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DE102014011894A1 - Sicherheitsdeichsel zum Anhängen eines Anhängers an ein Zugfahrzeug; Verfahren zum Anhängen eines Anhängers an ein Zugfahrzeug mittels einer Anhängerkupplung und einer Sicherheitsdeichsel - Google Patents

Sicherheitsdeichsel zum Anhängen eines Anhängers an ein Zugfahrzeug; Verfahren zum Anhängen eines Anhängers an ein Zugfahrzeug mittels einer Anhängerkupplung und einer Sicherheitsdeichsel Download PDF

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DE102014011894A1
DE102014011894A1 DE102014011894.0A DE102014011894A DE102014011894A1 DE 102014011894 A1 DE102014011894 A1 DE 102014011894A1 DE 102014011894 A DE102014011894 A DE 102014011894A DE 102014011894 A1 DE102014011894 A1 DE 102014011894A1
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Abstract

Es werden eine Sicherheitsdeichsel (1) zum Anhängen eines Anhängers an ein Zugfahrzeug und ein Verfahren zum Anhängen eines Anhängers an ein Zugfahrzeug mittels einer Anhängerkupplung und einer Sicherheitsdeichsel (1) vorgeschlagen, bei denen durch eine verschiebbare Zugstange (4), die an einem schwenkbaren Führungsarm (6) angeordnet ist, ein Kupplungsvorgang schneller durchgeführt werden kann, wobei Personenschäden sowie Sachschäden am Zugfahrzeug oder Anhänger vermieden werden.

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung geht aus von einer Sicherheitsdeichsel zum Anhängen eines Anhängers an ein Zugfahrzeug, nach der Gattung des Anspruchs 1, und einem Verfahren zum Anhängen eines Anhängers an ein Zugfahrzeug mittels einer Anhängerkupplung und einer Sicherheitsdeichsel, nach der Gattung des Anspruchs 13.
  • Das Anhängen eines Anhängers an eine Zugmaschine erfordert viel Geschick und Übung. Trotzdem lassen sich Schäden am Material und auch Personenschäden nicht gänzlich vermeiden, da das reibungslose Anhängen auch von der Tagesform des Fahrers abhängt. Die Schäden entstehen insbesondere durch ein zu dichtes Auffahren an z. B. die Zugöse der Zugstange. Um diese Schäden zu vermeiden wird in der Patentschrift DE 961 418 B eine Deichsel vorgeschlagen, die eine in einem Rahmen verschiebbar angeordnete Zugstange aufweist. Zwar erspart man sich hierdurch das exakte Heranfahren an die Deichsel, doch ist das Ankuppeln für den Fahrer mühsam, da er händisch die Zugstange verschieben muss.
  • Die Erfindung und ihre Vorteile
  • Die erfindungsgemäße Sicherheitsdeichsel zum Anhängen eines Anhängers an ein Zugfahrzeug, mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1, und das erfindungsgemäße Verfahren zum Anhängen eines Anhängers an ein Zugfahrzeug mittels einer Anhängerkupplung und einer Sicherheitsdeichsel, mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 13, haben demgegenüber den Vorteil, dass durch eine verschiebbare Zugstange, die an einem verschwenkbaren Führungsarm angeordnet ist, ein Kupplungsvorgang schneller durchgeführt werden kann, wobei Personenschäden sowie Sachschäden am Zugfahrzeug oder Anhänger vermieden werden.
  • Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel ist der Führungsarm um einen Drehachse drehbar an dem Rahmen angeordnet.
  • Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel ist der Führungsarm mittels einer Befestigungsvorrichtung an dem Rahmen angeordnet.
  • Nach einer diesbezüglichen vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel ist die Befestigungsvorrichtung an einem einer Anhängerkupplung zugewandten Ende des Führungsarms angeordnet.
  • Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel ist der Führungsarm ein der Anhängerkupplung abgewandtes Ende aufweist, an dem ein Griff angeordnet.
  • Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel ist die mit der Zugstange zusammenwirkende Anhängerkupplung eine Bolzenkupplung, eine Kugelkopfkupplung, eine Maulkupplung oder eine Sattelkupplung.
  • Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel erfolgt die Verschiebung der Zugstange durch eine Hydraulik und/oder eine Pneumatik.
  • Nach einer diesbezüglichen vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel weist die Hydraulik mindestens einen Hydraulikzylinder auf.
