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DE102019001999A1 - Aufnahmevorrichtung für Landwirtschaftsgeräte - Google Patents

Aufnahmevorrichtung für Landwirtschaftsgeräte Download PDF

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DE102019001999A1
DE102019001999A1 DE102019001999.7A DE102019001999A DE102019001999A1 DE 102019001999 A1 DE102019001999 A1 DE 102019001999A1 DE 102019001999 A DE102019001999 A DE 102019001999A DE 102019001999 A1 DE102019001999 A1 DE 102019001999A1
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DE
Germany
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elastic body
receiving
reinforcement
section
prongs
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102019001999.7A
Other languages
English (en)
Inventor
Armin Huber
Franz Wimmer
Klaus Steinmaier
Wolfgang Orthofer jun.
Bernd Scheper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SGF Sueddeutsche Gelenkscheibenfabrik GmbH and Co KG
Original Assignee
SGF Sueddeutsche Gelenkscheibenfabrik GmbH and Co KG
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Publication date
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Publication of DE102019001999A1 publication Critical patent/DE102019001999A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D80/00Parts or details of, or accessories for, haymakers
    • A01D80/02Tines; Attachment of tines

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aufnahmevorrichtung (10) für Landwirtschaftsgeräte, mit: wenigstens einer Halterungseinrichtung (12), die zur Verbindung mit dem Landwirtschaftsgerät ausgebildet ist, wenigstens einem Aufnahmezinken (14, 16), und wenigstens einem elastischen Körper (18), wobei der elastische Körper (18) wenigstens eine Verstärkung (56, 150) aufweist, wobei der wenigstens eine elastische Körper (18) die wenigstens eine Halterungseinrichtung (12) und den wenigstens einen Aufnahmezinken (14, 16) verbindet, wobei der wenigstens eine Aufnahmezinken (14, 16) unter elastischer Deformation des wenigstens einen elastischen Körpers (18) relativ zu der wenigstens einen Halterungseinrichtung (12) auslenkbar ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aufnahmevorrichtung für Landwirtschaftsgeräte. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung ein Landwirtschaftsgerät mit einer derartigen Aufnahmevorrichtung. Derartige Aufnahmevorrichtungen können beispielsweise bei Erntemaschinen und bei Geräten zum Aufsammeln und/oder Bewegen von Stroh, Heu oder Gras eingesetzt werden.
  • Aufnahmevorrichtungen für Erntemaschinen sind aus dem Stand der Technik bekannt und beispielsweise in der Offenlegungsschrift DE 10 2013 109 684 A1 offenbart. Dieses Dokument offenbart eine Aufnahmevorrichtung für eine Erntemaschine für die Ernte von Halm- und Blattgut. An einer drehbar gelagerten Trägerstruktur sind U-förmige Doppelschenkelfederzinken angebracht. Die Doppelschenkelfederzinken bestehen aus zwei an einem Ende frei auslaufenden und am anderen Ende miteinander verbundenen Schenkeln, die über eine Windungsspirale verbunden sind. Die Aufnahmevorrichtung gemäß der Offenlegungsschrift DE 10 2013 109 684 A1 weist ein Federungselement, das an der Trägerstruktur angebracht ist. Das Federungselement soll die auf die Doppelschenkelfederzinken übertragenen Kräfte aufnehmen.
  • Im Betrieb eines Landwirtschaftsgeräts können relativ große Kräfte auf die Aufnahmezinken einwirken. Beispielsweise bei Bodenunebenheiten, bei dem Kontakt mit Steinen oder generell dem Untergrund werden die Aufnahmezinken stark belastet.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Aufnahmevorrichtung für Landwirtschaftsgeräte bereitzustellen, die eine verbesserte Lebensdauer aufweist.
  • Diese Aufgabe wird mit einer Aufnahmevorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere Ausführungsformen sind in den beigefügten abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Die Aufnahmevorrichtung für Landwirtschaftsgeräte gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst wenigstens eine Halterungseinrichtung, die zur Verbindung mit dem Landwirtschaftsgerät ausgebildet ist, wenigstens einen Aufnahmezinken, und wenigstens einen elastischen Körper, wobei der wenigstens eine elastische Körper wenigstens eine Verstärkung aufweist. Der wenigstens eine elastische Körper verbindet die wenigstens eine Halterungseinrichtung und den wenigstens einen Aufnahmezinken, wobei der wenigstens eine Aufnahmezinken unter elastischer Deformation des wenigstens einen elastischen Körpers relativ zu der wenigstens einen Halterungseinrichtung auslenkbar ist.
  • Durch die wenigstens eine Verstärkung des wenigstens einen elastischen Körpers kann die Lebensdauer der Aufnahmevorrichtung und insbesondere die Lebensdauer des elastischen Körpers deutlich erhöht werden. Durch die wenigstens eine Verstärkung des wenigstens einen elastischen Körpers können Zugspannungen in dem Material des elastischen Körpers verhindert werden, die sich negativ auf die Lebensdauer des elastischen Körpers auswirken können.
  • Die wenigstens eine Verstärkung kann aus wenigstens einem Material hergestellt sein, das sich von dem Material des elastischen Körpers unterscheidet. Der Unterschied zwischen dem Material des elastischen Körpers und dem Material der Verstärkung kann in dem verwendeten Material oder in wenigstens einer Materialeigenschaft liegen. Solche Materialeigenschaften können beispielsweise die Härte oder die Zugfestigkeit des Materials für die Verstärkung sein. Der wenigstens eine elastische Körper kann beispielsweise aus einem Elastomer, einem thermoplastischen Elastomer, einem Polymer, Gummi oder einem Silikon hergestellt sein.
  • Die wenigstens eine Verstärkung des elastischen Körpers kann wenigstens eine Armierung sein. Die wenigstens eine Armierung kann sich zumindest teilweise in dem elastischen Körper erstrecken. Die wenigstens eine Armierung kann eine Fadenarmierung, Textilarmierung oder eine Drahtarmierung sein. Die Armierung kann ein Gurtband, ein Ring oder auch eine Folie sein. Die Armierung kann ein Textilband oder ein Textilring sein. Die Armierung kann ein gewebtes Band sein. Das gewebte Band kann Lücken aufweisen, die einen Durchfluss des elastischen Materials beim Einspritzen des elastischen Materials zulassen. Die Armierung kann auch ein Gelege aus parallel verlaufenden Einzelfäden sein. Die Einzelfäden können über einen oder mehrere quer verlaufende Fäden miteinander verbunden sein. Die Armierung kann auch Kreuzlagen aufweisen.
  • Der wenigstens eine Aufnahmezinken kann wenigstens einen Halterungsabschnitt aufweisen. Der wenigstens eine Aufnahmezinken kann Teil einer Aufnahmezinkenanordnung sein, die beispielsweise von einem Doppelzinken gebildet wird. Eine Aufnahmezinkenanordnung kann wenigstens zwei Aufnahmezinken aufweisen, die über den wenigstens einen Halterungsabschnitt verbunden sind. Der wenigstens eine elastische Körper kann wenigstens eine Aufnahme für den wenigstens einen Halterungsabschnitt haben. Die wenigstens eine Aufnahme kann von einer Aussparung in dem elastischen Körper gebildet werden. Die wenigstens eine Aussparung kann in Form einer Aufnahmeöffnung ausgebildet sein. Die wenigstens eine Aufnahme kann innerhalb der wenigstens einen Armierung angeordnet sein. Die wenigstens eine Armierung kann sich außen um die wenigstens eine Aufnahme herum erstrecken. Die wenigstens eine Aufnahme kann an der Innenseite oder im Bereich der Innenseite der wenigstens einen Armierung ausgebildet sein. Die wenigstens eine Aufnahme kann zusammen mit dem wenigstens einen Halterungsabschnitt einen Schwenkpunkt festlegen, um den der wenigstens eine Aufnahmezinken bei einer Belastung unter elastischer Deformation des elastischen Körpers verschwenkt werden kann. Mit anderen Worten kann der wenigstens eine Halterungsabschnitt die Schwenkachse zum Verschwenken des wenigstens einen Aufnahmezinkens aufweisen.
