-
Hintergrund der Erfindung
-
Technischer Bereich
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Steckverbinder mit
einem Verriegelungsarm.
-
Hintergrund der Erfindung
-
10 zeigt
einen Steckverbinder aus dem Stand der Technik (siehe z. B.
JP-A-2003-45567 ).
Ein Steckverbinder wie in
10 enthält
ein erstes Steckergehäuse
101 und ein zweites
Steckergehäuse
102, die miteinander verbunden
sind. Das erste Steckergehäuse
101 ist mit einem
Verriegelungsarm
103 versehen und außerdem ist
das zweite Steckergehäuse
102 mit einem Verriegelungsvorsprung
104 versehen,
der mit dem Verriegelungsarm
103 verriegelt wird.
-
Wenn
das erste Steckergehäuse 101 von dem zweiten Steckergehäuse 102 getrennt
wird, wird ein Betätigungsabschnitt 105 des Verriegelungsarms 103 heruntergedrückt.
Dadurch wird ein Verriegelungsabschnitt 107, der auf der
Seite gegenüber dem Verriegelungsarm 103 vorgesehen
ist, mittels eines mittleren Drehpunktabschnitts 106 nach
oben gehoben und ein Ineinandereingreifen des Verriegelungsabschnitts 107 und
des Verriegelungsvorsprungs 104 wird aufgehoben. Das erste
Steckergehäuse 101 wird in diesem Zustand von
dem zweiten Steckergehäuse 102 getrennt.
-
In
dem aus
JP-A-2003-45567 bekannten Steckverbinder
ist die Richtung des Herunterdrückens des Betätigungsabschnitts
des Verriegelungsarms und die Richtung, in der das erste Steckergehäuse
von dem zweiten Steckergehäuse getrennt werden, im Wesentlichen
senkrecht zueinander. Der Vorgang des Trennens des ersten Steckergehäuses von
dem zweiten Steckergehäuse während der Betätigungsabschnitt
nach unten gedrückt wird, stellt daher eine Belastung für
den Bediener dar.
-
Zusammenfassung der Erfindung
-
Die
Erfindung wurde in Anbetracht der oben beschriebenen Situation ausgeführt.
Es ist ein Ziel der Erfindung, einen Steckverbinder anzugeben, der in
der Lage ist, die Belastung eines Bedieners beim Verbinden und Trennen
der beiden Steckergehäuse zu erleichtern.
-
Das
obige Ziel wird mit Steckverbindern mit dem weiter unten beschriebenen
Aufbau erreicht.
-
Gemäß einem
Aspekt der Erfindung wird ein Steckverbinder angegeben, der umfasst:
ein erstes Steckergehäuse; ein zweites Steckergehäuse,
das mit dem ersten Steckergehäuse verbunden werden soll;
einen auf dem ersten Steckergehäuse vorgesehenen Verriegelungsarm;
einen auf dem zweiten Steckergehäuse vorgesehenen Verriegelungsvorsprung,
der mit dem Verriegelungsarm zu verriegeln ist; und einen auf dem
Verriegelungsarm vorgesehenen Betätigungsabschnitt, der
betätigt wird, um eine Verriegelung des Verriegelungsarms
mit dem Verriegelungsvorsprung aufzuheben; wobei, wenn eine Kraft
auf den Betätigungsabschnitt ausgeübt wird, um
die Verriegelung des Verriegelungsarms mit dem Verriegelungsvorsprung
aufzuheben, ein Teil dieser Kraft in einer Trennungsrichtung des
ersten Steckergehäuses von dem zweiten Steckergehäuse
angewendet wird.
-
Außerdem
kann der Verriegelungsarm ein Basisende enthalten, das auf einer
Oberfläche des ersten Steckergehäuse befestigt
ist, und ein freies Ende, das sich von dem Basisende in Richtung
einer Verbindungsrichtung des ersten Steckergehäuses zu dem
zweiten Steckergehäuse erstreckt, wobei der Betätigungsabschnitt
in einer dem Basisende gegenüberliegenden Position mit
dem freien Ende zusammenhängt, und der Verriegelungsarm,
wenn die Verriegelung des Verriegelungsarms mit dem Verriegelungsvorsprung
aufgehoben wird, in einer Trennungsrichtung weg von der Oberfläche
des ersten Steckergehäuses gebogen werden kann, so dass sich
der Drehpunkt am Basisende befindet.
-
Außerdem
kann das erste Steckergehäuse einen ersten Begrenzungsabschnitt
zur Begrenzung einer übermäßigen Biegung
des Verriegelungsarms in der Trennungsrichtung enthalten.
-
Außerdem
kann das erste Steckergehäuse ein Paar von Schutzwänden
entlang gegenüberliegender Seiten des Verriegelungsarms
enthalten und der erste Begrenzungsabschnitt kann ein Verbindungsabschnitt
sein, der zwischen das Paar von Schutzwänden gehängt
ist.
-
Außerdem
kann das erste Steckergehäuse einen zweiten Begrenzungsabschnitt
enthalten, um eine Biegung des Verriegelungsarms in Richtung der Oberfläche
des ersten Steckergehäuses zu begrenzen.
-
Außerdem
kann das erste Steckergehäuse ein Paar von Schutzwänden
entlang gegenüberliegender Seiten des Verriegelungsarms
enthalten, und der zweite Begrenzungsabschnitt kann ein Vorsprung
sein, der auf einer gegenüberliegenden Oberfläche
von jeder der Schutzwände vorgesehen ist.
