DE69609800T2 - Geformte, durchströmte Motoranordnung - Google Patents
Geformte, durchströmte MotoranordnungInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet von elektrodynamischen Maschinen, wie zum Beispiel Motoren und Generatoren. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine geformte, durchströmte Motoranordnung, wie sie zum Beispiel in metallischen Gehäusen eingesetzt wird, in denen die Arbeitsluft für die Kühlung eines Motors verwendet wird. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf geformte Motorgehäuse und Umlenksysteme von solchen durchströmten Motoranordnungen.
- Bis heute ist es bekannt, elektrische Motoren für zahlreiche Einsatzzwecke zu verwenden. Es wurde festgestellt, dass solche Motoren besonders für kleine Gebläse, Lüftern oder Kompressoren geeignet sind, wie sie in metallischen Gehäusen eingesetzt werden.
- Bisher war es üblich, sogenannte durchströmte Motoranordnungen zu verwenden, die es ermöglichen, die gesamte Menge oder einen Teil der Menge der von dem ersten Lüfter abgegebenen Arbeitsluft durch das Motorgehäuse zu leiten, um den Motor zu kühlen und so die Notwendigkeit eines getrennten Lüfters für die Kühlung zu vermeiden. Solche Anordnungen sind sowohl im Hinblick auf die Abmessungen, die Wirtschaftlichkeit und den Wirkungsgrad von Vorteil. Das Problem solcher Systeme liegt darin, dass aufgrund der Einführung von Luft, die von dem Umlauflüfter abgegeben wird, ein Verlust des Wirkungsgrades entsteht, während diese Luft das Motorgehäuse durchströmt.
- Ein weiteres Problem bei früheren durchströmten Motoranordnungen liegt in der Form ihres Grundgerüstes, das üblicherweise in solchen Systemen verwendet wird. Diese Grundgerüste bestehen üblicherweise aus Metall und erfordern deshalb zusätzliche Werkstoffe für Kohlebürsten und Anschnittssteuerungen. Die zusätzlichen Teile im Aufbau des Grundgerüstes fördern eine ungenügende Ausrichtung und einen schlechten Sitz zwischen dem Kollektor und den Kohlebürsten, ebenso wie zwischen dem Feldrotor und dem Ankerrotor. Daher ist es äußerst wichtig, ein Motorgehäuse für einen durchströmten Motor herzustellen, das ein geringes Gewicht hat, kompakt ist und relativ billig hergestellt werden kann, und darüber hinaus auch ein besseren Wirkungsgrad hat.
- Die Merkmale der JP-A-3 138 492 und der EP-A-0 552 978 sind im Oberbegriff von Anspruch 1 angegeben.
- Nach einem der Aspekte der vorliegenden Erfindung wird ein geformtes durchströmtes Motorgehäuse vorgeschlagen, das folgendes aufweist:
- - einen Umlauflüfter, der auf der Motorwelle montiert ist
- - ein Motorgehäuse, um das Motorfeld in einer festen Position zu halten, wobei dieses Motorgehäuse ein zylindrisches Schalenelement aufweist, das ein weitgehend offenes Ende, sowie einen umlaufenden Flansch aufweist, der ausgehend von dem Schalenelement um dieses offene Ende verläuft; und
- - ein Umlenkmittel, um den von dem Lüfter abgegebenen Luftstrom über den Motor zu leiten, wobei dieses Umlenkmittel eine Umlenkplatte aufweist, die an dem Flanschteil so befestigt ist, dass sie das offene Ende überdeckt und dieses Umlenkmittel ein scheibenförmiges Teil mit einem Hauptkörper mit einer ersten Seite ist, die einer zweiten Seite gegenüberliegt, und außerdem eine Wellenbohrung aufweist, die zwischen dieser ersten und dieser zweiten Seite verläuft, wobei dieser Hauptkörper eine Vielzahl von Langetten aufweist, die am Umfang der ersten Seite angeordnet sind, und diese Vielzahl von Langetten in eine Lufteintrittsöffnung münden, welche die zweite Seite durchquert, und außerdem eine Vielzahl von gekrümmten Wandteilen enthält, die radial zwischen der Wellenbohrung und den Lufteintrittsöffnungen verlaufen und zwischen diesen gekrümmten Wänden eine erweiterte Luftkammer zwischen den Lufteintrittsöffnungen und dem Zentrum der Umlenkplatte bilden, und ein Abdeckblech mit einer Lufteintrittsöffnung eine Teil des Motorgehäuses und den Lüfter in der Nähe der Umlenkplatte umgibt,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- das Motorgehäuse eine Vielzahl von Flanschrampen aufweist, die von dem Flanschelement ausgehen, und jede geneigte Flanschfläche eine Rampenfläche aufweist die von dem Flanschteil ausgeht, und die Langetten der Umlenkplatte eine Verteilerrampe bilden, die in einer Abstufung endet, und dass die Umlenkplatte so an das Motorgehäuse angepasst ist, dass die Rampenflächen jeweils an dieser Abstufung liegen, um zwischen der Vielzahl von Flanschrampenflächen und der Vielzahl von Verteilerrampen kontinuierliche Verteilerrampen zu bilden.
