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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auswählen und Eingeben
von wenigstens teilweise vorbereiteten Programmzusammenstellungen
für die programmgesteuerte und maschinelle Abarbeitung
von nassen oder trockenen Wäschebehandlungen aufgrund von
in einer Speichereinrichtung abgelegten Grundprogrammen und Programmdaten,
die auf mindestens einem Display anzeigbar und durch mindestens
eine Auswahl-Handhabe eingebbar sowie durch eine Start-Handhabe
in Summe aktivierbar sind. Ferner betrifft die Erfindung auch eine
Bedienungseinrichtung, die zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens geeignet ist.
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Durch
DE 199 05 533 A1 ist
ein Verfahren zum Einrichten einer Bedienungsvorrichtung eines programmgesteuerten
Haushaltgerätes bekannt, bei dem wenigstens ein kundenspezifisches
Betriebsprogramm und eine Bezeichnung für dieses Betriebsprogramm
eingestellt werden kann. Durch Abspeichern kann dann dieses kundenspezifische
Betriebsprogramm zusammen mit seiner frei gewählten Bezeichnung
in die vorgegebene Auswahl von Betriebsprogrammen aufgenommen werden.
Dieses bekannte Verfahren ermöglicht bereits eine weitgehend
individualisierte Auswahl von Betriebsprogrammen und den schnellen
Zugriff auf ein gewünschtes Betriebsprogramm, ohne dass
die Benutzungsperson für immer wiederkehrende Programmwünsche
immer wieder dieselben Einzeleingaben schrittweise durchführen
muss.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Benutzungspersonen die Auswahl
noch weiter zu erleichtern, ohne dass Überlegungen für
einzelne individuell zusammengestellte Programme angestellt werden
müssen, zumal die Speicherkapazität für
Individualprogramm – wie die Erfahrung gezeigt hat – nicht
groß genug gehalten werden kann. Meistens können
nämlich nur jeweils vier Individualprogramme abgespeichert
werden – oftmals zu wenig.
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Die
vorstehend genannte Aufgabe wird gemäß der vorliegenden
Erfindung durch ein eingangs beschriebenes Verfahren in der Weise
gelöst, dass eine Anzahl von für Zielgruppen geeigneten
Grundprogrammen mit für diese Zielgruppe geeigneten Programmdaten
zu einem Gruppenpaket zusammengefasst und nach Zielgruppen orientiert
abgerufen werden.
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Als
Zielgruppen sind hier Benutzungspersonen bezeichnet, die unter dem
Zielgruppen-Namen jeweils vergleichbare Benutzungsinhalte verstehen.
So wird eine Zielgruppe unter „family” beispielsweise
solche Wäschebehandlungs-Programme verstehen, die in üblichen
Familienhaushalten normal anfallende Wäschezusammensetzungen
und -verschmutzungen umfassen.
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Durch
das erfindungsgemäße Verfahren bilden die Zielgruppen
gewisse Programmgruppenpakete von Programmen in einer für
die jeweilige Zielgruppe individualisierte Zusammenstellung von
Grundprogrammen, obligatorischen Parameterwerten oder -wertegruppen
und Programmdaten oder -datengruppen. Solche Zielgruppen-Definitionen
können im Herstellerwerk von Wäschebehandlungsmaschinen
getroffen oder in jedem Haushalt individuell eingestellt werden.
Dabei kann durchaus ein Grundprogramm in der einen Zielgruppe mit
einer Gruppe von Temperatur- oder Drehzahlwerten für eine
Wäschebehandlung abgespeichert sein, während in
einer anderen Zielgruppe dasselbe Grundprogramm mit anderen Werten
dieser Parameter abgespeichert ist. Dasselbe gilt auch für
sonstige Programmdaten. Hierdurch kann bei einer entsprechenden
Auswahl von Programmgruppenpaketen bereits eine für das
betreffende Grundprogramm geeignete Zusammenstellung gefunden werden,
ohne zahlreiche Einzeleingaben zu verlangen. Entsprechende Merkmale
sind in Unteransprüchen beschrieben, die das erfindungsgemäße
Verfahren in vorteilhafter Weise fortbilden.
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Weitere
Fortbildungen sind in den Kennzeichen von weiteren Unteransprüchen
beschrieben, die einzeln oder miteinander kombiniert zu vorteilhaften
Varianten des erfindungsgemäßen Verfahrens bzw.
einer Bedienungseinrichtung zum Anwenden dieses Verfahren führen.
