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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf einen optischen
Film und insbesondere auf einen optischen Film, der eine zufriedenstellende
Qualität hat und leicht einzupassen ist.
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Beschreibung des Standes der Technik
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Durch
den Fortschritt bei der Halbleitertechnologie hat eine Leuchtdiode
(LED) heutzutage die vorteilhaften Eigenschaften hoher Leuchtdichte,
geringen Energieverbrauchs, Kompaktheit, geringer Betriebsspannung,
daß sie Quecksilberfrei ist usw. Daher wurde die LED flächendeckend
auf dem Gebiet von Anzeigen und für die Beleuchtung eingesetzt.
Bezüglich der flächendeckenden Verwendung von
LEDs sind die Ansprüche an die Farben der von der LED betriebenen
Lichtquelle abgestuft. Desweiteren haben die Ansprüche
an LEDs bezüglich hoher Qualität bei der damit
verbundenen Farbtemperatur (CCT) und dem Farbwiedergabe-Index (CRI)
zugenommen.
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Das
taiwanesische Patent Nr. M318797 bezieht
sich auf ein Verfahren zur Bildung eines optischen Films.
1 ist
eine schematische Ansicht einer herkömmlichen LED-Packungsanordnung
mit einem optischen Film. Die LED-Packungsanordnung
100 enthält
ein Substrat
110, einen LED-Chip
120, eine Linse
130 und
einen optischen Film
140. Das Substrat
110 hat
einen Hohlraum
112 und eine Schaltkreisschicht
114.
Der LED-Chip
120 ist auf dem Substrat
110 vermittels
einer Kabelverbindung angeordnet. Der optische Film
140 ist über
dem Hohlraum
120 des Substrates
110 angeordnet
und die Linse
130 ist auf dem optischen Film
140 angeordnet. Hierbei
wird der optische Film
140 durch gute Durchmischung von
pulverisiertem Phosphor mit einer durchsichtigen adhäsiven
Flüssigkeit oder einem durchsichtigen Plastikmaterial in
einem angemessenen Verhältnis gebildet und die Mischung
als Film gestaltet.
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Der
pulverisierte Phosphor im optischen Film 140, das von dem
vom LED-Chip 120 abgegebenen Licht angeregt wird, generiert
sekundäre Lichtstrahlen. Die sekundären Lichtstrahlen
können mit dem vom LED-Chip abgegebenen Licht gemischt
werden, um derart andere Lichtstrahlen mit spezifischen Wellenlängen
zu bilden. Daher können unterschiedliche Lichtstrahlen
von der LED-Packungsanordnung 100 abgegeben werden. Nichtsdestotrotz
ist die Herstellungsweise des optischen Films 140 nicht
geeignet, den pulverisierten Phosphor gleichmäßig
zu mischen oder die Fällung des pulverisierten Phosphors
zu unterbinden. Auf diese Weise kann der optische Film 140 mit
einer schlechten Qualität die CCT- und CRI-Eigenschaften
des von der LED-Packungsanordnung 100 abgegebenen Lichtes
verschlechtern. Anders gesagt spielt der optische Film eine entscheidende
Rolle bei der Festlegung der Lichtquelleneigenschaften in einer
LED-Packungsanordnung.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung richtet sich auf einen optischen Film, der
eine Vielzahl an übereinander gelagerten Phosphorschichten
aufweist.
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Die
vorliegende Erfindung richtet sich auf einen weiteren optischen
Film, der eine Vielzahl an kompartimentierten Phosphorschichten
aufweist, die in einer Matrix angeordnet sind.
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In
der vorliegenden Erfindung wird ein optischer Film mit einer Vielzahl
an übereinander gelagerten Phosphorschichten bereitgestellt.
Jede der Phosphorschichten wird durch eine anregende Lichtquelle
angeregt und gibt jeweils einen sekundären Lichtstrahl
ab, und die von den Phosphorschichten abgegebenen sekundären
Lichtstrahlen haben unterschiedliche Wellenlängenbereiche.
In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist
der optische Film befähigt, von einem Objekt (z. B. einem
Substrat, einem Band usw.) abgezogen werden zu können oder
von diesem trennbar zu sein.
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Gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält
der optische Film weiterhin ein erstes Substrat, auf das die Phosphorschichten aufgelagert
werden.
