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DE102008020882A1 - Lichtemittierende Vorrichtung und Verfahren zur Bereitstellung einer lichtemittierenden Vorrichtung mit vordefinierten optischen Eigenschaften des emittierten Lichts - Google Patents

Lichtemittierende Vorrichtung und Verfahren zur Bereitstellung einer lichtemittierenden Vorrichtung mit vordefinierten optischen Eigenschaften des emittierten Lichts Download PDF

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DE102008020882A1
DE102008020882A1 DE102008020882A DE102008020882A DE102008020882A1 DE 102008020882 A1 DE102008020882 A1 DE 102008020882A1 DE 102008020882 A DE102008020882 A DE 102008020882A DE 102008020882 A DE102008020882 A DE 102008020882A DE 102008020882 A1 DE102008020882 A1 DE 102008020882A1
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DE
Germany
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light
wavelength conversion
conversion element
emitting device
inhomogeneous
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102008020882A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz-Peter Wenzl
Ladislav Kuna
Christian Sommer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tridonic Jennersdorf GmbH
Original Assignee
Ledon Lighting Jennersdorf GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ledon Lighting Jennersdorf GmbH filed Critical Ledon Lighting Jennersdorf GmbH
Priority to DE102008020882A priority Critical patent/DE102008020882A1/de
Publication of DE102008020882A1 publication Critical patent/DE102008020882A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10HINORGANIC LIGHT-EMITTING SEMICONDUCTOR DEVICES HAVING POTENTIAL BARRIERS
    • H10H20/00Individual inorganic light-emitting semiconductor devices having potential barriers, e.g. light-emitting diodes [LED]
    • H10H20/80Constructional details
    • H10H20/85Packages
    • H10H20/851Wavelength conversion means
    • H10H20/8516Wavelength conversion means having a non-uniform spatial arrangement or non-uniform concentration, e.g. patterned wavelength conversion layer or wavelength conversion layer with a concentration gradient
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • H10H20/00Individual inorganic light-emitting semiconductor devices having potential barriers, e.g. light-emitting diodes [LED]
    • H10H20/80Constructional details
    • H10H20/81Bodies
    • H10H20/819Bodies characterised by their shape, e.g. curved or truncated substrates
    • H10H20/82Roughened surfaces, e.g. at the interface between epitaxial layers

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  • Led Device Packages (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine lichtemittierende Vorrichtung (1), die eine inhomogene Lichtquelle (2), die mindestens ein monochromatisches Licht emittierende Diode LED umfasst und ein Wellenlängenumwandlungselement (3), das in Richtung des von der inhomogenen Lichtquelle (2) emittierten Lichts angeordnet ist, aufweist, wobei das Wellenlängenumwandlungselement (3) eine inhomogene Verteilung von mindestens einem lumineszenten Material umfasst, wobei die inhomogene Lichtquelle (2) und das Wellenlängenumwandlungselement (3) in Beziehung zueinander auf eine Weise positioniert sind, dass vordefinierte optische Eigenschaften des von der lichtemittierenden Vorrichtung (1) emittierten Lichts erreicht werden. Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Bereitstellung einer lichtemittierenden Vorrichtung (1) mit vordefinierten Eigenschaften des emittierten Lichts.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine lichtemittierende Vorrichtung und ein Verfahren zur Bereitstellung einer lichtemittierenden Vorrichtung mit vordefinierten optischen Eigenschaften des emittierten Lichts. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine lichtemittierende Vorrichtung und ein Verfahren zur Bereitstellung einer lichtemittierenden Vorrichtung mit verbesserter Farbreproduktion.
  • Prinzipiell gibt es zwei verschiedene Typen von Quellen für weißes Licht unter Verwendung von mindestens einer lichtemittierenden Diode LED. Bei der ersten Art der Quellen für weißes Licht wird das weiße Licht durch direkte Emission von verschieden farbigen LEDs erzeugt, zum Beispiel durch eine Kombination aus einer roten LED, einer grünen LED und einer blauen LED.
  • Bei dem zweiten Typ der Quellen für weißes Licht erzeugt mindestens eine LED einen Strahl in einem engen Wellenlängenbereich, der auf ein lumineszentes Material auftrifft, das wiederum sichtbares Licht, das heißt weißes Licht, emittiert. Ein Beispiel für eine solche Quelle für weißes Licht vom zweiten Typ ist eine Quelle, die eine blaue LED anwendet, die einen Leuchtstoff beleuchtet, der die blaue Wellenlänge sowohl in die rote als auch in die grüne Wellenlänge umwandelt und wobei ein Teil des blauen Anregungslichts nicht durch den Leuchtstoff absorbiert wird und das übrige blaue Anregungslicht mit dem roten und grünen Licht, das vom Leuchtstoff emittiert wird, kombiniert wird.
  • Bei diesem zweiten Typ der Quellen für weißes Licht gibt es das allgemeine Problem der Farbreproduktion unter den einzelnen Quellen für weißes Licht. Aufgrund von Herstellungsunterschieden bei den gebrauchten LEDs und den gebrauchten Farbumwandlungselementen – die ebenfalls Wellenlängenumwandlungselement genannt werden – variieren die verschiedenen Quellen für weißes Licht, die eine Kombination aus einer LED und einem Farbumwandlungselement umfassen, hinsichtlich ihrer Farbreproduktion.
  • Die US 7,256,057 B2 schlägt ein Verfahren vor, wobei das LED-Anregungslicht gemessen wird und die optischen Eigenschaften des Leuchtstofffilmgegenstands bestimmt werden. Die LED und das Farbumwandlungselement werden dann klassifiziert, und die Farbumwandlungselemente aus einer spezifischen Klasse werden an einer LED-Klasse mit der besten Compliance befestigt.
  • Um allerdings die Farbreproduktion zu verbessern, ist es notwendig, alle einzelnen Komponenten zu messen und die Zuordnung zu vielen einzelnen Klassen mit nur kleinen Abweichungen innerhalb einer Klasse ist notwendig, wenn die Farbreproduktion tatsächlich verbessert werden sollte. Dieses Verfahren ist sehr zeitaufwendig. Weiterhin, selbst für eine sehr feine Klassifikation der einzelnen Komponenten, sind kleine Änderungen der Farbtemperatur zwischen den einzelnen LEDs unvermeidbar.
  • Die US 2006/0258028 A1 schlägt vor, die Menge des Wellenlängen umwandelnden Materials zu ändern, um das gewünschte Wellenlängenspektrum herzustellen. Hierzu wird eine spezifische Menge der Wellenlängen umwandelnden Materialien zunächst auf der LED abgeschieden, die Farbtemperatur wird gemessen und dann wird die Menge des Wellenlängen umwandelnden Materials vermindert, bis die gewünschte Farbtemperatur erreicht ist.
  • Der Vorteil bei dieser Sache besteht darin, dass die Verringerung der Menge des Wellenlängen umwandelnden Materials technologisch kompliziert und zeitaufwendig ist (z. B. Laserablation) oder die Materialien der Wellenlängenumwandlungselemente schädigen kann, was beispielsweise bei den Ätztechniken vorkommen kann.
  • Die US 7,250,715 B2 schlägt ein Wellenlängenumwandlungselement vor, das eine Mischung aus ersten und zweiten Wellenlängen umwandelnden Materialien und weiterhin ein Material, das die Wellenlängen nicht umwandelt, umfasst. Um das Wellenlängenumwandlungselement auf verschiedene Anwendungen anzuwenden und die optischen Eigenschaften des emittierten Lichts zu steuern, sind verschiedene Materialien und Mischungen vorgeschlagen worden.
  • Der Nachteil bei diesem Wellenlängenumwandlungselement besteht darin, dass für jede Anwendung eine unterschiedliche Mischung und ein unterschiedliches Wellenlängenumwandlungselement hergestellt werden müssen, was technologisch kompliziert und zeitaufwendig ist.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine lichtemittierende Vorrichtung und ein entsprechendes Verfahren mit vereinfachter Feinabstimmung der optischen Eigenschaften, z. B. die Emissionsfarben der lichtemittierenden Vorrichtung, zur Verfügung zu stellen, um somit weiterhin die Farbreproduktion unter den einzelnen lichtemittierenden Vorrichtungen zu verbessern.
  • Diese Aufgabe wird durch die unabhängigen Ansprühe gelöst.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine lichtemittierende Vorrichtung, die eine inhomogene Lichtquelle, die mindestens eine monochromatische lichtemittierende Diode LED umfasst und ein Wellenlängenumwandlungselement, das in Richtung des Lichts, das von der inhomogenen Lichtquelle emittiert wird, angeordnet ist, aufweist, wobei das Wellenlängenumwandlungselement eine inhomogene Verteilung von mindestens einem lumineszierenden Material umfasst, wobei die inhomogene Lichtquelle und das Wellenlängenumwandlungselement in Beziehung zueinander in der Weise positioniert sind, dass vordefinierte optische Eigenschaften des Lichts, das von der lichtemittierenden Vorrichtung emittiert wird, erreicht werden.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Bereitstellung einer lichtemittierenden Vorrichtung mit vordefinierten optischen Eigenschaften des emittierten Lichts, wobei die lichtemittierende Vorrichtung eine inhomogene Lichtquelle, die mindestens eine monochromatische lichtemittierende Diode LED umfasst und ein Wellenlängenumwandlungselement, das in Richtung des Lichts, das von der inhomogenen Lichtquelle emittiert wird, angeordnet ist, aufweist, wobei das Wellenlängenumwandlungselement eine inhomogene Verteilung von mindestens einem lumineszenten Material umfasst, wobei das Verfahren die Stufen des Bestimmens der optimalen Position der inhomogenen Lichtquelle und des Wellenlängenumwandlungselements in Bezug zueinander, so dass vordefinierte optische Eigenschaften des Lichts, das von der lichtemittierenden Vorrichtung emittiert wird, erreicht werden und des Befestigens der inhomogenen Lichtquelle und des Wellenlängenumwandlungselements in dieser optimalen Position in Beziehung zueinander umfasst.
