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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Zentrifugalgebläse mit einem Ventilator mit vielen Flügeln, die um eine Drehwelle herum bereitgestellt sind.
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Es gibt verschiedene Arten von Zentrifugalgebläsen, wie etwa ein vertikal montiertes Zentrifugalgebläse und ein quer montiertes Zentrifugalgebläse, wie zum Beispiel in
JP 2002-48 097 A , das
US 2002/0 025 253 A1 entspricht, beschrieben. Ein vertikal montiertes Zentrifugalgebläse ist mit der Drehwelle parallel zu
einer Richtung der Schwerkraft fixiert. Ein quer montiertes Zentrifugalgebläse ist mit der Drehwelle parallel zu einer horizontalen Richtung, die ungefähr senkrecht zu der Richtung der Schwerkraft ist, fixiert. Im Bereich innerhalb des äußeren Endes des Ventilators sind eine erste und eine zweite Wand vorgesehen, um ein direktes Einströmen von Luft in den Zwischenraum zu unterbinden.
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In derartigen Gebläsen muss das Eintreten von Wasser, das von dem Ventilator in ein Gehäuse gesaugt wird, in einen Elektromotor beschränkt werden.
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In dem vertikal montierten Zentrifugalgebläse erstreckt sich eine Wand, die den Elektromotor hält, in einer Oben-Unten-Richtung. Um das Eintreten von Wasser in den Elektromotor zu beschränken, wird vorgeschlagen, die Höhe der Wand zu vergrößern.
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Jedoch erstreckt sich in dem quer montierten Zentrifugalgebläse eine Wand, die den Elektromotor hält, in der horizontalen Richtung. Folglich ist es schwierig, das Eintreten von Wasser in den Elektromotor zu beschränken, indem die Länge der Wand vergrößert wird. Um die Schwierigkeit zu überwinden, wird vorgeschlagen, ein Filter auf einer luftstromaufwärtigen Seite des Gebläses bereitzustellen. Es wird auch vorgeschlagen eine Wassereintrittsbeschränkungsstruktur an einem Fahrzeug bereitzustellen, an dem das Gebläse montiert ist. Wenn die vorstehend beschriebenen Komponenten nicht bereitgestellt sind oder die Komponenten keine ausreichende Funktion haben, tritt Wasser in das Gehäuse des Gebläses ein und kann den Elektromotor erreichen.
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Im Stand der Technik sind auch weitere Maßnahmen zur Verhinderung eines Eintritts von Wasser in den Motorbereich eines Zentrifugalgebläses vorgeschlagen worden: Die
DE 10 2004 030 814 A1 beispielsweise beschreibt eine Motorhaltevorrichtung mit einem Vorsprung und einem vorstehenden Abschnitt, der derart vorgesehen ist, dass keine Wassertropfen in Entlüftungsöffnungen eindringen können. Die
JP H05-130 756 A wiederum beschreibt einen wasserdichten Klimaanlagenmotor für Fahrzeuge, bei welchem an dem Gehäuse des Motors ein gebogener Teil vorgesehen ist, der entlang eines äußeren Umfangs von dem Öffnungsende des Motorhauptteils vorgesehen ist. Diese im Stand der Technik beschriebenen Strukturen zur Verhinderung eines Eintretens von Wasser in das Innere des Motors waren jedoch in manchen Fällen nicht ausreichend, und ein sicheres Verhindern des Eindringens von Wasser konnte mit ihnen nicht immer erzielt werden.
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Angesichts der vorstehend beschriebenen Punkte ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein quer montiertes Zentrifugalgebläse bereitzustellen, das fähig ist, den Eintritt von Wasser in einen Elektromotor zu beschränken.
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Diese Aufgabe wird durch ein Zentrifugalgebläse gemäß Anspruch 1 gelöst.
