-
Die
Erfindung betrifft ein Flip Chart mit einer Anlegetafel für
einen Papierblock und mit wenigstens drei Beinen. Insbesondere werden
Flip Charts erläutert, die für einen Transport
eine mehrteilige, zerleg- oder klappbar ausgebildete Anlegetafel
aufweisen.
-
Auch
im Zeitalter multimedialer Präsentationen von Vorträgen
werden Flip Charts bei Veranstaltungen in kleinerem Kreise nach
wie vor gerne benutzt.
-
Aus
der
DE 29 30 746 A1 ist
eine Schreib- und Demonstrationstafel der eingangs genannten Art bekannt
geworden, bei der die Anlegetafel in einer Gebrauchsstellung etwa
mittig und horizontal verlaufend geteilt ausgebildet ist und bei
der die beiden Tafelhälften mittels Scharniere zusammenklappbar
verbunden sind. Ferner können die Tafelhälften
randseitig abgewinkelt sein, so dass zusammengeklappt das Flip Chart
sich für einen Transport äußerlich kastenartig
darstellt.
-
Die
Befestigung der dort drei Beine erfolgt unmittelbar auf der Rückseite
der Tafelhälften, so dass diese entsprechend verwindungssteif
und stabil ausgeführt werden müssen.
-
Das
Zerlegen dieses Flip Charts für einen Transport ist umständlich,
da die Beine einzeln abzunehmen und in speziellen Aufnahmen festzulegen sind.
Entsprechendes gilt für den Aufbau in umgekehrter Reihenfolge.
-
Eine
vergleichbare Demonstrations-Zeichentafel ist aus dem deutschen
Gebrauchsmuster G
81 26
174.8 bekannt, bei der die Anlegetafel etwa mittig und
vertikal geteilt ist.
-
Vor
diesem technischen Hintergrund macht die Erfindung es sich zur Aufgabe,
Flip Charts zur Verfügung zu stellen, die in einfacher
Weise für einen Transport zerlegt werden können
und die dennoch für den üblichen Einsatz ausreichend
stabil sind.
-
Gelöst
wird diese technische Problematik bei einem Flip Chart mit einer
mittig und in einer Gebrauchsstellung vertikal in zwei durch Scharniere verbundene
Hälften geteilten Anlegetafel gemäß des Anspruchs
2 durch die Maßnahmen, dass auf den Rückseiten
der Tafelhälften jeweils ein umlaufender Rahmen gleichbleibender
Höhe über der Rückseite der Tafelhälfte
ausgebildet ist und dass die beiden Rahmen für einen Transport
bei um die Scharniere aufeinander geklappten Tafelhälften
einen geschlossenen Transportbehälter ausbilden.
-
Durch
die rückseitig aufgebrachten, umlaufenden Rahmen erhalten
die beiden Tafelhälften unabhängig von ihrer Ausgestaltung
eine ausreichende Stabilität und es ergibt sich bei zusammengeklappten Tafelhälften
ein geschlossener Raum für den Transport auch von üblichen
Kleinteilen und Zubehör wie Markern, einem aufgerollten
Block, gegebenenfalls auch von abzunehmenden Beinteilen oder dergleichen
mehr.
-
Vorzugsweise
sind die beiden Rahmen, in aufgeklappten Zustand der Tafelhälften,
spiegelverkehrt zu einer in der Gebrauchsstellung vertikalen Tafelmitte
und von gleichen Abmessungen und es weisen die beiden Rahmen über
der jeweiligen Rückseite der Tafelhälfte insbesondere
die gleiche Höhe auf.
-
Durch
die Maßnahme, dass in einer Gebrauchsstellung ein oberer
und ein unterer Rahmenabschnitt mit einer oberen bzw. unteren Kante
der Tafelhälfte abschließt, wird die Stabilität
der Tafelhälften weiter erhöht und eine Verletzungsgefahr
an scharfen Kanten reduziert.
