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DE102009004405A1 - Flurförderzeug, insbesondere Kommissionierer - Google Patents

Flurförderzeug, insbesondere Kommissionierer Download PDF

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Linde Material Handling GmbH
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Flurförderzeug, insbesondere Kommissionierer (1), mit einem Antriebsteil (5) und einem mittels einer Hubvorrichtung relativ zum Antriebsteil (5) vertikal anhebbaren und absenkbaren Lastteil (3), der Lastarme (2a, 2b) umfasst, die mittels jeweils mindestens einer Lastrolle (10a, 10b) auf einer Fahrbahn abgestützt sind, wobei die Lastrolle (10a, 10b) in einem an dem Lastarm (2a,2b) schwenkbar angeordneten Lastrollenträger (11a, 11b) drehbar gelagert ist, der mittels eines Gestänges (13a, 13b) und einer Hebelanordnung (15) mit einer an dem Antriebsteil (5) angeordneten Hubbahn (16) in Wirkverbindung steht. Zur Lösung der Aufgabe, ein derartiges Flurförderzeug zur Verfügung zu stellen, das einen verringerten Bauaufwand aufweist, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass die Hebelanordnung (15) eine Koppelwelle (30) umfasst, an deren äußeren Bereichen jeweils die Gestänge (13a, 13b) angelenkt sind, wobei die Koppelwelle (30) zwischen den Gestängen (13a, 13b), insbesondere im mittleren Bereich, mit einem einzigen Umlenkhebel (34) versehen ist, der mit der Hubbahn (16) in Wirkverbindung steht.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Flurförderzeug, insbesondere Kommissionierer, mit einem Antriebsteil und einem mittels einer Hubvorrichtung relativ zum Antriebsteil vertikal anhebbaren und absenkbaren Lastteil, der Lastarme umfasst, die mittels jeweils mindestens einer Lastrolle auf einer Fahrbahn abgestützt sind, wobei die Lastrolle in einem an dem Lastarm schwenkbar angeordneten Lastrollenträger drehbar gelagert ist, der mittels eines Gestänges und einer Hebelanordnung mit einer an dem Antriebsteil angeordneten Hubbahn in Wirkverbindung steht.
  • Gattungsgemäße Flurförderzeuge sind als Niederhubwagen, als Hochhubwagen oder als Kommissionierer bekannt. Diese Flurförderzeuge können als deichselgeführte Geräte, als Fahrerstandgeräte oder als Fahrersitzgeräte ausgeführt sein.
  • Bei gattungsgemäßen Flurförderzeugen können die Lastarme mittels der Hubvorrichtung um ca. 10 bis 20 Zentimeter angehoben werden. Die Lastarme bilden lastseitig eine Lastgabel und sind an einem Hubschlitten befestigt, der mittels der Hubvorrichtung an dem Antriebsteil vertikal bewegbar angeordnet ist. Eine über der Lastgabel befindliche Last, beispielsweise eine Palette, kann durch Anheben des Hubschlittens und somit der Lastarme angehoben und anschließend mit dem Flurförderzeug bewegt werden. Dies entspricht dem Aufbau eines üblichen Niederhubwagens oder Kommissionierers.
  • Zusätzlich kann bei gattungsgemäßen Flurförderzeugen mit Initialhubvorrichtung der Lastteil neben den anhebbaren Lastarmen zusätzlich ein Hubgerüst aufweisen, an dem eine Traggabel in vertikaler Richtung bewegbar geführt ist. Mittels der Traggabel können Lasten aufgenommen, transportiert und auf mehrere Meter Höhe angehoben werden, wodurch beispielsweise das Stapeln von Lasten und das Bedienen von Regalen ermöglicht wird.
