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DE102009005986A1 - Geräuscharme Kette - Google Patents

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Publication number
DE102009005986A1
DE102009005986A1 DE102009005986A DE102009005986A DE102009005986A1 DE 102009005986 A1 DE102009005986 A1 DE 102009005986A1 DE 102009005986 A DE102009005986 A DE 102009005986A DE 102009005986 A DE102009005986 A DE 102009005986A DE 102009005986 A1 DE102009005986 A1 DE 102009005986A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
tabs
row
chain
leadership
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102009005986A
Other languages
English (en)
Inventor
Takashi Tohara
Toyonaga Saitoh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tsubakimoto Chain Co
Original Assignee
Tsubakimoto Chain Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tsubakimoto Chain Co filed Critical Tsubakimoto Chain Co
Publication of DE102009005986A1 publication Critical patent/DE102009005986A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/02Driving-chains
    • F16G13/04Toothed chains
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/02Driving-chains
    • F16G13/08Driving-chains with links closely interposed on the joint pins

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Abstract

Bei einer geräuscharmen Kette (100) mit Führungsreihen (120), die aus Führungslaschen (121, 122) und inneren Führungsreihenlaschen (126-129) zusammengesetzt sind, wobei die Führungsreihenlaschen (126-129) mittels Verbindungsstiften (111, 112) alternierend und überlappend mit Kettenlaschen (131-135) von Nicht-Führungsreihen (130) verbunden sind, variieren die Durchmesser der Stiftdurchgänge in den Kettenlaschen (131-135) jeder Nicht-Führungsreihe (130) mit zunehmendem Abstand von den Führungslaschen (121, 122). Optional können auch die Durchmesser der inneren Kettenlaschen (126-129) in den Führungsreihen (120) mit zunehmendem Abstand von den Führungslaschen (121, 122) variieren.

Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung betrifft eine geräuscharme Kette mit Verbesserungen, mittels derer die auf die Kettenlaschen als Folge einer auf die Kette ausgeübten Zugbelastung wirkenden Kräfte gleichmäßiger verteilt werden.
  • Die vorliegende Patentanmeldung beansprucht die Priorität der japanischen Patentanmeldung 2008-012597 , die am 23. Januar 2008 eingereicht worden ist. Die Offenbarung dieser japanischen Patentanmeldung 2008-012597 wird hiermit durch Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung eingeschlossen.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Eine typische geräuscharme Kette oder Zahnkette umfasst Reihen von Laschen, die jeweils als Führungsreihen und Nicht-Führungsreihen definiert sind. Jede Führungsreihe ist aus einem Paar von entgegengesetzten Führungslaschen und einer Vielzahl von inneren Führungsreihenlaschen zusammengesetzt, die zwischen den Führungslaschen angeordnet sind. Jede innere Führungsreihenlasche weist ein Paar von Stiftdurchgängen auf. Jede Nicht-Führungsreihe ist aus einer Vielzahl von Nicht-Führungsreihenlaschen zusammengesetzt und jede Nicht-Führungsreihenlasche weist ebenfalls ein Paar von Stiftdurchgängen auf. Die Anzahl an Nicht-Führungsreihenlaschen in jeder Nicht-Führungsreihe übersteigt die Anzahl von inneren Führungsreihenlaschen in jeder Führungsreihe um eine. Die Führungsreihen und Nicht-Führungsreihen sind alternierend entlang der Länge der Kette angeordnet und die Laschen jeder Nicht-Führungsreihe überlappen mit den Laschen zweier angrenzender Führungsreihen und erstrecken sich zwischen die Führungslaschen der angrenzenden Führungsreihen. Verbindungsstifte, die an den Führungslaschen befestigt sind, erstrecken sich durch die Stiftdurchgänge in den überlappenden inneren Führungsreihenlaschen und Nicht-Führungsreihenlaschen, um die Führungsreihen und die Nicht-Führungsreihen schwenkbar miteinander zu verbinden.
