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TECHNISCHES GEBIET
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Die
Erfindung betrifft ein Lichtleiterbauteil und ein Bedienpaneel,
das Anzeigeabschnitte aufweist, die Licht von einer Rückseite
des Bedienpaneels her durchlassen.
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VERWANDTE TECHNIK
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Unter
elektronischen Vorrichtungen, wie beispielsweise Mobiltelefonen,
persönlichen digitalen Assistenten (PDAs), mobilen Personal-Computern (PCs)
und mobilen Spielmaschinen, finden sich solche, die ein Bedienpaneel,
das Licht durchlassende Anzeigezonen aufweist, und eine Beleuchtungsvorrichtung
aufweisen, welche an einer Rückseite des Bedienpaneels
vorgesehen ist, um Licht auf das Bedienpaneel von dessen Rückseite
her aufzubringen, und somit werden Operationen auf dem Bedienpaneel
an dunklen Orten erleichtert.
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Beispielsweise
wird von der
japanischen
Patentanmeldungspublikation Nr. 2001-167655 eine Beleuchtungsvorrichtung
für ein Bedienpaneel vorgeschlagen, die ein Bedienpaneel,
das eine Mehrzahl von Bedientasten aufweist, und ein Substrat beinhaltet,
das unterhalb des Bedienpaneels angeordnet ist und eine Mehrzahl
von Schaltelementen aufweist, die so angeordnet sind, dass sie den
Bedientasten entsprechen. Die Beleuchtungsvorrichtung beinhaltet
weiter eine biegsame Lichtleiterplatte, die zwischen dem Bedienpaneel
und dem Substrat angeordnet ist. Die Lichtleiterplatte empfängt
Licht von einer LED-Lichtquelle über ihre Seitenrandfläche,
leitet das Licht hindurch und sendet das Licht aus einer Fläche
der Lichtleiterplatte aus, wobei die Fläche dem Bedienpaneel
zugewandt ist, um das Paneel zu beleuchten.
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INHALT DER ERFINDUNG
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Mit
der zuvor beschriebenen herkömmlichen Beleuchtungsvorrichtung
ist es jedoch schwierig, mindestens zwei unterteilte Zonen des Bedienpaneels
einzeln zu beleuchten, da die Beleuchtungsvorrichtung eine einzige
Lichtleiterplatte verwendet. Es ist möglich, die unterteilten
Zonen mit LED-Lichtquellen direkt zu beleuchten, die für
die jeweiligen Anzeigezonen vorgesehen sind, ohne eine Lichtleiterplatte
zu verwenden. In diesem Fall wird jedoch die Anzahl der eingebauten
LED-Lichtquellen erhöht, was zu einer Erhöhung
der Teilekosten führt. Es ist denkbar, eine Anordnung wie
beispielsweise die in 6 und 7 gezeigte
Anordnung zu verwenden. Und zwar ist eine Lichtleiterplatte 1 mit
einem Schlitz S versehen, um die Lichtleiterplatte 1 in
eine Mehrzahl (zwei beim dargestellten Beispiel) von Zonen zu unterteilen,
und Lichtströme werden in die unterteilten Zonen von den
Lichtquellen 3 eingebracht, die entlang der jeweiligen
Ränder der unterteilten Zonen vorgesehen sind. Die in die
jeweiligen Zonen eingebrachten Lichtströme werden zum Bedienpaneel
unabhängig voneinander ausgesendet. Es wurde jedoch gefunden,
dass der gewünschte Zweck nicht mit einer Struktur erzielt
werden kann, die lediglich mit einem Schlitz S versehen ist, da
zwischen den zuvor beschriebenen Zonen Licht unerwünscht
geleitet wird.
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Demgemäß ist
es ein Ziel der Erfindung, die zuvor beschriebenen Probleme bei
der verwandten Technik zu lösen.
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Die
Erfindung betrifft ein folienförmiges Lichtleiterbauteil,
das eine erste Fläche und eine zweite Fläche,
die einander gegenüberliegen, und eine Umfangsrandfläche
aufweist. Das Lichtleiterbauteil empfängt Licht, das durch
zumindest einen Teil der Umfangsrandfläche eintritt, und
leitet das Licht im folienförmigen Lichtleiterbauteil,
um das geleitete Licht aus der ersten Fläche auszusenden.
