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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verbindungsstück, das mit einem Anschluss versehen ist.
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STAND DER TECHNIK
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Ein Verbindungsstück des Stands der Technik wird mit einem komplementären Verbindungsstück derart verbunden, dass ein in einem Gehäuse vorgesehener Anschluss elektrisch mit einem Anschluss des komplementären Verbindungsstücks verbunden wird. Das Verbindungsstück hat einen Halter, der an dem Gehäuse befestigt ist. Der Halter wird in einen Öffnungsbereich des Gehäuses so eingeschoben, dass der Anschluss durch den Halter arretiert werden kann (siehe beispielsweise
JP2001-332333A und
JPH08-17504A ).
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In diesem Verbindungsstück steht ein Teil des Halters, der den Anschluss arretiert, aus einer äußeren Umfangsfläche des Gehäuses hervor, wodurch die Größe zunimmt. Ferner muss ein Gehäuse des komplementären Verbindungsstücks so ausgebildet sein, dass es an den Halter, der aus der äußeren Umfangsfläche hervorsteht, angepasst ist. Daher wird die Form des Gehäuses des komplementären Verbindungsstücks aufwändig. Ferner kann bei der Verbindung des Verbindungsstücks mit dem komplementären Verbindungsstück der Halter, der aus dem Außenumfang des Gehäuses hervorsteht, an dem komplementären Verbindungsstück anstoßen.
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ÜBERBLICK
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Anschauliche Aspekte der vorliegenden Erfindung stellen ein Verbindungsstück bereit, das es ermöglicht, das Verbindungsstück in der Größe zu reduzieren, ein Gehäuse eines komplementären Verbindungsstücks zu vereinfachen und den Arbeitsvorgang zur Verbindung der Verbindungsstücke miteinander zu vereinfachen.
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Gemäß einem anschaulichen Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein Verbindungsstück einen Anschluss, einen Gehäusekörper mit einer Anschlussgehäusekammer, in der der Anschluss aufgenommen ist, einen Öffnungsbereich, der an einer äußeren Umfangsfläche des Gehäusekörpers ausgebildet ist, einen Halter bzw. eine Halteeinrichtung mit einem Verriegelungsvorsprung, der die Anschlussgehäusekammer hineinragt, um den in der Anschlussgehäusekammer untergebrachten Anschluss zu arretieren bzw. zu verriegeln, wenn der Halter in den Öffnungsbereich einpasst wird, und ein Scharnier, das den Halter mit dem Gehäusekörper so verbindet, dass der Halter zwischen einer offenen Position, an der der Öffnungsbereich geöffnet ist, und einer geschlossenen Position, an der der Halter in den Öffnungsbereich zum Verschließen des Öffnungsbereichs eingepasst ist, drehbar ist. Wenn der Halter in der geschlossenen Position ist, ist eine Außenfläche des Halters bündig zu der äußeren Umfangsfläche des Gehäusekörpers.
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Gemäß einem weiteren anschaulichen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Außenfläche des Halters bzw. der Halteeinrichtung gegebenenfalls nicht mit der äußeren Umfangsfläche des Gehäusekörpers bündig, wenn der Halter in der geschlossenen Position ist, aber der Halter hat ein Basisende, an welchem der Halter mit dem Gehäusekörper über das Scharnier verbunden ist, und ein freies Ende auf einer Seite gegenüberliegend zu dem Basisende, wobei das freie Ende gegenüberliegend ist zu einer Verriegelungsfläche, die den Öffnungsbereich in einem Zustand bildet, in welchem der Halter in der geschlossenen Position ist, wobei eine Komponente, die ausgewählt ist aus dem freien Ende des Halters und der Verriegelungsfläche des Öffnungsbereichs, mindestens einen Verriegelungsbereich aufweist, an welchem die andere Komponente, die ausgewählt ist aus dem freien Ende des Halters und der Verriegelungsbereiche des Öffnungsbereichs, arretiert ist, und wobei eine Komponente, die ausgewählt ist aus dem freien Ende des Halters und der Verbindungsfläche des Öffnungsbereichs, einen vertieften Bereich hat, der einen Lochbereich zwischen dem vertieften Bereich und der anderen Komponente, die ausgewählt ist aus dem freien Ende des Halters und der Verriegelungsbereiche des Öffnungsbereichs, bildet. Gemäß diesem Aufbau kann der Halter zuverlässig arretiert bzw. verriegelt werden, wodurch der Anschluss arretiert bzw. verriegelt wird, und der Halter kann bei Bedarf einfach geöffnet werden.
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Andere Aspekte und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung, den Zeichnungen und den Patentansprüchen hervor.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1A ist eine perspektivische Ansicht eines Verbindungsstücks gemäß einer anschaulichen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wenn die Betrachtung von der Vorderseite des Verbindungsstücks aus erfolgt;
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1B ist eine perspektivische Ansicht des Verbindungsstücks bei Betrachtung von der Rückseite des Verbindungsstücks;
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2 ist eine Schnittansicht des Verbindungsstücks entlang der Längsrichtung des Verbindungsstücks;
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3 ist eine perspektivische Ansicht eines weiblichen Gehäuses, wobei die Seite der Bodenwand des weiblichen Gehäuses nach oben gerichtet ist;
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4A ist eine perspektivische Ansicht eines Anschlusshaltebereichs eines Gehäusekörpers bei Betrachtung von der Seite des vorderen Endes des Gehäusekörpers in einem Zustand, in welchem ein Halter in einer geschlossenen Position angeordnet ist;
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4B ist eine perspektivische Ansicht des Anschlusshaltebereichs, wenn die Betrachtung von der Seite des vorderen Endes des Gehäusekörpers aus in einem Zustand erfolgt, in welchem ein Halter in einer offenen Position angeordnet worden ist;
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5A ist eine perspektivische Ansicht des Anschlusshaltebereichs, der von der Seite des hinteren Endes des Gehäusekörpers in einem Zustand betrachtet wird, in welchem ein Halter in der geschlossenen Position angeordnet worden ist;
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5B ist eine perspektivische Ansicht des Anschlusshaltebereichs, der von der Seite des hinteren Endes des Gehäusekörpers in einem Zustand betrachtet wird, in welchem ein Halter in der offenen Position angeordnet worden ist;
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6A ist eine Seitenansicht des Anschlusshaltebereichs in einem Zustand, in welchem der Halter in der geschlossenen Position angeordnet worden ist;
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6B ist eine Seitenansicht des Anschlusshaltebereichs in einem Zustand, in welchem der Halter in der offenen Position angeordnet worden ist;
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7A ist eine Schnittansicht des Anschlusshaltebereichs in einem Zustand, in welchem der Halter in der geschlossenen Position angeordnet worden ist;
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7B ist eine Schnittansicht des Anschlusshaltebereichs in einem Zustand, in welchem der Halter in der offenen Position angeordnet worden ist; und
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8 ist eine Schnittansicht des Verbindungsstücks entlang der Längsrichtung des Verbindungsstücks zur Erläuterung der Befestigung eines weiblichen Anschlusses an dem Gehäusekörper.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
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Im Folgenden werden anschauliche Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung detailliert mit Bezug zu den Zeichnungen beschrieben. Jedoch schränken die folgenden anschaulichen Ausführungsformen den Schutzbereich der beanspruchten Erfindung nicht ein.