Einige solcher Varianten und ihre Vorzüge sind anhand der
in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele nachstehend
näher erläutert. Darin zeigen
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1 den
oberen Frontteil eines Gehäuses einer Wäschebehandlungsmaschine
mit einem Bedienfeld zum Auswählen und Eingeben von Programmzusammenstellungen,
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2 eine
Variante für einen Programmdaten-Abschnitt eines Bedienfeldes
gemäß 1,
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3 eine
weitere Variante gemäß 2 und
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4 eine
Variante gemäß 2, bei der
zuerst die Zielgruppenwahl und danach die Auswahl eines Grundprogrammes
stattfinden.
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Der
obere Teil der Frontseite einer von vorn zu bedienenden Waschmaschine
enthält regelmäßig eine Bedienungseinrichtung 1 und
die Griffplatte 2 einer dahinter verborgenen Waschmitteileinspüleinrichtung.
Die Bedienungseinrichtung 1 kann über eine hier
nur als Wirkverbindung 24 dargestellte Kommunikationsstrecke mit
einer schematisch dargestellten Programmsteuereinrichtung 25 kommunizieren.
In 1 ist die Bedienungseinrichtung 1 unterteilt
in ein Bedienfeld 3 für Grundprogramme und ein
Bedienfeld 4 für Programmgruppenpakete und Programmdaten.
Das Bedienfeld 3 enthält ein Display 5 für
die listenförmige Anzeige von Grundprogrammen. Darin ist
das aktive Grundprogramm einerseits durch Fettdruck und/oder durch
satte Farbdarstellung im Gegensatz zur blassen Farbdarstellung der
nicht aktiven Grundprogramme hervorgehoben.
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Außerdem
zeigt das aktive Grundprogramm auch die Werte von obligatorischen
Programmparametern an, hier die Temperatur, die Trommeldrehzahl
beim Schleudern und die Programmende-Zeit. In dieser Variante kann
noch vorgesehen sein, dass diejenigen Parameterwerte, die noch eine
Veränderung zulassen, blinken, bis sie, z. B., durch die
OK-Taste in der Vielfach-Eingabe-Handhabe 6 quittiert werden.
Dies ist hier beim Temperaturwert 60° durch den strichpunktierten
Rahmen angedeutet. Andernfalls können sie zuvor und während
der Blinkphase durch Betätigen der Auf- oder Nieder-Tasten
in dieser Handhabe 6 verändert werden. Die Rechts-
und Linkstasten der Handhabe 6 ermöglichen die
Fortschaltung der Aktivität unter den obligatorischen Programmparametern.
Dabei wird automatisch der Wert desjenigen Parameters quittiert
und festgehalten, der durch das Fortschalten gerade verlassen wird.
Ist der nächste Parameter variierbar, so schaltet der Blinkrahmen
dorthin, um zu dokumentieren, dass dieser Parameterwert veränderbar
ist.
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Im
Bedienfeld 3 sind außerdem zwei Tasten 7 und 8 angeordnet,
von denen die Taste 7 „on” zum generellen
Einschalten der Bedienungseinrichtung 1 vorgesehene ist.
Die Taste 8 „menu” bringt die Benutzungsperson
schließlich zum Bedienfeld 4, durch das die übrigen
Programmdaten festgelegt werden können. Dabei schaltet
die Taste 8 bei jeder Betätigung jeweils die obere
(9) oder die untere Zeile 10 – angezeigt
durch den Pfeil 11 links vom Display 12 – aktiv.
In 1 ist gerade der obere Pfeil hervorgehoben, also
die obere Zeile 9 aktiv. So kann durch Betätigen
einer der Tasten 13 bis 17 die jeweils zugeordnete
Spalte 18 bis 22 aktiviert werden. Bei aktiver
Zeile 9 ist in 1 bei Betätigen der
Taste 13 die Spalte 18 aktiviert worden, so dass
die Anzeige „family” für ein Programmgruppenpaket
hervorgehoben ist, in dem eine bestimmte Zusammenstellung von Parametern
und Daten für die Grundprogramme „Koch”, „Bunt”, „Pflegeleicht”, „Fein”, „Wolle”, „Seide” und „Gardinen” angeboten
wird. Daher werden im Display 5 auch nur diese Grundprogramme
in der Liste angezeigt, die aufgrund der Überzahl von Grundprogrammen über
die Anzahl von anzeigbaren Zeilen hinaus gescrollt werden kann.
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Entsprechend
würden im Display
12 beim Drücken der
Taste
14 in der Zeile
9/Spalte
19 das
Gruppenpaket „sport” hervorgehoben und im Display
5 die
Grundprogramme „Bunt”, Pflegeleicht” und „Schnell” angezeigt.
