DE1864268U - Spielzeugbaukasten. - Google Patents
Spielzeugbaukasten.Info
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- A63H33/108—Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled by means of additional non-adhesive elements with holes
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- Toys (AREA)
Description
LIlOlS BEOS. LIMITED, London, S.W. 19, Mertan, "'lord£n Road,
Tri-Ang Works - Großbritannien.
Spielzeugbaukasten.
Die Neuerung betrifft solche Spielzeugbaukästen, bei denen die Teile, aus denen das Bauwerk, wie beispielsweise ein
Spielzeuggebäude hergestellt wird, durch eine Steckverbindung zusammengefügt werden können.
Gemäß einem früheren Vorschlag wird ein Bauwerk aus zylindri-•
sehen Stangen zusammengebaut, die durch Kugel- und Sockelverbindungen
miteinander verbunden werden. Die Sockel müssen natürlich aus einem genügend nachgiebigen Material bestehen,
damit sie sich aufweiten, wenn eine Kugel eingeschoben wird, sie müssen sich aber über dem Ball schließen, wenn er eingedrückt
ist. Die Verbindungsstelle bildet ein Kugelgelenk, d.h. jede Stange kann sich um einen gewissen festen Winkel
drehen, so daß es schwierig, wenn nicht sogar unmöglich
ist, einen festen und wirklichkeitsähnlichen Rahmen für ein Spielzeugbauwerk herzustellen. Die Einfügung von Quergliedern
vermindert darüber hinaus das wirklichkeitsgetreue Bild des Bauwerks. Weiterhin werden bei einem wiederholten Zusammenbau
und Auseinandernehmen die Kugel- und Sockelverbindungen immer loser. Somit besteht bei Spielzeuggebäuden ein Bedürfnis
dafür, daß sie nach ihrem Zusammenbau ein wirklich starres und wirklichkeitsgetreues Bauwerk bilden und daß die Verbindungs-
Patentanwalt Dlpl.-Ing. Hans Begrich - Regensburg, Lessingsfraße 10
Blatt 2 zum Schreiben vom 29.10. 62/S "n:
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mittel.so geschaffen sind, daß sich feste Verbindungen ergeben,
] die selbst nach einem wiederholten Gebrauch noch die gleiche
Festigkeit haben.
Es hat sich herausgestellt, daß eine in hohem Maß verbesserte Starrheit, Festigkeit und bessere Haltbarkeit bei einem aus
Träger und Verbindungsstücken bestehenden Spielzeugbauwerk erhalten werden kann, bei welchem die Zapfen und Sockel von
im wesentlichen gleichförmigen, aber etwas"geringfügigen
Querschnitten durch Festsitz miteinander verbunden sind, wobei die Träger oder die Verbindungsstü-oke oder beide aus verformbarem
und nachgiebigem Kunststoff bestehen. Vorzugsweise haben die beiden Glieder eine verschiedene Verformbarkeit, und
die Zapfen sind vorteilhafterweise verhältnismäßig leicht verformbar und die Sockel fester und starrer, da auf diese
Weise die Gefahr verringert wird, daß die Verbindungen sich mit der Zeit lockern. Zweckmäßig sollen die Träger die
Fassungen oder Sockel enthalten und die Verbindungsstücke mit — verschiedenen Zapfen versehen sein, damit Verbindungen aus
verschiedenen Trägern hergestellt werden können, so daß die Träger aus einem mehr starren Material hergestellt werden
können und dadurch ein festeres Bauwerk ergeben.
