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DE102008048182A1 - Beschlagsystem zur Befestigung von Bodenteilen in Schrank- und Regalmöbeln - Google Patents

Beschlagsystem zur Befestigung von Bodenteilen in Schrank- und Regalmöbeln Download PDF

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Beschlagsystem zum lösbaren und kraftschlüssigen Verbinden von plattenförmigen Möbelteilen, welches Beschlagteile umfasst, die jeweils gegenüberliegend zugeordnet eine Verbindung der Möbelteile herstellen, wobei die Beschlagsteile in mindestens einem der zu verbindenden Möbelteile in einer Nut versenkt angeordnet sind und die Verbindung der Möbelteile durch eine Auf- bzw. Einschiebbewegung herbeigeführt wird, bei der das eine Beschlagsteil in Eingriff mit dem anderen Beschlagsteil gelangt, wodurch die Verbindung der Möbelteile hergestellt wird. Insbesondere ist das Beschlagssystem zur Befestigung von Bodenteilen in Schrank- oder Regalmöbeln geeignet. Das erfindungsgemäße Beschlagssystem sieht vor, dass die Beschlagsteile (1, 2) als schienenartig aufgebaute Profilkörper ausgebildet sind, deren Länge jeweils so bemessen ist, dass beide Beschlagsteile (1, 2) ein kchbodens bzw. eines Bodenteils (12) bilden können, dass ein Beschlagsteil (1) als Hohlprofilkörper mit angeformten Führungsstegen (9) und das andere Beschlagteil (2) als Formkörper mit einer angeformten Gleitkante (3) ausgebildet ist, die beim Aufschieben des Fachbodens bzw. des Bodenteils (12) in das Hohlprofil des Beschlagsteils (1) mit den Führungsstegen (9) zusammenwirkt, dass die ineinandergreifenden Teile der Beschlagteile (1, 2) Führungs- und Klemmspannungsmittel aufweisen, die mit einer konischen Ausprägung versehen sind, ...

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Beschlagsystem zum lösbaren und kraftschlüssigen Verbinden von plattenförmigen Möbelteilen, welches Beschlagsteile umfasst, die jeweils gegenüberliegend zugeordnet eine Verbindung der Möbelteile herstellen, wobei die Beschlagsteile in mindestens einem der zu verbindenden Möbelteile in einer Nut versenkt angeordnet sind und die Verbindung der Möbelteile durch eine Auf- bzw. Einschiebbewegung herbeigeführt wird, bei der das eine Beschlagsteil in Eingriff mit dem anderen Beschlagsteil gelangt, wodurch die Verbindung der Möbelteile hergestellt wird. Insbesondere ist das Beschlagsystem zur Befestigung von Bodenteilen in Schrank- oder Regalmöbeln geeignet.
  • Beschlagsysteme zum Verbinden von plattenförmigen Möbelteilen sind für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete bekannt. Sie kommen zum Einsatz z. Bsp. bei der Verbindung von Fachböden mit den senkrechten Wangen von Regalen oder Schränken. Weiterhin werden sie bei der Korpusbildung verwendet, um die unterschiedlichen Korpusteile miteinander zu einem Schrank- bzw. Korpuselement zu verbinden.
  • Außerdem können diese Verbindungsbeschläge auch dazu geeignet sein, flache Möbelplatten in der gleichen Ebene miteinander zu verbinden.
  • Neben dieser vielseitigen Verwendbarkeit wird an moderne Beschlagsysteme zusätzlich die Forderung gestellt, dass dessen Bauelemente nach dem Verbindungen der Möbelteile möglichst unsichtbar bleiben.
  • Aus der älteren DE-A1-31 24 772 ist bereits ein Verbindungssystem für plattenförmige Möbelteile in der vorstehend beschriebenen Art bekannt, bei dem ein Beschlagsteil in einer Nut in der Stirnfläche eines der zu verbindenden Möbelplatten versenkt eingelassen und befestigt ist. Ein Distanzschraubelement bildet dabei das andere Beschlags- bzw. Verbindungsteil und ist an der Oberfläche des anderen Möbelteils befestigt.
  • Die Verbindung der Beschlagsteile erfolgt dadurch, dass der Distanzschraubenkopf in eine Durchstecköffnung des versenkt eingelassenen Beschlagsteils eingesetzt wird und durch eine Schiebbewegung in eine als Langloch ausgebildete Führungshalterung gleitet und sich dort über eine Anlaufschräge dort arretierend verkeilt.
  • Derartige Verbindungen wurden früher sehr häufig eingesetzt. Der Nachteil bei dieser Verbindungstechnik besteht jedoch darin, dass keine dauerhafte und sichere Verbindung der Möbelteile gewährleistet war. Die als Verbindungselement dienende Distanzschraube konnte leicht aus der Möbelplatte herausbrechen, da an dieser Schraube relativ große Kräfte angreifen konnten. Weiterhin war hier ein hoher Grad an Fertigungsgenauigkeit notwendig, da die Verbindungselemente sehr genau in den vorgesehenen Positionen in den Möbelteilen angebracht sein mussten. Es war also eine sehr hohe Toleranzgenauigkeit notwendig. Ferner war dieses System auch für den Endkunden nicht montagefreundlich ausgebildet.