-
Dennoch
ist vorgesehen, dass ein oberer Rahmenabschnitt kürzer
bemessen ist als ein unterer Rahmenabschnitt. Somit verläuft
ein den oberen Rahmenabschnitt und den unteren Rahmenabschnitt verbindender,
hin zu einem Außenrand einer Tafelhälfte positionierter
Rahmenabschnitt gegenüber diesem angestellt. Ist ferner
der angestellte Rahmenabschnitt als Hohlprofil ausgebildet und mit
einer Öffnung dem unteren Rahmenabschnitt vorstehend für eine
teleskopartige Aufnahme eines Beins ausgebildet oder ist alternativ
an dem angestellten Rahmenabschnitt ein Hohlprofil für
eine teleskopartige Aufnahme eines Beins angebunden, ermöglicht
es diese Ausgestaltung, dass zwei äußere Beine
hin zu einem Boden gespreizt werden, womit das nach Art eines Stativs
ausgebildete Flip Chart auch auf drei Beinen sehr standsicher ist.
-
Darüber
hinaus bilden diese Rahmenabschnitte oder Hohlprofile auch eine
Transportaufnahme für die teleskopartig einschiebbaren
Beine aus, von denen gegebenenfalls einzelne Abschnitte abnehmbar
sind, die bevorzugt dann derart in ihrer Länge bemessen
sind, dass sie zwischen den oberen und den unteren Rahmenabschnitt
für einen Transport eingelegt werden können.
-
Vergleichbares
gilt für ein drittes Bein. Für dieses ist vorgesehen,
dass in einem in einer Gebrauchsstellung oberen Bereich des Rahmens,
zur Tafelmitte hin, ein Bein um eine in einer Gebrauchsstellung
horizontale Achse verschwenkbar angeordnet ist und dass das Bein
teleskopartig verkürzt und/oder in Abschnitte zerlegt zwischen
dem oberen und dem unteren Rahmenabschnitt einlegbar ist.
-
Sind
insgesamt vier Beine vorgesehen, erfolgt die Anbindung der zwei
weiteren Beine ebenfalls in einem oberen Bereich der beiden Rahmen,
nun jedoch hin zu den in der Gebrauchsstellung vertikal aufgehenden
Außenrändern der Tafelhälften, wobei zum
einen die Möglichkeit besteht, die Beine, wie voranstehend
beschrieben, innerhalb der Rahmen anzulenken oder zum anderen, die
Beine außerhalb, bspw. an den angestellten Rahmenabschnitten,
anzulenken. Für einen Transport teleskopartig eingeschoben
können dann die Beine bspw. auf die an den angelenkten
Rahmenabschnitten angebunden Hohlprofile abgeklappt werden.
-
Ein
aufwendiges Abnehmen und gesondertes Verstauen der Beine ist, unabhängig
von der Ausführungsform des Flip Charts nach der Erfindung, durch
diese Maßnahmen vermieden bei gleichwohl großer
Stabilität der Tafelhälften in einer Gebrauchsstellung.
-
Das
erfindungsgemäße Flip Chart ist insbesondere in
seiner Gebrauchsstellung dann stabil, wenn vorgesehen ist, dass
zwei zur Tafelmitte hin angeordnete, jeweils einen oberen und unteren
Rahmenabschnitt verbindende Rahmenabschnitte der beiden Tafelhälften
in der Gebrauchsstellung parallel in Anlage befindlich sind und
dass die zwei Rahmenabschnitte mit wenigstens zwei fluchtenden Bohrungen
für ein Verstiften und/oder Verschrauben versehen sind.
-
Für
die Herstellung eines Flipcharts nach der Erfindung kann ein Kunststoff
Verwendung finden oder auch ein Metall, wobei dann insbesondere
die Tafelhälften aus einem Blech gefertigt sind. In konstruktiv
einfacher Weise kann dann vorgesehen sein, dass ein Rahmen durch
Abwinklungen einer Tafelhälfte ausgebildet ist.
-
Zusätzlich
oder auch alternativ zu einem Festlegen der Tafelhälften
in ihrer Gebrauchslage durch ein Verstiften und/oder Verschrauben
kann vorgesehen sein, dass auseinander geklappte Tafelhälften
durch wenigstens ein auf die oberen und/oder unteren Rahmenabschnitte
aufgebrachtes U-Profil verriegelt werden. Ein Zusammenfalten der
Tafelhälften ist damit unmöglich.
-
Zweckmäßigerweise
wird ein auf die oberen Rahmenabschnitte aufgebrachtes U-Profil
mit einer Klemmleiste oder dergleichen für ein Halten eines Papierblocks
versehen sein, während ein auf die unteren Rahmenabschnitte
aufgebrachtes U-Profil zweckmäßigerweise mit einer
Ablage für Stifte oder dergleichen versehen sein kann.
