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Die Erfindung betrifft einen Führungsbolzen für einen Paraffinkörper, eine Paraffiniereinrichtung umfassend einen solchen Führungsbolzen und eine Auflaufspulen herstellende Textilmaschine umfassend eine solche Paraffiniereinrichtung.
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Für bestimmte Arbeitsprozesse in der Textilindustrie, insbesondere zum Wirken und Stricken, ist es zur Erzielung besserer Lauf- und Gleiteigenschaften erforderlich, die Reibung des Fadens herabzusetzen.
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Eine Verminderung der Fadenreibung kann unter anderem dadurch erreicht werden, dass der Faden während des Spulens auf eine Auflaufspule paraffiniert wird. Bei den bekannten Paraffiniereinrichtungen, wie sie beispielsweise an Spulmaschinen oder Offenend-Spinnmaschinen eingesetzt werden, kontaktiert der laufende Faden die Stirnseite eines Paraffinkörpers und nimmt während seines Vorbeilaufes vom Paraffinkörper ständig kleinste Paraffinmengen ab. Diese Paraffinteilchen reichen aus, um später bei der Flächenbildung die Oberfläche der vom Faden durchlaufenen Fadenführungselemente zu schmieren, so dass der Faden mit erheblich weniger Reibung läuft. Um bei solchen Paraffiniereinrichtungen eine möglichst gleichmäßige Abnutzung des Paraffinkörpers zu erzielen, wird der Paraffinkörper in der Regel langsam um seine Mittellängsachse rotiert, wobei der laufende Faden gleichzeitig leicht die Stirnseite des Paraffinkörpers beaufschlagt.
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Der Paraffinkörper ist zu diesem Zweck angeblich drehfest und axial verschiebbar auf einer antreibbaren Aufnahmewelle gelagert und wird üblicherweise durch ein Federelement gegen Wegbegrenzungsmittel bzw. Anschläge gedrückt, die die Arbeitsposition des Paraffinkörpers vorgeben. Bezüglich des Antriebes der Aufnahmewelle derartiger Paraffiniereinrichtungen sind dabei verschiedene Ausführungsformen im Einsatz.
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Da allerdings der Paraffinkörper lediglich auf die Aufnahmewelle geschoben wird, ist er nicht zuverlässig fixiert. Der Paraffinkörper kann auf der Aufnahmewelle kippeln, verrutschen oder sich gar verdrehen, so dass die Gefahr besteht, dass zuviel oder zu wenig Paraffin auf den Faden aufgetragen wird. Außerdem besteht die Gefahr, dass im ungünstigsten Fall, wenn der Faden nicht mehr über die Stirnseite des Paraffinkörpers gleitet, sondern nur über einen Teil- bzw. Eckbereich, der Faden in den Paraffinkörper einschneidet und ein Stück des Paraffinkörpers durch den Faden abgetrennt wird. Durch den unerwünschten Abrieb wird zudem die Textilmaschine bzw. die Arbeitsstelle verunreinigt.
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Durch die
WO 2008/128 601 A1 ist eine Paraffiniereinrichtung für eine Arbeitsstelle einer Kreuzspulen herstellenden Textilmaschine offenbart. Um eine einwandfreie Führung des Paraffinkörpers auf der Antriebs- und Lagerachse der Paraffiniereinrichtung zu gewährleisten, sind insbesondere der Querschnitt der Aufnahmeöffnung des Paraffinkörpers und der Querschnitt des Lagerbereichs der Antriebs- und Lagerachse aufeinander abgestimmt. In der Praxis bedeutet dies, dass auf einer solchermaßen ausgebildeten Paraffiniereinrichtung stets jeweils nur eine bestimmte Sorte von Paraffinkörpern, insbesondere was den Querschnitt der Aufnahmeöffnung des Paraffinkörpers betrifft, zum Einsatz kommen kann.
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Die Erfindung betrifft daher einen Führungsbolzen für einen Paraffinkörper auf dem axial verschiebbar der Paraffinkörper lagerbar ist, wobei der Paraffinkörper im Bereich seiner Mittellängsachse eine Aufnahmeöffnung aufweist.