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Gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Wellenlänge
der anregenden Lichtquelle kürzer als die Wellenlänge
jedes der sekundären Lichtstrahlen.
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Gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das erste
Substrat durchsichtig. Gemäß weiterer Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung ist das erste Substrat reflektierend.
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Gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthalten die
Phosphorschichten mindestens zwei Vertreter aus der Gruppe der roten Phosphorschicht,
der grünen Phosphorschicht und der gelben Phosphorschicht.
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Gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bedeckt eine
der zuunterst liegenden Phosphorschichten die Oberfläche
des ersten Substrats vollständig.
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Gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält
der optische Film weiterhin ein zweites Substrat, das eine der zuoberst
liegenden Phosphorschichten derart bedeckt, daß die Phosphorschichten
zwischen das erste und zweite Substrat zu liegen kommen.
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Gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann, wenn das
erste Substrat durchsichtig ist, das zweite Substrat durchsichtig oder
reflektierend sein. Gemäß weiterer Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung kann, wenn das erste Substrat reflektierend
ist, das zweite Substrat durchsichtig sein.
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In
der vorliegenden Erfindung wird ein weiterer optischer Film mit
einer Vielzahl an in einer Matrix angeordneten kompartimentierten
Phosphorschichten zur Verfügung gestellt. Jede der kompartimentierten
Phosphorschichten wird durch eine anregende Lichtquelle angeregt
und gibt jeweils einen sekundären Lichtstrahl ab, und die
von den kompartimentierten Phosphorschichten abgegebenen sekundären Lichtstrahlen
haben unterschiedliche Wellenlängenbereiche.
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Gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält
der optische Film zudem ein erstes Substrat, auf das die kompartimentierten Phosphorschichten
aufgelagert sind.
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Gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Wellenlänge
der anregenden Lichtquelle kürzer als die Wellenlänge
jeder der sekundären Lichtstrahlen.
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Gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das erste
Substrat durchsichtig. Gemäß weiterer Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung ist das erste Substrat reflektierend.
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Gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthalten die
Phosphorschichten mindestens zwei Vertreter aus der Gruppe der roten Phosphorschicht,
der grünen Phosphorschicht und der gelben Phosphorschicht.
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Gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bedecken die
kompartimentierten Phosphorschichten unterschiedliche Bereiche auf der
Oberfläche des ersten Substrats, und die kompartimentierten
Phosphorschichten bedecken vollständig die Oberfläche
des ersten Substrats.
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Gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält
der optische Film weiterhin ein zweites Substrat. Das zweite Substrat
bedeckt die kompartimentierten Phosphorschichten derart, daß die
kompartimentierten Phosphorschichten zwischen das erste und zweite
Substrat zu liegen kommen.
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Gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann, wenn das
erste Substrat durchsichtig ist, das zweite Substrat durchsichtig oder
reflektierend sein. Wenn hingegen das erste Substrat reflektierend
ist, ist das zweite Substrat durchsichtig.
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Gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die kompartimentierten
Phosphorschichten in einer Matrix angeordnet.
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Gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung haben die kompartimentierten Phosphorschichten
eine Deltaanordnung.
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Gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung haben die kompartimentierten Phosphorschichten
eine wabenförmige Anordnung.
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Im
Sinne des vorhergesagten verfügt der optische Film der
vorliegenden Erfindung über eine Vielzahl an übereinandergelagerten
Phosphorschichten oder eine Vielzahl an kompartimentierten Phosphorschichten,
die in einer Matrix angeordnet sind. Jede der von der anregenden
Lichtquelle angeregten Phosphorschichten gibt jeweils einen sekundären
Lichtstrahl ab, und die von den Phosphorschichten abgegebenen sekundären
Lichtstrahlen haben unterschiedliche Wellenlängenbereiche.
Zudem ist es einfacher den optischen Film mit einer Vielzahl an
Phosphorschichten einzupassen und daher haben die auf diese Weise
gebildeten Lichtstrahlen unterschiedliche Wellenlängen.
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Um
das zuvor gesagte und andere Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden
Erfindung verständlich zu machen, werden mehrere Ausführungsformen
mit Abbildungen ausführlich weiter unten beschrieben.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
beiliegenden Zeichnungen, die einen Teil dieser Beschreibung darstellen,
sind hierin aufgenommen, um ein vertieftes Verständnis
der Erfindung zu ermöglichen. Hierbei veranschaulichen
die Zeichnungen Ausführungsformen der Erfindung und dienen
zusammen mit der Beschreibung dazu, die Grundlagen der Erfindung
zu verdeutlichen.
