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DE60117493T2 - Umschlag eines Prüfungshefts - Google Patents

Umschlag eines Prüfungshefts Download PDF

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DE60117493T2
DE60117493T2 DE2001617493 DE60117493T DE60117493T2 DE 60117493 T2 DE60117493 T2 DE 60117493T2 DE 2001617493 DE2001617493 DE 2001617493 DE 60117493 T DE60117493 T DE 60117493T DE 60117493 T2 DE60117493 T2 DE 60117493T2
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DE
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adhesive
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foldable
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Thomas Sharp Mearnskirk Connell
Thomas William Mearnskirk Connell
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TRADE FORMS SCOTLAND Ltd
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtungen zur Verwendung in Situationen, in denen vertrauliche Informationen in einem Formular, Dokument, Fragebogen oder dergleichen auszufüllen sind. Diese Erfindung betrifft insbesondere ein Produkt und ein Verfahren zum Verbergen von Information auf einem Formular, Dokument, Fragebogen oder dergleichen, die möglicherweise bei Prüfungen, Patientenakten, Stimmzetteln, Rechtsdokumenten, Bank- bzw. Zahlungsbelegen, Gehaltsabrechnungen und dergleichen zur Anwendung kommen. Bei einer besonderen Ausführung betrifft diese Erfindung ein Prüfungsheft, das daran angepasst ist, dass der Name des Prüfungskandidaten während der Benotung verborgen werden kann.
  • Die meisten Menschen sitzen irgendwann in ihrem Leben einmal in einer Prüfung. Im Allgemeinen besteht das Standardverfahren darin, Antworten auf Prüfungsfragen in einem amtlichen Prüfungsarbeitsheft einzutragen, das bei der Prüfung bereitgestellt wird. Solche Prüfungshefte sind in der Technik gut bekannt und umfassen eine Anzahl von Schreibpapierbogen, die in ein Buch mit einem Umschlagbogen eingeheftet sind, auf dem sich die Angaben zur Person des Prüfungskandidaten eintragen lassen.
  • Üblicherweise müssen die Kandidaten vor Prüfungsbeginn Informationen über sich auf der Vorderseite des Prüfungsdokuments bzw. der Prüfungsarbeit eintragen, beispielsweise ihren Nachnamen, Vornamen und die Immatrikulationsnummer. Dies ermöglicht eine einfache Identifizierung des Prüfungsdokuments jedes Kandidaten nach der Benotung. Wenn der Kandidat seinen Namen auf dem Prüfungsarbeitsheft einträgt, ergibt sich dabei jedoch das Hauptproblem aus der Tatsache, dass der Prüfer, der die Arbeit benotet, eine vorgefasste Meinung oder Vorurteile haben könnte, da er die Identität des Kandidaten kennt, während er das Dokument zensiert. Es versteht sich, dass sich daraus ein potenzielles Problem ergeben könnte, insbesondere dann, wenn die Benotung intern in einer Lehranstalt wie beispielsweise einer Schule, Fachhochschule oder Universität durchgeführt wird. In diesen Situationen ist die Person, die das Dokument benotet, häufig auch der Lehrer, Dozent oder Tutor der Studenten bzw. Schüler, deren Dokument er zensiert. Demzufolge besteht ein Risiko, dass der Prüfer durch seine Kenntnis des Studenten bzw. Schülers durch Vorurteile beeinflusst wird. Ein größeres Risiko besteht vielleicht nicht darin, dass der Prüfer eine vorgefasste Meinung hat, sondern darin, dass der Prüfungskandidat Gründe dafür haben könnte, seine Endergebnisse auf der Grundlage zu beanstanden, dass die Benotung durch Vorurteile ihm gegenüber beeinflusst wurde.