  • Am Markt werden z. Zt. Beschlagsysteme angeboten, die ebenfalls im montierten Endzustand eine Verbindung der Möbelteile ermöglichen, bei der die Verbindungsbeschläge nach dem Verbindungsvorgang nicht mehr sichtbar sind.
  • Das Beschlagsystem umfasst dabei eine Profilschiene und Tragelemente. Die Profilschiene wird in einer Nut in der Stirnfläche des einen Möbelteils versenkt befestigt. Die Tragelemente werden auf der Oberseite des anderen Möbelteils befestigt. Beim Verbindungsvorgang werden die Profilschienen in Eingriff mit den Tragelementen gebracht und das Möbelteil mit den eingesetzten Profilschienen wird bis zu einem in der Profilschiene angeordneten Anschlag in die Endposition geschoben.
  • Auf diesem Funktionsprinzip beruhende Ausführungsformen sind in DE 20 2005 009 723 U1 und DE 298 20 031 U1 beschrieben.
  • Nachteilig bei dieser Ausbildungsform ist es, dass diese Lösung relativ teuer ist. Für unterschiedliche Tiefen der Möbelteile müssen Profilschienen mit jeweils unterschiedlichen Längen hergestellt und bereit gehalten werden.
  • Weiterhin können bei dieser Lösung Verarbeitungstoleranzen nicht ausgeglichen werden. Bei der Montage bereitet das Aufschieben der Möbelteile auf die Tragelemente gewisse Schwierigkeiten, da ein langer und schwergängiger Aufschubweg zu überwinden ist.
  • Aus der EP 1 876 360 A2 ist weiterhin bereits eine funktional vorteilhafte und ansprechende Lösung bekannt. Bei dieser Ausführungsform wird es jedoch als nachteilig empfunden, dass die seitliche Nut in den Bodenteilen weitestgehend offen bleibt und das Ansschrauben der Beschläge in der Serienfertigung Probleme aufwirft. Ausserdem lässt dieses Beschlagsystem nur geringe Fertigungstoleranzen bei den zusammenwirkenden Beschlagsteilen zu.
  • Der Erfindung stellt sich somit das Problem, die vorstehend beschriebenen Nachteile der bekannten Lösungen zu vermeiden und ein Beschlagsystem zur Verbindung von insbesondere Bodenteilen in Schrank- oder Regalmöbeln zu schaffen, welches preiswert und einfach herstellbar ist, einen ausreichenden Toleranzspielraum und eine montagefreundliche Anwendung ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch ein Beschlagsystem mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
  • Mit der Erfindung werden eine ganze Reihe von Vorteilen erzielt.
  • Das Beschlagsystem ist zwar insbesondere vorzugsweise für die Befestigung von Fachböden oder Bodenteilen zwischen Schrank- oder Regalwänden geeignet. Es kann aber auch für andere Einsatzgebiete in Frage kommen.
  • Es können damit Mittelwände in Schrankwänden eingeschoben werden. Es ist ein unsichtbares Aufsetzen und Arretieren von Wangen, Regalseiten auf Podesten und Sockelplatten sowie von Abdeckungen auf Regalwangen möglich.
  • Ferner können damit Konsolen vor Paneelen aufgehängt werden. Auch ist die Arretierung von übereinander gesetzten Wangen denkbar.
  • Ein besonderer Vorteil besteht auch darin, dass das Beschlagsystem für große Einbautiefen verwendbar ist. Ferner ist es unabhängig von unterschiedlichen Bodentiefen einsetzbar ist, da die beiden Beschlagsteile auf das notwendige Mass ablängbar sind.
  • Das Beschlagsystem gestattet in einfacher Weise eine unsichtbare Verbindung zweier Möbelteile durch eine leichte und werkzeuglose Montage bzw. Demontage.
  • So können z. Bsp. Böden bis kurz vor Erreichen des Endanschlags leicht aufgeschoben werden, bevor dann erst der kraftschlüssige Anzug in die Arretierung und in einen definierten Endanschlag erfolgt. Dies vermeidet ein Verkratzen der Seitenwände und ist eine grosse Montageerleichterung.
  • Das Beschlagsystem kann aus unterschiedlichen Materialien z. Bsp. aus Kunststoff oder Metall hergestellt werden. Besonders vorteilhaft dürfte die Ausbildung der beiden Teile als Kunststoffspritzteil sein, was eine preiswerte Massenfertigung ermöglicht. Zur Befestigung der Teile an den Möbelteilen sind ebenfalls nur standardmäßige Schraubelemente notwendig.
  • Da die Bohrungen für die Befestigungsschrauben in den Beschlagsteilen so platziert sind, dass sie sich im miteinander verrasteten Zustand axial bzw. nahezu axial gegenüberstehen, liegen auch die entsprechenden Befestigungspunkte an den Möbelteilen genau gegenüber. Somit erhält man für die Befestigungspunkte an den zu verbindenden Möbelteilen immer das gleiche Abstandsmaß. Dies erleichtert die Herstellung und fördert die Passgenauigkeit sowie die Befestigungsstabilität.