  • Vorteilhafte Merkmale und Ausführungsformen sind Gegenstände der Unteransprüche.
  • Die vorliegende Erfindung wird nun im Einzelnen in der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform im Zusammenhang mit den anliegenden Zeichnungen erklärt, worin
  • 1 die allgemeine Struktur einer erfindungsgemäßen lichtemittierenden Vorrichtung zeigt;
  • 2 ein Gerät zur Texturierung einer Schicht einer LED zeigt,
  • 3, 4a und 4b verschiedene Bilder von Rillen innerhalb einer Schicht einer LED zeigen,
  • 5 Diagramme mit den Höhenprofilen für die Rillenlinien, die mit verschiedenen Laserstärken geschrieben worden sind, zeigt,
  • 6 zeigt ein Diagramm des Verstärkungsfaktors für die Lichtextraktion in Abhängigkeit von der Laserstärke, zeigt,
  • 7 eine Ausführungsform für eine texturierte Schicht einer LED zeigt,
  • 8 die optischen Querschnitte der Lichtintensitätsverteilung einer LED nach 7 zeigt,
  • 9 einen Algorithmus für die Bereitstellung eines willkürlichen Musters auf einer LED-Oberfläche zeigt,
  • 10 eine weitere Ausführungsform für die texturierte Schicht einer LED zeigt,
  • 11 eine weitere Ausführungsform für eine texturierte Schicht einer LED zeigt,
  • 12 eine erste Ausführungsform für ein erfindungsgemäßes Wellenlängenumwandlungselement zeigt,
  • 13 eine weitere Ausführungsform für eine texturierte Schicht einer LED zeigt,
  • 14 ein Wellenlängenumwandlungselement und die inhomogene Lichtquelle in einer ersten Position zeigt,
  • 15 das Wellenlängenumwandlungselement und die inhomogene Lichtquelle in einer zweiten Position zeigt,
  • 16 eine erste Ausführungsform für eine Anordnung von LEDs zeigt,
  • 17 eine lichtemittierende Vorrichtung, die eine Anordnung von LEDs umfasst, zeigt,
  • 18 eine weitere Ausführungsform für ein erfindungsgemäßes Wellenlängenumwandlungselement zeigt,
  • 19 eine zweite Ausführungsform für eine Anordnung von LEDs zeigt,
  • 20 eine weitere Ausführungsform für ein erfindungsgemäßes Wellenlängenumwandlungselement zeigt,
  • 21a und 21b weitere Ausführungsformen für ein erfindungsgemäßes Wellenlängenumwandlungselement zeigen,
  • 22 eine erfindungsgemäße lichtemittierende Vorrichtung zeigt,
  • 23 eine erfindungsgemäße lichtemittierende Vorrichtung mit einem befestigten Wellenlängenumwandlungselement zeigt und
  • 24 ein Flussdiagramm mit den Stufen gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahrens zeigt.
  • Mit Bezug auf die 1 wird nun die allgemeine Idee der vorliegenden Erfindung beschrieben. 1 zeigt eine lichtemittierende Vorrichtung 1, die eine inhomogene Lichtquelle 2 und ein Wellenlängenumwandlungselement 3, das in Richtung des Lichts, das von der inhomogenen Lichtquelle 2 emittiert wird, angeordnet ist, aufweist.
  • Die erfindungsgemäße lichtemittierende Vorrichtung 1 entspricht hier den weißen Lichtquellen vom zweiten Typ, die zuvor erklärt worden sind. Hier wird im Allgemeinen eine Lichtquelle mit einem engen Emissionswellenlängenbereich zur Verfügung gestellt, das Licht, das von der Lichtquelle emittiert wird, trifft auf das Wellenlängenumwandlungselement, das mindestes ein lumineszentes Material umfasst, auf, so dass mit der gesamten lichtemittierenden Vorrichtung 1 eine weiße Lichtquelle zur Verfügung gestellt ist.
  • Nach der Idee der vorliegenden Erfindung weist die inhomogene Lichtquelle 2 eine Lichtintensitätsverteilung, die entlang der Oberfläche, der aktiven Schicht oder verschiedener Teile der Lichtquelle unterschiedlich ist, die das Licht emittiert, auf. Die inhomogene Lichtquelle 2 kann jeweils eine einzelne LED mit spezifischen Eigenschaften sein, so dass die Lichtintensitätsverteilung entlang der aktiven Schicht, entlang der Oberfläche oder allgemein gesprochen, entlang jeder Schicht, die die Lichtemissionsintensitäten beeinflusst, variiert. Nach einer anderen Ausführungsform kann eine Anordnung von einigen LEDs zur Verfügung gestellt sein, wobei mindestens zwei LEDs unterschiedliche Lichtintensitätsemissionseigenschaften aufweisen.
  • Zur Klarstellung, der Ausdruck „inhomogen”, wenn dieser zur Beschreibung der Lichtquelle verwendet wird, soll die unterschiedliche Lichtintensitätsverteilung wiedergeben.
  • Weiterhin ist erfindungsgemäß ein Wellenlängenumwandlungselement 3 vorgesehen, das eine inhomogene Verteilung von mindestens einem lumineszenten Material umfasst. Wie später beschrieben werden wird, können verschiedene Ausführungsformen und Möglichkeiten angewendet werden, um eine inhomogene Verteilung von mindestens einem lumineszenten Material zu erreichen. Aufgrund der inhomogenen Verteilung unterscheidet sich das Wellenlängenumwandlungselement 3 entlang seiner Längenausdehnung hinsichtlich seiner lumineszenten Eigenschaften, das heißt, es ist unterschiedlich im Hinblick auf seine Transmissionseigenschaften, die emittierte Wellenlänge oder dergleichen.
  • Bei der Verwendung einer inhomogenen Lichtquelle 2 und eines Wellenlängenumwandlungselements 3 mit einer inhomogenen Verteilung von mindestens einem lumineszenten Material, ergeben sich verschiedene Positionen für die inhomogene Lichtquelle 2 und das Wellenlängenumwandlungselement 3 in Beziehung zueinander im Hinblick auf verschiedene optische Eigenschaften des emittierten Lichts, insbesondere hinsichtlich der verschiedenen Farbtemperaturen und Emissionsspektren. Deswegen schlägt die vorliegende Erfindung weiterhin vor, die inhomogene Lichtquelle 2 und das Wellenlängenumwandlungselement 3 in Beziehung zueinander in der Weise zu positionieren, dass vordefinierte optische Eigenschaften des Lichts, das von der lichtemittierenden Vorrichtung 1 emittiert wird, erreicht werden.
  • Insbesondere können dadurch die Farbtemperatur und die Farbreproduktion verbessert werden. Mit der korrekten Einstellung des Wellenlängenumwandlungselements 3 auf der inhomogenen Lichtquelle 2 ist eine weitere Verbesserung der Farbreproduktion im Vergleich zu vorherigen Versuchen möglich.
  • Die inhomogene Lichtquelle kann eine einzelne LED oder eine Anordnung von einigen LEDs sein. Hierzu können in der vorliegenden Erfindung verschiedene Typen von LEDs verwendet werden, z. B. eine dünne GaN-Oberfläche emittierende LED oder eine Flip-Chip-LED des Typs TG 1 mm2 High power LED oder die TG 600 μm Mid Power LED, bei der ein Saphirsubstrat angewendet wird (oder ein ähnliches transparentes Material mit im Wesentlichen gleichen Brechungsindex) und die ihre Emissionsschicht (GaN oder ähnliches) am Boden der LED aufweist. Es wird hier festgestellt, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die oben erwähnten LED-Typen beschränkt ist, sie kann vielmehr auf jeden LED-Typ angewendet werden.
  • Die zuvor beschriebenen Nachteile können mit einer erfindungsgemäßen lichtemittierenden Vorrichtung 1 überwunden werden. Zunächst richtet sich die Erfindung auf eine Feinabstimmungsprozedur, die es ermöglicht, das Ausmaß der Farbänderung zwischen den einzelnen lichtemittierenden Vorrichtungen 1 durch eine geeignete Einstellung des Wellenlängenumwandlungselements 3 in Beziehung zur inhomogenen Lichtquelle 2 weiterhin zu reduzieren. Zweitens, es werden Ausführungsformen gegeben mit denen mit Hilfe einer inhomogenen Verteilung von mindestens einem lumineszenten Material und des Wellenlängenwandlungselements eine Farbreproduktion erreicht werden kann, ohne dass zeitaufwendige Nachbehandlungsprozesse hinsichtlich der Menge des Farbumwandlungsmaterials nötig sind. Ebenfalls ist es mit der vorliegenden Erfindung möglich, Unzulänglichkeiten bei der Herstellung der Wellenlängenumwandlungselemente oder Unterschiede in der Emissionswellenlänge der Lichtquellen auszugleichen, weil die Einstellung einer spezifischen Farbtemperatur durch eine geeignete Einstellung der Position des Wellenlängenumwandlungselements 3 in Beziehung zur inhomogenen Lichtquelle 2 durchgeführt wird.
  • Zurückkommend auf 1, kann die inhomogene Lichtquelle 2 in einem Gehäuse 4 angeordnet sein. Das Wellenlängenumwandlungselement 3 ist in diesem Fall auf dem Gehäuse 4 angeordnet. Damit können das Gehäuse 4 und das Wellenlängenumwandlungselement 3 alle möglichen Gestalten oder Formen einnehmen. Beispielsweise kann das Gehäuse eine flache Gestalt aufweisen, und das Wellenlängenumwandlungselement 3 kann die Form einer Tasse aufweisen, die über der inhomogenen Lichtquelle 2 angeordnet ist. Andernfalls kann das Gehäuse 4 Wände aufweisen, die die inhomogene Lichtquelle 2 umgeben, und das Wellenlängenumwandlungselement 3 kann eine flache Gestalt aufweisen, das auf dem Gehäuse 4 angeordnet ist. In ähnlicher Weise sind ebenfalls Mischungen aus den oben erwähnten Gestalten des Gehäuses 4 und des Wellenlängenumwandlungselements 3 möglich.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden die blauen LEDs zusätzlich zunächst klassifiziert, was dazu hilfreich sein kann, um die anfänglichen Veränderungen der Farbtemperaturen zu reduzieren, was schließlich durch die vorliegende Erfindung verbessert werden kann.