  • Wie in den 11 und 12 gezeigt, weist die herkömmliche geräuscharme Kette 500 eine Führungsreihe 520, die aus einem Paar von Führungslaschen 521 und 522 und einer Vielzahl von inneren Führungsreihenlaschen 526, 527, 528 und 529 zu sammengesetzt ist, die zwischen den Führungslaschen 521 und 522 angeordnet sind, und eine Nicht-Führungsreihe 530 auf, die aus inneren Kettenlaschen 531, 532, 533, 534 und 535 zusammengesetzt ist, wobei deren Anzahl die Anzahl von inneren Kettenlaschen in der Führungsreihe 520 um eine übersteigt. Die Laschen der Nicht-Führungsreihe 530 überlappen mit den Laschen der Führungsreihe 520. Stifte 511 und 512 sind sicher in Paaren von vorderen und hinteren Stiftdurchgängen der jeweiligen Führungslaschen 521 und 522 befestigt und erstrecken sich lose durch Stiftdurchgänge 551, 556, 561 und 566 in den Kettenlaschen 526, 527, 528, 529, 531, 532, 533, 534 und 535, so dass die Führungsreihe 520 und die Nicht-Führungsreihe 530 schwenkbar miteinander verbunden sind.
  • Die Teilung P der Verbindungsstifte 511 und 512 ist dieselbe wie diejenige der Stiftdurchgänge der inneren Führungsreihenlaschen 526, 527, 528 und 529. Gleiche ringförmige Zwischenräume C existieren zwischen äußeren Umfangsflächen der Stifte 511 und 512 und den inneren Umfangsflächen der Stiftdurchgänge 551 und 556 der jeweiligen inneren Kettenlaschen 526, 527, 528 und 529.
  • Wenn eine Zugkraft F auf die geräuscharme Kette 500 wirkt, tritt eine Ablenkung der Stifte 511 und 512 auf. Wenn die Ablenkungen der Stifte 511 und 512 zunimmt, gelangen die Stifte 511 und 512 in Stoßkontakt mit den inneren Umfangsflächen der Stiftdurchgänge der inneren Kettenlaschen 527 und 528, die am weitesten von den äußeren Kettenlaschen entfernt sind.
  • Die Zugbelastung konzentriert sich in den Führungslaschen 521 und 522 und in den inneren Führungsreihenlaschen 527 und 528. Andererseits sind in den Nicht-Führungsreihen 530 die Zugkräfte in den äußersten Kettenlaschen 531 und 535 als Folge der Ablenkungen der Stifte 511 und 512 konzentriert, wie dies in dem US-Patent 5,989,141 erklärt ist.
  • Bei der herkömmlichen geräuscharmen Kette treten daher mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Verschleiß, eine Längung und ein Reißen der Kettenlaschen auf, bei denen die Belastung konzentriert ist. Zur Erhöhung der Laschenfestigkeit können Gegenmaßnahmen wie beispielsweise das Erhöhen der Laschendicke ergriffen werden. Jedoch ist in dem Fall einer Kette, die beispielsweise in dem Ventilsteuersys tem eines Motors verwendet wird, wo Kompaktheit und ein geringes Gewicht von Bedeutung sind, das Erhöhen der Laschendicke keine befriedigende Lösung.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die oben beschriebenen Probleme zu lösen und eine geräuscharme Kette oder Zahnkette bereitzustellen, die leicht, kompakt und torsionsresistent ist und bei der trotz einer Ablenkung oder Verbiegung der Verbindungsstifte die Zugkraft gleichmäßiger verteilt ist, so dass ein Verschleiß, eine Kettenlängung und die Wahrscheinlichkeit eines Reißens reduziert sind.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Erfindungsgemäß wird die voranstehende Aufgabe durch eine geräuscharme Kette mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Der Patentanspruch 1 beschreibt eine geräuscharme Kette mit
    Führungsreihen, die jeweils aus einem Paar von entgegengesetzten Führungslaschen und einer Vielzahl von inneren Führungsreihenlaschen zusammengesetzt sind, die zwischen dem Paar von Führungslaschen angeordnet sind, wobei jede innere Führungsreihenlasche ein Paar von Stiftdurchgängen aufweist,
    Nicht-Führungsreihen, die jeweils aus einer Vielzahl von Nicht-Führungsreihenlaschen zusammengesetzt sind, wobei jede Nicht-Führungsreihenlasche ebenfalls ein Paar von Stiftdurchgängen aufweist,