  • Die Hubvorrichtung, mit der die zum Anheben des Lastteils erforderliche Kraft erzeugt wird, umfasst in der Regel mindestens einen hydraulischen Hubzylinder, zu dessen Versorgung eine von einem elektrischen Hubmotor angetriebene Hydraulikpumpe vorgesehen ist. Hubmotor und Hydraulikpumpe sind in der Regel im Antriebsteil des Hubwagens angeordnet. Gattungsgemäße Flurförderzeuge mit einem anhebbaren Lastteil weisen darüber hinaus eine Hebelanordnung und ein Gestänge auf, die den in dem Antriebsteil angeordneten Teil der Hubvorrichtung mit den an den Lastarmen angeordneten Lastrollen verbindet. Mit diesen ebenfalls zur Hubvorrichtung gehörenden Bauteilen wird die Hubbewegung des in dem Antriebsteil angeordneten Hubzylinders derart auf die an den Lastarmen in den Lastrollenträgern angeordneten Lastrollen übertragen, dass sich der vertikale Abstand der Lastrollen zu den Lastarmen synchron zu einer Längenänderung des Hubzylinders verändert.
  • Aus der EP 1 028 086 B1 ist ein als Kommissionierer ausgebildetes Flurförderzeug bekannt, bei dem der von zwei Lastarmen gebildete Lastteil mittels einer von Parallelogrammhebeln gebildeten Hebelanordnung am Lastteil anhebbar bzw. absenkbar angeordnet ist. Beim Anheben bzw. Absenken des Lastteils relativ zu dem Antriebsteil bewegt sich der Lastteil entlang einer Kreisbogenbahn, die zu einer Bewegung des Lastteils bezüglich des Antriebsteils in Fahrzeuglängsrichtung führt.
  • Um diese Bewegung des Lastteils bezüglich des Antriebsteils in Fahrzeuglängsrichtung zu vermeiden und eine geradlinige vertikale Bewegung des Lastteils beim Anheben und Absenken zu erzielen, ist bekannt, anstelle von Parallelogrammhebeln eine Hebelanordnung zur Betätigung der Gestänge vorzusehen, die mit einer Hubbahn am Antriebsteil zusammenwirkt.
  • Aus der EP 1 690 823 A2 ist ein gattungsgemäßes als Kommissionierer ausgebildetes Flurförderzeug bekannt. Die in den Lastarmen angeordneten und mit den Lastrollen versehenen Lastrollenträger stehen mittels jeweils eines Gestänges mit einer Hebeleinrichtung in Verbindung, die mit einer an einem vertikalen Rahmenabschnitt angeordneten Hubbahn in Verbindung steht. Die Hebeleinrichtung umfasst hierbei jeweils einen mit dem entsprechenden Gestänge verbundenen, vertikal angeordneten Umlenkhebel, der mit einer entsprechenden Hubbahn in Wirkverbindung steht. Hierdurch sind zwei Umlenkhebel und zwei Hubbahnen erforderlich, die zu einer aufwändigen Bauweise der Hubvorrichtung führen. Zudem führen zwei Hubbahnen und zwei Umlenkhebel zu einer aufwändigen Einstellung und Anpassung der Lastrollen. Die vertikale Anordnung der beiden Hubbahnen und der zwei Umlenkhebel führt darüber hinaus zu einer Krafteinleitung der Abstützkräfte an den Hubbahnen in den vertikalen Rahmenabschnitt, der durch die Abstützkräfte an den Hubbahnen einer Biegebelastung und bei einer unsymmetrischen Lastverteilung auf den beiden Lastarmen zudem einer Torsionsbelastung ausgesetzt ist, wodurch der vertikale Rahmenabschnitt entsprechend stabil ausgeführt werden muss. Hierdurch wird der Bauaufwand des Flurförderzeugs weiter erhöht.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Flurförderzeug der eingangs genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, das einen verringerten Bauaufwand aufweist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Hebelanordnung eine Koppelwelle umfasst, an deren äußeren Bereichen jeweils die Gestänge angelenkt sind, wobei die Koppelwelle zwischen den Gestängen, insbesondere im mittleren Bereich, mit einem einzigen Umlenkhebel versehen ist, der mit der Hubbahn in Wirkverbindung steht. Erfindungsgemäß sind somit die beiden mit den Lastrollenträgern in Verbindung stehenden Gestänge an einer Koppelwelle angelenkt, wobei zwischen den Anlenkpunkten der beiden Gestänge die Koppelwelle mit einem einzigen Umlenkhebel versehen ist, der mit einer einzigen Hubbahn in Wirkverbindung steht. Hierdurch kann der Bauaufwand verringert werden, da zur Beaufschlagung der beiden Gestänge lediglich ein Umlenkhebel und eine Hubbahn erforderlich sind. Zudem wird der Einstellaufwand für die Lastrollen durch lediglich eine Hubbahn und einen Umlenkhebel vereinfacht.
