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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung betrifft eine geräuscharme Kette derjenigen Art,
die bei einer Kraftübertragungsvorrichtung in einem Automobilmotor,
in einer industriellen Maschine, in einer Übertragungsvorrichtung
oder dergleichen verwendet wird. Die geräuscharme Kette oder
Zahnkette gemäß der vorliegenden Erfindung kann
beispielsweise als Steuerkette in einem Automobilmotor verwendet
werden, um Kraft von einem Kurbelwellenkettenrad zu einem oder mehreren
Ventile betätigenden Nockenwellenkettenrädern
zu übertragen.
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Diese
Patentanmeldung beansprucht die Priorität der
japanischen Patentanmeldung 2008-008151 ,
die am 17. Januar 2008 eingereicht worden ist. Die Offenbarung dieser
japanischen Patentanmeldung 2008-008151 wird
hiermit durch Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung eingeschlossen.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Ein
typische geräuscharme Kette oder Zahnkette weist die Form
einer endlosen Schleife auf und umfasst alternierende Führungsreihen
und Nicht-Führungsreihen an Kettenlaschen. Jede der Führungsreihen
umfasst ein Paar von Führungslaschen und eine Vielzahl
von gezahnten Kettenlaschen, die zwischen den Führungslaschen
angeordnet sind. Jede der Nicht-Führungsreihen umfasst eine
Vielzahl von gezahnten Kettenlaschen. Jede gezahnte Kettenlasche
weist ein Paar von Zähnen und ein Paar von Stiftdurchgängen
auf. Die Kettenlaschen jeder Nicht-Führungsreihe überlappen
mit den Kettenlaschen zweier angrenzender Führungsreihen und
sind mit diesen Kettenlaschen mittels Verbindungsstiften schwenkbar
oder gelenkig verbunden, die sich durch die Stiftdurchgänge
der gezahnten Kettenlaschen der Nicht-Führungsreihen und
der gezahnten Kettenlaschen der beiden angrenzenden Führungsreihen
erstrecken. Die Stifte passen lose in die Stiftdurchgänge
der gezahnten Kettenlaschen, sind jedoch sicher in den Stiftdurchgängen
in den Führungslaschen der angrenzenden Führungsreihen befestigt.
Eine typische geräuscharme Kette ist in dem
US-Patent 6,485,385 beschrieben.
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6 zeigt
einen Abschnitt einer herkömmlichen geräuscharmen
Kette 11, die sich im Zustand relativ geringer Zugbelastung
befindet. Die gezahnten Kettenlaschen 13 und 14 überlappen
jeweils und sind in alternierenden Führungsreihen 15 und Nicht-Führungsreihen 16 angeordnet.
Zahnlose Führungslaschen 17 sind an beiden äußersten
Enden einer jeden Führungsreihe 15 angeordnet
und mittels Verbindungsstiften 19 miteinander verbunden,
die sich durch Stiftdurchgänge 12 in den gezahnten
Kettenlaschen 13 und 14 erstrecken und lose in
die Stiftdurchgänge 12 passen. Die Enden der Verbindungsstifte 19 sind
sicher in Stiftdurchgängen 18 der Führungslaschen 17 befestigt.
Die Verbindungsstifte 19 sind runde Stifte, d. h., die
Stifte 19 weisen einen gleichmäßigen
kreisförmigen Querschnitt auf.
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Da
die gezahnten Kettenlaschen 13 und 14 überlappen,
ist die Gesamtanzahl an Kettenlaschen 14 in jeder der Nicht-Führungsreihen 16n,
beispielsweise vier, und ist die Gesamtanzahl der Kettenlaschen
in den Führungsreihen 15 einschließlich
der gezahnten Kettenlaschen 13 und der Führungslaschen 17n
+ 1, beispielsweise fünf. Da die Gesamtanzahl der
Kettenlaschen in einer Führungsreihe 15 größer
ist als die Gesamtanzahl der Kettenlaschen in einer Nicht-Führungsreihe 16,
sind die Kettenlaschen 13 und 17 in den Führungsreihen 15 typischerweise
dünner ausgebildet als die Kettenlaschen 14 in
den Nicht-Führungsreihen 16, um die Festigkeiten
der Führungsreihen 15 und der Nicht-Führungsreihen 16 auszugleichen.