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Der vorgeschlagene Führungsbolzen zeichnet sich dadurch aus, dass er an seinem freien Ende Mittel aufweist, die so ausgelegt sind, dass die Mittel durch eine Haltekraft in einer ersten Position gehalten werden und gewährleisten, dass der Paraffinkörper auf dem Führungsbolzen fixierbar ist und dass die Mittel ferner derart ausgelegt sind, dass wenn eine auf die Mittel wirkende Kraft die Haltekraft überwindet, die Kraft die Mittel aus einer ersten Position für die Dauer der Krafteinwirkung in eine zweite Position verlagert, so dass der Paraffinkörper auf den Führungsbolzen schiebbar respektive von dem Führungsbolzen abnehmbar ist.
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Durch eine derartige Ausbildung des Führungsbolzens kann der Paraffinkörper nicht nur wie bisher problemlos auf diesen aufgeschoben werden, sondern er wird während des Spulprozesses auch sicher und zuverlässig auf dem Führungsbolzen fixiert. Dadurch kann der Paraffinkörper weder wackeln noch verrutschen, so dass einerseits ein kontinuierlicher und gleichmäßiger Paraffinauftrag auf den Faden gewährleistet und andererseits ein Abschneiden von Teilstücken des Paraffinkörpers und damit einhergehend eine unerwünschte Verschmutzung der Auflaufspulen herstellenden Textilmaschine verhindert wird.
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Da zur Überwindung der Haltekraft, die die Mittel in einer ersten Position zur Fixierung des Paraffinkörpers auf dem Führungsbolzen halten, lediglich eine Kraft aufgewendet werden muss, die diese Haltekraft überschreitet, kann das Aufschieben bzw. Entfernen des Paraffinkörpers unproblematisch und ohne Werkzeuge durch den Mitarbeiter erfolgen, der diese Textilmaschine betreut. Das heißt, durch das Aufschieben des Paraffinkörpers selbst wird die Haltekraft überwunden und die Mittel in eine zweite Position verlagert, in der der Paraffinkörper aufgeschoben werden kann. Durch die Beaufschlagung der Mittel durch die permanent wirkende Haltekraft wird unmittelbar eine Kraft auf den Paraffinkörper ausgeübt, die diesen auf dem Führungsbolzen fixiert, wobei er trotzdem manuell beweglich und justierbar bleibt. Üblicherweise verbleibt der Paraffinkörper auf dem Führungsbolzen bis er aufgebraucht ist; allerdings ist es auch möglich, dass er wieder von der Aufnahme bzw. dem darauf angebrachten Führungsbolzen entfernt werden kann. Das heißt, so lange wie der Paraffinkörper auf dem Führungsbolzen und damit zumindest teilweise auch auf den Mitteln des Führungsbolzens angeordnet ist, übt er eine Kraft auf die Mittel auf, die ihrerseits eine Kraft auf den Paraffinkörper ausüben und diesen fixieren.
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Durch eine derartige konstruktive Ausgestaltung können Paraffinkörper mit unterschiedlich dimensionierten Aufnahmeöffnungen auf dem Führungsbolzen fixiert werden, so dass nicht mehr für jeden möglichen Querschnitt der Aufnahmeöffnungen verschiedener Paraffinkörper darauf abgestimmte Führungsbolzen eingewechselt werden müssen.
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Bevorzugt werden die Mittel durch mindestens zwei Kugeln gebildet.
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Die Haltekraft beaufschlagt die Kugeln, die dadurch in ihrer ersten Position gehalten werden. In dieser ersten Position werden die Kugeln nach außen gedrückt und sind bezogen auf den äußeren Umfangsradius des Führungsbolzens radial auf diesem nach außen vorgelagert positioniert. Beim Aufschieben eines Paraffinkörpers wird eine Kraft auf die Kugeln aufgebracht, die größer ist als die Haltekraft. Dadurch werden die Kugeln in eine zweite Position verlagert, in der sie nach innen gedrückt sind und bezogen auf den äußeren Umfangsradius des Führungsbolzens radial auf diesem nicht oder weniger nach außen vorgelagert sind als in der ersten Position. Der aufgeschobene Paraffinkörper lagert auf dem Führungsbolzen und liegt zumindest teilweise auf den Kugeln auf. Da die Haltekraft kontinuierlich die Kugeln in Richtung der ersten Position beaufschlagt, spannen dadurch die Kugeln kontinuierlich den Paraffinkörper in seiner zum Paraffinieren benötigten Position. Dabei ist es im Rahmen der Erfindung denkbar, dass zwei, drei oder mehr Kugeln angeordnet sein können.
