[go: up one dir, main page]

DE102008021203B4 - Bremssystem - Google Patents

Bremssystem Download PDF

Info

Publication number
DE102008021203B4
DE102008021203B4 DE102008021203A DE102008021203A DE102008021203B4 DE 102008021203 B4 DE102008021203 B4 DE 102008021203B4 DE 102008021203 A DE102008021203 A DE 102008021203A DE 102008021203 A DE102008021203 A DE 102008021203A DE 102008021203 B4 DE102008021203 B4 DE 102008021203B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
hydraulic
piston rod
towing
hydraulic cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE102008021203A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102008021203A1 (de
Inventor
Patentinhaber gleich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE102008021203A priority Critical patent/DE102008021203B4/de
Publication of DE102008021203A1 publication Critical patent/DE102008021203A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102008021203B4 publication Critical patent/DE102008021203B4/de
Expired - Fee Related legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/58Auxiliary devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/24Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions
    • B60D1/242Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for supporting braking actions, e.g. braking means integrated with hitches; Braking sensors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/02Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with mechanical assistance or drive
    • B60T13/06Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with mechanical assistance or drive by inertia, e.g. flywheel
    • B60T13/08Overrun brakes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/12Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being liquid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Abstract

Zusatzbremssystem für ein ein konventionelles Bremssystem aufweisendes Fahrzeug mit Hydraulikzylinder, Kolbenstange und Hydraulikschlauch zum Abschleppen eines Fahrzeugs durch ein anderes Fahrzeug, dadurch gekennzeichnet, – dass das Zusatzbremssystem des abgeschleppten Fahrzeugs (A) einen Hydraulikzylinder (1, 13), eine Kolbenstange (15, 19) und einen Hydraulikschlauch (2) aufweist, wobei der Hydraulikschlauch (2) mit einer Zentralhydraulik (8) des abgeschleppten Fahrzeugs (A) verbunden ist, – dass der Hydraulikzylinder (1, 13) und die Kolbenstange (15, 19) im Bereich der Fahrzeugfront derart angeordnet sind, dass eine zwischen einem abschleppenden Fahrzeug (B) und dem abgeschleppten Fahrzeug (A) vorgesehene Abschleppstange (7, 14) an einer an der Kolbenstange (15, 19) endseitig befestigten Abschleppöse (6) befestigbar ist und – dass ein vom abschleppenden Fahrzeug (B) ausgeführter Bremsvorgang infolge der vom abgeschleppten Fahrzeug (A) ausgehenden Schubkraft die Kolbenstange (15, 19) derart in den Hydraulikzylinder (1) drückt, dass Hydraulikflüssigkeit aus dem Hydraulikzylinder (1) verdrängt wird, und – dass die...