  • In einer anderen Ausführungsform können, neben den LEDs, ebenfalls die Wellenlängenumwandlungselemente klassifiziert sein. Dieses reduziert weiterhin die anfänglichen Abweichungen; allerdings ist es Ziel der vorliegenden Erfindung, die Farbtoleranzen durch eine zusätzliche Feinabstimmung, wie dieses durch die vorliegende Erfindung beschrieben ist, weiterhin zu verbessern.
  • Im Folgenden werden verschiedene Möglichkeiten zur Bereitstellung der inhomogenen Lichtquelle 2 beschrieben. Nach einer ersten Ausführungsform besteht die inhomogene Lichtquelle aus einer oder einer kleinen Anzahl von LEDs, wobei die LED eine mindestens teilweise texturierte Schicht aufweist. Hier soll der Ausdruck „Schicht” jede Schicht innerhalb der LED bedeuten, die die Lichtemissionsintensitäten, z. B. die aktive Schicht oder die Boden- oder Kopfoberfläche der LED, beeinflussen kann. Die Schicht des LED ist texturiert oder in der Weise strukturiert, dass Unterschiede in der Menge der Lichtextraktion aus einzelnen Flächen der LED erreicht werden.
  • Die Strukturierung von LED-Bodenschichten, insbesondere im Fall von Flip-Chip-LEDs, die Strukturierung des Substrats, auf dem man die aktive Halbleiterschicht wachsen lässt oder die Aufrauhung der aktiven Halbleiterschicht als auch die Einführung von Licht auskuppelnden Schichten, um die Lichtextraktion von der LED-Diode zumindest teilweise zu erhöhen, sind bereits im Stand der Technik beschrieben und diskutiert worden, wobei viele verschiedene Strukturen und Strukturierungen als auch Aufrauhungstechniken beschrieben sind.
  • Auf jeden Fall haben sich alle Studien auf die gesamte Verstärkung der Lichtextraktion der LED-Farbstoffe gerichtet. Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, innovative Konzepte anzugeben, wobei die LED-Farbstoffe selektiv strukturiert oder texturiert sind und wobei die Unterschiede der Menge der Lichtextraktion aus einzelnen Flächen der Chipoberfläche zielbewusst angewendet werden.
  • Mit Bezug auf die 2 wird nun im Folgenden ein mögliches Gerät zur Texturierung einer Schicht einer LED beschrieben. In der folgenden Beschreibung wird hier als beispielhafte Technik eine Laserablation angewendet. Als eine Möglichkeit für eine partielle Strukturierung einer Schicht wird im Folgenden die Strukturierung einer Bodenoberfläche einer Flip-Chip-LED erklärt.
  • 2 zeigt eine Skizze für ein Gerät, das angewendet wurde, um Rillenlinien als exemplarische Objekte für die Oberflächenstrukturen in die Rückseitenoberfläche eines Saphirsubstrats einzuschreiben.
  • Das Gerät 5 verwendet einen HeNe-Laserstrahl 6 und einen fs-Laserstrahl 7. Das Gerät 5 besteht aus einem kommerziellen 1 kHz fs-TI: ein Saphir-Laserverstärker, der bei einer Wellenlänge von 800 nm und einer Lieferimpulsbreite von ca. 150 fs als Kernelement arbeitet. Um die Laserstärke einzustellen, ist ein elektro-optischer Modulator 9 in dem optischen Pfad des fs-Laserstrahls integriert. Um eine Gausssche Intensitätsverteilung zu erreichen, wird der Laserstrahl durch ein spezielles Filter 9, das aus zwei Bikonvexlinsen mit einer Brennpunktlänge von 800 mm und einem Pinhole mit einem Durchmesser von 20 μm besteht, gerichtet. Der fs-Laserstrahl 7 ist über zwei Spiegel 12 zu einem Periskop 13 gerichtet. Der He-Ne-Laserstrahl 6 wird durch eine 50-50-Strahlschnitteinrichtung 11 aufgespaltet, und ein Teil des Laserstrahls 6 wird ebenfalls auf das Periskop 13 gerichtet und der andere Teil wird auf eine Nachweiseinrichtung 10 gerichtet.
  • Nach der Einstellung des Strahlprofils durch den Raumlichtfilter 9 wird der Laserstrahl durch ein Periskop 13 in eine Fokussierungsoptik geleitet, die im Fall der vorliegenden Erfindung aus einem 60x Mikroskopobjekt 16 mit einer numerischen Apertur von 0,85 besteht.
  • Ein xyz-Objekttisch hoher Präzision 14 mit der LED 17, die auf einer xy-Plattform 15 befestigt ist und das Mikroskopobjektiv 16, das auf einem vertikalen z-Objekttisch montiert ist, werden zur Positionssteuerung des Strukturierungsprozesses verwendet. Die Rillenlinien 18 wurden durch eine Bestrahlung der Rückseitenoberflächen der Flip-Chip-LEDs 17 mit fs-Laserim-pulsen verschiedener Laserstärken und eine gleichzeitige Bewegung des xy-Translationsobjekttisches 15, auf dem die LED 17 befestigt war, mit einer spezifischen Abtastgeschwindigkeit hergestellt. Auf diese Weise wurden Rillenlinien 18 aufgrund einer teilweisen Überlappung der individuellen Strukturen, die durch eine einzelne Impulsbestrahlung erzeugt wurden, gebildet.
  • Um den Einfluss einzelner Laserstärken auf die Rillenlinienbildung zu studieren und die Formen dieser Rillen mit der Änderung der Lichtextraktion zu korrelieren, wurden Serien von einzelnen LEDs hergestellt. Für jedes dieser LEDs, wurde die ganze Rückseitenoberfläche des Saphirsubstrats strukturiert, und der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Rillenlinien wurde auf 3 μm für jede der LEDs eingestellt.
  • Eine Abtastgeschwindigkeit von 10 mm Min.–1 für den Transla-tionsobjekttisch 15 bei einer Wiederholungsrate von 1 kHz für den Laser wurde beobachtet, wobei man kontinuierliche Rillenlinien 18 erhielt, während für höhere Geschwindigkeiten Linien, die aus individuellen Löchern und weniger aus einer kontinuierlichen Rille bestehen, gebildet worden sind (insbesondere im Fall von geringeren Laserstärken).
  • Die Profile der eingeschriebenen Rillen 18 wurden mit der Abstoßungskraftmikroskopie AFM studiert. Als ein Beispiel ist in 3 ein AFM-Bild der Rillen, die mit einer Laserstärke von 70 μW eingeschrieben wurden, gezeigt. In 4a ist ein 3D-AFM-Bild dieser Rillen, die mit einer Laserstärke von 70 μW erreicht wurden, gezeigt, während in 4b die Rillen 18, die mit einer Laserstärke von 100 μW erhalten wurden, gezeigt sind. Wie aus diesen Figuren zu ersehen ist, erhöht sich die Tiefe, ausgehend von 70 μW bis 100 μW, in großem Ausmaß. Dieses Verhalten wird insbesondere aus 5 deutlich, wo die Höhenprofile für die Rillenlinien 18, die durch verschiedene Laserstärken eingeschrieben wurden, aufgezeigt sind. Das Diagramm A zeigt eine Laserstärke von 70 μW, das Diagramm B eine Laserstärke von 80 μW, das Diagramm C eine Laserstärke von 90 μW und das Diagramm D eine Laserstärke von 100 μW. Wie aus dem obigen Diagramm zu erkennen ist, erhöht sich die Höhe oder Tiefe der eingeschriebenen Rillen 18 mit der Laserstärke.
  • Um die einzelnen Strukturen mit der erreichten Verbesserung der Lichtextraktion in Verbindung zu bringen, wurden die Lichtausgangsstärken von den Bodenseitenoberflächen der LEDs vor und nach der fs-Strukturierung gemessen. Die 6 zeigt den Verstärkungsfaktor F für die Lichtextraktion, die durch
    Figure 00160001
    definiert werden kann, worin IB die optische Ausgangsstärke zuvor und IA die optische Ausgangsstärke nach der Laserstrukturierung bedeuten. Der Verstärkungsfaktor kann daher als eine Funktion der Laserstärken, mit denen die Rillenlinien 18 geschrieben wurden, gemessen bei einem Strom von 500 mA, definiert werden. Wie hier gesehen werden kann, erhöht sich die Verstärkung der Lichtextraktion fast linear mit der entsprechenden Laserstärke, was mit den AFM-Messungen, die eine gleichzeitige Erhöhung der Rillentiefe offenbarten, in Übereinstimmung ist.
  • Zur Bereitstellung einer inhomogenen Lichtquelle 2 kann die obige Möglichkeit des Einschreibens von Rillenlinien auf verschiedene Weisen erfolgen. Beispielsweise kann ein Teil der LED-Oberfläche texturiert werden, und der andere Teil kann niuntexturiert bleiben. Andernfalls können verschiedene Teile der Oberflächen mit verschiedenen Laserstärken texturiert werden. Die Texturierung kann dabei periodische Formen, nicht periodische Formen aufweisen oder sie kann irgendein mögliches Muster, was im Folgenden gezeigt werden wird, umfassen.
  • Um die Fähigkeit der Laserstrukturierung für die Verstärkung der Lichtextraktion aus der Saphirrückseitenoberfläche direkt hervorzuheben, zeigt 8 optische Querschnitte auf der Lichtintensitätsverteilung eines teilweise strukturierten LED-Chips, der in 7 gezeigt ist. Für diesen Zweck wurde der LED-Chip in vier Bereiche aufgeteilt, wie dieses schematisch in 7 erläutert ist. Die Flächen A und B dieser Figur wurden mit den Laserstärken 80 μW bzw. 100 μW, (10 mm Min.–1, Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Rillenlinien 3 μm) strukturiert, während die Viertel C und D nicht strukturiert blieben. Es wird bemerkt, dass für diese LED die Rillenlinien parallel zur Y-Richtung geschrieben wurden, und die optischen Querschnitte auf den Lichtintensitätsverteilungen wurden in X-Richtung aufgezeichnet (entlang der weißen Linien der Viertel A–C und B–D, die in 7 dargestellt sind). Gemäß dieser Prozedur zeigt eine Hälfte der Bilder (der linke Teil in jedem Fall) von 8 die Lichtintensitätsverteilung von einer strukturierten Fläche, während der rechte Teil von jedem der Bilder einen direkten Vergleich mit einer nicht strukturierten Fläche darstellt.