Das Lichtleiterbauteil ist in mindestens zwei Lichtaustrittszonen
unterteilt und weist einen Licht blockierenden Teil auf, der entlang
einer Grenze zwischen zueinander benachbarten Lichtaustrittszonen
vorgesehen ist, um ein Durchlassen von Licht zwischen den zueinander
benachbarten Lichtaustrittszonen zu verhindern.
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Da
das folienförmige Lichtleiterbauteil mit dem Licht blockierenden
Teil versehen ist, kann es Licht für eine jeweilige Lichtaustrittszone
empfangen, leiten, ablenken und aussenden.
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Speziell
kann der Licht blockierende Teil einen Schlitz aufweisen, der entlang
der Grenze zwischen den zueinander benachbarten Lichtaustrittszonen
vorgesehen ist. Der Schlitz erstreckt sich durch das folienförmige
Lichtleiterbauteil von der ersten Fläche zur zweiten Fläche,
um die zueinander benachbarten Lichtaustrittszonen voneinander zu
trennen. Mit dem Schlitz, der die Lichtaustrittszonen voneinander
trennt, ermöglicht der Licht blockierende Teil verschiedene
Formen eines Blockierens von Licht.
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Spezieller
kann zumindest ein Teil einer den Schlitz definierenden Wandfläche
mit einem Licht blockierenden Material beschichtet sein, das ein Durchlassen
von Licht zwischen den zueinander benachbarten Lichtaustrittszonen
verhindert. Das Licht blockierende Material kann beispielsweise
ein weißes, schwarzes oder silbernes Beschichtungsmaterial
sein.
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In
diesem Fall kann zumindest ein Teil der den Schlitz definierenden
Wandfläche von der ersten Fläche zu einer Seite
entgegengesetzt zur zweiten Fläche vorstehen, und der vorstehende
Teil kann auch mit dem Licht blockierenden Material beschichtet
sein. Diese Struktur blockiert ein Durchlassen von Licht zwischen
den zueinander benachbarten Lichtaustrittszonen sogar mit noch größerer
Sicherheit.
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Als
weitere Ausführungsform kann der Licht blockierende Teil
eine Licht blockierende Wand aufweisen, die in zumindest einen Teil
des Schlitzes eingesetzt ist, um ein Durchlassen von Licht zwischen den
zueinander benachbarten Lichtaustrittszonen zu verhindern. In diesem
Fall kann die Licht blockierende Wand aus der ersten Fläche
zu einer Seite entgegengesetzt zur zweiten Fläche vorstehen,
um ein Durchlassen von Licht zwischen den zueinander benachbarten
Lichtaustrittszonen sogar noch effektiver zu verhindern.
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In
diesem Fall kann das folienförmige Lichtleiterbauteil weiter
ein folienförmiges reflektierendes Element aufweisen, das
benachbart zur zweiten Fläche angeordnet ist, um aus der
zweiten Fläche austretendes Licht zu reflektieren, und
die Licht blockierende Wand kann so vorgesehen sein, dass sie aus dem
folienförmigen reflektierenden Element vorsteht.
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Zusätzlich
stellt die Erfindung eine Beleuchtungsvorrichtung bereit, die ein
folienförmiges Lichtleiterbauteil, das eine erste Fläche
und eine zweite Fläche, die einander gegenüberliegen,
und eine Umfangsrandfläche beinhaltet. Die Beleuchtungsvorrichtung
beinhaltet weiter mindestens eine Lichtquelle, die so angeordnet
ist, dass sie zumindest einem Teil der Umfangsrandfläche
zugewandt ist. Das folienförmige Lichtleiterbauteil weist
einen Schlitz auf, der sich durch das folienförmige Lichtleiterbauteil
von der ersten Fläche zur zweiten Fläche erstreckt
und der eine der Lichtquelle zugewandte Fläche aufweist. Der
Schlitz weist ein Licht blockierendes Material auf, das auf zumindest
einem Teil der der Lichtquelle zugewandten Fläche angeordnet
ist.
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Außerdem
stellt die Erfindung eine Beleuchtungsvorrichtung für ein
Bedienpaneel bereit, die das zuvor beschriebene folienförmige
Lichtleiterbauteil beinhaltet. Die erste Fläche des folienförmigen
Lichtleiterbauteils ist benachbart zu einer Rückseite eines Bedienpaneels
angeordnet, das Licht durchlassende Anzeigeabschnitte aufweist.
