DE102009006244A1 - Kettenführungsplatte - Google Patents
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Abstract
Description
- Gebiet der Erfindung
- Die Erfindung betrifft eine Kettenführungsplatte, insbesondere eine Kettenführungsseitenplatte, mit einem Konturverlauf, der zumindest einen konkav ausgestalteten Konturteilverlauf und zumindest einen konvex ausgestalteten, dem konkav ausgestalteten Konturteilverlauf gegenüberliegenden Konturteilverlauf aufweist.
- Hintergrund der Erfindung
- Aus der
ist bereits eine Kettenführungsplatte mit einem Konturverlauf, der zumindest einen konkav ausgestalteten Konturteilverlauf und zumindest einen konvex ausgestalteten, dem konkav ausgestalteten Konturteilverlauf gegenüberliegenden Konturteilverlauf aufweist, bekannt. Eine derartige Kettenführungsplatte dient insbesondere zur Führung eines Kettenglieds auf einem Kettenrad.US 2003/0181274 A1 - Zusammenfassung der Erfindung
- Der Erfindung liegt insbesondere die Aufgabe zugrunde, eine günstige Kettenführungsplatte bereitzustellen, mittels der ein verschleißarmes Kettenglied realisiert werden kann. Sie wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen und dem unabhängigen Nebenanspruch.
- Die Erfindung geht aus von einer Kettenführungsplatte, insbesondere einer Kettenführungsseitenplatte, mit einem Konturverlauf, der zumindest einen konkav ausgestalteten Konturteilverlauf und zumindest einen konvex ausgestalteten, dem konkav ausgestalteten Konturteilverlauf gegenüberliegenden Konturteilverlauf aufweist.
- Es wird vorgeschlagen, dass eine von dem konvex ausgestalteten Konturteilverlauf aufgespannte Fläche innerhalb einer von dem konkav ausgestalteten Konturteilverlauf aufgespannten Fläche anordenbar ist. Dadurch können beispielsweise bei einem Stanzvorgang zwei Kettenführungsplatten unmittelbar benachbart angeordnet werden, wodurch eine besonders günstige Kettenführungsplatte realisiert werden kann, da insbesondere Materialkosten für die Kettenführungsplatte eingespart werden können. Außerdem kann dadurch eine Steifigkeit der Kettenführungsplatte optimiert werden, wodurch ein besonders verschleißarmes Kettenglied realisiert werden kann.
- Unter einem „konkav” ausgestalteten Konturteilverlauf soll insbesondere ein Konturteilverlauf verstanden werden, bei dem eine geradlinige Verbindung zwischen einem Anfangspunkt und einem Endpunkt des Konturteilverlaufs vollständig außerhalb von einem den Konturteilverlauf bildenden Bauteil verläuft. Ein konkav ausgestalteter Konturteilverlauf kann grundsätzlich auch konvex gekrümmte und/oder geradlinige Teilkonturverläufe aufweisen. Unter einem „konvex” ausgestalteten Konturteilverlauf soll insbesondere ein Konturteilverlauf verstanden werden, bei dem eine geradlinige Verbindung zwischen einem Anfangspunkt und einem Endpunkt des Konturteilverlaufs vollständig innerhalb in einem den Konturteilverlauf bildenden Bauteil verläuft. Ein konvex ausgestalteter Konturteilverlauf kann grundsätzlich auch konkav gekrümmte und/oder geradlinige Teilkonturverläufe aufweisen.
- Unter einem „Konturteilverlauf” soll insbesondere ein Teil eines Konturverlaufs verstanden werden, der zumindest einen Teilkonturverlauf mit einer Länge von zumindest 5% des gesamten Konturverlaufs aufweist, wobei eine Länge von zumindest 10% vorteilhaft und von zumindest 15% besonders vorteilhaft ist. Unter einer „Kettenführungsplatte” soll insbesondere eine Kettenplatte eines Kettenglieds verstanden werden, die lediglich für eine seitliche Führung und zur Übertragung von Zugkräften entlang einer Haupterstreckungsrichtung des Kettenglieds vorgesehen ist. Insbesondere soll darunter eine Kettenplatte in dem Kettenglied verstanden werden, die nicht für eine formschlüssige Kopplung mit einem Kettenrad bzw. einem anderen geeigneten Antriebsmittel zur Übertragung von Antriebsmomenten vorgesehen ist.