- Vorzugsweise verlaufen die einzelnen Flanschrampen zwischen dem äußeren Umfang des Flanschteils und dem inneren Umfang des Flanschteils, der gegenüber dem äußeren Umfang versetzt angeordnet ist.
- Das Bauteil kann weiterhin eine Lagersitz aufweisen, die von der zweiten Seite ausgeht und die Wellenbohrung umrundet, wobei der Radius dieser Lagersitz an die zweite Seite anschließt.
- Für ein vollkommenes Verständnis der Ziele, der Technik und der Struktur der vorliegenden Erfindung wird Bezug genommen auf die nachstehende detaillierte Beschreibung und die beigefügten Zeichnungen, in denen folgendes dargestellt ist:
- Die Fig. 1 zeigt einen Aufriss einer Seitenansicht des erfindungsgemäßen Motoranordnung;
- Die Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den Querschnitt die Motoranordnung; Die Fig. 3 zeigt eine Oberansicht des erfindungsgemäßen Motorgehäuses;
- Die Fig. 4 zeigt einen Querschnitt des Motorgehäuses entlang der Linie 4-4 in der Fig. 3;
- Die Fig. 5 zeigt eine Oberansicht der erfindungsgemäßen Umlenkplatte;
- Die Fig. 6 zeigt eine Bodenansicht des erfindungsgemäßen Umlenkers;
- Die Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht der Umlenkplatte;
- Die Fig. 8 zeigt einen Querschnitt der in der Fig. 5 dargestellten Umlenkplatte entlang der Linie 8-8; und
- Die Fig. 9 zeigt eine schematische Ansicht des erfindungsgemäßen Anordnung, in der die Richtung des Luftstroms durch den Zusammenbau.
- In den Zeichnungen ist die erfindungsgemäße Motoranordnung durchgehend mit der Bezugsnummer 10 gekennzeichnet. Obwohl man erkennen kann, dass das Konzept der vorliegenden Erfindung auf eine beliebige Anzahl von unterschiedlichen elektrodynamischen Geräten anwendbar ist, bezieht sich die nachstehende Beschreibung auf eine Motoranordnung der gezeigten Art. Daher umfasst die Motoranordnung 10 ein Motorgehäuse 11, eine Montageanordnung 12, einen Anker 14, eine Umlenkplatte 15, einen Umlauflüfter 16, sowie ein Abdeckblech 18.
- Mit Bezug auf die Darstellung der Fig. 1-4 kann man erkennen, dass das erfindungsgemäße Motorgehäuse 11 ein zylindrisches Schalenelement 19 und einen Flanschteil 20 aufweist. Man wird feststellen, dass das Schalenelement 19 eine umlaufende Seitenwand 22, einen weitgehend geschlossenen Boden 23 und eine weitgehend offene Oberseite 24 aufweist. Der Flanschteil 20 verläuft so in äußerer Richtung von der umlaufenden Seitenwand 22, dass er das offene obere Ende 24 umrundet. Wie man erkennen kann, ist das Schalenelement 19 durch eine Vielzahl von Belüftungsöffnungen 26 gekennzeichnet, die in der Nähe des Bodens 23 des Gehäuses 11 angeordnet sind. Wie dargestellt, sind die einzelnen Belüftungsöffnungen 26 in der Nähe einer Einkerbung 27 für die Lagerung der Kohlebürsten angeordnet. Daher werden die Belüftungsöffnungen 26 durch die Wände der Lagerung der Kohlebürsten 30 an einer Seite und durch die Stegteile 28 an der anderen Seite gebildet.