  • Bekannte Ansätze zur Überwindung dieses Problems bezogen die Bereitstellung von Prüfungsarbeitsheften ein, die in einer solchen Weise faltbar sind, dass die auf der Vorderseite der Prüfungsarbeit eingetragenen Angaben zur Person des Kandidaten verdeckt werden. Ein herkömmliches Verfahren zum Verbergen dieser Informationen umfasst den Einsatz eines doppelseitigen Klebebands, das das Papier hält, wenn es gefaltet wird. Es versteht sich, dass die Anzahl der Kandidaten bei vielen Prüfungen in die Hunderte gehen kann und dass demzufolge eine beträchtliche Zeit zum Aufbringen des Klebebands und Falten der ausgefüllten Prüfungsarbeitshefte erforderlich ist, um die Identität des Kandidaten verdecken, bevor die Prüfungsarbeiten den Prüfern ausgehändigt werden. Es ist in der Tat so, dass viele Lehranstalten während der Prüfungszeiten Personen speziell für diese Aufgabe einsetzen. Dies kann den Zeitraum verlängern, den die Kandidaten auf die Prüfungsergebnisse warten müssen.
  • Ein anderer Ansatz zur Bewältigung des Problems, dass Prüfer die Identität des Kandidaten kennen, dessen Dokument sie zensieren, bestand darin, Prüfungsarbeitshefte bereitzustellen, die eine umschlagartige Klappe aufweisen, die durch Belecken angefeuchtet wird und dann nach Herunterdrücken haftet. Es versteht sich aber, dass dies nicht besonders hygienisch ist, vornehmlich deswegen, weil viele Prüfungsdokumente in einer solchen Weise vor der Benotung vorzubereiten sind. Es ergibt sich auch ein Problem, wenn die umschlagartige Klappe nach der Benotung zur Identifizierung des Kandidaten entfernt werden muss, da diese Klappen oft reißen, das Papier beschädigen und in manchen Fällen sogar den Namen des Prüfungskandidaten unleserlich machen.
  • Ferner kann man die oben beschriebenen Verfahren zum Verbergen der Identität des Kandidaten, dessen Dokument benotet wird, leicht in unerlaubter Weise verändern. Doppelseitiges Klebeband lässt sich beispielsweise relativ leicht abziehen, um die Informationen über den Kandidaten zu lesen; danach kann das Klebeband so ersetzt werden, dass man nicht sieht, dass sich überhaupt jemand an dem Dokument zu schaffen gemacht hat.
  • Es besteht also Bedarf nach einem System, das ein effizienteres und wirksameres Verfahren zum Verbergen von auf der Vorderseite eines Prüfungsarbeitshefts eingetragenen Informationen bietet, damit das Prüfungsarbeitsheft unvoreingenommen und fair vom Prüfer benotet werden kann.
  • Die vorliegende Erfindung findet auch Anwendung in anderen Situationen, bei denen Angaben in einem Dokument, Heft, Formular, Fragebogen oder dergleichen einzutragen sind und bei denen diese Angaben verborgen werden sollen. Die Erfindung könnte beispielsweise verwendet werden: in Verbindung mit Stimmzetteln, um das Votum des Wählers zu verbergen, bei besonders vertraulichen Abschnitten von Patientenakten, bei Dokumenten oder Belegen finanzieller oder rechtlicher Art oder bei Gehaltsabrechungen.
  • Dies kann dann von Vorteil sein, wenn das Dokument transportiert wird, beispielsweise wenn Stimmzettel von Wahllokalen abgeholt oder Patientenakten von einer Praxis zur anderen weitergereicht werden.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Formular bereitzustellen, das besonders daran angepasst ist, vertrauliche Informationen zu verbergen, und das die dem Stand der Technik eigenen Probleme behebt.
  • Erfindungsgemäß ist ein Bogen von Material nach Anspruch 1 vorgesehen.
  • Der Klebeteil ist vorzugsweise ein Klebestreifen.
  • Der Bogen von Material kann aus Papier bestehen.
  • Der Bogen von Material kann aus dünnem Karton bestehen.
  • Der Bogen von Material kann aus einem Kunststoff bestehen.
  • Der Bogen von Material kann an einem oder mehr Bogen Papier befestigt sein, um ein Heft zu bilden.
  • Das Material kann den Umschlag des Hefts bilden.
  • Alternativ können zwei oder mehr Bogen von Material befestigt werden, um ein Heft zu bilden. Bei dieser Ausführung können die Informationen bei allen oder einigen Seiten des Hefts verborgen werden.