-
Um
das auf die unteren Rahmenabschnitte aufgebrachte U-Profil mit diesen
Rahmenabschnitten zu verriegeln, kann wieder an ein Verstiften oder
Verschrauben gedacht sein. Eine sehr elegante Möglichkeit
für ein Festlegen bietet bei Tafelhälften aus
einem Metall die Verwendung eines Magneten, der streifenartig ausgebildet
in das U-Profil eingelegt sein kann, gegebenenfalls mit diesem gesondert
verklebt oder anderweitig verhaftet ist.
-
In
weiterer Ausgestaltung des Flipcharts nach der Erfindung ist vorgesehen,
dass an einem außenrandseitigen Rahmenabschnitt eine Handhabe vorsteht.
Insbesondere ist daran gedacht, dass die beiden außenrandseitigen Rahmenabschnitte
mit einer solchen Handhabe versehen sind, die sich bei zusammengeklappten
Tafelhälften zu einem Griff zusammenfügen.
-
Neben
den dreibeinigen, stativartig ausgebildeten Flip Charts sind auch
solche mit vier Beinen bekannt, beispielsweise aus der
DE 103 60 596 A1 .
-
Die
Vielteiligkeit und Stabilität derartiger, mit vier Beinen
versehenen Flip Charts lässt allerdings einen mobilen Einsatz
kaum zu.
-
Um
insbesondere den mobilen Einsatz auch derartiger Flip Charts in
einfacher Weise zu ermöglichen, wird gemäß des
Anspruchs 11 vorgesehen, dass zwischen den Beinen und der Anlegetafel
in einer Gebrauchsstellung ein Transportbehälter für
eine Aufnahme der zerlegbaren Tafel und/oder der Beine vorgesehen
ist.
-
An
einem solchen Transportbehälter, vorzugsweise von einem
rechteckigen Querschnitt, lassen sich insbesondere vier Beine in
vielfältiger Weise festlegen, beispielsweise im Bereich
von in einer Gebrauchsstellung vertikal aufgehenden Kanten. Bei
einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass
unterseitig des Transportbehälters vier Beine gegen den
Boden des Transportbehälters abwinkelbar angeordnet sind.
Solche Beine, wie üblich vorzugsweise als Teleskopbeine
ausgebildet, und/oder gegebenenfalls mehrfach abwinkelbar und/oder
zerlegbar, so dass sie dem Transportbehälter nach einem
Abwinkeln gegen den Boden nicht mehr vorstehen, finden dort problemlos
Platz.
-
Es
kann ferner der Boden als Zwischenboden ausgebildet sein, wobei
ein dem Zwischenboden und den abgeklappten Beinen unterseitig vorstehender
Rand vorgesehen ist. Der durch den Rand und den Zwischenboden ausgebildete
Raum zur Aufnahme der abgeklappten Beine kann gegebenenfalls durch
eine oder mehrere Klappen noch geschlossen werden.
-
Um
die Standsicherheit des Flip Charts zu erhöhen, kann ferner
vorgesehen sein, dass ein Bein in einer Gebrauchsstellung durch
eine an dem Bein und an dem Transportbehälter, insbesondere
an dessen Boden festgelegte Stützstrebe ausgesteift ist. Bevorzugt
ist dabei vorgesehen, dass die Stützstrebe einerends zu
einer Mittellinie des Bodens hin und andernends an dem Bein festgelegt
und mit einem dazwischen liegenden, arretierbaren Gelenk versehen ist.
Es kann dabei das Gelenk derart angeordnet sein, dass mit einem
Abklappen des Beins gegen den Boden hin auch die Stützstrebe,
bei nicht arretierten Gelenk, sich mit hin zu dem Boden zusammenfaltet. Eine
Arretierung kann in einfacher Weise durch eine auf der Stützstrebe
verschiebbare Manschette erfolgen, durch einen Riegel, eine Verstiftung
oder dergleichen mehr.
-
Der
Transportbehälter dient auch der Aufnahme der Anlegetafel,
die hierzu bevorzugt in einer Gebrauchsstellung horizontal mehrfach
in Tafelabschnitte geteilt ist derart, dass die Tafelabschnitte
in den Transportbehälter einbringbar sind. Um jedoch bei
Gebrauch des Flip Charts die Stabilität der Anlegetafel
bei zusammenwirkenden Tafelabschnitten zu erhöhen, werden
bevorzugt die Tafelabschnitte an Längskanten untereinander
verbindbar ausgeführt, beispielsweise durch entsprechend
ausgebildete Falze, Nuten, durch Stifte oder dergleichen mehr.
