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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Hülsen.
Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere Hülsen, die
in Fahrzeugaufhängungssystemen
verwendet werden.
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Hintergrund
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Unabhängige Fahrzeugaufhängungssysteme
werden verwendet, um Stöße von der
Strasse und andere Vibrationen zu absorbieren und eine ruhigere
und bequemere Autofahrt zu liefern. Bei Aufhängungssystemen dieser Art wird
normalerweise eine Stabilisatorstange eingebaut, um den Rollwiderstand
zu erhöhen
und um die Steuerung zur Stabilität des Fahrzeugs zu verbessern.
Die Stabilisatorstange ist typischerweise eine Torsionsstange, die
sich quer zum Fahrzeug erstreckt. Sie hat an jedem Ende einen integralen
Kurbelarm vorgesehen. Die Stange wird vom Fahrzeugchassis benachbart
zu jedem Kurbelarm drehbar gehalten, und jeder Kurbelarm ist durch
eine Verbindungsanordnung an einen Lenkerarm gekoppelt.
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Wenn
das Fahrzeug Rollbewegungen verursachenden Kräften ausgesetzt ist, schwenken
die Kurbelarme relativ um die Längsachse
der Stange gegen den Torsionswiderstand der Stange. Torsionskräfte, die
durch die Kurbelarme ausgeübt
werden, drängen
die Lenkerarme des Fahrzeugs in ihre normale Position zurück. Diese
Art von Stabilisatorstange wirkt in so einer Weise, dass wenn ein
Paar linker und rechter Räder
sich zum Beispiel aufgrund eines Kurvenfahrmanövers auf einem unterschiedlichen Niveau
befindet, die Fahrzeugkarosserie durch den Torsionswiderstand der
Stabilisatorstange an übermäßigem Rollen
bzw. Schlingern oder zu einer Seite Lehnen gehindert wird.
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Die
Verbindungsanordnung, welche die Kurbelarme der Torsionsstange mit
der Fahrzeugkarosserie und den Lenkerarmen verbindet, ist im Allgemeinen
eine bolzenartige Anordnung. Beispiele solcher Anordnungen sind
zum Beispiel in den US-Patenten Nr. 4 944 523, 5 704 631, 6 402
171, 6 572 127 und der US-Patentanmeldung
Nr. 2003/0226939 beschrieben; welche jeweils hier durch Bezugnahme
in ihrer Gesamtheit eingeschlossen werden. Bei einer bolzenartigen
Anordnung werden im Allgemeinen ein geeignet bemessener Bolzen und
eine Scheibe verwendet, um die Stabilisatorstange mit dem Fahrzeuglenkerarm
zu verbinden. Hülsen,
die auf dem Bolzen montiert sind, gelangen mit den Außenflächen der
Stabilisatorstangenarme und den Fahrzeuglenkerarmen in Eingriff.
Ein Paar von ähnlich
geformten Hülsen
gelangt mit den Innenflächen
der jeweiligen Fahrzeugelemente in Eingriff und ist mit einem Paar
von inneren Scheiben in Eingriff, welche durch eine zylindrische
Buchse, welche auf dem Schaft des Bolzens montiert ist, in einer
vorbestimmten beabstandeten Entfernung gehalten werden.
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Konstruktionen
des Standes der Technik leiden im Allgemeinen an der Komplexität und an
Kostenproblemen. Solche Anordnungen weisen normalerweise mindestens
vier und manchmal sogar sechs verschiedene Komponenten auf. Ferner
wird die Montage dieser vielen Komponenten normalerweise an der
Fahrzeugfertigungslinie ausgeführt.
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Beschränkungen
bei derzeit erhältlichen
Aufhängungssystemen
schließen
Verbindungsanordnungen ein, die den Bolzen während der Winkelstellung des
Lenkerarms und/oder der Stabilisatorstange hohen Belastungsniveaus
aussetzen. Was benötigt wird,
sind verbesserte Hülsen,
die die Belastung auf den Bolzen in Aufhängungssystemen verringern.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Hülsen.
Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere Hülsen, die
in Fahrzeugaufhängungssystemen
verwendet werden.