- Weiter wird vorgeschlagen, dass die Kettenführungsplatte einen Außenseitenkonturverlauf umfasst, der den konkav ausgestalteten Konturteilverlauf aufweist. Dadurch kann die Steifigkeit der Kettenführungsplatte vorteilhaft optimiert werden. Unter einem „Außenseitenkonturverlauf” soll weiter insbesondere ein Konturverlauf verstanden werden, der in Bezug auf eine vorgesehene Anordnung der Kettenführungsplatte an einem Kettenrad oder einem ähnlichen, zur Kopplung mit der Kettenführungsplatte vorgesehenen Bauteil nach außen orientiert ist.
- Ferner wird vorgeschlagen, dass die Kettenführungsplatte einen Innenseitenkonturverlauf umfasst, der den konvex ausgestalteten Konturteilverlauf aufweist. Dadurch kann eine vorteilhafte Kettenführungsplatte realisiert werden. Unter einem „Innenseitenkonturverlauf” soll weiter insbesondere ein dem Außenseitenkonturverlauf gegenüberliegender Konturverlauf verstanden werden, d. h. ein in Bezug auf eine vorgesehene Anordnung der Kettenführungsplatte an dem Kettenrad oder dem ähnlichen, zur Kopplung mit der Kettenführungsplatte vorgesehenen Bauteil nach innen orientiert ist.
- Vorteilhafterweise sind der konvex ausgestaltete Konturteilverlauf und der konkav ausgestaltete Konturteilverlauf korrespondierend ausgestaltet. Dadurch kann die von dem konvex ausgestalteten Konturteilverlauf aufspannte Fläche einfach innerhalb von der von dem konkav ausgestalteten Konturteilverlauf aufgespannten Fläche angeordnet werden. Unter „korrespondierend ausgestalteten Teilkonturverläufen” sollen dabei insbesondere zwei in Bezug auf ihren Krümmungsverlauf korrespondierende Teilkonturverläufe verstanden werden.
- Insbesondere wird vorgeschlagen, dass der konvex ausgestaltete Konturteilverlauf und der konkav ausgestaltete Konturteilverlauf im Wesentlichen deckungsgleich ausgestaltete Konturlinienverläufe aufweisen. Dadurch können zwei besonders gut korrespondierende Teilkonturverläufe realisiert werden. Unter einem „Konturlinienverlauf” soll dabei insbesondere ein Verlauf einer Konturlinie des Teilkonturverlaufs, die unabhängig von der Ausdehnung der Kettenführungsplatte in Bezug auf den Teilkonturverlauf ist, wie beispielsweise ein konkav ausgestalteter Konturverteilverlauf und ein konvex ausgestalteter Teilkonturverlauf mit einer vom Betrag gleichen Krümmung, verstanden werden. Insbesondere sollen unter „deckungsgleich ausgestalteten Konturlinienverläufen” zwei Konturlinienverläufe verstanden werden, die aufeinander projiziert einen im Wesentlichen gleichen Verlauf aufweisen.
- Weiter wird vorgeschlagen, dass der konkav ausgestaltete Konturteilverlauf zumindest einen mittleren Teilkonturverlauf aufweist, der konkav gekrümmt ist. Dadurch kann die Steifigkeit des Führungskettenelements besonders vorteilhaft optimiert werden, da dadurch die Steifigkeit in Bezug auf eine Kettenführungsplatte mit einem geradlinigen Konturverlauf verringert werden kann. Unter einem „mittleren Teilkonturverlauf” soll dabei insbesondere ein Teilkonturverlauf verstanden werden, an den beidseitig jeweils zumindest ein weiterer Teilkonturverlauf des Konturteilverlaufs anschließt, der von einer konkaven Ausgestaltung abweicht.
- Weiter wird vorgeschlagen, dass die Kettenführungsplatte ein Führungselement aufweist, das mittels des konvex ausgestalteten Konturteilverlaufs ausgebildet ist und das für eine seitliche Führung vorgesehen ist. Dadurch kann eine besonders vorteilhafte Führung erreicht werden.
- Vorteilhafterweise weist der konvex ausgestaltete Konturteilverlauf zumindest einen mittleren Teilkonturverlauf auf, der konvex gekrümmt ist. Dadurch kann eine Steifigkeit der Kettenführungsplatte besonders vorteilhaft verringert werden, wodurch eine Belastung für weitere, mit der Kettenführungsplatte verbundene Kettenplatten erhöht und somit eine Belastung von einzelnen Kettenplatten eines Kettenglieds verbessert werden kann.
- Vorteilhafterweise ist der Konturverlauf in zumindest drei aneinandergrenzenden Teilkonturverläufen konvex – konkav – konvex gekrümmt. Dadurch kann ein besonders vorteilhafter konkav ausgestalteter Konturteilverlauf bereitgestellt werden.
- Weiter wird vorgeschlagen, dass der Konturverlauf in zumindest drei aneinandergrenzenden Teilkonturverläufen konkav – konvex – konkav gekrümmt ist. Dadurch kann ein besonders vorteilhafter konvex ausgestalteter Konturteilverlauf bereitgestellt werden.
- Ferner wird erfindungsgemäß ein Inverszahnkettenglied mit zumindest einer Kettenkraftübertragungsplatte zur Antriebskopplung und mit zumindest einer Kettenführungsplatte, insbesondere einer Kettenführungsaußenplatte, die einen Konturverlauf mit zumindest einem konkav ausgestalteten Konturteilverlauf und zumindest einen konvex ausgestalteten, dem konkav ausgestalteten Konturteilverlauf gegenüberliegenden Konturteilverlauf aufweist, wobei eine von dem konvex ausgestalteten Konturteilverlauf aufgespannte Fläche innerhalb einer von dem konkav ausgestalteten Konturteilverlauf aufgespannten Fläche anordenbar ist, vorgeschlagen. Dadurch kann ein Kettenglied bereitgestellt werden, das eine besonders vorteilhafte Belastungsverteilung zwischen den Kettengliedern aufweist. Unter einem „Inverszahnkettenglied” zoll dabei insbesondere ein Kettenglied einer invertierten Zahnkette verstanden werden.
- Vorteilhafterweise ist die Kettenführungsplatte als eine Kettenaußenplatte angeordnet. Dadurch kann eine besonders vorteilhafte Anordnung für die Kettenführungsplatte gefunden werden. Unter einer „Kettenaußenplatte” soll dabei insbesondere eine in Bezug auf eine Querrichtung des Kettenglieds außen angeordnete Kettenplatte verstanden werden.
- Außerdem wird vorgeschlagen, dass die Kettenkraftübertragungsplatte als eine Zahnkettenplatte ausgebildet ist. Dadurch kann ein besonders vorteilhaftes Kettenglied bereitgestellt werden. Grundsätzlich sind aber auch andere Kettenglieder mittels der Kettenführungsplatte und einer entsprechenden Kettenkraftübertragungsplatte ausbildbar, wie beispielsweise ein Kettenglied einer Rollenkette, ein Kettenglied einer Buchsenkette und/oder ein Kettenglied einer Hülsenkette.
- Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
- Kurze Beschreibung der Zeichnungen
- In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, das im Folgenden näher beschrieben wird. Es zeigen:
-
1 ein Kettenglied mit zwei erfindungsgemäßen Kettenführungsplatten; -
2 eine der Kettenführungsplatten in einer perspektivischen Darstellung; -
3 eine Anordnung des Kettenglieds auf einem Kettenrad; -
4 eine Kettenkraftübertragungsplatte des Kettenglieds in einer Seitenansicht; -
5 die Kettenführungsplatte aus2 in einer Seitenansicht; -
6 eine Verteilung einer Belastung der Kettenkraftübertragungsplatten und der Kettenführungsplatten bei einer Belastung des Kettenglieds. - Ausführliche Beschreibung der Zeichnungen
-
1 zeigt ein Kettenglied, das als ein Inverszahnkettenglied ausgebildet ist. Das Kettenglied ist zur Übertragung eines Antriebsmoments vorgesehen. Das Kettenglied ist für eine formschlüssige Kopplung mit einem Kettenrad19 vorgesehen. Das Kettenrad19 weist an einem Außenumfang eine Verzahnung20 auf, die für einen Eingriff mit dem Kettenglied vorgesehen ist. - Zur Führung auf dem Kettenrad
19 weist das Kettenglied zwei Kettenführungsplatten17 ,18 auf. Zur formschlüssigen Verbindung mit dem Kettenrad19 weist das Kettenglied sechs Kettenkraftübertragungsplatten11 ,12 ,13 ,14 ,15 ,16 auf. Die Kettenführungsplatten17 ,18 und die Kettenkraftübertragungsplatten11 ,12 ,13 ,14 ,15 ,16 sind mittels eines Gelenkzapfens47 miteinander verbunden. Mittels eines zweiten Gelenkzapfens48 ist eine weiteres analog ausgestaltetes Kettenglied an das Kettenglied angebunden. Das weitere Kettenglied ist zur besseren Darstellung in1 gestrichelt dargestellt. - Die Kettenführungsplatten
17 ,18 sind als Kettenaußenplatten angeordnet. Mittels der Kettenführungsplatten17 ,18 wird das Kettenglied seitlich geführt. Zur Führung des Kettenglieds auf dem Kettenrad19 sind die Kettenführungsplatten17 ,18 seitlich von dem Kettenrad19 angeordnet (vgl.3 ). Seitliche Flanken der Kettenführungsplatten17 ,18 sind für eine formschlüssige Kopplung mit dem Kettenrad19 vorgesehen. - Die Kettenkraftübertragungsplatten
11 ,12 ,13 ,14 ,15 ,16 sind jeweils paarweise angeordnet. Die zwei Kettenkraftübertragungsplatten11 ,12 und die zwei Kettenkraftübertragungsplatten15 ,16 bilden jeweils in inneres Kettenplattenpaar23 ,25 . Die zwei Kettenkraftübertragungsplatten13 ,14 bilden ein mittleres Kettenplattenpaar24 . Die Kettenkraftübertragungsplatten11 ,12 ,15 ,16 der inneren Kettenplattenpaare23 ,25 und die Kettenkraftübertragungsplatten13 ,14 des mittleren Kettenplattenpaars24 sind entlang einer Haupterstreckungsrichtung26 des Kettenglieds versetzt zueinander angeordnet. Die Kettenführungsplatten17 ,18 und die Kettenkraftübertragungsplatten13 ,14 des mittleren Kettenplattenpaars24 sind entlang der Haupterstreckungsrichtung26 des Kettenglieds auf gleicher Höhe angeordnet. - Sämtliche Kettenkraftübertragungsplatten
11 ,12 ,13 ,14 ,15 ,16 sind analog ausgebildet. Die folgende Beschreibung der Kettenkraftübertragungsplatte11 kann somit auf die restlichen Kettenkraftübertragungsplatten12 ,13 ,14 ,15 ,16 übertragen werden. - Die Kettenkraftübertragungsplatte
11 ist in Bezug auf eine Mittellinie27 symmetrisch ausgebildet (vgl.4 ). Die Mittellinie27 ist senkrecht zu einer Haupterstreckungsrichtung28 der Kettenkraftübertragungsplatte11 orientiert. Zur Verbindung mittels der Gelenkzapfen47 ,48 weist die Kettenkraftübertragungsplatte11 zwei Gelenkzapfenlöcher29 ,30 auf, durch die in montiertem Zustand die Gelenkzapfen47 ,48 hindurchgeführt sind. Zum Eingriff in die Verzahnung20 des Kettenrads19 weist die Kettenkraftübertragungsplatte11 zwei Zähne31 ,32 auf. Die Zähne31 ,32 sind mittels eines Konturverlaufs33 der Kettenkraftübertragungsplatte11 ausgebildet. Senkrecht zu der Haupterstreckungsrichtung28 der Kettenkraftübertragungsplatte11 sind jeweils eines der Gelenkzapfenlöcher29 ,30 und einer der Zähne31 ,32 auf gleicher Höhe angeordnet. - Der Konturverlauf
33 der Kettenkraftübertragungsplatte11 weist einen Außenseitenkonturverlauf34 auf, der an einer den Zähnen31 ,32 abgewandten Seite der Kettenkraftübertragungsplatte11 angeordnet ist. Der Außenseitenkonturverlauf34 begrenzt die Kettenkraftübertragungsplatte11 in Bezug auf das Kettenrad19 nach außen hin. Der Außenseitenkonturverlauf34 ist geradlinig ausgebildet. Er verläuft parallel zu der Haupterstreckungsrichtung28 . - Weiter weist der Konturverlauf
33 der Kettenkraftübertragungsplatte11 zwei Längsseitenkonturverläufe35 ,36 auf, die die Kettenkraftübertragungsplatte11 entlang der Haupterstreckungsrichtung28 begrenzen. Die Längsseitenkonturverläufe35 ,36 sind in etwa kreisförmig ausgebildet. Die Längsseitenkonturverläufe35 ,36 weisen einen Mittelpunkt auf, der mit einem Mittelpunkt der Gelenkzapfenlöcher29 ,30 übereinstimmt. Der Außenseitenkonturverlauf34 und die Längsseitenkonturverläufe35 ,36 gehen tangential ineinander über. Die Kettenkraftübertragungsplatte11 ist über den gesamten Bereich des Außenseitenkonturverlaufs34 und der Längsseitenkonturverläufe35 ,36 konvex ausgebildet. - Außerdem weist der Konturverlauf
33 der Kettenkraftübertragungsplatte11 einen Innenseitenkonturverlauf37 auf, der die Kettenkraftübertragungsplatte11 nach innen begrenzt. Der Innenseitenkonturverlauf37 weist einen mittleren Teilkonturverlauf39 auf, der konkav ausgebildet ist. Zwei äußere Teilkonturverläufe38 ,40 des Innenseitenkonturverlaufs37 , die an den mittleren Teilkonturverlauf39 anschließen, sind konvex ausgebildet. Mittels der beiden äußeren Teilkonturverläufe38 ,40 sind die Zähne31 ,32 der Kettenkraftübertragungsplatte11 ausgebildet. Die Kettenkraftübertragungsplatte11 ist im Bereich des Innenseitenkonturverlaufs37 , d. h. in den drei Teilkonturverläufen38 ,39 ,40 , wechselweise konvex – konkav – konvex ausgebildet. - Die beiden Kettenführungsplatten
17 ,18 sind ebenfalls analog ausgebildet. Die folgende Beschreibung der Kettenführungsplatte17 kann somit auf die weitere Kettenführungsplatte18 übertragen werden. - Die Kettenführungsplatte
17 ist in Bezug auf eine Mittellinie41 symmetrisch ausgebildet (vgl.5 ). Zur Verbindung mittels der Gelenkzapfen47 ,48 weist die Kettenführungsplatte17 ebenfalls zwei Gelenkzapfenlöcher42 ,43 auf, durch die in montiertem Zustand die Gelenkzapfen47 ,48 hindurchgeführt sind. Zur seitlichen Führung weist die Kettenführungsplatte17 ein Führungselement2 auf, das in einem mittleren Bereich der Kettenführungsplatte17 angeordnet ist. Das Führungselement2 der Kettenführungsplatte17 ist mittels eines Konturverlaufs1 der Kettenführungsplatte17 ausgebildet. - Bei einem Eingriff des Kettenglieds in das Kettenrad
19 ist das Führungselement2 der Kettenführungsplatte17 seitlich von der Verzahnung20 des Kettenrads19 angeordnet. Dadurch sind das Kettenrad19 und das Führungselement2 für eine seitliche Verschiebung des Kettenglieds auf dem Kettenrad19 formschlüssig miteinander verbunden. - Der Konturverlauf
1 der Kettenführungsplatte17 weist einen konkav ausgestalteten Konturteilverlauf3 auf, der an einer dem Führungselement2 abgewandten Seite der Kettenführungsplatte17 angeordnet ist und der als ein Außenseitenkonturverlauf ausgebildet ist. Der konkav ausgestaltete Konturteilverlauf3 begrenzt die Kettenführungsplatte17 in Bezug auf das Kettenrad19 nach außen hin. Der konkav ausgestaltete Konturteilverlauf3 weist einen mittleren Teilkonturverlauf5 auf, der konkav gekrümmt ausgebildet ist. Zwei äußere Teilkonturverläufe4 ,6 des konkav ausgestalteten Konturteilverlaufs3 , die an den mittleren Teilkonturverlauf5 anschließen, sind konvex gekrümmt ausgeformt. Die Kettenführungsplatte17 ist im Bereich des konkav ausgestalteten Konturteilverlaufs3 , d. h. in den drei Teilkonturverläufen4 ,5 ,6 , wechselweise konvex – konkav – konvex ausgebildet. - Weiter weist der Konturverlauf
1 der Kettenführungsplatte17 zwei Längsseitenkonturverläufe44 ,45 auf, die die Kettenführungsplatte17 entlang einer Haupterstreckungsrichtung46 der Kettenführungsplatte17 begrenzen. Die beiden Längsseitenkonturverläufe44 ,45 sind konvex gekrümmt. Sie sind in etwa kreisförmig ausgebildet. Die Längsseitenkonturverläufe44 ,45 weisen jeweils einen Mittelpunkt auf, der mit einem Mittelpunkt der Gelenkzapfenlöcher42 ,43 übereinstimmt. Die Gelenkzapfenlöcher42 ,43 sind teilweise in einer von den Längsseitenkonturverläufen44 ,45 aufgespannten Fläche angeordnet. Der konkav ausgestaltete Konturteilverlauf3 und die Längsseitenkonturverläufe44 ,45 gehen tangential ineinander über. - Außerdem weist der Konturverlauf
1 der Kettenführungsplatte17 einen konvex ausgestalteten Konturteilverlauf7 auf, der die Kettenführungsplatte17 nach innen begrenzt und der als ein Innenseitenkonturverlauf ausgebildet ist. Mittels des konvex ausgestalteten Konturteilverlaufs7 ist das Führungselement2 zur Führung auf dem Kettenrad19 ausgebildet. Der konvex ausgestaltete Konturteilverlauf7 und der konkav ausgestaltete Konturteilverlauf3 sind an gegenüberliegenden Seiten der Kettenführungsplatte17 ausgebildet. Der konvex ausgestaltete Konturteilverlauf7 und die Längsseitenkonturverläufe44 ,45 gehen tangential ineinander über. - Der konvex ausgestaltete Konturteilverlauf
7 weist einen mittleren Teilkonturverlauf9 auf, der konkav gekrümmt ist. Der mittlere Teilkonturverlauf9 bildet das Führungselement2 . Eine durch den mittleren Teilkonturverlauf9 aufgespannte Fläche ist für den Kontakt mit dem Kettenrad19 vorgesehen. Zwei äußere Teilkonturverläufe8 ,10 des konvex ausgestalteten Konturteilverlaufs7 , die beidseitig an den mittleren Teilkonturverlauf9 anschließen, sind konkav gekrümmt ausgeformt. Die Kettenführungsplatte17 ist im Bereich des konvex ausgestalteten Konturteilverlaufs7 , d. h. in den drei Teilkonturverläufen8 ,9 ,10 , wechselweise konkav – konvex – konkav ausgebildet. - Der konkav ausgestaltete Konturteilverlauf
3 spannt eine Fläche21 auf, die als eine Ausnehmung in die Kettenführungsplatte17 in Bezug auf eine geradlinige Ausbildung ausgebildet ist. Der konvex ausgestaltete Konturteilverlauf7 spannt eine Fläche22 auf, die als eine Ausstellung in Bezug auf eine geradlinige Ausbildung ausgebildet ist. Die durch den konkav ausgestalteten Konturteilverlauf3 aufgespannte Fläche21 kann vollständig innerhalb von der von dem konvex ausgestalteten Konturteilverlauf7 aufgespannten Fläche22 angeordnet werden (vgl.4 ). - Der konvex ausgestaltete Konturteilverlauf
7 und der konkav ausgestaltete Konturteilverlauf3 sind korrespondierend zueinander ausgebildet (vgl.2 ). Die Teilkonturverläufe4 ,5 ,6 des konkav ausgestalteten Konturteilverlaufs3 und die Teilkonturverläufe8 ,9 ,10 des konvex ausgestalteten Konturteilverlaufs7 sind deckungsgleich ausgestaltet. Eine Konturlinie der Teilkonturverläufe4 ,5 ,6 des konkav ausgestalteten Konturteilverlaufs3 und eine Konturlinie der Teilkonturverläufe8 ,9 ,10 des konvex ausgestalteten Konturteilverlaufs7 weisen einen im Wesentlichen gleichen Verlauf auf. Eine Krümmung der Teilkonturverläufe4 ,8 , der Teilkonturverläufe5 ,9 und der Teilkonturverläufe6 ,10 ist vom Betrag her im Abstand zu der Mittellinie41 jeweils gleich. - Durch den konkav ausgestalteten Konturteilverlauf
3 , der grundsätzlich auch unabhängig von dem konvex ausgestalteten Konturteilverlauf7 ausgestaltet sein kann, ist eine Zugsteifigkeit der Kettenführungsplatte17 bzw. entlang der Haupterstreckungsrichtung46 der Kettenführungsplatte17 an eine Zugsteifigkeit der Kettenkraftübertragungsplatten11 ,12 ,13 ,14 ,15 ,16 angepasst. Analog ist eine Zugsteifigkeit der Kettenführungsplatte17 an die Zugsteifigkeit der Kettenkraftübertragungsplatten11 ,12 ,13 ,14 ,15 ,16 angepasst. Bei einer Belastung des Kettenglieds ist eine Belastung der Kettenkraftübertragungsplatten11 ,12 bzw. der Kettenkraftübertragungsplatten15 ,16 der beiden inneren Kettenplattenpaare23 ,25 in etwa gleich groß. Eine Belastung der Kettenkraftübertragungsplatten13 ,14 des mittleren Kettenplattenpaares24 ist in etwa gleich groß wie die Belastung der Kettenkraftübertragungsplatten11 ,12 ,15 ,16 der Kettenplattenpaare23 ,25 . Ein Unterschied zwischen den Belastungen der Kettenkraftübertragungsplatten11 ,12 ,13 ,14 ,15 ,16 beträgt maximal 25% der geringsten Belastung. Die Kettenkraftübertragungsplatten11 ,16 weisen die geringste Belastung auf, die Kettenkraftübertragungsplatten12 ,15 und die Kettenkraftübertragungsplatten13 ,14 weisen die gleiche Belastung auf. Belastungen der Gelenkzapfen47 ,48 betragen ca. 80% der Belastungen der Kettenkraftübertragungsplatten11 ,16 (vgl.6 ). -
- 1
- Konturverlauf
- 2
- Führungselement
- 3
- Konturteilverlauf
- 4
- Teilkonturverlauf
- 5
- Teilkonturverlauf
- 6
- Teilkonturverlauf
- 7
- Konturteilverlauf
- 8
- Teilkonturverlauf
- 9
- Teilkonturverlauf
- 10
- Teilkonturverlauf
- 11
- Kettenkraftübertragungsplatte
- 12
- Kettenkraftübertragungsplatte
- 13
- Kettenkraftübertragungsplatte
- 14
- Kettenkraftübertragungsplatte
- 15
- Kettenkraftübertragungsplatte
- 16
- Kettenkraftübertragungsplatte
- 17
- Kettenführungsplatte
- 18
- Kettenführungsplatte
- 19
- Kettenrad
- 20
- Verzahnung
- 21
- Fläche
- 22
- Fläche
- 23
- Kettenplattenpaar
- 24
- Kettenplattenpaar
- 25
- Kettenplattenpaar
- 26
- Haupterstreckungsrichtung
- 27
- Mittellinie
- 28
- Haupterstreckungsrichtung
- 29
- Gelenkzapfenloch
- 30
- Gelenkzapfenloch
- 31
- Zahn
- 32
- Zahn
- 33
- Konturverlauf
- 34
- Außenseitenkonturverlauf
- 35
- Längsseitenkonturverlauf
- 36
- Längsseitenkonturverlauf
- 37
- Innenseitenkonturverlauf