-
Außerdem
kann der Verriegelungsvorsprung eine geneigte Oberfläche
habe, die mit dem Verriegelungsarm in einem verriegelten Zustand
des ersten Steckergehäuses mit dem zweiten Steckergehäuse in
Berührung steht, und die geneigte Oberfläche neigt sich
in Richtung der Verbindungsrichtung des ersten Steckergehäuses
und des zweiten Steckergehäuses weg von der Oberfläche
des ersten Steckergehäuses.
-
Außerdem
kann das zweite Steckergehäuse einen Führungssteg
enthalten, der sich in der Verbindungsrichtung mit dem ersten Steckergehäuse
erstreckt, wobei der Verriegelungsarm einen Schlitz aufweist, der
sich in der Verbindungsrichtung erstreckt, so dass der Führungssteg
in den Schlitz in der Verbindungsrichtung eingeführt wird,
wenn das erste Steckergehäuse mit dem zweiten Steckergehäuse
verbunden wird, und der Verriegelungsabschnitt ist nahe an einer
Seite des Führungsstegs angeordnet.
-
Außerdem
kann entweder das erste oder das zweite Steckergehäuse
einen männlichen Einpassabschnitt und das jeweils andere
einen weiblichen Einpassabschnitt, der mit dem männlichen
Einpassabschnitt zusammenzustecken ist, enthalten, wobei der männliche
Einpassabschnitt einen konischen Führungsvorsprung an einem
Ende, der sich in Richtung des anderen Steckergehäuses
erstreckt, enthält.
-
Außerdem
kann der Steckverbinder des Weiteren einen Fronthalter enthalten,
der einen in dem männlichen Einpassabschnitt enthaltenen
Anschluss hält, wobei der Fronthalter provisorisch an einem
vorderen Ende des männlichen Einpassabschnitts befestigt
ist, und wobei der Führungsvorsprung mit dem provisorisch
befestigten Fronthalter zusammenpasst und eine Bewegung des Fronthalters
in Befestigungsrichtung des ersten und des zweiten Steckergehäuses
führt.
-
Gemäß der
obigen Konfiguration wird ein Teil einer Kraft, die auf dem Betätigungsabschnitt
des Verriegelungsarms beim Aufheben des Ineinandereingreifens des
Verriegelungsarms und des Verriegelungsvorsprungs ausgeübt
wird, in einer Trennungsrichtung des ersten Steckergehäuses
von dem zweiten Steckergehäuse wirksam. Dadurch wird das Trennen
der beiden Steckergehäuse erleichtert.
-
Gemäß der
obigen Konfiguration kann ein Teil der Kraft, die auf den Betätigungsabschnitt
des Verriegelungsarms beim Aufheben des Ineinandereingreifens des
Verriegelungsarms und des Verriegelungsvorsprungs ausgeübt
wird, in der Trennungsrichtung des ersten Steckergehäuses
von dem zweiten Steckergehäuse wirksam werden.
-
Gemäß der
obigen Konfiguration wird eine übermäßig
große Biegung des Verriegelungsarms beim Aufheben des Ineinandereingreifens
des Verriegelungsarms und des Verriegelungsvorsprungs durch den
ersten Begrenzungsabschnitt begrenzt. Dadurch kann eine Zerstörung
des Verriegelungsarms verhindert werden und außerdem kann
eine Verringerung einer Verriegelungsvorsprungshaltekraft verhindert
werden, indem eine plastische Verformung des Verriegelungsarms verhindert
wird.
-
Gemäß der
obigen Konfiguration kann eine übermäßig
starke Biegung des Verriegelungsarms beim Aufheben des Ineinandereingreifens
des Verriegelungsarms und des Verriegelungsvorsprungs begrenzt werden.
Außerdem kann durch das Paar der Schutzwände verhindert
werden, dass der Verriegelungsarm durch eine äußere
Kraft betätigt wird. Dadurch kann eine Zerstörung
des Verriegelungsarms gründlich verhindert werden und es
kann verhindert werden, dass das Ineinandereingreifen des Verriegelungsarms
und des Verriegelungsvorsprungs unbeabsichtigt aufgehoben wird.
-
Gemäß der
obigen Konfiguration wird eine Biegung des Verriegelungsarms in
einer Richtung, in der der Betätigungsabschnitt an das
erste Steckergehäuse herangeführt wird, durch
den zweiten Begrenzungsabschnitt begrenzt. Dadurch kann die Verbindung
der beiden Steckergehäuse erleichtert werden, indem ein
Zusammenstoß des Verriegelungsarms und des zweiten Steckergehäuses
verhindert wird.
-
Gemäß der
obigen Konfiguration kann die Biegung des Verriegelungsarms in der
Richtung, in der der Betätigungsabschnitt an das erste
Steckergehäuse herangeführt wird, durch den zweiten
Begrenzungsabschnitt begrenzt werden. Außerdem kann durch
das Paar der Schutzwände verhindert werden, dass der Verriegelungsarm
durch eine äußere Kraft betätigt wird.
Dadurch kann die Zerstörung des Verriegelungsarms gründlich
verhindert werden und es kann verhindert werden, dass das Ineinandergreifen des
Verriegelungsarms und des Verriegelungsvorsprungs unbeabsichtigt
aufgehoben wird.
-
Gemäß der
obigen Konfiguration ist der Verriegelungsarm fest mit dem Verriegelungsvorsprung verriegelt.