  • Der wenigstens eine elastische Körper kann zumindest abschnittsweise so ausgebildet sein, dass der wenigstens eine elastische Körper den wenigstens einen Aufnahmezinken in seiner vorbestimmten Position an dem elastischen Körper halten kann. Der elastische Körper ist so ausgebildet, dass im Belastungsfall die Bereiche des elastischen Körpers, in deren Umgebung Abschnitte des wenigstens einen Aufnahmezinken aufgenommen werden, zusammengedrückt und so an dem elastischen Körper gehalten werden. Dadurch kann bei einer steigenden Belastung die Befestigungskraft bzw. die Haltekraft erhöht werden. Es kann somit eine Selbstverstärkung der Befestigungskraft erreicht werden. Dazu können an dem elastischen Körper beispielsweise Materialkissen vorgesehen sein, durch die ein Zusammendrücken der entsprechenden Bereiche des elastischen Körpers unterstützt oder erreicht werden kann.
  • Die Aufnahmevorrichtung kann wenigstens ein Kopplungselement aufweisen, das den wenigstens einen Aufnahmezinken mit dem wenigstens einen elastischen Körper kraftübertragend koppelt. Über das wenigstens eine Kopplungselement kann eine im Betrieb auf den wenigstens einen Aufnahmezinken einwirkende Kraft auf den wenigstens einen elastischen Körper übertragen werden. Das wenigstens eine Kopplungselement kann um einen vorbestimmten Abstand von dem wenigstens einen Halterungsabschnitt entfernt sein. Wie bereits erwähnt, kann der wenigstens eine Halterungsabschnitt einen Schwenkpunkt für den wenigstens einen Aufnahmezinken bilden. Der wenigstens eine Aufnahmezinken kann somit einen um den wenigstens einen Halterungsabschnitt verschwenkbaren Hebelarm bilden, der über das wenigstens eine Kopplungselement eine Kraft auf den wenigstens einen elastischen Körper einleiten kann.
  • Das wenigstens eine Kopplungselement kann sich zumindest abschnittsweise in dem elastischen Körper erstrecken. Das wenigstens eine Kopplungselement kann sich zumindest abschnittsweise innerhalb der wenigstens einen Armierung erstrecken. Das wenigstens eine Kopplungselement kann sich zumindest abschnittsweise entlang der Innenseite der wenigstens einen Armierung erstrecken. Falls der wenigstens eine Aufnahmezinken Teil eines Doppelzinkens ist, kann sich das wenigstens eine Kopplungselement zwischen den beiden Aufnahmezinken des Doppelzinkens erstrecken. Im Bereich zwischen den beiden Aufnahmezinken des Doppelzinkens kann sich das wenigstens eine Kopplungselement zumindest abschnittsweise durch den elastischen Körper erstrecken. Das wenigstens eine Kopplungselement kann mit dem wenigstens einen Aufnahmezinken geklemmt sein. Das wenigstens eine Kopplungselement kann wenigstens ein gabelförmiges Ende aufweisen, mit dem das wenigstens eine Kopplungselement mit dem wenigstens einen Aufnahmezinken in Eingriff steht. Das wenigstens eine Kopplungselement kann mehrteilig ausgeführt sein. Das wenigstens eine Kopplungselement kann wenigstens einen Abschnitt mit U-förmigem Querschnitt aufweisen. Das wenigstens eine Kopplungselement kann sich zumindest abschnittsweise im Wesentlichen parallel zu dem wenigstens einem Halterungsabschnitt des wenigstens einen Aufnahmezinkens erstrecken.
  • Das wenigstens eine Kopplungselement kann zumindest einen Abschnitt des elastischen Körpers umgeben. Das wenigstens eine Kopplungselement kann zwei U-Schenkel und einen die U-Schenkel verbindenden Querschenkel aufweisen. Jeder der beiden U-Schenkel kann wenigstens eine Öffnung aufweisen. Durch die wenigstens eine Öffnung in jedem der beiden U-Schenkel kann sich der wenigstens eine Aufnahmezinken erstrecken. Dabei kann sich der wenigstens eine Aufnahmezinken ebenfalls durch wenigstens eine entsprechende Öffnung in dem elastischen Körper erstrecken, der in dem Kopplungselement abschnittsweise aufgenommen ist. Die wenigstens eine Öffnung des elastischen Körpers kann koaxial mit den Öffnungen in den U-Schenkeln angeordnet sein.
  • Der wenigstens eine Aufnahmezinken kann wenigstens einen Kopplungsabschnitt aufweisen. Mit dem wenigstens einen Kopplungsabschnitt kann der wenigstens eine Aufnahmezinken kraftübertragend mit dem wenigstens einen elastischen Körper gekoppelt sein. Der wenigstens eine Kopplungsabschnitt kann somit zur Einleitung einer Kraft in den elastischen Körper dienen. Der wenigstens einen Kopplungsabschnitt kann eine im Betrieb auf den wenigstens einen Aufnahmezinken einwirkende Kraft auf den wenigstens einen elastischen Körper übertragen. Der wenigstens eine Kopplungsabschnitt kann einen vorbestimmten Abstand zu dem wenigstens einen Halterungsabschnitt des wenigstens einen Aufnahmezinkens aufweisen. Der wenigstens eine Kopplungsabschnitt und der wenigstens eine Halterungsabschnitt können über einen Verbindungsabschnitt miteinander verbunden sein. Der wenigstens eine Kopplungsabschnitt kann sich zumindest abschnittsweise parallel zu dem wenigstens einen Halterungsabschnitt erstrecken. Der wenigstens eine Kopplungsabschnitt kann sich mit zumindest einem Abschnitt durch den elastischen Körper erstrecken.
  • Der wenigstens eine elastische Körper kann eine zentrale Öffnung aufweisen, um die sich die wenigstens eine Armierung herum erstrecken kann. In der wenigstens einen zentralen Öffnung kann sich wenigstens ein Steg erstrecken. Der wenigstens eine Steg kann die zentrale Öffnung in zwei Öffnungen unterteilen.
  • Der elastische Körper kann wenigstens einen Biegebalken aufweisen. In dem Biegebalken kann sich die wenigstens eine Armierung mit einem vorbestimmten Verlauf erstrecken. Der wenigstens eine Biegebalken kann eine Einkerbung an der Außenfläche des elastischen Körpers aufweisen. Ferner kann im Bereich des wenigstens einen Biegebalkens an der Wandung der zentralen Öffnung eine Einkerbung vorgesehen sein. Zusätzlich oder alternativ kann der wenigstens eine Biegebalken wenigstens eine Aussparung aufweisen. Die wenigstens eine Aussparung kann sich an der Innenseite und/oder der Außenseite der Armierung befinden. Unter anderen mit zumindest einer der Einkerbungen und/oder der wenigstens einen Aussparung kann die elastische Deformation des wenigstens einen Biegebalken gesteuert werden. Bei einer Belastung kann sich der wenigstens eine Biegebalken nach innen oder nach außen biegen. Bei einer Überlast kann der wenigstens eine Biegebalken ausknicken, sodass die Kraft reduziert wird. Dadurch kann eine degressive Kennlinie des elastischen Körpers erreicht werden, sodass das Kraftniveau bei einer Überlast verglichen mit einer linearen oder gar progressiven Kennlinie deutlich reduziert werden kann.
  • Der wenigstens eine elastische Körper kann wenigstens zwei Schenkel aufweisen, die jeweils über wenigstens einen Gelenkabschnitt mit dem wenigstens einen Biegebalken verbunden sind. Die wenigstens zwei Schenkel und der wenigstens eine Biegebalken können die zentrale Öffnung in dem elastischen Körper festlegen. Die wenigstens zwei Schenkel können miteinander verbunden sein. In dem Bereich, in dem die beiden Schenkel miteinander verbunden sind bzw. ineinander übergehen, kann die wenigstens eine Aufnahme für den wenigstens einen Halterungsabschnitt in dem elastischen Körper ausgebildet sein. Der wenigstens eine Steg kann sich ausgehend von dem wenigstens einen Biegebalken in Richtung zumindest eines der beiden Schenkel erstrecken. Der wenigstens eine Steg kann sich in Richtung des Bereichs erstrecken, in dem die beiden Schenkel miteinander verbunden sind.