Bei einem Festsitz für eine Verbindung muß der Querschnitt
entweder von dem Zapfen oder von dem Sockel oder von beiden verändert werden, wenn sie ineinander gesteckt werden»
Das heißt wenigstens einer der beiden zusammenzufügenden Teile muß verformt werden, so daß der Sockel an der Verformungsstelle den Zapfen fest erfaßt. Wenn, wie es bevorzugt ist,
• die Verbindungsstücke aus leicht verformbarem Material, wie beispielsweise Polyaethylen oder Gummi hergestellt und mit
Zapfen gegenüber den Fassungen an den Trägern vergehen sind.,
die aus einem verhältnismäßig starren Material, wie. beispielsweise
Polystyrol hergestellt sind, können die Zapfen einen
quadratischen oder viereckigen Querschnitt bekommen, bei
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welchem die Ecken des Vierecks scharfe rechte Winkel bilden,
während die Sockel B'inen ähnlichen aber etwas größeren '«Querschnitt
mit der Ausnahme erhalten, daß die Ecken des Vierecks abgerundet sind, so daß die abgerundeten Ecken dem Einschieben
der Ecken des Zapfens in den Sockel einen Widerstand
entgegensetzen. Zur Bildung der Verbindungen müssen die Eeken des Zapfens verformt werden, so daß sie sieh abrunden,
und es wird dann der Zapfen fest in dem Sockel gehalten. Um das Einschieben der Zapfen in die Sockel zu unterstützen,
, können die erstehen leicht abgeschrägt werden. Dadurch wird
weiterhin die Gefahr einer Beschädigung der Zapfenecken herabgesetzt. - ~
Auf der Zeichnung ist die. !Teuerung beispielsweise dargestellt·
Fig. 1 zeigt in schaubildlicher Ansieht ein Spielzeuggebäude.
Fig. 2 zeigt in schaubildlicher Ansicht ein Verbindungsstück.
Fig. 3 ist eine Drafsieht auf das 'Verbindungsstück.
!ig. 4 zeigt in schaubildlicher Ansicht einen Träger.
Fig. 5 ist ein Längsschnitt nach der Linie V-V der Pig. 4 .
durch die Trägermitte.
κ Pig. 6 zeigt einen Träger in Endansieht.
κ Pig. 6 zeigt einen Träger in Endansieht.
Pig. 7 zeigt ein Bauwerk in einer abgeänderten Ausführungsform
in schaubildlicher Ansicht.
Das Bauwerk besteht aus Trägern 1 und-Verbindungsstücken 2.
Die Träger 1 sind aus einem schlagfesten Polystyrol durch Spritzguß hergestellt. Die Träger haben einen H-förmigen
Querschnitt auf dem größten Teil ihrer Länge, sie sind aber
quadratisch an ihren Enden, so daß viereckige Sockel 4 in diesen gebildet ;: werden können. Der Querschnitt durch den Träger 1
(Pig. 5) zeigt den hori-zontalen Steg 3 des H und die Sockel 4
des Trägers. Das Mundstück eines jeden Sockels ist' bei 5
ι- etwas abgerundet, um das Einschieben eines Zapfens von einem
Verbindungsstück zu erleichtern. Der innere Querschnitt eines Sockels, der in Pig. β dargestellt ist, ist nicht genau
quadratisch, da die Ecken 6 abgerundet sind . Jedes Verbindungs-
- . stück 2 ist aus Polyaethylen in die Porm eines Würfels 7
von einem äilGferen Querschnitt- gegossen=,· der im wesentlichen
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Blatt 4 zum Schreiben vom 29 . 10. 62/S an:
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den Enden der Träger gleicht, und an jeder Fläche des Würfels
ist ein Zapfen 8 von quadratischem Querschnitt -vorgesehen.
Die Abmessungen dieser Zapfen sind so, daß, wenn ein Träger auf einen Zapfen geschoben wird, die rechtwinkeligen Ecken 9
des Zapfens durch die abgerundeten Ueken 6 der Innenseite des
Trägers verformt werden und dadurch einen engen Festsitz bilden. Um das Einschieben der Zapfen in die Sockel zu unterstützen,
sind ihre Enden etwas abgeschrägt, wie es in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist.
Um ein Beispiel für die Abmessungen anzugeben, können die
■^nden des Trägers ein Quadrat von 5,1 mm bilden, und die
Würfelflächen 7 der Verbindungsstücke haben die gleiche Größe«
Die Zapfen,können im Quadrat 2,79 mm urd die Sockel 2,89 mm
haben, wobei die Ecken auf einen Radius von 2,54 mm abgerundet sind. Es muß betont werden, daß mit Ausnahme der angrenzenden
Hahe der Ecken die Seiten der Zapfen und Sockel nicht notwendig
miteinander in Berührung stehen müssen.