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Zusatzbremssystem für ein ein konventionelles Bremssystem aufweisendes Fahrzeug.
  • Es ist bekannt, dass bei Abschleppfahrten Abschleppstangen verwendet werden, und zwar insbesondere dann, wenn dem abzuschleppenden Kraftfahrzeug keine oder nur wenig eigene Bremskraft zur Verfügung steht (beispielsweise bei einem Ausfall des Bremskraftverstärkers). Nachteilig bei diesen Abschleppfahrten ist, dass die gesamte von dem Gespann benötigte Bremskraft allein von dem Schleppkraftfahrzeug aufgebracht werden muss. Beim Bremsen drückt das abzuschleppende Kraftfahrzeug mit seiner gesamten kinetischen Energie über die Abschleppstange (die jetzt enormen Druckkräften ausgesetzt ist) auf das Schleppkraftfahrzeug. Das Schleppkraftfahrzeug muss mit seinem eigenen Bremssystem zwei Kraftfahrzeuge bei einem eingeleiteten Bremsvorgang abbremsen.
  • Hierbei kann das abzuschleppende Kraftfahrzeug so stark auf das Schleppfahrzeug schieben, dass beide Fahrzeuge nicht rechtzeitig zum Stehen kommen. Außerdem kann das abzuschleppende Kraftfahrzeug ausbrechen und sich quer stellen, wenn das Schleppkraftfahrzeug eine Vollbremsung einleitet.
  • Aus der DE 41 34 920 A1 sind Anhängerbremsanlagen bekannt, die das Auffahren von Fahrzeuganhängern unterbinden. Ferner sind beispielsweise aus der DE 24 13 131 C3 Auflaufbremsen bekannt, die das Auffahren von Wohnwagen auf das Schleppkraftfahrzeug verhindern, indem über eine in der Anhängerdeichsel vorgesehene Auflaufbremse mechanisch Trommelbremsen betätigt werden. Nachteilig an diesen Vorrichtungen ist jedoch, dass diese aufgrund ihrer integrierten Ausführungsform nicht für Abschleppfahrten von Kraftfahrzeugen geeignet sind.
  • Aus der DE 39 11 468 A1 ist ein Bremssystem für eine Pferdekutsche bekannt.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Bremssystem zu entwickeln, das es ermöglicht, abzuschleppende Kraftfahrzeuge bei Bremsvorgängen abzubremsen, auch wenn das Hauptbremssystem des abzuschleppenden Kraftfahrzeugs nicht oder nur mit reduzierter Bremskraft arbeitet.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe weist die Erfindung die Merkmale des Patentanspruchs 1 auf.
  • Die besonderen Vorteile der Erfindung bestehen darin, dass bei einer Abbremsung der Kraftfahrzeugführer des abzuschleppenden Kraftfahrzeugs zwar eingreifen kann, aber nicht einschreiten muss, da die benötigte Bremsenergie durch den Aufschub des abzuschleppenden Kraftfahrzeuges auf das Schleppfahrzeug bereitgestellt und in das zentrale Bremssystem des abgeschleppten Fahrzeugs umgelenkt wird.
  • Ein weiterer Vorteil ist, dass die auftretenden Schubkräfte durch das Mitbremsen des abgeschleppten Fahrzeugs verringert werden und sich die Gefahr des Ausbrechens des Fahrzeugs bei einer Vollbremsung reduziert.
  • Ein weiterer Vorteil ist, dass bei erneutem Beschleunigen nach einer Abbremsung die Bremswirkung sofort aufgehoben wird und nicht erst eine gewisse Zeit gegen die angezogene Bremse beschleunigt wird, weil der Kraftfahrzeugführer des abzuschleppenden Kraftfahrzeuges den Fuß auf dem Bremspedal belässt.
  • Nach der Erfindung löst ein Steuergerät bei Druckbeaufschlagung des Zusatzbremszylinders ein Warnsignal im Cockpit des abzuschleppenden Kraftfahrzeugs auslöst. Hierdurch wird der Fahrzeugführer vorteilhaft akustisch und optisch (durch ein Blinklicht) auf einen eingeleiteten Bremsvorgang aufmerksam gemacht.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind der Hydraulikzylinder und die Kolbenstange in die Abschleppstange integriert. Hierdurch wird eine Gewichtsersparnis am Kraftfahrzeug erreicht. Gleichzeitig reduzieren sich die fahrzeugseitigen Zusatzkosten, da am Fahrzeug lediglich ein Hydraulikschlauch und ein Kupplungselement vorzusehen sind und die weiteren Systemkomponenten in die Abschleppstange integriert sind.