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Die
Erfindung betrifft ein Flurförderzeug, insbesondere Kommissionierer,
mit einem Antriebsteil und einem mittels einer Hubvorrichtung relativ
zum Antriebsteil vertikal anhebbaren und absenkbaren Lastteil, der
Lastarme umfasst, die mittels jeweils mindestens einer Lastrolle
auf einer Fahrbahn abgestützt sind, wobei die Lastrolle
in einem an dem Lastarm schwenkbar angeordneten Lastrollenträger drehbar
gelagert ist, der mittels eines Gestänges und einer Hebelanordnung
mit einer an dem Antriebsteil angeordneten Hubbahn in Wirkverbindung
steht.
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Gattungsgemäße
Flurförderzeuge sind als Niederhubwagen, als Hochhubwagen
oder als Kommissionierer bekannt. Diese Flurförderzeuge
können als deichselgeführte Geräte, als
Fahrerstandgeräte oder als Fahrersitzgeräte ausgeführt
sein.
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Bei
gattungsgemäßen Flurförderzeugen können
die Lastarme mittels der Hubvorrichtung um ca. 10 bis 20 Zentimeter
angehoben werden. Die Lastarme bilden lastseitig eine Lastgabel
und sind an einem Hubschlitten befestigt, der mittels der Hubvorrichtung
an dem Antriebsteil vertikal bewegbar angeordnet ist. Eine über
der Lastgabel befindliche Last, beispielsweise eine Palette, kann
durch Anheben des Hubschlittens und somit der Lastarme angehoben
und anschließend mit dem Flurförderzeug bewegt
werden. Dies entspricht dem Aufbau eines üblichen Niederhubwagens
oder Kommissionierers.
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Zusätzlich
kann bei gattungsgemäßen Flurförderzeugen
mit Initialhubvorrichtung der Lastteil neben den anhebbaren Lastarmen
zusätzlich ein Hubgerüst aufweisen, an dem eine
Traggabel in vertikaler Richtung bewegbar geführt ist.
Mittels der Traggabel können Lasten aufgenommen, transportiert
und auf mehrere Meter Höhe angehoben werden, wodurch beispielsweise
das Stapeln von Lasten und das Bedienen von Regalen ermöglicht
wird.
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Die
Hubvorrichtung, mit der die zum Anheben des Lastteils erforderliche
Kraft erzeugt wird, umfasst in der Regel mindestens einen hydraulischen Hubzylinder,
zu dessen Versorgung eine von einem elektrischen Hubmotor angetriebene
Hydraulikpumpe vorgesehen ist. Hubmotor und Hydraulikpumpe sind
in der Regel im Antriebsteil des Hubwagens angeordnet. Gattungsgemäße
Flurförderzeuge mit einem anhebbaren Lastteil weisen darüber
hinaus eine Hebelanordnung und ein Gestänge auf, die den
in dem Antriebsteil angeordneten Teil der Hubvorrichtung mit den
an den Lastarmen angeordneten Lastrollen verbindet. Mit diesen ebenfalls
zur Hubvorrichtung gehörenden Bauteilen wird die Hubbewegung des
in dem Antriebsteil angeordneten Hubzylinders derart auf die an
den Lastarmen in den Lastrollenträgern angeordneten Lastrollen übertragen,
dass sich der vertikale Abstand der Lastrollen zu den Lastarmen
synchron zu einer Längenänderung des Hubzylinders
verändert.
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Aus
der
EP 1 028 086 B1 ist
ein als Kommissionierer ausgebildetes Flurförderzeug bekannt,
bei dem der von zwei Lastarmen gebildete Lastteil mittels einer
von Parallelogrammhebeln gebildeten Hebelanordnung am Lastteil anhebbar
bzw. absenkbar angeordnet ist. Beim Anheben bzw. Absenken des Lastteils
relativ zu dem Antriebsteil bewegt sich der Lastteil entlang einer
Kreisbogenbahn, die zu einer Bewegung des Lastteils bezüglich
des Antriebsteils in Fahrzeuglängsrichtung führt.
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Um
diese Bewegung des Lastteils bezüglich des Antriebsteils
in Fahrzeuglängsrichtung zu vermeiden und eine geradlinige
vertikale Bewegung des Lastteils beim Anheben und Absenken zu erzielen,
ist bekannt, anstelle von Parallelogrammhebeln eine Hebelanordnung
zur Betätigung der Gestänge vorzusehen, die mit
einer Hubbahn am Antriebsteil zusammenwirkt.
