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DE102018002864A1 - Lernvorrichtung zur Selbstkontrolle mit multiple-choice-Struktur - Google Patents

Lernvorrichtung zur Selbstkontrolle mit multiple-choice-Struktur Download PDF

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DE102018002864A1
DE102018002864A1 DE102018002864.0A DE102018002864A DE102018002864A1 DE 102018002864 A1 DE102018002864 A1 DE 102018002864A1 DE 102018002864 A DE102018002864 A DE 102018002864A DE 102018002864 A1 DE102018002864 A1 DE 102018002864A1
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    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B3/00Manually or mechanically operated teaching appliances working with questions and answers
    • G09B3/06Manually or mechanically operated teaching appliances working with questions and answers of the multiple-choice answer type, i.e. where a given question is provided with a series of answers and a choice has to be made

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Abstract

Die Erfindung richtet sich auf eine Lernvorrichtung zur Selbstkontrolle, umfassend wenigstens zwei flächige, entlang einer gemeinsamen Kante gelenkig zusammenhängende Informationsträger mit jeweils zwei Seiten, woran an einem ersten der beiden Informationsträger wenigstens mehrere Aufgabenfelder angeordnet sind und an einem zweiten der beiden Informationsträger wenigstens mehrere Lösungsfelder, wobei die beiden Informationsträger in Richtung der gemeinsamen Kante gegeneinander verschiebbar sind, so dass einander zugeordnete Aufgaben- und Lösungsfelder bei aufgeklappter Lernvorrichtung in eine gemeinsame Flucht gebracht werden können, wobei ferner jedem Aufgabenfeld eines von paarweise unterschiedlichen, alphanumerischen oder graphischen Symbolen zugeordnet ist, welches sich an dem ersten Informationsträger auf der Seite des Aufgabenfeldes im Bereich des der gemeinsamen Kante abgewandten Randes befindet, und wobei jedem Lösungsfeld eines von paarweise unterschiedlichen, alphanumerischen oder graphischen Symbolen zugeordnet ist, welches sich an dem zweiten Informationsträger auf der dem Aufgabenfeld abgewandten Seite im Bereich des der gemeinsamen Kante abgewandten Randes befindet, und wobei schließlich jedem Aufgabenfeld und dem jeweils zugeordneten Lösungsfeld jeweils gleiche alphanumerische oder graphische Symbole zugeordnet sind, die bei einer gemeinsamen Flucht des Aufgaben- und zugeordneten Lösungsfeldes bei zusammengeklappter Lernvorrichtung nebeneinander in einer gemeinsamen Flucht liegen und anhanddessen eine Überprüfung der Richtigkeit der eingestellten Lösung erlauben.

Description

  • Die Erfindung richtet sich auf eine Lernvorrichtung zur Selbstkontrolle, umfassend wenigstens zwei flächige, entlang einer gemeinsamen Kante gelenkig zusammenhängende Informationsträger mit jeweils zwei Seiten, woran an einem ersten der beiden Informationsträger wenigstens mehrere Aufgabenfelder angeordnet sind und an einem zweiten der beiden Informationsträger wenigstens mehrere Lösungsfelder.
  • Die DE 10 2005 054 854 B4 beschreibt eine gattungsgemäße Lernvorrichtung zur Selbstkontrolle. Dort sind die einzelnen Informationsträger wie die Seiten eines Buchs zusammenghalten. Bei aufgeschlagenem Buch sind jeweils auf der linken Seite Aufgabenfelder zu sehen und auf der rechten Seite die jeweils entsprechenden Lösungsfelder. An der peripheren Kante des rückwärtigen Einbanddeckels dieses Buchs ist ein umklappbarer Abschnitt des Deckels über einen Zwischenabschnitt beweglich gehalten. Der umklappbare Abschnitt wird zunächst nach innen über die Lösungsfelder geklappt, so dass diese nicht sichtbar sind. Auf der nun oben liegenden Seite des umklappbaren Abschnitts können die Lösungen aufgeschrieben werden, vorzugsweise in löschbarer Form wie z.B. mit einem Filzstift auf eine glatte Kunststoffoberfläche. Anschließend wird der umklappbare Abschnitt nach rechts außen verschoben, was durch Umklappen des beweglichen Zwischenabschnitts möglich ist. Dabei wird nun der rechte Informationsträger sichtbar, und die dortigen Lösungen können mit den notierten Lösungen verglichen werden.