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Wenn
die herkömmliche geräuscharme Kette 11 einer
hohen Zugbelastung unterworfen wird, während sie Kraft überträgt,
werden die Verbindungsstifte 19 leicht gebogen, wie dies
in 7 gezeigt ist. Jeder gebogene Verbindungsstift 19 verbleibt
in Kontakt mit den inneren Umfangsflächen der Stiftdurchgänge 12 von
mittig angeordneten Kettenlaschen 13a in einer Führungsreihe 15 und
verbleibt ebenfalls in Kontakt mit den inneren Umfangsflächen der
Stiftdurchgänge 12 von Kettenlaschen 14a,
die an den äußersten Seiten einer Nicht-Führungsreihe 16 angeordnet
sind. Da der Verbindungsstift 19 gebogen wird, ist er jedoch
nicht mehr länger sicher in Kontakt mit den inneren Umfangsflächen
der Stiftdurchgänge 12 in den äußeren
gezahnten Kettenlaschen der Führungsreihen 15 und
in den innersten gezahnten Kettenlaschen der Nicht-Führungsreihen 16.
Wenn eine Zugbelastung auf die Kette 11 ausgeübt
wird, wird daher eine hohe Belastung auf die mittig angeordneten
Kettenlaschen 13a in der Führungsreihe 15 ausgeübt,
aber nur eine geringe Belastung auf die äußeren
gezahnten Kettenlaschen 13. In gleicher Weise wird eine
sehr hohe Belastung in den äußeren Kettenlaschen 14a der
Nicht-Führungsreihen 16 konzentriert, während
auf die mittig angeordneten Kettenlaschen 14 eine geringe
Belastung ausgeübt wird. Da die auf die Kettenlaschen ausgeübten Belastungen
unterschiedlich sind, wird im Ergebnis ein guter Belastungsausgleich
nicht aufrechterhalten.
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Da
eine sehr hohe Belastung in den Kettenlaschen 14a an den äußersten
Seiten der Nicht-Führungsreihen 16 konzentriert
ist, wenn die geräuscharme Kette 11 gebogen wird,
wenn sie mit einem Kettenrad kämmt oder sich von einem
Kettenrad löst, verursacht der hohe Oberflächendruck,
der auf die wechselseitig miteinander eingreifenden Oberflächen
der Verbindungsstifte 19 und der Stiftdurchgänge 12 in
diesen Kettenlaschen 14a ausgeübt wird, einen übermäßigen
Verschleiß, der eine verschleißbedingte Längung,
ein mögliches Reißen einer oder mehrerer der Kettenlaschen
in der Nähe der Stiftdurchgänge 12 und
ein mögliches Reißen der Verbindungsstifte 19 zur
Folge hat.
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Zur
Lösung des oben beschriebenen Problems können
die äußersten gezahnten Kettenlaschen 14a in
den Nicht-Führungsreihen 16 dicker hergestellt
werden als die anderen Kettenlaschen 14 in der Nicht-Führungsreihe 16.
