DE2035380A1 - Staubsauger mit einem von einem Elektro motor angetriebenen Sauggeblase - Google Patents
Staubsauger mit einem von einem Elektro motor angetriebenen SauggeblaseInfo
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Description
2035330
73 Essfingen (Neckar), Fabrikstraße 9, Postfach 348
16. Juli 1970
tfA t»y naOSt Stuttgart (0711) 35453»
Ttlagramm· Patantiduitt
Eitllrtg*nn*ckir
General Electric Company/ 1 River Road, Schenectady,
New York, 12 305, Ii. Y./ USA
Die Erfindung betrifft einen Staubsauger mit einem von
einem Elektromotor angetriebenen Sauggebläse. Sie bez>^ht
sich auch auf die besondere Ausbildung eines solchen
Gebläses.
Bei den bekannten Staubsaugern mit elektromotorisch angetriebenen Gebläsen werden Zentrifugal- oder Radialgebläse
verwendet, um die erforderliche Saugwirkung zu erzeugen. Bei den Zentrifugalgebläsen tritt die Luft durch einen
Einlaß in das Gebläse ein, der axial zu dem Gebläserad angeordnet ist. Sie wird hiernach von dem Gebläserad erfaßt,
nach außen-geworfen durch die Zentrifugalkraft in der
Richtung des Gebläseradumlaufs und schließlich durch einen
Auslaß am Umfang ausgeblasen.
Die vorgenannten Gebläse haben den Nachteil, daß der
statische Druck der von ihnen geförderten Luft verhältnismäßig klein ist. Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannten Staubsauger der eingangs genannten Art insbesondere
in dieser Hinsicht zu verbessern. Ihr liegt daher der
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, ORiQiNALINSPECTED
Gedanke zugrunde, bei einem elektrischen Staubsauger der
vorgenannten Art ein turbinenartiges Gebläse zu verwenden.
Diese Gebläse weisen einen großen Wirkungsgrad auf und
erzeugen demgemäß ein verhältnismäßig großes Vakuum. Da
sie andererseits die Luft unter verhältnismäßig hohem
Druck und mit großer Geschwindigkeit ausblasen, bedarf
es weiterer Maßnahmen, um hierdurch eine Belästigung des Benutzers des Staubsaugers nicht entstehen zu lassen.
Schließlich hat es sich die Erfindung zur Aufgabe gemacht, ein Gebläse der vorgenannten Art derart mit einem Elektromotor
zu vereinigen, daß eine kleinste Zahl von Einzel-P teilen erforderlich ist und diese einfach herzustellen
und zusammenzusetzen sind.
Seit vielen Jahren werden schon turbinenartige Pumpen
und "Vortex"-Pumpen in der Industrie verwendet, wenn die
zu fördernde Flüssigkeit einen hohen Druck und eine mäßige
Geschwindigkeit besitzen soll. Bei einer derartigen Pumpe wird die Flüssigkeit im allgemeinen in einiger Entfernung
von der Achse des Pumpenrades eingeführt. Die Flüssigkeit wird sodann von den Schaufeln des Pumpenrades erfaßt, erhält einen zentrifugalen Stoß in Richtung auf den Umfang
eines ringförmigen Kanals, der die äußeren Enden der ^ Schaufeln des Pumpenrades umgibt und wird sodann zum Fuß
der Schaufeln zurückgeleitet. Diese Zurückleitung, die
sich wiederholt, wenn die Flüssigkeit um den Pumpenkörper
umläuft, bewirkt, daß der Flüssigkeit laufend zusätzliche
Energie zugeführt wird, so daß sich auch der statische
Druck entsprechend erhöht. Im Vergleich zu einer Zentrifugalpumpe vergleichbarer Größe besitzt die turbinenartige
Pumpe daher einen .größeren statischen Druck. Diese vorteilhaften Eigenschaften der turbinenartigen Pumpen macht
sich die vorliegende Erfindung für ein entsprechendes Gebläse bei einem Staubsauger zunutze.
Gemäß der Erfindung weist das durch einen Elektromotor
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angetriebene Sauggebläse für einen Staubsauger folgende Merkmale auf:
a) Das Gehäuse des Gebläses bildet eine ringförmige Gebläsekammer;
b) in der Gebläsekammer ist ein umlaufendes Gebläserad mit einer Habe und einer in deren Mitte angeordneten, sich
radial von ihr erstreckenden Scheibe gelagert;
c) zu beiden Seiten der Scheibe geht von dieser je ein Satz
Schaufeln aus, die gegeneinander versetzt sind,
d) die ringförmige Gebläsekammer enthält eine verhältnismäßig große Lufteinlaßkammer, über welche die eintretende
Luft den beiden Seiten des Gebläserades frei zuströmt. Sie enthält weiterhin eine sich an die Lufteinlaßkammer anschließende
Luftbeschleunigungskammer, in der zwei spiralförmige Luftwege zustande kommen, und hinter dieser eine
Diffusorkammcr mit einer Luftauslaßöffnung;
e) das Gehäuse enthält weiterhin eine Prallwand, die in
der Oiffusorkammer dicht bei den Enden der Schaufeln des
Gebläserades und tangential zu diesem angeordnet ist.
Die vorteilhafte Vereinigung des Sauggebläses mit dem Elektromotor
ergibt sich gemäß weiterer Erfindung durch die Kombination folgender Merkmale:
a) Die ringförmige Gebläsekammer und das Gehäuse des Elektromotors
werden im wesentlichen von einem einzigen Formteil gebildet;
b) die Gebläsekammer und das Gehäuse des Elektromotors sind durch eine Querwand des Formteils getrennt;
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c) in dem Gebläsegehäuse läuft ein Gebläserad um, das
eine Nabe und eine Vielzahl sich radial erstreckender
Schaufeln besitzt;
d) die ringförmige Gebläsekammer enthält eine verhältnismäßig
große Lufteinlaßkammer, über welche die eintretende
Luft den beiden Seiten des Gebläserades frei zuströmt und weiterhin- eine Luftbeschleunigungskammer;
e) 'eine Diffusorkammer mit einer vergrößerten Auslaßöffnung,
deren wesentlicher Teil gemeinsam mit der ringförmigen Gebläsekammer an dem Formteil ausgebildet ist.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen elektrischen Staubsauger gemäß der Erfindung
in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 den unteren Teil des Staubsaugers in einem Längs-
**schnitt, wobei einige Teile weggebrochen sind/
Fig. 3 den Staubsauger in einer Ansicht von hinten in
einer Teildaxstellung und wiederum unter Wegbrechen einiger Teile,
Flg. 4 den Staubsauger in einem senkrechten Schnitt gemäß
der Linie 4-4 der Fig. 2,
Fig. 5 das Sauggebläse in einem Schnitt senkrecht zu
seiner Achse,
Fig. 6 den Staubsauger in einem senkrechten Schnitt gemäß
der Linie 6-6 der Fig. 4,
Fig. 7 den Staubsauger in einem senkrechten Schnitt gemäß
der Linie 7-7 der Fig. 6,
Fig. 8 das Gebläsegehäuse in einer Teildarstellung in
einem senkrechten Schnitt,
Fig. 9 das Gebläsegehäuse in perspektivischer Darstellung,
Fig. IO das Elektromotorgehäuse in perspektivischer Darstellung
und
Fig.11 das Gebläserad in einer perspektivischen Teildarstellung.
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In Fig. 1 ist an dem Staubsauger 10 eine Griffstange 12
gelenkig befestigt, mit welcher der Staubsauger auf dem zu reinigenden Boden hin- und herbewegt wird. Das Gehäuse 14
des Staubsaugers 10 weist ein® Vorderwand 16, eine Rückwand
18, Seitenwände 20 und 22 und einen im wesentlichen waagerecht
verlaufenden Boden auf* Wie aus Flg. 2 ersichtlich
ist, ist die elektromotorisch angetriebene Sauggebläseeinheit/innerhalb des Gehäuses angeordnet. Sie saugt die Luft
über eine rechtwinklige Lufteinlaßöffnung 26 und einen Filtersack 28 an und bläst sie, wie durch Pfeile angedeutet,
aus dem Gehäuse aus.
Wie Flg. 2 zeigt, ist in der Einlaßöffnung 26 eine Bürste 30
angeordnet, derart, daß sie sich in Berührung mit der Oberfläche
des zu reinigenden Bodens befindet. Zum Antrieb der
Bürste 30 dient ein endloser Riemen 32, der sie mit der Sauggebläseeinheit 24 verbindet.
Wie im einzelnen aus Fig. 4 ersichtlich ist, enthält die
Motor-Sauggebläseeinh©it 24 einen Elektromotor 25, der im
vorliegenden Falle einen Wechselstrom-Reihenschlußmotor mit einem Anker 36, einem Kommutator 38 und Bürsten 40 darstellt,
welche die Verbindung des Kommutators und des Ankers mit
einer Stromquelle herstellen. An dem Anker 36 befindet sich
eine Abtriebswelle 42, auf dex das Gebläserad 44 befestigt ist. Das freie Ende der Abtriebswelle 42 ragt durch das
Pumpengehäuse hindurch und dient zum Antrieb des Riemens 32, der die Bürste 30 in Umlauf versetzt.
In Ausführung der Erfindung ist ein turbinenartiges Sauggebläse 44 in dem Staubsauger angeordnet und mit dem elektromotor 25 vereinigt, womit eine Konstruktion geschaffen ist,
die mit einer Mindestzahl von Einzelteilen auskommt und die
einfach und schnell hergestellt und montiert werden kann. Einen wesentlichen Teil der Motorgebläseeinheit stellt das
in Fig. 9 wiedergegebene Formteil 46 dar, das seinerseits
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die etwa ringförmige Gebläsekammer 48 und das Motorgehäuse
50 bildet. Es besteht vorzugsweise aus"Lexan" oder einem' '
anderen Kunststoff, der geeignet ist zur Herstellung eines
Hohlkörpers mit einer Mehrzahl von nach innen und außen gerichteten Vorsprüngen.
Wie aus den Fig. 4, 9 und 11 zu ersehen ist, ist die Gebläsekammer 48 auf der einen Seite des Formteils 46 ausgebildet
und,wie Fig. 10 erkennen läßt, ist ein wesentlicher Teil des
Motorgehäuses 50 durch die andere Seite des Formteils 46 dargestellt. Gemäß Fig. 4 trennt eine an dem Formteil 46 ausgebildete Querwand 52 die Gebläsekammer 48 von dem Motorgehäuse
50. An der Querwand 52 ist ein Ansatz 54 ausgebildet, der
sich in die Gebläsekammer 48 erstreckt und diese mit einer ringförmigen inneren Wand 55 begrenzt, während er andererseits
das Lager 56 für die Welle 42 aufnimmt. Das Lager 56
ist in dem Ansatz 54 durch einen Sicherungsring 58 gehalten.
Wie insbesondere Fig. 10 erkennen läßt, sind an dem das Motorgehäuse
25 bildenden Teil des Formte!Is 46 oben und unten
Gehäuse 60 und 62 zur Aufnahme der KonunutatorbÜrsten 40 zusammen mit deren Befestigungsini tteln ausgebildet. Die Bürstengehäuse
60 und 62 erstrecken sich radial von dem Ansatz 54 zur Aufnahme des Lagers 56 nach außen und sind außerdem mit
der Querwand 52 und einer äußeren Wand 64 des Motorgehäuses
50 verbunden. Diese äußere Wand 64 hat etwa zylindrische
Gestalt, um den Elektromotor 24 zu umschließen.
Gemäß Fig. 5 und 10 enthält das Formteil 46 auch eine Kammer
66 zur Aufnahme und Befestigung eines Schalters 68 für den
Elektromotor. Der Schalter 68 enthält ein Gehäuse 70, das in der Kammer 66 angeordnet ist und einen Betätigungsknopf
72, der durch eine Öffnung 74 hindurchragt, die in der Außenwand
67 der Schalterkammer 66 ausgebildet ist. Von dem Schalter 68 führen elektrische Leitungen 76 zu den KonunutatorbÜrsten
40 des Elektromotors 25. Die Gesamtanordnüng erlaubt
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es demgemäß, den Schalter 68 für den Staubgauger leicht
zugänglich und in unmittelbarer Nähe gegenüber den Motorbürsten 40 anzuordnen.
Wie vorzugsweise Fig. 4 erkennen läßt; ist das linke Ende
des Elektromotors 25 durch einen vorteilhaft aus Blech bestehenden Deckel 80 abgeschlossen. In diesem sind Schlitze
82 ausgebildet, über welche Kühlluft dem Motor zuströmt.
Gemäß Fig. 10 sind an dem Formteil 46 zylindrische Vorsprünge
84 ausgebildet, die mit öffnungen 86 zusammenwirken, die
in dem Deckel 80 enthalten sind, um diesen an dem Ilotor-P
gehäuse 50 auszurichten und zu befestigen. Zusätzlich sind
an dem Motorgehäuse 50 Augen 85 ausgebildet:, die Z1Ur Aufnahme
von Befestigungsschrauben für den Deckel 80 dienen.
Wie Fig. 4 zeigt, ist über den Deckel 80 ein geeignetes
Filter 87 gestülpt, welches die Luft, die durch die Schlitze
82 hindurchgeht, filtert.
Gemäß Fig. 4 und 11 enthält das Sauggebläse ein Gebläserad 88 mit einer Nabe 90, einer von dieser sich radial erstreckenden
Scheibe 92 und je einen Satz Schaufeln 94 und 96 zu beiden Seiten der Scheibe 92. Die Schaufeln 94 und 96 zu
beiden Seiten der Scheibe 92 sind hierbei gegeneinander ver- ^ setzt.
Das Gebläserad 88 besteht vorzugsweise aus Nylon oder einem • anderen geeigneten Material, das geeignet ist, große Zentrifugalkräfte
aufzunehmen. Die Nabe 90 des Gebläserades enthält eine zylindrische Bohrung 100 zur Aufnahme der Welle
42. Das Gebläserad 88 ist auf der Welle 42 mit Hilfe einer
Mutter 102 befestigt, die auf ein auf der Welle ausgebildetes Gewinde aufgeschraubt ist und eine Scheibe gegen die Habe
90 anpreßt.
Wie aus Fig. 8, 9 und 4 zu ersehen ist, entsteht in der
Gebläsekammer 48 eine zentrifugal nach außen gerichtete
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Luftzirkulation, die von den äußeren Enden der Gebläseradschaufeln zu dem Umfang des Gebläsearbeitsraumes, an dessen
Wandung entlang und dann radial nach innen zum Fuß der Gebläseradschaufeln
94 und 96 führt. Um eine glatte Luftströmung zu erzeugen, ist die Gebläsekammer 48 ringförmig ausgebildet.
Wie Fig. 4 zeigt, erstreckt sich die Gebläsekammer nach rechts in axialer Richtung über die Schaufeln 94 hinaus.
Um den Gebläsearbeitsraum für die Schaufeln 94 zu vervoll-1
ständigen, ist rechts auf die Gebläsekammer 48 ein geformter
Deckel 104 aufgesetzt. Dieser ist auf seiner Innenseite derart gestaltet, daß er einen Teil des Gebläsearbeitsraumes
bildet. Er besteht vorzugsweise aus Styrol oder einem anderen
geeigneten Kunststoff. An dem Deckel sind Augen ausgebildet,
die mit entsprechenden Augen 108, die zur Aufnahme von
■ - " < '■"'■■
Schrauben dienen, an der Gebläsekammer 48 .zusammenwirken.
Der Deckel 104 kann demgemäß mit Hilfe von Schrauben 110
an der Gebläsekammer befestigt werden.
Wie insbesondere aus Fig. 9 zu ersehen ist, weist die Querwand 52 eine größere Lufteinlaßöffnung 112 auf. Diese 1st
derart angeordnet, daß Luft zur Kühlung des Motors einge-v
saugt wird und die Luft in geeigneter Weise dem Gebläserad
88 zuströmt. Die Kühlluft für den Motor fließt durch die
Schlitze 82 über den Anker 36, über die Bürsten. 40 und den
Kommutator 38 und dann durch die Lufteinlaßöffnung 112 in ,
die Gebläsekammer 48. Wie in den Fig. 2 und 7 dargestellt, ist auch in dem Deckel 104 eine Lufteinlaßöffnung 114 vorgesehen, um eine zusätzliche Luftzufuhr für die Gebläsekammer
48 zu bewirken. Diese Lufteinlaßöffnung kann jedoch auch
fortfallen, wenn es erwünscht ist, die gesamte zugeführte
Luft zur Kühlung des Motors durch diesen hindurchströmen
zu lassen. Wie die Fig. 2und 7 zeigen, ist die Lufteinlaßöffnung
114 in dem Gebläsedeckel 104 etwa gegenüber der ■
Lufteinlaßöffnung 112 in der Querwand 52 angeordnet. Die Luft tritt demgemäß durch die Eintrittsöffnungen 112 und
114 etwa in dem gleichen Bereich des Umfange der Gebläse-
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■'..-: ...■■■;. ; · ■■■■* .■■■; : - ίο -
kammer in diese ein. . ' ,
Insbesondere die Fig* S, 7 und 9- lassen erkennen,, daß die
Gebläsekammer 48 eine .verhältnismäßig große Lufteinlaßkammer
116 enthält, die es ©rmöglichtp daß die zügeführte Luft
sowohl den Schaufeln 94 als auch den Schaufeln 96 über die
öffnungen 112 und 114 geströmt? wie dies durch die Pfeile
in Fig. 7 angedeutet ist« Naehdem die Luft durch die. Luft-·
. einlaßkaminer 116 hindurchgeströmt ist, wird sie in dem Gebläsearbeitsratsm
in eine anschließende Luftbeschleunigungskammer 118 hineingetrieben <
> Wie im einzelnen in den Fig. 6 und 8 dargestellt ist,? ist der Querschnitt der Luftbe- .
schleunigungskammer 118 seiner Größe nach etwa konstant
und kleiner als der Querschnitt der Lufteinlaßkammer 116.
Die Enden der Schaufeln 94 und 9S liegen verhältnismäßig dicht bei den Wänden der Luftbeschleunigungskammer 118.
Außerdem ist die Breit® \mä der Durchmesser des Gebläserades
88 im Verhältnis zw dem freien Luftraum-" in: der Luftbeschleunigungskammer
118- derart gewählt, daß die Luft nach außen
gegen die Wände des Gebläseasrbeitsraumes geworfen und zurück zu den Schaufelfüßen'geführt wird, und zwar mit zunehmender
Kraft, wenn sie sich von derLufteinlaßkammer 116
bis in den Bereich einer Prallwand 120 bewegt.
Wie Fig. 6 zeigt, trennt die Prallwand 120'■ den Lufteinlaß .
und den Luftauslaß des Gebläses und verhindert ein erneutes
Umwälzen der Luft mit Ausnahme der. kleinen Luftmenge, die sich in zwei oder drei benachbarten Schaufeln 94 und 96
befindet. Wie insbesondere aus den Fig. B und 3 hervorgeht,
ist ein wesentlicher Teil der Prallwand 120 an dem Formteil
46 ausgebildet, das auch die ringförmige Gebläsekammer 48
enthält. Der übrige Teil der Prallwand120 sitzt an dem
Gebläsedeckel 104.
Die Prallwand 120 wirkt-mit einem Fortsatz 122 der äußeren
Wand der Luftbeschleunigungskammer 118 srasammea, derart,'
daß ein DIffusorraum 123 von sich allmählich vergrößerndem
Querschnitt zustande kommt. Um einen möglichst großen Wir- '
kungsgrad zu erzielen, ist die ebene Prallwand 120 etwa
tangential zu dem Gebläserad 38 angeordnet. Zu dem gleichen
Zweck schließt sich der Wandfortsatz 122 der Diffusorkammer
123 unmittelbar an die Außenwand 119 der Lüftbeschleunigungskammer
118 an und besitzt einen sich ständig vergrößernden
Radius.
Während die Diffusorkammer 123 den Druck der ausgeblasenen
Luft wesentlich herabsetzt, ist die aus der großen Luftauslaßöffnung
124 der piffusorkammer 123 austretende Luft doch
derart gerichtet, daß sie bis in eine Höhe von etwa 1,80
Meter gelangt. Wenn daher die ausgeblasene Luft in die Nachbarschaft der Griffstange 12 des Staubsaugers gerichtet
wäre, würde sie den Benutzer belästigen. Aus Fig. 3 ist ersichtlich,
daß die Luftauslaßöffnüng 124 nahe der senkrechten
Ruckwand 18 des Staubsaugers angeordnet ist. Daher ist in
dieser Rückwand eine größere öffnung 126 vorgesehen, über
welche die Luft verhältnismäßig unbehindert abströmen kann.
Um jedoch die Luft von dem Benutzer abzulenken, 1st in der
öffnung 126 eine Anzahl von Ablenkstreifen 128 vorgesehen.
Die Ablenkstreifen sind hierbei unter einem Winkel angeordnet, so daß sie den ausgeblasenen Luftstrom nach links
mit Bezug auf Fig. 3 ablenken. Die Auslaßöffnung 126 für
die aus -dem Diffusor austretende Luft befindet sich dicht
neben dem Schalterbetatigungsknopf 72. Infolgedessen kann
die öffnung 130 zur Aufnahme des Betätigungsknopfes 72
gleichzeitig mit der Luftauslaßöffnung 126 und"den Ablenkstreifen 128 in der Rückwand 18 des Staubsaugers angeformt
werden.
Die vorstehende Beschreibung zeigt, daß gemäß der Erfindung
ein turbinenartiges Sauggebläse von großem Wirkungsgrad den wesentlichen Teil eines Staubsaugers darstellt, wobei
eine geringste Zahl von Einzelteilen vorgesehen ist, die
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leicht und billig herzustellen und zusammenzusetzen sind» ·"'
Einen wesentlichen Teil dieser neuen Konstruktion stellt ein Formteil 46 dar? dessen verschiedene Bereiche eine ,
Mehrzahl von Funktionen ausüben«, Das Formteil 46 enthalt
einen wesentlichen Teil einer ringförmigen GebLäsekammer
48 und einen wesentlichen Teil des Gehäuses 50 des Elektromotors. An dem Formteil 46 sind weiterhin Bürstengehäuse
60 und 62 ausgebildet, und zwar längs eines zylindrischen
Ansatzes 112, der das Wellenlager 56 aufnimmt» Schließlich . ist an dem Formteil 46 eine Sehalterkammer 66 ausgebildet.
Es enthält zusätzlich eine Ansah! von zur Aufnahme von
Schrauben bestimmten Augen 108 und 85,- und außerdem besitzt
es zylindrische Vorsprünge 84„ so daß andere Teile des
Elektromotors und des Gebläses leicht an ihm befestigt werden können. An dem Formteil ist auch noch. eine. ,Diffusorkammer
123 ausgebildet, die den Wirkungsgrad des Sauggebläses verbessert, während sie den Druck der ausgeblasenen,
Luft und insbesondere auch deren Geschwindigkeit herabsetzt..
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Claims (13)
- PatentansprücheStaubsauger mit einem von einem Elektromotor angetriebenen Sauggebläse, gekennzeichnet durch folgende Merkmale ia) Die ringförmige Gebläsekammer (48) und das Gehäuse (50) des Elektromotors (25) werden im wesentlichen von einem einzigen Formteil (46) gebildet;b) die Gebläsekammer (48) und das Gehäuse (50) des Elektromotors (25) sind durch eine Querwand (52) des Formteils (46) getrennt;c) in dem Gebläsegehäuse (48) läuft ein Gebläserad (88) um, das eine Nabe (90) und eine Vielzahl sich radial erstreckender Schaufeln (94, 96) besitzt;d) die ringförmige Gebläsekammer (48) enthält eine verhältnismäßig große Lufteinlaßkammer (116),über welche die eintretende Luft den beiden Seiten des Gebläserades (88) frei zuströmt und weiterhin eine Luftbeschleunigungskammer (118);e) eine Diffusorkammer (123) mit einer vergrößerten Auslaßöffnung (126) , deren wesentlicher Teil gemeinsam mit der ringförmigen Gebläsekammer (48) an dem Formteil (46) ausgebildet ist.
- 2. Staubsäuger nach Anspruch 1* dadurch gekennzeichnet, daß an der Querwand (52) ein Ansatz (54) zur Aufnahme des Wellenlagers (56) ausgebildet ist.009885/1612 -'«14-
- 3. Staubsauger nach daß die Querwand (52 Lu£teinlaßöf£nu»g (1.12) 7 dadurch gekennzeichnet, des Ansatzes . (54) eine ..
- 4. Staubsauger nach daß auf das Formteil stellender Dectel Seitenwand des der Diffusorkaimer lff dadurch gekennzeichnet, ebenfalls ein Formteil dargesetzt werden, kann, der eineund eine Seitenwand
- 5. Staubsauger daS der Deckel gekennzeichnet, LufteinlaSöffirang (114) enthält»
- 6. Staubsauger daß in demgehäuse (6O,Ansatz (54) nach und der Außenwand (64) Bürstensind, die sich radial von dem trecken und an der Querwand (52) ;©rgehäuses (50), sitzen.
- 7. Staubsauger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dafl in dem Gehäuse (5Ol des Elektromotors (25) ein Gehäuse (70) für den Betätigiangsschalter ('6S) ausgebildet ist, in dessen äußerer Wajaa/elae öffsmng (74) vorgesehen ist, die einen Betätigungsknopf (72)· für den Schalter (68) aufnimmt,
- 8. Staubsauger nach daß die AuslaSöffnung in dem Formteil (46) der Schalterkaromex (66) dadurch- gekennzeichnet, der Diffusorkammer ('123') sichneben der-Öffnung (74) .- 15 - - ■'" - .■'■': '■■■
- 9. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Formteil (46) Augen (108)ausgebildet sind, die zur Aufnahme von Befestigungsschrauben für einen Deckel (80) dienen, der die Gebläsekammer (48) abschließt und sich parallel zu der Querwand (52) erstreckt.
- 10. Staubsauger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kommutator (38) zwischen den in den Gehäusen (60, 62) enthaltenen Bürsten (40) angeordnet ist.
- 11. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gehäuse (50) des Elektromotors (25) Augen (85) ausgebildet sind, die zur Aufnahme von Befestigungsschrauben eines Deckels (80) für den Elektromotor (25) dienen.
- 12. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse des Staubsaugers eine Auslaßöffnung (126) enthält, die sich vor der Auslaßöffnung (124) der Diffusor· kammer (123) befindet, derart, daß sie von dem Benutzer des Staubsaugers abgewandt ist, und eine Mehrzahl von Ab-* lenkstreifen (128) enthält.
- 13. Durch einen Elektromotor angetriebenes Sauggebläse für einen Staubsauger, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:a) Das Gehäuse des Gebläses bildet eine ringförmige Gebläsekammer (48) ;b) in der Gebläsekammer (48) ist ein umlaufendes Gebläserad (88) mit einer Nabe (90) und einer in deren Mitte angeordneten, sich radial von ihr erstreckenden Scheibe (92) gelagert;009885/16 1 2.*" Io ~c) zu beiden Seiten der Scheibe (92) geht von dieser je«· ein Satz Schaufeln (94, 96) aus, die gegeneinander versetzt sind;d) die ringförmige Gebläsekammer (48) enthält eine verhältnismäßig große Lufteinlaßkammer, über welche die eintretende Luft den beiden Seiten des .Gebläserades (88) frei zuströmt. Sie enthält weiterhin eine sich an die Lufteinlaßkammer (116) anschließende Luftbeschleunigungskammer (118), in der zwei spiralförmige Luftwege zustande kommen, und hinter dieser eine Diffusorkammer (123) mit einer Luftauslaßöffnung (124);e) das Gehäuse enthält weiterhin eine Prallwand (120), die in der Diffusorkammer (123) dicht bei den Enden der Schaufeln (94, 96) des Gebläserades (83) undtangential zu diesem angeordnet ist.5/1612
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