  • Die Koppelwelle ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung um eine horizontale Querachse an dem Lastteil, insbesondere einem Hubschlitten des Lastteils, schwenkbar gelagert, wobei die Gestänge an der Koppelwelle beabstandet zu der Querachse gelenkig angelenkt sind. Bei einer Drehung der Koppelwelle beim Anheben bzw. Absenken des Lastteils über den an der Hubbahn anliegenden Umlenkhebel kann über die um die Querachse schwenkbare Koppelwelle und die beabstandet zu der Querachse an der Koppelwelle angelenkten Gestänge auf einfache Weise eine Betätigung der Gestänge und somit ein Verschwenken der Lastrollenträger erzielt werden.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltungsform der Erfindung ist die Querachse der Koppelwelle über den gesamten Hubbereich des Lastteils oberhalb der Hubbahn und der Gestänge angeordnet. Durch eine derartige Anordnung der Hubbahn und der Gestänge unterhalb einer durch die Querachse der Koppelwelle laufenden Horizontalebene kann ein platzsparender Aufbau und eine platzsparende Anordnung der Gestänge, des Umlenkhebels und der Hubbahn erzielt werden.
  • Die Hubbahn ist gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung an einem horizontalen Rahmenabschnitt des Antriebsteils angeordnet, wobei der Umlenkhebel bei abgesenktem Lastteil im Wesentlichen horizontal angeordnet ist und sich in Richtung des Antriebsteils erstreckt. Eine derartige horizontale Hubbahn, die an einem horizontalen Rahmenabschnitt des Antriebsteils angeordnet ist, ermöglicht einen günstigen Kraftfluss und eine günstige Krafteinleitung der an der Hubbahn angreifenden Abstützkräfte an einen horizontalen Rahmenabschnitt des Antriebsteils selbst bei einer unsymmetrischen Lastverteilung auf den Lastarmen. Bei einer in Fahrzeuglängsrichtung mittig angeordneten Hubbahn wird weiterhin eine symmetrische Einleitung der Abstützkräfte in das Antriebsteil erzielt. Hierdurch kann der Bauaufwand eines erfindungsgemäßen Flurförderzeugs weiter verringert werden. Die im Wesentlichen horizontale Anordnung des Umlenkhebels bei abgesenktem Lastteil ermöglicht weiterhin eine platzsparende Anordnung des Umlenkhebels.
  • Eine derartige horizontale Anordnung des Umlenkhebels wird auf einfache Weise erzielt, wenn gemäß einer bevorzugten Ausgestaltungsform der Erfindung der Umlenkhebel tangential an der Koppelwelle angeordnet ist.
  • Die Hubbahn ist gemäß einer bevorzugten Ausgestaltungsform der Erfindung als geneigte Fläche eines Hubelements ausgebildet, das an einer horizontalen Rahmenplatte des Antriebsteils zwischen zwei Längsträgern des Antriebsteils angeordnet ist. An einem Hubelement kann auf einfache Weise eine bevorzugt in Richtung zum Lastteil geneigte Fläche und somit eine Hubbahn für den Umlenkhebel ausgebildet werden. Die Befestigung und Abstützung des Hubelements an einer horizontalen Rahmenplatte zwischen zwei Längsträgern des Antriebsteils ermöglicht eine platzsparende Anordnung mit günstigem Kraftfluss und eine günstige Krafteinleitung der Abstützkräfte der Hubbahn in das Antriebsteil bei geringem Bauaufwand.
  • Sofern gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung das Hubelement an der Rahmenplatte in Längsrichtung des Flurförderzeugs horizontal einstellbar angeordnet ist, kann auf einfache Weise und bei guter Zugänglichkeit die Position der Lastrollen eingestellt werden.
  • Zweckmäßigerweise ist der Umlenkhebel mit einer Laufrolle versehen, mittels der der Umlenkhebel an der Hubbahn abläuft.