Die Beleuchtungsvorrichtung für ein Bedienpaneel beinhaltet
weiter mindestens eine Lichtquelle, die benachbart zur Umfangsrandfläche
des folienförmigen Lichtleiterbauteils vorgesehen ist,
um Licht in mindestens eine der Lichtaustrittszonen auszusenden.
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Außerdem
stellt die Erfindung eine elektronische Vorrichtung bereit, die
ein Bedienpaneel, das Licht durchlassende Anzeigeabschnitte aufweist,
und die zuvor beschriebene Beleuchtungsvorrichtung beinhaltet. Die
erste Fläche des folienförmigen Lichtleiterbauteils
ist benachbart zum Bedienpaneel angeordnet.
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Ausführungsformen
der Erfindung werden nachfolgend mit Bezug auf die anliegenden Zeichnungen
erläutert.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein Diagramm, das ein folienförmiges Lichtleiterbauteil
gemäß einer ersten Ausführungsform der
Erfindung darstellt, wobei: Teil (a) eine Draufsicht auf das Lichtleiterbauteil
ist; und Teil (b) eine Schnittansicht entlang Linie 1b-1b in Teil
(a) ist.
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2 ist
eine vergrößerte Schnittansicht eines Hauptteils
des folienförmigen Lichtleiterbauteils, das in Teil (b)
von 1 gezeigt ist.
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3 ist
eine perspektivische Explosionsansicht, die ein Mobiltelefon schematisch
darstellt, welches das in 1 gezeigte
folienförmige Lichtleiterbauteil verwendet.
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4 ist
ein Diagramm, das ein folienförmiges Lichtleiterbauteil
gemäß einer zweiten Ausführungsform der
Erfindung darstellt, wobei: Teil (a) eine Draufsicht des Lichtleiterbauteils
ist; und Teil (b) eine Schnittansicht entlang Linie 4b-4b in Teil
(a) ist.
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5 ist
ein Diagramm, welches das in 4 dargestellte
folienförmige Lichtleiterbauteil darstellt, wobei: Teil
(a) eine perspektivische Ansicht des Lichtleiterbauteils ist; und
Teil (b) eine vergrößerte Schnittansicht eines
Hauptteils des Lichtleiterbauteils ist, das in Teil (b) von 4 dargestellt
ist.
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6 ist
ein Diagramm, das ein folienförmiges Lichtleiterbauteil
darstellt, welches eine Struktur aufweist, auf Basis derer das folienförmige
Lichtleiterbauteil der Erfindung entwickelt wurde, wobei: Teil (a)
eine Drauf sicht auf das Lichtleiterbauteil ist; und Teil (b) eine
Schnittansicht entlang Linie 6b-6b in Teil (a) ist.
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7 ist
eine vergrößerte Schnittansicht eines Hauptteils
des folienförmigen Lichtleiterbauteils, das in Teil (b)
von 6 dargestellt ist.
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8 ist
ein Diagramm, das ein folienförmiges Lichtleiterbauteil
gemäß einer dritten Ausführungsform der
Erfindung darstellt, wobei: Teil (a) eine Draufsicht auf das Lichtleiterbauteil
ist; und Teil (b) eine Schnittansicht entlang Linie 8b-8b in Teil
(a) ist.
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9 ist
eine vergrößerte Schnittansicht eines Hauptteils
des folienförmigen Lichtleiterbauteils, das in Teil (b)
von 8 gezeigt ist.
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10 ist
eine perspektivische Explosionsansicht eines Mobiltelefons, welches
das in 8 gezeigte folienförmige Lichtleiterbauteil
verwendet.
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11 ist
eine perspektivische Explosionsansicht des in 8 dargestellten
folienförmigen Lichtleiterbauteils.
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12 ist
eine perspektivische Ansicht des in 8 dargestellten
folienförmigen Lichtleiterbauteils.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Zunächst
wird ein Mobiltelefon als elektronische Vorrichtung, die ein folienförmiges
Lichtleiterbauteil gemäß der Erfindung aufweist,
mit Bezug auf 3 kurz erläutert. Das
Mobiltelefon weist ein oberes Gehäuseelement 20,
eine Bedienpaneel-Beleuchtungsvorrichtung 10, ein Substrat 21 und
ein unteres Gehäuseelement 22 auf. Das obere Gehäuseelement 20 beinhaltet
ein Bedienpaneel 14, das eine Mehrzahl von Bedientasten 15 aufweist.
