenkköpfen ineinander stecken und das dadurch entstandene Scharniergelenk mit einem Stab verbinden kann (2), b) er zusätzlich ein oder mehrere Bauelemente (hier „Blöcke” genannt) enthält, die auf solche Weise mit Löchern, Ausschnitten und Zapfen versehen sind, dass ein Kind sie mithilfe der Verbindungsstäbe sowohl untereinander fest (11) wie auch mit den Gliedern wahlweise fest (14) oder beweglich (13) verbinden kann.
  2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Glieder durch die Bauart ihrer Gelenkköpfe verschiedene Einschränkungsgrade aufweisen, die durch verschiedene Verhältnisse der Gelenkkopflänge zu seiner Breite bestimmt werden. (4, 5)
  3. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass er zusätzlich solche Glieder enthält, die durch die asymmetrische Bauart ihrer Gelenkköpfe einseitige Scharniergelenke ergeben. (6, 7) In verschiedene Richtungen gedreht, können solche Glieder miteinander fest verbunden werden. (8)
  4. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass er zusätzlich ein oder mehrere dreiköpfige T- und/oder vierköpfige X-förmige Glieder enthält. (9)
  5. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass er zusätzlich ein oder mehrere Glieder mit mindestens einem mittleren Verbindungsschlitz enthält, die eine feste Schlitz-Zapfen-Verbindung mit einem männlichen Element ermöglicht. (10) Dieser Anspruch gilt gleichzeitig für die Glieder mit zwei mittleren Verbindungsnuten (oben und unten), die eine feste Schlitz-Zapfen-Verbindung mit einem weiblichen Element ermöglichen.
  6. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass seine Glieder zusätzliche Löcher auf der Stirnseite aufweisen, die eine Drehung dieser Glieder um die eigene Achse ermöglichen. (15)
  7. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe und Breite der Ausschnitte in den Blöcken der Breite des Gelenkkopfes eines Gliedes entspricht. (12)
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2014147473A1 (en) 2013-03-19 2014-09-25 Nilsson Jeff Construction kit

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT11515B (de) 1901-11-02 1903-04-10 Johann Korbuly
US5752869A (en) 1996-02-01 1998-05-19 Huff; Randolph W. Toy construction set

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