Dadurch kann die Verbindung der beiden Steckergehäuse erleichtert
werden. Außerdem kehrt der Verriegelungsarm nicht mehr
in eine verbundene Position mit der geneigten Oberfläche
zurück, sobald die geneigte Oberfläche des Verriegelungsvorsprungs
von dem Verriegelungsarm bei der Aufhebung des Ineinandergreifens
des Verriegelungsarms und des Verriegelungsvorsprungs getrennt ist.
Dadurch wird das Trennen der beiden Steckergehäuse erleichtert.
-
Gemäß der
obigen Konfiguration kann das Verbinden der beiden Steckergehäuse
durch den Verriegelungsarm geführt werden und es ist nicht
erforderlich, einen separaten Eingreifabschnitt zur Führung
der Verbindung des ersten Steckergehäuses und des zweiten
Steckergehäuses vorzusehen. Außerdem wird die
Verformung des Verriegelungsarms durch den Führungssteg
begrenzt, wobei der Verriegelungsvorsprung auf dem Seitenabschnitt
des Führungsstegs vorgesehen ist, wodurch das Ineinandereingreifen
des Verriegelungsarms und des Verriegelungsvorsprungs sicher ausgeführt
werden kann.
-
Gemäß der
obigen Konfiguration wird der konische Führungsvorsprung
mit dem weiblichen Einpassungsabschnitt vor der Endfläche
des männlichen Einpassungsabschnitts in Kontakt gebracht
und ein Zusammenstoßen der Endfläche des männlichen Einpassungsabschnitts
und des weiblichen Einpassungsabschnitts verhindert. Dadurch wird
die Einpassung des männlichen Einpassungsabschnitts und des
weiblichen Einpassungsabschnitts reibungslos ausgeführt
und das Verbinden der beiden Steckergehäuse wird erleichtert.
-
Gemäß der
obigen Konfiguration kann ein Klappern des Fronthalters, der an
dem männlichen Einpassungsabschnitt geheftet ist, verhindert
werden.
-
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
-
Die
obigen Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden
verdeutlicht durch eine detaillierte Beschreibung bevorzugter beispielhafter
Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die begleitenden
Zeichnungen, in denen die gleichen Bezugszeichen gleiche oder einander
entsprechende Bauteile in den verschiedenen Ansichten bezeichnen,
und in denen:
-
1 eine
perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines Steckergehäuses
der Erfindung ist;
-
2 eine
perspektivische Ansicht eines ersten Steckergehäuses ist;
-
3 eine
Frontansicht des ersten Steckergehäuses ist;
-
4 eine
Schnittzeichnung des ersten Steckergehäuses ist;
-
5 eine
Schnittzeichnung eines zweiten Steckergehäuses ist;
-
6 eine
Schnittzeichnung zur Erläuterung des Vorgangs des Verbindens
des ersten Steckergehäuses mit dem zweiten Steckergehäuse
ist;
-
7 eine
vergrößerte Schnittzeichnung ist, die den in 6 durch
den Kreis VII umgrenzten Bereich vergrößert darstellt;
-
8 eine
Schnittzeichnung zur Erläuterung eines Vorgangs des Verbindens
des ersten Steckergehäuses mit dem zweiten Steckergehäuse
ist;
-
9A, 9B und 9C Schnittzeichnungen
darstellen zur Erläuterung des Vorgangs des Trennens des
ersten Steckergehäuses von dem zweiten Steckergehäuse;
und
-
10 eine
Schnittzeichnung eines herkömmlichen Steckverbinders ist.
-
Detaillierte Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
-
Eine
bevorzugte Ausführungsform eines Steckverbinders der Erfindung
wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Detail
beschrieben.
-
1 ist
eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines
Steckverbinders der Erfindung, 2 ist eine
perspektivische Ansicht eines ersten Steckergehäuses, 3 ist
eine Frontansicht des ersten Steckergehäuses, 4 ist
eine Schnittzeichnung des ersten Steckergehäuses, 5 ist eine
Schnittzeichnung eines zweiten Steckergehäuses, 6 ist
eine Schnittzeichnung zur Erläuterung des Vorgangs des
Verbindens des ersten Steckergehäuses mit dem zweiten Steckergehäuse, 7 ist eine
vergrößerte Schnittzeichnung, die den in 6 durch
den Kreis VII umgrenzten Bereich vergrößert darstellt, 8 ist
eine Schnittzeichnung zur Erläuterung des Vorgangs des
Verbindens des ersten Ste ckergehäuses mit dem zweiten Steckergehäuse,
und 9A, 9B, 9C stellen
Schnittzeichnungen zur Erläuterung des Vorgangs des Trennens
des ersten Steckergehäuses von dem zweiten Steckergehäuse
dar.
-
Wie
in 1 gezeigt, enthält ein Steckverbinder 1 der
Ausführungsform ein erstes Steckergehäuse 2 und
ein zweites Steckergehäuse 3, die miteinander
verbunden sind, einen Verriegelungsarm 4, der an dem ersten
Steckergehäuse 2 vorgesehen ist, und einen Verriegelungsvorsprung 5,
der an dem zweiten Steckergehäuse 3 vorgesehen
ist und durch den Verriegelungsarm 4 verriegelt wird. Außerdem wird
in der folgenden Erläuterung im Zusammenhang mit dem ersten
Steckergehäuse 2 und dem zweiten Steckergehäuse 3 beim
Verbinden mit einem Steckergehäuse auf einer gegenüberliegenden
Seite die Seite, die zu dem Steckergehäuse auf der Gegenseite
gerichtet ist, als Frontseite bezeichnet, und eine diesbezüglich
gegenüberliegende Seite als Rückseite bezeichnet.