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Wie in 1A und 1B gezeigt ist, weist ein Verbindungsstück 11 gemäß der anschaulichen Ausführungsform der Erfindung ein weibliches Gehäuse 12 auf, das aus einem gegossenen Harzprodukt hergestellt ist, und ein komplementäres Verbindungsstück 1 hat ein männliches Gehäuse (Gehäuse) 2, das aus einem gegossenen Harzprodukt hergestellt ist. Das weibliche Gehäuse 12 hat auf Seite seines abgewandten Endes einen Befestigungsbereich bzw. Befestigungsteil 3, der die Vorderseite in derjenigen Richtung ist, in der das Verbindungsstück 1 mit dem Verbindungsstück 11 zusammen gesteckt wird. Das männliche Gehäuse 2 hat einen vertieften Befestigungsbereich 3 auf Seite seines abgewandten Endes, das die Vorderseite in der Richtung ist, in der das Verbindungsstück 1 mit dem Verbindungsstück 11 verbunden wird. Das männliche Gehäuse 2 hat einen Kappenbereich 4. Das Innere des Kappenbereichs 4 dient als der vertiefte Befestigungsbereich 3. Wenn der Befestigungsbereich 13 des weiblichen Gehäuses 12 in den vertieften Befestigungsbereich 3 des männlichen Gehäuses 2 eingepasst wird, ist das Verbindungsstück 11 mit dem komplementären Verbindungsstück 1 verbunden.
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Das weibliche Gehäuse 12 hat einen Gehäusekörper 14 und einen Verriegelungsbereich 15. Der Gehäusekörper 14 ist einer abschnittsweise rechteckigen Form ausgebildet, die eine Bodenwand 14a, Seitenwände 14b und eine obere Wand 14c umfasst. Der Verriegelungsbereich 15 ist mit der Seite der oberen Wand 14c in dem Gehäusekörper 14 als Einheit ausgebildet. Der Verriegelungsbereich 15 ist an einer Position ausgebildet, die zu einer Seite relativ zu dem Gehäusekörper 14 versetzt ist. Somit ist in einer Vorderansicht das weibliche Gehäuse 12 in einer asymmetrischen Form ausgebildet. Jede Ecke 16 des Gehäusekörpers 14 ist entlang der Vorwärts/Rückwärts-Richtung angeschrägt.
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Ein Verriegelungsarm 18 mit einer Verriegelungsklaue 17 ist in dem Verriegelungsbereich 15 ausgebildet. Wenn der Verriegelungsarm 18 in den vertieften Befestigungsbereich 3 des männlichen Gehäuses 2 des komplementären Verbindungsstücks 1 eingepasst wird, verriegelt die Verriegelungsklaue 17 eine Eingriffsöffnung (nicht gezeigt), die in dem Kappenbereich 4 des männlichen Gehäuses 2 ausgebildet ist, und hält das weibliche Gehäuse 12 und das männliche Gehäuse 2 in einem Zustand, in welchem diese aneinander befestigt sind. Ein Pressbereich 19 ist in einem hinteren Endbereich des Verriegelungsarms 18 ausgebildet. Wenn der Pressbereich 19 gedrückt wird, verformt sich der Verriegelungsarm 18 elastisch, um damit die Verriegelungsklaue 17 zu lösen.
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Wie in 2 gezeigt ist, hat der Gehäusekörper 14 des weiblichen Gehäuses 12 zwei Anschlussgehäusekammern 21. Die Anschlussgehäusekammern 21 sind so ausgebildet, dass sie sich in der Richtung erstrecken, in der das Verbindungsstück 11 mit dem komplementären Verbindungsstück 1 verbunden wird. Die Anschlussgehäusekammern 21 sind parallel angeordnet. Jede Anschlussgehäusekammer 21 hat einen Stiftbereich 22 in der Nähe des vorderen Endes des Gehäusekörpers 14. Die Seite des hinteren Endes des Stiftbereichs 22 ist mit dem Gehäusekörper 14 verbunden. Der Stiftbereich 22 hat einen Vorsprungsbereich 23, der in Richtung zu einer entsprechenden Kammer der Anschlussgehäusekammern 21 hervorsteht. Der Vorsprungsbereich 23 ist in der Anschlussgehäusekammer 21 angeordnet. Andererseits hat jede Anschlussgehäusekammer 21 eine Einführöffnung 24 auf Seite des vorderen Endes des Gehäusekörpers 14.
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Ein weiblicher Anschluss (Anschluss) 31 ist von der Seite des hinteren Endes in jeder Anschlussgehäusekammer 21 untergebracht, wobei dies die Rückseite in der Richtung ist, in der das Verbindungsstück 11 mit dem komplementären Verbindungsstück 1 verbunden wird. Der weibliche Anschluss 31 ist beispielsweise aus einem leitenden Metallmaterial, etwa Kupfer oder einer Kupferlegierung hergestellt. Der weibliche Anschluss 31 hat einen elektrischen Verbindungsbereich 32 und einen Quetschbereich 33. Ein isoliertes Kabel 36, in welchem ein Leiter 34 mit einem Mantel 35 abgedeckt ist, wird mit dem Quetschbereich 33 verquetscht und damit mit diesem elektrisch verbunden. Wenn der weibliche Anschluss 31 in die Anschlussgehäusekammer 21 von der hinteren Seite des Gehäusekörpers 14 aus eingeführt wird, wird eine Verriegelungsklaue 32a, die in dem elektrischen Verbindungsbereich 32 ausgebildet ist, an dem Vorsprungsbereich 23 des Stiftbereichs 22 arretiert. Somit wird der weibliche Anschluss 31 so gehalten, dass er in der Anschlussgehäusekammer 21 untergebracht ist. Der elektrische Verbindungsbereich 32 des weiblichen Anschlusses 31 ist in einer Zylinderform ausgebildet. Eine Fahne bzw. Kontaktfahne eines männlichen Anschlusses, die in dem komplementären Verbindungsstück 1 vorgesehen und aus der Einführöffnung 24 des Gehäusekörpers 14 eingeführt ist, wird eingeführt und elektrisch mit der Einführöffnung 24 verbunden.