    wobei die Anzahl von Nicht-Führungsreihenlaschen in jeder Nicht-Führungsreihe die Anzahl von inneren Führungsreihenlaschen in jeder Führungsreihe um eine übersteigt, wobei die Führungsreihen und die Nicht-Führungsreihen alternierend entlang der Länge der Kette angeordnet sind und wobei die Nicht-Führungsreihenlaschen jeder Nicht-Führungsreihe mit den Führungsreihenlaschen zweier angrenzender Führungsreihen überlappen und sich zwischen die Führungslaschen der angrenzenden Führungsreihen erstrecken, und
    Verbindungsstiften, die sich durch Stiftdurchgänge in den überlappenden inneren Führungsreihenlaschen und Nicht-Führungsreihenlaschen erstrecken, wobei die Verbindungsstifte die Führungsreihen und die Nicht-Führungsreihen schwenkbar miteinander verbinden,
    wobei die Durchmesser der Stiftdurchgänge in den Nicht-Führungsreihenlaschen jeder Nicht-Führungsreihe mit zunehmendem Abstand von den Führungslaschen variieren.
  • Wenn eine Zugkraft auf die geräuscharme Kette ausgeübt wird, welche deren Stifte verbiegt, wird die Zugkraft im Wesentlichen gleichmäßig auf die Kettenlaschen der Nicht-Führungsreihen übertragen. Daher ist eine Konzentration der Belastung auf spezifische Kettenlaschen vermieden. Verschleiß, Kettenlängung und die Wahrscheinlichkeit eines Reißens sind reduziert. Darüber hinaus können diese Wirkungen in einer Kette erreicht werden, die sowohl leicht als auch kompakt ist und die eine hohe Torsionsfestigkeit zeigt.
  • Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel können die Durchmesser der Stiftdurchgänge in den Kettenlaschen jeder Führungsreihe ebenfalls mit zunehmendem Abstand von den Führungslaschen variieren. Daher ist eine Belastungskonzentration auf spezifische innere Kettenlaschen der Führungsreihen vermieden und sind der Verschleiß, die Kettenlängung und die Wahrscheinlichkeit des Reißens weiter vermindert.
  • FIGURENKURZBESCHREIBUNG
  • 1 ist eine Seitenansicht eines Teils eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen geräuscharmen Kette,
  • 2 ist eine Draufsicht auf einen Abschnitt der Kette,
  • 3 ist eine Seitenansicht einer Führungslasche der Kette,
  • 4 ist eine geschnittene Darstellung des ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen geräuscharmen Kette,
  • 5 ist eine Seitenansicht einer gezahnten Kettenlasche in einer Führungsreihe der Kette aus 4,
  • 6 zeigt eine Serie von Seitenansichten der Kettenlaschen einer Nicht-Führungsreihe der Kette aus 4,
  • 7 ist eine übertriebene geschnittene Darstellung der Kette aus 4, die das Biegen der Verbindungsstifte der Kette zeigt, wenn die Kette unter einer Belastung steht,
  • 8 ist eine geschnittene Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen geräuscharmen Kette,
  • 9 ist eine Serie von Seitenansichten der Kettenlaschen einer Führungsreihe der Kette aus 8,
  • 10 ist eine geschnittene Darstellung der Kette aus 8, die das Biegen der Verbindungsstifte der Kette zeigt, wenn die Kette unter einer Belastung steht,
  • 11 ist eine geschnittene Darstellung einer herkömmlichen geräuscharmen Kette und
  • 12 ist eine geschnittene Darstellung, die das Biegen der Verbindungsstifte der herkömmlichen Kette zeigt, wenn die Kette unter einer Belastung steht.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • Bei der erfindungsgemäßen Kette variieren die Durchmesser der Stiftdurchgänge der Nicht-Führungsreihenlaschen und optional die Durchmesser der Stiftdurchgänge der inneren Führungsreihenlaschen mit dem Abstand von den Führungslaschen der Kette. Das Variieren der Durchmesser der Stiftdurchgänge trägt zu einer Vergleichmäßigung der auf die Kettenlaschen ausgeübten Kräfte bei, wenn die Verbindungsstifte als Folge einer auf die Kette ausgeübten Spannung verbogen oder abgelenkt werden.