  • Da sich bei der vorbekannten Lernvorrichtung zur Selbstkontrolle die fest miteinander verbundenen Aufgaben- und Lösungsfelder stets auf der selben Höhe befinden, ist vor dem Umschlagen des umklappbaren Abschnitts an dem hinteren Einbanddeckel kurzzeitig neben jedem Aufgabenfeld die richtige Lösung sichtbar, so dass bei dieser Vorrichtung ein Spicken leicht möglich ist.
  • Aus den Nachteilen des beschriebenen Standes der Technik resultiert das die Erfindung initiierende Problem, eine gattungsgemäße Lernvorrichtung zur Selbstkontrolle derart weiterzubilden, dass ein Spicken schwer bis unmöglich ist.
  • Die Lösung dieses Problems gelingt dadurch, dass
    1. a) die beiden Informationsträger in Richtung der benachbarten Kanten gegeneinander verschiebbar sind, so dass einander zugeordnete Aufgaben- und Lösungsfelder bei aufgeklappter Lernvorrichtung in eine gemeinsame Flucht gebracht werden können,
    2. b) wobei jedem Aufgabenfeld eines von paarweise unterschiedlichen, alphanumerischen oder graphischen Symbolen zugeordnet ist, welches sich an dem ersten Informationsträger auf der Seite des Aufgabenfeldes, vorzugsweise im Bereich des den benachbarten Kanten abgewandten Randes, befindet,
    3. c) wobei jedem Lösungsfeld eines von paarweise unterschiedlichen, alphanumerischen oder graphischen Symbolen zugeordnet ist, welches sich an dem zweiten Informationsträger auf der dem Aufgabenfeld abgewandten Seite, vorzugsweise im Bereich des den benachbarten Kanten abgewandten Randes, befindet,
    4. d) und wobei jedem Aufgabenfeld und dem jeweils zugeordneten Lösungsfeld jeweils gleiche alphanumerische oder graphische Symbole zugeordnet sind, die bei einer gemeinsamen Flucht des Aufgaben- und zugeordneten Lösungsfeldes bei zusammengeklappter Lernvorrichtung nebeneinander in einer gemeinsamen Flucht liegen und anhanddessen eine Überprüfung der Richtigkeit der eingestellten Lösung erlauben.
  • Da bei der Erfindung die beiden Informationsträger nicht wie bei einem Buch fest miteinander verbunden sind, sondern in Richtung ihrer einander benachbarten Kanten gegeneinander verschiebbar geführt sind, ist vor der Lösung einer Aufgabe nicht ersichtlich, welches Lösungsfeld zu einem Aufgabenfeld gehört. Es muss also zuerst eine Zuordnung bzw. Verknüpfung zwischen einem Aufgabenfeld und einem Lösungsfeld hergestellt werden, und sodann kann die Richtigkeit dieser Zuordnung mit dem erfindungsgemäßen Kontrollmechanismus überprüft bzw. verifiziert werden. Indem dabei der Kontrollmechanismus Symbole auf verschiedenen Seiten der beiden Informationsträger umfasst, ist für eine solche Kontrolle das Umblättern der Lernhilfe erforderlich, wobei dann das Lösungsfeld verdeckt ist. Ein Spicken ist daher nur mit einem erhöhten Aufwand möglich, so dass für den Lernenden ein unbeabsichtigtes Spicken ausgeschlossen ist.
