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Die
vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtungen zur Verwendung in Situationen,
in denen vertrauliche Informationen in einem Formular, Dokument, Fragebogen
oder dergleichen auszufüllen
sind. Diese Erfindung betrifft insbesondere ein Produkt und ein
Verfahren zum Verbergen von Information auf einem Formular, Dokument,
Fragebogen oder dergleichen, die möglicherweise bei Prüfungen,
Patientenakten, Stimmzetteln, Rechtsdokumenten, Bank- bzw. Zahlungsbelegen,
Gehaltsabrechnungen und dergleichen zur Anwendung kommen. Bei einer
besonderen Ausführung
betrifft diese Erfindung ein Prüfungsheft,
das daran angepasst ist, dass der Name des Prüfungskandidaten während der
Benotung verborgen werden kann.
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Die
meisten Menschen sitzen irgendwann in ihrem Leben einmal in einer
Prüfung.
Im Allgemeinen besteht das Standardverfahren darin, Antworten auf Prüfungsfragen
in einem amtlichen Prüfungsarbeitsheft
einzutragen, das bei der Prüfung
bereitgestellt wird. Solche Prüfungshefte
sind in der Technik gut bekannt und umfassen eine Anzahl von Schreibpapierbogen,
die in ein Buch mit einem Umschlagbogen eingeheftet sind, auf dem
sich die Angaben zur Person des Prüfungskandidaten eintragen lassen.
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Üblicherweise
müssen
die Kandidaten vor Prüfungsbeginn
Informationen über
sich auf der Vorderseite des Prüfungsdokuments
bzw. der Prüfungsarbeit
eintragen, beispielsweise ihren Nachnamen, Vornamen und die Immatrikulationsnummer.
Dies ermöglicht
eine einfache Identifizierung des Prüfungsdokuments jedes Kandidaten
nach der Benotung. Wenn der Kandidat seinen Namen auf dem Prüfungsarbeitsheft
einträgt,
ergibt sich dabei jedoch das Hauptproblem aus der Tatsache, dass
der Prüfer, der
die Arbeit benotet, eine vorgefasste Meinung oder Vorurteile haben
könnte,
da er die Identität
des Kandidaten kennt, während
er das Dokument zensiert. Es versteht sich, dass sich daraus ein
potenzielles Problem ergeben könnte,
insbesondere dann, wenn die Benotung intern in einer Lehranstalt
wie beispielsweise einer Schule, Fachhochschule oder Universität durchgeführt wird.
In diesen Situationen ist die Person, die das Dokument benotet,
häufig auch
der Lehrer, Dozent oder Tutor der Studenten bzw. Schüler, deren
Dokument er zensiert. Demzufolge besteht ein Risiko, dass der Prüfer durch
seine Kenntnis des Studenten bzw. Schülers durch Vorurteile beeinflusst
wird. Ein größeres Risiko
besteht vielleicht nicht darin, dass der Prüfer eine vorgefasste Meinung
hat, sondern darin, dass der Prüfungskandidat
Gründe
dafür haben
könnte,
seine Endergebnisse auf der Grundlage zu beanstanden, dass die Benotung
durch Vorurteile ihm gegenüber
beeinflusst wurde.
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Bekannte
Ansätze
zur Überwindung
dieses Problems bezogen die Bereitstellung von Prüfungsarbeitsheften
ein, die in einer solchen Weise faltbar sind, dass die auf der Vorderseite
der Prüfungsarbeit eingetragenen
Angaben zur Person des Kandidaten verdeckt werden. Ein herkömmliches
Verfahren zum Verbergen dieser Informationen umfasst den Einsatz eines
doppelseitigen Klebebands, das das Papier hält, wenn es gefaltet wird.
Es versteht sich, dass die Anzahl der Kandidaten bei vielen Prüfungen in
die Hunderte gehen kann und dass demzufolge eine beträchtliche
Zeit zum Aufbringen des Klebebands und Falten der ausgefüllten Prüfungsarbeitshefte
erforderlich ist, um die Identität
des Kandidaten verdecken, bevor die Prüfungsarbeiten den Prüfern ausgehändigt werden.