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1 ist
eine schematische Ansicht einer herkömmlichen LED-Packungsanordnung
mit einem optischen Film.
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2A bis 2E sind
schematische Flussdiagramme, die einen Herstellungsprozess des optischen
Films gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung veranschaulichen.
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3 ist
eine schematische Ansicht, die ein weiteres Beschichtungsverfahren
mit pulverisiertem Phosphor gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
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4A bis 4D sind
schematische Flussdiagramme, die einen Herstellungsprozess des optischen
Films gemäß einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulichen.
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5A und 5B sind
Aufsichten, die die Strukturen zweier Arten an kompartimentierten Phosphorschichten
gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung veranschaulichen.
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6 ist
eine schematische Ansicht einer LED-Packungsanordnung gemäß noch
einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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7 ist
eine schematische Ansicht einer LED-Packungsanordnung gemäß einer
immer noch weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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8 ist
eine schematische Ansicht einer LED-Packungsanordnung gemäß einer
immer noch weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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9 ist
eine schematische Ansicht einer LED-Packungsanordnung gemäß einer
immer noch weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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2A bis 2E sind
schematische Flussdiagramme, die einen Herstellungsprozess des optischen
Films gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung veranschaulichen. Nach 2A wird
zu Beginn ein erstes Substrat 210 bereitgestellt. In der
vorliegenden Ausführungsform kann das erste Substrat 210 durchsichtig
oder reflektierend sein. Zusätzlich kann das erste Substrat 210 steif
oder biegsam sein.
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Nach 2B werden
als nächstes pulverisierter Phosphor und ein flüchtiges
Lösungsmittel gut durchmischt und das erste Substrat 210 wird
mit der Mischung beschichtet. In der vorliegenden Ausführungsform
wird bei dem Beschichtungsverfahren des ersten Substrates 210 mit
pulversiertem Phosphor die Mischung aus pulverisiertem Phosphor
und Lösungsmittel gleichmäßig auf dem
ersten Substrat 210 durch Aufdrucken verteilt, wie in 2B ersichtlich.
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Nach 2C wird
daraufhin eine Phosphorschicht 200a durch den zurückbleibenden
pulverisierten Phosphor gebildet, wenn das Lösungsmittel verdampft
ist. Je nach Bedarf können die Schritte, die in 2B und 2C dargestellt
sind, wiederholt werden, um so beispielsweise eine Vielzahl an Phosphorschichten 200a, 200b und 200c aufzutragen. Man
beachte, daß die Abfolge des Auftragens der Phosphorschichten 200a, 200b und 200c und
deren Dicke in der vorliegenden Erfindung nicht begrenzt ist und
nach tagesaktuellen Bedürfnissen abgeändert werden
kann. In der vorliegenden Ausführungsform aus 2D sind
nur drei Phosphorschichten 200a, 200b und 200c beispielhaft
dargestellt. Die Dicke der Phosphorschichten 200a, 200b und 200c bewegt sich
bevorzugt zwischen 0,5 μm und 1 mm in der vorliegenden
Ausführungsform.
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Nach 2E kann
nach Beendigung der zuvor beschriebenen Schritte ein zweites Substrat 220 selektiv
auf die oberste Phosphorschicht 200c angebracht werden,
so daß alle Phosphorschichten 200a, 200b und 200c zwischen
das erste Substrat 210 und das zweite Substrat 220 zu
liegen kommen. Das zweite Substrat 220 dient dazu, die
Phosphorschichten 200a, 200b und 200c vor
Beschädigung zu schützen. In der vorliegenden
Ausführungsform ist das zweite Substrat 220 beispielsweise
reflektierend oder durchsichtig. Desweiteren kann das zweite Substrat 220 steif
oder biegsam sein. Es sei erwähnt, daß, wenn das
erste Substrat 210 durchsichtig ist, das zweite Substrat
entweder reflektierend oder durchsichtig sein kann. Wenn hingegen
das erste Substrat 210 reflektierend ist, kann das zweite
Substrat 220 durchsichtig sein.