  • Die wenigstens eine Armierung kann in dem wenigstens einen Biegebalken einen vorbestimmten Verlauf aufweisen. Die wenigstens eine Armierung kann gewölbt oder gekrümmt verlaufen. Die wenigstens eine Armierung kann in dem Biegebalken nach innen oder nach außen gewölbt sein. Die wenigstens eine Armierung kann im Bereich des wenigstens einen Biegebalkens wenigstens einen Scheitelpunkt aufweisen. Die wenigstens eine Einkerbung und/oder die wenigstens eine Aussparung kann im Bereich des Scheitelpunkts der Armierung an dem Biegebalken ausgebildet sein. Die wenigstens eine Aussparung kann an dem Scheitelpunkt an der Außenseite der Armierung in dem Biegebalken ausgebildet sein. Über den Verlauf der Armierung in dem Biegebalken kann das Deformationsverhalten des Biegebalkens gesteuert werden. Die wenigstens eine Aussparung oder die wenigstens eine Einkerbung kann zusammen mit dem Verlauf der Armierung zur Steuerung des Deformationsverhalten des wenigstens einen Biegebalkens beitragen.
  • Die wenigstens eine Armierung kann wenigstens ein Fadenpaket aufweisen. Die wenigstens eine Armierung kann mehr als ein Fadenpaket aufweisen. Die wenigstens eine Armierung kann beispielsweise 2, 4 oder 6 Fadenpakete aufweisen. Das wenigstens eine Fadenpaket kann aus einzelnen laschenförmig gewickelten Fäden oder aus einer Mehrzahl von laschenförmig gewickelten Einzelfäden bestehen.
  • Der wenigstens eine elastische Körper kann wenigstens eine Buchse aufweisen, durch die sich abschnittsweise der wenigstens eine Aufnahmezinken erstreckt. Der wenigstens eine elastische Körper kann wenigstens zwei Buchsen aufweisen, die über wenigstens ein Fadenpaket miteinander verbunden sind. In einer der Buchsen kann sich abschnittsweise der wenigstens eine Aufnahmezinken erstrecken. Der wenigstens eine elastische Körper kann über die jeweils andere Buchse mit der wenigstens einen Halterungseinrichtung gekoppelt sein. Der wenigstens eine Halterungsabschnitt des wenigstens einen Aufnahmezinkens kann sich entlang des elastischen Körpers erstrecken, sodass sich der wenigstens eine Aufnahmezinken über den Halterungsabschnitt an dem elastischen Körper abstützen kann.
  • Der wenigstens eine elastische Körper kann beispielsweise vier Buchsen aufweisen, die über jeweils zwei Fadenpakete mit zwei weiteren Buchsen verbunden sind. Zwei der Buchsen können zur Kopplung der Gelenkscheibe bzw. des elastischen Körpers mit der Halterungseinrichtung dienen. Durch die jeweils andere der Buchsen kann sich jeweils ein Aufnahmezinken abschnittsweise erstrecken. Die sich durch die Buchsen erstreckenden Aufnahmezinken können über den wenigstens einen Halterungsabschnitt miteinander verbunden sein, der sich entlang des elastischen Gelenkkörpers erstreckt. Über den wenigstens einen Halterungsabschnitt können sich die Aufnahmezinken an dem elastischen Körper abstützen. Innerhalb des elastischen Körpers kann eine zentrale Öffnung ausgebildet sein. Der wenigstens eine elastische Körper kann als Gelenkscheibe ausgebildet sein.
  • Die wenigstens eine Halterungseinrichtung kann wenigstens ein Halterungselement und wenigstens ein Befestigungselement aufweisen. Mit dem wenigstens einen Halterungselement kann die Halterungseinrichtung mit einem landwirtschaftlichen Gerät verbunden werden. Über das wenigstens eine Befestigungselement kann der wenigstens eine elastische Körper mit der Halterungseinrichtung verbunden sein. Das wenigstens eine Befestigungselement kann einen Gewindeabschnitt oder eine Schraube aufweisen, die sich durch eine Öffnung in dem Halterungselement erstreckt. Der wenigstens eine Gewindeabschnitt oder die wenigstens eine Schraube kann zur Verbindung der Halterungseinrichtung mit dem Landwirtschaftsgerät dienen. Das wenigstens eine Befestigungselement kann den wenigstens einen elastischen Körper klemmen, um ihn mit dem Halterungselement zu verbinden. Es können wenigstens zwei Befestigungselemente vorgesehen sein, die zumindest einen Abschnitt des elastischen Körpers zwischen sich klemmen, um den elastischen Körper an dem Halterungselement anbringen zu können.
  • Die wenigstens eine Halterungseinrichtung kann alternativ wenigstens einen Halterungsabschnitt und wenigstens einen Befestigungsabschnitt aufweisen. Die wenigstens eine Halterungseinrichtung kann einstückig ausgebildet sein. Der wenigstens eine Befestigungsabschnitt kann U-förmig ausgebildet sein und den wenigstens einen elastischen Gelenkkörper zumindest abschnittsweise umgeben. Der U-förmige Befestigungsabschnitt kann zwei U-Schenkel und einen die U-Schenkel verbindenden Querschenkel aufweisen. Die U-Schenkel können jeweils wenigstens eine Öffnung aufweisen, durch die sich eine Schraube zur Verbindung mit dem wenigstens einen elastischen Gelenkkörper erstrecken kann. Der Halterungsabschnitt kann einen Vorsprung mit wenigstens einer Öffnung aufweisen, die zur Verbindung mit einem Landwirtschaftsgerät dienen kann.
  • Im Folgenden werden beispielhafte Ausführungsformen mit Bezug auf die beigefügten Figuren beschrieben. Es stellen dar:
    • 1 bis 3 Ansichten einer Aufnahmevorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform;
    • 4 bis 8 Ansichten einer Aufnahmevorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform;
    • 9 bis 13 Ansichten einer Aufnahmevorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform; und
    • 14 bis 17 Ansichten einer Aufnahmevorrichtung gemäß einer vierten Ausführungsform.
  • 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Aufnahmevorrichtung 10. Die Aufnahmevorrichtung 10 weist eine Halterungseinrichtung 12, eine Aufnahmezinkenanordnung mit zwei Aufnahmezinken 14, 16 und einen elastischen Körper 18 auf. Der elastische Körper 18 verbindet die Aufnahmezinken 14 und 16 mit der Halterungseinrichtung 12. Die Aufnahmezinken 14 und 16 sind gemäß dieser Ausführungsform über einen Halterungsabschnitt 20 miteinander verbunden, sodass die Aufnahmezinken 14 und 16 mit ihrem Halterungsabschnitt 20 im Wesentlichen eine U-Form bilden. Der Halterungsabschnitt 20 erstreckt sich abschnittsweise in dem elastischen Körper 18. Die Aufnahmezinken 14, 16 sind über Kopplungselemente 22 und 24 kraftübertragend mit dem elastischen Körper 18 gekoppelt.
  • Die Halterungseinrichtung 12 weist ein Halterungselement 26 und ein Befestigungselement 28 auf. Mit dem Befestigungselement 28 ist der elastische Körper 18 an dem Halterungselement 26 befestigt. An dem Halterungselement 26 sind ferner zwei Vorsprünge 30 und 32 ausgebildet, die sich in Richtung der Kopplungselemente 22 und 24 erstrecken. Die Vorsprünge 30 und 32 sichern die Aufnahmezinken 14 und 16 in der vorbestimmten Position an dem elastischen Körper 18. Ferner sind an dem Halterungselement 26 weitere Vorsprünge 34 und 36 ausgebildet, die von dem elastischen Körper 18 weg zeigen und zur Befestigung der Aufnahmevorrichtung 10 an einem landwirtschaftlichen Gerät (nicht gezeigt) dienen können.
  • Der elastische Körper 18 hat eine zentrale Öffnung 38. Das Kopplungselement 22 und das Befestigungselement 28 erstrecken sich zumindest abschnittsweise durch die zentrale Öffnung 38. Der elastische Körper 18 hat im Wesentlichen die Form eines Dreiecks. Die Kopplungselemente 22 und 24 weisen Öffnungen 22a, 22b, 24a, 24b auf, über die sie miteinander verbunden werden können, um mit den Aufnahmezinken 14, 16 geklemmt zu werden.