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Aus
der
EP 1 690 823 A2 ist
ein gattungsgemäßes als Kommissionierer ausgebildetes
Flurförderzeug bekannt. Die in den Lastarmen angeordneten
und mit den Lastrollen versehenen Lastrollenträger stehen
mittels jeweils eines Gestänges mit einer Hebeleinrichtung
in Verbindung, die mit einer an einem vertikalen Rahmenabschnitt
angeordneten Hubbahn in Verbindung steht. Die Hebeleinrichtung umfasst
hierbei jeweils einen mit dem entsprechenden Gestänge verbundenen,
vertikal angeordneten Umlenkhebel, der mit einer entsprechenden
Hubbahn in Wirkverbindung steht. Hierdurch sind zwei Umlenkhebel
und zwei Hubbahnen erforderlich, die zu einer aufwändigen
Bauweise der Hubvorrichtung führen. Zudem führen
zwei Hubbahnen und zwei Umlenkhebel zu einer aufwändigen
Einstellung und Anpassung der Lastrollen. Die vertikale Anordnung
der beiden Hubbahnen und der zwei Umlenkhebel führt darüber hinaus
zu einer Krafteinleitung der Abstützkräfte an den
Hubbahnen in den vertikalen Rahmenabschnitt, der durch die Abstützkräfte
an den Hubbahnen einer Biegebelastung und bei einer unsymmetrischen
Lastverteilung auf den beiden Lastarmen zudem einer Torsionsbelastung
ausgesetzt ist, wodurch der vertikale Rahmenabschnitt entsprechend
stabil ausgeführt werden muss. Hierdurch wird der Bauaufwand des
Flurförderzeugs weiter erhöht.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Flurförderzeug
der eingangs genannten Gattung zur Verfügung zu stellen,
das einen verringerten Bauaufwand aufweist.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
dass die Hebelanordnung eine Koppelwelle umfasst, an deren äußeren
Bereichen jeweils die Gestänge angelenkt sind, wobei die
Koppelwelle zwischen den Gestängen, insbesondere im mittleren Bereich,
mit einem einzigen Umlenkhebel versehen ist, der mit der Hubbahn
in Wirkverbindung steht. Erfindungsgemäß sind
somit die beiden mit den Lastrollenträgern in Verbindung
stehenden Gestänge an einer Koppelwelle angelenkt, wobei
zwischen den Anlenkpunkten der beiden Gestänge die Koppelwelle mit
einem einzigen Umlenkhebel versehen ist, der mit einer einzigen
Hubbahn in Wirkverbindung steht. Hierdurch kann der Bauaufwand verringert
werden, da zur Beaufschlagung der beiden Gestänge lediglich
ein Umlenkhebel und eine Hubbahn erforderlich sind. Zudem wird der
Einstellaufwand für die Lastrollen durch lediglich eine
Hubbahn und einen Umlenkhebel vereinfacht.
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Die
Koppelwelle ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung um eine horizontale Querachse an dem Lastteil, insbesondere
einem Hubschlitten des Lastteils, schwenkbar gelagert, wobei die
Gestänge an der Koppelwelle beabstandet zu der Querachse
gelenkig angelenkt sind. Bei einer Drehung der Koppelwelle beim
Anheben bzw. Absenken des Lastteils über den an der Hubbahn
anliegenden Umlenkhebel kann über die um die Querachse
schwenkbare Koppelwelle und die beabstandet zu der Querachse an
der Koppelwelle angelenkten Gestänge auf einfache Weise
eine Betätigung der Gestänge und somit ein Verschwenken
der Lastrollenträger erzielt werden.
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Gemäß einer
vorteilhaften Ausgestaltungsform der Erfindung ist die Querachse
der Koppelwelle über den gesamten Hubbereich des Lastteils
oberhalb der Hubbahn und der Gestänge angeordnet. Durch
eine derartige Anordnung der Hubbahn und der Gestänge unterhalb
einer durch die Querachse der Koppelwelle laufenden Horizontalebene
kann ein platzsparender Aufbau und eine platzsparende Anordnung
der Gestänge, des Umlenkhebels und der Hubbahn erzielt
werden.