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Alternativ werden die Mittel durch ein mindestens zweiteiliges Spannelement gebildet.
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Die Haltekraft beaufschlagt die Spannelemente, so dass diese in ihrer ersten Position auseinander gedrückt werden und spannen. Wird der Paraffinkörper auf den Führungsbolzen aufgeschoben, wird auf die Spannelemente eine Kraft ausgeübt, die bewirkt, dass die Spannelemente entgegen der Haltekraft in die zweite Position zusammengedrückt werden und der Paraffinkörper über die Spannelemente auf den Führungsbolzen aufgesteckt werden kann. Da der auf den Führungsbolzen aufgesteckte Paraffinkörper permanent zumindest teilweise auf den Spannelementen angeordnet ist, wird durch die Haltekraft, die auf die Spannelemente wirkt und diese auseinander drückt, der Paraffinkörper sicher und zuverlässig in seiner Position fixiert.
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In einer weiteren alternativen Ausgestaltung werden die Mittel durch mindestens zwei Spannbacken gebildet.
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Auch eine derartige Ausgestaltung gewährleistet, dass der Paraffinkörper über die Spannbacken, die dadurch in ihre zweite Position verlagert werden, auf den Führungsbolzen aufgeschoben werden kann. Die Haltekraft wirkt auf die Spannbacken derart, dass diese radial nach außen beaufschlagt werden und solange der Paraffinkörper auf dem Führungsbolzen und damit auf den Spannbacken sitzt, wird er in seiner vorgegebenen Position geklemmt und gehalten.
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In einer weiteren alternativen Ausgestaltung werden die Mittel durch eine zylindrisch ausgebildete Krone gebildet.
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Die Krone, die einen größeren äußeren Durchmesser aufweist als der Führungsbolzen, wird durch die Haltekraft in ihrer ersten Position gehalten und durch Aufschieben des Paraffinkörpers nach hinten in eine zweite Position Richtung Kolben gedrückt. Die auf die Krone entgegengesetzt wirkende Haltekraft beaufschlagt die Krone weiter in Richtung der ersten Position und justiert auf diese Weise den Paraffinkörper.
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Um diesen Effekt zu verstärken und mehr Haltekraft mittels der Krone auf den Paraffinkörper aufbringen zu können, ist es im Rahmen der Erfindung denkbar, dass die Krone weitbar und der Führungsbolzen konisch ausgebildet ist, so dass sich durch die Steigung des Führungsbolzens die Krone weitet, wenn sie in Richtung der ersten Position verlagert wird.
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In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Haltekraft mittels mindestens einer Druckfeder erzeugbar.
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Eine Druckfeder stellt eine kostengünstige und wenig anfällige Alternative zur Erzeugung einer kontinuierlichen Haltekraft dar. Dabei kann beispielsweise auch eine zylindrische Druckfeder eingesetzt werden.
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Alternativ ist es im Rahmen der Erfindung allerdings ebenfalls möglich, die Haltekraft beispielsweise pneumatisch zu erzeugen. Da die Art der Erzeugung der Haltekraft nicht erfindungswesentlich ist, sind sämtliche darstellbare Alternativen denkbar, die Druckfeder stellt lediglich eine besonders vorteilhafte Ausführungsform dar.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft eine Paraffiniereinrichtung für eine Arbeitsstelle einer Auflaufspulen herstellende Textilmaschine mit einem Führungsbolzen für einen Paraffinkörper auf dem axial verschiebbar der Paraffinkörper lagerbar ist, der im Bereich seiner Mittellängsachse eine Aufnahmeöffnung aufweist.
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Es wird eine Paraffiniereinrichtung vorgeschlagen, bei der der Führungsbolzen durch einen Führungsbolzen nach einer der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen ausgebildet ist.