  • 2 zeigt eine Draufsicht der Aufnahmevorrichtung 10. Die Aufnahmevorrichtung 10 hat die Halterungseinrichtung 12, die Aufnahmezinken 14, 16 und den elastischen Körper 18. Die Aufnahmezinken 14 und 16 bilden zusammen mit ihrem Halterungsabschnitt 20 im Wesentlichen eine U-Form. Die Aufnahmezinken 14 und 16 sind über die Kopplungselemente 22 und 24, von denen in 2 nur das Kopplungselement 24 gezeigt ist, mit dem elastischen Körper 18 gekoppelt. Die Aufnahmezinken 14 und 16 werden über die Vorsprünge 30, 32 an dem Halterungselement 26 in ihrer vorbestimmten Position an dem elastischen Körper 18 gehalten. Das Halterungselement 26 weist eine Ausnehmung 40 auf. In die Ausnehmung 40 kann eine Befestigungsnase 42 des Befestigungselements 28 eingreifen und sich an das Halterungselement 26 anlegen. Mit dem Befestigungselement 28 kann der elastische Körper 18 an dem Halterungselement 26 angebracht werden.
  • Das Kopplungselement 24 ist im Wesentlichen T-förmig ausgebildet. Das Kopplungselement 24 weist zwei Arme 24c und 24d auf, die mit jeweils einem der Aufnahmezinken 14, 16 verbunden sind. Das Kopplungselement 24 hat ferner einen mittleren Hauptabschnitt 24e, an dem sich der elastische Körper 18 mit einer seiner Außenflächen anlegen kann.
  • 3 zeigt eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie III-III in 2. Der elastische Körper 18 ist im Wesentlichen dreiecksförmig ausgebildet. Der elastische Körper hat zwei Schenkel 44, 46 und einen Biegebalken 48, der sich zwischen den Schenkeln 44 und 46 erstreckt. Die Schenkel 44 und 46 sind jeweils über einen Gelenkabschnitt 50 und 52 mit dem Biegebalken 48 verbunden. In dem elastischen Körper 18 ist eine Aufnahmeöffnung 54 zur Aufnahme des Halterungsabschnitts 20 ausgebildet, der die Aufnahmezinken 14 und 16 miteinander verbindet. Die Aufnahmeöffnung 54 ist am Übergang zwischen den beiden Schenkeln 44, 46 ausgebildet.
  • Der elastische Körper 18 weist eine Verstärkung 56 in Form einer Armierung auf. Die Armierung 56 kann beispielsweise eine Faden- und/oder Textilarmierung sein. Die Armierung 56 erstreckt sich in dem elastischen Körper 18. Gemäß dieser Ausführungsform ist die Armierung 56 als eine geschlossene Struktur ausgebildet. Die Armierung erstreckt sich um die Öffnung 38 herum. Die Armierung 56 erstreckt sich somit entlang der Schenkel 44, 46, des Biegebalkens 48 und der Gelenkabschnitte 50 und 52. Ferner umläuft die Armierung 56 auch die Aufnahmeöffnung 54 für den Halterungsabschnitt 20. Die Aufnahmeöffnung 54 ist an dem elastischen Körper 18 somit innerhalb der geschlossenen Armierung 56 ausgebildet.
  • In dem Biegebalken 18 weist die Armierung 56 einen vorbestimmten Verlauf auf. In dem Biegebalken 48 hat die Armierung 56 einen Scheitelpunkt 58. Ausgehend von dem Gelenkabschnitt 50 nähert sich die Armierung 56 der Außenfläche 60 des elastischen Körpers 18 an, wobei sie an dem Scheitelpunkt 58 der Außenseite 60 des elastischen Körpers 18 am nächsten liegt. Nach dem Scheitelpunkt 58 vergrößert sich der Abstand der Armierung 56 zu der Außenfläche 60 wieder in Richtung des Gelenkabschnitts 52. Im Bereich der Gelenkabschnitte 50 und 52 liegt kein oder nur ein sehr geringer Abstand zur Wandung W der Öffnung 38 vor. Durch die Einkerbungen 62 im Bereich der Gelenkabschnitte 50 und 52 kann die Innenseite der Armierung 56 an den Gelenkabschnitten 50 und 52 zumindest teilweise freigelegt und sichtbar sein. Ausgehend von den Gelenkabschnitten 50 und 52 vergrößert sich der Abstand der Armierung 56 zur Wandung W in den Schenkeln 44 und 46, wobei der Abstand zur Außenfläche 60 verringert wird. Der Abstand zur Außenfläche 60 ist in dem Bereich am geringsten, in dem die Armierung 56 die Aufnahmeöffnung 54 umläuft.
  • An der Außenseite 60 des elastischen Körpers 18 ist an dem Biegebalken 48 eine Einkerbung 64 ausgebildet. Die Einkerbung 64 ist in dem Bereich des Biegebalkens 48 ausgebildet, in dem sich auch der Scheitelpunkt 58 der Armierung 56 befindet. Zwischen dem Scheitelpunkt 58 der Armierung 56 und dem Ende der Einkerbung 64 ist somit nur eine dünne Schicht des elastischen Materials des elastischen Körpers 18 vorgesehen. An der Wandung W der Öffnung 38 ist eine Einkerbung 66 an dem Biegebalken 48 ausgebildet. Die Einkerbung 66 ist im Bereich des Scheitelpunkts 58 und der Einkerbung 64 an dem Biegebalken 48 ausgebildet. Zwischen der Einkerbung 66 und der Innenseite der Armierung 56 im Bereich des Scheitelpunkts 58 liegt ein relativ großer Abstand vor, d.h. zwischen der Armierung 56 und der Einkerbung 66 befindet sich relativ viel Material des elastischen Körpers 18.
  • Der elastische Körper 18 ist über die Kopplungselemente 22 und 24 mit den Aufnahmezinken 14 und 16 kraftübertragend gekoppelt. Das Kopplungselement 24 liegt im Bereich des Schenkels 44 an der Außenfläche 60 des elastischen Körpers 18 an. Das Kopplungselement 22 liegt im Bereich des Schenkels 44 an der Wandung W der Öffnung 38 an. An der Wandung W ist eine Nase 68 ausgebildet, die zur Positionierung der Kopplungselemente 22 und 24 an dem elastischen Körper 18 dient. Die Nase 68 gibt die korrekte Position der Kopplungselemente 22 und 24 an. Mit der Außenfläche 60 liegt der elastische Körper 18 im Bereich des Schenkels 46 an dem Halterungselement 26 an. Das Befestigungselement 28 liegt an der Wandung W an dem Schenkel 46 an und befestigt den elastischen Körper 18 (siehe 1 und 2) an der Halterungseinrichtung 12.
  • Die Aufnahmeöffnung 54 bildet zusammen mit dem Halterungsabschnitt 20 der Aufnahmezinken 14, 16 einen Schwenkpunkt, um den die Aufnahmezinken 14,16 bei einer Belastung verschwenken können. Bei einer Belastung wird die auf die Aufnahmezinken 14, 16 ausgeübte Kraft über die Kopplungselemente 22, 24 ganz oder teilweise in den elastischen Körper 18 eingeleitet. Der elastische Körper 18 wird dabei elastisch deformiert, wobei die Armierung 56 verhindert, dass Zugspannungen in dem Material des elastischen Körpers 18 entstehen. Der Biegebalken 48 kann nach innen in Richtung der Schenkel 44 und 46 gebogen werden. Bei einer Überlast kann der Biegebalken 48 ausknicken, sodass eine degressive Kennlinie des elastischen Körpers erreicht werden kann. Der Biegebalken 48 knickt insbesondere nach außen aus, was unter anderem durch den Verlauf der Armierung 56 im Biegebalken 48 erreicht wird.
  • Die 4 und 5 zeigen perspektivische Ansichten einer Aufnahmevorrichtung 10 gemäß einer weiteren Ausführungsform. Die Aufnahmevorrichtung 10 weist die Halterungseinrichtung 12, die Aufnahmezinken 14 und 16 sowie den elastischen Körper 18 auf. Der elastische Körper 18 koppelt die Aufnahmezinken 14, 16 mit der Halterungseinrichtung 12. Die Halterungseinrichtung 12 weist das Halterungselement 26 und die Befestigungselemente 70 und 72 auf, die über Schrauben 74 und 76 miteinander verbunden sind. Mit den Schrauben 74 und 76 kann der elastische Körper 18 abschnittsweise zwischen den Befestigungselementen 70 und 72 geklemmt werden. Das Befestigungselement 74 ist ferner mit einem Vorsprung 78 versehen, der ein Gewinde aufweist. Der Gewindevorsprung 78 erstreckt sich durch eine Öffnung 80 in dem Halterungselement 26. Der Gewindevorsprung 78 kann zur Verbindung der Aufnahmevorrichtung 10 mit einem landwirtschaftlichen Gerät (nicht gezeigt) dienen. An dem Halterungselement 26 ist ein Stützabschnitt 82 ausgebildet, an dem sich der elastische Körper 18 abstützen kann. Ferner sind an dem Befestigungselement 70 die Vorsprünge 30 und 32 ausgebildet, an denen sich die Aufnahmezinkenanordnung 14, 16 abstützen kann.