  • Bei der Ausbildung des Flurförderzeugs als Kommissionierer ergibt sich ein günstiger Aufbau, wenn die Hubbahn unterhalb einer Fahrerstandplattform angeordnet ist. Unterhalb einer am Antriebsteil anhebbar angeordneten oder am Antriebsteil fest angeordneten Fahrerstandplatfform kann die Hubbahn mit geringem Bauraumbedarf angeordnet werden, wobei weiterhin mit geringem Bauaufwand die Abstützkräfte der Hubbahn in das Antriebsteil eingeleitet werden können.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand des in den schematischen Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Hierbei zeigen
  • 1 ein erfindungsgemäßes Flurförderzeug in einer perspektivischen Ansicht,
  • 2 das Flurförderzeug in einer perspektivischen Darstellung von unten mit abgesenktem Lastteil,
  • 3 das Flurförderzeug in einer perspektivischen Darstellung von unten mit angehobenem Lastteil,
  • 4 das Flurförderzeug in einer Seitenansicht mit abgesenktem Laststeil,
  • 5 das Flurförderzeug in einer Seitenansicht mit angehobenem Laststeil,
  • 6 den Lastteil des Flurförderzeugs in einer perspektivischen Darstellung
  • In der 1 ist ein erfindungsgemäßes als Kommissionierer 1, insbesondere Niederhubkommissionierer, ausgebildetes Flurförderzeug schematisch dargestellt. Zu erkennen ist ein zwei Lastarme 2a, 2b umfassender Lastteil 3, der an einer vertikalen Brüstungswand 4 eines Antriebsteils 5 in vertikaler Richtung anhebbar und absenkbar gelagert ist. Die Brüstungswand 4 ist an zwei seitlich beabstandeten Längsträgern 7a, 7b des Antriebsteils 5 befestigt, die im vorderen Bereich an einer weiteren vertikalen Brüstungswand 8 befestigt sind. Zwischen den beiden vertikalen Brüstungswänden 5 und 8 ist ein Fahrerarbeitsplatz ausgebildet, der von einer nicht mehr dargestellten Fahrerstandplattform gebildet ist, die an dem Antriebsteil 5 fest oder anhebbar angeordnet sein kann. Benachbart zu der Brüstungswand 8 und gegenüberliegend zu dem Fahrerarbeitsplatz sind ein nicht mehr dargestellter Aufnahmeraum für eine Energieversorgungseinheit (beispielsweise ein Batterieblock), ein Aggregateraum für eine Fahrantriebseinheit eines antriebsteilseitigen Antriebsrades, ein Pumpenmotor zur Versorgung einer Hubvorrichtung und eine Leistungselektronik angeordnet.
  • Zur Abstützung des Lastteils 3 auf einer Fahrbahn ist an den Enden der Lastarme 2a, 2b jeweils eine von zwei Lastrollen 10a, 10b gebildeten Lastrolleneinrichtung angeordnet, die – wie aus der 6 ersichtlich ist – in Lastrollenträgern 11a, 11b drehbar gelagert sind. Die Lastrollenträger 11a, 11b sind jeweils um eine horizontale Querachse 12 schwenkbar an den Lastarmen 7a, 7b gelagert. Zur Betätigung stehen die Lastrollenträger 11a, 11b mit jeweils einem als Druckstange ausgebildeten Gestänge 13a, 13b in Verbindung. Zur Betätigung der Gestänge 13a, 13b beim Anheben bzw. Absenken des Lastteils 3 relativ zum Antriebsteil 5 ist eine Hebelanordnung 15 vorgesehen, die mit einer an dem Antriebsteil 5 angeordneten Hubbahn 16 in Wirkverbindung steht.
  • Der Lastteil 3 umfasst – wie in den 2 bis 6 dargestellt ist – einen mit den Lastarmen 7a, 7b versehenen Hubschlitten 20, der mittels entsprechender Führungsrollen 21 in vertikalen Führungen 22 der Brüstungswand 4 vertikal bewegbar angeordnet ist. Zum Anheben bzw. Absenken des Lastteils 3 relativ zum Antriebsteil 5 ist eine von zwei seitlich beabstandeten Hubzylindern 24a, 24b gebildete Hubvorrichtung 25 vorgesehen. Die Hubzylindern 24a, 24b sind – wie in der 1 dargestellt ist – an einer Querverbindung der Brüstungswand 4 befestigt und stehen mit einer oberen Querstrebe des Hubschlittens 20 in Verbindung.