  • Die erfindungsgemäße Lernvorrichtung eignet sich zum Einsatz in Schulen, weiterführenden Schulen und Hochschulen als Lernmaterial zum selbständigen Arbeiten, wobei die einzelnen Schritte, wie das Erfassen der Aufgabe, die Suche nach der Lösung, die Entscheidung für eine Lösung und die Kontrolle zusätzlich eingeübt werden. Die Informationsträger können dabei variabel gestaltet werden und nach Bedarf ausgetauscht werden. Die Gestaltung der Information auf den Informationsträgern kann mittels Computerpogrammen vorgenommen werden, so dass diese ggf. auch individualisiert werden kann. Dadurch eignet sich eine erfindungsgemäße Lernvorrichtung auch als Werbegeschenk mit Aufgaben und Lösungen betreffen ein spezielles Unternehmen, Produkt und/oder eine spezielle Dienstleistung. Denkbar ist auch der Einsatz einer erfindungsgemäßen Lernvorrichtung als Geschenk in einem Museum, z.B. mit Aufgaben über die Thematik des betreffenden Museums.
  • Es hat sich als günstig erwiesen, dass wenigstens ein Informationsträger an seiner Vorder- und Rückseite mit Aufgaben- und/oder Lösungsfeldern versehen ist. Wenn die Flexibilität des „Buchrückens“ zwischen den Halterungen für die beiden Informationsträger dies zulässt, kann eine erfindungsgemäße Lernvorrichtung auf mehrere Arten aufgeschlagen und verwendet werden, einmal derart, dass die Vorderseiten der beiden Informationsträger nebeneinander sichtbar sind wie die Innenseiten eines Buchs, und zusätzlich so, dass die Rückseiten der beiden Informationsträger nebeneinander sichtbar werden, d.h., derart, also ob die Außenseiten des Deckels eines Buchs aufgeschlagen und nebeneinander gelget werden. Dadurch kann der auf den Informationsträgern vorhandene Platz optimal genutzt werden, Die Aufgaben können z. B. mit einer Überschrift versehen sein und werden als solche erkannt, die potentiellen Lösungen stehen als Lösungsvorschläge zur Auswahl auf der jeweils daneben liegenden Seite.
  • Die Erfindung lässt sich dahingehend weiterbilden, dass wenigstens ein Informationsträger an einer oder beiden Seiten in zwei seitlich nebeneinander angeordnete Spalten mit Aufgaben- und/oder Lösungsfeldern unterteilt ist. Eine derartige Einteilung erlaubt eine äußerst kompakte Unterbringung von mehreren Aufgaben bzw. von mehreren Lösungsvorschlägen. Dabei können in einer bestimmten Position nicht zu verwendende Felder bspw. mittels undurchsichtiger Abschnitte einer Halterung für einen Informationsträger ausgeblendet werden.
  • Weitere Vorteile ergeben sich dadurch, dass wenigstens ein Informationsträger an einer oder beiden Seiten in eine obere und eine untere Hälfte mit Aufgaben- und/oder Lösungsfeldern unterteilt ist, wobei die Schrift und/oder Darstellung in den Aufgaben- und/oder Lösungsfelder in der oberen Hälfte gegenüber der unteren Hälfte um 180° gestürzt ist. Eine solche Lernvorrichtung kann in normaler Ausrichtung und in gestürzter Ausrichtung verwendet werden, und kann dabei stets in ihrem unteren Bereich gehalten werden, während die obere Hälfte zum Lernen dient. Andererseits können dadurch die gesamten Lerninhalte auf einer Seite eines Informationsträgers in zwei Lerngruppen unterschieden werden, so dass die Anzahl der potentiellen Lösungsfelder eingegrenzt ist und der Lerneffekt besser an den zu vermittelnden Lernstoff angepasst werden kann.
  • Wenigstens ein Informationsträger kann in einer Hülle verschiebbar aufgenommen sein. Eine solche Verschiebemöglichkeit ermöglicht eine leichte Zuordnung und Einstellung vermutlich zusammengehörender Aufgaben und Lösungen; so dass die Zuordnung Aufgabe-Lösungsvorschlag auf den Lernenden zunächst optisch wirken kann, bevor dieser die Richtigkeit der Verknüpfung überprüft. Es ist bekannt, dass Menschen besser und schneller lernen, wenn sie dabei ihre Hände benutzen, was beim Verschieben der Informationsträger relativ zueinander der Fall ist.