  • Der elastische Körper 18 ist über ein Kopplungselement 84, das gabelförmige Enden 86 und 88 hat, mit den Aufnahmezinken 14 und 16 gekoppelt. Die gabelförmigen Enden 86 und 88 erstrecken sich um die Aufnahmezinken 14, 16 abschnittsweise herum und koppeln den elastischen Körper 18 mit dem Aufnahmezinken 14, 16. Jedes gabelförmige Ende 86, 88 wird von zwei vorstehenden Abschnitten 86a, 88a, 88b gebildet, wobei sich die Aufnahmezinken 14, 16 zwischen den beiden vorstehenden Abschnitten 86a, 88a und 88b erstrecken.
  • 6 zeigt eine Seitenansicht der Aufnahmevorrichtung 10. In 6 ist der Aufnahmezinken 14 gezeigt, der über das Kopplungselement 84 mit dem elastischen Körper 18 verbunden ist. Das Kopplungselement 84 erstreckt sich durch den elastischen Körper. Die Vorsprünge 30, 32 (in 6 nur der Vorsprung 30 gezeigt) sichern die Aufnahmezinken 14 und 16, von denen in 6 nur der Aufnahmezinken 16 gezeigt ist, in ihrer vorbestimmten Position an dem elastischen Körper 18. Der elastische Körper 18 wird über die Befestigungselemente 70 und 72 und die Schraube 74 an der Halterungseinrichtung 12 angebracht. Die Befestigungselemente 70 und 72 sind mit dem Halterungselement 26 verbunden. An dem Halterungselement 26 ist der Stützabschnitt 82 ausgebildet, an den sich der elastische Körper 18 im Bereich des Schenkels 44 mit seiner Außenfläche 60 anlegen kann.
  • Der elastische Körper 18 ist im Wesentlichen in Form eines Dreiecks ausgebildet. Der elastische Körper 18 hat die zentrale Öffnung 38. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel wird die Öffnung 38 von einem Steg 90 in zwei Öffnungen 38a und 38b unterteilt. Der Steg 90 erstreckt sich ausgehend von dem Biegebalken 48 in Richtung des Vorsprungs 30 an dem Befestigungselement 70. Im Bereich dieses Vorsprungs 30 laufen auch die Schenkel 44 und 46 des elastischen Körpers 18 zusammen.
  • Der elastische Körper 18 weist die Armierung 56 auf, die sich um die zentrale Öffnung 38 herum erstreckt. Durch die Öffnung 38a erstreckt sich das Kopplungselement 84. Das Kopplungselement 84 befindet sich an dem Gelenkabschnitt 50 des elastischen Körpers und legt sich in diesem Bereich an die Wandung Wa der Öffnung 38a an. In dem Biegebalken 48 weist die Armierung 58 einen Scheitelpunkt 58 auf. Ausgehend von den Gelenkabschnitten 50 und 52 nähert sich die Armierung 56 bis zu ihrem Scheitelpunkt 58 an die Wandungen Wa und Wb der Öffnungen 38a und 38b an. An ihrem Scheitelpunkt 58 liegt die Armierung 56 den Wandungen Wa und Wb am nächsten. Ausgehend von dem Bereich, in dem der Scheitelpunkt 58 der Armierung 56 vorgesehen ist, erstreckt sich der Steg 90 durch die Öffnung 38. Der Steg 90 erstreckt sich somit ausgehend von der Innenseite der Armierung 56 durch die Öffnung 38 in Richtung des Vorsprungs 30. Der Steg 90 verbindet den Biegebalken 48 somit mit dem Schenkel 46 bzw. mit dem Bereich, in dem die Schenkel 44, 46 ineinander übergehen. An der Außenseite der Armierung 56 ist im Bereich des Scheitelpunkts 58 eine Aussparung 92 vorgesehen. Die Aussparung 92 erstreckt sich entlang eines vorbestimmten Abschnitts der Außenseite der Armierung 56. Eine weitere Aussparung 94 ist an der Innenseite der Armierung 56 im Bereich des Gelenkabschnitts 52 ausgebildet. In den Schenkeln 44 und 46 und auch im Bereich der Gelenkabschnitte 50 und 52 erstreckt sich die Armierung 56 mit einem im Wesentlichen konstanten Abstand zu der Außenfläche 60 in dem elastischen Körper 18.
  • 7 zeigt eine Rückansicht der Aufnahmevorrichtung 10. Der elastische Körper 18 wird über die Befestigungselemente 70 und 72 an der Halterungseinrichtung 12 angebracht. Dazu wird der elastische Körper 18 abschnittsweise zwischen den Befestigungselementen 70 und 72 über die Schrauben 74 und 76 geklemmt. An dem Befestigungselement 70 ist ein Gewindevorsprung 78 vorgesehen, der sich durch das Halterungselement 26 erstreckt. Mit dem Gewindeabschnitt 78 kann die Aufnahmevorrichtung 10 an einem nicht gezeigten landwirtschaftlichen Gerät angebracht werden.
  • Die Aufnahmezinken 14 und 16 sind gebogen. Ausgehend von dem die Aufnahmezinken 14 und 16 verbindenden Halterungsabschnitt 20 sind die Aufnahmezinken 14 und 16 bis zu den Abschnitten 86a und 88a des Kopplungselements 84 aufeinander zu bzw. nach innen gebogen. Im Bereich des Kopplungselements 84 bzw. nach dem Kopplungselement 84 sind die Aufnahmezinken 14, 16 nach außen gebogen, bevor sie sich in Richtung ihrer freien Enden im Wesentlichen parallel zueinander erstrecken.
  • 8 zeigt eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie VIII-VIII in 7. Der elastische Körper 18 stellt eine Verbindung zwischen der Halterungseinrichtung 12 und den Aufnahmezinken 14, 16, von denen in 8 nur der Aufnahmezinken 14 gezeigt ist, her. In dem elastischen Körper 18 ist eine Aussparung 96 ausgebildet, in der der Halterungsabschnitt 20 der Aufnahmezinken 14, 16 aufgenommen wird. An der Innenseite der Armierung 56 ist im Bereich des Schenkels 44 ein Vorsprung 98 ausgebildet, der den Halterungsabschnitt 20 in der Aussparung 96 hält.
  • Der Halterungsabschnitt 20 bildet in der Aussparung 96 einen Dreh- bzw. Schwenkpunkt, um den die Aufnahmezinken 14, 16 bei einer Belastung verschwenken können. Der Aufnahmezinken 14 erstreckt sich mit einem Abschnitt entlang des Schenkels 44 des elastischen Körpers 18. Das Kopplungselement 84 koppelt den Aufnahmezinken 14 an dem Gelenkabschnitt 50 mit dem elastischen Körper 18. Das Kopplungselement 84 liegt mit seiner Außenfläche an der Wandung Wa an dem Gelenkabschnitt 50 an. Der elastische Körper 18 ist in diesem Bereich so gestaltet, dass ein Materialkissen 100 in die Öffnung 38a ragt, um das Kopplungselement 84 in seiner vorbestimmten Position an dem Gelenkabschnitt 50 zu halten.