- Die Einkerbungen 27 für die Lagerung der Kohlebürsten sind an gegenüberliegenden Seiten des Motorgehäuses 11 angeordnet und so ausgelegt, dass sie (nicht dargestellte) Kohlebürsten so aufnehmen können, dass sie diese Kohlebürsten mit dem Kollektor in Kontakt halten, wenn der Motor montiert wird. Die Vertiefungen für die Lagerung der Kohlebürsten 27 werden durch ein Paar Seitenwände 30 gebildet, die von der umlaufenden Wand in Richtung der Innenseite der umlaufenden Wand 22 des Gehäuses 11 verlaufen. Eine obere Wand 31 verbindet die Seitenwände 30 so, dass sie einen weitgehend rechteckigen Hohlraum bilden. Wie man erkennen kann, verläuft die obere Wand 31 nach rückwärts gegen die umlaufende Seitenwand 22 zu einem Montagesitz 32. Der Montagesitz 32 wird durch eine erste Wand 34 gebildet, die von der oberen Wand 31 der Einkerbung 27 der Lagerung der Kohlebürsten weitgehend in oberer Richtung verläuft, sowie von einer kurzen zweiten Wand 35, die gegen die umlaufende Seitenwand 22 des Motorgehäuses 11 verläuft. Diese kurze zweite Wand 35 endet an einer Halterungswand 36 des Montagesitzes, welche eine längliche Führungsrippe 38 für den Montagesitz enthält.
- Der Flanschteil 20 des Gehäuses 11 enthält eine obere Fläche 39 mit einer Vielzahl von schrägen Rampenflächen, die in oberer Richtung verlaufen. Die Rampenflächen 40 sind in gleichmäßigen Abständen auf einem gemeinsamen Radius auf der Flanschfläche 39 angeordnet. Die Flanschfläche 20 enthält ebenfalls einen abgestuften Sitz eines Abdeckbleches 42, welcher um den Außenbereich des Flansches 20 angeordnet ist. Aus Gründen, die sich aus der weiteren Beschreibung ergeben, enthält der Flansch 20 in seiner Fläche 39 weiterhin eine Vielzahl von Befestigungsbohrungen 43. Mit besonderem Bezug auf die Fig. 1 und 4 kann man erkennen, dass die Rampenflächen 40 gekrümmt um einen gemeinsamen Radius der Flanschfläche 39 angeordnet sind und eine abgeschrägte Oberfläche 44 enthalten, die von der weitgehend ebenen Flanschfläche 39 zu einer Rampenfläche 46 verläuft. Die Rampenfläche 46 ist weitgehend senkrecht zu der Flanschfläche 39 ausgerichtet und bildet eine Einlaufkante für die jeweiligen Rampenflächen 40.
- Mit weiterem Bezug auf die Fig. 1 und 2 kann man erkennen, dass die Montageanordnung 12 durchgehend aus einer Vielzahl von gestapelten Ankerblechen 47, Spulenträgern 48, und einer Vielzahl von Spulenwindungen 50 besteht. Wie man erkennen kann, liegen die Spulenträger 48 in den Ankerblechen 47 und die Wicklungen 50 sind um den Spulenträger 48 gewickelt, und die Ankerbleche sind in üblicher Weise innerhalb der Spulenträger 48 angeordnet. Der Fachmann wird erkennen, dass ein neuartiger Aspekt der vorliegenden Erfindung darin liegt, dass Führungsschlitze 51 in der Außenfläche 52 der Ankerbleche 47 vorgesehen sind. Wie dargestellt, sind die Führungsschlitze 51 senkrecht auf gegenüberliegenden Seiten der Ankerbleche 47 auf deren äußerer Seite 52 zentriert. Die Führungsschlitze 51 können die gezeigte halbkreisförmige Konfiguration, oder aber eine andere geeignete Konfiguration haben, um den Führungsrippen 38 des Gehäuses 11 zu entsprechen, wie nachstehend noch erklärt wird.
- Die Ankeranordnung 14 hat einen konventionellen Aufbau mit einer Vielzahl von Ankerblechen 53, zwischen denen Wicklungszweige 55 aufgewickelt sind. Die Ankerwicklung 55 wird in Längsrichtung von einer längsförmigen Welle 56 durchquert und kann an ihrem ersten Ende 59 einen Gewindesitz 57 für einen Lüfter enthalten. Die Welle 56 sitzt in einem Lager 60, das auf der Welle 56 in der Nähe des zweiten Endes 59 montiert ist. Der Kollektor 61 ist in klassischer Weise an die Ankerwicklungen 55 angeschlossen. Ein zweites Lager 64 ist an dem zweiten Ende 62 der Welle 56 angeordnet.