  • Wie in den 1 bis 3 gezeigt, ist bei einer geräuscharmen Kette 100 eine Führungsreihe 120 aus einem Paar von Führungslaschen 121 und 122 und einer Vielzahl von gezahnten inneren Kettenlaschen 126, 127, 128 und 129 zusammengesetzt, die zwischen den Führungslaschen 121 und 122 angeordnet sind. Eine Nicht-Führungsreihe 130 ist aus gezahnten Kettenlaschen 131, 132, 133, 134 und 135 zusammengesetzt, deren Anzahl die Anzahl von inneren Kettenlaschen 126, 127, 128 und 129 der Führungsreihe 120 um eine übersteigt. Die Führungsreihen 120 und Nicht-Führungsreihen 130 sind alternierend entlang der Länge der Kette 100 angeordnet und die Laschen der Nicht-Führungsreihen 130 überlappen mit den Laschen der Führungsreihen 120.
  • Verbindungsstifte 111 und 112 sind jeweils in vordere und hintere Stiftdurchgänge 123 und 124 der Führungslaschen 121 und 122 eingesetzt und darin befestigt. Jeder Stift 111 und 112 erstreckt sich durch Stiftdurchgänge der Kettenlaschen 126, 127, 128, 129, 131, 132, 133, 134 und 135, wodurch die überlappenden Reihen 120 und 130 von Laschen miteinander verbunden werden, während ein Verschwenken der Kette 100 ermöglicht ist.
  • Die Innendurchmesser der Stiftdurchgänge 123 und 124 in den jeweiligen Führungslaschen 121 und 122 sind kleiner als die Außendurchmesser der Stifte 111 und 112 und die Stifte 111 und 112 werden in die Führungslaschen 121 und 122 eingepresst. Des Weiteren sind die Innendurchmesser der Stiftdurchgänge der inneren Kettenlaschen der Führungsreihen 120 und die Innendurchmesser der Stiftdurchgänge der Kettenlaschen der Nicht-Führungsreihen 130 größer als die Außendurchmesser der Stifte 111 und 112, so dass sich die gezahnten Kettenlaschen relativ zu den Verbindungsstiften 111 und 112 drehen können.
  • Wie in 4 gezeigt, sind die Durchmesser der Stiftdurchgänge der inneren Kettenlaschen 126, 127, 128 und 129 der Führungsreihe 120 einheitlich, wohingegen die Durchmesser der Stiftdurchgänge der Kettenlaschen 131, 132, 133, 134 und 135 der Nicht-Führungsreihe 130 mit dem Abstand der Kettenlaschen 131, 132, 133, 134 und 135 von den jeweiligen Führungslaschen 121 und 122 variieren.
  • Die inneren Kettenlaschen 126, 127, 128 und 129 der Führungsreihe 120 weisen alle die gleiche Größe auf und – wie in 5 gezeigt – die Durchmesser d der Stiftdurchgänge 151 und 156 sind bei jeder Lasche 126, 127, 128 und 129 gleich und geringfügig größer als die Außendurchmesser der Verbindungsstifte 111 und 112, wie dies in 4 gezeigt ist.