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Bei
einigen Ausführungsformen
liefert die vorliegende Erfindung eine Hülse, die ein Basisende und
ein Domende aufweist, wobei die Hülse eine zylindrische Bohrung
darin aufweist, die vom Zentrum des Basisendes durch das Zentrum
des Domendes verläuft,
wobei die zylindrische Bohrung durch eine zylindrische Oberfläche definiert
ist, und einen Ringbund, der sich vom Domende der zylindrischen
Oberfläche
in die zylindrische Bohrung erstreckt. Bei einigen Ausführungsformen
hat das Basisende eine Ringnut darin zur Aufnahme einer Scheibe.
Bei einigen bevorzugten Ausführungsformen
ist die zylindrische Bohrung zur Aufnahme eines Befestigungselements
konfiguriert. Die Hülsen
der vorliegenden Erfindung sind nicht auf irgendein besonderes Material beschränkt. Tatsächlich werden
Hülsen
aus einer Vielzahl von Materialien in Erwägung gezogen. Bei einigen Ausführungsformen
ist die Hülse
aus einem Elastomermaterial gebildet. Bei einigen bevorzugten Ausführungsformen
ist das Elastomermaterial Synthesegummi.
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Bei
anderen Ausführungsformen
liefert die vorliegende Erfindung Systeme, die eine Verbindungsanordnung
aufweisen, wobei die Verbindungsanordnung eine erste Scheibe und
eine zweite Scheibe, und eine erste Hülse und eine zweite Hülse aufweist,
wobei die erste und zweite Hülse
jeweils ein Basisende und ein Domende aufweist und darin eine zylindrische
Bohrung hat, die vom Zentrum des Basisendes durch das Zentrum des
Domendes verläuft, wobei
die zylindrische Bohrung durch eine zylindrische Oberfläche definiert
ist, und einen Ringbund, der sich vom Domende der zylindrischen
Oberfläche in
die zylindrische Bohrung erstreckt, und wobei die Scheiben in den
Ringnuten der ersten und zweiten Hülse angeordnet sind; eine Stange
mit einer Öse darin,
wobei die Stange zwischen der ersten und zweiten Hülse so angeordnet
ist, dass die Domenden der ersten und zweiten Hülse jeweils mit der Stangenöse in Eingriff
gelangen; und ein Befestigungselement, das einen Kopf und einen
Schaft aufweist, wobei das Befestigungselement so positioniert ist,
dass der Befestigungselementschaft durch die erste Scheibe, durch
die erste Hülse,
durch die Stangenöse,
durch die zweite Hülse
und durch die zweite Scheibe verläuft.
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Bei
einigen Ausführungsformen
halten die Ringbunde der ersten und zweiten Hülse den Befestigungselementschaft
in koaxialer Ausrichtung mit der Verbindungsanordnung und der Stangenöse. Bei weiteren
Ausführungsformen
legt die Winkelstellung der Stange eine Belastung an die Domenden
der ersten und zweiten Hülse
an. Bei noch weiteren Ausführungsformen
verursacht die Belastung, dass die Ringbunde mit dem Befestigungselement
in Eingriff gelangen. Bei einigen bevorzugten Ausführungsformen
ist der Schaft ein Lenkerarm. Bei anderen bevorzugten Ausführungsformen
ist der Schaft eine Stabilisatorstange. Die Hülsen der Systeme der vorliegenden
Erfindung sind nicht auf irgendein besonderes Material beschränkt. Tatsächlich werden
Hülsen
aus einer Vielzahl von Materialien in Erwägung gezogen. Bei einigen Ausführungsformen
ist die Hülse
aus einem Elastomermaterial gebildet. Bei einigen bevorzugten Ausführungsformen
ist das Elastomermaterial Synthesegummi.