  • Die Erfindung empfiehlt, dass die Hülle schlauchförmig ausgebildet ist und an ihrem oberen und/oder unteren Ende offen ist. Diese Öffnungen ermöglichen eine Verschiebung und/oder den Wechsel von Informationsträgern und sind ein Teil des erfindungsgemäßen Kontrollmechanismus. Während des Lernprozesses wird zunächst die zu lösende Aufgabe nach oben verschoben, vorzugsweise bis sie aus der Hülle oben herausragt; dabei kann durchaus zusätzlich zu der jeweiligen Aufgabenstellung auch ein Teil des Lösungsschlüssels sichtbar sein. Im nächsten Schritt wird es nach dem entsprechenden Lösungsvorschlag gesucht, und dabei wird der zweite Informationsträger ebenfalls aus seiner Hülle nach oben geschoben, bis sich der Lösungsvorschlag genau auf Höhe der zu lösenden Aufgabe befindet, d.h. oberhalb des Hüllenrandes.
  • Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass zwei schlauchförmige Hüllen in paralleler Ausrichtung zueinander miteinander verbunden sind. infolge einer solchen Ausrichtung ist es möglich, zwei Informationsträger derart relativ zueinander zu verschieben, dass sich nur ihre relative Höhe gegenüber dem Hüllenrand ändert, während ansonsten ihr Abstand jedoch unverändert bleibt.
  • Eine weitere Konstruktionsvorschrift besagt, dass zwischen den beiden schlauchförmigen Hüllen ein vorzugsweise schmaler Verbindungsstreifen eingefügt ist, so dass die beiden schlauchförmigen Hüllen mitsamt der darin aufgenommenen Informationsträger in deren Ebene etwa lotrecht zu der gemeinsamen Kante gegeneinander verschiebbar sind. Zur Überprüfung der Richtigkeit eines Lösungsvorschlags ermöglicht dieser Verbindungsstreifen nicht nur eine Faltung der Haltevorrichtung zwischen den beiden Informationsträgern wie bei dem Umblättern einer Seite eines Buches, sondern darüber hinaus kann auch durch optionales Umklappen dieses Verbindungsstreifens der obenauf liegende Informationsträger gegenüber dem darunter liegenden Informationstäger nach links oder rechts verschoben werden. Wenn der Verbindungsstreifen in einer Flucht mit dem unteren Informationsträger liegt, so bleibt der untere Informationsträger neben der freien Kante des oberen Informationsträgers noch in einer Spalte sichtbar, deren Breite der Breite des Verbindungsstreifens entspricht. Üblicherweise befinden sich genau in dieser frei bleibenden Spalte die den Aufgabenfeldern zugeordneten Überprüfungscodes. Liegt bei einem solchen Umklappen der dem Aufgaben-Code zugeordnete Lösungs-Code auf der selben Höhe, ist die vom Lernenden eingestellte Lösung richtig.
  • Die Erfindung sieht weiterhin vor, dass wenigstens eine Hülle zumindest teilweise transparent ist. Diese Hülle hält den Informationsträger und ermöglicht das Lesen der Aufgabe bzw. der Lösungsvorschläge. Zusätzlich bildet die Hülle einen Schutz für die Informationsträger, welche z. B aus Papier oder Karton sein können, worin die Informationsträger in unbenutztem Zustand ganz oder teilweise einschiebbar sind.
  • Schließlich entspricht es der Lehre der Erfindung, dass wenigstens eine Hülle zumindest teilweise undurchsichtig ist. Diese undurchsichtigen Bereiche können für spezielle Effekte benutzt werden: Sie können insbesondere zur Lösung bestimmter Aufgaben nicht zu verwendende Lösungsfelder ausblenden, aber auch einen Rahmen bilden und den Fokus auf bestimmte Aufgabenfelder verstärken oder mit einem Text bedruckt sein, z. B. um die Aufgabe zu verdeutlichen oder zur Motivation des Benutzers beizutragen. Vorstellbar ist auch der Einsatz von undurchsichtigen Bereichen zur Unterbringung von Logo bzw. mehreren Logos oder von Werbesprüchen.