- Mit Bezug auf die Darstellungen der Fig. 5 bis 8 kann man erkennen, dass die Umlenkplatte 15 einen scheibenförmigen Hauptkörper 65 mit einer ersten Seite 66 und einer zweiten Seite 68 besitzt. Die äußere Umfang der Umlenkplatte 15 wird von einer Vielzahl von gekrümmten Langetten 69 unterbrochen. Die einzelnen Langetten 69 werden durch eine gekrümmte Wand 70 gebildet, die ausgehend von dem äußeren Umfang der Umlenkplatte radial nach innen verläuft und an einer Lufteintrittsöffnung 72 endet. Die Lufteintrittsöffnungen 72 verlaufen von der ersten Seite 66 der Umlenkplatte zu der zweiten Seite der Umlenkplatte 68. Außerdem erhöht sich die Tiefe der gekrümmten Wand zwischen dem äußeren Umfang der Umlenkplatte 15 und der Lufteintrittsöffnung 72. Auf diese Weise wird eine gekrümmte Rampe 74 unmittelbar vor jeder einzelnen Lufteintrittsöffnung 72 hergestellt. Jede Rampe 74 sinkt zwischen den einzelnen Lufteinlässen 72 ab und erweitert sich. Das heißt, dort wo eine Langette 69 endet, beginnt die nächste Langette, so dass eine kontinuierliche Reihe von Langetten 69 am Umfang der Umlenkplatte gebildet wird. An der zweiten Seite 68 der Umlenkplatte 15, gesehen von den einzelnen Langetten 69, münden die Lufteintrittsöffnungen 72 in Luftkammern 76, welche von einer Vielzahl von gekrümmten Wandteilen 77 gebildet werden, die radial von der Lagersitz 78 im Zentrum der Umlenkplatte gegen die Lufteintrittsöffnung 72 verlaufen. Wie man sehen kann, besteht die Lagersitz 78 aus einer weitgehend zylindrischen Wand 80, die von der zweiten Seite 68 der Umlenkplatte 15 ausgeht. In dem Lagersitz 78 ist eine Wellenbohrung 81 zentriert angeordnet und verläuft zwischen der ersten Seite 66 und der zweiten Seite 68 der Umlenkplatte 15. Außerdem ist eine Vielzahl von Befestigungsbohrungen 82 in der Umlenkplatte 15 an Positionen vorgesehen, welche mit den Befestigungsbohrungen 43 in dem Gehäuse 11 aus Gründen übereinstimmen, die später noch erklärt werden. Man wird feststellen, dass die gekrümmten Wände 70 der Langetten 69 niemals eine Tiefe erreichen, die gleich der Dicke des Hauptkörpers 65 ist. Auf diese Weise entsteht eine kleine Abstufung 84 am Ende der Rampenfläche 74 an der Lufteintrittsöffnung 72. Aus Gründen, die später noch ersichtlich werden, ist die Höhe der Abstufung 84 etwa gleich der Tiefe der Rampenfläche 46 des Motorgehäuses 11.
- Wie in den Zeichnungen dargestellt, hat der Umlauflüfter einen konventionellen Aufbau mit einer weitgehend ringförmigen Scheibe 85 und einem stumpfkegligen Ringteil 86. Eine Vielzahl von angefasten Leitschaufeln 88 ist zwischen der Scheibe 85 und dem Ring 86 in radialer Anordnung vorgesehen, die zwischen dem Zentrum des Ringteils und dessen äußerem Umfang verläuft. Eine Lufteintrittsöffnung 89 ist zentral in dem Ringteil 86 angeordnet, und die Wellenbohrung 90 ist in vergleichbarer Weise in dem Scheibenelement 85 angeordnet.
- Das erfindungsgemäße Abdeckblech 18 hat eine weitgehend zylindrische schalenförmige Konfiguration mit einer umlaufenden Seitenwand 92, einem offenen Ende 93 und einem weitgehend geschlossenen Ende 94. Das weitgehend geschlossene Ende 94 des Abdeckblechs 18 besteht aus einer angefasten Endwand 96 mit einer zentralen Lufteintrittsöffnung 97. Aus naheliegenden Gründen hat der Innendurchmesser der umlaufenden Seitenwand 92 des Abdeckblechs 18 in etwa die gleiche Abmessung, wie der Sitz des Abdeckblechs 42 in dem Gehäuse 11.