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Wie in 3 gezeigt ist, ist ein Anschlusshaltebereich 40 mit einem Halter 41 bzw. einer Halteeinrichtung auf Seite der Bodenwand 14a in Längsrichtung in einem Zwischenbereich des Gehäusekörpers 14, der die Anschlussgehäusekammern 14 aufweist, vorgesehen. Der Halter 41 des Anschlusshaltebereichs 40 ist mit dem Gehäusekörper 14 integral bzw. als Einheit ausgebildet.
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Als nächstes wird der Anschlusshaltebereich 40 des Gehäusekörpers 14 beschrieben.
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Wie in 4A bis 5B gezeigt ist, ist ein Öffnungsbereich 61 in der Bodenwand 14a des Gehäusekörpers 14 ausgebildet. Somit ist ein sich längs erstreckender Zwischenbereich jeder Anschlussgehäusekammer 21, der in dem Gehäusekörper 14 ausgebildet ist, an dem Öffnungsbereich 61 offen, wodurch die Seite des Quetschbereichs 33 des weiblichen Anschlusses 31, der in der Anschlussgehäusekammer 21 untergebracht ist, freigelegt ist.
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Wie in 6A bis 7B gezeigt ist, ist ein Teil der Bodenwand 14a weggelassen, da der Öffnungsbereich 61 in dem Gehäusekörper 14 ausgebildet ist, und Teile der Seitenwände 14b auf den abschnittsweise gegenüberliegenden Seiten und ein Teil einer Trennwand 21a, die die Anschlussgehäusekammern 21 voneinander trennt, sind entfernt und ausgespart. Von dem Öffnungsbereich 61, der in dem Gehäusekörper 14 ausgebildet ist, ist eine Wandfläche der Seite des vorderen Endes des Gehäusekörpers 14 als eine Drehbegrenzungsfläche 62 ausgebildet, und eine Wandfläche auf Seite des hinteren Endes des Gehäusekörpers 14 ist als eine Verriegelungsfläche 63 ausgebildet. Die Drehbegrenzungsfläche 62 ist so angeordnet, dass sie bündig ist zu oder geringfügig auf der hinteren Seite ausgehend von den hinteren Endpositionen der elektrischen Verbindungsbereiche 32 der weiblichen Anschlüsse 31 angeordnet ist, die in den Anschlussgehäusekammern 21 untergebracht und an den Stiftbereichen 22 arretiert sind. Ferner ist in dem Öffnungsbereich 61 ein Stufenbereich 64 an einem Randbereich einer Randfläche auf der vorderen Endseite des Gehäusekörpers 14 ausgebildet. Ein Paar aus Verriegelungsbereichen 65 ist an einem Randbereich der Verriegelungsfläche 63 ausgebildet. Die Verriegelungsbereiche 65 sind auf Seite der gegenüberliegenden Seitenbereiche des Gehäusekörpers 14 ausgebildet. Jeder Verriegelungsbereich 65 ist in Richtung zu dem vorderen Ende des Gehäusekörpers 14 überstehend.
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Der Halter 41 ist in einer abschnittsweise rechteckigen Form ausgebildet, und weist einen Bodenwandbereich 41a und Seitenwandbereiche 41b auf. Ein angeschrägter Bereich 42 ist in einer Ecke zwischen dem Bodenwandbereich 41a und jedem Seitenwandbereich 41b ausgebildet. Ein Scharnier bzw. Gelenk 44 ist zwischen dem Halter 41 und dem Gehäusekörper 14 vorgesehen. Das Scharnier 44 ist mit einem Randbereich des Stufenbereichs 64, der in dem Öffnungsbereich 61 ausgebildet ist, und einem Endbereich des Halters 41 auf der Seite des vorderen Endes des Gehäusekörpers 14 verbunden. Somit ist der Endbereich des Halters 41 auf Seite des vorderen Endes des Gehäusekörpers 14 mit dem Gehäusekörper 14 über das Scharnier 44 über die gesamte Breitenrichtung hinweg verbunden. Angeschrägte Bereiche 45 sind auf gegenüberliegenden Seitenbereichen des Scharniers 44 ausgebildet.
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Der Gehäusekörper 14, der Halter 41 und das Scharnier 44 sind integral bzw. als Einheit miteinander ausgebildet. Das Scharnier 44 ist so ausgebildet, dass es ausreichend dünn ist, um verformt zu werden. Daher kann der Halter 41 um eine Achse in der Breitenrichtung relativ zu dem Gehäusekörper 14 gedreht werden, wobei der Endbereich auf der vorderen Endseite des Gehäusekörpers 14 als ein Basisende dient.
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Der Öffnungsbereich 61 des Gehäusekörpers 14 wird geöffnet, wenn der Halter 41 so gedreht wird, dass er den Gehäusekörper 14 verlässt. Der Öffnungsbereich 61 wird geschlossen, wenn der Halter 41 in Richtung zu dem Gehäusekörper 14 gedreht wird. Auf diese Weise kann der Halter 41 zu einer offenen Position, an der der Öffnungsbereich 61 offen ist (siehe 4B) und zu einer geschlossenen Position bewegt werden, an der der Öffnungsbereich 61 geschlossen ist (siehe 4A).