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Bei
anderen Ausführungsformen
liefert die vorliegende Erfindung Systeme, die eine Verbindungsanordnung
aufweisen, wobei die Verbindungsanordnung eine erste, zweite, dritte
und vierte Scheibe, eine erste, zweite, dritte und vierte Hülse, ein
Abstandshalterrohr, und eine Mutter aufweist, wobei die Hülsen jeweils
ein Basisende und ein Domende aufweisen und darin eine zylindrische
Bohrung aufweisen, die vom Zentrum des Basisendes durch das Zentrum
des Domendes verläuft,
wobei die zylindrische Bohrung durch eine zylindrische Fläche definiert
ist, und einen Ringbund, der sich vom Domende der zylindrischen
Fläche
in die zylindrische Bohrung erstreckt, wobei das Abstandshalterrohr
zwischen der zweiten und der dritten Hülse angeordnet ist, und wobei
die erste, zweite, dritte und vierte Scheibe entsprechend in den
Ringnuten der ersten, zweiten, dritten und vierten Hülse angeordnet
ist, wobei die Mutter nach der vierte Scheibe angeordnet ist, einen Lenkerarm
mit einer Öse
darin, wobei der Lenkerarm zwischen der ersten und der zweiten Hülse so angeordnet
ist, dass die Domenden mit der Lenkerarmöse in Eingriff gelangen; eine
Stabilisatorstange mit einer Öse
darin, wobei die Stabilisatorstange zwischen der dritten und der
vierten Hülse
so angeordnet ist, dass die Domenden mit der Stabilisatorstangenöse in Eingriff
gelangen; ein Befestigungselement, das einen Kopf und einen Schaft
aufweist, wobei das Befestigungselement so angeordnet ist, dass
der Befestigungselementschaft durch die erste Scheibe, durch die
erste Hülse,
durch die Lenkerarmöse,
durch die zweite Hülse,
durch die zweite Scheibe, durch die Abstandshalterstange, durch
die dritte Scheibe, durch die dritte Hülse, durch die Stabilisatorstangeöse, durch
die vierte Hülse,
durch die vierte Scheibe und durch die Mutter verläuft.
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Bei
einigen Ausführungsformen
halten die Ringbunde der Hülsen
den Befestigungselementschaft in koaxialer Ausrichtung mit der Verbindungsanordnung
und der Lenkerarmöse
und der Stabilisatorstangenöse.
Bei einigen bevorzugten Ausführungsformen
legt die Winkelstellung des Lenkerarms eine Belastung an die Domenden
der ersten und zweiten Hülsen
an. Bei anderen bevorzugten Ausführungsformen
legt die Stabilisatorstange eine Belastung an die Domenden der dritten
und vierten Hülsen an.
Bei noch weiter bevorzugten Ausführungsformen verursacht
die Belastung, dass die Ringbunde mit dem Befestigungselement in
Eingriff gelangen. Die Hülsen
der vorliegenden Erfindung sind nicht auf irgendein bestimmtes Material
beschränkt.
Tatsächlich werden
Hülsen
aus einer Vielzahl von Materialien in Erwägung gezogen. Bei einigen Ausführungsformen wird
die Hülse
aus einem Elastomermaterial hergestellt. Bei einigen bevorzugten
Ausführungsformen ist
das Elastomermaterial Synthesegummi.
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Beschreibung
der Zeichnungsfiguren
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1 zeigt
eine Querschnittsansicht einer Hülse
der vorliegenden Erfindung.
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2 stellt
eine Perspektive einer Hülse
der vorliegenden Erfindung vom Basisende durch das Domende dar.
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3 stellt
eine Seitenansicht eines Fahrzeugaufhängungssystems im Querschnitt
dar.
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4 stellt
eine Seitenansicht eines Fahrzeugaufhängungssystems im Querschnitt
dar, wobei die Stange sich in einer Winkelstellung befindet.
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5 stellt
eine Seitenansicht einer Ausführungsform
eines Fahrzeugaufhängungssystems
im Querschnitt dar.
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Detaillierte
Beschreibung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Hülsen.
Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere Hülsen, die
in Fahrzeugaufhängungssystemen
verwendet werden. Die 1–5 stellen
verschiedene bevorzugte Ausführungsformen
der Hülsen
und Aufhängungssysteme
der vorliegenden Erfindung dar. Die vorliegende Erfindung ist nicht
auf diese besonderen Ausführungsformen
beschränkt.
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Die
Hülsen
der vorliegenden Erfindung sind anwendbar zur Aufnahme und Befestigung
von Befestigungselementen (z.B. Bolzen bzw. Schrauben) in Löchern. Bei
bevorzugten Ausführungsformen
finden die Hülsen
der vorliegenden Erfindung Anwendung in Fahrzeugaufhängungssystemen
als Mittel zur Befestigung von Befestigungselementen in den Ösen von
Stabilisatorstangen und/oder Lenkerarmen. Die Verwendung von Hülsen ist
Standard in modernen Fahrzeugaufhängungssystemen. Die Hülsen der
vorliegenden Erfindung liefern zahlreiche Vorteile gegenüber den
Hülsen
des Standes der Technik, einschließlich, aber nicht darauf beschränkt, erhöhter Haltbarkeit.