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind die Hydraulikzylinder und die Kolbenstange hinter der Frontstoßstange des Fahrzeugs derart vorgesehen, dass eine Bremsung über das Zusatzbremssystem ausgeführt wird, sobald die Stoßstange in das Fahrzeug gedrückt wird. Hierdurch können die Folgen eines Aufpralls oder Anstoßes an ein Hindernis reduziert werden, wenn beispielsweise der Kraftfahrzeugführer nicht mehr in der Lage ist selbst oder rechtzeitig zu bremsen. Ferner kann an der Stoßstange ein Schalter vorgesehen sein, der dem Steuergerät signalisiert, den Motor auszuschalten. Außerdem kann die maximale Bremskraft über einen Befehl des Steuergeräts fixiert werden, um ein Weiterrollen des Kraftfahrzeuges zu verhindern.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 eine Abschleppsituation mit zwei Fahrzeugen unter Nutzung der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
  • 2 eine detaillierte Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß 1,
  • 3 eine alternative Ausführungsform der Erfindung mit einem zumindest teilweise in eine Abschleppstange integrierten Zusatzbremssystem und
  • 4 eine weitere alternative Ausführungsform der Erfindung mit einem hinter einer Stoßstange vorgesehenen Zusatzbremssystem.
  • Nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung gemäß den 1 und 2 besitzt ein Fahrzeug A ein konventionelles Bremssystem. Das konventionelle Bremssystem besteht unter anderem aus den Komponenten Steuergerät 3, Zentralhydraulik 8, Bremspedal 9 mit Bremskraftverstärker 26 und Radbremsen 27. Ferner weist das Bremssystem zwei Hydraulikleitungen 4 auf, die die Zentralhydraulik 8 mit den Radbremsen 27 verbinden, sowie eine Hydraulikleitung 28, die den Bremskraftverstärker 26 an die Zentralhydraulik 8 anbindet. Die gemeinsame Darstellung des Steuergeräts 3 und der Zentralhydraulik 8 erfolgt lediglich aus Gründen der einfacheren Darstellbarkeit. Die Komponenten können räumlich getrennt ausgeführt sein.
  • Ergänzend zu dem konventionellen Bremssystem weist das Fahrzeug A, B ein Zusatzbremssystem auf. Dieses Zusatzbremssystem besteht aus einem Hydraulikzylinder 1, einer Kolbenstange 19 und einer Abschleppöse 6. Das Zusatzbremssystem ist über ein Befestigungselement 10 am Fahrgestell 5 bzw. an der Karosserie 11 des Fahrzeugs A, B befestigt.
  • Zur Anbindung des Zusatzbremssystems an das konventionelle Bremssystem weist die Zentralhydraulik 8 des konventionellen Bremssystems einen zusätzlichen Hydraulikanschluss auf, an den der Hydraulikzylinder 1 des Zusatzbremssystems über den Hydraulikschlauch 2 angeschlossen ist. Ferner kann das Zusatzbremssystem über eine nicht dargestellte Energie-/Informationsleitung mit dem Steuergerät 3 des konventionellen Bremssystems gekoppelt sein.
  • Indem das Zusatzbremssystem eine Abschleppöse 6 aufweist, kann diese die typischerweise im Frontbereich eines Fahrzeugs A, B vorgesehene konventionelle Abschleppvorrichtung ersetzen. Zwischen der Abschleppöse 6 des abzuschleppenden Fahrzeugs A und dem abschleppenden Fahrzeug B wird eine Abschleppstange 7 montiert. Im Fall des Abschleppens ist das Fahrzeug A über die Abschleppstange 7 mit dem abschleppenden Fahrzeug B verbunden. Im Falle eines Abbremsens des Fahrzeugs B wird die Abschleppstange B druckbeaufschlagt. Sie stützt sich über die Abschleppöse 6 auf der Kolbenstange 19 des Zusatzbremssystems des Fahrzeugs A ab. Die Kolbenstange 19 dringt hierbei in den Hydraulikzylinder 1 des Zusatzbremssystems