-
In
weiterer konstruktiver Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Tafelabschnitte
an ihren stirnseitigen Rändern in einer Gebrauchsstellung
gegenüber dem Boden des Transportbehälters aufgehenden
Rahmenprofilen angebunden sind und dass die Rahmenprofile teleskopartig
zusammengeschoben und/oder zerlegt in den Transportbehälter
einbringbar sind. Eine ausreichende Stabilität der Anlegetafel,
zusammengesetzt aus den einzelnen Tafelabschnitten und den Rahmenprofilen,
wird hierdurch gewährleistet.
-
In
weiterer, konstruktiver Ausgestaltung des Flip Charts nach der Erfindung
ist vorgesehen, dass die Rahmenprofile in einer Gebrauchsstellung
mit jeweils einem Fuß in dem Transportbehälter
verschwenk- und arretierbar festgelegt sind. Dabei ist der Fuß vorzugsweise
von dem Transportbehälter lösbar, so dass die
Rahmenprofile mit angebundenen Tafelabschnitten von dem Transportbehälter
mit Beinen, zusammen ein Untergestell ausbildend, abgesetzt Verwendung
finden können.
-
Auch
der Transportbehälter ist bevorzugt von wenigstens einem
Deckel verschließbar.
-
Die
Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert,
in der lediglich Ausführungsbeispiele dargestellt sind.
In der Zeichnung zeigt:
-
1:
eine rückseitige Ansicht eines Flip Charts nach der Erfindung,
-
2:
eine seitliche Darstellung gemäß des Pfeil II
in 1,
-
3:
eine frontseitige Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels
eines Flip Charts nach der Erfindung,
-
4:
eine seitliche Darstellung gemäß des Pfeils IV
in 3,
-
5:
teilweise geschnitten, eine vergrößerte Darstellung
des Details V in 4,
-
6:
eine Ansicht eines Ausschnitt eines Rahmenprofils gem. des Pfeils
VI in den 5 und 7,
-
7:
einen Schnitt durch das Rahmenprofil gem. der Linie VII, VII in 6,
-
8:
eine rückseitige Ansicht eines Flip Charts aus einem Blech
und
-
9:
in einer gegenüber 8 vergrößerten
Darstellung einen Schnitt gem. der Linie IX, IX in 8.
-
Anhand
der 1 und 2 wird ein erstes Ausführungsbeispiel
eines Flip Charts 1 erläutert, das mit drei Beinen 2, 3, 4 und
einer frontseitig ebenen Anlegetafel 5 versehen stativartig
ausgebildet ist.
-
Die
Anlegetafel 5 ist in der Tafelmitte 6 in zwei
Tafelhälften 7, 8 geteilt. Verbunden
sind die beiden Tafelhälften 7, 8 durch
ein in der 1 lediglich angedeutetes Klavierband 9,
alternativ durch mehrere Einzelscharniere.
-
Die
Ausbildung der Tafelhälften 7, 8 der
Anlegetafel 5 ist wenig kritisch. Diese kann aus einem Metall,
vorzugsweise Stahl oder Aluminium, alternativ aus einem Kunststoff
oder einem Sandwich-Material bestehen und übliche Abmessungen
von aufgeklappt ca. 70 cm × 100 cm aufweisen.
-
Die
Rückseiten 10, 11 der beiden Tafelhälften 6, 7 weisen
jeweils einen umlaufenden Rahmen 12, 13 auf. Die
Rahmen 12, 13 weisen gleichbleibende Höhe über
den Rückseiten 10, 11 auf und sind insbesondere
auch beide Rahmen 12, 13 untereinander von gleicher
Höhe.
-
Durch
die spiegelbildliche Ausgestaltung der Rahmen 12, 13 zur
Tafelmitte 6 hin liegen die Rahmen 12, 13 bei
zusammengeklappten Tafelhälften 7, 8 aufeinander
und bilden einen geschlossenen Transportbehälter aus, der
der Aufnahme von Schreibwerkzeugen, Papier und insbesondere auch von
gegebenenfalls abnehmbaren Abschnitten der Beine 2–4 dient.