Zusätzlich
liefern Fahrzeugaufhängungssysteme,
die die Hülsen
der vorliegenden Erfindung verwenden, zahlreiche Vorteile gegenüber Fahrzeugaufhängungssystemen
des Standes der Technik einschließlich, aber nicht darauf beschränkt, 1)
verringerter Belastung auf die Hülsen
während
der Winkelstellung des Lenkerarms und/oder der Stabilisatorstange,
2) verringertem Verschieben des Befestigungselements aus der koaxialen
Ausrichtung mit der Verbindungsanordnung, und 3) erhöhter Lebensdauer
des Fahrzeugaufhängungssystems.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf irgendeinen besonderen Mechanismus
beschränkt.
Tatsächlich
ist ein Verständnis
des Mechanismus nicht notwendig, um die vorliegende Erfindung auszuführen. Nichtsdestotrotz wird
es in Erwägung
gezogen, dass die Hülse
nach dem Prinzip funktioniert, dass die Verteilung von Winkelstellungs-Belastung auf einen
kleineren Bereich des Hülsenkörpers und
des Befestigungselements zu einer erhöhten Hülsenhaltbarkeit und einer verlängerten
Lebensdauer des Fahrzeugaufhängungssystems
führt (unten
detaillierter beschrieben).
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1 zeigt
eine Seitenansicht einer Ausführungsform
einer Hülse 100 der
vorliegenden Erfindung im Schnitt. Die Hülse 100 ist nicht
auf eine besondere Materialzusammensetzung beschränkt (z.B. Synthesegummi,
Naturkautschuk, Elastomermaterial, Polyurethan oder eine Mischung
davon). Bei bevorzugten Ausführungsformen
ist die Materialzusammensetzung der Hülse 100 Synthesegummi.
Die Hülse 100 ist
nicht auf eine besondere Form beschränkt (oval geformt, domartig).
Bei bevorzugten Ausführungsformen
ist Hülse 100 domartig
gewölbt.
Bei bevorzugten Ausführungsformen
ist die Hülse 100 so konfiguriert,
dass sie ein Befestigungselement (z.B. ein Gewindebefestigungselement,
Bolzen) in einem Fahrzeugaufhängungssystem
aufnimmt und befestigt (unten detaillierter beschrieben).
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Noch
mit Bezug auf 1 weist bei einigen Ausführungsformen
die Hülse 100 im
Allgemeinen ein Basisende 110 und ein Domende 120 auf.
Bei bevorzugten Ausführungsformen
hat die Hülse 100 zusätzlich eine
zylindrische Bohrung 130 darin, die von ungefähr dem Zentrum
des Basisendes 110 durch das ungefähre Zentrum des Domendes 120 verläuft. Bei
bevorzugten Ausführungsformen
ist die zylindrische Bohrung 130 durch eine zylindrische
Fläche 140 definiert.
Die zylindrische Bohrung 120 ist nicht auf eine besondere
Durchmesserabmessung beschränkt.
Bei bevorzugten Ausführungsformen
ist die zylindrische Bohrung 130 so konfiguriert, dass
sie ein Befestigungselement aufnimmt und befestigt (unten detaillierter
beschrieben).
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Noch
mit Bezug auf 1 erstreckt sich bei bevorzugten
Ausführungsformen
ein Ringbund 150 vom Domende 120 der zylindrischen
Fläche 140 in die
zylindrische Bohrung 130. Der Ringbund 150 verringert
die Größe der zylindrischen
Bohrung 130 in dem Domende 120. Der Ringbund 150 ist
nicht auf eine besondere Größe beschränkt. Bei
bevorzugten Ausführungsformen
dient, wenn die Hülsenanordnung 100 ein
Befestigungselement in einem Fahrzeugaufhängungssystem aufnimmt, der
Ringbund 150 zum Festhalten des Befestigungselements in
koaxialer Ausrichtung, und bei der Winkelstellung eines Lenkerarms
und/oder einer Stabilisatorstange gelangt der Ringbund 150 mit
dem Befestigungselement in Eingriff und reduziert dadurch die Belastung auf
das Befestigungselement und die Hülse 100 (unten detaillierter
beschrieben).