  • Das Heft kann ein Prüfungsarbeitsheft sein.
  • Der Bogen von Material kann in Verbindung mit Patientenakten, Rechtsdokumenten bzw. -papieren oder Zahlungsbelegen bzw. -papieren verwendet werden.
  • Der Bogen von Material kann als Stimmzettel oder Gehaltsabrechnung verwendet werden.
  • Normalerweise werden Informationen auf dem Bogen von Material verborgen, wenn der faltbare Teil am Klebeteil fixiert ist. Die Informationen werden durch Entfernen des ablösbaren Teils aufgedeckt.
  • Der ablösbare Teil wird vorzugsweise nicht am Klebeteil fixiert, wenn der faltbare Teil gefaltet wird.
  • Der Klebeteil ist vorzugsweise mit einem Schutzpapier versehen.
  • Der Klebeteil kann SteratapeTM oder dergleichen sein.
  • Der ablösbare Teil ist vorzugsweise ein Streifen.
  • Optional kann der ablösbare Teil eine andere Farbe als der Bogen von Material aufweisen, um eine leichte Identifizierung zu ermöglichen.
  • Optional weist zumindest ein Teil des faltbaren Teils oder des ablösbaren Teils eine Schraffur oder andere Musterung auf, um Informationen auf dem Bogen zu verbergen.
  • Der faltbare Teil kann irgendeine geeignete Form aufweisen. Der faltbare Teil kann beispielsweise einen Rand des Bogens von Material ausmachen. Bei einer bevorzugten Ausführung bildet der faltbare Teil die vertikale Vorderkante des Bogens von Material.
  • Der Bogen von Material kann mehr als einen faltbaren Teil, einen Klebeteil und einen perforierten Falz aufweisen.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Benutzen eines Bogens von Material vorgesehen, der einen Klebeteil, einen faltbaren Teil sowie einen ersten und einen zweiten perforierten Falz umfasst, die einen ablösbaren Teil begrenzen, um vertrauliche Informationen vorübergehend zu verbergen, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:
    • (a) Verbergen von Informationen auf dem Bogen von Material durch Falten des Bogens von Material am ersten perforierten Falz, so dass der faltbare Teil am Klebeteil fixiert wird; und
    • (b) Aufdecken der vertraulichen Informationen durch Reißen des ersten und des zweiten perforierten Falzes, um einen ablösbaren Teil des faltbaren Teils zu entfernen.
  • Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Herstellen eines Bogens von Material gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung vorgesehen, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:
    • (a) Zuführen einer Rolle von Material durch eine Druckerpresse;
    • (b) Drucken des benötigten Textes oder der benötigten Grafiken auf das Papier;
    • (c) Aufbringen eines Klebestreifens;
    • (d) Perforieren des Materials; und
    • (e) Schneiden der Rolle von Material in einzelne Bogen.
  • Das Material ist vorzugsweise Papier.
  • Es wird nun eine Ausführung der vorliegenden Erfindung nur beispielhaft anhand der folgenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
  • 1: eine Ansicht einer Ausführung der vorliegenden Erfindung, die ein offener Heftumschlag vor dem Falten gemäß der vorliegenden Erfindung ist;
  • 2: eine Vorderansicht eines Heftumschlags, der zum Verbergen von Informationen gefaltet wird;
  • 3: eine alternative Ausführung der vorliegenden Erfindung, die eine Gehaltsabrechnung ist;
  • 4: eine alternative Ausführung der vorliegenden Erfindung, die ein Stimmzettel ist; und
  • 5: eine alternative Ausführung der vorliegenden Erfindung, die eine Patientenakte ist.