  • Die Lernvorrichtung könnte andererseits auch mit einer Haltevorrichtung aus Papier und/oder Pappe mit ausgeschnittenen oder ausgestanzten Fenster versehen sein, durch welche die Aufgaben- und/oder Lösungsfelder hindurch sichtbar sind.
  • Weitere Merkmale, Einzelheiten, Vorteile und Wirkungen auf der Basis der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigt:
    • 1 eine erfindungsgemäße Lernvorrichtung zur Selbstkontrolle mit zwei flächigen Informationsträgern, welche durch eine gemeinsame Haltevorrichtung nach Art der beiden Deckel einer Mappe verbunden sind und um ihre gemeinsame Kante aufgeschlagen und nebeneinander ausgebreitet sind; sowie
    • 2 die Lernvorrichtung nach 1, wobei der rechte Informationsträger um die gemeinsame Kante über den linken Informationsträger umgeschlagen ist.
  • Die in der Zeichung wiedergegebene Lernvorrichtung 1 kann einem Lernenden zur Selbstkontrolle seines Wissens dienen. Sie umfasst zwei flächige Informationsträger 2, 3, welche vorzugsweise jeweils eine rechteckige Grundfläche aufweisen mit jeweils mindestens zwei zueinander parallelen Kanten 4, 5 bzw. 6, 7. Bevorzugt besteht ein Informationsträger 2, 3 aus Papier, Karton oder Pappe; jedoch sind grundsätzlich auch andere Materialien denkbar, bspw. dünne Kunststofffolien oder - platten.
  • Die beiden Informationsträger 2, 3 sind getrennt voneinander in unterschiedlichen Fächern 8, 9 einer gemeinsamen Haltevorrichtung 10 aufgenommen.
  • im dargestellten Beispiel besteht die Haltevorrichtung 10 aus wenigstens einer Folie 11 aus Kunststoff.
  • Im Fall einer einzigen Folie 11 sollte diese einen zu einer Mittellinie symmetrischen Zuschnitt aufweisen, also beispielsweise eine rechteckige Zuschnittsform, so dass die durch einmaliges Falten entlang dieser Symmetrie-Mittellinie entstehenden, beiden Blätter sich genau übereinander decken. Sodann kann der Zwischenraum zwischen den beiden Blättern der Folie 11 durch mehrere, vorzugsweise untereinander sowie zu der Faltungslinie 12 parallele Schweißlinien 13, 14, 15 in mehrere Fächer 16, 17, 18 unterteilt werden. Im dargestellten Beispiel sind zwei gleich große, größere Fächer 16, 17 zur Aufnahme je eines Informationsträgers 2, 3 zu sehen, sowie ein schmaleres Fach 18 zwischen diesen beiden größeren Fächern 16, 17.
  • Eine Haltevorrichtung 10 mit einer entsprechenden Geometrie lässt sich andererseits auch herstellen durch zwei aufeinander gelgegte und miteinander verschweißte, vorzugsweise transparente Folien 11 aus Kunststoff. Sofern diese beiden Folien 11 deckungsgleich sind, also gleiche Flächen und Geometrien aufweisen, so verbleibt zwischen den beiden Folien 11 ein Zwischenraum, der durch mehrere, vorzugsweise untereinander parallele Schweißlinien 12', 13, 14, 15 in mehrere Fächer 16, 17, 18 unterteilt werden kann; bei einer Anordnung gemäß der Zeichnung sind können dabei mittels vier Schweißlinien 12', 13, 14, 15 zwei gleich große, größere Fächer 16, 17 zur Aufnahme je eines Informationsträgers 2, 3 zu sehen, sowie ein schmaleres Fach 18 zwischen diesen beiden größeren Fächern 16, 17.