  • Die Werte für die Lichtintensität werden auf einer linearen Farbspektrumskala für jedes Bild normalisiert (wobei die rote Farbe die höchsten und die blaue Farbe die niedrigsten Werte, bestimmt durch die Photodiode) darstellen. Es wird bemerkt, dass die Position 0 in der Z-Richtung der Saphiroberfläche entspricht.
  • Wie ersichtlich ist, erhöht die Schichtstrukturierung oder die Strukturierung der LED (x-Bereich des optischen Bereichs von 0 bis 0,5 mm) die Lichtextraktion im großen Ausmaß im Vergleich mit einer nicht strukturierten LED (0,5 bis 1,0 mm). Darüber hinaus ist die aufgezeichnete Lichtintensität ebenfalls höher für die Struktur, die mit einer Laserstärke von 100 μW (siehe linker Teil von 8b) eingeschrieben ist, im Vergleich mit der Struktur, die mit einer Laserstärke von 80 μW eingeschrieben ist (siehe linker Teil der 8a). Diese Ergebnisse zeigen ebenfalls, dass Strukturen, die mit einer höheren Laserstärke (größere Rillen) geschrieben sind, die Lichtextraktion verstärken und im Einklang mit den Ergebnissen sind, die man durch direktes Messen der optischen Ausgangsleistungen der LEDs vor und nach der Laserstrukturierung erhält.
  • Es ist aus der obigen Beschreibung erkennbar, dass der Einfluss der Lichtemissionsintensitäten durch die Strukturierung oder Texturierung einer Schicht auf einigen verschiedenen Wegen zustande kommen kann. Teile der Schicht können unter Anwendung unterschiedlicher Laserstärken texturiert werden und/oder indem man Teile der Schicht untexturiert lässt.
  • Die 9 und 10 zeigen einen anderen Algorithmus für die lokale Verstärkung der Lichtextraktion von den LED-Chips, wobei ein Muster 21, das aus einer zweidimensionalen (2D) Anordnung von einzelnen Punkten mit einer Periodizität von 2 μm sowohl in der x- und y-Richtung, die ein „Dioden”-Symbol 19 bilden, besteht, in das Saphirsubstrat 20 eingeschrieben wurde.
  • Das Logo wurde mit Hilfe eines Graphikprogramms hergestellt, wobei das Logo entworfen wurde und danach als Bitmap-Datei exportiert wurde. Die weißen und schwarzen Bits der Datei wurden in die Werte „1” und „0” konvertiert, was dem Laser- „an” bzw. Laser „aus” entspricht. Somit wurde der CNC-Code für das direkte Laserschreiben des Logos auf dem Saphirsubstrat des LED-Chips erzeugt, siehe 10. Die Belichtungszeit des Laserstrahls, um einen der individuellen Punkte herzustellen, wurde auf 5 ms eingestellt, was 5 Impulsen entspricht.
  • Im Hinblick auf die oben angegebenen Beispiele ist es möglich, die Lichtextraktion von den LED-Chips lokal zu modifizieren. Diese lokalen Abweichungen der Lichtextraktion können vorteilhafter Weise dafür eingesetzt werden, um beispielsweise die Reproduktion der Farbtemperatur unter individuellen LEDs zu verbessern.
  • Die oben beschriebene Texturierung oder Strukturierung einer Schicht ist eine erste Ausführungsform zur Änderung der Lichtextraktion aus einer LED.
  • In einer anderen Ausführungsform ist die Schicht oder eine Oberfläche nicht texturiert, allerdings ist ein Material für die Verstärkung oder Verringerung der Lichtextraktion auf der LED angeordnet, was ein Flip-Chip oder Chip, das von seiner Oberflächenseite emittiert, sein.
  • Weiterhin ist dieses Material strukturiert. Dieses kann beispielsweise durch Prägen einer Struktur erfolgen. Dieses Material kann nur teilweise strukturiert sein, und in einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind einzelne Flächen des Materials unterschiedlich strukturiert, um verschiedene Lichtextraktionseffizienzen zwischen diesen Flächen zu induzieren. In einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist die gesamte Lichtextraktionsschicht strukturiert, allerdings gibt es mindestens zwei einzelne Flächen mit Strukturen, die in der Weise ausgestaltet sind, dass die Menge der Lichtextraktion aus diesen Flächen unterschiedlich ist.
  • Allerdings, da es Inhalt der vorliegenden Erfindung ist, Flächen mit individuellen Lichtintensitäten einzuführen, können diese Veränderungen andererseits ebenfalls hergestellt werden, indem die Lichtintensitäten in individuellen Flächen des LED-Chips verringert werden. Dieses kann beispielsweise durch lokale Abscheidung von Materialien auf dem LED-Chip, die teilweise das Licht, das von der LED emittiert wird, absorbiert, geschehen. Beispielsweise kann ein solches Material auf die LED mit Hilfe einer Maske aufgedampft werden, so dass das Material beispielsweise nur in Viertel B von 7 abgeschieden wird. In einer nächsten Stufe wird eine Maske mit einer größeren Öffnung angewendet, so dass das Material sowohl auf den Vierteln A als auch B abgeschieden wird. Dieses bedeutet, dass die Lichtintensität in der Fläche des Viertels B niedriger als diejenige von Viertel A sein wird, die wieder niedriger als diejenige der Viertel C und D ist.
  • In 11 ist eine Ausführungsform des Wellenlängenumwandlungselements gezeigt, das eine ansteigende Menge oder Konzentration eines lumineszenten Materials von der einen Seite des Wellenlängenumwandlungselements zur anderen Seite aufweist, was in der 11 durch Dichtelinien 22 gezeigt ist.
  • In einer weiteren Ausführungsform für die inhomogene Lichtquelle 2 wird, anstelle eines einzelnen LED, eine Anordnung mit einer Vielzahl von LEDs verwendet, wobei mindestens zwei Gruppen von LEDs mit verschiedenen Lichtemissionseigenschaften gebildet sind. Das bedeutet, dass ein Teil der LEDs eine Lichtextraktionseffizienz aufweist, die höher als die Lichtextraktionseffizienz der anderen LEDs innerhalb der Anordnung ist. Die LEDs der Anordnung sind hier bevorzugt vom gleichen Typ, allerdings haben sie eine unterschiedliche Lichtextraktionseffizienz, was auf die Strukturierung, eine Lichtextraktionsschicht, eine spezifische Optik oder dergleichen zurückzuführen ist.
  • Eine andere Möglichkeit besteht darin, verschiedene Typen von LEDs mit verschiedenen Wellenlängenemissionsbereichen, z. B. UV-LEDs, in Kombination mit blauen LEDs zur Verfügung zu stellen.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Möglichkeiten der Bereitstellung einer inhomogenen Lichtquelle 2 beschränkt, sondern sie umfasst jede andere Möglichkeit des Bereitstellens einer inhomogenen Lichtquelle, das heißt, eine Lichtquelle mit variierenden Lichtemissionseigenschaften entlang seiner Ausdehnung, das heißt, variierende Wellenlängenbereiche und/oder variierende Intensitäten. Zusätzlich können die oben erwähnten Ausführungsformen ebenfalls nach Eignung kombiniert werden, beispielsweise kann als eine inhomogene Lichtquelle 2 eine Anordnung von LEDs verwendet werden, wobei die LEDs strukturierte Schichten aufweisen, so dass die Lichtemissionsintensität innerhalb der verschiedenen LEDs unterschiedlich ist. Weiterhin ist die vorliegende Erfindung nicht auf einen Flip-Chip oder die Oberflächenstrukturierung beschränkt, sondern auf alle Methoden, die eine lokale und selektive Modifikation der Lichtextraktionseffizienzen von LED-Chips ermöglichen.
  • Weiterhin sind die oben erwähnten Ausführungsformen und Möglichkeiten der Bereitstellung einer inhomogenen Lichtquelle nicht auf die Verwendung innerhalb einer erfindungsgemäßen lichtemittierenden Vorrichtung beschränkt, sondern können separat oder in irgendeiner anderen Anwendung eingesetzt werden.
  • Nun werden im Folgenden verschiedene Ausführungsformen des Wellenlängenumwandlungselements im Einzelnen beschrieben. Im Allgemeinen umfasst das Wellenlängenumwandlungselement 3 eine inhomogene Verteilung von mindestens einem lumineszenten Material. Die Verteilung kann durch Ändern der Konzentration des lumineszenten Materials innerhalb eines anderen Materials, durch Ändern der Menge des lumineszenten Materials oder dergleichen variiert werden. In jedem Fall muss die Verteilung inhomogen sein, das heißt, das Wellenlängenumwandlungselement 3 weist innerhalb unterschiedlicher Teile unterschiedliche Lumineszenz oder Wellenlängenumwandlungseigenschaften auf.
  • Eine erste Möglichkeit besteht darin, ein Wellenlängenumwandlungselement 3, das ein einzelnes lumineszentes Material umfasst, zur Verfügung zu stellen. Hier besteht das Wellenlängenumwandlungselement 3 aus einem lumineszenten Material, das in einem mindestens teilweise transparenten Matrixmaterial eingebettet ist. Das Wellenlängenumwandlungselement 3 ist in der Weise hergestellt, dass die Konzentration des lumineszenten Materials in dem Wellenlängenumwandlungselement nicht homogen ist.