Die Bedienpaneel-Beleuchtungsvorrichtung 10 ist an einer Rückseite
des Bedienpaneels 14 angeordnet. Das Substrat 21 weist
ein Flüssigkristall-Anzeigepaneel 24 auf, das
auf dem Substrat 21 angebracht ist, und weist weiter Schaltelemente 23 auf,
die so vorgesehen sind, dass sie jeweils den Bedientasten 15 entsprechen.
Die Bedienpaneel-Beleuchtungsvorrichtung 10 und das Substrat 21 sind
im unteren Gehäuseelement 22 untergebracht.
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Das
Substrat 21 kann (nicht dargestellte) elektronische Bauteile,
wie beispielsweise ein IC, welches das Mobiltelefon steuert, und
(nicht dargestellte) Kommunikationsbauteile aufweisen, beispielsweise
ein Antennenelement, das auf dem Substrat 21 angebracht
sein kann.
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Das
Flüssigkristall-Anzeigepaneel 24 ist ein durchlässiges
oder halbdurchlässiges Flüssigkristall-Anzeigepaneel.
Im Fall eines halbdurchlässigen Flüssigkristall-Anzeigepaneels 24 weist
es einen Paneelkörper auf, der ein Flüssigkristallmaterial,
z. B. einen TN-Flüssigkristall oder einen STN-Flüssigkristall
aufweist, und zwar mit einem Dichtungsmittel dicht verschlossen,
das sich in einem Spalt zwischen einem oberen Substrat und einem
unteren Substrat befindet, von denen jedes jeweils eine transparente Elektrodenschicht,
einen Ausrichtungsfilm und einen Polarisator aufweist. Das halbdurchlässige
Flüssigkristall-Anzeigepaneel 24 weist weiter
einen halbdurchlässigen Reflektor auf, der sowohl Lichtdurchlass-
als auch Lichtreflexionsfunktionen aufweist und der unterhalb des
Paneelkörpers vorgesehen ist. Es sei angemerkt, dass das
Flüssigkristall-Anzeigepaneel 24 eine (nicht dargestellte)
Flüssigkristall-Hintergrundbeleuchtungseinheit aufweist,
die an dessen Rückseite vorgesehen ist.
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Die
Bedienpaneel-Beleuchtungsvorrichtung 10 weist ein folienförmiges
Lichtleiterbauteil 11, das an der Rückseite des
Bedienpaneels 14 angeordnet ist, und zwei Sätze
von Lichtquellen 3 auf (siehe 1), die
an zwei entgegengesetzten Seiten entlang einer Umfangsrandfläche 11C des
Lichtleiterbauteils 11 vorgesehen sind.
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Das
folienförmige Lichtleiterbauteil 11 ist ein flexibler
Lichtleiterfilm, der beispielsweise aus einem lichtdurchlässigen
Harzmaterial besteht und als Ganzes grolle Biegsamkeit aufweist.
Das folienförmige Lichtleiterbauteil 11 weist
eine Mehrzahl von Lichtstreuungszonen 17 auf, die als Licht
aussendende Zonen dienen, welche den Bedientasten 15 entsprechen.
Das Lichtleiterbauteil 11 leitet von den Lichtquellen 3 empfangenes
Licht, lenkt das geleitete Licht bei den Lichtstreuungs zonen 17 ab
und sendet das abgelenkte Licht zu den entsprechenden Bedientasten 15 des
Bedienpaneels 14 aus. Die Licht streuenden Zonen 17 sind
beispielsweise dadurch ausgebildet, dass eine große Anzahl
von Punkten mit weißer Tinte auf eine zweite Fläche 11B entgegengesetzt
zur ersten Fläche 11A aufgedruckt wird, oder dadurch,
dass auf die zweite Fläche 11B Silber aufgedampft
wird.
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Das
folienförmige Lichtleiterbauteil 11 gemäß dieser
Ausführungsform weist einen U-förmigen Schlitz
S auf, der in einem in vertikaler Richtung mittleren Abschnitt von
diesem vorgesehen ist, wie aus Teil (a) von 1 zu ersehen.
Somit ist das Lichtleiterbauteil 11 in eine obere erste
Lichtaustrittszone 12A und eine untere zweite Lichtaustrittszone 12B unterteilt.