Ein Vergrößern der Dicke der Laschen 14a wird
jedoch die Gesamtmasse der geräuscharmen Kette und ebenfalls
die Anzahl an verschiedenen Teilen erhöhen, die zur Herstellung
der Kette erforderlich sind, was die Herstellung der Kette schwieriger
und teurer macht. Wenn die herkömmliche geräuscharme
Kette mit dickeren Laschen 14a als Motorsteuerkette verwendet
wird, wird sich des Weiteren die Nutzungseffizienz des Kraftstoffs
verschlechtern und werden beim Betrieb des Motors erzeugte Geräusche
zunehmen. Daher können diese zur Lösung von Problemen
bei herkömmlichen geräuscharmen Ketten ergriffenen
Maßnahmen ungünstige Nebeneffekte erzeugen, insbesondere
bei Anwendung in einem Hochleistungsmotor.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die oben
erwähnten Probleme zu lösen und eine geräuscharme
Kette oder Zahnkette bereitzustellen, bei der, selbst wenn die Verbindungsstifte
als Ergebnis einer hohen Zugbelastung gebogen werden, die Verbindungsstifte
in im Wesentlichen gleichmäßigem Kontakt mit den
inneren Umfangsflächen der Stiftdurchgänge in
sämtlichen gezahnten Kettenlaschen jeder Reihe sind, bei
der der Belastungsausgleich in den Kettenlaschen verbessert ist,
bei der die Reduzierung der Festigkeit einer geräuscharmen
Kette ver hindert ist, bei der der Verschleiß an den Kontaktstellen
zwischen Stiftdurchgängen der Kettenlaschen und Verbindungsstiften unterdrückt
ist und bei der eine verschleißbedingte Längung
der Kette unterdrückt ist.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Erfindungsgemäß wird
die voranstehende Aufgabe durch eine geräuscharme Kette
mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Der Patentanspruch
1 beschreibt eine geräuscharme Kette mit alternierenden
Führungsreihen und Nicht-Führungsreihen von Laschen,
wobei jede Führungsreihe ein Paar von Führungslaschen
und eine Vielzahl von gezahnten Kettenlaschen aufweist, die zwischen
den Führungslaschen angeordnet sind, und wobei jede Nicht-Führungsreihe
eine Vielzahl von gezahnten Kettenlaschen aufweist, wobei jede gezahnte
Kettenlasche ein Paar von Zähnen und ein Paar von Stiftdurchgängen
aufweist, wobei die Kettenlaschen jeder Nicht-Führungsreihe
mit den Kettenlaschen zweier angrenzender Führungsreihen überlappen
und mit den Kettenlaschen mittels Verbindungsstiften schwenkbar
verbunden sind, die sich durch die Stiftdurchgänge der
gezahnten Kettenlaschen der Nicht-Führungsreihe und der
gezahnten Kettenlaschen der angrenzenden Führungsreihen
erstrecken, wobei die Verbindungsstifte in Stiftdurchgängen
in den Führungslaschen der angrenzenden Führungsreihen
sicher befestigt sind, wobei jeder der Verbindungsstifte entgegengesetzte
Enden und einen kreisförmigen Querschnitt aufweist und
wobei die Verbindungsstifte in jeder Führungsreihe im unbelasteten
Zustand gebogen sind, so dass Abschnitte der Verbindungsstifte,
welche mittig zwischen deren Enden angeordnet sind, näher
aneinander liegen als die Enden.
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Als
der Zustand einer fehlerhaften herkömmlichen geräuscharmen
Kette, die als Steuerkette verwendet worden ist, geprüft
wurde, wurde herausgefunden, dass einige Verbindungsstifte in Richtungen gebogen
waren, die den Richtungen der übermäßigen
Zugkraft entsprechen, und es wurden Rissbereiche in etwa 90% oder
mehr der äußersten Kettenlaschen in den Nicht-Führungsreihen
entdeckt. Zusätzliche Messungen des Verschleißabriebs
zeigten, dass der Verschleiß der Stiftdurchgänge
in den äußersten Kettenlaschen der Nicht-Führungsreihen
signifikant größer war als der Verschleiß,
der in den Stiftdurchgängen der anderen Kettenlaschen anzutreffen war.
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Es
wurde festgestellt, dass wenn der Verbindungsstift in gleichmäßigen
Kontakt mit den inneren Umfangsflächen der Stiftdurchgänge
sämtlicher gezahnter Kettenlaschen gelangt, wenn der Verbindungsstift
als Ergebnis einer hohen auf die Kette ausgeübten Zugbelastung
gebogen wird, die auf sämtliche gezahnten Kettenlaschen
ausgeübte Belastung vergleichmäßigt werden
kann und ein lokaler Verschleiß, eine verschleißbedingte
Kettenlängung und ein Reißen der Stiftdurchgänge
und der Verbindungsstifte unterdrückt werden können.
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Die
oben beschriebene gebogene Konfiguration der Verbindungsstifte vergleichmäßigt
die Oberflächendrücke, die zwischen den Verbindungsstiften und
den inneren Umfangsflächen der Stiftdurchgänge
in den gezahnten Kettenlaschen wirken. Eine Vergleichmäßigung
der Oberflächendrücke verhindert das Reißen
einzelner Kettenlaschen. Die Vergleichmäßigung
der Oberflächendrücke unterdrückt ebenfalls
den Verschleiß der inneren Umfangsflächen der Stiftdurchgänge
und der Verbindungsstifte und reduziert dadurch die verschleißbedingte
Längung der Kette und unterdrückt Geräusche,
die als Folge der verschleißbedingten Längung
erzeugt werden.