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Durch eine derartige Ausgestaltung der Paraffiniereinrichtung können auf günstige und konstruktiv einfache Weise Paraffiniereinrichtungen hergestellt werden, in denen der Paraffinkörper sicher und zuverlässig gegen Verrutschen und Verdrehen gesichert ist. Auf diese Weise wird permanent eine vorgegebene Positionierung des Paraffinkörpers gewährleistet, wodurch nicht nur die Qualität des zu paraffinierenden Fadens verbessert wird, sondern auch eine unerwünschte Verschmutzung der Maschinenumgebung durch abgeschnittene Teile des Paraffinkörpers vermieden wird. Letztlich wirkt sich dies auch positiv auf den Verbrauch des Paraffinkörpers aus, der durch eine optimale und sichere Positionierung ebenfalls optimiert wird. Zudem können Paraffinkörper mit unterschiedlichen Querschnitten der Aufnahmeöffnung universell auf einer Paraffiniereinrichtung mit einem solchen Führungsbolzen verarbeitet werden.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft eine Auflaufspulen herstellende Textilmaschine mit einer Vielzahl von Arbeitsstellen, die jeweils eine Paraffiniereinrichtung aufweisen.
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Die Auflaufspulen herstellende Textilmaschine zeichnet sich dadurch aus, dass mindestens eine Paraffiniereinrichtung durch eine Paraffiniereinrichtung nach einer der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen ausgebildet ist.
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An einer solchen Textilmaschine kann die Verschmutzung der umgebenden Teile reduziert werden, da die Möglichkeit, dass Teilstücke bis hin zu ganzen Scheiben der Stirnseite des Paraffinkörpers von diesem abgeschnitten werden, ausgeschlossen wird. Außerdem wird die Qualität des aufgewickelten Fadens erhöht, da durch die gegen Verdrehen, Kippeln und/oder Verrutschen gesicherte Position des Paraffinkörpers ein gleichmäßigerer Paraffinauftrag sichergestellt werden kann. Zumal können an einer derartigen Textilmaschine ohne Umbau- bzw. Austauschmaßnahmen bedarfsorientiert unterschiedliche Paraffinkörper eingesetzt werden, unabhängig davon, ob sie sich hinsichtlich des Querschnittes ihrer Aufnahmeöffnungen unterscheiden. Dies bedeutet eine Verbesserung der Flexibilität für den Produzenten, der diese Textilmaschinen betreibt.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung, anhand der Figuren und Zeichnungen, die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigen, und aus den Patentansprüchen. Die einzelnen Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung verwirklicht sein.
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Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
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Es zeigen:
- 1 schematisch in Seitenansicht eine Arbeitsstelle einer Auflaufspulen herstellenden Textilmaschine mit einer erfindungsgemäßen Paraffiniereinrichtung;
- 2 schematisch und in Seitenansicht eine Paraffiniereinrichtung mit erfindungsgemäßen Führungsbolzen;
- 3 schematisch eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Führungsbolzens;
- 4 schematisch eine alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Führungsbolzens;
- 5 schematisch eine weitere alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Führungsbolzens;
- 6 schematisch eine weitere alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Führungsbolzens.
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In 1 ist schematisch in Seitenansicht eine Arbeitsstelle 1 einer Auflaufspulen herstellenden Textilmaschine, im Ausführungsbeispiel eine so genannte Spulstelle einer Spulmaschine, dargestellt.
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Solche Textilmaschinen weisen bekanntlich eine Vielzahl derartiger, in Reihe nebeneinander angeordneter, in der Regel identischer Arbeitsstellen 1 auf. Auf diesen Arbeitsstellen 1 werden, wie ebenfalls bekannt und daher nicht näher erläutert, Spinnkopse 2, die zum Beispiel auf Ringspinnmaschinen gefertigt wurden und relativ wenig Garnvolumen aufweisen, zu großvolumigen Kreuzspulen 3 umgespult, die in nachfolgenden Arbeitsprozessen, zum Beispiel auf Webmaschinen, benötigt werden.
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Während des Umspulprozesses wird der vom Spinnkops 2 abgezogene Faden 4 außerdem auf eventuelle Garnfehler hin überwacht und Fehler, die einen vorgegebenen Grenzwert überschreiten, ausgereinigt.
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Der laufende Faden 4 wird während des Umspulens paraffiniert. Das heißt, der laufende Faden 4 wird über eine im Bereich des Fadenlaufweges angeordnete Paraffiniereinrichtung 5 geleitet, die dafür sorgt, dass der Reibwert des Fadens 4 reduziert wird und damit die Lauf- und Gleiteigenschaften des Fadens 4 deutlich verbessert werden.