  • Die Armierung 56 erstreckt sich um die Öffnungen 38a und 38b sowie um die Aussparung 96 herum. Entlang der Schenkel 44, 46 und um die Aussparung 96 herum weist die Armierung 56 einen konstanten Abstand zu der Außenfläche 60 des elastischen Körpers 18 auf. In dem Biegebalken 48 vergrößert sich der Abstand der Armierung 56 zu der Außenfläche 60 bis zu dem Scheitelpunkt 58. Im Bereich des Biegebalkens 56 ist die Außenfläche 60 des elastischen Körpers 18 nach außen gewölbt, sodass sich der Abstand zwischen der Armierung 56 und der Außenfläche 60 des elastischen Körpers 18 auch aus diesem Grund erhöht. Die Armierung 56 ist in dem Biegebalken 48 in Richtung der Öffnungen 38a und 38b bzw. in Richtung des Stegs 90 nach innen gewölbt. Bis zum Scheitelpunkt 58 verringert sich der Abstand der Armierung 56 zu den Wandungen Wa und Wb der Öffnungen 38a und 38b. Am Scheitelpunkt 58 ist der Abstand zu den Wandungen Wa und Wb am geringsten. Der Steg 90 erstreckt sich zu dem Schenkel 46 des elastischen Körpers 18, d.h. der Steg 90 verbindet den Biegebalken 48 mit dem Schenkel 46. An den Gelenkabschnitten 50, 52, am Scheitelpunkt 58 und im Bereich der Aussparung 96 wird die Armierung 56 umgelenkt.
  • Die Halterungseinrichtung 12 umfasst das Halterungselement 26, die Befestigungselemente 70 und 72 und den Gewindevorsprung 78. Der Gewindevorsprung 78 ist Teil einer Schraube deren Schraubenkopf 102 zwischen dem Befestigungselement 70 und dem elastischen Körper 18 in 8 erkennbar ist. Das Befestigungselement 70 ist derart ausgebildet, dass es einen Aufnahmebereich für den Schraubenkopf 102 bildet. Der Gewindevorsprung 78 erstreckt sich durch eine Öffnung 80 in dem Halterungselement 26. Der Schenkel 46 des elastischen Körpers 18 wird abschnittsweise zwischen dem Befestigungselement 70 und dem Befestigungselement 72 geklemmt. Das Befestigungselement 72 liegt an der Wandung Wb der Öffnung 38b im Bereich des Schenkels 46 an. Die Außenfläche 60 des elastischen Körpers 18 liegt im Bereich des Schenkels 46 an dem Befestigungselement 70 an.
  • Die 9 und 10 zeigen Seitenansichten der Aufnahmevorrichtung 10, wobei 9 die Aufnahmevorrichtung 10 in der Ruhestellung bzw. der Ausgangsstellung und 10 die Aufnahmevorrichtung im belasteten Zustand zeigt. Die Belastung erfolgt aus Richtung des Pfeils F in 10. In der Ruhestellung liegt die Außenfläche 60 des elastischen Körpers 18 an dem Stützabschnitt 82 des Halterungselements 26 abschnittsweise an.
  • In 10 wurden die Aufnahmezinken 14 und 16, von denen in 10 nur der Aufnahmezinken 16 gezeigt ist, in Richtung des Pfeils F mit einer Kraft beaufschlagt. Der Aufnahmezinken 16 wurde unter elastischer Deformation des elastischen Körpers 18 aus seiner Ruhestellung ausgelenkt. Dadurch wurde die Außenfläche 60 des elastischen Körpers 18 im Bereich des Schenkels 44 von dem Stützabschnitt 82 bzw. von dessen freiem Ende abgehoben. Der Aufnahmezinken 16 verschwenkt dabei um den von dem Halterungsabschnitt 22 und der Aussparung 96 gebildeten Schwenkpunkt SP (siehe 8). Die auf den Aufnahmezinken 16 ausgeübte Kraft wird auf den elastischen Körper 18 übertragen, der durch die Belastung elastisch deformiert wird. Dabei knickt der Biegebalken 48 nach innen, d. h. in Richtung des Vorsprungs 30 an dem Befestigungselement 70. Der Steg 90, der in der Ruhestellung im Wesentlichen gerade verläuft, wurde aufgrund der Belastung verbogen wie in 10 erkennbar ist. Das Materialkissen 100 wird ebenfalls nach innen in Richtung des Schenkels 44 bewegt und verhindert, dass das Kopplungselement 84 aufgrund der Belastung von dem Gelenkabschnitt 50 weg bewegt und von der Wandung Wa der Öffnung 38a abgehoben wird. Durch die Biegung des Biegebalkens 48 nach innen und der Bewegung des Materialkissens 100 nach innen wurde die Öffnung 38a deutlich verkleinert. Bei einer Überlast kann der Biegebalken 48 nach innen in Richtung der Halterungseinrichtung 12 ausknicken, wodurch eine degressive Kennlinie erreicht wird.
  • 11 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Aufnahmevorrichtung 10 gemäß einer weiteren Ausführungsform. Die Aufnahmevorrichtung 10 weist die Halterungseinrichtung 12, die Aufnahmezinken 14 und 16 sowie zwei elastische Körper 18 und 104 auf. Die Halterungseinrichtung 12 hat ein Halterungselement 26 und zwei Befestigungselemente 70 und 72, die die elastischen Körper 18 und 104 und die Aufnahmezinken 14 und 16 an der Halterungseinrichtung 12 befestigen. Durch die Befestigungselemente 70 und 72 sowie das Halterungselement 26 erstreckt sich die Schraube mit dem Schraubenkopf 102 und dem Gewindeabschnitt 78. Über den Gewindeabschnitt 78 kann die Aufnahmevorrichtung 10 an einem landwirtschaftlichen Gerät (nicht gezeigt) angebracht werden. Wenn diese Schraube 78, 102 mit dem landwirtschaftlichen Gerät verbunden wird, können mit dieser Schraube 78, 102 der Schenkel 44 des elastischen Körpers 18 zwischen den Befestigungselementen 70 und 72 geklemmt und die Befestigungselemente 70, 72 an dem Halterungselement 26 angebracht werden.
  • Gemäß dieser Ausführungsform weisen die Aufnahmezinken 14 und 16 jeweils einen Kopplungsabschnitt 106 und 108 auf, der die Aufnahmezinken 14 und 16 kraftübertragend mit den elastischen Körpern 18 und 104 gekoppelt. Die Kopplungsabschnitte 106 und 108 erstrecken sich größtenteils innerhalb der elastischen Körper 18 und 104. Die Kopplungsabschnitte 106 und 108 sind über Verbindungsabschnitte 110 und 112 mit dem Halterungsabschnitt 20 verbunden. Die Kopplungsabschnitte 106 und 108 erstrecken sich im Wesentlichen parallel zu dem Halterungsabschnitt 20. Der Halterungsabschnitt 20 bildet zusammen mit einer entsprechenden Aussparung in den elastischen Körpern 18 und 104 einen Schwenkpunkt, um den die Aufnahmezinkenanordnung 14, 16 bei einer Belastung verschwenken kann.
  • 12 zeigt eine Draufsicht der Aufnahmevorrichtung 10. Die Aufnahmezinkenanordnung 14, 16 wird über die elastischen Körper 18 und 104 an der Halterungseinrichtung 12 befestigt. Die Halterungseinrichtung 12 setzt sich aus dem Halterungselement 26, den Befestigungselementen 70 und 72 sowie dem Gewindeabschnitt 78 zusammen. Der Gewindeabschnitt 78 erstreckt sich durch eine Öffnung 80 des Halterungselements 26. Die Befestigungselemente 70 und 72 klemmen die elastischen Körper 18 und 104 abschnittsweise, um diese an dem Halterungselement 26 anbringen zu können. An dem Halterungselement 26 sind Vorsprünge 34 und 36 vorgesehen, die sich parallel zu dem Gewindeabschnitt 78 erstrecken.
  • Die Aufnahmezinkenanordnung 14, 16 weist einen Halterungsabschnitt 20 und zwei Kopplungsabschnitte 106 und 108 auf. Die Kopplungsabschnitte 106 und 108 sind über die Verbindungsabschnitte 110 und 112 mit dem Halterungsabschnitt 20 verbunden. Die Kopplungsabschnitte 106 und 108 erstrecken sich im Wesentlichen parallel zu dem Halterungsabschnitt 20. Die Verbindungsabschnitte 110 und 112 erstrecken sich entlang der elastischen Körper 18 und 104 und im Wesentlichen parallel zueinander. Die Kopplungsabschnitte 106 und 108 erstrecken sich abschnittsweise durch die elastischen Körper 18 und 104 aufeinander zu, d.h. nach innen, bevor sie sich in Richtung ihrer freien Enden parallel zueinander erstrecken. Die Aufnahmezinken 14, 16 verlaufen im Wesentlichen rechtwinklig zu den Kopplungsabschnitten 106 und 108, die die Aufnahmezinkenanordnung 14, 16 mit den elastischen Körpern 18, 104 kraftübertragend koppeln.