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Vorzugsweise
fluchten die gezahnten Kettenlaschen in jeder Führungsreihe
miteinander, durch welche sich jeder Verbindungsstift erstreckt, und
fluchten ebenfalls die Stiftdurchgänge der gezahnten Kettenlaschen
in jeder Nicht-Führungsreihe miteinander, durch welche
sich derselbe Verbindungsstift erstreckt. Wenn Spannung auf die
Kette ausgeübt wird, können daher die Verbindungsstifte im
Wesentlichen gerade gebogen und in gleichmäßigen
Kontakt mit den Stiftdurchgängen der gezahnten Kettenlaschen
der Führungsreihen und in gleichmäßigen
Kontakt mit den Stiftdurchgängen der gezahnten Kettenlaschen
der Nicht-Führungsreihen gebracht werden. Wenn eine hohe
Zugbelastung auf die Kette ausgeübt wird, werden die Belastungen,
die auf die einzelnen gezahnten Kettenlaschen ausgeübt werden,
vergleichmäßigt und wird der Belastungsausgleich
zwischen den gezahnten Kettenlaschen verbessert.
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Bei
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weisen sämtliche
Stiftdurchgänge der gezahnten Kettenlaschen der Führungsreihen
den gleichen Innendurchmesser auf und weisen sämtliche
Stiftdurchgänge der gezahnten Kettenlaschen der Nicht-Füh rungsreihen
den gleichen Innendurchmesser auf. Daher können die gezahnten
Kettenlaschen der Führungsreihen gemäß einem
vereinheitlichten Standard hergestellt werden und können
die gezahnten Kettenlaschen der Nicht-Führungsreihen ebenfalls
gemäß einem vereinheitlichten Standard hergestellt
werden. Im Ergebnis kann die Herstellung der geräuscharmen
Kette oder Zahnkette vereinfacht werden.
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FIGURENKURZBESCHREIBUNG
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1 ist
eine Draufsicht eines Teils eines Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen geräuscharmen
Kette,
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2 ist
eine Seitenansicht, teilweise geschnitten, die einen Teil des Ausführungsbeispiels der
geräuscharmen Kette zeigt,
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3(a) ist eine Seitenansicht einer inneren Kettenlasche
der geräuscharmen Kette,
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3(b) ist eine Seitenansicht einer Führungslasche
der geräuscharmen Kette,
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4 ist
eine schematische geschnittene Darstellung eines Abschnitts des
Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
geräuscharmen Kette entlang einer parallel zu den Achsen
der Verbindungsstifte der Kette verlaufenden Schnittebene, wobei
die Kette bei geringer Zugbelastung gezeigt ist,
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5 ist
eine 4 ähnliche schematische geschnittene
Darstellung, die denselben Abschnitt der geräuscharmen
Kette wie in 4 unter einer hohen Zugbelastung
zeigt,
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6 ist
eine schematische geschnittene Darstellung eines Abschnitts einer
herkömmlichen geräuscharmen Kette entlang einer
parallel zu den Achsen der Verbindungsstifte der Kette verlaufenden Schnittebene,
wobei die Kette bei einer geringen Zugbelastung gezeigt ist, und
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7 ist
eine 6 ähnliche schematische geschnittene
Darstellung, die denselben Abschnitt der geräuscharmen
Kette wie in 6 unter einer hohen Zugbelastung
zeigt.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Wie
in den 1 und 2 gezeigt, weist eine endlose
erfindungsgemäße geräuscharme Kette 1 oder
Zahnkette überlappende innere Laschen 4 und 5 und
Führungslaschen 9 auf. Wie in 3(a) gezeigt, ist jede innere Lasche 4 und 5 mit
einem Paar von Zähnen 2 und einem Paar von Stiftdurchgängen 3 ausgebildet.