  • In einer Ausführungsform kann das Wellenlängenumwandlungselement 3 aus zwei Bereichen mit unterschiedlichen Konzentrationen des gleichen lumineszenten Materials in dem Matrixmaterial bestehen. Der Ausdruck „Bereich” bedeutet hier verschiedene Teile des Wellenlängenumwandlungselements 3, wobei diese Bereiche jede Form aufweisen und zueinander angrenzend angeordnet sind, wobei sich die Bereiche in Richtung des emittierten Lichts nicht überlappen.
  • Ein Beispiel für dieses Wellenlängenumwandlungselement 3 ist in 12 gezeigt. Das Wellenlängenumwandlungselement 3 besteht in diesem Beispiel aus zwei Bereichen 3a und 3b, wobei die Konzentration des lumineszenten Materials im ersten Bereich 3a niedriger oder höher als die Konzentration des lumineszenten Materials im zweiten Bereich 3b ist. Diese Wellenlängenumwandlungselemente 3 können beispielsweise hergestellt werden, indem der erste Bereich 3a mit der ersten Konzentration geformt wird und der zweite Bereich 3b mit einer anderen Konzentration in einem zweiten Formschritt hinzugefügt wird. In einer anderen Ausführungsform erhöht sich die Konzentration des lumineszenten Materials allmählich von einer Seite des Wellenlängenumwandlungselements 3 zu der anderen. In einer weiteren Ausführungsform kann die Konzentration des lumineszenten Materials innerhalb des Wellenlängenumwandlungselements 3 konstant sein, allerdings kann die Menge, das heißt die Dicke des Wellenlängenumwandlungselements 3, variieren, so dass ebenfalls die Menge des lumineszenten Materials variiert.
  • Wieder zurückkommend auf die 12, ist das Wellenlängenumwandlungselement 3 mit den zwei Bereichen 3a, 3b mit den unterschiedlichen Konzentrationen des lumineszenten Materials oben auf einer inhomogenen Lichtquelle 2 angeordnet, wie dieses bereits mit Bezug auf 11 erklärt wurde. Aufgrund der inhomogenen Lichtemissionseigenschaften der inhomogenen Lichtquelle 2 und der inhomogenen Wellenlängenumwandlungseigenschaften des Wellenlängenumwandlungselements 3, variieren die optischen Eigenschaften des Lichts, das von der gesamten Anordnung emittiert wird, in Abhängigkeit der Position, in der das Wellenlängenumwandlungselement 3 in Beziehung zur inhomogenen Lichtquelle 2 angeordnet ist. Somit können durch Änderung der Position des Wellenlängenumwandlungselements 3 in Beziehung zur inhomogenen Lichtquelle 2 die optischen Eigenschaften des Lichts, das von der gesamten Anordnung emittiert wird, ebenfalls variiert werden. Die Einzelheiten der Positionierung werden nachfolgend beschrieben.
  • Nach einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst das Wellenlängenumwandlungselement 3 nicht nur ein einzelnes lumineszentes Material, sondern es umfasst mindestens zwei lumineszente Materialien. Diese verschiedenen lumineszenten Materialien weisen mindestens einen kleinen Unterschied hinsichtlich ihrer Emissionswellenlänge auf.
  • In einer Ausführungsform besteht das Wellenlängenumwandlungselement 3 ebenfalls aus den in 12 gezeigten zwei Bereichen 3a, 3b, wobei jeder der Bereiche 3a und 3b ein unterschiedliches lumineszentes Material umfasst. Eine andere Möglichkeit besteht darin, zwei Bereiche mit verschiedenen Mischungen aus zwei oder mehreren unterschiedlichen lumineszenten Materialien zur Verfügung zu stellen.
  • Zusammengefasst, für das Wellenlängenumwandlungselement 3 könne zwei oder sogar mehr Bereiche zusammen geformt werden, wobei jeder Bereich ein oder mehrere lumineszente Materialien umfasst, so dass mindestens zwei Bereiche unterschiedliche Wellenlängenumwandlungseigenschaften aufweisen. Hierzu können die Mischung und/oder die Konzentration des einen oder mehrerer lumineszenter Materialien verändert sein. Weiterhin können im Fall, dass verschiedene Bereiche innerhalb des Wellenlängenumwandlungselements vorgesehen sind, dann diese Bereiche die gleiche Größe aufweisen oder sie können hinsichtlich der Größe unterschiedlich sein.
  • Als lumineszentes Material können entweder organische Materialien oder anorganische Leuchtstoffe verwendet werden. Das lumineszente Material kann die Form von Nanokristallen aufweisen. Im Fall von organischen Leuchtstoffen kann das lumineszente Material ein Material aus einer der Klassen Leuchtstoffe vom YAP-Typ, Leuchtstoffe vom BOSE-Typ oder Leuchtstoffe vom Nitrid-Typ mit einer spezifischen stöchiometrischen Zusammensetzung sein, oder das lumineszente Material ist eine Kombination aus mindestens zwei Materialien der Klassen Leuchtstoffe vom YAP-Typ, Leuchtstoffe vom BOSE-Typ oder Leuchtstoffe vom Nitrid-Typ.
  • Es ist festzustellen, dass das erfindungsgemäße Wellenlängenumwandlungselement 3 nicht auf die Anwendung innerhalb einer erfindungsgemäßen lichtemittierenden Vorrichtung beschränkt ist, sondern es kann separat oder innerhalb jeder anderen Anwendung verwendet werden.
  • Im Folgenden werden nun verschiedene Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung im Einzelnen erklärt. Hierzu werden verschiedene Typen von inhomogenen Lichtquellen 2, verschiedene Typen von Wellenlängenumwandlungselementen 3 und verschiedene Positionierungen in Beziehung zueinander im Einzelnen beschrieben.
  • Um eine lichtemittierende Vorrichtung mit vordefinierten optischen Eigenschaften des emittierten Lichts, insbesondere mit einer verbesserten Farbreproduktion herzustellen, wird das Wellenlängenumwandlungselement 3 in einer ersten Position in Beziehung zur inhomogenen Lichtquelle angeordnet, und die optischen Eigenschaften des emittierten Lichts werden gemessen. Danach gibt es verschiedene Methoden, um die beste Position des Wellenlängenumwandlungselements 3 in Beziehung zur inhomogenen Lichtquelle 2 herauszufinden. Hierzu können die verschiedenen Positionen eine Drehung des Wellenlängenelements 3 um eine Achse, die senkrecht zur inhomogenen Lichtquelle 2 ist und/oder die Verschiebung des Wellenlängenelements 3 entlang einer Ebene, die parallel zur inhomogenen Lichtquelle 2 ist, umfassen. Hierbei ist die oben erwähnte Achse, wie bereits erklärt wurde, senkrecht zur inhomogenen Lichtquelle 2, das heißt, sie erstreckt sich in die Richtung des Lichts, die von der inhomogenen Lichtquelle emittiert wird. Weiterhin ist die oben erwähnte Ebene, wie bereits erklärt wurde, parallel zur inhomogenen Lichtquelle 2, das heißt, sie erstreckt sich in eine Richtung, die senkrecht zum Licht ist, die von der inhomogenen Lichtquelle 2 emittiert wird.
  • Als ein exemplarisches Beispiel wird dieses nun im Einzelnen mit Bezug auf die 12 erklärt. Das Wellenlängenumwandlungselement 3 wird zunächst auf der inhomogenen Lichtquelle 2 in einer Weise angeordnet, dass beispielsweise der erste Bereich 3a mit der Seite der inhomogenen Lichtquelle 2 überlappt, die die niedrigere Lichtextraktionseffizienz aufweist, während der zweite Bereich 3b mit der Seite der inhomogenen Lichtquelle 2 überlappt, die die höhere Lichtextraktionseffizienz aufweist. Die optische Eigenschaft des Lichts, das von der auf diese Weise konstruierten lichtemittierenden Vorrichtung emittiert wird, insbesondere das Gesamtemissionsspektrum, wird mit einer Messeinheit 23 gemessen. Nun wird eine bevorzugte Ausführungsform erklärt, um die beste Position des Wellenlängenelements 3 und der inhomogenen Lichtquelle 2 in Beziehung zueinander herauszufinden.
  • Nach dieser ersten Ausführungsform wird in der nächsten Stufe das Wellenlängenumwandlungselement wieder aufgenommen, und entweder das Wellenlängenumwandlungselement 3 oder die inhomogene Lichtquelle 2 werden um 180° gedreht, und das Wellenlängenumwandlungselement 3 wird wieder auf der inhomogenen Lichtquelle 2 angeordnet. In diesem Beispiel einer Drehung von 180° überlappt nun der erste Bereich 3a mit der Seite mit einer höheren Lichtextraktionseffizienz und umgekehrt überlappt nun der zweite Bereich 3b mit der Seite, die die niedrigere Lichtextraktionseffizienz aufweist. Demzufolge wird es einen geringen Unterschied im Gesamtemissionsspektrum geben, das heißt, in den optischen Eigenschaften des emittierten Lichts für die zwei möglichen Positionen des Wellenlängenumwandlungselements 3 in Beziehung zur inhomogenen Lichtquelle 2.
  • In der bevorzugten Ausführungsform werden alle möglichen Kombinationen der Anordnung des Wellenlängenumwandlungselements 3 in Beziehung zur inhomogenen Lichtquelle 2 ausprobiert, und die optischen Eigenschaften werden gemessen und dann wird bestimmt, welche der Positionen die optimale Position ist, das heißt, welche Position ergibt eine Farbtemperatur, die näher an der gewünschten ist, das heißt, welche ist die Anordnung, in der das Wellenumwandlungselement schließlich montiert werden sollte.
  • In einer anderen Ausführungsform wird das Wellenlängenumwandlungselement 3 nur in einer ersten Position in Beziehung zur inhomogenen Lichtquelle 2 angeordnet, und die optischen Eigenschaften werden mit einer Messeinheit 23 gemessen. Danach erkennt und berechnet ein Computeralgorithmus aus diesen gemessenen optischen Eigenschaften, ob eine Änderung der Position ein besseres Spektrum und bessere optische Eigenschaften ergeben würde oder nicht, und entsprechend wird das Wellenlängenumwandlungselement 3 entweder in der ersten oder in einer anderen errechneten Position montiert. Es ist deutlich aus der vorangegangenen Beschreibung, dass in Abhängigkeit des Typs, der inhomogenen Lichtquelle 2 und in Abhängigkeit des Typs des Wellenlängenumwandlungselements 3 zwei oder mehr Positionen möglich sind. Nach den oben beschriebenen Methoden können entweder alle oder mindestens einige der möglichen Positionen ausprobiert und gemessen werden, oder nur eine oder wenige Positionen können ausprobiert und gemessen werden, und die anderen Positionen werden mit einem Computer errechnet, so dass in jedem Fall die optimale Position mit den vorbestimmten optischen Eigenschaften des emittierten Lichts bestimmt werden kann.