  • Nach einer diesbezüglichen vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel ist mindestens ein Hydraulikzylinder ein einfach wirkender Hydraulikzylinder.
  • Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel weist der Hydraulikzylinder eine Kolbenstange auf, die als Zugstange ausgebildet ist oder die mit der Zugstange verbunden ist.
  • Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel weist die Hydraulik mindestens einen Speicher und/oder mindestens ein Steuerventil und/oder mindestens einen Durchlaufbegrenzer und/oder mindestens ein Rückschlagventil auf.
  • Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel sind die Sicherheitsdeichsel am Anhänger und die Anhängerkupplung am Zugfahrzeug oder die Sicherheitsdeichsel am Zugfahrzeug und die Anhängerkupplung am Anhänger angeordnet.
  • Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Anhängen eines Anhängers an ein Zugfahrzeug mittels einer Anhängerkupplung und einer Sicherheitsdeichsel, wobei die Sicherheitsdeichsel einen Rahmen und eine Zugstange aufweist, deren eines Ende mit der Anhängerkupplung in Verbindung bringbar ist, wobei die Zugstange durch Lösen mindestens einer Arretierung aus einer Fahrbetriebsposition, in der sie mittels der Arretierung an dem Rahmen arretiert ist, durch Verschiebung und/oder Verschwenkung in eine Anhängeposition bringbar ist und wobei nach dem Lösen der Arretierung die Zugstange in die Anhängeposition geführt durch einen Führungsarm verschoben und/oder verschwenkt wird, wobei in der Anhängeposition die Zugstange mit der Anhängerkupplung verbunden wird, um anschließend durch Bewegung des Zugfahrzeuges in Richtung des Anhängers oder durch Bewegung des Anhängers in Richtung des Zugfahrzeuges die Zugstange aus der Anhängeposition zurück in die Fahrbetriebsposition zu verschieben und/oder zu verschwenken, weist das Zugfahrzeug eine Handbremse auf, die angezogen wird, nachdem das Zugfahrzeug zum Anhängen des Anhängers an den Anhänger positioniert ist, oder die angezogen wird, bevor der Anhänger zum Anhängen des Anhängers an das Zugfahrzeug positioniert wird.
  • Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens weist der Anhänger eine Betriebsbremse und/oder eine Feststellbremse auf, die angezogen werden, bevor das Zugfahrzeug zum Anhängen des Anhängers an den Anhänger positioniert ist, oder die angezogen werden, nachdem der Anhänger zum Anhängen des Anhängers an das Zugfahrzeug positioniert wird.
  • Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird während und/oder nach dem Vorschub der Zugstange in die Anhängeposition die Zugstange zur Justierung an die Anhängerkupplung verschwenkt.
  • Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird nach der Verbindung der Zugstange mit der Anhängerkupplung ein Luftanschluss des Anhängers an das Zugfahrzeug angeschlossen.
  • Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens weist der Anhänger eine Betriebsbremse auf, die durch eine Handbremse des Zugfahrzeuges bedienbar ist und/oder die auf die Vorderachse des Anhängers wirkt.
  • Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens weist der Anhänger eine Betriebsbremse auf, die während der Bewegung des Zugfahrzeuges in Richtung des angehängten Anhängers oder während der Bewegung des angehängten Anhängers in Richtung des Zugfahrzeuges gelöst ist.
  • Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens weist der Anhänger eine Feststellbremse auf, die während der Bewegung des Zugfahrzeuges in Richtung des angehängten Anhängers angezogen ist.
  • Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens weist das Zugfahrzeug eine Handbremse auf, die während der Bewegung des angehängten Anhängers in Richtung des Zugfahrzeuges angezogen ist.
  • Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgt der Vorschub der Zugstange in die Anhängeposition mittels einer Hydraulik und/oder einer Pneumatik.
  • Nach einer diesbezüglichen vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens strömt eine in einem Speicher bevorratete und unter Druck stehende Hydraulikflüssigkeit zumindest teilweise durch Öffnen eines Steuerventils der Hydraulik in einen eine Kolbenstange aufweisenden Hydraulikzylinder, wodurch die Zugstange, die als Kolbenstange ausgebildet ist oder die mit der Kolbenstange verbunden ist, einen Vorschub erfährt.
  • Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird in einem Hydraulikzylinder befindliche Hydraulikflüssigkeit zumindest teilweise durch Verschiebung der Zugstange aus der Anhängeposition in die Fahrbetriebsposition, die als Kolbenstange des Hydraulikzylinders ausgebildet ist oder die mit der Kolbenstange des Hydraulikzylinders verbunden ist, in einen Speicher gepresst, wodurch die in dem Speicher bevorratete Hydraulikflüssigkeit eine Druckerhöhung erfährt.
  • Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird als Hydraulikzylinder ein einfach wirkender Hydraulikzylinder eingesetzt.
  • Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen entnehmbar.
  • Zeichnung
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Gegenstands sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher erläutert. Es zeigen
  • 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel,
  • 2 eine Aufsicht einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel,
  • 3 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel,
  • 4 eine Frontaufsicht einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel,
  • 5 eine Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel, gemäß der Linie A-A aus 4,
  • 6 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel mit unterschiedlichen Stellungen der Zugstange,
  • 7 eine Aufsicht einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel mit unterschiedlichen Stellungen der Zugstange,
  • 8 eine Aufsicht auf einen Rahmen einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel,
  • 9 eine Seitenansicht auf einen Rahmen, gemäß 8,
  • 10 eine Aufsicht einer Befestigungsvorrichtung einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel,
  • 11 eine untere Ansicht einer Befestigungsvorrichtung einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel,
  • 12 eine Aufsicht auf eine Zugstange einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel,
  • 13 eine Seitenansicht auf eine Zugstange, gemäß 12,
  • 14 eine Aufsicht auf einen Führungsarm einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel,
  • 15 eine Seitenansicht auf einen Führungsarm, gemäß 14,
  • 16 eine Aufsicht auf einen Hydraulikzylinder einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel und
  • 17 eine Schemazeichnung einer Hydraulik einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel.
  • Beschreibung des Ausführungsbeispiels
  • 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel 1. Diese weist einen Rahmen 2, der an den Anlenkpunkten 3 mit einem nicht dargestellten Anhänger verbunden werden kann, und eine Zugstange 4 auf, die beispielhaft an ihrem freien Ende eine Zugöse 5 zur Verbindung mit einer nicht dargestellten Anhängerkupplung aufweist. Die Zugstange 4 ist an einem Führungsarm 6, der mittels einer Befestigungsvorrichtung 7 mit dem Rahmen 2 verbunden ist, angeordnet. In der dargestellten Position befindet sich die Zugstange 4 in ihrer Fahrbetriebsposition, so dass sie mittels einer mit der Befestigungsvorrichtung 7 zusammenwirkenden Arretierung 8, die in den Figuren nicht näher dargestellt ist, und mittels einem mit der Befestigungsvorrichtung 7 zusammenwirkenden Führungszapfen 9 fest mit dem Rahmen verbunden ist. Bevorzugt wirkt die Arretierung 8 direkt auf die Zugstange 4, direkt auf die Zugstange 4 und den Führungsarm 6 oder direkt auf den Führungsarm 6 und damit indirekt auf die am Führungsarm 6 angeordnete Zugstange 4. Durch Lösen der Arretierung 8 ist die Zugstange 4 aus der Befestigungsvorrichtung 7 herausziehbar, so dass der Führungszapfen 9 keine Verbindung mehr zu der Befestigungsvorrichtung 7 aufweist. Unterstützt wird dieser Vorschub der Zugstange 4 durch eine Hydraulik. Dabei wird durch Öffnen eines Steuerventils 10 unter Druck stehende Hydraulikflüssigkeit aus einem Speicher 11 über eine Hydraulikleitung 12, die bevorzugt zumindest teilweise flexibel ausgestaltet ist, in einem Hydraulikzylinder 13, dessen Kolbenstange 14 mit der Zugstange 4 verbunden ist oder zumindest in Berührung steht, gepresst. Durch Lösen der Arretierung 8 und Vorschub der Zugstange 4 ist die Zugstange 4 nebst Führungsarm 6 schwenkbar um einen Drehpunkt 15. Zur leichteren Verschwenkung ist an dem der Zugöse 5 abgewandten Ende des Führungsarms 6 ein Griff 16 angeordnet. Aus Sicherheitsgründen und zur Minimierung des Verletzungsrisikos ist der Rahmen an seiner Oberseite und/oder seiner Unterseite mit einer nicht näher dargestellten Abdeckung verkleidet, wodurch insbesondere der Schwenkbereich des Führungsarms 6 nicht zugänglich ist. Denkbar ist auch, dass das Steuerventil 10 direkt am Griff 16 angeordnet ist, wodurch das Steuerventil 10 und der Griff 16 mit einer Hand betätigt werden kann. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel stützt sich der Hydraulikzylinder 13 ein seinem der Anhängerkupplung abgewandten Ende an dem Führungsarm 6 ab und/oder stützt sich die Kolbenstange 14 an ihrem der Anhängerkupplung zugewandten Ende an der Zugstange 4 ab, wodurch ein Hydraulikzylinder 13 im Falle eines Defekts leicht austauschbar ist. Denkbar wäre auch der umgekehrte Einbau, so dass sich der Hydraulikzylinder 13 an seinem der Anhängerkupplung zugewandten Ende an der Zugstange 4 und/oder die Kolbenstange 14 an ihrem der Anhängerkupplung abgewandten Ende an dem Führungsarm 6 abstützen. Bevorzugt ist die Zugstange 4 zur Abstützung oder Befestigung der Kolbenstange 14 oder des der Kolbenstange 14 abgewandten Endes des Hydraulikzylinders 13 an ihrem dem Hydraulikzylinder 13 zugewandten Ende rohrförmig (z. B. quadratrohrförmig) ausgestaltet und besteht an ihrem der Anhängerkupplung zugewandten Ende aus Vollmaterial.
  • 2 und 3 zeigen eine Aufsicht und eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel 1. Die in Millimeter angegebenen Maße sind dabei nur beispielhaft.
  • 4 zeigt eine Frontansicht einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel 1. Bevorzugt besteht die Befestigungsvorrichtung 7 aus einer oberen Platte 17 und einer unteren Platte 18.
  • 5 zeigt eine Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel 1, gemäß der Linie A-A aus 4. Die in Millimeter angegebenen Maße sind dabei nur beispielhaft.
  • 6 zeigt eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel 1 mit unterschiedlichen Stellungen der Zugstange 4. Durch den Vorschub der Zugstange 4 ist die Zugöse 5 in Richtung einer nicht dargestellten Anhängerkupplung bringbar. Durch ein Verschwenken der Zgstange 4 ist eine Feinjustierung möglich, so dass in dieser Anhängeposition ein Verbinden der Zugstange 4 mit der Anhängerkupplung möglich wird.
  • 7 zeigt eine Aufsicht einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel 1 mit unterschiedlichen Stellungen der Zugstange 4. In der Mittelstellung ist die Zugstange 4 nur nach vorne verschoben. Zusätzlich zu diesem Vorschub ist die Zugstange 4 nebst dem Führungsarm 6 und dem daan angeordneten Hydraulikzylinder 13 auch um den Drehpunkt 15 verschwenkbar, wobei der Verschwenkungsbereich von insgesamt 25° nur beispielhaft sein soll.
  • 8 und 9 zeigen eine Aufsicht und eine Seitenansicht auf einen Rahmen 2 einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel 1. Am den Anlenkpunkten 3 abgewandten Ende des Rahmens 2 sind Befestigungspunkte 19 angeordnet, an denen die Befestigungsvorrichtung 7 fixiert werden. Die in Millimeter angegebenen Maße sind dabei nur beispielhaft.
  • 10 und 11 zeigen eine Aufsicht auf eine Befestigungsvorrichtung 7 mit ihrer oberen Platte 17 und eine untere Ansicht einer Befestigungsvorrichtung 7 mit ihrer unteren Platte 18 einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel 1. Die Bohrungen 20 korrespondieren mit den in 9 gezeigten, am Rahmen 2 angeordneten Befestigungspunkten 19.
  • 12 und 13 zeigen eine Aufsicht und eine Seitenansicht auf eine Zugstange 4 einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel 1. Am der Zugöse 5 abgewandten Ende der Zugstange 4 sind Anschläge 21 angeordnet, der dazu dient, dass die Zugstange 4 nicht aus dem Führungsarm 6 heraus gleiten kann. Die in Millimeter angegebenen Maße sind dabei nur beispielhaft. Denkbar ist, dass die Zugstange 4 zweiteilig ausgestaltet ist, um die Zugstange 4 in dem Führungsarm anzuordnen. Die beiden Teile der Zugstange 4 könnten beispielsweise mittels eines Gewindes miteinander verbunden werden.