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Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein Zentrifugalgebläse einen Zentrifugalventilator mit einer Drehwelle und einer Vielzahl von Flügeln um die Drehwelle herum; einen mit der Drehwelle verbundenen Elektromotor zum Antreiben des Ventilators; und ein Gehäuse, das den Ventilator unterbringt, wobei das Gehäuse einen Luftdurchgang auf einer Außenseite des Ventilators in einer radialen Richtung des Ventilators und eine Ansaugöffnung an einem ersten axialen Ende des Gehäuses hat, wobei das Gehäuse den Elektromotor an einem zweiten Ende des Gehäuses hält. Das erste axiale Ende des Gehäuses ist in einer Richtung parallel zu der Drehwelle entgegengesetzt zu dem zweiten axialen Ende des Gehäuses. Der Ventilator und der Elektromotor sind aufgebaut, um mit der Drehwelle parallel zu einer horizontalen Richtung fixiert zu werden. Das Gehäuse umfasst eine motorseitige Wand, an welcher der Elektromotor befestigt ist. Das Gehäuse umfasst ferner eine ersten Wand, die von der motorseitigen Wand in Richtung des Ventilators parallel zu der Drehwelle vorsteht und den Elektromotor umgibt; und eine zweite Wand, die von der motorseitigen Wand in Richtung des Ventilators parallel zu der Drehwelle vorsteht, wobei die zweite Wand sich in der radialen Richtung des Ventilators außerhalb der ersten Wand befindet. Die erste Wand und die zweite Wand sind konzentrisch mit der Drehwelle als Zentrum angeordnet. Die zweite Wand befindet sich an einer Position, die in der radialen Richtung des Ventilators einem äußeren Ende des Ventilators entspricht, oder an einer Position innerhalb des äußeren Endes des Ventilators in der radialen Richtung des Ventilators in der motorseitigen Wand, um von dem Ventilator geblasene Luft dabei zu beschränken, direkt in einen Raum zwischen der ersten Wand und der zweiten Wand zu strömen.
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Wenn Wasser in das Gehäuse eintritt, drängt von dem Ventilator geblasene Luft das Wasser dazu, entlang einer inneren Oberfläche des Gehäuses zu fließen. Ferner fließt das Wasser durch eine Wirbelluftströmung in dem Luftdurchgang in Richtung eines Elektromotors, und dadurch fließt das Wasser entlang der motorseitigen Wand in Richtung des Elektromotors.
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In dem vorstehenden Aufbau sind die erste Wand und die zweite Wand konzentrisch auf einem Umfang des Elektromotors angeordnet, und ein Raum, in den die von dem Ventilator geblasene Luft nicht direkt strömt, ist zwischen der ersten Wand und der zweiten Wand ausgebildet.
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Das heißt, in dem Raum wird keine Luftströmung erzeugt. Folglich fließt das Wasser, selbst wenn das Wasser in den Raum eintritt, durch die Schwerkraft entlang irgendeiner der ersten Wand, der zweiten Wand und der motorseitigen Wand nach unten. Daher kann das Eintreten von Wasser in den Elektromotor beschränkt werden.
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Die vorstehenden und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung, die unter Bezug auf die begleitenden Zeichnungen gegeben wird, deutlicher, wobei:
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1 eine Querschnittansicht eines Zentrifugalgebläses gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
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2 eine Vorderansicht eines Motorhalteelements in 1 von einer Seite einer Ansaugöffnung gesehen ist;
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3 eine Querschnittansicht des Zentrifugalgebläses zum Erklären eines Aufbaus zum Beschränken des Eintretens von Wasser in einen Elektromotor gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
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4 eine Querschnittansicht eines Zentrifugalgebläses gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist; und
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5 eine Querschnittansicht eines Zentrifugalgebläses gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist.