  • 13 zeigt eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie XIII-XIII in 12. Die elastischen Körper 18 und 104 haben jeweils eine Armierung 56. Innerhalb der Armierung 56 sind an dem elastischen Körper 18 die Öffnungen 38a und 38b sowie die Aussparungen 96 und 114 ausgebildet. Die Aussparungen 96 und 114 nehmen den Halterungsabschnitt 20 und den Kopplungsabschnitt 106 des Aufnahmezinkens 14 auf. Der Halterungsabschnitt 20 und der Kopplungsabschnitt 106 werden über Materialkissen 98 und 100 in den Aussparungen 96 und 114 gehalten. Die Aussparung 96 bildet zusammen mit dem Halterungsabschnitt 20 den Schwenkpunkt, um den die Aufnahmezinkenanordnung 14, 16 bei einer Belastung verschwenken kann. Der Kopplungsabschnitt 106 kann eine auf die Aufnahmezinken 14, 16 ausgeübte Kraft in den elastischen Körper 18 einleiten. Das Materialkissen 100 verhindert dabei, dass im Belastungsfall der Kopplungsabschnitt 106 aus der Aussparung 114 bewegt werden kann. Im Belastungsfall nähern sich das Materialkissen 100 und der Schenkel 44 aneinander an, wobei die Öffnung 38a zusammengedrückt wird. Dadurch kann verhindert werden, dass der Kopplungsabschnitt 106 aus der Aussparung 114 bewegt wird. Gleiches gilt für das Materialkissen 98, das sich im Belastungsfall an den Steg 90 bzw. an den Biegebalken 48 annähert und so verhindern kann, dass der Halterungsabschnitt 20 aus der Aussparung 96 weg bewegt wird. Die Öffnung 38a wird umso stärker zusammengedrückt bzw. verkleinert, je größer die Auslenkung des Aufnahmezinkens 14 um den von dem Halterungsabschnitt 20 und der Aussparung 96 gebildeten Schwenkpunkt und damit die elastische Deformation des elastischen Körpers 18 ist. Der elastische Körper 18 ist so ausgebildet, dass sich die Befestigungskraft für die Aufnahmezinkenanordnung 14, 16 erhöht, je größer die Belastung des elastischen Körpers 18 ist.
  • Mit Ausnahme der Aussparungen 96 und 114 sowie der Materialkissen 98 und 100 entspricht der Aufbau des elastischen Körpers 18 im Wesentlichen dem Aufbau des elastischen Körpers, der mit Bezug auf die 4 bis 11 im Detail beschrieben wurde. Zur Vermeidung von Wiederholung wird in diesem Zusammenhang auf die Ausführungen bezüglich der 4 bis 11 verwiesen. Der elastische Körper 18 ist identisch zu dem elastischen Körper 104 ausgebildet.
  • 14 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Aufnahmevorrichtung 10 gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung. Die Aufnahmevorrichtung 10 weist die Halterungseinrichtung 12, die Aufnahmezinkenanordnung 14, 16 und einen elastischen Körper 18 auf. Der elastische Körper 18 koppelt die Aufnahmezinkenanordnung 14, 16 mit der Halterungseinrichtung 12. Die Aufnahmezinkenanordnung 14, 16 ist über eine Kopplungseinrichtung 116 mit dem elastischen Körper 18 verbunden. Die Kopplungseinrichtung 116 hat ein klammerförmiges Kopplungselement 118, das den elastischen Körper 18 abschnittsweise umgibt. Die Aufnahmezinken 14 und 16 sind über einen Halterungsabschnitt 20 miteinander verbunden. Der Halterungsabschnitt 20 liegt an dem klammerförmigen Element 118 an.
  • Die Halterungseinrichtung 12 weist einen Halterungsabschnitt 120 und einen Befestigungsabschnitt 122 auf. Der Befestigungsabschnitt 122 ist im Wesentlichen U-förmig ausgebildet und umgibt den elastischen Körper 18 abschnittsweise. Der Befestigungsabschnitt 122 ist über Schrauben 124 mit dem elastischen Körper 18 verbunden. Der Halterungsabschnitt 120 erstreckt sich abgewinkelt-von dem Befestigungsabschnitt 122 bzw. von dem elastischen Körper 18 weg. Der Halterungsabschnitt 120 hat einen Vorsprung 126 mit einer Öffnung 128, die zur Befestigung der Aufnahmevorrichtung 10 an einem nicht gezeigten landwirtschaftlichen Gerät dient.
  • 15 zeigt eine Ansicht der Aufnahmevorrichtung 10 von unten. Durch das klammerförmige Element 118 erstrecken sich die Aufnahmezinken 14 und 16. Dazu sind in dem klammerförmigen Element 118 Öffnungen 130, 132 ausgebildet. Die Aufnahmezinken 14 und 16 erstrecken sich ebenfalls durch den elastischen Körper 18. Der elastische Körper 18 gemäß dieser Ausführungsform ist eine Gelenkscheibe. Der elastische Körper 18 hat eine zentrale Öffnung 134, in der die Unterseite des Halterungsabschnitts 120 der Halterungseinrichtung 12 erkennbar ist. Die Halterungseinrichtung 12 wird über die Schrauben 124 und 136 mit dem elastischen Körper 18 verbunden. Die Schrauben 124 und 136 erstrecken sich ebenfalls durch den elastischen Körper 18.
  • 16 zeigt eine Draufsicht der Aufnahmevorrichtung 10. In 16 sind die Halterungseinrichtung 12, der elastische Körper 18 und die Aufnahmezinkenanordnung 14, 16 gezeigt. Die Befestigungseinrichtung 12 umfasst den Halterungsabschnitt 120 und den Befestigungsabschnitt 122. Der Befestigungsabschnitt 122 ist über die Schrauben 124 und 136 mit dem elastischen Körper 18 verbunden. Die Schrauben 124 und 136 werden über Muttern an dem elastischen Körper 18 bzw. dem Befestigungsabschnitt 122 gesichert.
  • 17 zeigt eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie XVII-XVII in 16. Die Halterungseinrichtung 12 weist einen im Wesentlichen U-förmigen Befestigungsabschnitt 122 auf. Der Befestigungsabschnitt 122 wird von zwei sich abschnittsweise parallel zueinander erstreckenden Schenkeln 122a und 122b gebildet, die über einen Querschenkel 122c miteinander verbunden sind. Die Schenkel 122a und 122b weisen jeweils eine Öffnung 138, 140 auf. An den Schenkel 122b schließt sich der Halterungsabschnitt 120 an, der sich abgewinkelt zu dem Schenkel 122b erstreckt. Der Halterungsabschnitt 120 hat einen Vorsprung 126 an dem eine Öffnung 128 ausgebildet ist.
  • In dem U-förmigen Befestigungsabschnitt 122 ist ein Abschnitt des elastischen Körpers 18 aufgenommen. Der elastische Körper 18 weist Buchsen 142 und 144 auf. Die Buchsen 142 und 144 sind in das elastische Material des elastischen Körpers 18 eingebettet. Die Buchse 142 dient zur Verbindung des elastischen Körpers 18 mit dem Befestigungsabschnitt 122. Zur Verbindung des Befestigungsabschnitts 122 mit dem elastischen Körper 18 kann sich die Schraube 124 durch die Öffnungen 138 und 140 der Schenkel 122a und 122b sowie durch die Buchse 142 erstrecken.
  • Durch die Buchse 144 erstreckt sich der Aufnahmezinken 14. Der Aufnahmezinken 14 erstreckt sich darüber hinaus durch die Öffnungen 146 und 148 in dem U-förmigen Kopplungselement 118. Das Kopplungselement 118 weist zwei sich im Wesentlichen parallel zueinander erstreckende U-Schenkel 118a und 118b auf, die über den Querschenkel 118c miteinander verbunden werden. Die Öffnung 146 ist in dem Schenkel 118b und die Öffnung 148 in dem Schenkel 118a ausgebildet. Die Öffnung 148 weist einen konischen Abschnitt auf, der abschnittsweise an der Außenfläche des Aufnahmezinkens 14 anlegt. Das Kopplungselement 118 umgibt einen Abschnitt des elastischen Körpers 18 klammerförmig. Die Schenkel 118a und 118b liegen an den Stirnflächen der Buchse 144 an. Der Halterungsabschnitt 20 der Aufnahmezinkenanordnung 14, 16 liegt an dem Schenkel 118b des Kopplungselements 118 an.