ein. Während des Eindringens der Kolbenstange 19 in den Hydraulikzylinder 1 wird Hydraulikflüssigkeit aus dem Zylinder verdrängt und über den Hydraulikschlauch 2 der Zentralhydraulik 8 des konventionellen Bremssystems zugeführt. Über die Zentralhydraulik 8 des konventionellen Bremssystems werden nunmehr die Radbremsen 27 des abgeschleppten Fahrzeugs A druckbeaufschlagt. Der vom abschleppenden Fahrzeug B eingeleitete Bremsvorgang wird somit auf das Fahrzeug A übertragen. Das Fahrzeug A nutzt hierbei die zentralen Komponenten des konventionellen Bremssystems.
  • Nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß 3 besteht das Zusatzbremssystem aus einem Hydraulikzylinder 13, einer Kolbenstange 15, einem ersten Hydraulikschlauch 16, einem Kupplungsstück 17 und einem zweiten Hydraulikschlauch 2.
  • Gleiche Bauteile bzw. Bauteilfunktionen sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Wie im vorherigen Ausführungsbeispiel ist der Hydraulikschlauch 2 an die Zentralhydraulik 8 des abzuschleppenden Fahrzeugs A angebunden. Ferner ist er mit dem fahrzeugseitig vorgesehenen Kupplungsstück 17 verbunden. Der Hydraulikzylinder 13 und die Kolbenstange 15 sind in einer Abschleppstange 14 integriert. Der Hydraulikschlauch 16 verbindet den Hydraulikzylinder 13 mit dem am abschleppenden Fahrzeug A vorgesehenen Kupplungsstück 17. Die Abschleppstange 14 ist mit dem Abschlepphaken 12, 12' der Fahrzeuge A, B verbunden.
  • Während der Abschleppfahrt bewegt sich das abschleppende Fahrzeug B in Fahrtrichtung V. Über die Abschleppstange 14 zieht es hierbei das abzuschleppende Fahrzeug A. Beim Bremsen verzögert zunächst das abschleppende Fahrzeug B. Das abgeschleppte Fahrzeug A drückt die Kolbenstange 15 in den Hydraulikzylinder 13. Aus dem Hydraulikzylinder 13 wird Hydrauliköl verdrängt, das über die Hydraulikschläuche 2, 16 und das Kupplungsstück 17 der Zentralhydraulik 8 des konventionellen Bremssystems des Fahrzeugs A zufließt.
  • Der weitere Bremsvorgang des Fahrzeugs A erfolgt analog zu den Ausführungen zum ersten Ausführungsbeispiel.
  • Da das in der Abschleppstange 14 vorgesehen Zusatzbremssystem vor seiner Benutzung mit Hydrauliköl befüllt werden muss, sind auf der Kolbenstange 15 Markierungen 24 vorgesehen, über die der Benutzer Informationen zum Füllstand der Bremsflüssigkeit erhält.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der 4 dargestellt. Ein Fahrzeug besitzt hierbei eine beweglich gelagerte Stoßstange 18 mit Druckstahl 20, die wenige Zentimeter an Führungsschienen 23 entlang gegen Federn 22, die die Stoßstange 18 später in die Ausgangsstellung zurückdrücken, verschiebbar ist. Das aus dem ersten Ausführungsbeispiel bekannte Zusatzbremssystem mit Hydraulikzylinder 1, Kolbenstange 19 und Abschleppöse 16 ist derart zwischen dem Fahrzeug (Karosserie, Fahrgestell, Tragrahmen) und der Stoßstange 18 verbaut, dass sich die Stoßstange 19 bei einem Auftreffen auf ein Hindernis entgegen der Fahrtrichtung auf das Fahrzeug zu bewegt. Hierdurch wird die Kolbenstange 19 über einen an derselben montierten Mitnehmer 21 in den Hydraulikzylinder 1 gedrückt. Das aus dem Hydraulikzylinder 1 verdrängte Fluid wird der Zentralhydraulik 8 zugeführt. In der Folge kann das Kraftfahrzeug durch das Zusatz-Bremssystem abgebremst werden.
  • Des Weiteren kann bei einem Auffahren auf ein Hindernis ein Schalter 25, der z. B. an der Führungsschiene 23 angebracht ist, aktiviert werden, der dem Steuergerät 3 signalisiert, den Kraftfahrzeugmotor abzuschalten. Außerdem kann der Hydraulikdruck über das Steuergerät 3 fixiert werden, damit das Kraftfahrzeug nicht weiterrollen kann und eventuell weiteren Schaden verursacht.