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Die
Hubbahn ist gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung an einem horizontalen Rahmenabschnitt des Antriebsteils
angeordnet, wobei der Umlenkhebel bei abgesenktem Lastteil im Wesentlichen
horizontal angeordnet ist und sich in Richtung des Antriebsteils
erstreckt. Eine derartige horizontale Hubbahn, die an einem horizontalen Rahmenabschnitt
des Antriebsteils angeordnet ist, ermöglicht einen günstigen
Kraftfluss und eine günstige Krafteinleitung der an der
Hubbahn angreifenden Abstützkräfte an einen horizontalen
Rahmenabschnitt des Antriebsteils selbst bei einer unsymmetrischen
Lastverteilung auf den Lastarmen. Bei einer in Fahrzeuglängsrichtung
mittig angeordneten Hubbahn wird weiterhin eine symmetrische Einleitung
der Abstützkräfte in das Antriebsteil erzielt.
Hierdurch kann der Bauaufwand eines erfindungsgemäßen Flurförderzeugs
weiter verringert werden. Die im Wesentlichen horizontale Anordnung
des Umlenkhebels bei abgesenktem Lastteil ermöglicht weiterhin
eine platzsparende Anordnung des Umlenkhebels.
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Eine
derartige horizontale Anordnung des Umlenkhebels wird auf einfache
Weise erzielt, wenn gemäß einer bevorzugten Ausgestaltungsform
der Erfindung der Umlenkhebel tangential an der Koppelwelle angeordnet
ist.
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Die
Hubbahn ist gemäß einer bevorzugten Ausgestaltungsform
der Erfindung als geneigte Fläche eines Hubelements ausgebildet,
das an einer horizontalen Rahmenplatte des Antriebsteils zwischen zwei
Längsträgern des Antriebsteils angeordnet ist. An
einem Hubelement kann auf einfache Weise eine bevorzugt in Richtung
zum Lastteil geneigte Fläche und somit eine Hubbahn für
den Umlenkhebel ausgebildet werden. Die Befestigung und Abstützung
des Hubelements an einer horizontalen Rahmenplatte zwischen zwei
Längsträgern des Antriebsteils ermöglicht
eine platzsparende Anordnung mit günstigem Kraftfluss und
eine günstige Krafteinleitung der Abstützkräfte
der Hubbahn in das Antriebsteil bei geringem Bauaufwand.
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Sofern
gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
das Hubelement an der Rahmenplatte in Längsrichtung des
Flurförderzeugs horizontal einstellbar angeordnet ist,
kann auf einfache Weise und bei guter Zugänglichkeit die
Position der Lastrollen eingestellt werden.
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Zweckmäßigerweise
ist der Umlenkhebel mit einer Laufrolle versehen, mittels der der
Umlenkhebel an der Hubbahn abläuft.
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Bei
der Ausbildung des Flurförderzeugs als Kommissionierer
ergibt sich ein günstiger Aufbau, wenn die Hubbahn unterhalb
einer Fahrerstandplattform angeordnet ist. Unterhalb einer am Antriebsteil anhebbar
angeordneten oder am Antriebsteil fest angeordneten Fahrerstandplatfform
kann die Hubbahn mit geringem Bauraumbedarf angeordnet werden, wobei
weiterhin mit geringem Bauaufwand die Abstützkräfte
der Hubbahn in das Antriebsteil eingeleitet werden können.
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Weitere
Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand des in den
schematischen Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Hierbei zeigen
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1 ein
erfindungsgemäßes Flurförderzeug in einer
perspektivischen Ansicht,
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2 das
Flurförderzeug in einer perspektivischen Darstellung von
unten mit abgesenktem Lastteil,
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3 das
Flurförderzeug in einer perspektivischen Darstellung von
unten mit angehobenem Lastteil,
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4 das
Flurförderzeug in einer Seitenansicht mit abgesenktem Laststeil,
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5 das
Flurförderzeug in einer Seitenansicht mit angehobenem Laststeil,
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6 den
Lastteil des Flurförderzeugs in einer perspektivischen
Darstellung
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In
der 1 ist ein erfindungsgemäßes
als Kommissionierer 1, insbesondere Niederhubkommissionierer,
ausgebildetes Flurförderzeug schematisch dargestellt. Zu
erkennen ist ein zwei Lastarme 2a, 2b umfassender
Lastteil 3, der an einer vertikalen Brüstungswand 4 eines
Antriebsteils 5 in vertikaler Richtung anhebbar und absenkbar
gelagert ist. Die Brüstungswand 4 ist an zwei
seitlich beabstandeten Längsträgern 7a, 7b des
Antriebsteils 5 befestigt, die im vorderen Bereich an einer
weiteren vertikalen Brüstungswand 8 befestigt
sind. Zwischen den beiden vertikalen Brüstungswänden 5 und 8 ist
ein Fahrerarbeitsplatz ausgebildet, der von einer nicht mehr dargestellten
Fahrerstandplattform gebildet ist, die an dem Antriebsteil 5 fest
oder anhebbar angeordnet sein kann. Benachbart zu der Brüstungswand 8 und gegenüberliegend
zu dem Fahrerarbeitsplatz sind ein nicht mehr dargestellter Aufnahmeraum
für eine Energieversorgungseinheit (beispielsweise ein
Batterieblock), ein Aggregateraum für eine Fahrantriebseinheit
eines antriebsteilseitigen Antriebsrades, ein Pumpenmotor zur Versorgung
einer Hubvorrichtung und eine Leistungselektronik angeordnet.