-
Bezug
nehmend auf 5 enthält das zweite
Steckergehäuse 3 einen Anschlusshalteabschnitt 11 zum
Halten einer Mehrzahl von Anschlüssen 10. Der
Anschluss 10 ist von der Rückseite des Anschlusshalteabschnitts 11 in
den Anschlusshalteabschnitt 11 eingeführt und
lässt einen vorderen Endabschnitt davon aus einer Endfläche
auf der Frontseite des Anschlusshalteabschnitts 11 herausragen. Außerdem
enthält das zweite Steckergehäuse 3 einen
Haubenabschnitt (Einpassungsabschnitt auf weiblicher Seite) 12,
der die vorderen Endabschnitte der Mehrzahl der Anschlüsse 10,
die aus der Endfläche auf der Frontseite des Anschlusshalteabschnitts 11 herausragen,
umschließt.
-
Wie
in 1 bis 4 dargestellt ist, enthält das
erste Steckergehäuse 2 einen Anschlusseinfügeabschnitt
(Muffenabschnitt auf der männlichen Seite) 21 zur
Einfügung einer Mehrzahl von Anschlüssen 20,
und einen Haubenabschnitt 22, der einen die Anschlüsse
enthaltenden Abschnitt 45 umgibt, und dabei einen Spalt
von einer äußeren Umgebung des die Anschlüsse
enthaltenden Abschnitts 45, der eine Mehrzahl von Anschlüsse
enthaltenden Kammern 23 enthält, durchgehend zu
dem Anschlusseinfügeabschnitt 21 dazwischenstellt.
-
Der
Anschluss enthaltende Abschnitt 45 ist mit der Mehrzahl
der Anschluss enthaltenden Kammern 23 so ausgebildet, dass
er den Anschluss enthaltenden Abschnitt 45 von einer Rückseite
zu einer Frontseite durchdringt. Die Anschlüsse 20 sind
von der Rückseite des Anschlusseinfügeabschnitts 21 in die
Anschluss enthaltenden Kammern 23 eingefügt und
in den Anschluss enthaltenden Kammern 23 enthalten. Die
Anschluss enthaltende Kammer 23 ist mit einem elastischen
Verriegelungsstück 24 ausgeformt, um den Anschluss 20 zu
verriegeln.
-
Das
elastische Verriegelungsstück 24 wird durch den
Anschlusseinfügeabschnitt 21 oder eine Deckenfläche
des Anschluss enthaltenden Abschnitts 45 an einem rückseitigen
Endabschnitt desselben gestützt, erstreckt sich zu einer
Frontseite des Anschluss enthaltenden Abschnitts 45 und
ist mit einem Verriegelungsabschnitt 25 an einen vorderen Endabschnitt
desselben ausgeformt. Zwischen dem Verriegelungsabschnitt 25 und
der Deckenfläche der Anschluss enthaltenden Kammer 23 ist
ein Abstand vorgesehen, und das elastische Verriegelungsstück 24 ist
so ausgeführt, dass es sich in einer Richtung biegt, in
der es sich der Deckenfläche der Anschluss enthaltenden
Kammer 23 annähert.
-
Eine
Oberseite des Anschluss 20, die der Deckenfläche
der Anschluss enthaltenden Kammer 23 gegenüberliegt,
ist mit einem verriegelten Aussparungsabschnitt 26 ausgebildet.
Der Anschluss 20 wird in die Anschluss enthaltende Kammer 23 unter Biegung
des elastischen Verriegelungsstücks 24 eingefügt.
Wenn der Anschluss 20 in den verriegelten Aussparungsabschnitt 26 eingefügt
ist, um auf einer Unterseite des Verriegelungsabschnitts 25 des
elastischen Verriegelungsstücks 24 angeordnet
zu sein, wird eine elastische Verformung des elastischen Verriegelungsstücks 24 zurückgenommen
und der Verriegelungsabschnitt 25 ist in den verriegelten
Aussparungsabschnitt 26 eingepasst. Dadurch wird der Anschluss 20 durch
das elastische Verriegelungsstück 24 verriegelt
und wird gehalten, damit er nicht aus der Anschluss enthaltenden
Kammer 23 herausgezogen wird.
-
Außerdem
enthält der Steckverbinder 1 der Ausführungsform
einen Fronthalter 6 zum Halten des Anschlusses 20,
der in der Anschluss enthaltenden Kammer 23 enthalten ist.
Der Fronthalter 6 ist auf einem vorderen Endabschnitt des
Anschluss enthaltenden Abschnitts 45 befestigt und erstreckt
sich zwischen der Deckenfläche der Anschluss enthaltenden Kammer 23 und
dem elastischen Verriegelungsstück 24. Nachdem
der Anschluss 20 in der Anschluss enthaltenden Kammer 23 untergebracht
ist, wird, wenn der Fronthalter 6 an dem vorderen Endabschnitt
des Anschluss enthaltenden Abschnitts 45 befestigt ist, das
elastische Verriegelungsstück 24 darin eingeschränkt,
sich in einer Richtung zu biegen, in der ein Ineinandereingreifen
des Verriegelungsabschnitts 25 und des verriegelten Aussparungsabschnitts 26 des Anschluss 20 aufgehoben
wird. Dadurch wird der Anschluss 20 festgehalten, so dass
er nicht aus der Anschluss enthaltenden Kammer 23 gezogen
wird.