  • Bezug nehmend auf 1 ist eine Ausführung der vorliegenden Erfindung allgemein bei 1 als Prüfungsarbeitsheft dargestellt. Das Heft umfasst eine Anzahl von Papierbogen (nicht dargestellt), auf denen der Prüfungskandidat seine Antworten für die Prüfung niederschreiben kann, und einen Umschlagbogen 2, der eine Rückseite 3 und eine Vorderseite 4 aufweist. Der Umschlagbogen 2 ist normalerweise durch Heftklammern 12 über den Papierbogen zusammengeheftet. Die Vorderseite 4 des Umschlagbogens 2 des Prüfungsarbeitshefts 1 weist einen Klebestreifen 5 auf, der in vertikaler Richtung verläuft und mit einem entfernbaren Schutzpapier 6 versehen ist, das den Klebestreifen 5 bedeckt. Das Schutzpapier 6 wird normalerweise abgerissen, um den Klebestreifen aufzudecken. Die Vorderseite 4 des Hefts 1 umfasst ferner einen faltbaren Teil 7, der durch einen perforierten Falz 8 (durch gestrichelte Linien dargestellt) definiert ist.
  • Die Vorderseite 4 des Hefts 1 enthält normalerweise Anweisungen für den Prüfungskandidaten und einen Raum zum Eintragen nicht-vertraulicher Angaben wie beispielsweise Datum, Tischnummer und Titel des Prüfungsdokuments. Der Raum zum Eintragen des Vor- und Nachnamens des Kandidaten ist bei 9 zwischen dem Klebestreifen 5 und dem perforierten Falz 8 vorgesehen. Der faltbare Teil 7 kann am perforierten Falz 8 zurückgefaltet werden, um den Namen des Kandidaten bei 9 zu verdecken.
  • Bei der Verwendung trägt der Prüfungskandidat seinen Namen in dem bei 9 vorgesehenen Raum und andere Angaben wie Datum und Prüfungsbezeichnung im Hauptteil auf der Vorderseite 4 des Hefts 1 ein. Zum Verbergen der Identität vor dem Aushändigen des Prüfungshefts zur Benotung wird das Schutzpapier 6 vom Klebestreifen 5 entfernt und der faltbare Teil 7 am perforierten Falz 8 gefaltet. Normalerweise weist zumindest ein Teil des faltbaren Teils 7 oder des ablösbaren Teils eine Schraffur oder andere Musterung auf, um das Verbergen der auf dem Bogen angegebenen Informationen zu unterstützen. Der faltbare Teil 7 haftet am Klebestreifen 5. Der Name des Prüfungskandidaten ist danach durch den faltbaren Teil 7 verdeckt, der durch den Klebestreifen 5 festgehalten wird. Das Prüfungsarbeitsheft kann dann benotet werden, ohne dass das Risiko besteht, dass der Prüfer die Identität des Kandidaten kennt, dessen Dokument er zensiert, wodurch jedwedes Risiko ausgeschlossen wird, dass gegenüber dem Kandidaten Voreingenommenheit oder Vorurteile bestehen.
  • Der faltbare Teil ist durch den perforierten Falz definiert und wird am perforierten Falz gefaltet, um die vertraulichen Informationen zu verdecken. Bezug nehmend auf 2, die eine alternative Ausführung eines Prüfungshefts zeigt, umfasst der faltbare Teil einen zweiten perforierten Falz 10 (durch gestrichelte Linien dargestellt). Die zwei perforierten Falze 8 und 10 begrenzen und bilden einen ablösbaren Streifen 11. Zum Aufdecken des Kandidatennamens nach der Benotung der Prüfungsarbeit kann der ablösbare Streifen 11 wegen der perforierten Falze 8 und 10 abgerissen werden. Der ablösbare Streifen kann andersfarbig oder schattiert sein, um eine leichte Identifizierung des entfernbaren Teils des faltbaren Teils zu ermöglichen. Beim Reißen der perforierten Falze 8 und 10 kann man den Streifen 11 entfernen, wodurch der vorher durch den faltbaren Teil 7 verborgene Kandidatenname aufgedeckt wird. Es versteht sich, dass – da lediglich der schattierte Teil A am Klebestreifen 5 fixiert ist – der ablösbare Streifen 11 nicht fixiert ist und ohne Reißen oder Beschädigen des Papiers entfernt werden kann, unter dem der Kandidatenname eingetragen ist. Die Papierbogen, die die Antworten des Kandidaten enthalten und in den Umschlagbogen eingeheftet sind, um das Heft zu bilden, sind bei 13 ersichtlich.