Claims (3)

  1. Zusatzbremssystem für ein ein konventionelles Bremssystem aufweisendes Fahrzeug mit Hydraulikzylinder, Kolbenstange und Hydraulikschlauch zum Abschleppen eines Fahrzeugs durch ein anderes Fahrzeug, dadurch gekennzeichnet, – dass das Zusatzbremssystem des abgeschleppten Fahrzeugs (A) einen Hydraulikzylinder (1, 13), eine Kolbenstange (15, 19) und einen Hydraulikschlauch (2) aufweist, wobei der Hydraulikschlauch (2) mit einer Zentralhydraulik (8) des abgeschleppten Fahrzeugs (A) verbunden ist, – dass der Hydraulikzylinder (1, 13) und die Kolbenstange (15, 19) im Bereich der Fahrzeugfront derart angeordnet sind, dass eine zwischen einem abschleppenden Fahrzeug (B) und dem abgeschleppten Fahrzeug (A) vorgesehene Abschleppstange (7, 14) an einer an der Kolbenstange (15, 19) endseitig befestigten Abschleppöse (6) befestigbar ist und – dass ein vom abschleppenden Fahrzeug (B) ausgeführter Bremsvorgang infolge der vom abgeschleppten Fahrzeug (A) ausgehenden Schubkraft die Kolbenstange (15, 19) derart in den Hydraulikzylinder (1) drückt, dass Hydraulikflüssigkeit aus dem Hydraulikzylinder (1) verdrängt wird, und – dass die verdrängte Hydraulikflüssigkeit durch den Hydraulikschlauch (2) der Zentralhydraulik (8) zugeführt wird und den Bremsvorgang des abgeschleppten Fahrzeugs (A) auslöst, und – dass ein Steuergerät (3) die Betätigung des Zusatzbremssystems im Cockpit durch ein optisches und akustisches Warnsignal wahrnehmbar macht.
  2. Zusatzbremssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hydraulikzylinder (13) und die Kolbenstange (15) in der Abschleppstange (14) derart integriert sind, dass beim Abbremsen von dem abschleppenden Fahrzeug (B) infolge der Schubkraft des abgeschleppten Fahrzeugs (A) und der in den Hydraulikzylinder (13) eindringenden Kolbenstange (15) die Hydraulikflüssigkeit aus dem Hydraulikzylinder (13) verdrängt wird, die verdrängte Hydraulikflüssigkeit durch einen Adapterschlauch (16) und ein Kupplungselement (17) in den Hydraulikschlauch (2) strömt, von dort der Zentralhydraulik (8) zugeführt wird und den Bremsvorgang des abschleppenden Fahrzeugs (B) auslöst.
  3. Zusatzbremssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hydraulikzylinder (1) und die Kolbenstange (19) einer der Fahrzeugfront des abgeschleppten Fahrzeugs (A) zugeordneten Stoßstange (18) derart zugeordnet sind, dass eine Abschleppöse (6) mit der Kolbenstange (19) und der Stoßstange (18) verbunden ist und dass beim Auftreffen des abgeschleppten Fahrzeugs (A) auf ein Hindernis die über die Abschleppöse (6) mit der Stoßstange (18) verbundene Kolbenstange (19) in den Hydraulikzylinder (1) gedrückt wird, derart, dass Hydraulikflüssigkeit aus dem Hydraulikzylinder (1) verdrängt wird, die verdrängte Hydraulikflüssigkeit durch den Hydraulikschlauch (2) strömt, von dort der Zentralhydraulik (8) zugeführt wird und den Bremsvorgang des abgeschleppten Fahrzeugs (A) auslöst.
DE102008021203A 2007-05-03 2008-04-28 Bremssystem Expired - Fee Related DE102008021203B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102008021203A DE102008021203B4 (de) 2007-05-03 2008-04-28 Bremssystem