- 38
- Teilkonturverlauf
- 39
- Teilkonturverlauf
- 40
- Teilkonturverlauf
- 41
- Mittellinie
- 42
- Gelenkzapfenloch
- 43
- Gelenkzapfenloch
- 44
- Längsseitenkonturverlauf
- 45
- Längsseitenkonturverlauf
- 46
- Haupterstreckungsrichtung
- 47
- Gelenkzapfen
- 48
- Gelenkzapfen
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
-
- - US 2003/0181274 A1 [0002]
Claims (13)
- Kettenführungsplatte, insbesondere eine Kettenführungsseitenplatte, mit einem Konturverlauf (
1 ), der zumindest einen konkav ausgestalteten Konturteilverlauf (3 ) und zumindest einen konvex ausgestalteten, dem konkav ausgestalteten Konturteilverlauf (3 ) gegenüberliegenden Konturteilverlauf (7 ) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass eine von dem konvex ausgestalteten Konturteilverlauf (7 ) aufgespannte Fläche (22 ) innerhalb einer von dem konkav ausgestalteten Konturteilverlauf (3 ) aufgespannten Fläche (21 ) anordenbar ist. - Kettenführungsplatte nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Außenseitenkonturverlauf, der den konkav ausgestalteten Konturteilverlauf (
3 ) aufweist. - Kettenführungsplatte nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Innenseitenkonturverlauf, der den konvex ausgestalteten Konturteilverlauf (
7 ) aufweist. - Kettenführungsplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der konvex ausgestaltete Konturteilverlauf (
7 ) und der konkav ausgestaltete Konturteilverlauf (3 ) korrespondierend ausgestaltet sind. - Kettenführungsplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der konvex ausgestaltete Konturteilverlauf (
7 ) und der konkav ausgestaltete Konturteilverlauf (3 ) im Wesentlichen deckungsgleich ausgestaltete Konturlinienverläufe aufweisen. - Kettenführungsplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der konkav ausgestaltete Konturteilverlauf (
3 ) zumindest einen mittleren Teilkonturverlauf (5 ) aufweist, der konkav gekrümmt ist. - Kettenführungsplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Führungselement (
2 ), das mittels des konvex ausgestalteten Konturteilverlaufs (7 ) ausgebildet ist und das für eine seitliche Führung vorgesehen ist. - Kettenführungsplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der konvex ausgestaltete Konturteilverlauf (
7 ) zumindest einen mittleren Teilkonturverlauf (9 ) aufweist, der konvex gekrümmt ist. - Kettenführungsplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Konturverlauf (
1 ) in zumindest drei aneinandergrenzenden Teilkonturverläufen (4 ,5 ,6 ) konvex – konkav – konvex gekrümmt ist. - Kettenführungsplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Konturverlauf (
1 ) in zumindest drei aneinandergrenzenden Teilkonturverläufen (8 ,9 ,10 ) konkav – konvex – konkav gekrümmt ist. - Inverszahnkettenglied mit zumindest einer Kettenkraftübertragungsplatte (
11 ,12 ,13 ,14 ,15 ,16 ) zur Antriebskopplung und mit zumindest einer Kettenführungsplatte (17 ,18 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche. - Inverszahnkettenglied nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettenführungsplatte (
17 ,18 ) als eine Kettenaußenplatte angeordnet ist. - Inverszahnkettenglied nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettenkraftübertragungsplatte (
11 ,12 ,13 ,14 ,15 ,16 ) als eine Zahnkettenplatte ausgebildet ist.
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