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In einem Zustand, in welchem der Halter 41 in der geschlossenen Position zum Verschließen des Öffnungsbereichs 61 ist, ist die Fläche der Bodenwand 41a des Gehäusekörpers 14 mit der Fläche des Bodenwandbereichs 41a des Halters 41 bündig, und die Flächen der Seitenwände 14b des Gehäusekörpers 14 sind zu den Flächen der Seitenwandbereiche 41b des Halters 41 bündig. Ferner sind in einem Zustand, in welchem der Halter 41 in der geschlossenen Position zum Verschließen des Öffnungsbereichs 61 angeordnet worden ist, die angeschrägten Bereiche 42 des Halters 41 und die angeschrägten Bereiche 45 des Scharniers 44 eine geradlinige Fortsetzung der angeschrägten Ecken 16 des Gehäusekörpers 14. Auf diese Weise ist in der geschlossenen Position, an der der Öffnungsbereich 61 geschlossen ist, der Halter 41 in dem Öffnungsbereich 61 eingepasst, ohne dass er aus dem Umfang des Gehäusekörpers 14 hervorsteht. Der Halter 41, der in der geschlossenen Position angeordnet ist, bildet einen Teil der Außenwand des Gehäusekörpers 14. Wenn ferner der Halter 41 in der geschlossenen Position angeordnet und in den Öffnungsbereich 61 eingepasst ist, verschließt der Halter 41 den Öffnungsbereich 61 des Gehäusekörpers 14, so dass er einen Teil jeder Anschlussgehäusekammer 21 des Gehäusekörpers 14 bildet.
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Der Halter 41 hat ein Paar aus Verriegelungsklauen 46 an seinem freien Ende auf der Seite gegenüberliegend zu der Seite, an der der Halter 41 durch das Scharnier 44 mit dem Gehäusekörper 14 verbunden ist. Jede Verriegelungsklaue 46 ist in einer abschnittsweise konischen Form ausgebildet, die in Dickenrichtung zu dem abgewandten Ende hin abnimmt. Die Verriegelungsklauen 46 sind auf Seite der gegenüberliegenden Seitenbereiche des Halters 41 ausgebildet. Ferner ist ein ein Montageloch bildender vertiefter Bereich (vertiefter Bereich) 47 an der Mitte in der Breitenrichtung des freien Endes des Halters 41 ausgebildet. Ferner ist ein dickwandiger Bereich 48 zwischen jeder Verriegelungsklaue 46 und dem das Montageloch bildenden vertieften Bereich 47 an dem freien Ende des Halters 41 ausgebildet. Der dickwandige Bereich 48 ist so gebildet, dass er dicker ist als die konische Verriegelungsklaue 46.
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In einem Zustand, in welchem der Halter 41 in der geschlossenen Position zum Verschließen des Öffnungsbereichs 61 angeordnet ist, sind die Verriegelungsklauen 46 an dem Verriegelungsbereich 65 auf Seite des Gehäusekörpers 14 arretiert. Daher wird der Halter 41 in einem Zustand gehalten, in welchem der Halter 41 in den Öffnungsbereich 61 eingepasst ist. Wenn der Halter 41 in der geschlossenen Position angeordnet ist, ist das freie Ende des Halters 41 in einer Position angeordnet, die gegenüberliegend zu der Verriegelungsfläche 63 des Öffnungsbereichs 61 ist, und die dickwandigen Endbereiche 48 des Halters 41 sind auf der Verriegelungsfläche 63 des Öffnungsbereichs 61 ohne Abstand dazwischen angeordnet. Wenn ferner der Halter 41 in der geschlossenen Position angeordnet ist, ist ein Montageloch (Lochbereich) H, das von dem das Montageloch bildenden vertieften Bereich 47 und der Verbindungsfläche 63 des Schutzbereichs 61 umgeben ist, zwischen dem Halter 41 und der Verriegelungsfläche 63 gebildet. Es kann eine stabartige Montiereinrichtung (nicht gezeigt) in das Montageloch H eingeführt werden. Die Montiereinrichtung wird in das Montageloch H eingeführt, und das abgewandte Ende der Montiereinrichtung wird an der Oberfläche des Halters 41 gegenüberliegend zu dem Bodenwandbereich 41a verriegelt. Wenn der Halter 41 daher von der Montiereinrichtung nach oben gezogen wird, kann der verriegelte Zustand zwischen jeder Verriegelungsklaue 46 und jedem Verriegelungsbereich 65 aufgehoben werden.
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Dabei ist das Montageloch, das den vertieften Bereich 47 bildet, von den dickwandigen Endbereichen 48 auf den gegenüberliegenden Seiten davon umgeben. Daher wird das abgewandte Ende der stabartigen Montiereinrichtung, die in das Montageloch H eingeführt wird, das von dem das Montageloch bildenden vertieften Bereich 47 und der Verriegelungsfläche 63 gebildet ist, von den dickwandigen Endbereichen 48 in einer vorbestimmten Richtung auf die Trennwand 21a unmittelbar unter dem Montageloch H geführt, so dass das abgewandte Ende der Montiereinrichtung mit der Trennwand 21a in Kontakt gebracht werden kann. Somit kann in zuverlässiger Weise verhindert werden, dass eine Fehlfunktion auftritt, wonach die Montiereinrichtung, die in das Montageloch H eingeführt wird, in die Anschlussgehäusekammer 21 eindringt und den Quetschbereich 33 des weiblichen Anschlusses 31 berührt und schädigt.
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Der Halter 41 weist ein Paar aus Verriegelungsvorsprüngen 51 auf der Seite gegenüberliegend zu dem Bodenwandbereich 41a auf. Die Verriegelungsvorsprünge 51 sind so ausgebildet, dass sie sich in der Längsrichtung des Halters 41 erstrecken. Jeder Verriegelungsvorsprung 51 hat eine Breite, die geringfügig kleiner ist als die Breite jeder Anschlussgehäusekammer 21 des Gehäusekörpers 14. Die Endfläche auf Seite des Basisendes des Halters 41, die mit dem Scharnier 4 verbunden ist, ist in jedem Verriegelungsvorsprung 51 als eine Kontaktfläche 52 ausgebildet. Ferner ist die Endfläche auf Seite des freien Endes gegenüberliegend zu der Seite des Basisendes mit dem Verriegelungsvorsprung 51 als eine Flanke 53 ausgebildet, die sich graduell in Richtung zu den Basisende im Verlauf zu der Richtung, in der sie übersteht, geneigt ist. Eine Bodenfläche 51a des Verriegelungsvorsprungs 51 ist so ausgebildet, dass sie einen Überstand hat, der in einem Bereich so groß wie möglich ist, in welchem ein Anstoßen der Bodenfläche 51a an dem weiblichen Anschluss 31, der in der Anschlussgehäusekammer 21 untergebracht ist, verhindert werden kann.