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Alternativ
können die Phosphorschichten 200a, 200b und 200c von
dem ersten Substrat 210 abgezogen oder abgelöst
werden, nachdem die besagten Schritte gemäß dieser
Ausführungsform abgeschlossen worden, um so den optischen
Film 200 mit einer Vielzahl an Phosphorschichten 200a, 200b und 200c zu
bilden. Im Einzelnen ist der optische Film 200, der nur
aus den Phosphorschichten 200a, 200b und 200c besteht,
ohne das erste Substrat 210 und das zweite Substrat 220 hinsichtlich
Dicke, Gewicht und Volumen vorteilhafter. In einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist der optische Film 200 im
Stande, von einem Objekt (z. B. einem Substrat, Band usw.) abgezogen
oder abgetrennt zu werden.
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3 ist
eine schematische Ansicht, die ein weiteres Beschichtungsverfahren
mit pulverisiertem Phosphor gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Nach 3 kann
das erste Substrat 210 mit pulverisiertem Phosphor nicht
nur durch Aufdrucken wie in 2B mit pulverisiertem
Phosphor beschichtet werden, sondern auch durch Aufsprühen
des pulverisierten Phosphors. Man beachte, daß die Dicke
der Phosphorschichten je nach tagesaktuellem Bedarf schwanken kann,
ungeachtet dessen, ob das Beschichtungsverfahren durch Aufdrucken
oder Aufsprühen erfolgte. In der vorliegenden Ausführungsform
liegt die Dicke der Phosphorschicht bevorzugt zwischen 0,5 μm
und 1 mm.
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Nach 2E enthält
der optische Film 200, der durch die Ausführung
des zuvor beschriebenen Herstellungsverfahren ausgebildet wurde,
eine Vielzahl an übereinandergelagerten Phosphorschichten 200a, 200b und 200c.
Jede der Phosphorschichten 200a, 200b und 200c wird
von einer anregenden Lichtquelle angeregt und gibt jeweils einen
sekundären Lichtstrahl ab, und die von den Phosphorschichten 200a, 200b und 200c abgegebene
sekundären Lichtstrahlen liegen in unterschiedlichen Wellenlängenbereichen.
In der Regel ist die Wellenlänge der anregenden Lichtquelle
kürzer als die Wellenlänge jedes der sekundären Lichtstrahlen.
Gemäß der vorliegenden Ausführungsform
ist die Phosphorschicht 200a beispielsweise aus rotem,
die Phosphorschicht 200b aus grünem und die Phosphorschicht 200c aus gelbem
Phosphor. Jede der Phosphorschichten 200a, 200b und 200c ist
jeweils aus einem anderen pulversiertem Phosphor. In der vorliegenden
Ausführungsform liegt der Wellenlängenbereich,
innerhalb dessen die Phosphorschichten 200a, 200b und 200c angeregt
werden können, beispielsweise zwischen 380 und 700 nm.
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Die
Dicke der Phosphorschichten 200a, 200b und 200c in
dem optischen Film 200 hat eine Auswirkung auf die optischen
Eigenschaften des optischen Films 200. Dementsprechend
können die optischen Eigenschaften des optischen Films 200 durch eine
Steuerung der Dicke der Phosphorschichten 200a, 200b und 200c verändert
werden.
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Der
optische Film 200 der vorliegenden Ausführungsform
kann ein erstes Substrat 210 enthalten, um die strukturelle
Festigkeit des optischen Films 200 zu steigern, so daß der
optische Film 200 mit Leichtigkeit verwendet werden kann.
Die zuunterst gelegen Phosphorschicht 200a bedeckt vollständig die
Oberfläche des ersten Substrates 210. Zusätzlich zu
dem ersten Substrat 210 kann der optische Film 200 weiterhin
ein zweites Substrat 220 enthalten, um so den optischen
Film 200 besser vor Beschädigung zu schützen.
Das zweite Substrat 220 bedeckt die zuoberst gelegene Schicht 200c derart,
daß die Phosphorschichten 200a, 200b und 200c zwischen
das erste Substrat 210 und das zweite Substrat 220 zu liegen
kommen. Materialien für das erste Substrat 210 und
das zweite Substrat 220 und die Bedingungen, unter denen
die besagten Materialien benutzt werden können, sind hier
bereits diskutiert worden und daher wird an dieser Stelle keine
weitere Beschreibung gegeben.