Die inneren Laschen 4 sind in Führungsreihen 6 zwischen
einem Paar von Führungslaschen 9 an den äußersten
Seiten der Kette 1 angeordnet. Innere Laschen 5,
die die Nicht-Führungsreihen 7 der Kette 1 bilden, überlappen
mit den Laschen 4 und 9. Verbindungsstifte 10 sind
in Stiftdurchgänge 8 der Führungslaschen 9 eingepresst. Diese
Verbindungsstifte 10 passen lose in die Stiftdurchgänge 3 der
inneren Laschen 4 und 5.
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Bei
der geräuscharmen Kette 1 ist die Anzahl von Laschen
in einer Führungsreihe 6 – drei gezahnte
Kettenlaschen 4 und zwei Führungslaschen 9 sind eine
Gesamtanzahl von fünf Laschen – größer
als die Anzahl – vier – der Laschen 5 in
einer Nicht-Führungsreihe 7, wie dies auch bei
der herkömmlichen geräuscharmen Kette der Fall
ist. Zum Ausgleich der Festigkeiten der Führungsreihen 6 und
der Nicht-Führungsreihen 7 sind die Laschen 4 und 9 in den
Führungsreihen 6 dünner ausgebildet als
die Laschen 5 in den Nicht-Führungsreihen 7.
Die Anzahl von Laschen kann natürlich variiert werden,
aber in dem Fall einer geräuscharmen Kette, bei der die
Laschen individuell überlappen, übersteigt grundsätzlich
die Anzahl von Laschen in einer Führungsreihe die Anzahl
von Laschen in einer Nicht-Führungsreihe um eine Lasche.
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Die
gezahnten Kettenlaschen 4 in den Führungsreihen 6 und
die Kettenlaschen 5 in den Nicht-Führungsreihen 7 weisen
vorzugsweise das gleiche Profil auf. Wie in 3(a) gezeigt,
weist eine jede solche Lasche 4 und 5 ein Paar
von Zähnen 2 und ein Paar von Stiftdurchgängen 3 auf.
Die Innendurchmesser der Stiftdurchgänge 3 in den
gezahnten Führungsreihenlaschen 4 weisen vorzugsweise
alle die gleiche Größe auf, wie dies auch bei
den Innendurchmessern der Stiftdurchgänge 3 in
den Nicht-Führungsreihenlaschen 5 der Fall ist.
Wie in 3(a) gezeigt, weisen die Stiftdurchgänge 3 in
den Laschen 4 und die Stiftdurchgänge 3 in
den Laschen 5 vorzugsweise den gleichen Durchmesser auf.
Die Führungslaschen 9, die in gleichmäßigen
Intervallen entlang den Seiten der Kette 1 an beiden Enden
einer jeden Führungsreihe 6 angeordnet und an
den Verbindungsstiften 10 befestigt sind, verhindern ein
seitliches Abrutschen der Kette 1 von einem Kettenrad. Wie
in 3(b) gezeigt, weisen diese Führungslaschen 9 keine
Zähne, aber Stiftdurchgänge 8 auf, in welche
die Verbindungsstifte 10 eingepresst sind.
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Die
Verbindungsstifte 10 sind runde Stifte, d. h., die Stifte 10 weisen
einen gleichmäßigen kreisförmigen Querschnitt
auf. Wie in 4 gezeigt, sind diese Stifte 10 geringfügig
gebogen, wenn die Kette 1 keiner Zugkraft oder einer moderaten
Zugkraft unterworfen ist. Zwei Verbindungsstifte 10 erstrecken sich
von der Führungslasche 9 an einem Ende einer Führungsreihe 6 zu
einer korrespondierenden Führungslasche 9 an dem
entgegengesetzten Ende derselben Führungsreihe 6.
Endabschnitte der beiden Verbindungsstifte 10, die sich
durch die Laschen 4 in einer Führungsreihe 6 erstrecken,
sind sicher in Stiftdurchgängen 8 der Führungslaschen 9 an
den Enden der Führungsreihe 6 befestigt, und die
Verbindungsstifte 10 sind leicht gebogen, so dass deren
mittige Abschnitte 10a, die sich in der Mitte zwischen
deren Enden befinden, näher aneinander sind als deren Enden.