Es ist in der Tat so, dass viele Lehranstalten während der Prüfungszeiten
Personen speziell für
diese Aufgabe einsetzen. Dies kann den Zeitraum verlängern, den
die Kandidaten auf die Prüfungsergebnisse
warten müssen.
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Ein
anderer Ansatz zur Bewältigung
des Problems, dass Prüfer
die Identität
des Kandidaten kennen, dessen Dokument sie zensieren, bestand darin, Prüfungsarbeitshefte
bereitzustellen, die eine umschlagartige Klappe aufweisen, die durch
Belecken angefeuchtet wird und dann nach Herunterdrücken haftet.
Es versteht sich aber, dass dies nicht besonders hygienisch ist,
vornehmlich deswegen, weil viele Prüfungsdokumente in einer solchen
Weise vor der Benotung vorzubereiten sind. Es ergibt sich auch ein Problem,
wenn die umschlagartige Klappe nach der Benotung zur Identifizierung
des Kandidaten entfernt werden muss, da diese Klappen oft reißen, das
Papier beschädigen
und in manchen Fällen
sogar den Namen des Prüfungskandidaten
unleserlich machen.
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Ferner
kann man die oben beschriebenen Verfahren zum Verbergen der Identität des Kandidaten,
dessen Dokument benotet wird, leicht in unerlaubter Weise verändern. Doppelseitiges
Klebeband lässt
sich beispielsweise relativ leicht abziehen, um die Informationen über den
Kandidaten zu lesen; danach kann das Klebeband so ersetzt werden,
dass man nicht sieht, dass sich überhaupt
jemand an dem Dokument zu schaffen gemacht hat.
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Es
besteht also Bedarf nach einem System, das ein effizienteres und
wirksameres Verfahren zum Verbergen von auf der Vorderseite eines
Prüfungsarbeitshefts
eingetragenen Informationen bietet, damit das Prüfungsarbeitsheft unvoreingenommen
und fair vom Prüfer
benotet werden kann.
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Die
vorliegende Erfindung findet auch Anwendung in anderen Situationen,
bei denen Angaben in einem Dokument, Heft, Formular, Fragebogen oder
dergleichen einzutragen sind und bei denen diese Angaben verborgen
werden sollen. Die Erfindung könnte
beispielsweise verwendet werden: in Verbindung mit Stimmzetteln,
um das Votum des Wählers zu
verbergen, bei besonders vertraulichen Abschnitten von Patientenakten,
bei Dokumenten oder Belegen finanzieller oder rechtlicher Art oder
bei Gehaltsabrechungen.
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Dies
kann dann von Vorteil sein, wenn das Dokument transportiert wird,
beispielsweise wenn Stimmzettel von Wahllokalen abgeholt oder Patientenakten
von einer Praxis zur anderen weitergereicht werden.
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Formular bereitzustellen,
das besonders daran angepasst ist, vertrauliche Informationen zu verbergen,
und das die dem Stand der Technik eigenen Probleme behebt.
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Erfindungsgemäß ist ein
Bogen von Material nach Anspruch 1 vorgesehen.
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Der
Klebeteil ist vorzugsweise ein Klebestreifen.
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Der
Bogen von Material kann aus Papier bestehen.
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Der
Bogen von Material kann aus dünnem Karton
bestehen.
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Der
Bogen von Material kann aus einem Kunststoff bestehen.
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Der
Bogen von Material kann an einem oder mehr Bogen Papier befestigt
sein, um ein Heft zu bilden.
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Das
Material kann den Umschlag des Hefts bilden.
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Alternativ
können
zwei oder mehr Bogen von Material befestigt werden, um ein Heft
zu bilden. Bei dieser Ausführung
können
die Informationen bei allen oder einigen Seiten des Hefts verborgen
werden.
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Das
Heft kann ein Prüfungsarbeitsheft
sein.
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Der
Bogen von Material kann in Verbindung mit Patientenakten, Rechtsdokumenten
bzw. -papieren oder Zahlungsbelegen bzw. -papieren verwendet werden.
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Der
Bogen von Material kann als Stimmzettel oder Gehaltsabrechnung verwendet
werden.
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Normalerweise
werden Informationen auf dem Bogen von Material verborgen, wenn
der faltbare Teil am Klebeteil fixiert ist. Die Informationen werden
durch Entfernen des ablösbaren
Teils aufgedeckt.