  • Mit Bezug auf die 13, 14 und 15 wird im Folgenden eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen lichtemittierenden Vorrichtung 1 erklärt. Die 13 zeigt eine inhomogene Lichtquelle 2 mit vier verschiedenen Flächen A, B, C und D. Mindestens zwei dieser Flächen haben verschiedene Lichtextraktionseffizienzen, entweder durch die Anordnung einer strukturierten Schicht der LED oder durch Anordnen eines Materials mit Flächen mit verschiedenen Lichttransmissionseigenschaften auf der LED, was bereits zuvor beschrieben wurde. In jedem Fall weisen mindestens zwei der Flächen unterschiedliche Lichtextraktionseffizienzen auf. In der vorliegenden Ausführungsform sind beispielsweise die Fläche A und die Fläche B texturiert, während die Flächen C und D untexturiert bleiben. Die Flächen A und B sind in einer Weise texturiert, dass die Lichtextraktionseffizienz für diese zwei Flächen unterschiedlich ist. In einer anderen Ausführungsform können alle vier Flächen strukturiert sein, und die Art der Textur wird in einer Weise gewählt, dass die Lichtextraktionseffizienz aus den Flächen C und D gleich sind, allerdings kleiner als diejenige von beispielsweise Fläche B, die wieder kleiner als diejenige der Fläche A ist.
  • Wie bereits mit Bezug auf die 12 erklärt und in 14 gezeigt worden ist, ist das Wellenlängenumwandlungselement 3 auf der inhomogenen Lichtquelle 2 in einer Weise angeordnet, dass beispielsweise der erste Bereich 3a mit den Flächen A und B überlappt und der zweite Bereich 3b mit den Flächen C und D überlappt. Dadurch wird das lumineszente Material des ersten Bereichs 3a des Wellenlängenumwandlungselements 3 einen höheren Beitrag zum Gesamtemissionsspektrum ergeben, weil die Lichtintensität in den Flächen A und B höher als diejenige der Flächen C und D ist. Die gesamten optischen Eigenschaften, insbesondere das Gesamtemissionsspektrum, wird mit der Messeinheit 23 gemessen.
  • Als nächstes wird das Wellenlängenumwandlungselement wieder aufgenommen, und es wird entweder das Wellenlängenumwandlungselement 3 oder die inhomogene Lichtquelle 2 um 90° gedreht, und das Wellenlängenumwandlungselement 3 wird wieder, wie in 15 gezeigt ist, auf der inhomogenen Lichtquelle 2 angeordnet. Im Fall der exemplarischen Drehung um eine Achse, die senkrecht zur inhomogenen Lichtquelle 2 ist, überlappt nun der erste Bereich des Wellenlängenumwandlungselements 3 mit den Flächen A und C, während der zweite Bereich 3b mit den Flächen B und D überlappt, was ein kaum unterschiedliches Emissionsspektrum und kaum unterschiedliche optische Eigenschaften ergeben wird. Auf diese Weise sind vier Kombinationen von Positionen möglich und für jede davon werden die optischen Eigenschaften des emittierten Lichts etwas unterschiedlich sein, weil für alle der vier Positionen die zwei Bereiche 3a und 3b mit verschiedenen Lichtextraktionseffizienzen von der inhomogenen Lichtquelle 2 belichtet werden.
  • In einer Ausführungsform kann das Emissionsspektrum für alle vier möglichen Kombinationen gemessen werden, und die Einstellung, die optische Eigenschaften ergibt, die den gewünschten optischen Eigenschaften am nächsten sind, das heißt, die am nächsten zur gewünschten korrelierten Farbtemperatur sind, ist diejenige, in der das Wellenlängenumwandlungselement 3 schließlich montiert wird.
  • In einer anderen Ausführungsform, wie bereits erklärt wurde, wird das Wellenlängenumwandlungselement 3 angeordnet, das Spektrum wird gemessen und der Computer berechnet, welche der vier Positionen die beste sein wird, und das Wellenlängenumwandlungselement 3 wird in dieser Position in einer Befestigungs- oder Montierstufe montiert.
  • Wie bereits erklärt worden ist, kann ebenfalls eine Anordnung aus einigen LEDs als homogene Lichtquelle 2 verwendet werden. Diese inhomogene Lichtquelle, die aus zwei Typen von LEDs besteht, ist in 16 gezeigt. In dieser Ausführungsform ein erster LED-Typ 24 und ein zweiter LED-Typ 25 bereitgestellt. Die LEDs können beispielsweise, wie in 16 gezeigt ist, in quadratischer oder kreisförmiger Form angeordnet sein. In diesem Beispiel besteht eine Hälfte der LED-Anordnung aus einem ersten Typ von LEDs 24, der eine erste Lichtextraktionseffizienz aufweist, die höher als die Lichtextraktionseffizienz der zweiten LED-Typen 25 ist, die in der zweiten Hälfte der LED-Anordnung vorhanden sind. Das bedeutet, dass in diesem Beispiel alle LEDs der Anordnung vom gleichen Typ sind, allerdings weisen die ersten LED-Typen 24 eine höhere Lichtextraktionseffizienz als die zweiten LED-Typen wegen der Strukturierung, einer Lichtextraktionsschicht, einer spezifischen Optik oder dergleichen auf.
  • Die in 17 gezeigte inhomogene Lichtquelle 2 kann in einem Gehäuse 4 untergebracht sein. Das Wellenlängenumwandlungselement 3 ist auf dem Gehäuse angeordnet. In dem vorliegenden Beispiel umfasst das in 18 gezeigte Wellenlängenumwandlungselement 3 zwei Bereiche 3a und 3b auf, die unterschiedliche Wellenlängenumwandlungseigenschaften aufweisen.
  • In einer ersten Stufe wird das Wellenlängenumwandlungselement 3 wieder auf der inhomogenen Lichtquelle 2 in einer Weise angeordnet, dass der erste Bereich 3a mit den LEDs vom ersten Typ 24 überlappt und der zweite Bereich 3b mit den LEDs vom zweiten Typ 25 überlappt. Wie bereits zuvor erklärt wurde, können verschiedene Positionen des Wellenlängenumwandlungselements 3 in Beziehung zur inhomogenen Lichtquelle 2 ausprobiert und gemessen werden, oder ein Computeralgorithmus kann die beste Position berechnen.
  • Das Wellenlängenumwandlungselement 3 kann hiermit in diskreten unterschiedlichen Positionen in Beziehung zur inhomogenen Lichtquelle 2 positioniert sein, oder das Wellenlängenumwandlungselement 3 kann kontinuierlich entweder in die Richtung T1 oder in die Richtung T2 gedreht werden, während die entsprechenden optischen Eigenschaften des emittierten Lichts gemessen werden. Somit können ebenfalls geringe Änderungen der optischen Eigenschaften gemessen werden, so dass ein sehr präzises Feintuning erreicht werden kann.
  • Es wird ebenfalls festgestellt, dass das erfindungsgemäße Wellenlängenumwandlungselement verschiedene Formen aufweisen kann. Das Wellenlängenumwandlungselement kann eine flache Form aufweisen oder es kann die Form einer, wie in 12 gezeigt, Tasse aufweisen. Im Falle einer Tasse können die Wände der Tasse orthogonal zum Boden der Tasse sein oder können jede andere Orientierung in Beziehung zum Boden aufweisen. Weiterhin kann das Wellenlängenumwandlungselement 3 eine quadratische, eine kreisförmige Form oder jede andere Form in Abhängigkeit der Anforderungen der zu konstruierenden lichtemittierenden Vorrichtung aufweisen.
  • Wie bereits erwähnt, ist das Wellenlängenumwandlungselement 3 nicht auf zwei Bereiche eingeschränkt, sondern es kann, wie in 20 gezeigt, drei oder mehr Bereiche aufweisen. 20 zeigt das Beispiel eines kreisförmigen Wellenlängenumwandlungselements 3, worin verschiedene Verteilungen von mindestens einem lumineszenten Material verschiedene Wellenlängeneigenschaften der verschiedenen Bereiche 3a, 3b, 3c des Wellenlängenumwandlungselements 3 ergeben. Dieses Wellenlängenumwandlungselement 3 kann in vorteilhafter Weise mit einer inhomogenen Lichtquelle 2, die eine Anordnung unterschiedlicher LEDs ist, wie in 19 gezeigt ist, verwendet werden. Hiermit sind 1/3 der LEDs LEDs vom ersten Typ 24 und der Rest sind LEDs vom zweiten Typ 25.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform sind die LEDs vom ersten Typ 25 UV-LEDs und die LEDs vom zweiten Typ 25 sind blaue LEDs. In diesem Fall umfassen die drei unterschiedlichen Bereiche des Wellenlängenumwandlungselements 3 verschiedene lumineszente Materialien, z. B. ein Blau emittierendes, ein Grün emittierendes und ein Rot emittierendes. Wieder, wie bereits zuvor beschrieben wurde, wird das Wellenlängenumwandlungselement 3 in verschiedenen Positionen auf der inhomogenen Lichtquelle 2 angeordnet oder unterschiedliche mögliche Positionen werden. mit einem Computer berechnet, bis die optimale Position bestimmt werden kann. Da die UV-LEDs alle drei Typen der lumineszenten Materialien anregen können, während die Blau emittierenden LEDs vornehmlich die Grün und Rot emittierenden lumineszenten Materialien anregen können, kann mit dieser Prozedur wieder eine große Vielfalt von individuellen Farbtemperaturen eingestellt werden. In einer anderen Ausführungsform, wobei der Farbwiedergabeindex nicht so wichtig ist, kann die Anordnung ebenfalls auf zwei lumineszente Materialien, beispielsweise ein Blau und ein Gelb emittierendes, beschränkt sein.