  • Wie in 6 gezeigt, ist bei den Kettenlaschen 131, 132, 133, 134 und 135 der Nicht-Führungsreihe 130 der Durchmesser DL der Stiftdurchgänge 161 und 166 der Kettenlaschen 131 und 135, die am nächsten an den Führungslaschen 121 und 122 angeordnet sind, größer als der Standarddurchmesser D der Stiftdurchgänge bei einer herkömmlichen Kettenlasche. Andererseits ist der Durchmesser DS der Stiftdurchgänge 163 und 168 der innersten Kettenlasche 133, die am weitesten von den Führungslaschen 121 und 122 entfernt angeordnet ist, geringer als der Standarddurchmesser D. Daher nehmen die Durchmesser der Stiftdurchgänge mit zunehmendem Abstand von den Führungslaschen 121 und 122 ab, obgleich die Stiftdurchgänge sämtlicher Kettenlaschen der Nicht-Führungsreihen die gleiche Teilung P aufweisen, d. h., den gleichen Abstand von Mitte zu Mitte.
  • Wenn eine Zugkraft F auf die geräuscharme Kette 100 – wie in 7 gezeigt – ausgeübt wird, verbiegen sich die Stifte 111 und 112 in einer Führungsreihe 120, so dass deren mittige Abschnitte sich voneinander wegkrümmen. Da die Durchmesser der Stiftdurchgänge der Nicht-Führungsreihenlaschen mit zunehmendem Abstand von den Führungslaschen abnehmen, berühren jedoch die Stiftdurchgänge der Nicht-Führungsreihe 130 die Stifte 111 und 112 gleichmäßiger, so dass die Zugbelastung gleichmäßiger auf die Laschen der Nicht-Führungsreihe verteilt ist. Die Konzentration der Belastung auf einzelne Kettenlaschen ist vermieden und der Verschleiß, die Kettenlängung und die Wahrscheinlichkeit des Reißens sind vermindert. Darüber hinaus kann die Kette ohne ein Erhöhen der Dicken der Laschen leicht, kompakt, in hohem Maße torsionsfest und fester hergestellt werden.
  • Bei einem in 8 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel umfasst eine geräuscharme Kette 200 Nicht-Führungsreihenlaschen 231, 232, 233, 234 und 235, wobei deren Stiftdurchgänge eine Durchmesservariation wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel aufweisen, und Führungsreihen 220, bei denen die Führungsreihenlaschen 226, 227, 228 und 229 ebenfalls Stiftdurchgänge mit Durchmessern aufweisen, die gemäß dem Abstand von den Führungslaschen 221 und 222 variieren.
  • Wie in 9 gezeigt, ist bei den inneren Kettenlaschen 226, 227, 228 und 229 der Führungsreihe 220 der Durchmesser ds der Stiftdurchgänge 251 und 256 der inneren Kettenlaschen 226 und 229, die am nächsten an den Führungslaschen 221 bzw. 222 angeordnet sind, geringer als der Standarddurchmesser d der Stiftdurchgänge einer herkömmlichen Kettenlasche. Der Durchmesser der Stiftdurchgänge 252 und 257 der inneren Kettenlaschen 227 und 228, die weiter weg von den Führungslaschen 221 und 222 angeordnet sind, ist der gleiche wie der Standarddurchmesser d. Daher nimmt der Stiftdurchgangsdurchmesser bei den inneren Kettenlaschen der Führungsreihen mit zunehmenden Abstand von den Führungslaschen zu.
  • Die Stiftdurchgänge der Nicht-Führungsreihenlaschen 231, 232, 233, 234 und 235 weisen dieselbe Durchmesserbeziehung wie die Durchmesserbeziehung der Stiftdurchgänge der Nicht-Führungsreihenlaschen des ersten Ausführungsbeispiels auf, wie dies in 6 gezeigt ist. D. h., der Stiftdurchgangsdurchmesser nimmt mit zunehmendem Abstand von den Führungslaschen ab.