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Wenn der Halter 41 von der offenen Position in die geschlossene Position gedreht wird, so dass der Halter 41 in den Öffnungsbereich 61 eingepasst werden kann, dringt jeder Verriegelungsvorsprung 51 in eine entsprechende Anschlussgehäusekammer 21 des Gehäusekörpers 14 ein, um damit in dieser befestigt zu sein. In diesem Zustand liegt die Kontaktfläche 52 des Verriegelungsvorsprungs 51 an der Drehbegrenzungsfläche 62 des Öffnungsbereichs 61 an, so dass die Drehung des Halters 41 gesteuert bzw. begrenzt werden kann. Der Verriegelungsvorsprung 51, der an der Anschlussgehäusekammer 21 befestigt ist, ist auf der hinteren Seite des elektrischen Verbindungsbereichs 32 des weiblichen Anschlusses 31, der in der Anschlussgehäusekammer 21 untergebracht und an dem Stiftbereich 22 arretiert ist, angeordnet. Somit wird der weibliche Anschluss 31, der in der Anschlussgehäusekammer 21 untergebracht ist, an dem Stiftbereich 22 arretiert, während der elektrische Verbindungsbereich 32 durch den Verriegelungsvorsprung 51 des Halters 41 verriegelt wird. Wenn ferner der Halter 41 in der geschlossenen Position angeordnet wird, werden die Verriegelungsvorsprünge 51 entsprechend mit den Anschlussgehäusekammern 21 verbunden, und die Trennwand 21a, die die Anschlussgehäusekammer 21 voneinander trennt, wird zwischen die Verriegelungsvorsprünge 51 eingepasst. Somit ist auch die Bewegungen der Breitenrichtung des Halters 41 relativ zu dem Gehäusekörper 14 gesteuert bzw. begrenzt.
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Ferner sind von den Verriegelungsvorsprüngen 51 die Endfläche auf der freien Endseite als die Flanken 53 ausgebildet, die sich graduell in Richtung zu dem Basisende hin in der Richtung des Überstands geneigt sind. Wenn daher der Halter 41 in die geschlossene Position gedreht wird, können die Verriegelungsvorsprünge 51 mit den Anschlussgehäusekammern 21 verbunden werden, ohne die Verriegelungsbereiche 65 der Verriegelungsfläche 63 des Öffnungsbereichs 61 zu behindern.
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Als nächstes wird eine Sachlage beschrieben, in der der weibliche Anschluss 31 an dem Gehäusekörper 14 des weiblichen Gehäuses 12 angebracht wird.
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Wie in 8 gezeigt ist, wird der weibliche Anschluss 31, dessen Bodenbereichsseite nach oben gerichtet ist, in die Anschlussgehäusekammer 21 des Gehäusekörpers 14 von der hinteren Seite aus in einem Zustand eingeführt, in welchem der Halter 41 in der offenen Position angeordnet ist. Wenn der weibliche Anschluss 31 in die Anschlussgehäusekammer 21 auf diese Weise eingeführt wird, verriegelt der Vorsprungsbereich 23 des Stiftbereichs 22, der in dem Gehäusekörper 14 ausgebildet ist, die Verriegelungsklaue 32a, die in dem elektrischen Verbindungsbereich 32 des weiblichen Anschlusses 31 ausgebildet ist. Somit wird der weibliche Anschluss 31 in der Anschlussgehäusekammer 21 in einem Zustand untergebracht, in welchem der weibliche Anschluss 31 durch den Stiftbereich 22 verriegelt ist und wobei verhindert wird, dass er sich löst.
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Als nächstes wird der Halter 41 in der offenen Position in Richtung zu der geschlossenen Position gedreht, und der Halter 41 wird in den Öffnungsbereich 61 des Gehäusekörpers 14 eingepasst. Somit dringt der Verriegelungsvorsprung 51 des Halters 41 eine entsprechende Anschlussgehäusekammer 21 des Gehäusekörpers 14 ein, um darin eingepasst zu werden. Das hintere Ende des elektrischen Verbindungsbereichs 32 des weiblichen Anschlusses 31, der in der Anschlussgehäusekammer 21 untergebracht ist, wird durch die Kontaktfläche 52 des Verriegelungsvorsprungs 51 des Halters 41 verriegelt.
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Auf diese Weise wird in dem Verbindungsstück 11 der weibliche Anschluss 31 durch den Stiftbereich 22 des Gehäusekörpers 14 und den Verriegelungsvorsprung 51 des Halters 41 zweifach verriegelt bzw. arretiert. Wenn folglich eine Zugkraft auf das isolierte Elektrokabel, das mit dem weiblichen Anschluss 31 verbunden ist, ausgeübt wird, löst sich der weibliche Anschluss 31 nicht von dem weiblichen Gehäuse 12, sondern kann in einem Zustand gehalten werden, in welchem der weibliche Anschluss 31 in der Anschlussgehäusekammer 21 bleibt.
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Wenn dabei der weibliche Anschluss 31 durch den Halter 41 arretiert ist, kann der in die Anschlussgehäusekammer 21 eingeführte weibliche Anschluss 31 in einen nicht vollständig verriegelten Zustand versetzt werden, in welchem der Stiftbereich 22 nicht mit dem weiblichen Anschluss 31 verriegelt ist. Selbst in einem derartigen Falle kann der Halter 41 in die geschlossene Position gedreht werden, so dass die Kontaktfläche 52 des Verriegelungsvorsprungs 51 des Halters 41 an das hintere Ende des elektrischen Verbindungsbereichs 32 des weiblichen Anschlusses 31 anschlagen kann, um damit den elektrischen Verbindungsbereich 32 in Richtung zu dem vorderen Ende des Gehäusekörpers 14 zu schieben. Somit kann in dem weiblichen Anschluss 31 der elektrische Verbindungsbereich 32 zuverlässig durch den Vorsprungsbereich 23 des Stiftbereichs 22 und den Verriegelungsvorsprung 51 des Halters 41 zweifach arretiert werden.
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Als nächstes werden die Art und Weise beschrieben, in der das Verbindungsstück 11 mit dem komplementären Verbindungsstück 1 verbunden wird.
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Um das Verbindungsstück 11 mit dem komplementären Verbindungsstück 1 zu verbinden, wird das vordere Ende des weiblichen Gehäuses 12 des Verbindungsstücks 11 in die Nähe des vorderen Endes des männlichen Gehäuses 2 des komplementären Verbindungsstücks 1 gebracht. Anschließend wird der Befestigungsbereich 13 des weiblichen Gehäuses 12 in den vertieften Befestigungsbereich 3 des Kappenbereichs 4 des männlichen Gehäuses 2 eingeführt.