  • Mit Bezug auf 21 wird nun eine weitere Ausführungsform für ein erfindungsgemäßes Wellenlängenumwandlungselement 3 erklärt. Anstelle der Bereitstellung verschiedener Bereiche oder einer allmählich ansteigenden Konzentration oder Mischung, können verschiedene Schichten mit unterschiedlichen lumineszenten Materialien oder unterschiedlichen Mischungen aus lumineszenten Materialien zur Verfügung gestellt werden. Hiermit ändert sich das Verhältnis der Schichtdicken entlang des Wellenlängenumwandlungselements 3, so dass der Anteil zwischen den zwei lumineszenten Materialien unterschiedlich ist.
  • Diese Ausführungsform ist in 21a und 21b gezeigt. In beiden Fällen ist eine erste Schicht 31 vorgesehen, die ein erstes lumineszentes Material oder eine erste Mischung aus lumineszenten Materialien umfasst, und es ist eine zweite Schicht 30, die ein zweites lumineszentes Material oder eine zweite Mischung aus lumineszenten Materialien umfasst, vorgesehen. Hier ändern sich die Dicken der Schichten, und damit ändert sich der Anteil der lumineszenten Materialien entlang des Wellenlängenumwandlungselements 3. Es ist wichtig, dass sich die spezifische Emissionswellenlänge des einen oder von mehreren lumineszenten Materialien, die innerhalb einer Schicht enthalten sind, von der spezifischen Emission von diesem einen oder mehreren lumineszenten Materialien, die in der anderen Schicht enthalten sind, unterscheiden.
  • Dieses Wellenlängenumwandlungselement 3 kann beispielsweise durch Formen der Geometrie der ersten Schicht 31 und Abscheiden der zweiten Schicht 30 darauf, beispielsweise durch einen zweiten Formschritt oder nach einer Rakel-Platten-Technik hergestellt werden. Auf diese Weise können größere Platten aus dem Wellenlängenumwandlungselement, die schließlich würfelartig zerteilt werden, hergestellt werden. Auf jeden Fall ist jede andere Methode zur Herstellung des Wellenlängenumwandlungselements 3 mit verschiednen Anteilen des lumineszenten Materials an den beiden Kanten in Lateralrichtung möglich. Die Schnittstelle 32 zwischen den beiden Schichten 30 und 31 kann jede Form aufweisen, das heißt, sie kann flach oder strukturiert sein. In einer anderen Ausführungsform sind die beiden lumineszenten Materialien mit dem Anteil zwischen den beiden lumineszenten Materialien, der von einer Kante zur anderen in Lateralrichtung ansteigt oder geringer wird, homogen gemischt.
  • Wie zuvor beschrieben worden ist, kann die optimale Position zwischen dem Wellenlängenumwandlungselement 3 und der inhomogenen Lichtquelle 2 durch Drehen des Wellenlängenumwandlungselements 3 um eine Achse, die senkrecht zur homogenen Lichtquelle 2 ist, bestimmt werden. Alternativ oder zusätzlich kann das Wellenlängenumwandlungselement ebenfalls in eine Richtung, die parallel zur inhomogenen Lichtquelle 2 ist, verschoben sein, um die Position fein abzustimmen.
  • Diese Verschiebung wird nun mit Bezug auf die 22 und 23 erklärt, wobei als Beispiel ein Wellenlängenumwandlungselement 3 mit zwei Schichten 30, 31 verwendet wird, allerdings kann die erklärte Verschiebungspositionierung auf jeden Typ eines Wellenlängenumwandlungselements 3 und jeden Typ einer inhomogenen Lichtquelle 2 angewendet werden.
  • Hierzu ist das Wellenlängenumwandlungselement 3 auf dem Gehäuse einer inhomogenen Lichtquelle 2 angeordnet, die in vorteilhafter Weise Wände 4a in Form eines Reflektors aufweist. Eine Ausnehmung 27 ist vorgesehen, in der das Wellenlängenumwandlungselement 3 angeordnet ist. Die Ausnehmung 27 weist hiermit eine größere Breite als das Wellenlängenumwandlungselement 3 selbst auf. Somit wird nur ein Teil des Wellenlängenumwandlungselements 3 mit der inhomogenen Lichtquelle 2 beleuchtet.
  • Nun kann das Wellenlängenumwandlungselement 3 näher an einer der Ausnehmungen 27 angeordnet werden, und die optischen Eigenschaften des emittierten Lichts werden gemessen. Wenn der entsprechende Wert nicht mit dem gewünschten übereinstimmt, wird das Wellenlängenumwandlungselement 3 etwas gegen die andere Ausnehmung verschoben, und die Farbtemperatur und die optischen Eigenschaften werden noch einmal gemessen. Eine Möglichkeit zur Verschiebung des Wellenumwandlungselements 3 ist z. B. eine Nadel, die durch ein kleines Loch in der Seite des Reflektors gestochen wird. Diese Prozedur wird wiederholt, bis die gewünschten optischen Eigenschaften des emittierten Lichts erreicht sind. In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird das Wellenlängenumwandlungselement 3 aufgenommen und ein bisschen näher zu der anderen Ausnehmung nach und nach angeordnet, bis die gewünschten optischen Eigenschaften des emittierten Lichts erreicht sind. In einer anderen Ausführungsform wird das Wellenlängenumwandlungselement 3 in den optischen Weg des Lichts, das von der inhomogenen Lichtquelle 2 emittiert wird, eingesetzt, jedoch noch nicht auf der inhomogenen Lichtquelle angeordnet. Durch Computersteuerung wird das Wellenlängenumwandlungselement 3 entsprechend ausgerichtet und schließlich auf der Ausnehmung 27 des Reflektors 4a angeordnet. Auf diese Weise wird das Wellenlängenumwandlungselement 3 nur einmal angeordnet. In dieser endgültigen optimalen Position wird das Wellenlängenumwandlungselement 3 an dem Gehäuse 4 befestigt. Dieses kann entweder durch Verkleben, oder, wie in 23 gezeigt, mit einem Montiergerät 26 geschehen, das weiterhin sicherstellt, dass nur Licht aus dem gewünschten Teil des Wellenlängenumwandlungselements in Lateralrichtung von der lichtemittierenden Vorrichtung 1 emittiert wird.
  • Die Ausführungsform ermöglicht sowohl die Erhöhung als auch die Verringerung der Farbtemperatur in Beziehung zu den ersten gemessenen optischen Eigenschaften, ohne die Änderung der Menge des Wellenlängenumwandlungsmaterials. Es ist nur der Anteil der mindestens zwei verschiedenen lichtemittierenden verschiedenen Materialien, die vom Licht einer inhomogenen Lichtquelle belichtet werden, der verändert wird. Auf diese Weise, wie im Fall der in dieser Erfindung angegebenen Ausführungsformen, ist keine Nachbehandlung der Wellenlängenumwandlungszusammensetzung nötig.
  • Beispielsweise kann man unter Anwendung der Nadeltechnik mit einem höheren Anteil des ersten lumineszenten Materials beginnen, das beispielsweise eine höhere Emissionswellenlänge aufweist und die Menge dieses lumineszenten Materials in Beziehung zum zweiten lumineszenten Material verringern, das eine niedrigere Emissionswellenlänge aufweist, oder umgekehrt durch Verschieben des Wellenlängenumwandlungselements. In diesem Fall kann die Farbtemperatur des von der LED emittierten Lichts nach und nach verringert oder erhöht werden, bis die gewünschte Farbtemperatur erreicht ist.
  • Es wird hier festgestellt, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen eingeschränkt ist, sondern jede lichtemittierende Vorrichtung umfasst, die auf der allgemeinen Idee basiert, eine inhomogene Lichtquelle und ein Wellenlängenumwandlungselement mit einer inhomogenen Verteilung von mindestens einem lumineszenten Material zur Verfügung zu stellen.
  • Nach dem Zusammenbau der lichtemittierenden Vorrichtung 1 kann man das weiße Licht zusätzlich unter Verwendung von Diffuserteilchen, die in das Wellenlängenumwandlungselement 3 gegeben worden wird, oder Diffuserplatten, die in Richtung des von der lichtemittierenden Vorrichtung emittierten Lichts angeordnet sind, homogenisieren. In einer anderen Ausführungsform ist das Wellenlängenumwandlungselement nicht auf einem Reflektor 4a befestigt, sondern auf einer anderen Form eines Gehäuses, das die in homogene Lichtquelle umgibt, beispielsweise ein Rahmen.
  • Das Wellenlängenumwandlungselement 3 kann direkt an der inhomogenen Lichtquelle 2 befestigt sein oder an einem Gehäuse 4, das die inhomogene Lichtquelle 2 umgibt, oder es kann in einiger Entfernung von der inhomogenen Lichtquelle 2 in Richtung des von der inhomogenen Lichtquelle 2 emittierten Lichts angeordnet sein. In einer Ausführungsform können zusätzliche Schichten, die weiterhin die Lichtintensitätsänderungen zwischen den strukturierten und den nicht strukturierten Flächen erhöhen, zwischen der inhomogenen Lichtquelle 2 und dem Wellenlängenumwandlungselement 3 angeordnet sein. Andernfalls kann eine kleine Luftlücke zwischen dem Wellenlängenumwandlungselement 3 und der inhomogenen Lichtquelle 2 vorgesehen sein.
  • Mit Bezug auf die 24 wird im Folgenden das Verfahren zur Bereitstellung einer lichtemittierenden Vorrichtung 1 mit vordefinierten optischen Eigenschaften des emittierten Lichts erklärt.