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Noch
mit Bezug auf 1 hat bei bevorzugten Ausführungsformen
das Basisende 110 eine Ringnut 160 darin zur Aufnahme
einer Scheibe. Die Ringnut 160 ist von einem Basisendeinfassungsbund 170 umgeben.
Bei bevorzugten Ausführungsformen unterstützt die
Scheibe, wenn die Hülse 100 eine Scheibe
und ein Befestigungselement in einem Fahrzeugaufhängungssystem
aufnimmt, ferner den Ringbund 150 beim Festhalten des Befestigungselements in
koaxialer Ausrichtung (unten detaillierter beschrieben).
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2 stellt
eine Perspektive der Hülse 100 vom
Basisende 110 durch das Domende 120 dar. Wie gezeigt
hat die Hülse 100 eine
zylindrische Bohrung 130 darin, die vom Zentrum des Basisendes 110 durch
das Zentrum des Domendes 120 verläuft, wobei die zylindrische
Bohrung 130 durch eine zylindrische Fläche 140 begrenzt ist.
Zusätzlich
erstreckt sich ein Ringbund 150 vom Domende 120 der
zylindrischen Fläche 140 in
die zylindrische Bohrung 130, und das Basisende 110 hat
eine Ringnut 160 darin, die von einem Basisendeinfassungsbund 170 zur Aufnahme
einer Scheibe umgeben ist, wobei die Ringnut 160 von einem
Basisendeinfassungsbund 170 umgeben ist.
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3 stellt
eine Seitenansicht einer Ausführungsform
eines Fahrzeugaufhängungssystems
der vorliegenden Erfindung im Schnitt dar. Wie dargestellt ist eine
Stange 180 (z.B. ein Lenkerarm, eine Stabilisatorstange)
mit einer Öse 190 zwischen
zwei Hülsen 100 so
angeordnet, dass die jeweiligen Domenden 120 mit der Öse 190 in
Eingriff gelangen. Zusätzlich
haben die Hülsen 100 jeweils
eine zylindrische Bohrung 130 darin, die vom Zentrum des
Basisendes 110 durch das Zentrum des Domendes 120 verläuft, wobei
die zylindrische Bohrung 130 durch eine zylindrische Fläche 140 definiert
ist. Zusätzlich haben,
wie dargestellt, die Hülsen 100 je
einen Ringbund 150, der sich von dem Domende 120 der
zylindrischen Fläche 140 in
die zylindrische Bohrung 130 erstreckt, und das Basisende 110 hat
eine Ringnut 160 darin, die von einem Basisendeinfassungsbund 170 zur
Aufnahme einer Scheibe umgeben ist, wobei die Ringnut 160 von
einem Basisendeinfassungsbund 170 umgeben ist. Die Scheiben 200 sind
in den Ringnuten 160 der jeweiligen Hülsen 100 angeordnet und
sind durch die jeweiligen Basisendeinfassungsbunde 170 in
ihrer Position fixiert.
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Noch
mit Bezug auf 3 enthält das System ferner ein Befestigungselement 210 (z.B.
einen Bolzen bzw. eine Schraube) mit einem Befestigungselementkopf 220 und
einem Befestigungselementschaft 230. Wie dargestellt ist
der Befestigungselementkopf 220 am Basisende 110 angeordnet
und in Kontakt mit einer Scheibe 200. Der Befestigungselementschaft 230 ist
dargestellt, wie er sich durch die Scheiben 200, die Hülsen 100 und
die Stangenöse 190 erstreckt.
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4 zeigt
eine Querschnittsseitenansicht einer Kombination mit einem Fahrzeugaufhängungssystem,
wobei sich die Stange 180 in einer Winkelstellung befindet.
Wie dargestellt ist eine Stange 180 (z.B. ein Lenkerarm,
eine Stabilisatorstange) mit einer Öse 190 zwischen zwei
Hülsen 100 so
angeordnet, dass die jeweiligen Domenden 120 mit der Öse 190 in
Eingriff gelangen. Zusätzlich
haben die Hülsen 100 je
eine zylindrische Bohrung 130 darin, die vom Zentrum des
Basisendes 110 durch das Zentrum des Domendes 120 verläuft, wobei
die zylindrische Bohrung 130 durch eine zylindrische Fläche 140 definiert ist.