  • Erfindungsgemäß ist die Hebelanordnung 15 von einer Koppelwelle 30 gebildet, die an Seitenplatten 31a, 31b des Hubschlittens 20 um eine horizontale Querachse 32 schwenkbar gelagert ist. An den äußeren Bereichen ist die Koppelwelle 30 mit nach unten weisenden Hebelarmen 33a, 33b versehen, an denen die Gestänge 13a, 13b gelenkig befestigt sind. Zwischen den Hebelarmen 33a, 33b ist die Koppelwelle 30 in deren mittleren Bereich mit einem einzigen einarmigen Umlenkhebel 34 versehen, der sich in Richtung des Antriebsteils 5 erstreckt und mit der Hubbahn 16 in Wirkverbindung steht. Der Umlenkhebel 34 ist hierbei im unteren Bereich der Koppelwelle 30 tangential an der Koppelwelle 30 angeordnet.
  • An dem Umlenkhebel 34 ist eine Laufrolle 35 drehbar angeordnet, mittels der der Umlenkhebel 34 an der Hubbahn 16 abläuft.
  • Die Hubbahn 16 ist als in Richtung zum Lastteil 3 geneigte Fläche eines Hubelements 36 ausgebildet, das – wie insbesondere den 2 bis 5 zu entnehmen ist – an einem horizontalen Rahmenabschnitt 37 des Antriebsteils 5 zwischen den beiden Längsträgern 7a, 7b befestigt und abgestützt ist. Der Rahmenabschnitt 37 ist hierbei von einer horizontalen Rahmenplatte 38 gebildet, die als horizontaler Flanschabschnitt eines Befestigungswinkels der Brüstungswand 4 ausgebildet ist, mittels der die Brüstungswand 4 an den beiden Längsträgern 7a, 7b befestigt ist.
  • Das Hubelement 36 und somit die Hubbahn 16 ist in Längsrichtung des Flurförderzeugs horizontal verschiebbar und mittels eines Einstellmittels 39 einstellbar angeordnet. Das Einstellmittel 39 ist von einer Einstellschraube gebildet, die in einer die Längsträger 7a, 7b verbindenden Querstrebe 40 angeordnet ist und mit dem Hubelement 36 in Wirkverbindung steht. Das Hubelement 36 ist zur Befestigung an der Rahmenplatte 38 mit einer Flanschplatte 41 versehen, die beispielsweise mittels mehrerer Befestigungsschrauben, die in entsprechenden Langlöchern der Flanschplatte 41 angeordnet sind, an der Rahmenplatte 38 befestigt ist. Die Flanschplatte 41 ist hierbei von oben an der Rahmenplatte 38 befestigt, wobei die Rahmenplatte 38 mit einer Ausnehmung 42 versehen ist, durch die sich das Hubelement 36 nach unten erstreckt.
  • Wie aus der 2 und der 4 ersichtlich ist, befindet sich der das Hubelement 36 innerhalb der vertikalen Erstreckung und somit innerhalb der Höhe der Längsträger 7a, 7b. Der Umlenkhebel 34 ist in der vollständig abgesenkten Stellung des Lastteils 3 waagerecht und somit horizontal angeordnet und befindet sich im Wesentlichen ebenfalls innerhalb der Höhe der Längsträger 7a, 7b.
  • Beim Anheben des Lastteils 3 relativ zu dem Antriebsteil 5 mittels der Hubzylinder 24a, 24b läuft der Umlenkhebel 34 mit der Laufrolle 35 entlang der von der Schräge des Hubelements 36 gebildeten Hubbahn 16, wodurch die Koppelwelle 30 um die Querachse 32 verschwenkt wird und somit über die an der Koppelwelle 30 angelenkten und als Druckstangen ausgebildeten Gestänge 13a, 13b die Lastrollenträger 11a, 11b nach unten um die Schwenkachse 12 verschwenkt werden. In den 3 und 5 ist der Lastteil 3 in der vollständig angehobenen Stellung dargestellt.