Diese begrenzte Liste muss dann nicht mehr um ihrer Vollständigkeit
willen gescrollt werden. Aus der nachstehenden Tabelle sind die
den Gruppenpaketen zugeordneten Grundprogramme entnehmbar. Hierbei kann
zum Vermeiden des Scrollens vorgesehen sein, dass bei begrenzter
Zeilenzahl im Display, z. B. vier, in der vierten Zeile des ersten
Teils der Liste das Wort „weitere” steht, das
beim Aktivieren sofort den zweiten Teil der Liste mit den weiteren
Grundprogrammen eröffnet, die in der Tabelle 1 durch eingeklammerte
Kreuze gekennzeichnet sind. Tabelle 1
| Gruppenpaket
(Z. 9) | Koch | Bunt | Pflegeleicht | Fein | Wolle | Seide | Gardinen | Schnell | Steril | weitere |
| Family | X | X | X | (X) | (X) | (X) | (X) | | | X |
| Sport | | X | X | | | | | X | | – |
| Business | X | X | X | | | | | (X) | (X) | X |
| Baby | X | X | | X | | | | | X | – |
| Heavy | X | X | | | | | | | | – |
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Schaltet
die betätigte Taste 8 „menu” die
Zeile 10 im Display 12 ein, dann ist der untere
der beiden Pfeile 11 hervorgehoben. Entsprechend sind die
Spalten 18 bis 22 der Zeile 10 aktiviert.
Gleichzeitig ist damit die vorher erfolgte Auswahl des Gruppenpakets
bestimmt und quittiert, hier also die Gruppe „family”.
In der Zeile 10 werden nun die Programmdaten „Vorwäsche”, „Extraspülen”, „maximal”, „intensiv” und „sensitiv” angezeigt,
die dem Grundprogramm einzeln zugeordnet werden können.
Wird „Vorwäsche” durch Betätigen
der Taste 13 gewählt, dann wird diese Angabe hervorgehoben.
Die anderen Optionen von Programmdaten bleiben erhalten. Eine Mehrfachwahl
aus dieser Zeile 10 ist daher möglich. In gleicher
Weise kann daher auch „Extraspülen” gewählt
werden, und die restlichen Optionen bleiben erhalten.
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Wird
hingegen die Taste 15 betätigt, dann wird die
Option „maximal” hervorgehoben, die für
eine Verlängerung des Waschprogramms steht. Das Betätigen
der Taste 16 für „intensiv” lässt
gleichzeitig die Option „sensitiv” erlöschen,
weil sie sich zu „intensiv” ausschließt.
Dasselbe passiert im umgekehrten Sinne beim Wählen der
Option „intensiv” durch die Taste 17.
Denn diese Optionen betreffen die mechanische Behandlungsweise der
Wäsche; sie kann nicht gleichzeitig intensiv für
eine Verstärkung der mechanischen Behandlung der Wäsche
und sensitiv für eine Verminderung der mechanischen Behandlung
sein. Die anderen Optionen „Vorwäsche” und „Extraspülen” – sofern
sie nicht schon gewählt waren – würden
erhalten bleiben und könnten noch gewählt werden.
Sind auch hier mehr Optionen möglich als Spalten im Display 12 vorhanden sind,
dann sollte in der letzten Spalte 22 der Zeile 10 durch
die Taste 17 „weitere” gewählt
werden können, so dass danach weitere Optionen in dieser
Zeile 10 anwählbar sind, die aufgrund der vorher
getroffenen Auswahl überhaupt noch angeboten werden können.
Dasselbe betrifft natürlich auch die Optionen der Zeile 9.
Sind mehr Gruppenpakete vorgesehen, als Spalten vorhanden sind,
dann sollten dieselben Maßnahmen auch hierfür
getroffen sein.
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Nach
erfolgter Wahl aller gewünschten Programmgruppen und -daten
kann das so zusammengestellte Programm durch Betätigen
der Taste 23 gestartet werden. Alle nicht gewählten
Optionen würden dann aus den Displays 5 und 12 erlöschen,
so dass während der Abarbeitung des Behandlungsprogramms
immer zu erkennen ist, welche Wahl getroffen worden war.
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In
2 bis
4 sind
nur noch Varianten für das Bedienfeld
4 dargestellt.
Unter der Voraussetzung des Vorhandenseins eines Bedienfeldes
3 für
Grundprogramme wie das oder ähnlich dem in
1 zeigt
das Display
12 in
2 in der
Zeile
10 zusätzlich noch die Optionen „Superschnell” für
ein extrem kurzes Programm ohne Reinheitsgarantie, „Flecken” für
einen Programmabschnitt, der besonders für die Fleckbehandlung
eingerichtet ist, „kurz” für eine leichte
Verkürzung des Hauptabschnitts „Waschen”, „intensiv” für
eine Verlängerung des Hauptabschnitts „Waschen” und „Micro” für
besondere Maßnahmen der Behandlung von Microfaser-Wäsche.