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(Erste Ausführungsform)
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Ein Zentrifugalgebläse 1 der vorliegenden Erfindung wird für ein Klimatisierungssystem für ein Fahrzeug verwendet. Das Zentrifugalgebläse 1 umfasst einen Harzventilator 2, einen Elektromotor 4 zum Antreiben einer Drehwelle 3 des Ventilators 2 und ein Harzgehäuse 5 zum Aufnehmen des Ventilators 2. Das Zentrifugalgebläse 1 ist ein quer montiertes Zentrifugalgebläse, das mit der Drehwelle 3 parallel zu einer horizontalen Richtung an dem Fahrzeug montiert ist. Nachstehend wird hier auf eine Richtung parallel zu der Drehwelle 3 als eine axiale Richtung Bezug genommen. Auch wird auf ein rechtes Ende des Ventilators 2 von 1 in der axialen Richtung als ein erstes axiales Ende Bezug genommen, und auf ein linkes Ende des Ventilators 2 von 1 in der axialen Richtung wird der einfacheren Erklärung halber als ein zweites axiales Ende Bezug genommen.
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Der Ventilator 2 ist ein Vielflügel-Zentrifugalventilator und umfasst mehrere plattenähnliche Flügel 11, die um die Drehwelle 3 angeordnet sind, eine ringförmige Seitenplatte 12, die mit dem ersten axialen Ende der Flügel 11 verbunden ist, und eine Hauptplatte 13, die mit dem zweiten axialen Ende der Flügel 11 verbunden ist. Die Hauptplatte 13 ist mit der Drehwelle 3 verbunden. Die Hauptplatte 13 ist aufgebaut, um den Elektromotor 4 zu bedecken. Zum Beispiel hat die Hauptplatte 13 eine im Allgemeinen konische Oberflächenform, die in Richtung des ersten axialen Endes der Flügel 11, das heißt in Richtung der Seitenplatte 12, konvex ist. Alternativ kann die Hauptplatte 13 in eine kreisförmige ebene Form modifiziert sein.
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In der vorliegenden Ausführungsform umfasst der Ventilator 2 ferner eine ventilatorseitige Rippe 14, die von einem radial äußeren Ende 13a der Hauptplatte 13 in Richtung des Elektromotors 4 vorsteht. Die ventilatorseitige Rippe 14 ist parallel zu der Drehwelle 3 und hat eine ringförmige Form.
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Wenn der Ventilator 2 von dem Elektromotor 4 angetrieben wird, wird Luft von dem ersten axialen Ende angesaugt und wird in eine radiale Auswärtsrichtung geblasen.
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Das Gehäuse 5 hat einen Spiralluftdurchgang 6 auf einer Außenseite des Ventilators 2 in einer radialen Richtung des Ventilators 2. Die von dem Ventilator 2 geblasene Luft wird in den Luftdurchgang 6 eingeleitet. Das Gehäuse 5 hat eine Ansaugöffnung 7 benachbart zu dem ersten axialen Ende des Ventilators 2 in Bezug auf die axiale Richtung. Der Elektromotor 4 befindet sich an einem zweiten axialen Ende des Gehäuses 5, das heißt, auf der entgegengesetzten Seite der Ansaugöffnung 7.
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Zum Beispiel umfasst das Gehäuse 5 im Allgemeinen eine erste Wand 8 angrenzend an das erste axiale Ende des Ventilators 2 (auf die hier nachstehend als ansaugseitige Wand Bezug genommen wird), in der eine Ansaugöffnung 7 ausgebildet ist, eine zweite Wand 9 (auf die hier nachstehend als eine motorseitige Wand Bezug genommen wird), die in der axialen Richtung entgegengesetzt zu der ansaugseitigen Wand 8 in Bezug auf den Ventilator 2 ist, und eine Außenwand 10, die eine radial äußere Oberfläche des Gehäuses 5 bildet. Zum Beispiel sind die ansaugseitige Wand 8 und die motorseitige Wand 9 ungefähr senkrecht zu der Drehwelle 3, und die Außenwand 10 ist ungefähr parallel zu der Drehwelle 3. Die Ansaugöffnung 7 hat eine glockenförmig erweiterte Form. Der Elektromotor 4 ist an der motorseitigen Wand 9 befestigt.
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In der vorliegenden Ausführungsform ist das Gehäuse 5 hauptsächlich aus einem Spiralelement 21 und einem Motorhalteelement 22, das den Elektromotor 4 hält, aufgebaut. Das Spiralelement 21 und das Motoraufnehmelement 22 sind durch einen Eingreifabschnitt 21a des Spiralelements 21 und einen Eingreifabschnitt 22a des Motorhalteelements 22 in Eingriff und sind durch eine Schraube oder ähnliches befestigt.
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Das Spiralelement 21 ist eine Hauptkomponente, die den Ventilator 2 aufnimmt und den Luftdurchgang 6 bildet. Das Spiralelement 21 ist in zwei Teile, das heißt, einen ansaugseitigen Abtrennteil und einen motorseitigen Abtrennteil, geteilt, und die Abtrennteile sind durch ein (in der Zeichnung nicht gezeigtes) Befestigungselement befestigt.
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Das Motorhalteelement 22 umfasst eine Haltewand 23, die den Elektromotor 4 direkt hält, und einen Flanschabschnitt 24, der auf einem Umfang des Elektromotors 4 bereitgestellt ist. Der Flanschabschnitt 24 erstreckt sich von der Haltewand 23 in der radialen Auswärtsrichtung des Ventilators 2.
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Die Haltewand 23 hat eine Oberfläche entlang der äußeren Oberfläche des Elektromotors 4. Die Haltewand 23 hat eine im Allgemeinen zylindrische Form, um den Elektromotor 4 abzudecken.
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Der Flanschabschnitt 24 hat eine dem Ventilator entgegengesetzte Oberfläche 25, die entgegengesetzt zu dem Ventilator 2 ist. Die Oberfläche 25 hat eine Größe, so dass ein äußeres Ende der Oberfläche 25 sich außerhalb des in der radialen Richtung des Ventilators 2 radial äußeren Endes 2a des Ventilators 2 befindet. In der vorliegenden Ausführungsform ist die motorseitige Wand 9 aus dem Flanschabschnitt 24 und einer motorseitigen Wand, die sich auf einer Seite des Elektromotors 4 befindet, des Spiralelements 21 aufgebaut.
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Als eine Struktur zum Beschränken des Eintretens von Wasser in den Elektromotor 4 sind an dem Flanschabschnitt 24 eine erste Wand 31, eine zweite Wand 32 und eine dritte Wand 33 bereitgestellt. Die erste Wand 31, die zweite Wand 32 und die dritte Wand 33 stehen von der Oberfläche 25 parallel zu der Drehwelle 3 in Richtung des Ventilators 2 vor.
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In 2 sind das Spiralelement 21 und der Ventilator 2 weggelassen. Wie in 2 gezeigt, haben die erste Wand 31, die zweite Wand 32 und die dritte Wand 33 jeweils eine zylindrische Form, um den Elektromotor 4 zu umgeben. Die erste Wand 31, die zweite Wand 32 und die dritte Wand 33 sind konzentrisch mit der Drehwelle 3 als dem Zentrum angeordnet. Die erste Wand 31, abgesehen von einem Teil davon, die zweite Wand 32 und die dritte Wand 33 haben jeweils eine Ringform.
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Wie in 1 gezeigt, ist die erste Wand 31 eine Wand zum Aufnehmen des Elektromotors 4, und eine innere Oberfläche der ersten Wand 31 ist in Kontakt mit dem Elektromotor 4. Die erste Wand 31 befindet sich in der radialen Richtung des Ventilators 2 innerhalb des äußeren Endes 13a der Hauptplatte 13, das heißt, auf einer Seite der Drehwelle 3. Das heißt, die erste Wand 31 ist in Bezug auf die radiale Richtung des Ventilators 2 näher an der Drehwelle 3 als das äußere Ende 13a.
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Die zweite Wand 32 befindet sich in der radialen Richtung des Ventilators 2 außerhalb der ersten Wand 31 und in der radialen Richtung des Ventilators 2 innerhalb des äußeren Endes 2a des Ventilators 2. Insbesondere befindet sich die zweite Wand 32 in der radialen Richtung des Ventilators 2 zwischen dem äußeren Ende 2a des Ventilators 2 und dem äußeren Ende 13a der Hauptplatte 13. Eine innere Oberfläche der zweiten Wand 32, das heißt, eine Oberfläche, die entgegengesetzt zu der ersten Wand 31 ist, wird als ein Standard für die Position der zweiten Wand 32 genommen.
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Die Höhe H2 der zweiten Wand 32 ist größer als die Höhe H1 der ersten Wand 31 und ist größer als die Hälfte des Abstands D1 zwischen dem zweiten axialen Ende der Flügel 11 und dem Flanschabschnitt 24, das heißt, zwischen der motorseitigen Wand 9 und dem Ventilator 2. Außerdem ist das Ende der zweiten Wand 32 nahe an dem Ventilator 2, und die Höhe H2 der zweiten Wand 32 ist fünf bis sechs mal der Abstand D2 zwischen dem Ende der zweiten Wand 32 und dem Ventilator 2. Die Oberfläche 25 wird als ein Standard für die Höhe, wie etwa H1 und H2, verwendet. Die vorstehende Höhe und der vorstehende Abstand sind jeweils eine Abmessung in der axialen Richtung. Die Höhe H2 der zweiten Wand 32 kann gleich der Höhe H1 der ersten Wand 31 sein.
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Die dritte Wand 33 befindet sich in der radialen Richtung des Ventilators 2 außerhalb der zweiten Wand 32 und in der radialen Richtung des Ventilators 2 außerhalb des äußeren Endes 2a des Ventilators 2. Die dritte Wand 33 ist in der gleichen Ebene des Flanschabschnitts 24 angeordnet, in der die zweite Wand 32 angeordnet ist. Die Höhe H3 der dritten Wand 33 ist gleich der Höhe H2 der zweiten Wand 32.
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In der vorliegenden Ausführungsform ist der Abstand D3 zwischen der dritten Wand 33 und der zweiten Wand 32 in der radialen Richtung kleiner als der Abstand D4 zwischen der zweiten Wand 32 und der ersten Wand 31.
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Zum Beispiel ist die Höhe H1 13,6 mm, jede der Höhen H2 und H3 ist 17,6 mm, der Abstand D1 ist 20,6 mm, der Abstand D2 ist 3 mm, der Abstand D3 ist 5,5 mm, und der Abstand D4 ist 9,5 mm. Außerdem ist der Abstand D5 zwischen der zweiten Wand 32 und dem äußeren Ende 13a der Hauptplatte 13 in der radialen Richtung 3 mm, und die Dicke T2 der zweiten Wand 32 und die Dicke T3 der dritten Wand 33 ist jeweils 1,5 mm. Der Außendurchmesser Φ1 des Ventilators 2 ist 110 mm, und der Außendurchmesser Φ2 der dritten Wand 33 ist 120,4 mm.
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Die motorseitige Wand 26 der Wand, die den Luftdurchgang 6 des Spiralelements 21 aufbaut, ist nicht mit der Oberfläche 25 des Flanschabschnitts 24 verbunden, sondern ist mit einem Abschnitt auf halbem Weg in der axialen Richtung in der dritten Wand 33 verbunden.
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Der Mechanismus zum Beschränken des Eintretens von Wasser in den Elektromotor 4 gemäß der vorliegenden Ausführungsform wird hier nachstehend beschrieben.
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In dem quer montierten Zentrifugalgebläse als der vorliegenden Ausführungsform sammelt sich in das Gehäuse 5 eingetretenes Wasser an einem Bodenabschnitt des Gehäuses 5. Das Wasser fließt entlang der Wand des Gehäuses 5, das den Luftdurchgang 6 bereitstellt, indem es durch den durch den Pfeil in 3 (z. B. Pfeil A1) angezeigten Luftstrom gedrängt wird. Insbesondere wird das Wasser durch die durch den Pfeil in 3 (z. B. Pfeil A2) angezeigte Wirbelluftströmung geblasen. Auf diese Weise fließt das Wasser entlang der motorseitigen Wand 26 in Richtung des Elektromotors 4.
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In einem Vergleichsbeispiel, das die zweite Wand 32 und die dritte Wand 33 nicht hat, fließt das entlang der motorseitigen Wand 26 fließende Wasser über die erste Wand 31 und erreicht den Elektromotor 4, indem es von der Wirbelluftströmung gedrängt wird.
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Im Gegensatz dazu sind in der vorliegenden Ausführungsform die zylindrisch geformten ersten, zweiten und dritten Wände 31, 32, 33 an der Oberfläche 25 bereitgestellt. Auf diese Weise wird ein erster Raum zwischen der ersten Wand 31 und der zweiten Wand 32 gebildet, und ein zweiter Raum wird zwischen der zweiten Wand 32 und der dritten Wand 33 gebildet.
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Daher kann das Wasser, das entlang der motorseitigen Wand 26 in Richtung des Elektromotors 4 fließt, von der dritten Wand 33 blockiert werden. Auf diese Weise kann die Menge des Wassers, das in Richtung des Elektromotors 4 fließt, verringert werden.
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Ein Teil des Wassers, das entlang der motorseitigen Wand 26 fließt, fließt über die dritte Wand 33 und tritt in den zweiten Raum ein, indem er durch die Wirbelluftströmung von dem Luftdurchgang 6 in Richtung des Elektromotors 4 gedrängt wird.
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Da die dritte Wand 33 sich in der radialen Richtung des Ventilators 2 außerhalb des äußeren Endes 2a des Ventilators 2 befindet, strömt ein Teil der von dem Ventilator 2 geblasenen Luft, wie durch den Pfeil in 3 (z. B. Pfeil A3) angezeigt, direkt in den zweiten Raum und erzeugt eine durch den Pfeil in 3 (z. B. Pfeil A4) angezeigte Umkehrströmung in dem zweiten Raum. Das heißt, eine Luftströmung, die von einer Seite des Elektromotors 4 in Richtung einer Seite der Ansaugöffnung 7 gerichtet ist, wird gebildet. Als ein Ergebnis wird das Wasser in dem zweiten Raum von der Umkehrluftströmung bewegt und fließt folglich über die zweite Wand 32 in den ersten Raum.
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Da die zweite Wand 32 sich in der radialen Richtung des Ventilators 2 innerhalb des äußeren Endes 2a des Ventilators 2 befindet, strömt die von dem Ventilator 2 geblasene Luft nicht direkt in den ersten Raum. Dabei wird im Gegensatz zu dem zweiten Raum in dem ersten Raum keine Luftströmung gebildet, die von einer Seite des Elektromotors 4 in Richtung einer Seite der Ansaugöffnung 7 gerichtet ist.
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Das heißt, eine Luftströmung, die das Wasser drängt, tritt in dem ersten Raum nicht auf. Folglich fließt das Wasser durch die Schwerkraft in dem ersten Raum entlang inneren Oberflächen, die den ersten Raum bereitstellen, wie etwa der ersten Wand 31, der zweiten Wand 32 und der Oberfläche 25, nach unten. Das heißt, das in den ersten Raum über der Drehwelle 3 eintretende Wasser fließt hauptsächlich entlang der ersten Wand 31 nach unten, und das Wasser, das in den ersten Raum unterhalb der Drehwelle 3 eintritt, fließt hauptsächlich entlang der zweiten Wand 32 nach unten. Daher wird gemäß der vorliegenden Ausführungsform das Eintreten von Wasser in den Elektromotor 4 beschränkt.
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(Zweite Ausführungsform)
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In Bezug auf den entsprechenden Abschnitt der in 1 gezeigten Komponente wird in 4 die gleiche Bezugsnummer angegeben.