  • Die Querachse 32 der Koppelwelle 30 befindet sich über den gesamten Hubbereich des Lastteils 3 oberhalb der Gestänge 13a, 13b sowie oberhalb der Hubbahn 16, wodurch eine Anordnung des Umlenkhebels 34 sowie der Hubbahn 16 innerhalb der Höhe der Längsträger 7a, 7b und somit unterhalb einer auf den Längsträgern 7a, 7b angeordneten Fahrerstandplattform erzielt wird.
  • Durch die Verwendung lediglich eines Umlenkhebel 34, der an einer mittig angeordneten Hubbahn 36 abläuft, sowie der Abstützung und Befestigung der Hubbahn 36 an der horizontalen Rahmenplatte 38 des Antriebsteils 5 wird ein einfacher Aufbau mit einer platzsparenden Anordnung der Hebelanordnung 15 und der Hubbahn 16 zwischen den beiden Längsträgern 7a, 7b erzielt. Zudem ergibt sich eine symmetrische und mittige Krafteinleitung der Abstützkräfte der Hubbahn 16 in die horizontale Rahmenplatte 38 und somit die Längsträger 7a, 7b des Antriebsteils 5, wodurch der Bauaufwand aufgrund eines günstigen Kraftflusses weiter verringert werden kann. Darüber hinaus kann durch das Einstellelement 39 und die Einstellung der Hubbahn 36 in Fahrzeuglängsrichtung auf einfache Weise eine einfache und schnelle Einstellung sowie Anpassung der Position der Lastrollen 10a, 10b an beiden Lastarmen 2a, 2b erzielt werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 1028086 B1 [0006]
    • - EP 1690823 A2 [0008]

Claims (9)

  1. Flurförderzeug, insbesondere Kommissionierer, mit einem Antriebsteil und einem mittels einer Hubvorrichtung relativ zum Antriebsteil vertikal anhebbaren und absenkbaren Lastteil, der Lastarme umfasst, die mittels jeweils mindestens einer Lastrolle auf einer Fahrbahn abgestützt sind, wobei die Lastrolle in einem an dem Lastarm schwenkbar angeordneten Lastrollenträger drehbar gelagert ist, der mittels eines Gestänges und einer Hebelanordnung mit einer an dem Antriebsteil angeordneten Hubbahn in Wirkverbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebelanordnung (15) eine Koppelwelle (30) umfasst, an deren äußeren Bereichen jeweils die Gestänge (13a, 13b) angelenkt sind, wobei die Koppelwelle (30) zwischen den Gestängen (13a, 13b), insbesondere im mittleren Bereich, mit einem einzigen Umlenkhebel (34) versehen ist, der mit der Hubbahn (16) in Wirkverbindung steht.
  2. Flurförderzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelwelle (30) um eine horizontale Querachse (32) an dem Lastteil (3), insbesondere einem Hubschlitten (20) des Lastteils (3), schwenkbar gelagert ist, wobei die Gestänge (13a, 13b) an der Koppelwelle (30) beabstandet zu der Querachse (32) gelenkig angelenkt sind.
  3. Flurförderzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Querachse (32) der Koppelwelle (30) über den gesamten Hubbereich des Lastteils (3) oberhalb der Hubbahn (16) und der Gestänge (13a, 13b) angeordnet ist.
  4. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubbahn (16) an einem horizontalen Rahmenabschnitt (37) des Antriebsteils (5) angeordnet ist, wobei der Umlenkhebel (34) bei abgesenktem Lastteil (3) im Wesentlichen horizontal angeordnet ist und sich in Richtung des Antriebsteils (5) erstreckt.
  5. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Umlenkhebel (34) tangential an der Koppelwelle (30) angeordnet ist.
  6. Flurförderzeug nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubbahn (16) als geneigte Fläche eines Hubelements (36) ausgebildet ist, das an einer horizontalen Rahmenplatte (38) des Antriebsteils (5) zwischen zwei Längsträgern (7a, 7b) des Antriebsteils (5) angeordnet ist.
  7. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Hubelement (36) an der Rahmenplatte (38) in Längsrichtung des Flurförderzeugs (1) horizontal einstellbar angeordnet ist.
  8. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Umlenkhebel (34) mit einer Laufrolle (35) versehen ist.
  9. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubbahn (16) unterhalb einer Fahrerstandplattform angeordnet ist.
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