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Zur
Abstützung des Lastteils 3 auf einer Fahrbahn
ist an den Enden der Lastarme 2a, 2b jeweils eine
von zwei Lastrollen 10a, 10b gebildeten Lastrolleneinrichtung
angeordnet, die – wie aus der 6 ersichtlich
ist – in Lastrollenträgern 11a, 11b drehbar
gelagert sind. Die Lastrollenträger 11a, 11b sind
jeweils um eine horizontale Querachse 12 schwenkbar an
den Lastarmen 7a, 7b gelagert. Zur Betätigung
stehen die Lastrollenträger 11a, 11b mit jeweils
einem als Druckstange ausgebildeten Gestänge 13a, 13b in
Verbindung. Zur Betätigung der Gestänge 13a, 13b beim
Anheben bzw. Absenken des Lastteils 3 relativ zum Antriebsteil 5 ist
eine Hebelanordnung 15 vorgesehen, die mit einer an dem Antriebsteil 5 angeordneten
Hubbahn 16 in Wirkverbindung steht.
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Der
Lastteil 3 umfasst – wie in den 2 bis 6 dargestellt
ist – einen mit den Lastarmen 7a, 7b versehenen
Hubschlitten 20, der mittels entsprechender Führungsrollen 21 in
vertikalen Führungen 22 der Brüstungswand 4 vertikal
bewegbar angeordnet ist. Zum Anheben bzw. Absenken des Lastteils 3 relativ
zum Antriebsteil 5 ist eine von zwei seitlich beabstandeten
Hubzylindern 24a, 24b gebildete Hubvorrichtung 25 vorgesehen.
Die Hubzylindern 24a, 24b sind – wie
in der 1 dargestellt ist – an einer Querverbindung
der Brüstungswand 4 befestigt und stehen mit einer
oberen Querstrebe des Hubschlittens 20 in Verbindung.
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Erfindungsgemäß ist
die Hebelanordnung 15 von einer Koppelwelle 30 gebildet,
die an Seitenplatten 31a, 31b des Hubschlittens 20 um
eine horizontale Querachse 32 schwenkbar gelagert ist.
An den äußeren Bereichen ist die Koppelwelle 30 mit
nach unten weisenden Hebelarmen 33a, 33b versehen,
an denen die Gestänge 13a, 13b gelenkig
befestigt sind. Zwischen den Hebelarmen 33a, 33b ist
die Koppelwelle 30 in deren mittleren Bereich mit einem
einzigen einarmigen Umlenkhebel 34 versehen, der sich in
Richtung des Antriebsteils 5 erstreckt und mit der Hubbahn 16 in
Wirkverbindung steht. Der Umlenkhebel 34 ist hierbei im
unteren Bereich der Koppelwelle 30 tangential an der Koppelwelle 30 angeordnet.
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An
dem Umlenkhebel 34 ist eine Laufrolle 35 drehbar
angeordnet, mittels der der Umlenkhebel 34 an der Hubbahn 16 abläuft.