-
Ein
Randabschnitt einer Endfläche auf der Frontseite des Anschluss
enthaltenden Abschnitts 45 ist mit zumindest einem Führungsvorsprung 27 ausgeformt,
der in einer Richtung hervorspringt, in der das erste Steckergehäuse 2 mit
dem zweiten Steckergehäuse 3 verbunden wird. Der
Randabschnitt der Endfläche wird vorzugsweise mit zwei
oder mehr Führungsvorsprüngen 27 mit
einem Abstand dazwischen ausgeformt, wobei zwei davon an einem oberen
Randabschnitt mit einem Abstand dazwischen wie dargestellt ausgeformt
werden. Außerdem ist ein Vorderseiteneckabschnitt des Führungsvorsprungs 27 abgeschrägt
und der Führungsvorsprung 27 ist in einer spitz
zulaufenden Form ausgebildet.
-
Wie
in den 6 und 7 dargestellt, ist der Anschluss
enthaltende Abschnitt 45 des ersten Steckergehäuses 2 innerhalb
des Haubenabschnitts 12 des zweiten Steckergehäuses 3 untergebracht, wenn
das erste Steckergehäuse 2 und das zweite Steckergehäuse 3 miteinander
verbunden sind. Der Haubenabschnitt 12 des zweiten Steckergehäuses 3 reicht
bis zwischen den Anschluss enthaltenden Abschnitt 45 und
den Haubenabschnitt 22 des ersten Steckergehäuses 2,
wobei er den Anschluss enthaltenden Abschnitt 45 des zweiten
Steckergehäuses 2 beinhaltet.
-
Bei
dieser Gelegenheit wird der Führungsvorsprung 27 mit
dem Haubenabschnitt 12 des zweiten Steckergehäuses
in Kontakt gebracht, und zwar vor der Endfläche auf der
Frontseite des Anschluss enthaltenden Anschluss 45 des
ersten Steckergehäuses 2. Dadurch wird ein Zusammenstoß der
Endflächen des Anschluss enthaltenden Abschnitts 45 und
des Haubenabschnitts 12 vermieden. Außerdem wird
durch die Formgebung des Führungsvorsprungs 27 in
abgeschrägter Form der Führungsvorsprung 27 und
der Anschluss enthaltende Abschnitt 45 in das Innere des
Haubenabschnitts 12 geführt. Dadurch kann das
Verbinden des Anschluss enthaltenden Abschnitts 45 mit
dem Haubenabschnitt 12 leicht ausgeführt werden.
-
Außerdem
ist der Fronthalter 6 durch den Frontabschnitt des Anschluss
enthaltenden Abschnitts 45 geheftet und wird durch den
Anschluss enthaltenden Abschnitt 45 gestützt,
so dass er in einer Verbindungsrichtung beweglich ist, bevor er
an dem Frontabschnitt des Anschluss enthaltenden Abschnitts 45 des
ersten Steckergehäuses 2 befestigt wird. An dem
Fronthalter 6 ist eine Nut 7 ausgeformt, die sich
in der Verbindungsrichtung erstreckt, und der Führungsvorsprung 27 greift
in die Nut 7 ein. Dadurch wird der Fronthalter 6 durch
den Führungsvorsprung 27 bei einer Bewegung in
Verbindungsrichtung geführt. Ein Klappern des Fronthalters 6,
der durch den Frontabschnitt des Anschluss enthaltenden Abschnitts 45 geheftet
ist, wird dadurch verhindert.
-
Wenn
das erste Steckergehäuse 2 und das zweite Steckergehäuse 3 miteinander
verbunden sind, wird der an dem zweiten Steckergehäuse 3 vorgesehene
Verriegelungsvorsprung 5 durch den am ersten Steckergehäuse 2 vorgesehenen
Verriegelungsarm 4 verriegelt. Dadurch sind das erste Steckergehäuse 2 und
das zweite Steckergehäuse 3 miteinander verriegelt,
so dass sie nicht voneinander getrennt werden können.
-
Wie
in den 1 bis 4 dargestellt ist, wird der
Verriegelungsarm 4 durch den Haubenabschnitt 22 an
dem Basisendabschnitt abgestützt. Außerdem erstreckt
sich der Verriegelungsarm 4 mit seinem freien Ende in Richtung
der Frontseite des ersten Steckergehäuses 2, in
anderen Worten in einer Richtung, in der er an dem zweiten Steckergehäuse 3 befestigt
ist.
-
Ein
Abschnitt des Haubenabschnitts 22 des ersten Steckergehäuses 2,
der an einer Stelle der Überlappung mit dem Verriegelungsarm 4 vorgesehen
ist, ist eingekerbt und der Anschluss enthaltende Abschnitt 45 des
ersten Steckergehäuses 2 ist durch den eingekerbten
Abschnitt 28 freigelegt. Außerdem ist ein Spalt,
in den der Haubenabschnitt 12 des zweiten Steckergehäuses 3 eindringen
kann, zwischen dem Verriegelungsarm 4 und dem freigelegten
Anschluss enthaltenden Abschnitt 45 angebracht.