  • Wenn – wie in 10 gezeigt – eine Zugkraft F auf die geräuscharme Kette 200 ausgeübt wird, werden die Verbindungsstifte 211 und 212 jeder Führungsreihe 220 auf eine solche Weise gebogen, dass deren mittige Abschnitte sich voneinander wegkrümmen. Als Folge der oben beschriebenen Variationen der Durchmesser der Stiftdurchgänge der Kettenlaschen in sowohl den Nicht-Führungsreihen als auch in den Führungsreihen wird jedoch die Zugkraft gleichmäßiger unter den Laschen der Führungsreihen sowie unter den Laschen der Nicht-Führungsreihen verteilt. Daher können noch weitere Verbesserungen hinsichtlich der Verschleißfestigkeit, der Längungsstabilität und der Reißfestigkeit realisiert werden. Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel kann hier wiederum eine Kette erhalten werden, die leicht und kompakt ist und die eine hohe Torsionsfestigkeit aufweist, ohne dass deren Laschendicke erhöht wird, um eine geeignete Festigkeit zu erreichen.
  • Es ist selbstverständlich, dass die Durchmesser der Stiftdurchgänge in den Kettenlaschen in Abhängigkeit von den Materialien, der Stiftgröße, den Biegungscharakteristiken der Verbindungsstifte, den Anwendungsbedingungen usw. ausgewählt wer den können und dass die Ketten nicht notwendigerweise Laschen aufweisen, die Stiftdurchgangsdurchmesser aufweisen, die den Standarddurchmessern gleich sind.
  • 100
    Geräuscharme Kette
    111
    Verbindungsstift
    112
    Verbindungsstift
    120
    Führungsreihe
    121
    Führungslasche
    122
    Führungslasche
    123
    Stiftdurchgang
    124
    Stiftdurchgang
    126
    Innere Führungsreihenlasche
    127
    Innere Führungsreihenlasche
    128
    Innere Führungsreihenlasche
    129
    Innere Führungsreihenlasche
    130
    Nicht-Führungsreihe
    131
    Nicht-Führungsreihenlasche
    132
    Nicht-Führungsreihenlasche
    133
    Nicht-Führungsreihenlasche
    134
    Nicht-Führungsreihenlasche
    135
    Nicht-Führungsreihenlasche
    151
    Vorderer Stiftdurchgang
    156
    Hinterer Stiftdurchgang
    161
    Vorderer Stiftdurchgang
    162
    Vorderer Stiftdurchgang
    163
    Vorderer Stiftdurchgang
    166
    Hinterer Stiftdurchgang
    167
    Hinterer Stiftdurchgang
    168
    Hinterer Stiftdurchgang
    200
    Geräuscharme Kette
    211
    Verbindungsstift
    212
    Verbindungsstift
    220
    Führungsreihe
    221
    Führungslasche
    222
    Führungslasche
    226
    Führungsreihenlasche
    227
    Führungsreihenlasche
    228
    Führungsreihenlasche
    229
    Führungsreihenlasche
    230
    Nicht-Führungsreihe
    231
    Nicht-Führungsreihenlasche
    232
    Nicht-Führungsreihenlasche
    233
    Nicht-Führungsreihenlasche
    234
    Nicht-Führungsreihenlasche
    235
    Nicht-Führungsreihenlasche
    251
    Vorderer Stiftdurchgang
    252
    Vorderer Stiftdurchgang
    256
    Hinterer Stiftdurchgang
    257
    Hinterer Stiftdurchgang
    261
    Stiftdurchgang
    266
    Stiftdurchgang
    500
    Geräuscharme Kette
    511
    Stift
    512
    Stift
    520
    Führungsreihe
    521
    Führungslasche
    522
    Führungslasche
    526
    Innere Führungsreihenlasche
    527
    Innere Führungsreihenlasche
    528
    Innere Führungsreihenlasche
    529
    Innere Führungsreihenlasche
    530
    Nicht-Führungsreihe
    531
    Innere Kettenlasche
    532