Die Grundlage der Ausführungsform bilden somit die Träger 1
und Verbindungsstücke 2. Der Baukasten kann ferner eine Grundplatte 10 mit Löchern 11 enthalten, deren Querschnitt
der gleiche wie der der Sockel 4 in den Trägern ist. Die Grundplatte ist weiterhin mit einer Anzahl von Schlitzen 12
versehen. Das Gerüst des Gebäudes wird auf dieser Grundfläche errichtet, wie es beispielsweise in Fig. 1 dargestellt ist.
Wenn geder Zapfen eines YerbindungsStückes einen Träger trägt,
so ist das Verbindungsstück im_wesentliehen nicht zu sehen,
wodurch das Gerüst des Gebäudes ein ~be-sonders realistisches
Aussehen erhält. Diese Wirkung kann bei 13 in .Fig. 1 gesehen
werden. ".'-..
Der Baukasten enthält ferner Wand- und Fejist erplatt en oder
-füllungen 14 und 15· Diese sind mit Vorsprüngen 16 versehen,
die in Schlitze 12 in der Grundplatte TO passen und vor den Öffnungen zwischen den Trägern stehen. Jede füllung hat einen
senkrechten, oberen -flansch/: 17, der versetzt ist und hinter
den Trägern an der oberen Seite älner Öffnung" geführt wird, so
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daß auf diese Weise die Füllung auf der Oberseite eingehakt
ist. Die Oberseite einer !Füllung enthält ferner Sehlitze 18,
die die Torsprünge 16 einer darübergesetzten Füllung aufnehmen, Der Baukasten enthält weiterhin Dach- und G-eschoßfüllungen
19 und Eokglieder, um die freiliegenden Träger abzudecken.
Bei einer abgeänderten Ausführungsform können die Sockel an den Verbindungsstücken und die Zapfen an den Trägern
vorgesehen werden.. Die Träger können beispielsweise auch I-förmig, I-förmig-und H-förmig sein und mit Pestsitz mit
entsprechenden Sockeln in den Verbindungsgliedern festgehalten
werden.
Claims (3)
1. Spielzeugbaukasten mit Trägern und Verbindungsstücken, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch Zapfen (8) und
Sockel (4) zusammen st eckbar sind, wobei die Querschnitte der Zapfen und Sockel etwas unterschiedlich sind, so daß
sie nur mit festsitz zusammenhalten, und die träger (1) oder die Verbindungsstücke (2) oder beide verformbar sind
und aus einem nachgiebigen plastischen Material bestehen»
2. Spielzeugbaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Träger (1) aus einem verhältnismäßig starren Material
bestehen und mit Sockeln (4) versehen sind uhd die Verbindungsstücke (2) aus einem verhältnismäßig leicht verformbaren
plastischen Material bestehen und mit verschiedenen Zapfen
(8) zur Herstellung von Steckverbindungen mit verschiedenen Trägern versehen sind.
3. Spielzeugbaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Träger (1) und die Verbindungsstücke aus plastischem
Material von verschiedener Verformbarkeit bestehen, wobei die einen verhältnismäßig starr und die anderen verhältnismäßig
leicht verformbar sind«
4« Spielzeugbaukasten nach Anprueh. T bis 3>
dadurch gekennzeichnet, daß er aus Trägern (1) aus verhältnismäßig starrem
Material, von denen jedes. Ende quadratischen Querschnitt hat und mit einem Sockel (4) versehen ist, und aus Verbindungsstücken
(2) besteht, von denen -;pdes.-: aus einem Würfel (7)
von gleichem äußeren, Querschnitt wie die Enden des Trägers
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Patentanwalt Dipl.-Ing. Hans Begrich - Regensburg, Lessingstraße 10
Blatt 7 zum Schreiben vom 29 · T O»62/^S an:
besteht, und einem Zapfen (8) auf jeder Placke des Würfels (7)
besteht und aus einem verhältnismäßig leicht verformbaren plastischen Material hergestellt ist, wobei die Zapfen (8)
und die Sockel (4) einen etwas unterschiedlichen Querschnitt
voneinander haben, so daß sie mit lestsitz ineinander passen.
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1961
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Also Published As
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