Der Schlitz S weist eine Beschichtung aus einem Licht blockierenden
Material 18 auf, das auf zumindest einen Teil der Wandfläche
im Schlitz S aufgebracht ist. Das Licht blockierende Material 18 kann beispielsweise
ein weißes, schwarzes oder silbernes Beschichtungsmaterial
sein, welches im folienförmigen Lichtleiterbauteil 11 geleitetes
Licht davon abhält, durch den Schlitz S zwischen der ersten
und der zweiten Lichtaustrittszone 12A und 12B durchgelassen
zu werden. Zum Beschichten der Wandfläche des Schlitzes
S mit dem Licht blockierenden Material 18 wird beispielsweise
eine Metallmaske, die ein dem Schlitz S entsprechendes Muster aufweist, über
das folienförmige Lichtleiterbauteil 11 gelegt,
und schwarze Tinte wird in den Schlitz S eingefüllt, um
eine Tintenbeschichtung auf der Wandfläche auszubilden.
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Es
sei angemerkt, dass die Beschichtung aus Licht blockierendem Material 18 nicht
auf die gesamte Wandfläche des Schlitzes S aufgebracht
zu werden braucht, sondern lediglich auf Abschnitten der Wandfläche
des Schlitzes S ausgebildet sein kann, bei denen von den Lichtquellen 3 kommendes geleitetes
Licht nicht durch die Wandfläche totalreflektiert wird,
z. B. Abschnitten 19, die den Lichtquellen 3 zugewandt
sind.
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Die
Lichtquellen 3 sind eine Mehrzahl von weißen Leuchtdioden
(LEDs), die entlang beiden in Längsrichtung entgegengesetzten
Enden (kurzen Seiten) des folienförmigen Lichtleiterelementes 11 angeordnet
sind. Jede weiße LED ist beispielsweise ein Licht aussendendes
Halbleiterelement, das auf einem Substrat montiert ist und mit einem
Harzmaterial eingekapselt ist. Beim Licht aussendenden Halbleiterelement
handelt es sich beispielsweise um ein blaues (Wellenlänge λ:
470–490 nm) LED-Element oder ein ultraviolettes (Wellenlänge λ:
weniger als 470 nm) LED-Element, das durch übereinandergeschichtetes
Anordnen einer Mehrzahl von Halbleiterschichten eines Galliumnitrid-Verbindungshalbleiters (z.
B. ein InGaN-Verbindungshalbleiter) auf einem isolierenden Substrat,
z. B. einem Saphirsubstrat, ausgebildet ist.
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Das
Harzmaterial, das zum Einkapseln des Licht aussendenden Halbleiterelementes
verwendet wird, ist beispielsweise dadurch ausgebildet, dass einem
Silikonharz als Hauptbestandteil eine fluoreszierende YAG-Substanz
zugesetzt wird. Die fluoreszierende YAG-Substanz wandelt blaues
oder ultraviolettes Licht vom Licht aussendenden Halbleiterelement in
gelbes Licht um, und durch den Farbmischungseffekt wird weißes
Licht erzeugt. Es sei angemerkt, dass weiße LEDs nicht
auf die zuvor beschriebenen LEDs eingeschränkt sind, sondern
verschiedene weiße LEDs verwendet werden können.
Das heißt, es ist möglich, verschiedene Kombinationen
Licht aussendender Elemente zu verwenden, die Licht unterschiedlicher
Farben aussenden, sowie verschiedene Kombinationen aus einer fluoreszierenden
Substanz und einem Licht aussendenden Element.
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Die
Lichtquellen 3 weisen zwei Sätze von Lichtquellen
auf, d. h. erste Lichtquellen 3A, die entlang dem Ende
der ersten Lichtaustrittszone 12A angeordnet sind, und
zweite Lichtquellen 3B, die entlang dem Ende der zweiten
Lichtaustrittszone 12B angeordnet sind. Die Lichtquellen 3 werden
gesteuert, um eine jeweilige der Lichtaustrittszonen 12A und 12B anzuschalten.
Das heißt, die Lichtquellen 3 werden wahlweise
gemäß den folgenden Beleuchtungsmodi gesteuert:
Beim ersten werden die ersten Lichtquellen 3A angeschaltet;
beim zweiten werden die zweiten Lichtquellen 3B angeschaltet;
und beim dritten werden beide Lichtquellen 3A und 3B gleichzeitig
angeschaltet.