  • 14 und 15 zeigen eine Aufsicht und eine Seitenansicht auf einen Führungsarm 6 einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel 1. An dem Führungsarm 6 sind Anschläge 22 angeordnet, die mit den in 12 und 13 dargestellten Anschlägen 21 der Zugstange 4 zusammenwirken. Die in Millimeter angegebenen Maße sind dabei nur beispielhaft.
  • 16 zeigt eine Aufsicht auf einen Hydraulikzylinder 13 einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel 1. Der Hydraulikzylinder 13 ist mit dem nicht dargestellten Führungsarm 6 verbunden. Die Kolbenstange 14 ist an ihrem freien Ende mit der nicht dargestellten Zugstange 4 verbunden.
  • 17 zeigt eine Schemazeichnung einer Hydraulik, durch die eine komfortable Bedienung für das Bedienpersonal gewährleistet wird, einer erfindungsgemäßen Sicherheitsdeichsel 1. In dem Speicher 11 befindet sich unter Druck stehende Hydraulikflüssigkeit 23. Durch Öffnen des Steuerventils 10 strömt diese durch die Hydraulikleitung 12, in der ein Durchlassbegrenzer 24 angeordnet ist, in Pfeilrichtung 25 zum Hydraulikzylinder 13, wodurch die Kolbenstange 14 und damit die an der Kolbenstange 14 angeordnete Zugstange 4 in Pfeilrichtung 26 in die Anhängeposition verschoben wird. Dadurch verbraucht sich ein Teildruck in dem geschlossenen Kreislauf. Um einer eventuellen Schwenkbewegung des Führungsarms 6 folgen zu können, ist bevorzugt die zum Hydraulikzylinder 13 führende Hydraulikleitung 12 flexibel ausgestaltet. Sobald die Zugstange mit der Anhängerkupplung verbunden ist, wird die Zugstange durch Zurückschieben in die Fahrbetriebsposition verbracht. Dies erfolgt beispielsweise durch Rückwärtsfahren der Zugmaschine, wodurch die Hydraulikflüssigkeit 23 aus dem Hydraulikzylinder 13 zurück in den Speicher 11 gepresst wird, wodurch der zum erneuten Auslösen der Mechanik benötigte Druck aufgebaut wird. Bevorzugt erfolgt das Zurückschieben in die Fahrbetriebsposition bei geschlossenem Steuerventil 10 in Pfeilrichtung 27 durch die Hydraulikleitung 12, in der ein Rückschlagventil 28 angeordnet ist. Zum Druckaufbau wird somit vorteilhafter Weise keine Hydraulikpumpe benötigt.
  • Um während des Anhängevorganges ein Wegrollen der Zugmaschine und/oder des Anhängers zu verhindern, sind nach dem Positionieren der Zugmaschine an dem Anhänger (z. B. durch Rückwartsanfahren der Zugmaschine an den Anhänger) beim Aussteigen des Fahrers die Zugmaschine mit der Handbremse und Anhänger mit der Betriebsbremse sowie mit der Feststellbremse gesichert. Dadurch gibt es keine ungebremsten Elemente beim Ankuppeln. Anschließend findet das Herstellen der Verbindung durch Vorschieben der Zugstange 4 und z. B. Anschluss der Luft unter Anwesenheit des Fahrpersonals statt (Blickkontakt). Nach dem Herstellen der Verbindung wird durch das Öffnen der Handbremse an der Zugmaschine automatisch nur die Betriebsbremse des Anhängers gelöst. Dadurch wird die Vorderachse des Anhängers freigegeben, während die Hinterachse des Anhängers weiterhin über die Feststellbremse gesichert bleibt. Dadurch, dass die Vorderachse am Anhänger frei ist, kann die Achse beim rückwärtigen Anfahren und damit verbundenen Einschieben der Zugstange 4 auch einen extremen Winkel ohne Verschleiß korrigieren.
  • Die erfindungsgemäße Sicherheitsdeichsel und das erfindungsgemäße Verfahren bietet den Vorteil, dass Materialschäden (z. B. deformierte Fangmäuler, deformierte Stecker, deformierte Luftanschlüsse, deformierte Leitungen, deformierte Kennzeichen, deformierte Deichseln) vermieden werden, wodurch die Materialkosten gesenkt werden können. Des Weiteren werden Ausfälle des Fahrpersonals wegen Verletzungen, die durch Unfälle herbeigeführt wurden, vermieden, wodurch die Personalkosten gesenkt werden. Zusätzlich kommt es zu einer Zeitersparnis, da ein mehrmaliges Aus- und Einsteigen des Fahrers während des Anhängevorgangs vermieden wird. Vorteilhafter Weise ist die erfindungsgemäße Sicherheitsdeichsel verschleißfrei und wartungsfrei.
  • Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Sicherheitsdeichsel
    2
    Rahmen
    3
    Anlenkpunkt
    4
    Zugstange
    5
    Zugöse
    6
    Führungsarm
    7
    Befestigungsvorrichtung
    8
    Arretierung
    9
    Führungszapfen
    10
    Steuerventil
    11
    Speicher
    12
    Hydraulikleitung
    13
    Hydraulikzylinder
    14
    Kolbenstange
    15
    Drehpunkt
    16
    Griff
    17
    Obere Platte
    18
    Untere Platte
    19
    Befestigungspunkt
    20
    Bohrung
    21
    Anschlag
    22
    Anschlag
    23
    Hydraulikflüssigkeit
    24
    Durchlassbegrenzer
    25
    Pfeilrichtung
    26
    Pfeilrichtung
    27
    Pfeilrichtung
    28
    Rückschlagventil
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 961418 B [0002]

Claims (25)

  1. Sicherheitsdeichsel (1) zum Anhängen eines Anhängers an ein Zugfahrzeug, – mit einem Rahmen (2), – mit einer Zugstange (4), deren eines Ende mit einer Anhängerkupplung in Verbindung bringbar ist, wobei die Zugstange (4) durch Lösen mindestens einer Arretierung (8) aus einer Fahrbetriebsposition, in der sie mittels der Arretierung (8) an dem Rahmen (2) arretiert ist, in eine Anhängeposition bringbar ist, in der sie verschiebbar und verschwenkbar an dem Rahmen (2) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstange (4) verschiebbar an einem Führungsarm (6) angeordnet ist.
  2. Sicherheitsdeichsel (1), nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsarm (6) um einen Drehachse drehbar an dem Rahmen (2) angeordnet ist.
  3. Sicherheitsdeichsel (1), nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsarm (6) mittels einer Befestigungsvorrichtung (7) an dem Rahmen (2) angeordnet ist.
  4. Sicherheitsdeichsel (1), nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (7) an einem einer Anhängerkupplung zugewandten Ende des Führungsarms (6) angeordnet ist.
  5. Sicherheitsdeichsel (1), nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsarm (6) ein einer Anhängerkupplung abgewandtes Ende aufweist, an dem ein Griff (16) angeordnet ist.
  6. Sicherheitsdeichsel (1), nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Zugstange (4) zusammenwirkende Anhängerkupplung eine Bolzenkupplung, eine Kugelkopfkupplung, eine Maulkupplung oder eine Sattelkupplung ist.
  7. Sicherheitsdeichsel (1), nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebung der Zugstange (4) durch eine Hydraulik und/oder eine Pneumatik erfolgt.
  8. Sicherheitsdeichsel (1), nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydraulik mindestens einen Hydraulikzylinder (13) aufweist.
  9. Sicherheitsdeichsel (1), nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Hydraulikzylinder (13) ein einfach wirkender Hydraulikzylinder (13) ist.
  10. Sicherheitsdeichsel (1), nach Anspruch 8 oder Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Hydraulikzylinder (13) eine Kolbenstange (14) aufweist, die als Zugstange (4) ausgebildet ist oder die mit der Zugstange (4) verbunden ist.
  11. Sicherheitsdeichsel (1), nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydraulik mindestens einen Speicher (11) und/oder mindestens ein Steuerventil (10) und/oder mindestens einen Durchlaufbegrenzer (24) und/oder mindesten ein Rückschlagventil (27) aufweist.
  12. Sicherheitsdeichsel (1), nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherheitsdeichsel (1) am Anhänger und die Anhängerkupplung am Zugfahrzeug oder die Sicherheitsdeichsel (1) am Zugfahrzeug und die Anhängerkupplung am Anhänger angeordnet sind.