  • Wie man sieht, ist der einzige Unterschied zwischen beiden Ausführungsformen, dass die Linie 12, 12' bei Verwendung einer einzigen Folie 11 eine Faltungslinie ist, bei Verwendung zweier Folien 11 dagegen eine Schweißlinie.
  • In die beiden größeren Fächer 16, 17 wird sodann je ein Informationsträger 2, 3 eingeschoben, derart, dass die Vorderseiten der beiden Informationsträger 2, 3 in einer gemeinsamen Flucht liegen.
  • im Normaifall sind die beiden Informationsträger 2, 3 unterschiedlich, obwohl sie aufeinander abgestimmt sind. Wenigstens eine Informationsträger 2, 3 trägt zwei oder mehrere Aufgabenfelder 19, und wenigstens ein - anderer - Informationsträger 3, 2 trägt wenigstens zwei oder mehrere Lösungsfelder 20. Vorzugsweise ist jeder Informationsträger 2, 3 sowohl mit Aufgabenfeldern 19 als auch mit Lösungsfeldern 20 versehen.
  • Vorzugsweise sind mehrere Aufgabenfelder 19 untereinander angeordnet, wie die Zeilen eines Buches, und auch mehrere Lösungsfelder 20 sind - eben wie die Zeilen eines Buches - gleichermaßen untereinander angeordnet.
  • Für den Lernenden gilt es nun, für eine auf einem Aufgabenfeld 19 wiedergegebene Aufgabe die richtige Lösung zu finden und sodann das betreffende Lösungsfeld 20 dem Aufgabenfeld 19 derart gegenüber zu stellen, dass diese sich auf gleicher Höhe befinden. Um dies zu erleichtern, kann jedem Aufgabenfeld 19 und jedem Lösungsfeld 20 auf dem betreffenden Informationsträger 2, 3 je eine Höhenmarkierung zugeordnet sein, in der Zeichnung jeweils ein Pfeil 21, 22, welche im aufgeschlagenen Zustand der Haltevorrichtung 10 aufeinander zu weisen.
  • Zur Überprüfung der Richtigkeit eines eingestellten Resultats kann nun ein Informationsträger 2, 3 - im dargetellten Beispiel der rechte - über den anderen Informationsträger 3, 2 geschlagen werden, jedoch so, dass das mittlere, schmale Fach 18 in einer gemeinsamen Flucht mit dem unteren Informationsträger 2, 3 liegt.
  • Wie in 2 zu sehen ist, hat dies zur Folge, dass die freie Kante 23 des oberen Informationsträger 2, 3 nicht deckungsgleich auf der freien Kante 24 des unteren Informationstägers 3, 2 liegt, sondern etwa um die Breite des mittleren, schmäleren Faches 18 gegenüber jener Kante 24 zurück versetzt ist. Es bleibt also eine Spalte 25 im Bereich der freien Kante 24 des unteren Informationsträgers 3, 2 sichtbar.
  • In eben jener Spalte 25 befinden sich übereinander mehrere Zuordnungscodes bzw. Aufgaben-Codes 26, von denen jeder genau einem Aufgabenfeld 19 zugeordnet ist.
  • Andererseits befindet sich auf der nun sichtbaren Rückseite 27 des zweiten, nun oben liegenden Informationsträgers 2, 3 - vorzugsweise in der Nähe von dessen freier Kante 23 - je einer von mehreren Zuordnungscodes in Form von Lösungs-Codes 27, von denen jeder genau einem Lösungsfeld 20 zugeordnet ist.
  • Wie man der 2 entnehmen kann, befinden sich demnach nun je eine spaltenförmig angeordnete Reihe von Aufgaben- und Lösungs-Codes 26, 27 unmittelbar nebeneinander, weobei jeweils ein Aufgaben-Code 26 und ein Lösungs-Code 27 auf gleicher Höhe zu finden sind. Der Lernende prägt sich vor dem Umblättern des zweiten Informationsträgers 3, 2 den dem bearbeiteten Aufgabenfeld 18 zugeordneten Aufgaben-Code 26 ein und vergleicht diesen nun mit dem auf gleicher Höhe liegenden Lösungs-Code 27. Ist eine vorher definierte Zuordnung zwischen diesen Aufgaben- und Lösungs-Codes 26, 27 erfüllt, so ist das Ergebnis richtig, anderenfalls falsch.