-
Die
Rahmen 12, 13, wieder aus Metall oder aus einem
Kunststoff, sind insbesondere als Hohlprofile ausgeführt.
Jeder Rahmen 12, 13 weist vier Rahmenabschnitte 14–17 auf,
von denen ein oberer Rahmenabschnitt 14 und ein unterer
Rahmenabschnitt 16 mit einem oberen bzw. einem unteren
Rand der Tafelhälfte 6 abschließen. Ebenfalls
mit einem, in der in 1 gezeigten Gebrauchsstellung
vertikal aufgehenden, tafelmittigen Rand der Tafelhälfte 6 schließt ein
Rahmenabschnitt 15 ab. Da der obere Rahmenabschnitt 14 kürzer
bemessen ist als der untere Rahmenabschnitt 16, verläuft
der zu einem Außenrand 18 hin positionierte Rahmenabschnitt 17 gegenüber dem
Außenrand 18 angestellt, so dass sich aufgrund der
Spiegelsymmetrie eine Spreizung der Beine 2, 4 hin
zu einem Boden 19 ergibt.
-
Bei
dem Ausführungsbeispiel des Flip Charts nach 1 ist
an dem angestellten Rahmenabschnitt 17 ein weiteres Hohlprofil 20 angeschlossen, gegebenenfalls
auch an der Rückseite 10 der Tafelhälfte 6,
in das das Bein 2 teleskopartig für einen Transport
einbringbar ist.
-
Alternativ
kann auch der Rahmenabschnitt 17 selbst mit einer Öffnung
dem unteren Rahmenabschnitt 16 vorstehen und ein teleskopartiges
Einschieben eines Beins 2 erlauben.
-
Bei
dem Flip Chart 1 ist ein drittes Bein 3 in einem
oberen Bereich des Rahmens 13 an einem oberen Rahmenabschnitt 21 hin
zu der Tafelmitte 6 um eine horizontale Achse 22 verschwenkbar
angebunden. Das Bein 3 ist für einen sicheren
Stand des Flip Charts 1 deutlich länger als die
gespreizten Beine 2, 4, jedoch wie diese teleskopartig
verkürzbar, so dass für einen Transport das Bein 3 zwischen
dem oberen Rahmenabschnitt 21 und einem unteren Rahmenabschnitt 23 einbringbar
ist, gegebenenfalls unter Abnahme eines Abschnitts 28 des
Beins 3, dessen Länge dann wiederum derart bemessen
ist, dass auch dieser Abschnitt 28 des Beins 3 zwischen
dem oberen und unteren Rahmenabschnitt 14, 15 bzw. 21, 23 einlegbar
ist.
-
Ein
weiteres Flipchart 60 mit drei teleskopierbaren Beinen 61–63 wird
anhand der 8 und 9 weiter
erläutert. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind
die beiden Tafelhälften 64, 65 aus einem Metall
gefertigt und werden die rückseitig umlaufenden Rahmen 66, 67 durch
jeweils drei Abwinklungen 68–70 gemäß 9 ausgebildet,
womit ein Rahmen 66, 67 durch ein etwa quadratisches
Hohlprofil ausgebildet wird.
-
In
der Gebrauchsstellung gemäß 8 mit auseinander
geklappten Tafelhälften 64, 65 werden diese
durch aufgebrachte U-Profile 71, 72 verriegelt, die
auf die oberen Rahmenabschnitte 73, 74 bzw. unteren
Rahmenabschnitte 75, 76 aufgebracht sind.
-
Das
obere U-Profil 71 ist bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß 9 mit einer lediglich angedeuteten
Klemmleiste 77 versehen, während dem unteren U-Profil 72 eine
Ablage 78 für beispielsweise Stifte oder dergleichen
vorsteht. Das untere U-Profil 72 ist bei diesem Ausführungsbeispiel
mittels eines streifenförmigen Magneten 79 ausreichend
fest mit den unteren Rahmenabschnitten 75, 76 aus
Metall verbunden.
-
Außenrandseitig
sind die vertikal aufgehenden Rahmenabschnitte 80, 81 jeweils
mit einer Handhabe 82, 83 versehen die sich, Tafelhälfte 64 auf
Tafelhälfte 65 zusammengeklappt, zu einem gemeinsamen
Handgriff ergänzen.