  • Die vorliegende Erfindung kann auch andere Anwendungen haben. Beispielsweise kann eine Gehaltsabrechnung 14 (3) vorgesehen werden, die einen Klebestreifen 15 aufweist, der mit einem entfernbaren, abreißbaren Teil 16 und einem Schutzpapier 17 versehen ist, das den Klebestreifen 15 bedeckt. Vertrauliche Gehaltsangaben können in dem Raum bei 18 zwischen dem Klebestreifen 15 und dem perforierten Falz 19 eingetragen werden. Der faltbare Teil 20 kann am perforierten Falz 19 zurückgefaltet werden und wird nach Entfernen des Schutzpapiers 17 am Klebestreifen 15 fixiert, um diese vertraulichen Informationen zu verdecken. Zum Aufdecken der vertraulichen Angaben, beispielsweise wenn der Mitarbeiter seine Gehaltsabrechnung erhält, kann der ablösbare Teil 16 durch Reißen der perforierten Falze 19 und 27 entfernt werden. Die im Raum 18 eingetragenen Angaben werden durch Abreißen des ablösbaren Teils aufgedeckt.
  • In den 4 und 5 sind beispielhafte Ausführungen eines Stimmzettels 21 und einer Patientenakte 22 dargestellt, die jeweils einen Klebestreifen 23 mit einem entfernbaren Schutzpapier 24, perforierte Falze 25 und 28 sowie einen faltbaren Teil 26 aufweisen. Falls mehr als ein Bereich des Dokuments bzw. Papiers zu verbergen ist, kann das Dokument bzw. Papier mehrere Klebestreifen, Schutzpapiere, perforierte Falze und faltbare Teile aufweisen.
  • Die vorliegende Erfindung kann auch bei Zahlungsbelegen, Rechtsdokumenten und dergleichen verwendet werden. Beispielweise kann man die Erfindung für Bankauszüge benutzen.
  • Der Bogen von Material besteht bei den bevorzugten Ausführungen aus Papier. Es versteht sich jedoch, dass ein flexibles Kartonmaterial oder sogar ein Kunststoff verwendet werden kann.
  • Der Vorteil der vorliegenden Erfindung beruht auf der Tatsache, dass man die vertraulichen Informationen dadurch verbergen kann, dass man den faltbaren Teil des einstückigen Papierbogens auf den Klebeteil (der ein Klebestreifen sein kann) zurückfaltet. Im Falle des in 1 dargestellten Prüfungsarbeitshefts kann der Name des Prüfungskandidaten beispielsweise verborgen werden. Bei diesem Beispiel ist keine externe Klebequelle wie beispielsweise ein doppelseitiges Klebeband erforderlich und wird der Zeitraum der Vorbereitung der Prüfungsarbeiten für die Benotung minimiert. Da das Verfahren relativ einfach und schnell durchführbar ist, kann man den Prüfungskandidaten darüber hinaus anweisen, seinen Namen vor der Aushändigung des Hefts am Ende der Prüfung zu verbergen. Jedes Heft, das in unerlaubter Weise verändert wurde, lässt sich leicht erkennen, da der den Kandidatennamen verdeckende faltbare Teil fest am Klebestreifen haftet.
  • Die vorliegende Erfindung hat den weiteren Vorteil, dass sie problemlos in einem Verfahren hergestellt werden kann. Der einstückige Papierbogen kann durch Zuführen von Papierrollen in eine Druckerpresse hergestellt werden. Text oder Grafiken können auf das Papier gedruckt werden, und anschließend kann ein Klebestreifen in einer kontinuierlichen zyklischen Bewegung auf die Vorderseite des Bogens aufgebracht werden. Ein Querschneider kann in Verbindung mit der Herstellung von Perforierungen an den Falzen verwendet werden, die das Entfernen des ablösbaren Streifens nach der Benotung der Prüfungsarbeit ermöglichen. Die Papierrolle kann dann in einzelne Bogen zerschnitten werden.
  • Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass sie ein einfach anzuwendendes Verfahren zum Verbergen von vertraulichen Informationen vorsieht, die beispielsweise der Name eines Prüfungskandidaten, medizinische Informationen, Gehaltsangaben, das Votum auf Stimmzetteln oder dergleichen sein können. Dadurch erübrigt sich die Notwendigkeit von oft kosten- und zeitintensiven Verfahren, die zum Verbergen dieser Informationen bei herkömmlichen Prüfungsheften, Stimmzetteln, Patientenakten, Gehaltsabrechnungen und dergleichen erforderlich sind.

Claims (14)

  1. Bogen von Material mit einem Klebeteil (5), einem faltbaren Teil (7) und einem ersten (8) und einem zweiten (10) perforierten Falz, wobei der Bogen so am ersten perforierten Falz (8) gefaltet werden kann, dass der faltbare Teil (7) am Klebeteil (5) fixiert wird, wobei der erste (8) und der zweite (10) perforierte Falz einen ablösbaren Teil (11) des faltbaren Teils (7) begrenzen, der durch Reißen des ersten (8) und des zweiten (10) perforierten Falzes entfernt werden kann, nachdem der faltbare Teil (7) am Klebeteil (5) fixiert wurde, wobei der Kleber (5) nur außerhalb desjenigen Teils des Bogens vorhanden ist, in dem der ablösbare Teil (11) positioniert wird, wenn sich der faltbare Teil (7) in der gefalteten Stellung befindet.
  2. Bogen von Material nach Anspruch 1, wobei es sich bei dem Material um Papier, Karton oder Kunststoff handelt.
  3. Bogen von Material nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei es sich bei dem Klebeteil (5) um einen Klebestreifen handelt.
  4. Bogen von Material nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Fixieren des faltbaren Teils (7) an dem Klebeteil (5) Informationen auf dem Bogen von Material verbirgt.
  5. Bogen von Material nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der faltbare Teil (7) so konfiguriert ist, dass durch den faltbaren Teil (7) verborgene Informationen aufgedeckt werden, wenn der ablösbare Teil (11) entfernt wird.
  6. Bogen von Material nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der ablösbare Teil (11) nicht am Klebeteil (5) fixiert wird, wenn der faltbare Teil (7) gefaltet wird.
  7. Bogen von Material nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Klebeteil (5) mit einem Schutzpapier (6) ausgestattet ist.
  8. Bogen von Material nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei es sich bei dem Klebeteil (5) um SteratapeTM handelt.
  9. Bogen von Material nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei mindestens ein Teil des ablösbaren Teils (11) oder des faltbaren Teils (7) eine andere Farbe hat als der Bogen von Material oder eine Schraffur oder andere Markierungen aufweist, um das leichte Identifizieren und Verbergen der Informationen zu ermöglichen.
  10. Bogen von Material nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der faltbare Teil (7) einen Rand des Bogens von Material ausmacht.
  11. Heft, das einen oder mehrere Bögen Papier und den Bogen von Material nach einem der vorangehenden Ansprüche umfasst.
  12. Heft nach Anspruch 11, wobei der Bogen von Material den Heftumschlag bildet.
  13. Verfahren zum Benutzen des Bogens von Anspruch 1, das folgende Schritte umfasst: (a) Verbergen von Informationen auf dem Bogen von Material durch Falten des Bogens von Material am ersten perforierten Falz (8), so dass der faltbare Teil (7) am Klebeteil (5) fixiert wird; und (b) Aufdecken der Informationen durch Reißen des ersten (8) und des zweiten (10) perforierten Falzes, um den ablösbaren Teil (11) des faltbaren Teils (7) zu entfernen.
  14. Verfahren zum Herstellen eines Bogens von Material nach Anspruch 1, der zum Verbergen von Informationen benutzt werden kann, das folgende Schritte umfasst: (a) Zuführen einer Rolle von Papier durch eine Presse; (b) Drucken der benötigten Typographie auf das Papier; (c) Aufbringen eines Klebestreifens um den Klebeteil zu bilden; (d) Perforieren des Papiers, um die zwei perforierten Falze zu bilden; und (e) Schneiden der Rolle von Papier in einzelne Bögen.
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