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4A bis 4D sind
schematische Flussdiagramme, die einen Herstellungsprozess des optischen
Films gemäß einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulichen. Nach 4A entspricht
das Herstellungsverfahren für den optischen Film in der
vorliegenden Ausführungsform demjenigen aus 2A bis 2D.
Der Hauptunterschied zwischen beiden liegt in der kompartimentierten
Maskierungsschicht 310, die auf dem ersten Substrat 210 angebracht
wird, bevor das erste Substrat 210 mit pulverisiertem Phosphor
beschichtet wird, um so teilweise Bereiche der Oberfläche 212 des
ersten Substrates 210 offen liegen zu lassen.
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Wie
in 4B dargestellt werden die offen liegenden Bereiche 212 des
ersten Substrates 210 mit pulverisiertem Phosphor beschichtet,
um eine kompartimentierte Phosphorschicht 300a zu bilden. Die
anderen Bereiche der Oberfläche 212 des ersten Substrates 210,
die nicht von der Maskierungsschicht 310 bedeckt wurden,
enthalten keinen pulversierten Phosphor.
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Nach 4C wird
die Maskierungsschicht 310 verschoben, um Bereiche der
Oberfläche 212 des ersten Substrates 210 offen
liegen zu lassen. Man beachte, daß Bereiche der Oberfläche 212 des ersten
Substrates 210, auf dem die kompartimentierte Phosphorschicht 300a ausgebildet
wird, von der Maskierungsschicht 310 bedeckt werden.
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Als
nächstes wird der in 4B dargestellte Schritt
wiederholt, wobei das erste Substrat 210 mit weiterem pulverisiertem
Phosphor beschichtet wird, um eine weitere kompartimentierte Phosphorschicht 300b auszubilden.
In der vorliegenden Ausführungsform können die
in 4B und 4C dargestellten
Schritte ohne Einschränkung wiederholt werden, wodurch
wie in 4D ersichtlich eine Vielzahl
an in einer Matrix angeordneten kompartimentierten Phosphorschichten 300a, 300b and 300c gebildet
wird. In 4D werden beispielhaft nur drei
kompartimentierte Phosphorschichten 300a, 300b and 300c dargestellt.
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Wie
in dem in der vorhergehenden Ausführungsform beschriebenen
Herstellungsverfahren können die Schritte des Herstellungsverfahrens
für einen optischen Film in der vorliegenden Ausführungsform
auch die selektive Ausbildung eines zweiten Substrates 220 beinhalten,
um die kompartimentierten Phosphorschichten 300a, 300b and 300c abzudecken
und zudem die kompartimentierten Phosphorschichten 300a, 300b and 300c zwischen
das erste Substrat 210 und das zweite Substrat 220 liegen
kommen zu lassen. Alternativ können die kompartimentierten
Phosphorschichten 300a, 300b and 300c gemäß weiteren
Ausführungsformen von dem ersten Substrat 210 abgezogen
oder abgelöst werden, um einen optischen Film 300 mit
einer Vielzahl an einer Matrix angeordneten kompartimentierten Phosphorschichten 300a, 300b and 300c zu
bilden.
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Nach 4D enthält
der durch Ausführung des zuvor beschriebenen Herstellungsverfahren
erhaltene optische Film 300 eine Vielzahl an in einer Matrix
angeordneten kompartimentierten Phosphorschichten 300a, 300b and 300c.
Jede der kompartimentierten Phosphorschichten 300a, 300b and 300c wird
durch eine anregende Lichtquelle angeregt und gibt einen sekundären
Lichtstrahl ab, und die von den kompartimentierten Phosphorschichten 300a, 300b and 300c abgegebenen
sekundären Lichtstrahlen liegen in unterschiedlichen Wellenlängenbereichen. Gemäß der
vorliegenden Ausführungsform ist die Wellenlänge
der anregenden Lichtquelle kürzer als die Wellenlänge
jedes der sekundären Lichtstrahlen. Beispielsweise ist
die Phosphorschicht 300a der vorliegenden Ausführungsform
aus rotem, die Phosphorschicht 300b aus grünem
und die Phosphorschicht 300c aus gelbem Phosphor. Die Dicke
der Phosphorschichten, die von den Phosphorschichten bedeckten Bereiche
und die Stellen, die die Phosphorschichten abdecken, sind in der
vorliegenden Erfindung nicht begrenzt und können nach aktuellem Bedarf abgeändert
werden. In 4A werden jedoch beispielhaft
nur drei kompartimentierte Phosphorschichten 300a, 300b and 300c dargestellt.