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Die
Hubbahn 16 ist als in Richtung zum Lastteil 3 geneigte
Fläche eines Hubelements 36 ausgebildet, das – wie
insbesondere den 2 bis 5 zu entnehmen
ist – an einem horizontalen Rahmenabschnitt 37 des
Antriebsteils 5 zwischen den beiden Längsträgern 7a, 7b befestigt
und abgestützt ist. Der Rahmenabschnitt 37 ist
hierbei von einer horizontalen Rahmenplatte 38 gebildet,
die als horizontaler Flanschabschnitt eines Befestigungswinkels
der Brüstungswand 4 ausgebildet ist, mittels der
die Brüstungswand 4 an den beiden Längsträgern 7a, 7b befestigt
ist.
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Das
Hubelement 36 und somit die Hubbahn 16 ist in
Längsrichtung des Flurförderzeugs horizontal verschiebbar
und mittels eines Einstellmittels 39 einstellbar angeordnet.
Das Einstellmittel 39 ist von einer Einstellschraube gebildet,
die in einer die Längsträger 7a, 7b verbindenden
Querstrebe 40 angeordnet ist und mit dem Hubelement 36 in
Wirkverbindung steht. Das Hubelement 36 ist zur Befestigung
an der Rahmenplatte 38 mit einer Flanschplatte 41 versehen,
die beispielsweise mittels mehrerer Befestigungsschrauben, die in
entsprechenden Langlöchern der Flanschplatte 41 angeordnet
sind, an der Rahmenplatte 38 befestigt ist. Die Flanschplatte 41 ist
hierbei von oben an der Rahmenplatte 38 befestigt, wobei
die Rahmenplatte 38 mit einer Ausnehmung 42 versehen
ist, durch die sich das Hubelement 36 nach unten erstreckt.
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Wie
aus der 2 und der 4 ersichtlich ist,
befindet sich der das Hubelement 36 innerhalb der vertikalen
Erstreckung und somit innerhalb der Höhe der Längsträger 7a, 7b.
Der Umlenkhebel 34 ist in der vollständig abgesenkten
Stellung des Lastteils 3 waagerecht und somit horizontal
angeordnet und befindet sich im Wesentlichen ebenfalls innerhalb
der Höhe der Längsträger 7a, 7b.
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Beim
Anheben des Lastteils 3 relativ zu dem Antriebsteil 5 mittels
der Hubzylinder 24a, 24b läuft der Umlenkhebel 34 mit
der Laufrolle 35 entlang der von der Schräge des
Hubelements 36 gebildeten Hubbahn 16, wodurch
die Koppelwelle 30 um die Querachse 32 verschwenkt
wird und somit über die an der Koppelwelle 30 angelenkten
und als Druckstangen ausgebildeten Gestänge 13a, 13b die
Lastrollenträger 11a, 11b nach unten
um die Schwenkachse 12 verschwenkt werden. In den 3 und 5 ist
der Lastteil 3 in der vollständig angehobenen
Stellung dargestellt.
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Die
Querachse 32 der Koppelwelle 30 befindet sich über
den gesamten Hubbereich des Lastteils 3 oberhalb der Gestänge 13a, 13b sowie
oberhalb der Hubbahn 16, wodurch eine Anordnung des Umlenkhebels 34 sowie
der Hubbahn 16 innerhalb der Höhe der Längsträger 7a, 7b und
somit unterhalb einer auf den Längsträgern 7a, 7b angeordneten Fahrerstandplattform
erzielt wird.
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Durch
die Verwendung lediglich eines Umlenkhebel 34, der an einer
mittig angeordneten Hubbahn 36 abläuft, sowie
der Abstützung und Befestigung der Hubbahn 36 an
der horizontalen Rahmenplatte 38 des Antriebsteils 5 wird
ein einfacher Aufbau mit einer platzsparenden Anordnung der Hebelanordnung 15 und
der Hubbahn 16 zwischen den beiden Längsträgern 7a, 7b erzielt.
Zudem ergibt sich eine symmetrische und mittige Krafteinleitung
der Abstützkräfte der Hubbahn 16 in die
horizontale Rahmenplatte 38 und somit die Längsträger 7a, 7b des Antriebsteils 5,
wodurch der Bauaufwand aufgrund eines günstigen Kraftflusses
weiter verringert werden kann. Darüber hinaus kann durch
das Einstellelement 39 und die Einstellung der Hubbahn 36 in
Fahrzeuglängsrichtung auf einfache Weise eine einfache und
schnelle Einstellung sowie Anpassung der Position der Lastrollen 10a, 10b an
beiden Lastarmen 2a, 2b erzielt werden.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - EP 1028086
B1 [0006]
- - EP 1690823 A2 [0008]