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Der
ablösbare
Teil wird vorzugsweise nicht am Klebeteil fixiert, wenn der faltbare
Teil gefaltet wird.
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Der
Klebeteil ist vorzugsweise mit einem Schutzpapier versehen.
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Der
Klebeteil kann SteratapeTM oder dergleichen
sein.
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Der
ablösbare
Teil ist vorzugsweise ein Streifen.
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Optional
kann der ablösbare
Teil eine andere Farbe als der Bogen von Material aufweisen, um
eine leichte Identifizierung zu ermöglichen.
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Optional
weist zumindest ein Teil des faltbaren Teils oder des ablösbaren Teils
eine Schraffur oder andere Musterung auf, um Informationen auf dem
Bogen zu verbergen.
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Der
faltbare Teil kann irgendeine geeignete Form aufweisen. Der faltbare
Teil kann beispielsweise einen Rand des Bogens von Material ausmachen. Bei
einer bevorzugten Ausführung
bildet der faltbare Teil die vertikale Vorderkante des Bogens von
Material.
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Der
Bogen von Material kann mehr als einen faltbaren Teil, einen Klebeteil
und einen perforierten Falz aufweisen.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum
Benutzen eines Bogens von Material vorgesehen, der einen Klebeteil,
einen faltbaren Teil sowie einen ersten und einen zweiten perforierten
Falz umfasst, die einen ablösbaren
Teil begrenzen, um vertrauliche Informationen vorübergehend
zu verbergen, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:
- (a) Verbergen von Informationen auf dem Bogen von
Material durch Falten des Bogens von Material am ersten perforierten
Falz, so dass der faltbare Teil am Klebeteil fixiert wird; und
- (b) Aufdecken der vertraulichen Informationen durch Reißen des
ersten und des zweiten perforierten Falzes, um einen ablösbaren Teil
des faltbaren Teils zu entfernen.
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Gemäß einem
dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum
Herstellen eines Bogens von Material gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden
Erfindung vorgesehen, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:
- (a) Zuführen
einer Rolle von Material durch eine Druckerpresse;
- (b) Drucken des benötigten
Textes oder der benötigten
Grafiken auf das Papier;
- (c) Aufbringen eines Klebestreifens;
- (d) Perforieren des Materials; und
- (e) Schneiden der Rolle von Material in einzelne Bogen.
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Das
Material ist vorzugsweise Papier.
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Es
wird nun eine Ausführung
der vorliegenden Erfindung nur beispielhaft anhand der folgenden Zeichnungen
beschrieben. Es zeigen:
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1:
eine Ansicht einer Ausführung
der vorliegenden Erfindung, die ein offener Heftumschlag vor dem
Falten gemäß der vorliegenden
Erfindung ist;
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2:
eine Vorderansicht eines Heftumschlags, der zum Verbergen von Informationen
gefaltet wird;
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3:
eine alternative Ausführung
der vorliegenden Erfindung, die eine Gehaltsabrechnung ist;
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4:
eine alternative Ausführung
der vorliegenden Erfindung, die ein Stimmzettel ist; und
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5:
eine alternative Ausführung
der vorliegenden Erfindung, die eine Patientenakte ist.
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Bezug
nehmend auf 1 ist eine Ausführung der
vorliegenden Erfindung allgemein bei 1 als Prüfungsarbeitsheft
dargestellt. Das Heft umfasst eine Anzahl von Papierbogen (nicht
dargestellt), auf denen der Prüfungskandidat
seine Antworten für
die Prüfung
niederschreiben kann, und einen Umschlagbogen 2, der eine
Rückseite 3 und
eine Vorderseite 4 aufweist. Der Umschlagbogen 2 ist
normalerweise durch Heftklammern 12 über den Papierbogen zusammengeheftet.
Die Vorderseite 4 des Umschlagbogens 2 des Prüfungsarbeitshefts 1 weist
einen Klebestreifen 5 auf, der in vertikaler Richtung verläuft und
mit einem entfernbaren Schutzpapier 6 versehen ist, das
den Klebestreifen 5 bedeckt. Das Schutzpapier 6 wird
normalerweise abgerissen, um den Klebestreifen aufzudecken. Die
Vorderseite 4 des Hefts 1 umfasst ferner einen
faltbaren Teil 7, der durch einen perforierten Falz 8 (durch
gestrichelte Linien dargestellt) definiert ist.
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Die
Vorderseite 4 des Hefts 1 enthält normalerweise Anweisungen
für den
Prüfungskandidaten und
einen Raum zum Eintragen nicht-vertraulicher Angaben wie beispielsweise
Datum, Tischnummer und Titel des Prüfungsdokuments. Der Raum zum Eintragen
des Vor- und Nachnamens des Kandidaten ist bei 9 zwischen
dem Klebestreifen 5 und dem perforierten Falz 8 vorgesehen.
Der faltbare Teil 7 kann am perforierten Falz 8 zurückgefaltet
werden, um den Namen des Kandidaten bei 9 zu verdecken.
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Bei
der Verwendung trägt
der Prüfungskandidat
seinen Namen in dem bei 9 vorgesehenen Raum und andere
Angaben wie Datum und Prüfungsbezeichnung
im Hauptteil auf der Vorderseite 4 des Hefts 1 ein.
Zum Verbergen der Identität
vor dem Aushändigen
des Prüfungshefts
zur Benotung wird das Schutzpapier 6 vom Klebestreifen 5 entfernt
und der faltbare Teil 7 am perforierten Falz 8 gefaltet.
Normalerweise weist zumindest ein Teil des faltbaren Teils 7 oder
des ablösbaren
Teils eine Schraffur oder andere Musterung auf, um das Verbergen
der auf dem Bogen angegebenen Informationen zu unterstützen. Der
faltbare Teil 7 haftet am Klebestreifen 5. Der
Name des Prüfungskandidaten
ist danach durch den faltbaren Teil 7 verdeckt, der durch
den Klebestreifen 5 festgehalten wird. Das Prüfungsarbeitsheft kann
dann benotet werden, ohne dass das Risiko besteht, dass der Prüfer die
Identität
des Kandidaten kennt, dessen Dokument er zensiert, wodurch jedwedes
Risiko ausgeschlossen wird, dass gegenüber dem Kandidaten Voreingenommenheit
oder Vorurteile bestehen.
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Der
faltbare Teil ist durch den perforierten Falz definiert und wird
am perforierten Falz gefaltet, um die vertraulichen Informationen
zu verdecken. Bezug nehmend auf 2, die eine
alternative Ausführung
eines Prüfungshefts
zeigt, umfasst der faltbare Teil einen zweiten perforierten Falz 10 (durch gestrichelte
Linien dargestellt). Die zwei perforierten Falze 8 und 10 begrenzen
und bilden einen ablösbaren
Streifen 11. Zum Aufdecken des Kandidatennamens nach der
Benotung der Prüfungsarbeit
kann der ablösbare
Streifen 11 wegen der perforierten Falze 8 und 10 abgerissen
werden. Der ablösbare
Streifen kann andersfarbig oder schattiert sein, um eine leichte
Identifizierung des entfernbaren Teils des faltbaren Teils zu ermöglichen.
Beim Reißen
der perforierten Falze 8 und 10 kann man den Streifen 11 entfernen,
wodurch der vorher durch den faltbaren Teil 7 verborgene
Kandidatenname aufgedeckt wird. Es versteht sich, dass – da lediglich
der schattierte Teil A am Klebestreifen 5 fixiert ist – der ablösbare Streifen 11 nicht
fixiert ist und ohne Reißen
oder Beschädigen des
Papiers entfernt werden kann, unter dem der Kandidatenname eingetragen
ist. Die Papierbogen, die die Antworten des Kandidaten enthalten
und in den Umschlagbogen eingeheftet sind, um das Heft zu bilden,
sind bei 13 ersichtlich.