-
Alternativ
zu solchen dreibeinigen Ausführungen von Flip Charts ist
es möglich, eine vierbeinige Ausführungsform zu
erhalten, wenn zwei Beine jeweils in einem in der dargestellten
Gebrauchsstellung oberen Bereich des Rahmens 12, 13 zu
den Außenrändern 18, 24 hin
positioniert um eine horizontale Achse verschwenkbar angebunden
sind. Dabei können die Beine, wie voranstehend erläutert,
innerhalb des Rahmens angebunden werden oder alternativ außen,
bspw. an den angelenkten Rahmenabschnitten 17, um dann
für einen Transport auf die Hohlprofile 20 abgeklappt
zu werden.
-
Die
zur Tafelmitte 6 hin angeordneten, jeweils einen oberen
und unteren Rahmenabschnitt 12, 16; 21, 23 verbindenden
Rahmenabschnitte 15, 25 sind in der dargestellten
Gebrauchsstellung parallel und in Anlage befindlich. Um eine ausreichende Stabilität
in der Gebrauchsstellung zu erhalten, sind fluchtende Bohrungen 26, 27 für
ein Verstiften und/oder Verschrauben vorgesehen, womit die Funktion
des Klavierbands 9 bzw. eines Scharniers aufgehoben wird.
-
Anhand
der 3 und 4 wird ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines Flip Charts 30 weiter erläutert. In der
dargestellten Gebrauchsstellung weist das Flip Chart 30 zwischen
vier Beinen 31–33 und einer Anlegetafel 34 einen
gesondert ausgebildeten Transportbehälter 35 von
rechteckigem Querschnitt auf. Dieser Transportbehälter 35 dient
der Aufnahme der zerlegbaren Anlegetafel 34 sowie der Beine 31–33.
-
Hierzu
sind die vier Beine 31–33 an einem Boden 36 des
Transportbehälters 35 gegen diesen gemäß Pfeil 37, 38 abwinkelbar.
Teleskopartig zusammengeschoben und/oder zerlegt stehen die Beine 31–33 abgeklappt
dem Boden 36 bzw. dem Transportbehälter 35 randseitig
nicht vor. Vielmehr ist bei dem Ausführungsbeispiel der
Boden 36 als Zwischenboden ausgebildet und steht dem Boden 36 unterseitig
ein Rand 39 vor, so dass die Beine 31–33 in einem
Gefach des Transportbehälters 35 aufgenommen sind,
das gegebenenfalls, in der Zeichnung nicht dargestellt, noch durch
eine oder mehrere Klappen oder dergleichen geschlossen werden kann.
-
In
der dargestellten Gebrauchsstellung sind die Beine 31, 32 jeweils
noch durch eine an dem Boden 36 und an dem entsprechenden
Bein 31, 32 festgelegte Stützstreben 40, 41 ausgesteift.
Einerends zu einer Symmetrieebene 42 des Flip Charts 30 und damit
zu einer Mittellinie des Bodens 36 hin und andernends an
den Beinen 31, 32 festgelegt weisen die Stützstreben 40, 41 dazwischen
liegende Gelenke 43, 44 auf, die in der Gebrauchsstellung
arretierbar sind. Nach Lösen der Arretierung können
in einem Zuge die Beine 31, 32 mit den Stützstreben 40, 41 gemeinsam
gegen den Boden 36 für einen Transport verschwenkt
werden.
-
Die
Anlegetafel 34 ist in der dargestellten Gebrauchsstellung
horizontal mehrfach in Tafelabschnitte 45–48 unterteilt.
Dabei sind, zerlegt, diese Tafelabschnitte 45–48 jeweils
derart bemessen, dass sie in den Transportbehälter 35 für
einen Transport einbringbar sind.
-
Um
die notwendige Stabilität der Anlegetafel 34 sicherzustellen,
sind die Tafelabschnitte 45–48 an den
sich berührenden Längskanten untereinander verbunden,
beispielsweise verstiftet, bei dem Ausführungsbeispiel
mit durch randseitige Abwinklungen ausgebildete Nuten 49 und
in die Nuten 49 eingreifenden Haken 50, vgl. 5
-
An
den kurzen stirnseitigen Rändern 51, 52 sind
Tafelabschnitte 47 in der dargestellten Gebrauchsstellung
gegenüber dem Boden 36 des Transportbehälters 35 aufgehenden
Rahmenprofilen 53, 54 angebunden. Die Rahmenprofile 53, 54 sind wieder
teleskopartig zusammenschiebbar oder auch zerlegbar ausgebildet,
um in den Transportbehälter 35 für einen
Transport eingebracht werden zu können.