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007020733.8 2007-05-03
DE102007020733 2007-05-03
DE102008021203A DE102008021203B4 (de) 2007-05-03 2008-04-28 Bremssystem

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102008021203A1 DE102008021203A1 (de) 2010-04-15
DE102008021203B4 true DE102008021203B4 (de) 2012-04-26

Family

ID=41820834

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102008021203A Expired - Fee Related DE102008021203B4 (de) 2007-05-03 2008-04-28 Bremssystem

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102008021203B4 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
KR102829540B1 (ko) * 2019-12-13 2025-07-08 현대자동차주식회사 자율주행차량 제동 고장 처리 방법 및 그를 위한 장치 및 시스템

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1985878U (de) * 1968-02-05 1968-05-22 Leopold Wighardt Kraftfahrzeug mit verschiebbar gelagerter und auf die bremsen des kraftfahrzeuges wirksamer stossstange.
DE3911468A1 (de) * 1989-04-08 1990-10-11 Kuehnle Gmbh Hydraulische bremsanlage fuer pferdekutschen
DE4134920A1 (de) * 1991-10-23 1993-04-29 Bosch Gmbh Robert Hydraulische anhaengerbremse

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1985878U (de) * 1968-02-05 1968-05-22 Leopold Wighardt Kraftfahrzeug mit verschiebbar gelagerter und auf die bremsen des kraftfahrzeuges wirksamer stossstange.
DE3911468A1 (de) * 1989-04-08 1990-10-11 Kuehnle Gmbh Hydraulische bremsanlage fuer pferdekutschen
DE4134920A1 (de) * 1991-10-23 1993-04-29 Bosch Gmbh Robert Hydraulische anhaengerbremse

Also Published As

Publication number Publication date
DE102008021203A1 (de) 2010-04-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102005060124B4 (de) Verschiebevorrichtung für eine auf einem Zugfahrzeug angeordnete Sattelkupplung
EP2416993B1 (de) Verfahren zum betreiben einer bremsanlage, bremsanlage und kraftfahrzeug mit bremsanlage
CH618927A5 (de)
DE10227616B4 (de) Vorrichtung zur Verringerung von Schlingerbewegungen eines auflaufgebremsten Anhängers
DE60003191T2 (de) Verbessertes system zum absorbieren von stössen in kraftfahrzeugen
DE102008003525C5 (de) Bremseinrichtung eines wenigstens zweiachsigen, eine gelenkte Vorderachse aufweisenden Anhängerfahrzeugs einer Zugfahrzeug-Anhängerkombination
EP3730363A1 (de) Hydrauliksystem und fahrzeug
DE102015006160B4 (de) Auflaufbremsbetätigungseinrichtung für einen Schubanhänger
DE102008021203B4 (de) Bremssystem
EP3266661B1 (de) Anhängerbremssystem sowie betriebsverfahren für ein anhängerbremssystem
EP3645356A1 (de) Verfahren zum betreiben einer elektropneumatischen feststellbremsanlage eines fahrzeugzuges
DE102019103628B3 (de) Fahrzeuganhänger mit Energierückgewinnungseinrichtung und hydraulischer Bremskraftübertragungseinrichtung
EP3461707B1 (de) Steuersystem einer hydraulisch betätigten bremseinrichtung
EP4405216B1 (de) Verfahren zum betreiben eines bremssystems eines nutzfahrzeuges
EP0026306A1 (de) Hydraulische Bremse, insbesondere für land- und forstwirtschaftliche Anhänger
DE202008010854U1 (de) Bremssystem
DE2219201A1 (de) Druckmittelbetriebene notbremsanlage fuer motorfahrzeuge, insbesondere automobile, traktoren und anhaenger
DE2940836C2 (de)
DE2437849A1 (de) Betaetigungsvorrichtung fuer eine fahrzeugbremse
DE2243472A1 (de) Bremsanlage fuer zugfahrzeug und anhaenger
DE517381C (de) Bremsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge mit Anhaengewagen
DE202017105492U1 (de) System zum Verhindern der Aktivierung einer Anhängerauflaufbremse während der Rückwärtsfahrt
DE3779632T2 (de) Vorrichtung und verfahren zur selbsttaetigen einstellung der bremsen bei gegliederten fahrzeugen mit luftbremsen.
CH674964A5 (de)
WO2023151846A1 (de) Fahrzeug-befestigungsanordnung

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
R007 Decision rectified on appeal
8131 Rejection
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final

Effective date: 20120727

R409 Internal rectification of the legal status completed
R409 Internal rectification of the legal status completed
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20121101

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee