DE69705483T2 - Ein modularer Verbinder - Google Patents
Ein modularer VerbinderInfo
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- H01R13/514—Bases; Cases composed as a modular blocks or assembly, i.e. composed of co-operating parts provided with contact members or holding contact members between them
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen modularen Verbinder bzw. Blockverbinder, welcher insbesondere eine Konstruktion aufweist, welche leicht zerlegt werden kann.
- Ein bekannter modularer Verbinder bzw. Blockverbinder ist in Fig. 10 gezeigt. Ein derartiger Verbinder ist beispielsweise in der US-A 5 122 077 geoffenbart. Dieser modulare Verbinder ist konstruiert bzw. aufgebaut, so daß Gehäuse 1, 2, 3 eines über dem anderen angeordnet sind. Hintere Hälften der oberen Oberflächen der entsprechenden Gehäuse 1, 2, 3 werden geöffnet, so daß Drähte mit nicht dargestellten Anschlußpaßstücken verbunden werden können, welche in den Gehäusen 1, 2, 3 angeordnet sind. In den Gehäusen 1, 2 ragen Verriegelungsabschnitte bzw. -bereiche 4 nach unten in vorderen und hinteren Positionen der linken und rechten Seitenoberflächen vor. Wenn die Gehäuse 1, 2, 3 eines über dem anderen angeordnet sind, sind die Verriegelungsabschnitte 4 der Gehäuse 1, 2 mit Verriegelungsabschnitten in Eingriff bringbar, welche an den weiter unten angeordneten Gehäusen 2, 3 vorgesehen sind. Auf diese Weise sind die Gehäuse 1, 2, 3 miteinander verbunden, um integral bzw. insgesamt den modularen Verbinder zusammenzubauen.
- Der Blockverbinder bzw. modulare Verbinder, welcher durch Anordnen der Gehäuse 1, 2, 3 zusammengebaut ist, muß manchmal zerlegt werden. Beispielsweise muß der modulare Verbinder zerlegt werden, wenn er aufgrund der Deformation des Anschlußpaßstücks bzw. der Anschlußpaßstücke, welche aus einem gewissen Grund bewirkt wird, oder der Notwendigkeit, das bzw. die Anschlußpaßstück(e) zu ersetzen, repariert werden muß. In einem derartigen Fall wird normalerweise der Verriegelungsabschnitt 4 unter Aufbringung einer Kraft nach außen deformiert, indem eine Kupplung bzw. ein Werkzeug eingeführt wird, welche(s) ein flaches, vorderes Ende innen aufweist, und wird von dem Verriegelungsvorsprung 5 gelöst. Durch Lösen sämtlicher Verriegelungsabschnitte 4 können die Gehäuse 1, 2, 3 voneinander getrennt werden, wodurch der Zerlegungsvorgang abgeschlossen wird.
- Wenn der Verriegelungsvorsprung unter Aufwendung von Kraft deformiert wird, kann er durch die Kupplung beschädigt werden oder er kann mehr als erforderlich durch ein direktes Aufbringen einer Deformationskraft deformiert werden, woraus resultiert, daß der Verriegelungsabschnitt nicht mehr funktionieren kann bzw. wird, um die Gehäuse zu verriegeln.
- Die JP-A-7 245 140 offenbart eine hintere Halteeinrichtung, welche an einem Gehäuse eines Verbinders anordenbar ist, um zu verhindern, daß darin eingeführte Anschlüsse bzw. Kontakte heraustreten. An einer Seitenoberfläche der hinteren Halteeinrichtung sind Haltevorsprünge zum Halten des Gehäuses und ein Freigabeloch für ein Einführen einer Freigabeeinrichtung vorgesehen. Wenn die hintere Halterung an dem Gehäuse angeordnet ist, ragt sie von dem hinteren Ende des Gehäuses vor, so daß das Freigabeloch freiliegt, so daß die Freigabeeinrichtung darin eingeführt werden kann. Dann wird die Freigabeeinrichtung angehoben, so daß die hintere Halteeinrichtung durch das Zusammenwirken der Spitze der Freigabekupplung mit einer Bodenoberfläche der hinteren Halterung und eines Wellenabschnitts der Kupplung bzw. des Lösewerkzeugs mit dem oberen Ende des Eingangs des Freigabelochs angehoben wird.
- Es ist das Ziel der Erfindung, einen modularen Verbinder bzw. Blockverbinder zur Verfügung zu stellen, welcher ein verbessertes Zerlegen mit Hilfe einer Kupplung ermöglicht.
- Dieses Ziel wird durch einen Blockverbinder bzw. modularen Verbinder erfüllt, welcher die in Anspruch 1 geoffenbarten Merkmale aufweist. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Unteransprüchen definiert.
- Gemäß der Erfindung wird ein modularer Verbinder bzw. Blockverbinder zur Verfügung gestellt, welcher durch ein seitliches Anordnen einer Vielzahl von Gehäusen im wesentlichen eines über dem anderen konstruiert ist, welcher wenigstens ein Verriegelungsmittel, welches an jedem Gehäuse vorgesehen ist und einen Verriegelungsabschnitt und einen Eingriffsabschnitt aufweist, welche miteinander zwischen den Gehäusen, welche im wesentlichen eines über dem anderen angeordnet sind, in Eingriff bringbar sind, und einen Kupplungseinführabschnitt für ein Lösen bzw. Trennen der Verriegelungsmittel bzw. -einrichtungen umfaßt, welcher zwischen den übereinander angeordneten Gehäusen in einer Position vorgesehen sind, wo die Verriegelungsmittel nicht vorgesehen sind.
- Dementsprechend gelangen, wenn die entsprechenden Gehäuse im wesentlichen eines über dem anderen angeordnet sind, die Verriegelungsabschnitte und die Eingriffsabschnitte in Eingriff, wodurch die Gehäuse eines über dem anderen gehalten werden. Dementsprechend ist der modulare Verbinder einstückig bzw. gemeinsam zusammengebaut. Wenn der einstückig zusammengebaute, modulare Verbinder zerlegt werden soll, wird der Trennvorgang durchgeführt, indem eine Kupplung bzw. eine Löseeinrichtung in den Kupplungseinführabschnitt eingeführt wird, wodurch die Verriegelungsabschnitte und die Eingriffsabschnitte getrennt bzw. gelöst werden, um die entsprechenden Gehäuse voneinander zu trennen. Dementsprechend kann der Löse- bzw. Trennvorgang durchgeführt werden, ohne direkt und unter Aufwendung von Kraft die Verriegelungsabschnitte oder die Eingriffsabschnitte zu deformieren, wodurch vermieden wird, daß die Verriegelungsabschnitte und die Eingriffsabschnitte beschädigt werden oder in ihrer Funktionsfähigkeit beeinträchtigt werden.
- Gemäß der Erfindung ist vorzugsweise eine gewünschte Anzahl von Verriegelungsmitteln vorgesehen und in wenigstens einem der Verriegelungsmittel ist wenigstens einer des Verriegelungsabschnitts und des Eingriffsabschnitts mit einer Löseführungsoberfläche zum Führen des Verriegelungsabschnitts und des Eingriffsabschnitts in ihrer Trenn- bzw. Löserichtung versehen.
- Dementsprechend können, da die Trenn- bzw. Löseführungsoberfläche an wenigstens einem des Verriegelungsabschnitts und des Eingriffsabschnitts, welche die Verriegelungsmittel ausbilden, vorgesehen ist, der Verriegelungsabschnitt und der Eingriffsabschnitt sanft voneinander getrennt bzw. gelöst werden, wodurch der Trennvorgang erleichtert wird.
- Vorzugsweise umfaßt wenigstens eines der Verriegelungsmittel einen Verriegelungsvorsprung bzw. -fortsatz und ein Verriegelungsloch, in welches der Verriegelungsfortsatz gepreßt oder preßbar ist, welche vorzugsweise an oder in Verbindungsoberflächen der Gehäuse vorgesehen sind.
- Dementsprechend können, da wenigstens eines der Verriegelungsmittel den Verriegelungsvorsprung und das Verriegelungsloch aufweist, in welches der Verriegelungsvorsprung gepreßt wird, welche an oder in den Verbindungsoberflächen der Gehäuse vorgesehen sind, wenn der Verriegelungsabschnitt und der Eingriffsabschnitt in Eingriff stehen, die Gehäuse eines über dem anderen angeordnet gehalten werden und können relativ zueinander positioniert werden. Weiters können, wenn wenigstens einer von dem Verriegelungsvorsprung und dem Verriegelungsloch mit der Trennoberfläche zum Führen des Verriegelungsvorsprungs und des Verriegelungslochs in ihrer Löse- bzw. Trennrichtung ausgebildet ist, der Verriegelungsvorsprung und das Verriegelungsloch leicht voneinander getrennt bzw. außer Eingriff gebracht werden, selbst wenn die Verriegelungsmittel an den Verbindungsoberflächen ausgebildet sind, und der Trennvorgang kann leicht durchgeführt werden.
- Weiters bevorzugt sind die Verriegelungsmittel jeweils an ersten oder vorderen und zweiten oder hinteren Endabschnitten der Gehäuse angeordnet, werden die ersten oder vorderen Endseiten Verriegelungsmittel durch einen Trennvorgang an dem Kupplungseinführabschnitt gelöst und werden die zweiten oder hinteren Endseiten- Verriegelungsmittel durch einen Drehvorgang gelöst, um die Vorderenden der Gehäuse weg voneinander um eine Position in der Nähe der hinteren Endseiten- Verriegelungsmittel zu drehen.
- Dementsprechend können, da die Verriegelungsmittel an jedem der ersten oder vorderen und zweiten oder hinteren Endabschnitte der Gehäuse vorgesehen sind, die Gehäuse sicher im wesentlichen eines über dem anderen angeordnet gehalten werden. Weiters ist es, da die zweiten oder hinteren Endseiten-Verriegelungsmittel durch den Drehvorgang gelöst bzw. getrennt werden können, um die Vorderenden der Gehäuse voneinander weg zu drehen, nachdem die vorderen Endseiten- Verriegelungsmittel durch den Lösevorgang an dem Kupplungseinführabschnitt gelöst sind, nicht mühsam bzw. aufwendig, die Gehäuse voneinander zu trennen. Dementsprechend kann der Trennvorgang leicht durchgeführt werden, während die Gehäuse sicher eines über dem anderen angeordnet gehalten sind.
- Noch weiter bevorzugt sind die ersten oder Vorderendseite-Verriegelungsmittel an einer Eingriffsoberfläche mit einem abgestimmten bzw. zusammenwirkenden Verbinder vorgesehen und die zweiten oder Hinterendseiten-Verriegelungsmittel sind an einer Seite vorgesehen, wo Drähte aus den Gehäusen abgezogen werden bzw. austreten.
- Dementsprechend behindern die Drähte weder den Trennvorgang an dem Kupplungseinführabschnitt noch den Drehvorgang, um die zweiten oder Hinterendseiten-Verriegelungsmittel zu trennen. Derart kann der Trennvorgang leicht durchgeführt werden, selbst wenn die Drähte angeschlossen sind.
- Am meisten bevorzugt umfassen die Verriegelungsmittel wenigstens einen Verriegelungsvorsprung, welcher von einer Seitenoberfläche von einem der Gehäuse vorragt, welche im wesentlichen eines über dem anderen angeordnet sind, und ein Verriegelungsloch, welches in einem vorragenden Abschnitt ausgebildet ist, welcher von dem anderen Gehäuse zu dem einen Gehäuse vorragt, und die Löseführungsoberfläche ist bevorzugt durch ein geneigtes Abschneiden einer Ecke des Verriegelungsvorsprungs ausgebildet.
- Dementsprechend können die Gehäuse sicherer eines über dem anderen angeordnet durch den Eingriff des Verriegelungsabschnitts und des Verriegelungslochs gehalten werden. Darüber hinaus können, da die Ecke des Verriegelungsvorsprungs vorzugsweise abgeschnitten ist, um die Löseführungs-, oberfläche auszubilden, der Verriegelungsvorsprung und das Verriegelungsloch leicht außer Eingriff gebracht werden, wodurch der Trennvorgang erleichtert wird.
- Gemäß einer weiters bevorzugten Ausführungsform ist der Verriegelungsvorsprung mit einem Hakenabschnitt bzw. -bereich versehen bzw. ausgebildet, worin die Löseführungsoberfläche vorzugsweise an dem Hakenabschnitt ausgebildet ist.
- Diese und andere Gegenstände, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden bei einer Lektüre der nachfolgenden, detaillierten Beschreibung und aus den beigeschlossenen Zeichnungen deutlicher ersichtlich werden, in welchen:
- Fig. 1 eine perspektivische Explosionsansicht ist, welche insgesamt eine Ausführungsform der Erfindung zeigt,
- Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Ausführungsform in ihrem zusammengebauten Zustand ist,
- Fig. 3 eine Seitenansicht ist, welche einen Trenn- bzw. Lösevorgang durch eine Trenneinrichtung bzw. ein Lösewerkzeug zeigt,
- Fig. 4 eine Seitenansicht ist, welche einen Drehvorgang zeigt,
- Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Verriegelungsvorsprungs bzw. -fortsatzes an einer Vorderendseite ist,
- Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Verriegelungsvorsprungs an einer Hinterendseite ist,
- Fig. 7 ein vergrößerter Schnitt ist, welcher eine zwischenliegende Stufe der Lösung des Verriegelungsvorsprungs an der Vorderendseite zeigt,
- Fig. 8 ein vergrößerter Schnitt ist, welcher eine zwischenliegende Stufe der Lösung des Verriegelungsvorsprungs an der Hinterendseite zeigt,
- Fig. 9 ein Schnitt einer anderen Ausführungsform ist, und
- Fig. 10 ein perspektivische Explosionsansicht eines modularen Verbinders gemäß dem Stand der Technik ist.
- Nachfolgend wird eine Ausführungsform eines Blockverbinders bzw. modularen Verbinders gemäß der Erfindung unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 8 beschrieben.
- Der Blockverbinder bzw. modulare Verbinder gemäß dieser Ausführungsform ist konstruiert bzw. aufgebaut, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist, so daß ein oberes Gehäuse A und ein unteres Gehäuse B im wesentlichen eines über dem anderen angeordnet sind und im wesentlichen eines an das andere angepaßt ist und eine Abdeckung bzw. ein Deckel C an der unteren Oberfläche des unteren Gehäuses B angeordnet bzw. montiert ist. Die Gehäuse A, B sind so konstruiert, daß Mutter- bzw. Buchsen- Anschlußpaßstücke D mit Drähten W verbunden werden können, während sie in nicht dargestellten Hohlräumen montiert sind.
- Zuerst werden die aufnehmenden bzw. Buchsen-Anschlußpaßstücke D, welche mit den entsprechenden Gehäusen A, B zusammenzubauen sind, kurz beschrieben. Jedes Buchsen-Anschlußpaßstück D ist beispielsweise durch Biegen einer leitfähigen, dünnen Metallplatte gebildet, so daß, wie in einem rechten, oberen Teil der Fig. 1 gezeigt, ein Verbindungsabschnitt bzw. -bereich D1, in welchen ein abgestimmter bzw. zusammenpassender Vater- bzw. Steckerkontakt eingeführt ist oder einführbar ist, an seinem Vorderteil (linke Seite in Fig. 1) ausgebildet ist, und ein Kontaktabschnitt bzw. -bereich D2, mit welchem ein Kern des Drahts W in Preßkontakt gebracht oder bringbar ist, und eine Rohrhülse D3, welche an einer Isolierbeschichtung des Drahts W festgelegt oder festlegbar ist, kontinuierlich bzw. hintereinander in dieser Reihenfolge an dem hinteren Ende des Verbindungsabschnitts D1 ausgebildet sind.
- Das obere Gehäuse A wird beschrieben. Im Inneren des oberen Gehäuses A ist eine Vielzahl von nicht dargestellten Hohlräumen vorzugsweise nebeneinander angeordnet. Die Buchsen-Anschlußpaßstücke D werden in diesen Hohlräumen durch Öffnungen an den Hinterseiten (rechte Seite in Fig. 1) der Hohlräume montiert. Die hintere Hälfte der unteren Oberfläche des oberen Gehäuses A weist eine Öffnung auf und eine Verbindungseinrichtung bzw. ein Verbindungswerkzeug ist in die entsprechenden Hohlräume durch diese Öffnung einführbar. Demgemäß können die Buchsen-Anschlußpaßstücke D mit den Drähten W verbunden werden, nachdem sie in den Hohlräumen montiert sind.
- An der oberen Oberfläche des oberen Gehäuses A ist ein Verriegelungsarm A1 ausgebildet, wobei ein Ende desselben fixiert und das andere Ende desselben hängend ist. Der Verriegelungsarm A1 ist mit einem Verriegelungsvorsprung bzw. -fortsatz A2, welcher mit einem zusammenpassenden Verbindergehäuse in Eingriff bringbar ist, und einem Entriegelungsglied A3 ausgebildet, welches betätigt wird, um den Verriegelungsarm A1 zu deformieren, um den Verriegelungsvorsprung A2 von dem zusammenpassenden Verbindergehäuse zu trennen bzw. außer Eingriff zu bringen. Weiters stehen Schutzwände A4 entlang der linken und rechten Ränder bzw. Kanten der oberen Oberfläche des oberen Gehäuses A, um zu verhindern, daß Fremdmaterialien von unterhalb des Verriegelungsarms A1 eintreten, und Torsions- oder Ablenkungs- oder Deformationsbeschränkungsabschnitte A5, um zu verhindern, daß sich der Verriegelungsarm A1 verdreht oder abgelenkt oder in einer Richtung entgegengesetzt zu der Löserichtung des Verriegelungsarms A1 verdreht bzw. verzieht, sind vorzugsweise an den Hinterenden der Schutzwände A4 vorgesehen.
- Eine im wesentlichen rechteckige Vertiefung bzw. Ausnehmung A6 ist an dem Vorderende von jeder der linken und rechten Seitenoberflächen des oberen Gehäuses A ausgebildet und ein Verriegelungsvorsprung A7 (welcher ein Teil der ersten oder Vorderendseiten-Verriegelungsmittel ist) ist darin vorgesehen. Wie in Fig. 5 gezeigt, ragt der Verriegelungsvorsprung A7 im wesentlichen entlang einer vertikalen Richtung von der Seitenoberfläche des oberen Gehäuses A vor und erstreckt sich geneigt bzw. schräg nach unten. Diese nach unten geneigte Oberfläche ist eine Eingriffsführungsoberfläche A7a, welche den Eingriff des Verriegelungsvorsprungs A7 mit einem Verriegelungsloch B3 erleichtert. Weiters ist die obere Oberfläche des Verriegelungsvorsprungs A7, welche sich im wesentlichen entlang einer normalen Richtung von der Seitenoberfläche des oberen Gehäuses A erstreckt, eine Verriegelungsoberfläche A7b, welche den oberen Rand des Verriegelungslochs B3 ergreift, um zu verhindern, daß der Verriegelungsvorsprung A7 außer Eingriff aus dem Verriegelungsloch B3 gelangt. Die Ecke der Verriegelungsoberfläche A7b und der Eingriffsführungsoberfläche A7a ist abgeschrägt und diese abgeschrägte Oberfläche ist eine Löseführungsoberfläche A7c, welche das Lösen bzw. Trennen des Verriegelungsvorsprungs A7 von dem Verriegelungsloch B3 erleichtert, wenn eine Kraft auf ein Werkzeug- bzw. Kupplungseinführloch B6 ausgeübt wird, welches später zu beschreiben ist. Mit anderen Worten sind, obwohl der Verriegelungsvorsprung A7 und das Verriegelungsloch B3 nicht voneinander in einem normalen Zustand außer Eingriff gelangen, diese zwei leicht voneinander lösbar bzw. außer Eingriff bringbar, wenn das Kupplungseinführloch B6 mit einer Lösekupplung bzw. -einrichtung E beaufschlagt bzw. aufgebrochen ist.
- Ein Verriegelungsvorsprung A8 (welcher ein Teil der zweiten oder Hinterendseiten- Verriegelungsmittel ist) ist an dem hinteren Ende von jeder der linken und rechten Seitenoberflächen des oberen Gehäuses A ausgebildet. Wie in Fig. 6 gezeigt, ist dieser Verriegelungsvorsprung A8 auch mit einer Eingriffsführungsoberfläche A8a und einer Verriegelungsoberfläche A8b ähnlich zu dem Verriegelungsvorsprung A7 ausgebildet. Weiters ist die Ecke der Verriegelungsoberfläche A8b und der Eingriffsführungsoberfläche A8a abgeschrägt, um eine vorragende Oberfläche A8c auszubilden, und ein Vorderende der vorragende Oberfläche A8c ist schräg abgeschnitten, um eine Löseführungsoberfläche A8c1 auszubilden. Wenn die Gehäuse A, B voneinander weg um ihre hinteren Enden gedreht werden, treten die Verriegelungsvorsprünge A5 aus den später zu beschreibenden Verriegelungslöchern B5 aus, indem sie durch die Löseführungsoberflächen A8c1 geführt werden. Es ist ausreichend, daß der Drehmittelpunkt in diesem Fall versetzt beispielsweise mehr nach hinten als die Verriegelungsvorsprünge A8 angeordnet ist. Mit anderen Worten ist es ausreichend, daß der Drehmittelpunkt in einer Position in einem Abstand von dem Verriegelungsvorsprung A8 angeordnet ist, so daß die Verriegelungsvorsprünge A8 und die Verriegelungslöcher B5 durch einen Drehvorgang außer Eingriff bringbar sind. Die Position "in der Nähe der zweiten oder Hinterendseiten-Verriegelungsmittel" bezieht sich auf eine derartige Position.
- Das untere Gehäuse 8 wird beschrieben. Obwohl nicht dargestellt, ist eine Vielzahl von Hohlräumen vorzugsweise nebeneinander innerhalb des unteren Gehäuses B ähnlich dem oberen Gehäuse A angeordnet. Die Buchsen-Anschfußpaßstücke D werden in den Hohlräumen durch eine Öffnung an einer Rückseite des unteren Gehäuses B montiert. Weiters weist ähnlich zu dem oberen Gehäuse A die hintere Hälfte des unteren Gehäuses B eine Öffnung auf und eine Verbindungskupplung bzw. -einrichtung ist in die entsprechenden Hohlräume durch diese Öffnung einführbar. Derart können die Buchsen-Anschlußpaßstücke D mit den Drähten W verbunden werden, nachdem sie in den Hohlräumen angeordnet sind.
- Eine Vielzahl von Rippen B1 ist vorzugsweise nebeneinander im wesentlichen entlang einer Querrichtung an der oberen Oberfläche des unteren Gehäuses B angeordnet, so daß die Rippen B1 die Drähte W drücken, welche mit den Buchsen- Anschlußeinpaßstücken D verbunden sind, welche mit dem oberen Gehäuse A zusammengebaut sind, indem die obere Oberfläche des unteren Gehäuses B und die untere Oberfläche des oberen Gehäuses A im wesentlichen zusammengebracht werden. Weiters ragen Verriegelungsabschnitte B2, welche jeweils mit einem im wesentlichen rechteckigen Verriegelungsloch B3 (welches ein Teil der ersten oder Vorderendseiten-Verriegelungsmittel ist) an der linken und rechten Kante des Vorderendes der oberen Oberfläche des unteren Gehäuses 8 vor. Die Verriegelungsabschnitte B2 sind so bemessen, daß sie in die Vertiefungen A6 des oberen Gehäuses A eingepaßt oder eingeführt werden können, und die Verriegelungsvorsprünge A7 werden in die Verriegelungslöcher B3 eingepaßt oder eingeführt. An den linken und rechten Rändern bzw. Kanten des Hinterendes der oberen Oberfläche des unteren Gehäuses B sind im wesentlichen Aufnahmeabschnitte bzw. -bereiche B4 zum Aufnehmen der Hinterenden der linken und rechten Seitenwände des oberen Gehäuses A ausgebildet und ein rechteckiges Verriegelungsloch B5 (welches ein Teil der zweiten oder Hinterendseiten- Verriegelungsmittel ist) ist in der äußeren Wand von jedem Aufnahmeabschnitt B4 ausgebildet. Mit anderen Worten werden die Verriegelungsabschnitte A7, A8 in die Verriegelungslöcher B3, B5 durch ein Anordnen oder Einpassen des oberen Gehäuses A im wesentlichen an oder auf dem unteren Gehäuse B eingepaßt oder einpaßbar.
- Darüber hinaus ist die Vorderkante der oberen Oberfläche des unteren Gehäuses B vorzugsweise an zwei Positionen an den linken und rechten Seiten oder Seitenabschnitten abgeschnitten, wo die Werkzeug- bzw. Kupplungseinführlocher B6, in welche die Lösekupplung E eingeführt oder einführbar ist, ausgebildet sind, wenn die obere Oberfläche des unteren Gehäuses B und die untere Oberfläche des oberen Gehäuses A zusammengestellt werden. Die Kupplungseinführlöcher B6 entsprechen dem Werkzeug- bzw. Kupplungseinführabschnitt gemäß der Erfindung. Durch Einführen der Lösekupplung E in das Kupplungseinführloch B6 und ein Beaufschlagen des Kupplungseinführlochs B6 mit der Lösekupplung E können die Gehäuse A, B in einer derartigen Richtung versetzt bzw. verschoben werden, um die Verriegelungsvorsprünge A7 von den Verriegelungslöchern B3 zu lösen bzw. außer Eingriff zu bringen.
- Die Abdeckung C ist so bemessen, um im wesentlichen die Öffnung des unteren Gehäuses B abzuschließen, und eine Vielzahl von Rippen C1 ist vorzugsweise nebeneinander im wesentlichen entlang einer Querrichtung an der oberen Oberfläche der Abdeckung C ausgebildet. Wenn die Abdeckung C in einer Position montiert ist, um die Öffnung des unteren Gehäuses B abzuschließen, drücken die entsprechenden Rippen C1 die Drähte W, welche mit den entsprechenden Buchsen- Anschlußeinpaßstücken D verbunden sind, welche in dem unteren Gehäuse B zusammengebaut bzw. angeordnet sind. An den gegenüberliegenden Enden des hinteren Abschnitts der oberen Oberfläche der Abdeckung C sind Aufnahmeabschnitte C2 zum Aufnehmen der hinteren Enden der linken und rechten Seitenwände des unteren Gehäuses B ausgebildet. Ein Verriegelungsloch C3 ist in der äußeren Wand von jedem Aufnahmeabschnitt C2 ausgebildet, so daß Verriegelungsvorsprünge B7, welche an den linken und rechten Seitenoberflächen des unteren Gehäuses B ausgebildet sind, in die Verriegelungslöcher C3 eingepaßt oder einpaßbar sind, wenn die Abdeckung C in einer Position montiert ist, um im wesentlichen die Öffnung des unteren Gehäuses B abzuschließen.
- Als nächstes wird die Betätigung dieser Ausführungsform beschrieben. Zuerst wird der Zusammenbauvorgang kurz beschrieben und dann wird der Zerlegevorgang im Detail beschrieben.
- Um den modularen Verbinder gemäß dieser Ausführungsform zusammenzubauen, werden die Buchsen-Anschlußpaßstücke D in den Hohlräumen der entsprechenden Gehäuse A, B montiert und es werden die Drähte W mit diesen Buchsen- Anschlußeinpaßstücken D unter Verwendung der Verbindungskupplung bzw. -einrichtung verbunden. Die Drähte W, welche mit den Buchsen- Anschlußeinpaßstücken D verbunden sind, werden durch die hinteren Oberflächen der Gehäuse A, B herausgezogen.
- Das obere Gehäuse A wird auf der oberen Oberfläche des unteren Gehäuses B angeordnet. Dann werden die entsprechenden Verriegelungsvorsprünge A7, A8 in die Verriegelungslöcher B3, B5 eingepaßt, indem sie durch die Eingriffsführungsoberflächen A7a, A8a geführt werden, woraus resultiert, daß die Gehäuse A, B im wesentlichen eines über dem anderen durch den Eingriff der entsprechenden Verriegelungsoberflächen A7b, A8b mit den oberen Rändern der Verriegelungslöcher B3, B5 angeordnet gehalten sind. Der Zusammenbau des modularen Verbinders wird durch Montage der Abdeckung C an der unteren Oberfläche des unteren Gehäuses B vervollständigt (siehe Fig. 2).
- Der derart zusammengebaute, modulare Verbinder wird wie folgt zerlegt, wenn eine Notwendigkeit einer Reparatur oder dgl. auftritt. Zuerst wird, wie in Fig. 3 gezeigt, das Vorderende der Löseeinrichtung E in das Kupplungseinführloch B6 eingeführt. Die Lösekupplung E wird zwangsweise bewegt, um das obere Gehäuse A anzuheben. Dann werden die Vorderenden der Gehäuse A, B in einer Richtung voneinander weg verschoben, während die Gehäuse A, B leicht entlang der Querrichtung verschoben werden. Daraus resultierend treten die Verriegelungsvorsprünge A7 aus den Verriegelungslöchern B3 aus, indem sie durch die Löseführungsoberflächen A7c geführt werden, während die Verriegelungsabschnitte B2 nach außen deformiert oder verschoben werden, wodurch sie außer Eingriff aus den Verriegelungslöchern B3 gelangen (siehe Fig. 7).
- Nachfolgend werden, wie in Fig. 4 gezeigt, die Gehäuse A, B um ihre hinteren Enden oder hinteren Endabschnitte gedreht, um die beaufschlagten, vorderen Enden derselben zu öffnen. Dann treten die Verriegelungsvorsprünge A8, welche an dem Hinterende vorgesehen sind, aus den Verriegelungslöchern B5 aus, indem sie durch die Löseführungsoberflächen A8c1 geführt werden (siehe Fig. 8). Daraus resultierend gelangen die Verriegelungsvorsprünge A8 und die Verriegelungslöcher B5 an dem Hinterende außer Eingriff und die Gehäuse A, B können vollständig voneinander getrennt werden. Auf diese Weise ist der Zerlegevorgang abgeschlossen.
- Die derart konstruierte Ausführungsform weist die folgenden Effekte auf.
- 1) Durch Bereitstellen der speziellen Werkzeug- bzw. Kupplungseinführlocher B6 können die Verriegelungsvorsprünge A7, A8 aus den Verriegelungslöchern B3, B5 außer Eingriff gebracht werden, ohne direkt die Außenwände der Verriegelungsabschnitte B2 und der Aufnahmeabschnitte B4 aufzustemmen bzw. zu beaufschlagen, wodurch vermieden wird, daß die Verriegelungsabschnitte und dgl. beschädigt werden.
- 2) Da die Gehäuse A, B in der Löse- bzw. Trennrichtung verschoben werden, während die Verriegelungsabschnitte B2 nach außen durch ein zwangsweises Einführen der Löseeinrichtung E deformiert werden, werden die Verriegelungsabschnitte B2 nach außen nicht in einem größeren Ausmaß deformiert, als dies für ein Austreten der Verriegelungsvorsprünge A7 aus den Verriegelungslöchern B3 erforderlich ist. Demgemäß wirkt keine Kraft, welche größer als erforderlich ist, auf die Verriegelungsabschnitte B2, wodurch vermieden wird, daß die Funktion der Verriegelungsabschnitte B2 während des Zerlegevorgangs beeinträchtigt bzw. beschädigt wird. Daraus resultierend kann der Zerlegevorgang leicht durchgeführt werden.
- 3) Weiters können, da die Verriegelungsvorsprünge A7 jeweils mit den Löseführungsoberflächen A7c ausgebildet sind, die Verriegelungsvorsprünge A7 leicht außer Eingriff von den Verriegelungslöchern B3 gebracht werden, indem die Kupplungseinführlöcher 86 mit der Lösekupplung E beaufschlagt werden.
- 4) Da die Verriegelungsvorsprünge A7, Aß und die Verriegelungslöcher B3, B5 im wesentlichen an den vorderen und hinteren Endseiten vorgesehen sind, können die Gehäuse A, B sicher eines über dem anderen angeordnet gehalten werden. Weiters können selbst in diesem Fall, da die Verriegelungsvorsprünge A8 und die Verriegelungslöcher B5 an der hinteren Endseite durch den Drehvorgang außer Eingriff gebracht werden, die Gehäuse A, B leicht voneinander getrennt werden.
- 5) Weiters können, da die Verriegelungsvorsprünge A8 jeweils mit den Löseführungsoberflächen A8c1 ausgebildet sind, die Verriegelungsvorsprünge A8 und die Verriegelungslöcher B5 sanft durch den Drehvorgang voneinander gelöst bzw. außer Eingriff gebracht werden.
- 6) Da die Kupplungseinführlöcher B6 an dem ersten oder Vorderende ausgebildet sind, welches der Seite gegenüberliegt, wo die Drähte W austreten bzw. herausgezogen werden, behindern die Drähte W nicht den Zerlegevorgang durch die Lösekupplung E und den Drehvorgang des Vorderendes. Derart kann der Zerlegevorgang leicht durchgeführt werden, selbst wenn die Drähte W angeschlossen sind.
- Obwohl die Verriegelungsvorsprünge A8, welche durch den Drehvorgang gelöst werden, an den linken und rechten Seitenoberflächen des oberen Gehäuses A ausgebildet sind, und die Verriegelungslöcher B5, in welche die Verriegelungsvorsprünge A8 eingepaßt sind, in den Außenwänden der Aufnahmeabschnitte B4 des unteren Gehäuses B in den vorangehenden Ausführungsform ausgebildet sind, kann der modulare Verbinder wie folgt konstruiert sein.
- Wie in Fig. 9 gezeigt, sind ein Verriegelungsvorsprung A10 und ein Verriegelungsloch B10, in welches des Verriegelungsvorsprung A10 eingepaßt oder einpaßbar ist, an oder in den Oberflächen der Gehäuse A, B ausgebildet, welche zueinander gelangen, d. h. der Verriegelungsvorsprung A10 ragt von der unteren Oberfläche des oberen Gehäuses A vor und das Verriegelungsloch B10 ist in der oberen Oberfläche des unteren Gehäuses B ausgebildet. Das vordere Ende (unteres Ende in Fig. 9) des Verriegelungsvorsprungs A10 wölbt sich leicht nach außen, um einen anschlagartigen oder Hakenabschnitt A11 zu bilden, welcher in das Verriegelungsloch B10 einhakt, und der Hakenabschnitt A11 ist mit einer Eingriffsführungsoberfläche A11a ausgebildet, um leicht in das Verriegelungsloch B10 eingepaßt zu werden. Weiters ist ein Vorderende des Hakenabschnitts A11 (linkes Ende in Fig. 9), welches in das Verriegelungsloch B10 eingreift, teilweise schräg abgeschnitten, um eine Löseführungsoberfläche A11b auszubilden.
- Andererseits ist das Verriegelungsloch B10 so bemessen, daß der Verriegelungsvorsprung A10 in dieses eingepreßt oder eingepaßt werden kann. Die Gehäuse A, B werden relativ zu Vorwärts- und Rückwärtsrichtungen und der Querrichtung durch den Eingriff des Verriegelungsvorsprungs A10 und des Verriegelungslochs B10 gehalten.
- Selbst in dem Fall, in welchem der modulare Verbinder derart konstruiert ist, daß die Gehäuse A, B wie oben positioniert gehalten sind, indem die Löseführungsoberfläche A11b ausgebildet ist, treten die Verriegelungsvorsprünge A10 leicht aus dem Verriegelungsloch B10 aus, da sie durch die Löseführungsoberfläche A11b geführt werden, wenn die Gehäuse A, B gedreht werden, um das Vorderende auf dieselbe Weise wie in der vorangehenden Ausführungsform zu öffnen. Demgemäß kann der modulare Verbinder leicht zerlegt werden, selbst wenn der Verriegelungsvorsprung A10 und das Verriegelungsloch B10 wirken, die Gehäuse A, B zu positionieren.
- Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorangehenden Ausführungsformen beschränkt, sondern kann wie folgt ausgebildet sein. Diese Ausführungsformen sind auch durch den technischen Umfang der vorliegenden Erfindung umfaßt, wie sie in den Ansprüchen definiert ist.
- (1) Obwohl die Erfindung auf den Mutter- bzw. Buchsen-Blockverbinder in der vorangehenden Ausführungsform angewandt ist, kann sie auch auf den Vater- bzw. Stecker-Blockverbinder angewandt werden.
- (2) Obwohl die Verriegelungsvorsprünge A7, A8 an dem oberen Gehäuse A und die Verriegelungslöcher B3, B5, welche damit in Eingriff bringbar sind, an dem unteren Verbindergehäuse B in der vorangehenden Ausführungsform ausgebildet sind, können die Verriegelungslöcher in dem oberen Gehäuse ausgebildet werden und die Verriegelungsvorsprünge können an dem unteren Gehäuse ausgebildet werden.
- (3) Obwohl die Kupplungseinführlöcher B6 in der vorderen Oberfläche (Eingriffsoberfläche) in der vorangehenden Ausführungsform ausgebildet sind, können sie in der linken, rechten oder hinteren Seitenoberfläche ausgebildet werden.
- (4) In der vorangehenden Ausführungsform gelangen die Verriegelungsvorsprünge A7 und die Verriegelungslöcher B3 an der vorderen Endseite durch die Kupplung bzw. Einrichtung E außer Eingriff und die Verriegelungsvorsprünge A8 und die Verriegelungslöcher B5 an der hinteren Endseite gelangen durch den Drehvorgang außer Eingriff. Es kann jedoch die Konstruktion beispielsweise so sein, daß die Kupplungseinführlöcher in der hinteren Oberfläche vorgesehen sind und die Verriegelungsvorsprünge und die Verriegelungslöcher an der vorderen Endseite durch den Drehvorgang außer Eingriff gelangen, nachdem die Verriegelungsvorsprünge und die Verriegelungslöcher an der hinteren Endseite durch die Kupplung bzw. das Werkzeug gelöst werden. Alternativ können die Kupplungseinführlöcher sowohl in der vorderen Oberfläche als auch der hinteren Oberfläche ausgebildet werden und alle Verriegelungsvorsprünge und Verriegelungslöcher gelangen durch die Kupplung außer Eingriff.
- (5) Obwohl jeweils zwei der Verriegelungsvorsprünge A7, A8 an der vorderen und hinteren Endseite angeordnet sind, kann jeweils einer von diesen an der vorderen und hinteren Endseite angeordnet werden. Alternativ können zwei Verriegelungsvorsprünge jeweils an der vorderen und hinteren Endseite angeordnet sein und ein Verriegelungsvorsprung kann an der anderen angeordnet sein.
- (6) Obwohl die Löseführungsoberflächen A7c, A8c an den Verriegelungsvorsprüngen A7, A8 in der vorangehenden Ausführungsform ausgebildet sind, können sie durch ein Abschneiden der Ränder bzw. Kanten der Verriegelungslöcher (B3, B5) ausgebildet werden.
- (7) Obwohl die Löseführungsoberflächen A7c, A8c durch ein Abschneiden von einer Kante bzw. einem Rand der Verriegelungsvorsprünge A7, A8 in der vorangehenden Ausführungsform ausgebildet sind, müssen sie nicht notwendigerweise an den Verriegelungsvorsprüngen ausgebildet werden.
- (8) Obwohl die Verriegelungsmittel, welche durch den Drehvorgang außer Eingriff gelangen, durch den Verriegelungsvorsprung A10 und das Verriegelungsloch B10 ausgebildet sind, welche an den Verbindungsoberflächen in der anderen Ausführungsform ausgebildet sind, können die Verriegelungsmittel, welche durch die Löseeinrichtung außer Eingriff gelangen, durch den Verriegelungsvorsprung und das Verriegelungsloch ausgebildet sein, welche an den Verbindungsoberflächen ausgebildet sind.