  13. Verfahren zum Anhängen eines Anhängers an ein Zugfahrzeug mittels einer Anhängerkupplung und einer Sicherheitsdeichsel (1), wobei die Sicherheitsdeichsel (1) einen Rahmen (2) und eine Zugstange (4) aufweist, deren eines Ende mit der Anhängerkupplung in Verbindung bringbar ist, wobei die Zugstange (4) durch Lösen mindestens einer Arretierung (8) aus einer Fahrbetriebsposition, in der sie mittels der Arretierung (8) an dem Rahmen (2) arretiert ist, durch Verschiebung und/oder Verschwenkung in eine Anhängeposition bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Lösen der Arretierung (8) die Zugstange (4) geführt durch den Führungsarm (6) in die Anhängeposition verschoben und/oder verschwenkt wird, wobei in der Anhängeposition die Zugstange (4) mit der Anhängerkupplung verbunden wird, um anschließend durch Bewegung des Zugfahrzeuges in Richtung des Anhängers oder durch Bewegung des Anhängers in Richtung des Zugfahrzeuges die Zugstange (4) aus der Anhängeposition zurück in die Fahrbetriebsposition zu verschieben und/oder zu verschwenken.
  14. Verfahren, nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugfahrzeug eine Handbremse aufweist, die angezogen wird, nachdem das Zugfahrzeug zum Anhängen des Anhängers an den Anhänger positioniert ist, oder die angezogen wird, bevor der Anhänger zum Anhängen des Anhängers an das Zugfahrzeug positioniert wird.
  15. Verfahren, nach Anspruch 13 oder Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Anhänger eine Betriebsbremse und/oder eine Feststellbremse aufweist, die angezogen werden, bevor das Zugfahrzeug zum Anhängen des Anhängers an den Anhänger positioniert ist, oder die angezogen werden, nachdem der Anhänger zum Anhängen des Anhängers an das Zugfahrzeug positioniert wird.
  16. Verfahren, nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass während und/oder nach dem Vorschub der Zugstange (4) in die Anhängeposition die Zugstange (4) zur Justierung an die Anhängerkupplung verschwenkt wird.
  17. Verfahren, nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Verbindung der Zugstange (4) mit der Anhängerkupplung ein Luftanschluss des Anhängers an das Zugfahrzeug angeschlossen wird.
  18. Verfahren, nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Anhänger eine Betriebsbremse aufweist, die durch eine Handbremse des Zugfahrzeuges bedienbar ist und/oder die auf die Vorderachse des Anhängers wirkt.
  19. Verfahren, nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Anhänger eine Betriebsbremse aufweist, die während der Bewegung des Zugfahrzeuges in Richtung des angehängten Anhängers oder während der Bewegung des angehängten Anhängers in Richtung des Zugfahrzeuges gelöst ist.
  20. Verfahren, nach einem der Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Anhänger eine Feststellbremse aufweist, die während der Bewegung des Zugfahrzeuges in Richtung des angehängten Anhängers angezogen ist.
  21. Verfahren, nach einem der Ansprüche 13 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugfahrzeug eine Handbremse aufweist, die während der Bewegung des angehängten Anhängers in Richtung des Zugfahrzeuges angezogen ist.
  22. Verfahren, nach einem der Ansprüche 13 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorschub der Zugstange (4) in die Anhängeposition mittels einer Hydraulik und/oder einer Pneumatik erfolgt.
  23. Verfahren, nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass eine in einem Speicher (11) bevorratete und unter Druck stehende Hydraulikflüssigkeit (23) zumindest teilweise durch Öffnen eines Steuerventils (10) der Hydraulik in einen eine Kolbenstange (14) aufweisenden Hydraulikzylinder (13) strömt, wodurch die Zugstange (4), die als Kolbenstange (14) ausgebildet ist oder die mit der Kolbenstange (14) verbunden ist, einen Vorschub erfährt.
  24. Verfahren, nach Anspruch 22 oder Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Hydraulikzylinder (13) befindliche Hydraulikflüssigkeit (23) zumindest teilweise durch Verschiebung der Zugstange (4) aus der Anhängeposition in die Fahrbetriebsposition, die als Kolbenstange (14) des Hydraulikzylinders (13) ausgebildet ist oder die mit der Kolbenstange (14) des Hydraulikzylinders (13) verbunden ist, in einen Speicher (11) gepresst wird, wodurch die in dem Speicher (11) bevorratete Hydraulikflüssigkeit (23) eine Druckerhöhung erfährt.
  25. Verfahren, nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass als Hydraulikzylinder (13) ein einfach wirkender Hydraulikzylinder (13) eingesetzt wird.
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