-
An
einem Frontabschnitt des Verriegelungsarms 4 ist ein Betätigungsabschnitt 40 angeformt,
der betätigt wird, wenn ein Ineinandereingreifen mit dem Verriegelungsvorsprung 5 aufgehoben
wird. Außerdem ist an dem Verriegelungsarm 4 ein
Schlitz 41 angeformt, der sich von einem Frontende zu einer
Basisendseite eines Zentralabschnitts in Querrichtung erstreckt.
Außerdem sind jeweils an beiden Seitenrandabschnitten des
Schlitzes 41 Verriegelungsabschnitte 42 ausgeformt.
-
Wie
in 5 dargestellt, ist der Verriegelungsvorsprung
an einem Abschnitt des Haubenabschnitts 12 des zweiten
Steckergehäuses 3 vorgesehen, der zwischen den
Verriegelungsarm 4 und den Anschluss enthaltenden Abschnitt 45 eindringt.
Außerdem ist der Abschnitt mit einer Führungsrippe 13 versehen,
die sich in Richtung der Verbindung des ersten Steckergehäuses 2 mit
dem zweiten Steckergehäuse 3 erstreckt. Ein Paar
der Verriegelungsvorsprünge 5 sind so vorgesehen,
dass sie die Führungsrippe 13 in die Mitte nehmen
und sich direkt an die Seitenabschnitte der Führungsrippe 13 anschließen.
-
Eine
frontseitige Oberfläche des Verriegelungsvorsprungs 5 ist
in Richtung des Basisendes des zweiten Steckergehäuses
von einer Unterseite zu einer Oberseite geneigt, so dass der Verriegelungsarm 4 sich
leicht mit dem Verriegelungsvorsprung 5 verriegeln kann.
Eine basisseitige Oberfläche des Verriegelungsvorsprungs 5 ist
leicht in Richtung der Basisseite von einer Unterseite zu einer Oberseite
geneigt, so dass der Verriegelungsarm 4 nicht in eine Befestigungsposition
zurückkehrt, sobald der Verriegelungsarm 4 mit
dem Verriegelungsvorsprung 5 entriegelt wird, wenn die
Verriegelung des ersten Steckergehäuses 2 mit
dem zweiten Steckergehäuse 3 aufgehoben wird.
-
Wenn
das erste Steckergehäuse 2 und das zweite Steckergehäuse 3 miteinander
verbunden werden, wird die Führungsrippe 13 des
zweiten Steckergehäuses 3 in einer Richtung vorgeschoben,
in der sie mit dem Schlitz 41 des Verriegelungsarms 4 verbunden
wird. Das bedeutet, dass das Verbinden des ersten Steckergehäuses 2 mit
dem zweiten Steckergehäuse 3 durch den Verriegelungsarm 4 geführt wird.
Es ist daher nicht notwendig, dass das zweite Steckergehäuse 2 und
das zweite Steckergehäuse 3 jeweils separat einen
Eingriffabschnitt zur Führung der Verbindung der beiden
Bauteile bereitstellt.
-
Ein
unterer Rand eines frontseitigen Öffnungsabschnitts des
Schlitzes 41 wird mit dem Verriegelungsvorsprung 5 in
Kontakt gebracht, und der Verriegelungsarm 4 wird elastisch
in eine Richtung weg von dem ersten Steckergehäuse 2 gebogen.
Bei dieser Gelegenheit ist ein oberer Randabschnitt der Führungsrippe 13 nach
wie vor innerhalb des Schlitzes 41 angeordnet und begrenzt
die Deformation des Verriegelungsarms 4. Dadurch wird z.
B. eine seitliche Abbiegung des Verriegelungsarms 4 verhindert. Außerdem
wird, selbst wenn der Verriegelungsarm 4 verlängert
wird, der Verriegelungsarm 4 nicht in seitlicher Richtung
abgebogen.
-
Außerdem
erholt sich der Verriegelungsarm 4 von der elastischen
Deformation, wenn der Verriegelungsabschnitt 42 des Verriegelungsarms 4 über den
Verriegelungsvorsprung 5 hinweggleitet. Demgemäß wird
der Verriegelungsvorsprung 5 durch den Verriegelungsabschnitt 42 des
Verriegelungsarms 4 verriegelt. Wie oben beschrieben wurde,
wird die Deformation des Verriegelungsarms 4 durch die
Führungsrippe 13 begrenzt, wobei der Verriegelungsvorsprung 5 mit
den Seitenabschnitten der Führungsrippe 13 zusammenhängend
vorgesehen ist, und daher das Ineinandereingreifen des Verriegelungsarms 4 und
des Verriegelungsvorsprungs 5 fest ausgeführt wird.
-
Wie
in den 3 und 8 gezeigt, enthält das
erste Steckergehäuse 2 einen zweiten Begrenzungsabschnitt 29,
um eine Biegung des Verriegelungsarms 4 in einer Richtung
zu begren zen, in der der Betätigungsabschnitt 40 des
Verriegelungsarms 4 sich dem ersten Steckergehäuse 2 annähert.
-
Bezug
nehmend auf 1 ist an dem ersten Steckergehäuse 2 außerdem
ein Paar von Schutzwänden 30 angeformt, die sich
entlang der beiden Seitenrandabschnitte des eingekerbten Abschnitts 28 des
Haubenabschnitts 22 erstrecken und so angeordnet sind,
dass sie den Verriegelungsarm 4 in die Mitte nehmen. Der
zweite Begrenzungsabschnitt 29 ist ein Paar von Vorsprüngen,
die jeweils an gegenüberliegenden Flächen der
Schutzwände 30 vorgesehen sind.