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Somit werden Kontaktfahnen (nicht gezeigt) von männlichen Anschlüssen des männlichen Gehäuses 2 eingeführt und von den elektrischen Verbindungsbereichen 32 der weiblichen Anschlüsse 31 aus den Einfügeöffnungen 24 auf der vorderen Endseite des Gehäusekörpers 14 des weiblichen Gehäuses 12 gehalten. Somit sind die männlichen Anschlüsse elektrisch mit den weiblichen Anschlüssen 31 verbunden. Ferner schnappt in diesem Zustand die Verriegelungsklaue 17 des Verriegelungsarms 18, der in dem Verriegelungsbereich 15 des weiblichen Gehäuses 12 ausgebildet ist, in eine Eingriffsöffnung ein, die in dem Kappenbereich 4 des männlichen Gehäuses 2 ausgebildet ist, so dass der gekoppelte Zustand zwischen dem weiblichen Gehäuse 12 und dem männlichen Gehäuse 2 beibehalten wird.
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Das weibliche Gehäuse 12 ist in einer asymmetrischen Form in der Vorderansicht ausgebildet. Daher ist die Verbindung eines männlichen Gehäuses mit einem vertieften Befestigungsbereich, dessen Querschnittsformen sich von der Querschnittsform des Befestigungsbereichs 13 des weiblichen Gehäuses 12 unterscheidet, nicht möglich. D. h., das Verbindungsstück 11 kann nur mit einem passenden komplementären Verbindungsstück 1 verbunden werden.
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Dabei kann bei der Verbindung des Verbindungsstücks 11 mit dem komplementären Verbindungsstück 1 ein Fall eintreten, in welchem der Halter 41 nicht in den Öffnungsbereich 51 des Gehäusekörpers 14 eingepasst wird. Selbst in einem derartigen Falle schlägt der Kappenbereich 4 des männlichen Gehäuses 2 an den Bodenwandbereichen 41a des Halters 41 an, wenn der Befestigungsbereich 13 des weiblichen Gehäuses 12 in den vertieften Befestigungsbereich 3 des Kappenbereichs 4 des männlichen Gehäuses 2 eingepasst wird, so dass der Halter 41 in Richtung zu dem Gehäusekörper 14 gedreht werden kann, um damit zuverlässig in den Öffnungsbereich 61 eingepasst zu werden.
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Wenn auf den Pressbereich 19 in dem hinteren Endbereich des Verriegelungsarms 18 gedrückt wird, kann das auf diese Weise mit dem komplementären Verbindungsstück 1 gekoppelte Verbindungsstück 11 von dem komplementären Verbindungsstück 1 abgenommen werden. Bei dieser Gelegenheit wird der gesamte Verriegelungsarm 18 elastisch verformt, so dass er sich verbiegt, wodurch der Verriegelungsarm 18 aus der Verriegelung mit der Eingriffsöffnung aufgrund der Verriegelungsklaue 17 gelöst werden kann.
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In diesem Zustand wird das Verbindungsstück 11 von dem komplementären Verbindungsstück 1 getrennt. Somit wird der Befestigungsbereich 13 des weiblichen Gehäuses 12 aus dem vertieften Befestigungsbereich 3 des Kappenbereichs 4 des männlichen Gehäuses 2 herausgezogen. Folglich werden die Kontaktfahnen der männlichen Anschlüsse aus den elektrischen Verbindungsbereichen 32 der weiblichen Anschlüsse 31 herausgezogen, so dass die leitende Verbindung zwischen jedem weiblichen Anschluss 31 und jedem männlichen Anschluss aufgehoben wird.
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In dem Verbindungsstück 11 gemäß der anschaulichen Ausführungsform, wie sie zuvor beschrieben ist, wird der Halter 41 in der geschlossenen Position angeordnet, um dadurch in den Öffnungsbereich 61 des Gehäusekörpers 14 eingepasst zu werden. Folglich können die weiblichen Anschlüsse 31, die in den Anschlussgehäusekammern 21 untergebracht sind, durch die Stiftbereiche 22 und ferner durch die gewölbten Verriegelungsvorsprünge 51 des Halters 41 verriegelt bzw. arretiert werden.
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Wenn ferner der Halter 41 in der geschlossenen Position ist, ist die Außenfläche des Halters 41 bündig zu der äußeren Umfangsfläche des Gehäusekörpers 14 in einem Zustand, in welchem der Halter 41 in den Öffnungsbereich 61 eingepasst ist, um die weiblichen Anschlüsse 31 zu verriegeln. Aufgrund dieses Aufbaus kann die Baugröße des Gehäusekörpers 14 verringert werden. Ferner kann die Form des Gehäuses 2 des komplementären Verbindungsstücks 1 vereinfacht werden. Ferner kann vermieden werden, dass der Halter 41 aus der äußeren Umfangsfläche des Gehäusekörpers 14 hervorsteht. Daher kann das Verbindungsstück 11 effizient mit dem komplementären Verbindungsstück 1 verbunden werden, wodurch der Arbeitsvorgang für die Kopplung der Verbindungsstücke vereinfacht wird.
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Wenn ferner der Halter 41 in der geschlossenen Position in dem Gehäusekörper 14, der die angeschrägten Ecken 16 hat, angeordnet ist, können die angeschrägten Bereiche 42 und 45 des Halters 41 und das Scharnier 44 als Fortsetzung der angeschrägten Teile der Ecken 16 des Gehäusekörpers 14 ausgebildet sein. Folglich kann verhindert werden, dass die Ecken 16 aus dem Gehäusekörper 14 hervorstehen. Somit kann der Arbeitsvorgang zur Verbindung mit dem komplementären Verbindungsstück 1 effizienter ausgeführt werden.
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Ferner bildet der in der geschlossenen Position angeordnete Halter 41 einen Teil der Außenwand des Gehäusekörpers 14 und der Innenwände der Anschlussgehäusekammern 21. D. h., der Halter 41, der die weiblichen Anschlüsse 31 verriegelt, kann als ein Element ausgebildet sein, das die Außenwand des Gehäusekörpers 14 und die Innenwände der Anschlussgehäusekammern 21 bildet.