Zusätzlich
haben die Hülsen 100,
wie dargestellt, je einen Ringbund 150, der sich vom Domende 120 der zylindrischen
Fläche 140 in
die zylindrische Bohrung 130 erstreckt, und das Basisende 110 hat
eine Ringnut 160 darin, die von einem Basisendeinfassungsbund 170 zur
Aufnahme einer Scheibe umgeben ist, wobei die Ringnut 160 von
einem Basisendeinfassungsbund 170 umgeben ist. Scheiben 200 sind
in den Ringnuten 160 der jeweiligen Hülsen 100 angeordnet
und werden von den jeweiligen Basisendeinfassungsbunden 170 in
Position fixiert.
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Noch
mit Bezug auf 4 ist die Stange 180 dargestellt,
welche sich in einer Winkelstellung in Richtung zum Befestigungselementkopf 220 hin
befindet. Solch eine Winkelstellung verursacht, dass die Stange 180 weiter
mit den Domenden 120 in Eingriff gelangt, was zu einer
Komprimierung der Domenden 120 führt. Wenn die Domenden 120 komprimiert
werden, werden die Ringbunde 150 der jeweiligen Hülsen 100 dazu
gedrängt,
mit dem Befestigungselementschaft 230 in Eingriff zu gelangen,
wodurch die Belastung von der Winkelstellung der Stange 180 auf den
Befestigungselementschaft 180 verschoben wird.
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5 zeigt
eine Seitenansicht einer Ausführungsform
eines alternativen Fahrzeugaufhängungssystems
im Schnitt. Wie dargestellt enthält
das Fahrzeugaufhängungssystem
in der dargestellten Reihenfolge ein Befestigungselement 300 mit
einem Befestigungselementkopf 310 und einem Befestigungselementschaft 320,
eine erste Scheibe 330, eine erste Hülse 340, einen Lenkerarm 350 mit
einer Lenkerarmöse 360,
eine zweite Hülse 370,
eine zweite Scheibe 380, ein Abstandshalterrohr 390,
eine dritte Scheibe 400, eine dritte Hülse 410, eine Stabilisatorstange 420 mit
einer Stabilisatorstangenöse 430, eine
vierte Hülse 440,
eine vierte Scheibe 450 und eine Mutter 460. Die
zweite und dritte Scheibe 380 und 400 haben jeweils
Flansche zur Aufnahme des Abstandshalterrohrs 390.
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Noch
mit Bezug auf 5 weist jede der Hülsen 340, 370, 410 und 440 im
Allgemeinen ein Basisende 470 und ein Domende 480 auf.
Zusätzlich
haben die Hülsen 340, 370, 410 und 440 je
eine zylindrische Bohrung 490 darin, die vom Zentrum des
Basisendes 470 durch das Zentrum des Domendes 480 verläuft, wobei
die zylindrische Bohrung 490 durch eine zylindrische Fläche 500 definiert
ist. Zusätzlich haben,
wie dargestellt, die Hülsen 340, 370, 410 und 440 je
einen Ringbund 510, der sich vom Domende 480 der
zylindrischen Fläche 500 in
die zylindrische Bohrung 490 erstreckt, und das Basisende 470 hat eine
Ringnut 520 darin, die von einem Basisendeinfassungsbund 530 zur
Aufnahme der Scheiben 330, 380, 400 und 450 umgeben
ist.
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Noch
mit Bezug auf 5 ist der Lenkerarm 350 zwischen
den ersten und zweiten Hülsen 340, 370 so
positioniert, dass die jeweiligen Domenden 480 mit der
Lenkerarmöse 360 in
einer Weise in Eingriff gelangen, die einen Durchgang erzeugt. In ähnlicher
Weise ist die Stabilisatorstange 420 zwischen der dritten
und vierten Hülse 410, 430 so
angeordnet, dass die jeweiligen Domenden 480 mit der Stabilisatorstangeöse 430 in
einer Weise in Eingriff gelangen, die einen Durchgang erzeugt. Die
Scheiben 330, 380, 400 und 450 sind
in den Ringnuten 520 und den Basisendeinfassungsbunden 530 der
jeweiligen Hülsen 340, 370, 410 und 440 befestigt.