-
Dadurch,
dass der Verriegelungsarm 4 zwischen das Paar von Schutzwänden 30 gestellt
ist, wird verhindert, dass eine externe Kraft auf den Verriegelungsarm 4 ausgeübt
wird. Eine Zerstörung des Verriegelungsarms 4 wird
dadurch sicher verhindert und der Verriegelungsarm 4 und
der Verriegelungsvorsprung 5 können nicht aus
Versehen getrennt werden.
-
Der
Verriegelungsarm 4 enthält ein Paar von Kontaktabschnitten 43,
die so vorgesehen sind, dass sie die jeweiligen Vorsprünge 29 in
einer Auf- und Abbewegung überlappen. Wenn der Verriegelungsarm 4 im
Wesentlichen parallel zur Verbindungsrichtung ist, wird der Kontaktabschnitt 43 des
Verriegelungsarms 4 in Kontakt mit dem Vorsprung 29 gebracht oder
oberhalb des Vorsprungs 29 angeordnet, wobei ein schmaler
Spalt dazwischen bleibt.
-
Wenn
der Verriegelungsarm 4 in einer Richtung gebogen wird,
in der der Betätigungsabschnitt 40 sich dem zweiten
Steckergehäuse 2 ausgehend von einem Zustand,
in dem er im Wesentlichen parallel zur Verbindungsrichtung ist,
annähert, wird der Kontaktabschnitt 43 in Kontakt
mit dem Vorsprung 29 gebracht, und eine Biegung des Verriegelungsarms 4 wird
begrenzt. Dadurch wird ein Spalt zwischen dem Verriegelungsarm 4 und
dem Anschluss enthaltenden Abschnitt 45 des ersten Steckergehäuses 2 sichergestellt
und ein Zusammenstoßen des vorderen Endes des Verriegelungsarms 4 und
des zweiten Steckergehäuses 3 verhindert. Der
Vorgang des Verbindens des ersten Steckergehäuses 2 mit
dem zweiten Steckergehäuse 3 wird dadurch erleichtert.
-
Als
Nächstes wird unter Bezugnahme auf die 9A, 9B, 9C eine
Erläuterung des Vorgangs des Trennens des ersten Steckergehäuses 2 von
dem zweiten Steckergehäuse 3, nachdem das erste
Steckergehäuse 2 mit dem zweiten Steckergehäuse 3 verbunden
wurden, gegeben.
-
Zunächst
ist, wie in 9A gezeigt, der Verriegelungsvorsprung 5 durch
den Verriegelungsabschnitt 42 des Verriegelungsarms 4 verriegelt,
wenn das erste Steckergehäuse 2 und das zweite
Steckergehäuse 3 miteinander verbunden sind. Dadurch sind
das erste Steckergehäuse 2 und das zweite Steckergehäuse 3 verriegelt,
so dass sie nicht voneinander getrennt werden können.
-
Weiterhin
wird, wie in 9B gezeigt, das Ineinandereingreifen
des Verriegelungsabschnitts 42 des Verriegelungsarms 4 und
des Verriegelungsvorsprungs 5 durch eine Biegung des Verriegelungsarms 4 in
Richtung einer Trennung des Betätigungsabschnitts 40 von
dem Anschluss enthaltenden Abschnitt 45 des ersten Steckergehäuses 2 aufgehoben,
indem der Betätigungsabschnitt 40 betätigt
wird. Das bedeutet, dass, wenn der Betätigungsabschnitt 40 betätigt
wird, ein Drehpunkt sich an dem Basisendabschnitt des Verriegelungsarms 4 befindet.
Des Weiteren wird, wie in 9C gezeigt,
das erste Steckergehäuse 2 von dem zweiten Steckergehäuse 3 gelöst,
wobei das Ineinandereingreifen des Verriegelungsabschnitts 42 und
des Verriegelungsvorsprungs 5 aufgehoben wird.
-
Wie
in 9B gezeigt, wird dabei, wenn das Ineinandereingreifen
des Verriegelungsabschnitts 42 des Verriegelungsarms 4 und
des Verriegelungsvorsprungs 5 aufgehoben wird, der Betätigungsabschnitt 40 des
Verriegelungsarms 4 schräg nach oben in eine Richtung
gezogen, in der er sich der Richtung des Trennens des ersten Steckergehäuses 2 von
dem zweiten Steckergehäuse 3 nähert.
Das bedeutet, dass ein Teil der Kraft, die auf den Betätigungsabschnitt 40 ausgeübt
wird, in der Richtung des Trennens des ersten Steckergehäuses 2 von dem
zweiten Steckergehäuse 3 wirkt. Dadurch wird der
Vorgang des Trennens der beiden Steckergehäuse erleichtert.
-
Wie
außerdem in den 1 und 9B gezeigt
wird, enthält das erste Steckergehäuse 2 einen ersten
Begrenzungsabschnitt 44 zur Begrenzung einer übermäßig
großen Biegung des Verriegelungsarms 4 in Richtung
der Trennung des Betätigungsabschnitts 40 weg
von einer Oberfläche des Anschluss enthaltenden Abschnitts 45 des
ersten Steckergehäuses 2. Der erste Begrenzungsabschnitt 44 ist
ein Verbindungsstück, das zwischen einem Paar von Schutzwänden 30 des
ersten Steckergehäuses 2 aufgehängt ist
und den Verriegelungsarm 4 zwischen dem ersten Begrenzungsabschnitt 44 und
dem Anschluss enthaltenden Abschnitt 45 des ersten Steckergehäuses 2 in
die Mitte nimmt.