- Mit erneutem Bezug auf die Fig. 1 und 2 erfolgt die Anordnung der erfindungsgemäßen Vorrichtung dadurch, dass das Montagegenäuse 12 in das Motorgehäuse 11 so eingepasst wird, dass die Außenfläche 52 der Montageankerbleche 53 fest an der Wand der Montagehalterung 36 des Gehäuses 11 anliegt. Die Führungsschlitze 51 der Montageanordnung 12 sind mit den Führungsrippen 38 des Gehäuses 11 ausgerichtet und die Montageanordnung kann an dem Montagesitz 32 unmittelbar über den Einkerbungen für die Lagerung der Kohlebürsten 27 anliegen. Die Montageanordnung 12 kann dann mit Hilfe von geeigneten Befestigungselementen, wie zum Beispiel Flachkopfschrauben od. dgl. in dem Gehäuse 11 montiert werden. Anschließend wird das Ankerteil 14 so eingesetzt, dass das Lager 64 am zweiten Ende 62 in dem Lagersitz 25 am Boden 23 des Gehäuses 11 sitzt. Dementsprechend ist der Ankerkern in der Montageanordnung 12 zentriert, während sich der Kollektor 61 in unmittelbarer Nähe der Einkerbungen 27 der Lagerung der Kohlebürsten befindet. Nachdem der Anker montiert worden ist, kann die Umlenkplatte 15 an der Flanschfläche 39 des Motorgehäuses 11 so befestigt werden, dass die Rampenflächen 40 innerhalb der Luftkammer 76 der Umlenkplatte 15 positioniert sind. Es ist zu beachten, dass die geneigte Fläche 46 der Rampenflächen 40 an der Abstufung 84 der Rampenflächen 74 der Umlenkplatte 15 anliegen. Soweit die geneigte Fläche 46 und die Abstufung 84 eine entsprechende Höhe haben, wird eine kontinuierliche geneigte Fläche zwischen den Rampenflächen 74 der Umlenkplatte 15 und den Rampenflächen 40 des Gehäuses 11 hergestellt.
- Das in der Nähe des ersten Endes 59 angeordnete Lager 60 der Ankerwelle 56 sitzt in dem Lagersitz 78 der Umlenkplatte 15 so, dass der Gewindeeinsatz des Flansches 57 der Welle 56 die Wellenbohrung 81 der Umlenkplatte 15 durchquert. Die Umlenkplatte 15 ist an dem Gehäuse 11 mit Hilfe von geeigneten Befestigungselementen, wie zum Beispiel maschinellen Schrauben befestigt, welche in die Befestigungsbohrungen 43 und in jeweils entsprechende Öffnungen 82 in dem Gehäuse 11 und der Umlenkplatte 15 eingesetzt werden können. Anschließend kann der Umlauflüfter 16 an der Ankerwelle 56 dadurch befestigt werden, dass die Scheibe 85 an dem Gewindesitz 57 des Lüfters der Welle mit Hilfe von geeigneten Abstandsstücken und/oder Muttern befestigt wird. Anschließend kann das Abdeckblech 18 über dem Umlauflüfter 16 und der Umlenkplatte 15 so befestigt werden, dass es reibfest mit dem Sitz des Abdeckbleches 41 des Gehäuses 11 in Eingriff tritt. Es ist zu beachten, dass die Umlenkplatte 15 auch in dem Gehäuse 11 verstemmt werden kann. Nachdem die Kohlebürsten in den Einkerbungen für die Lagerung der Kohlebürsten 27 installiert worden sind und weitere erforderliche elektrische Verbindungen hergestellt worden sind, ist die Anordnung 10 bereit für den Betrieb.
- Im Betrieb wird der Motor dadurch erregt, dass der Umlauflüfter 16 veranlasst wird, sich innerhalb des Abdeckbleches 18 zu drehen. Auf diese Weise wird Luft durch die Eintrittsöffnung 97 des Abdeckbleches 18 in die Lufteintrittsöffnung 89 des Umlauflüfters 16 eingeleitet, wie dies in der Fig. 9 dargestellt ist. Anschließend wird die Luft über die Leitschaufeln 88 des Umlauflüfters 16 nach außen zu dessen Umfang geleitet. Die von dem Umlauflüfter 16 kommende Luft wird dann über die Rampenflächen 74 der Umlenkplatte 15 nach unten durch die Lufteintrittsöffnungen 72 und abwärts über die Rampenflächen 40 des Gehäuses 11 in die Luftkammern 76 geleitet. Es ist zu beachten, dass die Weite der Luftkammern 76 der Umlenkplatte 15 zwischen der Eintrittsöffnung 72 und dem Lagersitz 78 graduell ansteigt. Daher kann sich die komprimierte Luft ausdehnen, während sie an den Lagersitz 78 geleitet wird und die Montageanordnung 12 und die Ankerelemente 14 überquert. Die von der Montageanordnung 12 und den Ankerelementen 14 kommende Luft wird dann durch die Entlüftungsbohrungen 26 des Gehäuses 11 geleitet.