- (9) Obwohl insgesamt vier Verriegelungsmittel, welche die Verriegelungsvorsprünge A7, A8 und die Verriegelungslöcher B3, B5 umfassen, zwischen den Gehäusen A und B in der vorangehenden Ausführungsform vorgesehen sind, ist die Anzahl der Verriegelungsmittel nicht auf vier beschränkt. Es ist ausreichend, wenigstens ein Verriegelungsmittel zur Verfügung zu stellen.
- Neben den vorangehenden Ausführungsformen kann eine Vielzahl von Änderungen durchgeführt werden, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen, wie sie durch die Ansprüche definiert ist.
- A ... oberes Gehäuse (Gehäuse)
- B ... unteres Gehäuse (Gehäuse)
- A7 ... Verriegelungsvorsprung (Verriegelungsabschnitt der Vorderendseiten- Verriegelungsmittel)
- A7c ... Löseführungsoberfläche
- A8 ... Verriegelungsvorsprung (Verriegelungsabschnitt der Hinterendseiten- Verriegelungsmittel)
- A8c ... Löseführungsoberfläche
- B3 ... Verriegelungsloch (Eingriffsabschnitt der Vorderendseiten- Verriegelungsmittel)
- B5 ... Verriegelungsloch (Eingriffsabschnitt der Hinterendseiten- Verriegelungsmittel)
- B6 ... Kupplungseinführloch (Kupplungseinführabschnitt)
- E ... Lösekupplung bzw. -einrichtung
Claims (7)
1. Modularer Verbinder bzw. Blockverbinder, welcher durch ein seitliches
Anordnen einer Vielzahl von Gehäusen (A; B; C) im wesentlichen eines über dem anderen
konstruiert ist, umfassend:
wenigstens eine Verriegelungseinrichtung (A7; A8, A10; B2; B4), welche an jedem
Gehäuse (A; B; C) vorgesehen ist, und einen Verriegelungsabschnitt (B2; B4) und
einen Eingriffsabschnitt (A7; A8; A10) umfaßt, welche miteinander zwischen den
Gehäusen (A; B; C) in Eingriff bringbar sind, welche im wesentlichen eines über dem
anderen angeordnet sind, und
einen Kupplungseinführabschnitt (B6) zum Lösen der Verriegelungseinrichtungen
bzw. -mittel (A7; A8; A10; B2; B4),
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kupplungseinführabschnitt (B6) zwischen den übereinander angeordneten
Gehäusen in einer Position vorgesehen ist, wo die Verriegelungsmittel (A7; A8; A10;
B2; B4) nicht vorgesehen sind, worin in wenigstens einem der Verriegelungsmittel
(A7; A8; A10; B2; B4) wenigstens einer des Verriegelungsabschnitts (B2; B4) und
des Eingriffsabschnitts (A7; A8; A10) mit einer Trenn- bzw. Löseführungsoberfläche
(A7c; A8c1; A11b) zum Führen des Verriegelungsabschnitts (B2; B4) und des
Eingriffsabschnitts (A7; A8; A10) in ihrer Löse- bzw. Trennrichtung versehen ist.
2. Modularer Verbinder nach Anspruch 1, worin wenigstens eines der
Verriegelungsmittel (A7; A8; A10; B2; B4) einen Verriegelungsvorsprung bzw. -fortsatz (A7;
A8; A10) und ein Verriegelungsloch (B5) umfaßt, in welches der
Verriegelungsvorsprung (A7; A8; A10) gepreßt oder preßbar ist, welche vorzugsweise an oder in
Verbindungsoberflächen der Gehäuse (A; B; C) vorgesehen sind.
3. Modularer Verbinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
worin die Verriegelungsmittel (A7; A8; A10; B2; B4) jeweils an ersten oder vorderen
und zweiten oder hinteren Endabschnitten der Gehäuse (A; B; C) angeordnet sind,
das erste oder vordere Endseiten-Verriegelungsmittel (A7; B3) durch einen
Lösevorgang an dem Kupplungseinführungsabschnitt (B6) gelöst wird, und das zweite oder
hintere Endseiten-Lösemittel (A8; B5) durch einen Drehvorgang gelöst wird, um die
Vorderenden der Gehäuse (A; B; C) weg voneinander um eine Position oder Achse
vorzugsweise in der Nähe des zweiten oder Hinterendseiten-Verriegelungsmittels
(A8; B5) zu drehen.
4. Modularer Verbinder nach Anspruch 3, worin das erste oder Vorderendseiten-
Verriegelungsmittel (A7; B3) an einer Eingriffsoberfläche mit einem abgestimmten
bzw. zusammenpassenden Verbinder vorgesehen ist und das zweite oder
Hinterendseiten-Verriegelungsmittel (A8; B5) an einer Seite vorgesehen ist, wo Drähte (W)
aus den Gehäusen (A; B; C) abgezogen werden bzw. austreten.
5. Modularer Verbinder nach Anspruch 3 oder 4, worin das Verriegelungsmittel (A7;
A8; A10; B2; B4) wenigstens einen Verriegelungsvorsprung (A7; A8; A10), welcher
von einer Seitenoberfläche von einem (A) der Gehäuse (A; B; C) vorragt, welche im
wesentlichen übereinander angeordnet sind, und ein Verriegelungsloch (B5)
umfasst, welches in einem vorragenden Abschnitt (B2; B4) ausgebildet ist, welcher von
dem anderen Gehäuse (B) zu dem einen Gehäuse (A) vorragt.
6. Modularer Verbinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
worin die Löseführungsoberfläche (A7c; A8c1; A11b) geneigt unter Abschneiden
einer Ecke des Verriegelungsvorsprungs (A7; A8; A10) ausgebildet ist.
7. Modularer Verbinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
worin der Verriegelungsvorsprung (A10) mit einem Hakenabschnitt bzw. -bereich
(A11) versehen bzw. ausgebildet ist, worin die Löseführungsoberfläche (A11b)
vorzugsweise an dem Hakenabschnitt (A11) ausgebildet ist.
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