-
Wenn
die Biegung des Verriegelungsarms 4 in Richtung des Trennens
des Betätigungsabschnitts 40 weg von dem Anschluss
enthaltenden Abschnitt 45 des ersten Steckergehäuses 2 einen
vorbestimmten Wert annimmt, wird der Verriegelungsarm 4 mit dem
Verbindungsstück 44 in Kontakt gebracht. Eine übermäßig
große Biegung des Verriegelungsarms 4, wenn das
Ineinandereingreifen des Verriegelungsarms 4 und des Verriegelungsvorsprungs 5 aufgehoben
wird, wird daher dadurch begrenzt. Damit wird eine Zerstörung
des Verriegelungsarms 4 verhindert. Darüber hinaus
wird eine plastische Verformung des Verriegelungsarms 4 und
eine Reduktion der Verriegelungsvorsprungshaltekraft verhindert.
-
Wie
oben erläutert wurde, wird durch den Steckverbinder 1 der
Ausführungsform ein Teil der Kraft, die auf den Betätigungsabschnitt 40 des
Verriegelungsarms 4 beim Aufheben des Ineinandereingreifens
des Verriegelungsarms 4 und des Verriegelungsvorsprungs 5 ausgeübt
wird, in einer Richtung wirksam, in der das erste Steckergehäuse 2 von
dem zweiten Steckergehäuse 3 getrennt wird. Dadurch wird
der Vorgang des Trennens der beiden Steckergehäuse erleichtert.
-
Außerdem
wird gemäß dem Steckverbinder 1 der Ausführungsform
durch den ersten Begrenzungsabschnitt 44 die übermäßige
Biegung des Verriegelungsarms 4 beim Aufheben des Ineinandereingreifens
des Verriegelungsarms 4 und des Verriegelungsvorsprungs 5 begrenzt.
Dadurch kann eine Zerstörung des Verriegelungsarms 4 verhindert
werden. Darüber hinaus kann eine Reduktion der Verriegelungsvorsprungshaltekraft
verhindert werden, indem die plastische Deformation des Verriegelungsarms 4 verhindert
wird. Außerdem wird durch den zweiten Begrenzungsabschnitt 29 die
Biegung des Verriegelungsarms 4 in der Richtung, in der
der Betätigungsabschnitt 40 an den Anschluss enthaltenden
Abschnitt 45 des ersten Steckergehäuses 2 angenähert wird,
begrenzt. Dadurch wird der Vorgang des Verbindens der beiden Steckergehäuse
erleichtert, indem ein Zusammenstoßen des Verriegelungsarms 4 und
des Haubenabschnitts 12 des zweiten Steckergehäuses 3 verhindert
wird.
-
Außerdem
kann gemäß dem Steckverbinder 1 der Ausführungsform
das Verbinden der beiden Steckergehäuse durch den Verriegelungsarm 4 geführt
werden und es ist nicht erforderlich, den Eingreifabschnitt zur
Führung der Verbindung des ersten Steckergehäuses 2 und
des zweiten Steckergehäuses 3 separat vorzusehen.
Außerdem wird die Deformation des Verriegelungsarms 4 durch
die Führungsrippe 13 begrenzt, wobei der Verriegelungsvorsprung 5 auf
dem Seitenabschnitt der Führungsrippe 13 vorgesehen
ist, und das Ineinandereingreifen des Verriegelungsarms 4 und
des Verriegelungsvorsprungs 5 daher sicher ausgeführt
werden kann.
-
Außerdem
wird gemäß dem Steckverbinder 1 der Ausführungsform
der abgeschrägte Führungsvorsprung 27 vor
der Endfläche des Anschluss enthaltenden Abschnitts 45 des
ersten Steckergehäuses 2 mit dem Haubenabschnitt 12 des
zweiten Steckergehäuses 3 in Kontakt gebracht
und ein Zusammenstoß der Endfläche des Anschluss
enthaltenden Abschnitts 45 und des Haubenabschnitts 12 vermieden.
Dadurch kann die Verbindung des Anschluss enthaltenden Abschnitts 45 und
des Haubenabschnitts 12 reibungslos ausgeführt
werden und der Vorgang des Verbindens der beiden Steckergehäuse kann
erleichtert werden.
-
Außerdem
wird gemäß dem Steckverbinder 1 der Ausführungsform
die Bewegung des Fronthalters 6, der durch den Anschluss
enthaltenden Abschnitt 45 des ersten Steckergehäuses 2 geheftet
ist, durch den Führungsvorsprung 27 geführt
und ein Klappern des Fronthalters 6 kann verhindert werden.
-
Im Übrigen
ist die Erfindung nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen
begrenzt und kann in geeigneter Weise abgewandelt oder verbessert
werden. Ansonsten sind die Formen, Abmessungen, numerischen Werte,
Moden, Zahlen, Anordnungsabschnitte usw. der jeweiligen konstituierenden
Elemente der oben beschriebenen Ausführungsformen frei
wählbar und nicht eingeschränkt, solange die Erfindung
damit ausgeführt werden kann.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- - JP 2003-45567
A [0002, 0004]