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Licht,
das von den ersten Lichtquellen 3A in die erste Lichtaustrittszone 12A eintritt,
wird bei den Lichtstreuzonen 17 nach oben abgelenkt und
wird durch das Licht blockierende Material 18 im Schlitz
S davon abgehalten, in die benachbarte zweite Lichtaustrittszone 12B geleitet
zu werden. Daher beleuchtet das in die erste Lichtaustrittszone 12A geleitete
Licht lediglich eine erste Tastenzone 14A des Bedienpaneels 14,
die der ersten Lichtaustrittszone 12A entspricht. In ähnlicher
Weise beleuchtet Licht, das in die zweite Lichtaustrittszone 12B von
den zweiten Lichtquellen 3B eintritt, lediglich eine zweite Tastenzone 14B des
Bedienpaneels 14, die der zweiten Lichtaustrittszone 12B entspricht.
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4 und 5 zeigen
eine Beleuchtungsvorrichtung 10 gemäß einer
zweiten Ausführungsform der Erfindung. Die Beleuchtungsvorrichtung 10 weist
im Wesentlichen die gleiche Struktur wie die zuvor beschriebene
erste Ausführungsform auf. Bei der zweiten Ausführungsform
weist das folienförmige Lichtleiterbauteil 11 einen
Wandabschnitt 36 auf, der entlang dem Schlitz S ausgebildet
ist, so dass es sich zum Bedienpaneel 14 hin erstreckt.
Eine Wandfläche des Wandabschnittes 36, die dem
Schlitz S zugewandt ist, ist mit einem Licht blockierenden Material 18 verdeckt.
Mit dieser Struktur kann ein stärkerer Licht blockierender
Effekt zwischen den zueinander benachbarten Lichtaustrittszonen 12A und 12B erzielt
werden.
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8 bis 12 zeigen
eine Beleuchtungsvorrichtung 10 gemäß einer
dritten Ausführungsform der Erfindung. Die Beleuchtungsvorrichtung 10 weist ein
folienförmiges Reflexionselement 48 auf, das an einer
Rückseite oder einer zweiten Fläche des folienförmigen
Lichtleiterbauteils 11 angeordnet ist, um Licht zu reflektieren,
das aus der zweiten Fläche des Lichtleiterbauteils 11 unerwünscht
austritt. Das folienförmige Reflexionselement 48 weist
eine Fläche auf, die vollständig weiß,
schwarz oder silbern ist, beispielsweise vorzugsweise eine weiße
oder silberne Fläche, um Licht in effizienter Weise zu
reflektieren, das aus dem folienförmigen Lichtleiterbauteil 11 unerwünscht
austritt.
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Das
folienförmige Reflexionselement 48 ist integral
mit einer Licht blockierenden Wand 48a ausgebildet, die
sich entlang des Schlitzes S erstreckt und die in den Schlitz S
eingesetzt werden soll. Die Licht blockierende Wand 48a ist
so konfiguriert, dass sie sich durch die Fläche des folienförmigen
Lichtleiterbauteils 11 hindurch erstreckt.
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Es
sei angemerkt, dass die Erfindung nicht notwendigerweise auf die
zuvor beschriebenen Ausführungsformen eingeschränkt
ist, sondern in vielfältiger Weise modifiziert werden kann,
ohne vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen.
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Beispielsweise
ist das folienförmige Lichtleiterbauteil bei jeder der
zuvor beschriebenen Ausführungsformen durch den Schlitz
S in zwei Lichtaustrittszonen unterteilt. Jedoch kann die Anordnung
wie folgt sein. Das folienförmige Lichtleiterbauteil ist
in drei oder mehr Lichtaustrittszonen unterteilt, und Lichtquellen
sind so vorgesehen, dass sie einer jeweiligen der Lichtaustrittszonen
entsprechen.
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Die
ersten Lichtquellen 3A und die zweiten Lichtquellen 3B können
LEDs verwenden, die voneinander verschiedene Lichtfarben aussenden.
Es ist auch möglich, verschiedene Lichtfarben dadurch auszusenden,
dass rote, grüne und blaue LEDs als Lichtquellen kombiniert
werden.
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Zwar
wird bei den zuvor beschriebenen Ausführungsformen die
Erfindung auf ein Mobiltelefon angewendet, jedoch ist die Erfindung
auch für verschiedene andere elektronische Vorrichtungen
anwendbar, z. B. persönliche digitale Assistenten (PDAs),
mobile Personal-Computer (PCs) und mobile Spielmaschinen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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