  • Der elastische Körper 18 weist eine Verstärkung auf. Die Verstärkung wird von Fadenpaketen gebildet, von denen in 17 nur das komplette Fadenpaket 150 gezeigt ist. Das Fadenpaket 150 umgibt die Buchsen 142 und 144 abschnittsweise und koppelt die Buchsen 142 und 144 kraftübertragend miteinander. Das Fadenpaket 150 erstreckt sich dazu abschnittsweise entlang der Außenumfangsflächen der Buchsen 142 und 144.
  • Wird eine Kraft beispielsweise in Richtung des Pfeils F auf die Aufnahmezinken 14, 16 ausgeübt, können die Aufnahmezinken 14, 16 unter elastischer Deformation des elastischen Körpers 18 relativ zu der Halterungseinrichtung 12 ausgelenkt werden. Die Fadenpakete 150 verhindern dabei, dass Zugspannungen in dem elastischen Körper 18 auftreten können. Die Aufnahmezinken 14, 16 können in Richtung des Pfeils S unter elastischer Deformation des elastischen Körpers 18 ausgelenkt werden. Bildlich gesprochen kann der elastische Körper 18 bei einer Belastung der Aufnahmezinkenanordnung 14, 16 in Richtung des Pfeils S nach oben oder nach unten gebogen werden und die auf die Aufnahmezinken 14, 16 ausgeübte Kraft ganz oder teilweise unter elastischer Deformation aufnehmen. Der Halterungsabschnitt 120 erstreckt sich von dem elastischen Körper 18 weg, um dem Bereich des elastischen Körpers 18 mit den Aufnahmezinken 14, 16 ausreichend Raum für eine Auslenkung in Richtung des Pfeils S nach oben in Richtung des Halterungsabschnitts 120 zu geben. Der Halterungsabschnitt 120 ist ferner derart ausgebildet, dass sich der elastische Körper 18 abschnittsweise bei einer Auslenkung der Aufnahmezinken 14, 16 an den Halterungsabschnitt 120 anlegen kann.
  • Durch die Verstärkung des wenigstens einen elastischen Körpers 18 kann die Lebensdauer der Aufnahmevorrichtung 10 deutlich erhöht werden. Dies liegt unter anderem darin begründet, dass mit der Verstärkung Zugspannungen in dem elastischen Körper 18 verhindert werden, die sich negativ auf die Lebensdauer des elastischen Körpers 18 auswirken könnten.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 102013109684 A1 [0002]

Claims (18)

  1. Aufnahmevorrichtung (10) für Landwirtschaftsgeräte, mit: wenigstens einer Halterungseinrichtung (12), die zur Verbindung mit dem Landwirtschaftsgerät ausgebildet ist, wenigstens einem Aufnahmezinken (14, 16), und wenigstens einem elastischen Körper (18), wobei der wenigstens eine elastische Körper (18) wenigstens eine Verstärkung (56, 150) aufweist, wobei der wenigstens eine elastische Körper (18) die wenigstens eine Halterungseinrichtung (12) und den wenigstens einen Aufnahmezinken (14, 16) verbindet, wobei der wenigstens eine Aufnahmezinken (14, 16) unter elastischer Deformation des wenigstens einen elastischen Körpers (18) relativ zu der wenigstens einen Halterungseinrichtung (12) auslenkbar ist.
  2. Aufnahmevorrichtung (10) nach Anspruch 1, wobei die wenigstens eine Verstärkung (56, 150) des elastischen Körpers (18) wenigstens eine Armierung (56, 150) ist, die sich zumindest teilweise in dem elastischen Körper (18) erstreckt.
  3. Aufnahmevorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Armierung (56, 150) eine Drahtarmierung, eine Fadenarmierung und/oder Textilarmierung ist.
  4. Aufnahmevorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei der wenigstens eine Aufnahmezinken (14, 16) wenigstens einen Halterungsabschnitt (20) hat, wobei der wenigstens eine elastische Körper (18) wenigstens eine Aufnahme (54, 96) für den wenigstens einen Halterungsabschnitt (20) aufweist.
  5. Aufnahmevorrichtung (10) nach Anspruch 4, wobei die wenigstens eine Aufnahme (54, 96) zusammen mit dem wenigstens einen Halterungsabschnitt (20) einen Schwenkpunkt festlegt, um den der wenigstens eine Aufnahmezinken (14, 16) verschwenkbar ist.
  6. Aufnahmevorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei der wenigstens eine elastische Körper (18) zumindest abschnittsweise so ausgebildet ist, dass der wenigstens eine elastische Körper (18) den wenigstens einen Aufnahmezinken (14, 16) in seiner vorbestimmten Position an dem elastischen Körper (18) hält.
  7. Aufnahmevorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei die Aufnahmevorrichtung (18) wenigstens ein Kopplungselement (22, 24, 84) aufweist, das den wenigstens einen Aufnahmezinken (14, 16) kraftübertragend mit dem wenigstens einen elastischen Körper (18) koppelt.
  8. Aufnahmevorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der wenigstens eine Aufnahmezinken (14, 16) wenigstens einen Kopplungsabschnitt (106, 108) aufweist, der den wenigstens einen Aufnahmezinken (14, 16) kraftübertragend mit dem wenigstens einen elastischen Körper (18) koppelt.
  9. Aufnahmevorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 8, wobei der elastische Körper (18) wenigstens eine zentrale Öffnung (38) aufweist, um die sich die wenigstens eine Armierung (56, 150) herum erstreckt.
  10. Aufnahmevorrichtung (10) nach Anspruch 9, wobei sich in der zentralen Öffnung (38) wenigstens ein Steg (90) erstreckt.
  11. Aufnahmevorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei der wenigstens eine elastische Körper (18) wenigstens einen Biegebalken (48) aufweist.
  12. Aufnahmevorrichtung (10) nach Anspruch 11, wobei der wenigstens eine elastische Körper (18) wenigstens zwei Schenkel (44, 46) aufweist, die jeweils über wenigstens einen Gelenkabschnitt (50, 52) mit dem wenigstens einen Biegebalken (48) verbunden sind.
  13. Aufnahmevorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 12, wobei die wenigstens eine Armierung (56) im Bereich des wenigstens einen Biegebalkens (48) wenigstens einen Scheitelpunkt (58) aufweist.
  14. Aufnahmevorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 13, wobei die wenigstens eine Armierung wenigstens ein Fadenpaket (150) aufweist.
  15. Aufnahmevorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei der wenigstens eine elastische Körper (18) wenigstens eine Buchse (140, 142) aufweist, durch die sich abschnittsweise der wenigstens eine Aufnahmezinken (14, 16) erstreckt.
  16. Aufnahmevorrichtung (10) nach Anspruch 14 oder 15, wobei der wenigstens eine elastische Körper (18) wenigstens zwei Buchsen (140, 142) aufweist, die über wenigstens ein Fadenpaket (150) miteinander verbunden sind, wobei sich in einer der Buchsen (140, 142) abschnittsweise der wenigstens eine Aufnahmezinken (14, 16) erstreckt und der wenigstens eine elastische Körper (18) über die andere Buchse (140, 142) mit der wenigstens einen Halterungseinrichtung (12) gekoppelt ist.
  17. Aufnahmevorrichtung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei die wenigstens eine Halterungseinrichtung (12) wenigstens ein Halterungselement (26) oder wenigstens einen Halterungsabschnitt (120) und wenigstens ein Befestigungselement (28, 70, 72) oder wenigstens einen Befestigungsabschnitt (122) aufweist, das oder der zur Verbindung der Halterungseinrichtung (12) mit dem wenigstens einen elastischen Körper (18) dient.
  18. Landwirtschaftsgerät mit wenigstens einer Aufnahmevorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 17.
DE102019001999.7A 2019-03-21 2019-03-21 Aufnahmevorrichtung für Landwirtschaftsgeräte Withdrawn DE102019001999A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1179035B (de) * 1961-08-14 1964-10-01 Int Harvester Co Zinkenbefestigung fuer landwirtschaftliche Maschinen, insbesondere Schwadenrechen
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