Das Abstandshalterrohr 390 ist zwischen der zweiten und
dritten Scheibe 380 und 400 so angeordnet, dass
das Abstandshalterrohr 390 mit den Flanschen der zweiten und
dritten Scheibe 380 und 400 in Eingriff gelangt. Die
Flansche der zweiten und dritten Scheibe 380 und 400 dienen
dazu zu verhindern, dass das Abstandhalterrohr 390 mit
dem Befestigungselementschaft 320 in Eingriff gelangt.
Das Abstandshalterrohr 390 befestigt die zweite und dritte
Hülse 370 und 410 gegen
den Lenkerarm 350 bzw. die Stabilisatorstange 420.
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Noch
mit Bezug auf 5 ist der Befestigungselementkopf 310 an
der Schnittstelle der ersten Scheibe 330 und dem Basisende 470 der
ersten Hülse 340 angeordnet.
Der Befestigungselementschaft 320 ist in koaxialer Ausrichtung
mit dem Fahrzeugaufhängungssystem
angeordnet. Der Befestigungselementschaft 320 ist in dem
Durchgang angeordnet, der durch die Ausrichtung der Scheiben 330, 380, 400 und 450,
die Hülsen 340, 370, 410 und 440, die
Lenkerarmöse 360,
das Abstandshalterrohr 390 und die Stabilisatorstangenöse 430 erzeugt
wird. Zusätzlich
erstreckt sich, wie dargestellt, der Befestigungselementschaft 320 über die
vierte Scheibe 450 hinaus. Die Mutter 460 gelangt
mit der vierten Scheibe 450 in Eingriff, wodurch die erste
und vierte Hülse 340 und 440 gegen
den Lenkerarm 350 bzw. die Stabilisatorstange 420 festgezogen
werden. Zusätzlich dient
die Mutter 460 dazu, das Befestigungselement 300 in
einer verriegelten Position im Fahrzeugaufhängungssystem zu sichern.
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Noch
mit Bezug auf 5 dienen die Ringbunde 510 der
Hülsen 340, 370, 410 und 440 dazu, den
Befestigungselementschaft 320 in koaxialer Ausrichtung
bei der Winkelstellung des Lenkerarms 350 und/oder der
Stabilisatorstange 420 zu halten.
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Die
Hülsen
der vorliegenden Erfindung stellen eine Verbesserung gegenüber den
Hülsen
des Standes der Technik ohne Domende-Öffnungsrippen dar. Bei der
Winkelstellung eines Lenkerarms oder einer Stabilisatorstange in
einem Fahrzeugaufhängungssystem
wird die Hülse
gezwungen sich zu biegen und die Winkelstellungsbelastung über eine
große
Fläche
aufzunehmen und sie über
einen breiten Bereich des Befestigungselementschaftes zu verschieben.
Solch eine Annahme und Verschiebung der Winkelstellungsbelastung
gefährdet
die Haltbarkeit der Hülse
und des Befestigungselementschafts. Die Hülsen der vorliegenden Erfindung
gelangen bei der Winkelstellung des Lenkerarms und/oder der Stabilisatorstange
aufgrund der Domende-Öffnungsrippen
mit einem kleineren Bereich des Befestigungselementschaftes in Eingriff.
In der Tat gelangen nur die Domende-Öffnungsrippen mit dem Befestigungselementschaft
in Eingriff, wodurch der Bereich der Hülse verringert wird, der die
Winkelstellungsbelastung aufnimmt. Zusätzlich ist der Bereich des
Befestigungselementschaftes, der die Winkelstellungsbelastung aufnimmt,
auf den reduziert, der durch die Domende-Öffnungsrippen verteilt wird.
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Alle
Veröffentlichungen
und Patente, die in der obigen Beschreibung erwähnt sind, werden hier durch
Bezugnahme eingeschlossen. Obwohl die Erfindung in Verbindung mit
speziellen bevorzugten Ausführungsformen
beschrieben wurde, sollte es klar sein, dass die Erfindung wie beansprucht,
nicht unangemessen auf solche speziellen Ausführungsformen beschränkt ist.
Tatsächlich
sollen verschiedene Abwandlungen der beschriebenen Weisen zur Ausführung der
Erfindung, die einem Fachmann im relevanten Fachgebiet offensichtlich
sind, in den Schutzumfang der folgenden Ansprüche fallen.