  • Die dabei zuvor definierte Zuordnung zwischen diesen Aufgaben- und Lösungs-Codes 26, 27 kann im einfachsten Fall die Identität der beiden Codes 26, 27 sein. Dieser Fall ist in 2 wiedergegeben; man sieht, dass dem Aufgabenfeld 19 mit dem Inhalt
    • „Der König herrscht ... das Land.“
  • Im Bereich der freien Kante 23 des ersten Informationsträgers 2 auf dessen Vorderseite 28 die alphanumerische Kombination „B4“ als Aufgaben-Code 26 zugeordnet ist. In gleicher Weise ist dem Lösungsfeld 20
    • „über“
    im Bereich der freien Kante 24 des zweiten Informationsträgers 3 auf dessen Rückseite 29 als Aufgaben-Code 27 die alphanumerische Kombination „B4“ zugeordnet.
  • Werden also diese Aufgaben- und Lösungfelder 19, 20 auf gleicher Höhe eingestellt und sodann der das Lösungsfeld 20 aufweisende Informationsträger 3 über den das Aufgabenfeld 19 aufweisenden Informationsträger 2 geschlagen, wobei das schmale Fach 18 in der Mitte unterhalb des oberen informationsträgers 3 liegt, so sind die beiden zugeordneten Aufgaben- und Lösungs-Codes 26, 27 gleich - nämlich jeweils „B4“ - die eingestellte Lösung ist richtig.
  • Anstelle einer Identität kann auch vereinbart sein, dass der Lösungs-Code 27 eine Ergänzung des Aufgaben-Codes 26 ist, bspw. zwei Hälften eines Bildes oder Piktogramms.
  • In der Zeichnung ferner dargestellt sind der obere Hüllenrand 30 der Haltevorrichtung 10 einerseits sowie mehrere auf der Folie 11 applizierte Masken 31 aus undurchsichtigem Material, womit für die Lösung einer Aufgabe unbedeutende Bereiche eines Informationsträgers 2, 3 abgedeckt werden sollen, um einer Verwirrung des Lernenden vorzubeugen.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Lernvorrichtung
    2
    Informationsträger
    3
    Informationsträger
    4
    Kante
    5
    Kante
    6
    Kante
    7
    Kante
    8
    Fach
    9
    Fach
    10
    Haltevorrichtung
    11
    Folie
    12
    Linie
    13
    Schweißlinie
    14
    Schweißlinie
    15
    Schweißlinie
    16
    Fach
    17
    Fach
    18
    Fach
    19
    Aufgabenfeld
    20
    Lösungsfeld
    21
    Pfeil
    22
    Pfeil
    23
    freie Kante
    24
    freie Kante
    25
    Spalte
    26
    Aufgaben-Code
    27
    Lösungs-Code
    28
    Vorderseite
    29
    Rückseite
    30
    Hüllenrand
    31
    Maske
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 102005054854 B4 [0002]

Claims (10)

  1. Lernvorrichtung (1) zur Selbstkontrolle, umfassend wenigstens zwei flächige, entlang ihrer benachbarten Kanten (5,6) gelenkig zusammenhängende Informationsträger (2,3) mit jeweils zwei Seiten, woran an einem ersten der beiden Informationsträger (2,3) wenigstens mehrere Aufgabenfelder (19) angeordnet sind und an einem zweiten der beiden Informationsträger (3,2) wenigstens mehrere Lösungsfelder (20), dadurch gekennzeichnet, dass a) die beiden Informationsträger (2,3) in Längsichtung ihrer benachbarten Kanten (5,6) gegeneinander verschiebbar sind, so dass einander zugeordnete Aufgaben- und Lösungsfelder (19,20) bei aufgeklappter Lernvorrichtung (1) in eine gemeinsame Flucht gebracht werden können, b) wobei jedem Aufgabenfeld (19) eines von paarweise unterschiedlichen, alphanumerischen oder graphischen Symbolen (26) zugeordnet ist, welches sich an dem ersten Informationsträger (2;3) auf der Seite (28) des Aufgabenfeldes (19), vorzugsweise im Bereich des den