Die nachstehende Tabelle 2 des Gruppenpakets „family” gibt über
die jeweiligen Zuordnungen solcher Programmdaten zu Grundprogrammen
dieses Gruppenpakets Aufschluss: Tabelle 2
| Family | Koch | Bunt | Pflege leicht | Weitere | Fein | Wolle | Seide | Gardinen |
| Temperatur | ...
90 | ...
60 | ...
40 | | ...
40 | ...
30 | ...
30 | ...
40 |
| Drehzahl | ...
1400 | ...
1200 | ...
600 | ...
600 | – | – | – |
| Maximal | +15
min | +10
min | – | – | – | – | – |
| Intensiv | sehr stark | stark | – | – | – | – | – |
| Sensitiv | sehr
mild | mild | mild | mild | – | – | – |
| Weitere | | |
| Mit
VW | + | + | – | + | – | – | – |
| Flecken | + | – | + | + | – | – | – |
| Extraspülen | + | + | – | + | – | – | – |
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Jeweils
eingeschränkter sind die Zuordnungen der Gruppenpakete „sport”, „business”, „baby” und „heavy”,
wie die nachfolgenden Tabellen 3 bis 6 zeigen: Tabelle 3
| Sport | Bunt | Pflegeleicht | Schnell |
| Temperatur | ...
60 | ...
40 | ...
40 |
| Drehzahl | ...
1400 | ...
600 | ...
600 |
| Maximal | +10
min | – | – |
| Intensiv | stark | stark | sehr
stark |
| Sensitiv | mild | mild | mild |
| Weitere | |
| Mit
VW | + | – | – |
| Flecken | – | – | + |
| Microfaser | + | + | + |
Tabelle 4
| Business | Koch | Bunt | Pflegeleicht | Weitere | Schnell | Steril |
| Temperatur | ...
90 | ...
60 | ...
40 | | ...
40 | ...
95 |
| Drehzahl | ...
1600 | ...
1400 | ...
600 | ...
1000 | ...
1600 |
| Maximal | +15
min | +10
min | – | – | +15
min |
| Intensiv | sehr
stark | stark | – | – | sehr
stark |
| Sensitiv | sehr
mild | mild | mild | mild | – |
| Weitere | | |
| Mit
VW | + | + | – | – | + |
| Microfaser | – | + | + | + | – |
| Flecken | + | – | – | + | + |
| Extraspülen | + | + | – | – | + |
Tabelle 5
| Baby | Koch | Bunt | Fein | Steril |
| Temperatur | ...
90 | ...
60 | ...
40 | ...
95 |
| Drehzahl | ...
1400 | ...
1200 | ...
600 | ...
1600 |
| Maximal | +15
min | +10
min | – | +15
min |
| Intensiv | sehr
stark | stark | – | sehr
stark |
| Sensitiv | sehr
mild | mild | mild | – |
| Weitere | |
| Mit
VW | + | + | + | + |
| Flecken | + | – | – | + |
| Extraspülen | + | + | + | + |
Tabelle 6
| Heavy | Koch | Bunt | Pflegeleicht |
| Temperatur | ...
90 | ...
60 | ...
40 |
| Drehzahl | ...
1600 | ...
1400 | ...
600 |
| Maximal | +15
min | +10
min | – |
| Intensiv | sehr
stark | stark | – |
| Sensitiv | sehr
mild | mild | mild |
| Weitere | |
| Mit
VW | + | + | + |
| Flecken | + | – | – |
| Extraspülen | + | + | + |
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So
können dem gewählten Programmgruppenpaket „business” gemäß 3 die
Optionen Temperatur, hier aktuell angezeigt „60°”,
Schleuderdrehzahl, hier aktuell angezeigt „1400 U/min”,
Einstellung der Dauer des Waschprozesses, hier aktuell angezeigt „maximal”,
Verstärkung der mechanischen Einwirkung, hier aktuell angezeigt „intensiv”,
oder Verminderung der mechanischen Einwirkung, hier aktuell angezeigt „sensitiv”,
zugeordnet werden. Die aktuellen Anzeigen erscheinen sofort nach
der Auswahl des Programmgruppenpaket „business” als
Vorschlag. Die Vorschläge können durch ein- oder
mehrmaliges Drücken der zugeordneten Taste um jeweils eine
Stufe fortgeschaltet bzw. ein- oder ausgeschaltet werden, wenn die
Zeile 10 aktiviert ist, was durch den Pfeil 11,
links vom Display 12 angezeigt wird.