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Nach 4D kann
der optische Film 300 der vorliegenden Ausführungsform
ein erstes Substrat 210 enthalten, auf dem die kompartimentierten Phosphorschichten 300a, 300b and 300c übereinandergelagert
sind. In der vorliegenden Ausführungsform bedecken die
kompartimentierten Phosphorschichten 300a, 300b and 300c unterschiedliche
Bereiche auf der Oberfläche 212 des ersten Substrates 210.
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5A und 5B sind
Aufsichten, die die Strukturen zweier Arten an kompartimentierten Phosphorschichten
gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung veranschaulichen. Nach 5A und 5B werden
die kompartimentierten Phosphorschichten 300a, 300b and 300c entsprechend
der Struktur der Maskierungsschicht 310 ausgebildet. Infolgedessen
haben die kompartimentierten Phosphorschichten 300a, 300b and 300c eine unterschiedliche
Struktur. Beispielsweise können die kompartimentierten
Phosphorschichten 300a, 300b and 300c eine
Matrixanordnung haben, wie in 5A angegeben,
eine wabenförmige Anordnung wie in 5B oder
eine Delta-Anordnung.
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Für
die obigen Ausführungsformen werden die Strukturen und
Herstellungsverfahren der zwei Arten an optischen Filmen jeweils
erläutert. In der nachfolgenden Ausführungsform
wird die Anbringung des zuvor beschriebenen optischen Films auf eine
LED-Packungsanordnung nach Zeichnungen ausgeführt.
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6 ist
eine schematische Ansicht einer LED-Packungsanordnung gemäß noch
einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Nach 6 enthält
die LED-Packungsanordnung 400a der vorliegenden Erfindung
ein Substrat 410, einen LED-Chip 420 und einen
optischen Film 430a. Das Substrat 410 hat einen
Hohlraum 412 und eine Steuerkreisschicht 414,
und der Hohlraum 412 lässt einen Bereich der Steuerkreisschicht 414 offen.
Der LED-Chip 420 ist auf dem Boden des Hohlraums 412 angebracht
und mit der Steuerkreisschicht 414 elektrisch verbunden.
Hierbei sind der LED-Chip 420 und die Steuerkreisschicht 414 mit
Kabeln oder über einen Halbleiterchip elektrisch verbunden.
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Gemäß der
vorliegenden Ausführungsform wird auf den optische Film 430a beispielsweise
als optischer Film 200 wie in der vorhergehenden Ausführungsform
Bezug genommen. Der optische Film 430a enthält
eine Vielzahl an übereinandergelagerten Phosphorschichten.
Die von einer anregenden Lichtquelle angeregten übereinandergelagerten Phosphorschichten
geben sekundäre Lichtstrahlen in unterschiedlichen Wellenlängenbereichen
ab und die sekundären Lichtstrahlen in unterschiedlichen
Wellenlängenbereichen können gemischt werden,
um Lichtstrahlen in spezifischen Wellenlängenbereichen zu
generieren.
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In 6 der
vorliegenden Ausführungsform wird beispielhaft nur ein
LED-Chip 420 dargestellt. Trotzdem kann die Anzahl der
LED-Chips 420 und die Wellenlänge des von dem
LED-Chip 420 abgegebenen Lichtes nach aktuellem Bedarf
angepasst werden und werden nicht durch die vorliegende Erfindung
beschränkt. Insbesondere wird die Wellenlänge des
von dem LED-Chip 420 abgegebenen Lichtes berücksichtigt,
gleichermaßen wie die Lichtstrahlen aus unterschiedlichen
Wellenlängenbereichen, die von den durch eine anregende
Lichtquelle angeregten unterschiedlichen Phosphorschichten abgegeben
werden. Von daher ist es recht einfach, das von der LED-Packungsanordnung 400a abgegebene Licht
anzupassen. Zusätzlich können die CCI- und CRI-Eigenschaften
des von der LED-Packungsanordnung 400a abgegebenen Lichts
besser reguliert werden, da der optische Film 430a dazu
eher geeignet ist.