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In der vorliegenden Ausführungsform befindet sich die zweite Wand 32 in der radialen Richtung des Ventilators 2 an einer Position innerhalb des äußeren Endes 13a der Hauptplatte 13 in der Oberfläche 25. Auf diese Weise strömt die von dem Ventilator 2 geblasene Luft gewiss nicht direkt in den ersten Raum.
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Ebenso kann die zweite Wand 32 sich an einer Position befinden, die dem äußeren Ende 13a der Hauptplatte 13 in der Oberfläche 25 entspricht.
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(Dritte Ausführungsform)
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In Bezug auf den entsprechenden Abschnitt der in 1 gezeigten Komponente wird in 5 die gleiche Bezugsnummer angegeben.
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Das Zentrifugalgebläse 1 der vorliegenden Ausführungsform hat einen Aufbau ähnlich dem Zentrifugalgebläse 1 von 1 der ersten Ausführungsform, aber die dritte Wand 33 ist weggelassen. Auch in der vorliegenden Ausführungsform ist der erste Raum, in den die von dem Ventilator 2 geblasene Luft nicht direkt strömt, zwischen der ersten Wand 31 und der zweiten Wand 32 ausgebildet. Daher kann die vorliegende Ausführungsform die ähnliche Wirkung wie die erste Ausführungsform erzielen.
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(Andere Ausführungsformen)
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In der ersten Ausführungsform befindet sich die zweite Wand 32 in der radialen Richtung des Ventilators 2 an einer Position innerhalb des äußeren Endes 2a des Ventilators 2 in der Oberfläche 25. Die zweite Wand 32 kann sich jedoch an einer Position befinden, die dem äußeren Ende des Ventilators 2 in der Oberfläche 25 entspricht.
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In den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen ist die erste Wand 31 in Kontakt mit dem Elektromotor 4 und wird als eine Wand zum Halten des Elektromotors 4 verwendet. Jedoch kann die erste Wand 31 nicht in Kontakt mit dem Elektromotor 4 sein.
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In den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen ist die motorseitige Wand 9 des Gehäuses 5 aus dem Flanschabschnitt 24 des Motorhalteelements 22 und der motorseitigen Wand 26 des Spiralelements 21 aufgebaut. Jedoch kann die motorseitige Wand 9 nur aus der motorseitigen Wand 26 aufgebaut sein. In diesem Fall sind die zweite Wand 32 und die dritte Wand 33 an der motorseitigen Wand 26 des Spiralelements 21 bereitgestellt.
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In der ersten Ausführungsform ist neben der ersten Wand 31 eine zweite Wand 32 in der radialen Richtung des Ventilators 2 innerhalb des äußeren Endes 2a des Ventilators 2 bereitgestellt. Außerdem können mehrere zylinderförmige Wände hinzugefügt werden und in der radialen Richtung konzentrisch innerhalb des äußeren Endes 2a angeordnet werden.
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Ähnlich ist eine dritte Wand 33 in der radialen Richtung des Ventilators 2 außerhalb des äußeren Endes 2a des Ventilators 2 bereitgestellt. Außerdem können mehrere zylindrisch geformte Wände hinzugefügt und in der radialen Richtung konzentrisch außerhalb des äußeren Endes 2a angeordnet werden.
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Die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen können auf verschiedene Weise kombiniert werden.
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Während die Erfindung unter Bezug auf ihre bevorzugten Ausführungsformen beschrieben wurde, versteht sich, dass die Erfindung nicht auf die bevorzugten Ausführungsformen und Aufbauten beschränkt ist. Die Erfindung soll verschiedene Modifikations- und äquivalente Anordnungen abdecken. Außerdem liegen neben den verschiedenen Kombinationen und Aufbauten, die bevorzugt sind, andere Kombinationen und Aufbauten einschließlich mehr, weniger oder nur einem einzigen Element, ebenfalls innerhalb des Geistes und Bereichs der Erfindung.