Da die Verbindungsstifte 10 an den Führungslaschen 9 befestigt
sind, neigen die Zwischenabschnitte zweier Verbindungsstifte 10,
die an den entgegengesetzten Führungslaschen 9 in
jeder vorhandenen Führungsreihe 6 befestigt sind,
immer dazu, sich aufeinander zu zu biegen. Die Verbindungsstifte 10 sind vorzugsweise
gleichmäßig gekrümmt und der Krümmungsradius
ihrer Krümmung ist vorzugsweise derart, dass wenn eine
hohe Zugbelastung auf die Kette 1 ausgeübt wird,
d. h., eine sich der während eines üblichen Kraftübertragungsvorgangs
der Kette 1 auftretenden üblichen Zugbelastung
annähernde Zugbelastung, die Verbindungsstifte 10 im
Wesentlichen gerade werden, wie dies in 5 gezeigt
ist.
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Da
die Verbindungsstifte 10 – wie in 5 gezeigt – gerade
werden, wenn eine hohe Zugbelastung auf die Kette 1 ausgeübt
wird, berühren sie die inneren Umfangsflächen
der Stiftdurchgänge 3 in den jeweiligen gezahnten
Kettenlaschen 4 und 5 in den Führungsreihen 6 bzw.
Nicht-Führungsreihen 7 gleichmäßiger.
D. h., die Berührungsdrücke zwischen einem Verbindungsstift 10 und
den inneren Umfangsflächen der Stiftdurchgänge 3 der
Laschen 4 und 5 in jeder vorhandenen Reihe 6 und 7,
durch welche sich der Stift 10 erstreckt, werden im Wesentlichen
gleichmäßig, wenn die Stifte 10 gerade
werden. Daher kann ein Verschleiß der Stiftdurchgänge 3 und
der Verbindungsstifte 10 unterdrückt werden und
kann gleichzeitig ein Reißen der Nicht-Führungsreihenlaschen 5,
das bei einer herkömmlichen Kette leicht auftreten kann,
verhindert werden. In gleicher Weise können eine verschleißbedingte
Längung und die Erzeugung von Geräuschen aufgrund
der verschleißbedingten Längung verhindert werden.
Da vergleichmäßigte Belastungen auf die jeweiligen
gezahnten Kettenlaschen 4 und 5 ausgeübt
werden, wird darüber hinaus der Belastungsausgleich hinsichtlich
der Kettenlaschen 4 und 5 verbessert und kann
eine Verminderung der Festigkeit der geräuscharmen Kette 1 verhindert
werden.
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Wenn
die Größen der Stiftdurchgänge 3 in den
Kettenlaschen 4 und 5 die gleichen sind und die Profile
der Kettenlaschen 4 und 5 ebenfalls gleich sind
und lediglich deren Dicken unterschiedlich sind, können
des Weiteren die Führungsreihenlaschen 4 gemäß einem
vereinheitlichten Standard hergestellt werden und können
ebenfalls die Nicht-Führungsreihenlaschen 5 gemäß einem
vereinheitlichten Standard hergestellt werden. Im Ergebnis kann
die Herstellung der geräuscharmen Kette 1 oder
Zahnkette vereinfacht werden.
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- 1
- Geräuscharme
Kette
- 2
- Zahn
- 3
- Stiftdurchgang
- 4
- Innere
Führungsreihenlasche
- 5
- Innere
Nicht-Führungsreihenlasche
- 6
- Führungsreihe
- 7
- Nicht-Führungsreihe
- 8
- Stiftdurchgang
- 9
- Führungslasche
- 10
- Verbindungsstift
- 10a
- Mittiger
Abschnitt
- 11
- Geräuscharme
Kette
- 12
- Stiftdurchgang
- 13
- Führungsreihenlasche,
gezahnte Kettenlasche
- 13a
- Führungsreihenlasche,
gezahnte Kettenlasche
- 14
- Nicht-Führungsreihenlasche,
gezahnte Kettenlasche
- 14a
- Nicht-Führungsreihenlasche,
gezahnte Kettenlasche
- 15
- Führungsreihe
- 16
- Nicht-Führungsreihe
- 17
- Führungslasche
- 18
- Stiftdurchgang
- 19
- Verbindungsstift
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 2008-008151 [0002, 0002]
- - US 6485385 [0003]