    Innere Kettenlasche
    533
    Innere Kettenlasche
    534
    Innere Kettenlasche
    535
    Innere Kettenlasche
    551
    Stiftdurchgang
    556
    Stiftdurchgang
    561
    Stiftdurchgang
    566
    Stiftdurchgang
    C
    Zwischenraum
    F
    Kraft
    P
    Teilung
    d
    Durchmesser
    ds
    Durchmesser
    D
    Durchmesser
    DL
    Durchmesser
    DS
    Durchmesser
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - JP 2008-012597 [0002, 0002]
    • - US 5989141 [0007]

Claims (4)

  1. Geräuscharme Kette (100; 200) mit Führungsreihen (120; 220), die jeweils aus einem Paar von entgegengesetzten Führungslaschen (121, 122; 221, 222) und einer Vielzahl von inneren Führungsreihenlaschen (126129; 226229) zusammengesetzt sind, die zwischen dem Paar von Führungslaschen (121, 122; 221, 222) angeordnet sind, wobei jede innere Führungsreihenlasche (126-129; 226229) ein Paar von Stiftdurchgängen (151, 156; 251, 252, 256, 257) aufweist, Nicht-Führungsreihen (130; 230), die jeweils aus einer Vielzahl von Nicht-Führungsreihenlaschen (131135; 231235) zusammengesetzt sind, wobei jede Nicht-Führungsreihenlasche (131135; 231235) ebenfalls ein Paar von Stiftdurchgängen (161163, 166168; 261, 266) aufweist, wobei die Anzahl von Nicht-Führungsreihenlaschen (131135; 231235) in jeder Nicht-Führungsreihe (130; 230) die Anzahl von inneren Führungsreihenlaschen (126129; 226229) in jeder Führungsreihe (120; 220) um eine übersteigt, wobei die Führungsreihen (120; 220) und die Nicht-Führungsreihen (130; 230) alternierend entlang der Länge der Kette (100; 200) angeordnet sind und wobei die Nicht-Führungsreihenlaschen (131135; 231235) jeder Nicht-Führungsreihe (130; 230) mit den Führungsreihenlaschen (126129; 226229) zweier angrenzender Führungsreihen (120; 220) überlappen und sich zwischen die Führungslaschen (121, 122; 221, 222) der angrenzenden Führungsreihen (120; 220) erstrecken, und Verbindungsstiften (111, 112; 211, 212), die sich durch Stiftdurchgänge in den überlappenden inneren Führungsreihenlaschen (126129; 226229) und Nicht-Führungsreihenlaschen (131135; 231235) erstrecken, wobei die Verbindungsstifte (111, 112; 211, 212) die Führungsreihen (120; 220) und die Nicht-Führungsreihen (130; 230) schwenkbar miteinander verbinden, wobei die Durchmesser (D, DL, DS) der Stiftdurchgänge (161163, 166168; 261, 266) in den Nicht-Führungsreihenlaschen (131135; 231235) jeder Nicht-Führungsreihe (130; 220) mit zunehmendem Abstand von den Führungslaschen (121, 122; 221, 222) variieren.
  2. Kette (100; 200) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchmesser (D, DL, DS) der Stiftdurchgänge (161163, 166168; 261, 266) in den Laschen (131135; 231235) jeder Nicht-Führungsreihe (130; 230) mit zunehmendem Abstand von den Führungslaschen (121, 122; 221, 222) abnehmen.
  3. Kette (200) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchmesser (ds, d) der Stiftdurchgänge (251, 252, 256, 257) in den Laschen (226229) jeder Führungsreihe (220) ebenfalls mit zunehmendem Abstand von den Führungslaschen (221, 222) variieren.
  4. Kette (200) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchmesser (ds, d) der Stiftdurchgänge (251, 252, 256, 257) in den Laschen (226229) jeder Führungsreihe (220) mit zunehmendem Abstand von den Führungslaschen (221, 222) zunehmen.
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