benachbarten Kanten (5,6) abgewandten Randes (23,25), befindet, c) wobei jedem Lösungsfeld (20) eines von paarweise unterschiedlichen, alphanumerischen oder graphischen Symbolen (27) zugeordnet ist, welches sich an dem zweiten Informationsträger (3,2) auf der dem Aufgabenfeld abgewandten Seite (29), vorzugsweise im Bereich des den benachbarten Kanten (5,6) abgewandten Randes (24), befindet, d) und wobei jedem Aufgabenfeld (19) und dem jeweils zugeordneten Lösungsfeld (20) jeweils gleiche oder nach einer vorgegebenen Logik zusammenfügbare alphanumerische oder graphische Symbole (26,27) zugeordnet sind, die bei einer gemeinsamen Flucht des Aufgaben- und zugeordneten Lösungsfeldes (19,20) bei zusammengeklappter Lernvorrichtung (1) nebeneinander in einer gemeinsamen Flucht liegen und anhanddessen eine Überprüfung der Richtigkeit der eingestellten Lösung erlauben.
  2. Lernvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Informationsträger (2,3) an seiner Vorder- und Rückseite (28,29) mit Aufgaben- und/oder Lösungsfeldern (19,20) versehen ist.
  3. Lernvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Informationsträger (2,3) an einer oder beiden Seiten (28,29) in zwei seitlich nebeneinander angeordnete Spalten mit Aufgaben- und/oder Lösungsfeldern (19,20) unterteilt ist.
  4. Lernvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Informationsträger (2,3) an einer oder beiden Seiten (28,29) in eine obere und eine untere Hälfte mit Aufgaben- und/oder Lösungsfeldern (19,20) unterteilt ist, wobei die Schrift und/oder Darstellung in den Aufgaben- und/oder Lösungsfeldern (19,20) in der oberen Hälfte gegenüber der unteren Hälfte um 180° gestürzt ist.
  5. Lernvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Informationsträger (2,3) in einer Hülle oder in einem Fach (16,17) einer Haltevorrichtung (10) verschiebbar aufgenommen ist.
  6. Lernvorrichtung (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle oder das Fach (16,17) der Haltevorrichtung (10) schlauchförmig ausgebildet ist und an ihrem oberen und/oder unteren Ende offen ist.
  7. Lernvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwei schlauchförmige Hüllen oder Fächer (16,17) parallel zueinander zu einer Haltevorrichtung (10) miteinander verbunden sind.
  8. Lernvorrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden schlauchförmigen Hüllen oder Fächer (16,17) ein vorzugsweise schmaler Verbindungsstreifen (18) eingefügt ist, so dass die beiden schlauchförmigen Hüllen oder Fächer (16,17) mitsamt der darin aufgenommenen Informationsträger (2,3) in deren Ebene etwa lotrecht zu den benachbarten Kanten (5,6) gegeneinander verschiebbar sind.
  9. Lernvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Hülle oder das wenigstens eine Fach (16,17) zumindest teilweise transparent ist.
  10. Lernvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Hülle oder wenigstens ein Fach (16,17) zumindest teilweise undurchsichtig ist.
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DE102021004901A1 (de) 2021-09-29 2023-03-30 Arkadi Livchits Lernvorrichtung zur Gestaltung des Unterrichts in Gruppen sowie zum selbstständigen Einprägen von Lerninhalten

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DE102005054854B4 (de) 2005-03-07 2011-08-18 Arkadi 90409 Livchits Vorrichtung zur Selbstkontrolle von Lerninhalten

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