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Ferner ist die Vorderseite des Halters 14 in der Richtung, in der der Gehäusekörper 14 an dem Kappenbereich 4 befestigt wird, mit dem Gehäusekörper 14 über das Scharnier 44 verbunden. Folglich kann der Halter 41 durch den Randbereich des Kappenbereichs 4 des komplementären Verbindungsstücks 1 gedreht und in den Öffnungsbereich 61 eingepasst werden, indem das Verbindungsstück 11 mit dem komplementären Verbindungsstück 1 verbunden wird, selbst in einem Zustand, in welchem der Halter 41 nicht vollständig in den Öffnungsbereich 61 eingepasst ist.
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Wenn ferner der Halter 41 in der geschlossenen Position angeordnet ist, kann das freie Ende des Halters 41 in der Verriegelungsfläche 63 des Öffnungsbereichs 61 durch die Verriegelungsbereiche 65 verriegelt bzw. arretiert werden, so dass der Halter 41 zuverlässig an dem Gehäusekörper 14 befestigt werden kann. Wenn ferner der Halter 41 in der geschlossenen Position angeordnet ist, wird das Montageloch H zwischen dem freien Ende des Halters 41 und der Verriegelungsfläche 63 des Öffnungsbereichs 61 gebildet. Wenn daher die Montiereinrichtung in das Montageloch H eingeführt wird, um den Halter 41 von dem Gehäusekörper 14 zu trennen, kann der Halter aus der Verriegelung durch die Verriegelungsbereiche 65 gelöst und in die offene Position gedreht werden. Somit kann bei Bedarf der Halter 41 in einfacher Weise geöffnet werden, um beispielsweise die weiblichen Anschlüsse 31 erneut anzubringen.
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Ferner dient von dem Halter 41 derjenige Endbereich des Halters 14 an der Vorderseite in der Richtung, in der die weiblichen Anschlüsse 31 in die Anschlussgehäusekammern 21 eingeführt werden, als ein Basisende, an welchem der Halter 41 über das Scharnier 44 mit dem Gehäusekörper 14 verbunden ist. Wenn daher der Halter 41 in die geschlossene Position gedreht wird, können die weiblichen Anschlüsse 31, die nicht vollständig in die Anschlussgehäusekammer 21 eingeführt wurden, in der Einfügerichtung durch die Verriegelungsvorsprünge 51 nach vorne geschoben werden und an vorbestimmten Positionen durch die Stiftbereiche 22 aufgenommen werden.
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Wenn ferner ein isoliertes Kabel 36, das mit einem weiblichen Anschluss 31 verbunden ist, einer Zugspannung unterliegt, um eine Zugkraft auf den weiblichen Anschluss 31 in einer Richtung auszuüben, in der der weibliche Anschluss 31 von der entsprechenden Anschlussgehäusekammer 21 abgelöst würde, schlagen die dickwandigen Bereiche 48 des Halters 41 an der Verriegelungsfläche 63 des Öffnungsbereichs 61 an, so dass der Zugkraft ein Widerstand entgegengebracht wird. Folglich kann die Kraft, mit der der weibliche Anschluss 31 durch den Halter 41 verriegelt wird, erhöht werden.
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Ferner ist die Drehbegrenzungsfläche 62, an der die Verriegelungsvorsprünge 51 des Halters 41 zur Steuerung bzw. Begrenzung der Drehung des Halters 41 anschlagen können, in dem Öffnungsbereich 61 vorgesehen, und der Drehbegrenzungsbereich 62 wird in der verriegelnden Position angeordnet, in der die weiblichen Anschlüsse 31 durch die Verriegelungsvorsprünge 51 des Halters 41 verriegelt sind. Wenn daher der Halter 41 in die geschlossene Position gedreht wird, können die Verriegelungsvorsprünge 51 des Halters 41 mit dem Drehbegrenzungsbereich 62 des Öffnungsbereichs 61 in Kontakt gebracht werden, so dass die Verriegelungsvorsprünge 51 des Halters 41 an den Verriegelungspositionen der weiblichen Anschlüsse 31 positioniert und angeordnet werden können.
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In der zuvor genannten anschaulichen Ausführungsform sind die zwei Verriegelungsbereiche 65 für die Verriegelung des Halters 41 in der Breitenrichtung auf gegenüberliegenden Seiten der Verriegelungsfläche 63 des Öffnungsbereichs 61 ausgebildet, und der das Montageloch bildende vertiefte Bereich 47, der als das Montageloch H dient, ist in der Mitte in Bezug auf die Breitenrichtung des freien Endes des Halters 41 ausgebildet. Jedoch kann ein Verriegelungsbereich 65 in der Mitte in der Breitenrichtung der Verriegelungsfläche 63 ausgebildet sein, und Montagelöcher bildende vertiefte Bereiche 47, die als Montagelöcher H dienen, können in der Breitenrichtung auf entgegengesetzten Seiten des freien Endes des Halters 41 ausgebildet sein.
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Ferner sind in der zuvor genannten anschaulichen Ausführungsform die Verriegelungsbereiche 65 zur Verriegelung des Halters 41 in der Verriegelungsfläche 63 des Öffnungsbereichs 61 ausgebildet, und der das Montageloch bildende vertiefte Bereich 47, der als das Montageloch H dient, ist an dem freien Ende des Halters 41 ausgebildet. Jedoch können die Verriegelungsbereiche 65 zur Verriegelung der Verriegelungsfläche 63 an dem freien Ende des Halters 41 ausgebildet sein, und der das ist Montageloch bildende vertiefte Bereich 47, der als das Montageloch H dient, kann in der Verriegelungsfläche 63 des Öffnungsbereichs 61 ausgebildet sein.
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Wenn jedoch der das Montageloch bildende vertiefte Bereich 47, der als das Montageloch H dient, in der Verriegelungsfläche 63 des Öffnungsbereich 61 ausgebildet ist, muss der das Montageloch bildende vertiefte Bereich 47 hinterschnitten werden. Daher sind die Formen zum Gießen des weiblichen Gehäuses 12 aufwändig. Wenn andererseits der das Montageloch bildende vertiefte Bereich 47 an dem freien Ende des Halters 41 ausgebildet ist, kann das weibliche Gehäuse 12 durch diese Formen zum Gießen der vorderen Innenseite und der hinteren Innenseite, die an der Stelle des Halters 41 geteilt sind, der in der offenen Position angeordnet ist, und ein Abdeckung zur Ausbildung des Öffnungsbereichs 61 durch Verguss hergestellt werden. Wenn daher der das Montageloch bildende vertiefte Bereich 47 an dem freien Ende des Halters 41 ausgebildet ist, kann die Anzahl an Gießformen zum Gießen des weiblichen Gehäuses 12 verringert werden, und die Formen der Gießformen können vereinfacht werden. Somit können die Anlagenkosten reduziert werden.