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4 zeigt
noch, dass in einer anderen Variante der Zuordnungen für
die jeweiligen Programmgruppenpakete zunächst auch geeignete
Grundprogramme vorgeschlagen werden können. Durch diese
Anordnung könnte die Zweiteilung der Bedienfelder aufgegeben
werden, so dass nur noch das Bedienfeld 4 zum Einsatz kommt.
Entsprechend können die obligatorischen Programmparameter
in den jeweiligen Vorschlägen zu den Programmdaten enthalten
sein und immer zuerst angezeigt werden, Auf diese Weise kann – sofern dem
Vorschlag ohne weitere Eingaben zugestimmt wird – das Programm
in der vorgeschlagenen Zusammenstellung bereits gestartet werden.
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Hat
nun eine Benutzungsperson in dieser Variante das Programmgruppenpaket „family” gewählt,
dann werden gemäß Zeile 10 zunächst
die Grundprogramme „Koch”, „Bunt”, „Pflegeleicht”, „Fein” und „weitere” angeboten. „Weitere” erscheint
nur dann, wenn unter dem gewählten Programmgruppenpaket
auch weitere Grundprogramme angeboten werden können. Durch
die Taste 14 kann die Benutzungsperson beispielsweise „Bunt” wählen.
Die Eingabeeinrichtung kann nun so vorbereitet sein, dass nach dieser
Eingabe alle anderen Optionen der Zeile 10 erlöschen
und in der Zeile 9 anstelle der Programmgruppenpakete nun
weitere Optionen vorgeschlagen werden, die das gewählte
Grundprogramm „Bunt” in weiterer Weise definieren,
z. B. mit den Optionen „Temperatur”, „Schleuderdrehzahl”, „Programmdauer”, „mechanische
Behandlungsintensität” u. s. w. Auch hier ist
vorgesehen, dass nach der Wahl einer überbegrifflichen
Option immer nur zulässige Unter-Optionen vorgeschlagen
werden.
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So
kann beispielsweise das Programmgruppenpaket „business” in
Zeile 9 der 4 gewählt worden sein.
Dann werden sofort die Grundprogramme „Koch”, „Bunt”, „Pflegeleicht”, „Schnell” und „Steril” gemäß Tabelle
4 vorgeschlagen. Da keine weiteren Grundprogramme zugeordnet sind,
ist diese Anzeige erschöpfend. Nach der Wahl eines der
Grundprogramme können wieder dieselben Maßnahmen
getroffen werden wie vorstehend. Beispielsweise kann das „Pflegeleicht”-Programm
gewählt werden, und die anderen Optionen von Grundprogrammen
der Zeile 10 erlöschen. Entsprechend werden dann
in Zeile 9 anstelle der Programmgruppenpakete Optionen
von Programmdaten zur weiteren Definition des gewählten
Grundprogramms „Pflegeleicht” angezeigt. Gemäß Tabelle
4 werden zunächst die Vorschläge „40°” für
Temperatur, „600 U/min” für die Schleuderdrehzahl, „–5
min” für die Sensitivstufe und „weitere” angeboten.
Die angezeigten Parameterwerte können in beschriebener
Weise innerhalb zugelassener Grenzen vor dem Start durch die Taste 23 noch
verändert werden.
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Angenommen,
das Programmgruppenpaket „heavy” sei gewählt
worden. Dann werden gemäß Tabelle 1 nur die Grundprogramme „Koch”, „Bunt” und „Pflegeleicht” vorgeschlagen.
Zwei der Spalten in der Zeile 9 bleiben dann unbelegt,
d. h. dort erscheint keine Anzeige. Die weitere Auswahl kann nach
denselben Abfolgen vor sich gehen, wie es vorstehend beschrieben
worden ist.
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Die
Zusammenstellungen der Programmgruppenpakete und der Zuordnungen
der einzelnen Optionen für Programmdaten und Parameter
bzw. ihre Werte sind in den vorstehend beschriebenen Beispielen
willkürlich. Hierfür sind je nach den vorliegenden
Bedürfnissen andere Kombinationen möglich oder
evtl. sogar sinnvoller. Dasselbe gilt für die Anordnung,
Formung und Verknüpfung der Elemente an und auf der Bedienungseinrichtung
bzw. den Bedienfeldern, wenn nur der Erfindungsgedanke erfüllt
ist. Auch kann das erfindungsgemäße Verfahren
ohne weiteres an Wäschetrockenmaschinen oder Kombinationen
aus Wasch- und Wäschetrockenmaschinen angewendet werden.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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