-
Bei
dem Ausführungsbeispiel sind die Rahmenprofile 53, 54 von
in etwa quadratischem Querschnitt mit einer vorstehenden Nase 55,
auf denen die Haken 50 aufliegen und verriegeln können,
vgl. 6 und 7.
-
Innerhalb
des Transportbehälters 35 sind die Rahmenprofile 53, 54 mit
einem Fuß verschwenk- und arretierbar festgelegt. Dieser
Fuß kann vorzugsweise von dem Transportbehälter 35 gelöst
werden, so dass die Anlegetafel 34 auch ohne Transportbehälter 35 mit
angeschlossenen Beinen 31–33, ein Untergestell
ausbildend, Verwendung finden kann. Dies kann durch die Ausbildung
einzelner Standfüße für jeweils ein Rahmenprofil
oder aber auch in Form eines zusätzlichen Einlegebodens,
an den die beiden Rahmenprofile angesetzt sind, bspw. erfolgen.
-
Ist
die Anlegetafel 34 zerlegt in den Transportbehälter 35 eingebracht,
wird dieser mit einer Klappe 57 geschlossen und kann an
einer Handhabe 56 gehalten bequem getragen werden.
-
Der
oberste Tafelabschnitt 45 ist noch mit einer Klemmleiste 58 oder
dergleichen versehen, mit der in üblicher Weise einzelne
Blätter, Blöcke oder dergleichen auf der Anlegetafel 34 gehalten
werden können.
-
- 1
- Flip
Chart
- 2
- Bein
- 3
- Bein
- 4
- Bein
- 5
- Anlegetafel
- 6
- Tafelmitte
- 7
- Tafelhälfte
- 8
- Tafelhälfte
- 9
- Klavierband
- 10
- Rückseite
- 11
- Rückseite
- 12
- Rahmen
- 13
- Rahmen
- 14
- Rahmenabschnitt
- 15
- Rahmenabschnitt
- 16
- Rahmenabschnitt
- 17
- Rahmenabschnitt
- 18
- Außenrand
- 19
- Boden
- 20
- Hohlprofil
- 21
- Rahmenabschnitt
- 22
- Achse
- 23
- Rahmenabschnitt
- 24
- Außenrand
- 25
- Rahmenabschnitt
- 26
- Bohrung
- 27
- Bohrung
- 28
- Abschnitt
- 29
-
- 30
- Flip
Chart
- 31
- Bein
- 32
- Bein
- 33
- Bein
- 34
- Anlegetafel
- 35
- Transportbehälter
- 36
- Boden
- 37
- Pfeil
- 38
- Pfeil
- 39
- Rand
- 40
- Stützstrebe
- 41
- Stützstrebe
- 42
- Symmetrieebene
- 43
- Gelenk
- 44
- Gelenk
- 45
- Tafelabschnitt
- 46
- Tafelabschnitt
- 47
- Tafelabschnitt
- 48
- Tafelabschnitt
- 49
- Nut
- 50
- Haken
- 51
- Rand
- 52
- Rand
- 53
- Rahmenprofil
- 54
- Rahmenprofil
- 55
- Nase
- 56
- Handhabe
- 57
- Klappe
- 58
- Klemmleiste
- 59
-
- 60
- Flip
Chart
- 61
- Bein
- 62
- Bein
- 63
- Bein
- 64
- Tafelhälfte
- 65
- Tafelhälfte
- 66
- Rahmen
- 67
- Rahmen
- 68
- Abwinklung
- 69
- Abwinklung
- 70
- Abwinklung
- 71
- U-Profil
- 72
- U-Profil
- 73
- oberer
Rahmenabschnitt
- 74
- oberer
Rahmenabschnitt
- 75
- unterer
Rahmenabschnitt
- 76
- unterer
Rahmenabschnitt
- 77
- Klemmleiste
- 78
- Ablage
- 79
- Magnet
- 80
- Rahmenabschnitt
- 81
- Rahmenabschnitt
- 82
- Handhabe
- 83
- Handhabe
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 2930746
A1 [0003]
- - DE 8126174 U [0006]
- - DE 10360596 A1 [0023]