- Wie vorstehend dargestellt, ist festzustellen, dass es die Anordnung 10 ermöglicht, die von dem Umlauflüfter 16 abgegebene Arbeitsluft außerdem dazu verwendet werden kann, den Motor zu kühlen und zu belüften, während ein wirksamer Luftstrom erhalten bleibt.
- Man kann also erkennen, dass die Ziele der vorliegenden Erfindung mit Hilfe der vorstehend beschriebenen Struktur erfüllt werden können. Während entsprechend den Vorschriften für Patentanmeldungen nur der beste Modus und die bevorzugte Ausführungsart der vorliegenden Erfindung dargestellt und im Einzelnen beschrieben worden ist, sollte beachtet werden, dass dadurch die vorliegende Erfindung nicht begrenzt wird. Für eine korrekte Beurteilung des Geistes der vorliegenden Erfindung sollte daher Bezug auf die nachstehenden Ansprüche genommen werden.
Claims (3)
1. Durchströmtes Motorgehäuse, das folgendes aufweist:
- einen Umlauflüfter, der auf der Motorwelle montiert ist;
- ein Motorgehäuse, um das Motorfeld in einer festen Position zu halten,
wobei dieses Motorgehäuse ein zylindrisches Schalenelement aufweist,
das ein weitgehend offenes Ende, sowie einen umlaufenden Flansch
aufweist, der ausgehend von dem Schalenelement um dieses offene Ende
verläuft; und
- ein Umlenkmittel, um den von dem Lüfter abgegebenen Luftstrom über
den Motor zu leiten, wobei dieses Umlenkmittel eine Umlenkplatte
aufweist, die an dem Flanschteil so befestigt ist, dass sie das offene Ende
überdeckt und dieses Umlenkmittel ein scheibenförmiges Teil mit einem
Hauptkörper mit einer ersten Seite ist, die einer zweiten Seite
gegenüberliegt, und außerdem eine Wellenbohrung aufweist, die
zwischen dieser ersten und dieser zweiten Seite verläuft, wobei dieser
Hauptkörper eine Vielzahl von Langetten aufweist, die am Umfang der
ersten Seite angeordnet sind, und diese Vielzahl von Langetten in eine
Lufteintrittsöffnung münden, welche die zweite Seite durchquert, und
außerdem eine Vielzahl von gekrümmten Wandteilen enthält, die radial
zwischen der Wellenbohrung und den Lufteintrittsöffnungen verlaufen
und zwischen diesen gekrümmten Wänden eine erweiterte Luftkammer
zwischen den Lufteintrittsöffnungen und dem Zentrum der Umlenkplatte
bilden, und ein Abdeckblech mit einer Lufteintrittsöffnung eine Teil des
Motorgehäuses und den Lüfter in der Nähe der Umlenkplatte umgibt,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Motorgehäuse eine Vielzahl von Flanschrampen aufweist, die von dem
Flanschelement ausgehen, und jede geneigte Flanschfläche eine
Rampenfläche aufweist, die von dem Flanschteil ausgeht, und die Langetten
der Umlenkplatte eine Verteilerrampe bilden, die in einer Abstufung endet,
und dass die Umlenkplatte so an das Motorgehäuse angepasst ist, dass die
Rampenflächen jeweils an dieser Abstufung liegen, um zwischen der
Vielzahl von Flanschrampenflächen und der Vielzahl von Verteilerrampen
kontinuierliche Verteilerrampen zu bilden.
2. Durchströmtes Motorgehäuse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die einzelnen Flanschrampen (40) zwischen dem äußeren Umfang des
Flanschteils (20) und dem inneren Umfang des Flanschteils (20) im Abstand
zu dem inneren Umfang angeordnet sind.
3. Durchströmtes Motorgehäuse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Lagersitz (78) zwischen der zweiten Seite (68) und der umlaufenden
Wellenbohrung (81) vorgesehen ist, und dieser Lagersitz (78) einen auf die
zweite Seite (68) übergehenden Radius besitzt.
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