  • Das Verfahren beginnt in Stufe S0. In Stufe S1 wird die inhomogene Lichtquelle 2 sowie das Wellenlängenumwandlungselement 3, das eine inhomogene Verteilung von mindestens einem lumineszenten Material umfasst, bereitgestellt. In der nächsten Stufe S2 werden die inhomogene Lichtquelle 2 und das Wellenlängenumwandlungselement 3 in Beziehung zueinander in einer ersten Position positioniert. In der nächsten Stufe S3 werden die optischen Eigenschaften des von der lichtemittierenden Vorrichtung 1 emittierten Lichts in der vorliegenden Position gemessen.
  • Wie bereits erklärt worden ist, gibt es zur Bestimmung der optimalen Position der inhomogenen Lichtquelle 2 und des Wellenlängenumwandlungselements 3 in Beziehung zueinander zwei Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit ist in Stufe S4 gezeigt, wo die optimale Position, beispielsweise gestützt durch einen Computer, auf der Basis der in Stufe S3 durchgeführten Messung berechnet wird.
  • Gemäß einer anderen Möglichkeit wird die Position des Wellenlängenumwandlungselements 3 in Beziehung zur inhomogenen Lichtquelle 2 in Stufe S5 verändert, und in der nächsten Stufe S6 werden die optischen Eigenschaften in der geänderten Position wieder gemessen. In Stufe S7 wird bestimmt, ob genug Positionen gemessen worden sind. Wenn dieses nicht der Fall ist, geht das Verfahren zurück zur Stufe S5, wo wieder die Position verändert wird. Andernfalls wird in Stufe S8 aus allen Positionen und entsprechenden Messungen die optimale Position auf der Basis der Messungen nachgewiesen. In jedem Fall fährt dann das Verfahren mit Stufe S9 fort, wo die inhomogene Lichtquelle 2 und das Wellenlängenumwandlungselement in dieser optimalen Position befestigt werden. Das Verfahren endet in Stufe S10.
  • In der vorliegenden Erfindung sind eine Vielzahl von Ausführungsformen beschrieben worden. Es wird festgestellt, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die beschriebenen Ausführungsformen beschränkt ist, sondern dass alle Merkmale, Komponenten, Eigenschaften oder Funktionen von einer oder mehreren Ausführungsformen ebenfalls innerhalb einer anderen Ausführungsform, falls geeignet, angewendet werden können.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - US 7256057 B2 [0005]
    • - US 2006/0258028 A1 [0007]
    • - US 7250715 B2 [0009]

Claims (24)

  1. Lichtemittierende Vorrichtung (1), die eine inhomogene Lichtquelle (2) aufweist, die mindestens eine monochromatische lichtemittierende Diode LED umfasst und ein Wellenlängenumwandlungselement (3), das in Richtung des Lichts, das von der inhomogenen Lichtquelle emittiert wird, angeordnet ist, wobei das Wellenlängenumwandlungselement (3) eine inhomogene Verteilung von mindestens einem lumineszierenden Material aufweist, wobei die inhomogene Lichtquelle (2) und das Wellenlängenumwandlungselement (3) in Beziehung zueinander in der Weise positioniert sind, dass vordefinierte optische Eigenschaften des Lichts, das von der lichtemittierenden Vorrichtung (1) emittiert wird, erreicht werden.
  2. Lichtemittierende Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, worin die inhomogene Lichtquelle (2) eine monochromatische LED mit einer mindestens teilweise texturierten Schicht umfasst, so dass mindestens zwei Oberflächenbereiche (A, B, C, D) der monochromatischen LED verschiedene Lichtemissionseigenschaften aufweisen.
  3. Lichtemittierende Vorrichtung (1) nach Anspruch 2, worin die texturierte Schicht eine periodische Struktur aufweist.
  4. Lichtemittierende Vorrichtung (1) nach Anspruch 2, worin die texturierte Schicht eine nicht periodische Struktur aufweist.
  5. Lichtemittierende Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, worin die inhomogene Lichtquelle (2) mindestens zwei monochromatische LEDs (24, 25) mit verschiedenen Lichtemissionseigenschaften umfasst.
  6. Lichtemittierende Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, worin die inhomogene Lichtquelle (2) mindestens eine monochromatische LED umfasst, wobei die LED ein darauf aufgebrachtes Material aufweist, das mindestens zwei Bereiche mit verschiedenen Lichttransmissionseigenschaften aufweist.
  7. Lichtemittierende Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, worin das Wellenlängenumwandlungselement (3) mindestens zwei Bereiche (3a, 3b, 3c) umfasst, wobei jeder Bereich (3a, 3b, 3c) eine verschiedene Menge des gleichen lumineszenten Materials aufweist.
  8. Lichtemittierende Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, worin das Wellenlängenumwandlungselement (3) ein lumineszierendes Material umfasst, dessen Menge sich allmählich von einer Seite des Wellenlängenumwandlungselements (3) zur anderen Seite erhöht.
  9. Lichtemittierende Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, worin das Wellenlängenumwandlungselement (3) mindestens zwei Bereiche (3a, 3b, 3c) umfasst, wobei jeder Bereich (3a, 3b, 3c) ein verschiedenes lumineszentes Material umfasst.
  10. Lichtemittierende Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, worin das Wellenlängenumwandlungselement (3) mindestens zwei Bereiche (3a, 3b, 3c) umfasst, wobei jeder Bereich (3a, 3b, 3c) verschiedene Mischungen von mindestens zwei lumineszenten Materialien aufweist.
  11. Lichtemittierende Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, worin das Wellenlängenumwandlungselement (3) mindestens zwei Schichten (31, 32) umfasst, wobei jede Schicht (31, 32) ein verschiedenes lumineszentes Material umfasst, wobei das Verhältnis der Schichtdicken entlang des Wellenlängenumwandlungselements (3) variiert.
  12. Lichtemittierende Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, worin das mindestens eine lumineszente Material in einer mindestens teilweise transparenten Mischung eingebettet ist.
  13. Lichtemittierende Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, worin das mindestens eine lumineszente Material eine Keramik bildet.
  14. Lichtemittierende Vorrichtung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, worin das Wellenlängenumwandlungselement (3) die Form einer Platte oder die Form einer Tasse aufweist.
  15. Lichtemittierende Vorrichtung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die inhomogene Lichtquelle (2) in einem Gehäuse (4) montiert ist und worin das Wellenlängenumwandlungselement (3) auf dem Gehäuse (4) angeordnet ist.
  16. Lichtemittierende Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, worin das lumineszente Material ein anorganischer Leuchtstoff oder ein organisches Material ist.
  17. Lichtemittierende Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, worin das lumineszente Material ein Material aus einer der Klassen Leuchtstoffe vom YAP-Typ, Leuchtstoffe vom BOSE-Typ oder Leuchtstoffe vom Nitrid-Typ mit einer spezifischen stöchiometrischen Zusammensetzung ist oder worin das lumineszente Material eine Kombination aus mindestens zwei Materialien der Klassen Leuchtstoffe vom YAP-Typ, Leuchtstoffe vom BOSE-Typ oder Leuchtstoffe vom Nitrid-Typ ist.
  18. Lichtemittierende Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 17, worin das lumineszente Material in Form von Nanokristallen vorliegt.
  19. Lichtemittierende Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 18, worin die lichtemittierende Vorrichtung (1) weiterhin eine darauf angeordnete Diffuserplatte zur Homogenisierung des Lichts, das von der lichtemittierenden Vorrichtung (1) emittiert wird, umfasst.
  20. Verfahren zur Bereitstellung einer lichtemittierenden Vorrichtung (1) mit vordefinierten optischen Eigenschaften des emittierten Lichts, wobei die lichtemittierende Vorrichtung (1) eine inhomogene Lichtquelle (2), die mindestens eine monochromatisches Licht emittierende Diode LED umfasst, und ein Wellenlängenumwandlungselement (3), das in Richtung des Lichts, das von der inhomogene Lichtquelle (2) emittiert wird, angeordnet ist, aufweist, wobei das Wellenlängenumwandlungselement (3) eine inhomogene Verteilung von mindestens einem lumineszenten Material umfasst, wobei das Verfahren die Stufen aufweist: Bestimmen (S4, S5, S6, S7, S8) der optimalen Position der inhomogenen Lichtquelle (2) und des Wellenlängenumwandlungselements (3) in Beziehung zueinander, so dass vordefinierte optische Eigenschaften des Lichts, das von der lichtemittierenden Vorrichtung (1) emittiert wird, erreicht werden und Befestigen (S9) der inhomogenen Lichtquelle (2) und des Wellenlängenumwandlungselements (3) in Beziehung zueinander in dieser optimalen Position.
  21. Verfahren nach Anspruch 20, worin die Stufe des Bestimmens die Positionierung (S2) der inhomogenen Lichtquelle (2) und des Wellenlängenumwandlungselements (3) in Beziehung zueinander in einer ersten Position, das Messen (S3) der optischen Eigenschaften des Lichts, das von der lichtemittierenden Vorrichtung (1) emittiert wird und das Berechnen (S4) der optimalen Position auf der Basis der gemessenen optischen Eigenschaften umfasst.
  22. Verfahren nach Anspruch 20, worin die Stufe des Bestimmens die Positionierung (S2) der inhomogenen Lichtquelle (2) und des Wellenlängenumwandlungselements (3) in Beziehung zueinander in einer ersten Position, das Messen (S3) der optischen Eigenschaften des Lichts, das von der lichtemittierenden Vorrichtung (1) emittiert wird, die mindestens einmalige Änderung (S4) der Position und das Messen der Eigenschafen für jede Position und den Nachweis (S8) der optimalen Position mit vordefinierten optischen Eigenschaften umfasst.
  23. Verfahren nach Anspruch 22, worin die Stufe der Änderung der Position die Stufe umfasst, bei der das Wellenlängenumwandlungselement (3) um eine Achse, die senkrecht zur inhomogenen Lichtquelle (2) ist, gedreht wird und/oder das Wellenlängenumwandlungselement (3) entlang einer Ebene, die parallel zur inhomogenen Lichtquelle (2) ist, verschoben wird.
  24. Inhomogene Lichtquelle (2), die eine lichtemittierende Diode LED zum Emittieren von Licht aufweist, worin mindestens eine Schicht der LED in der Weise strukturiert ist, dass die Lichtintensität des emittierten Lichts in mindestens zwei Flächen der LED verschieden ist.
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