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7 ist
eine schematische Ansicht einer LED-Packungsanordnung gemäß einer
immer noch weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Wie in 7 gezeigt ist die LED-Packungsanordnung 400b der
vorliegenden Ausführungsform ähnlich zu der LED-Packungsanordnung 400a der vorhergehenden
Ausführungsform. Der Hauptunterschied liegt darin, daß der
optische Film 430b der vorliegenden Ausführungsform
zudem ein erstes Substrat 432a enthält.
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8 ist
eine schematische Ansicht einer LED-Packungsanordnung gemäß einer
immer noch weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Wie in 8 gezeigt hat die vorliegende Ausführungsform
eine vergleichbare LED-Packungsanordnung 400c wie in der
vorhergehenden Ausführungsform 400a. Der Hauptunterschied
liegt darin, daß der optische Film 430c in der
LED-Packungsanordnung 400c der vorliegenden Ausführungsform beispielsweise
ein optischer Film 300 mit einer Vielzahl an in einer Matrix
angeordneten kompartimentierten Phosphorschichten ist.
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In 8 wird
beispielhaft nur ein LED-Chip 420 dargestellt. In der bevorzugten
Ausführungsform kann der LED-Chip 420 jedoch entsprechend
den Strukturen auf dem optischen Film 430c angeordnet sein,
um so eine Vielzahl an Unterbereichen zu bilden, in denen Lichtstrahlen
bei unterschiedlichen Wellenlängen gemischt werden können,
was in der vorliegenden Erfindung nicht beschränkt wird.
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9 ist
eine schematische Ansicht einer LED-Packungsanordnung gemäß einer
immer noch weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Wie in 9 gezeigt hat die vorliegende Ausführungsform
eine vergleichbare LED-Packungsanordnung wie in der vorhergehenden
Ausführungsform. Der Hauptunterschied liegt darin, daß der
optische Film 430d der vorliegenden Ausführungsform zudem
ein erstes Substrat 432a und ein zweites Substrat 432b enthält.
Das erste Substrat 432a und das zweites Substrat 432b dienen
dazu, den optischen Film 430d vor Beschädigung
während seiner Produktion oder seiner Benutzung durch einen
Anwender zu schützen.
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Gemäß den
obigen Ausführungsformen aus 6 bis 9 steht
der LED-Chip 420 beispielhaft für die Beschreibung
der vorliegenden Erfindung. Die obigen Ausführungen stellen
jedoch keine Begrenzung der vorliegenden Erfindung dar. Insbesondere
kann eine LED-Packungsanordnung, die eine Linse enthält,
in dem Hohlraum 412 angebracht werden, um eine Packung-in-der-Packung-Struktur zu
bilden. Übrigens kann der LED-Chip 420 auch durch
andere geeignete lichtabgebende Vorrichtungen ersetzt werden.
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Im
Sinne des vorher gesagten hat der optische Film der vorliegenden
Erfindung eine Vielzahl an Phosphorschichten, und die Phosphorschichten werden
von einer anregenden Lichtquelle angeregt und geben einen sekundären
Lichtstrahl in unterschiedlichen Wellenlängenbereichen
ab. Die sekundären Lichtstrahlen in unterschiedlichen Wellenlängenbereichen
können gemischt werden und werden so zu Lichtstrahlen in
spezifischen Wellenlängenbereichen. Da der optische Film
anpassungsfreundlich ist, können die derart gebildeten
Lichtstrahlen unterschiedliche Wellenlängen haben. Zudem
können in einigen Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung die von der LED-Packungsanordnung abgegebenen Lichtstrahlen
unterschiedliche CCT- und bessere CRI-Eigenschaften aufweisen, wenn
der optische Film der vorliegenden Erfindung in eine LED-Packungsanordnung
eingebaut wird.
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Es
ist für den Fachmann offensichtlich, daß verschiedene
Modifikationen und Variationen an der Struktur der vorliegenden
Erfindung ausgeführt werden könne, ohne von dem
Geltungsanspruch und dem Geist der Erfindung abzuweichen. In diesem Sinne
ist es beabsichtigt, daß die vorliegende Erfindung Modifikationen
und Variationen dieser Erfindung abdeckt, insofern sie unter den
Geltungsanspruch der nachfolgenden Ansprüche und ihrer
Entsprechungen fallen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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