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Die Ecken 16 des Gehäusekörpers 14 und die angeschrägten Bereiche 42 und 45 des Halters 41 und des Scharnier 44 können angeschrägt werden, indem einfach die Kanten durch Abschrägung oder durch Verrunden der Kanten abgeschnitten werden.
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Ferner ist in der zuvor genannten anschaulichen Ausführungsform eine Beschreibung in Verbindung mit dem Beispiel angegeben, in welchem das Verbindungsstück 1 mit dem weiblichen Gehäuse 12 versehen ist, das in der Vorderansicht eine asymmetrische Form hat. Selbstverständlich kann jedoch die Erfindung auch auf ein Verbindungsstück angewendet werden, das mit einem weiblichen Gehäuse 12 versehen ist und in der Vorderansicht eine symmetrische Form hat.
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Obwohl die vorliegende Erfindung mit Bezug zu gewissen anschaulichen Ausführungsformen davon geschrieben ist, ist der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung nicht auf die zuvor beschriebenen anschaulichen Ausführungsformen beschränkt, und der Fachmann versteht, dass diverse Änderungen und Modifizierungen vorgenommen werden können, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen, wie sie durch die angefügten Patentansprüche definiert ist.
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Wie zuvor beschrieben ist, umfasst gemäß einem anschaulichen Aspekt der Erfindung ein Verbindungsstück (11) einen Anschluss (beispielsweise den weiblichen Anschluss 31), einen Gehäusekörper (14) mit einer Anschlussgehäusekammer (21), in welcher der Anschluss untergebracht ist, einen Öffnungsbereich (61), der an einer äußeren Umfangsfläche des Gehäusekörpers ausgebildet ist, einen Halter (41) mit einem Verriegelungsvorsprung (51), der in die Anschlussgehäusekammer hinein vorsteht, um den in der Anschlussgehäusekammer untergebrachten Anschluss zu verriegeln, wenn der Halter in den Öffnungsbereich eingepasst wird, und ein Scharnier (44), das den Halter mit dem Gehäusekörper so verbindet, dass der Halter sich zwischen einer offenen Position, an der der Öffnungsbereich geöffnet ist, und einer geschlossenen Position, an der der Halter in den Öffnungsbereich zum Verschließen des Öffnungsbereichs eingepasst ist, drehbar ist. Wenn der Halter in der geschlossenen Position ist, ist eine Außenfläche des Halters bündig zu einer äußeren Umfangsfläche des Gehäusekörpers.
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Der Gehäusekörper kann eine abgeschrägte Ecke (16) aufweisen, die sich in einer Längsrichtung des Gehäusekörpers erstreckt, und der Halter und das Scharnier können jeweils einen abgeschrägten Bereich (42, 45) aufweisen, der sich von der abgeschrägten Ecke des Gehäusekörpers fortsetzt, wenn der Halter in der geschlossenen Position ist.
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Der Halter kann einen Teil einer Außenwand des Gehäusekörpers und einen Teil einer Innenwand der Anschlussgehäusekammer in einem Zustand bilden, in welchem der Halter in der geschlossenen Position ist.
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Der Gehäusekörper kann ausgebildet sein, in einen Kappenbereich (4) eingepasst zu werden, der in einem Gehäuse eines komplementären Verbindungsstücks (1) ausgebildet ist, und es kann eine Vorderseite des Halters in einer Richtung, in der der Gehäusekörper in den Kappenbereich eingepasst ist, mit dem Gehäusekörper über das Scharnier verbunden sein.
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Der Halter kann ein Basisende aufweisen, an welchem der Halter mit dem Gehäusekörper über das Scharnier verbunden ist, und kann ein freies Ende auf einer Seite gegenüberliegend zu dem Basisende aufweisen, wobei das freie Ende gegenüberliegend zu einer Verriegelungsfläche (63), die den Öffnungsbereich bildet, in einem Zustand angeordnet ist, in welchem der Halter in der geschlossenen Position ist, wobei eine Komponente, die ausgewählt ist aus dem freien Ende des Halters und der Verbindungsfläche des Öffnungsbereichs, mindestens einen Verriegelungsbereich (65) aufweist, an welchem die andere Komponente, die ausgewählt ist aus dem freien Ende des Halters und der Verriegelungsbereiche des Öffnungsbereichs, verriegelt bzw. arretiert ist, und eine Komponente, die ausgewählt ist aus dem freien Ende des Halters und der Verriegelungsbereiche des Schutzbereichs, kann einen vertieften Bereich (einen Montageloch bildenden vertieften Bereich 47) aufweisen, der einen Lochbereich (Montageloch H) zwischen dem vertieften Bereich und der anderen Komponente, die ausgewählt ist aus dem freien Ende des Halters und der Verriegelungsbereiche des Öffnungsbereichs, bildet. Entsprechend diesem Aufbau kann der Halter zuverlässig verriegelt bzw. arretiert werden, wodurch der Anschluss arretiert wird, und der Halter kann bei Bedarf einfach geöffnet werden. Im Rahmen dieser vorteilhaften Wirkung muss die Außenfläche des Halters nicht bündig zu der äußeren Umfangsfläche des Gehäusekörpers werden, wenn der Halter in der geschlossenen Position ist.
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Das Basisende des Halters kann an einer Vorderseite des Halters in einer Richtung sein, in welcher der Anschluss in die Anschlussgehäusekammer eingeführt wird.
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Das freie Ende des Halters kann einen dickwandigen Bereich (48) aufweisen, der an der Verriegelungsfläche des Öffnungsbereichs anschlägt.
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Es kann eine Drehbegrenzungsfläche (62) an einer Randfläche des Öffnungsbereichs, mit der der Halter mittels des Scharnier verbunden ist, vorgesehen sein, wobei die Drehbegrenzungsfläche ausgebildet ist, eine Drehung des Halters zu steuern bzw. zu begrenzen, wenn der Verriegelungsvorsprung des Halters an der Drehbegrenzungsfläche anschlägt, und die Drehbegrenzungsfläche kann an einer Verriegelungsposition des Anschlusses vorgesehen sein, an der der Anschluss durch den Verriegelungsvorsprung des Halters arretiert ist.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- JP 2001-332333 A [0002]
- JP 08-17504 A [0002]