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Wie in der 1 angedeutet dargestellt, verfügt die Paraffiniereinrichtung 5 über einen Antrieb 6, der über eine Steuerleitung 7 mit dem Arbeitsstellenrechner 8 verbunden ist, welcher seinerseits über einen Maschinenbus 9 mit der Zentralsteuereinheit 10 der Textilmaschine in Verbindung steht. Der Paraffinkörper 11 ist drehfest, jedoch axial verschiebbar auf einem Führungsbolzen 13 einer antreibbaren Aufnahme 12 gelagert und rotiert langsam um seine Mittellängsachse.
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Die einzelnen Arbeitsstellen 1 verfügen außerdem über verschiedene Arbeitseinrichtungen, mit denen ein ordnungsgemäßer Betrieb derartiger Arbeitsstellen 1 gewährleistet werden kann. Derartige Arbeitseinrichtungen sind in Fachkreisen seit langem bekannt und daher in der 1 zum Teil nur andeutungsweise dargestellt und nicht näher beschrieben.
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2 zeigt schematisch eine Paraffiniereinrichtung 5 mit einer Aufnahme 12 für einen Paraffinkörper 11, der auf einem Führungsbolzen 13 gelagert ist. Im Bereich des Spannbereiches 14 befindet sich die Stirnseite des Paraffinkörpers 11, über die der zu paraffinierende Faden 4 gleitet.
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3 zeigt schematisch den Führungsbolzen 13. In dieser Ausführungsform sind drei Kugeln 15 an dem freien Ende des Führungsbolzens 13 angeordnet, die durch eine zylindrische Druckfeder 16 radial beaufschlagt werden und so in der ersten Position positioniert sind.
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4 zeigt eine alternative Ausführungsform sowohl in Seiten- als auch in Draufsicht. In der Seitenansicht sichtbar, ist an dem freien Ende des Führungsbolzens 13 ein zweiteiliges Spannelement 17 angeordnet. Auf dem Führungsbolzen 13 und dem Spannelement 17 ist ein Paraffinkörper 11 angeordnet, wodurch das Spannelement 17 in die zweite Position verlagert ist. Das Spannelement 17 in Draufsicht zeigt hingegen die erste Position, in der das Spannelement 17 durch zwei Druckfedern 18 beaufschlagt wird, wodurch die Spannelemente 17 auseinander gedrückt werden.
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5 zeigt eine weitere alternative Ausführungsform in schematischer Seitenansicht sowie in perspektivischer Vorderansicht. In den Führungsbolzen 13 sind drei Spannbacken 19 eingelassen. Die Spannbacken 19 sind derart gelagert, dass sie radial beweglich sind. Durch zwei Druckfedern 18 wird die Haltekraft auf die Spannbacken 19 radial nach außen aufgebracht.
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6 zeigt eine weitere alternative Ausführungsform in schematischer Ansicht, in der am freien Ende des Führungsbolzens 13 eine Krone 20 angeordnet ist. Die Krone 20 wird durch eine zylindrische Druckfeder 16 in Richtung des freien Endes des Führungsbolzens 13 beaufschlagt. Durch Aufschieben des Paraffinkörpers 11 wird eine Kraft in Richtung des Kolbens 21 respektive des Zahnrads 22 auf die Krone 20 ausgeübt, wodurch die Krone 20 in die zweite Position verlagert wird, in der der Paraffinkörper 11 aufgeschoben werden kann.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Arbeitsstelle
- 2
- Spinnkops
- 3
- Kreuzspule
- 4
- Faden
- 5
- Paraffiniereinrichtung
- 6
- Antrieb
- 7
- Steuerleitung
- 8
- Arbeitsstellenrechner
- 9
- Maschinenbus
- 10
- Zentralsteuereinheit
- 11
- Paraffinkörper
- 12
- Aufnahme
- 13
- Führungsbolzen
- 14
- Spannbereich
- 15
- Kugel
- 16
- Zylindrische Druckfeder
- 17
- Spannelement
- 18
- Druckfeder
- 19
- Spannbacke
- 20
- Krone
- 21
- Kolben
- 22
- Zahnrad
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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