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Die
vorliegende Erfindung kann auch andere Anwendungen haben. Beispielsweise
kann eine Gehaltsabrechnung 14 (3) vorgesehen
werden, die einen Klebestreifen 15 aufweist, der mit einem
entfernbaren, abreißbaren
Teil 16 und einem Schutzpapier 17 versehen ist,
das den Klebestreifen 15 bedeckt. Vertrauliche Gehaltsangaben
können
in dem Raum bei 18 zwischen dem Klebestreifen 15 und dem
perforierten Falz 19 eingetragen werden. Der faltbare Teil 20 kann
am perforierten Falz 19 zurückgefaltet werden und wird
nach Entfernen des Schutzpapiers 17 am Klebestreifen 15 fixiert,
um diese vertraulichen Informationen zu verdecken. Zum Aufdecken
der vertraulichen Angaben, beispielsweise wenn der Mitarbeiter seine
Gehaltsabrechnung erhält,
kann der ablösbare
Teil 16 durch Reißen
der perforierten Falze 19 und 27 entfernt werden.
Die im Raum 18 eingetragenen Angaben werden durch Abreißen des
ablösbaren
Teils aufgedeckt.
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In
den 4 und 5 sind beispielhafte Ausführungen
eines Stimmzettels 21 und einer Patientenakte 22 dargestellt,
die jeweils einen Klebestreifen 23 mit einem entfernbaren
Schutzpapier 24, perforierte Falze 25 und 28 sowie
einen faltbaren Teil 26 aufweisen. Falls mehr als ein Bereich
des Dokuments bzw. Papiers zu verbergen ist, kann das Dokument bzw.
Papier mehrere Klebestreifen, Schutzpapiere, perforierte Falze und
faltbare Teile aufweisen.
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Die
vorliegende Erfindung kann auch bei Zahlungsbelegen, Rechtsdokumenten
und dergleichen verwendet werden. Beispielweise kann man die Erfindung
für Bankauszüge benutzen.
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Der
Bogen von Material besteht bei den bevorzugten Ausführungen
aus Papier. Es versteht sich jedoch, dass ein flexibles Kartonmaterial
oder sogar ein Kunststoff verwendet werden kann.
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Der
Vorteil der vorliegenden Erfindung beruht auf der Tatsache, dass
man die vertraulichen Informationen dadurch verbergen kann, dass
man den faltbaren Teil des einstückigen
Papierbogens auf den Klebeteil (der ein Klebestreifen sein kann)
zurückfaltet.
Im Falle des in 1 dargestellten Prüfungsarbeitshefts
kann der Name des Prüfungskandidaten beispielsweise
verborgen werden. Bei diesem Beispiel ist keine externe Klebequelle
wie beispielsweise ein doppelseitiges Klebeband erforderlich und
wird der Zeitraum der Vorbereitung der Prüfungsarbeiten für die Benotung
minimiert. Da das Verfahren relativ einfach und schnell durchführbar ist,
kann man den Prüfungskandidaten
darüber
hinaus anweisen, seinen Namen vor der Aushändigung des Hefts am Ende der
Prüfung
zu verbergen. Jedes Heft, das in unerlaubter Weise verändert wurde,
lässt sich
leicht erkennen, da der den Kandidatennamen verdeckende faltbare
Teil fest am Klebestreifen haftet.
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Die
vorliegende Erfindung hat den weiteren Vorteil, dass sie problemlos
in einem Verfahren hergestellt werden kann. Der einstückige Papierbogen kann
durch Zuführen
von Papierrollen in eine Druckerpresse hergestellt werden. Text
oder Grafiken können
auf das Papier gedruckt werden, und anschließend kann ein Klebestreifen
in einer kontinuierlichen zyklischen Bewegung auf die Vorderseite
des Bogens aufgebracht werden. Ein Querschneider kann in Verbindung
mit der Herstellung von Perforierungen an den Falzen verwendet werden,
die das Entfernen des ablösbaren
Streifens nach der Benotung der Prüfungsarbeit ermöglichen.
Die Papierrolle kann dann in einzelne Bogen zerschnitten werden.
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Ein
weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass
sie ein einfach anzuwendendes Verfahren zum Verbergen von vertraulichen Informationen
vorsieht, die beispielsweise der Name eines Prüfungskandidaten, medizinische
Informationen, Gehaltsangaben, das Votum auf Stimmzetteln oder dergleichen
sein können.
Dadurch erübrigt
sich die Notwendigkeit von oft kosten- und zeitintensiven Verfahren,
die zum Verbergen dieser Informationen bei herkömmlichen Prüfungsheften, Stimmzetteln, Patientenakten,
Gehaltsabrechnungen und dergleichen erforderlich sind.