  • Insgesamt zeichnet sich das System durch die einfache Herstellbarkeit, die flexible und montagefreundliche Verwendbarkeit sowie durch die Möglichkeit aus, nur wenige und standardisierte Teile vorhalten zu müssen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt:
  • 1 und 2 die Beschlagsteile für das erfindungsgemäße Beschlagsystem in einer vereinfachten perspektivischen Darstellung,
  • 3 das Beschlagsystem im eingebauten Zustand ausschnittsweise in einer vereinfachten Schnittdarstellung, in einer Anfangs- bzw. Zwischenstation während des Aufschiebevorgangs.
  • 4 das Beschlagsystem gem. 4 in der Endposition nach dem Aufschiebevorgang,
  • 5 das Beschlagsystem im zusammengebauten Zustand von der Seite im Schnitt.
  • In den 1 und 2 sind die beiden Beschlagsteile 1 und 2 in einer vereinfachten Form rein schematisch dargestellt.
  • Das Beschlagsteil 1 ist in der 1 dabei von seiner Unterseite zu sehen, die im eingebauten Zustand an dem senkrecht stehenden Wandteil einer Regal- oder Möbelwand anliegt. Mit dem Buchstaben V und H ist jeweils der vordere bzw. hintere Teil des Beschlagsteils 1 bezeichnet.
  • Das Beschlagsteil 1 besitzt in seinem Randbereich eine angeformte Gleitkante 3, die gegenüber dem Mittelteil 4 stufig abgesetzt ist. Über die Befestigungslöcher 5 kann das Beschlagsteil 1 an einer Regal- oder Möbelwand befestigt werden. Im vorderen Bereich weist die Gleitkante 3 jeweils gegenüberliegende Ausnehmungen auf, die das Verastungselement 6 bilden.
  • Wie in der 1 zu sehen ist, ist die umlaufende Gleitkante 3 unterschiedlich dick ausgebildet. Die Gleitkante 3 ist dabei vom vorderen Teil V bis zum hinteren Teil H stetig dicker werdend ausgebildet, so dass sich hier eine Art konisch ansteigende Anlaufschräge bildet.
  • In einer weiteren Ausgestaltung ist es aber auch denkbar, dass sich die Dicke der Gleitkante 3 stufenweise erhöht.
  • Das in der 2 gezeigte Beschlagsteil 2 ist hier ebenfalls in einer sehr vereinfachten schematischen Form dargestellt. Das Beschlagsteil 2 ist als Hohlprofilkörper ausgebildet und wird in einer Nut des zu befestigenden Fachbodens bzw. Bodenteils flächenbündig oder etwas unterhalb der Seitenkante vertieft eingesetzt. Über die angeformten Befestigungsdübel 7 wird es in das Bodenteil verankert und über die Befestigungslöcher 8 und in die Dübel einsetzbare Schrauben befestigt.
  • Das Beschlagsteil 2 ist an der nach außen sichtbaren Seite offen ausgebildet. Es besitzt im oberen Bereich angeformte Führungsstege 9. Diese Führungsstege sind unterschiedlich dick ausgebildet und besitzen an ihrer Unterseite konisch zulaufende Anlaufschrägen.
  • Im vorderen Bereich V besitzt das Beschlagsteil jeweils gegenüberliegende Rastmittel 10 und eine querstehende Wand 13, die eine Anlaufbegrenzung darstellt.
  • Die beiden Beschlagsteile 1 und 2 wirken wie folgt zusammen:
    Das Beschlagsteil 1 wird zunächst an der senkrecht stehenden Möbelwand 11 angebracht. Das in der Nut des Fachbodens 12 angeordnete Beschlagsteil 2 wird mit seinem hinteren Ende H an den vorderen Teil V des Beschlagsteils 1 angesetzt und dann wird das Beschlagsteil 2 auf das Beschlagsteil 1 aufgeschoben.
  • Das Beschlagsteil 2 gleitet dabei über das Beschlagsteil 1, wobei die Gleitkanten 3 des Beschlagsteils 1 unterhalb der Führungsstege 9 des Beschlagsteils 2 in einer Art Schienenführung in Eingriff gelangen.
  • Zu Anfang des Aufschiebevorganges können sich die Gleitkanten 3 noch leicht durch die Führungsstege 9 gleiten, da hier noch ausreichend Spiel innerhalb der Führung besteht. Erst am Ende kommt es dann durch die konische Ausprägung der Gleitkante 3 und der Führungsstege 9 sowie des sich verringernden Spiels innerhalb der Führung zu einem festklemmenden Anzug der beiden Beschlagsteile.
  • in der Endposition rasten dann noch die Verastungselemente 6 des Beschlagsteils 1 in die Rastmittel 10 des Beschlagsteils 2, so dass eine sicher Fixierung der Endposition herbeigeführt wird.
  • In der 3 und 4 ist das Beschlagsystem im eingebauten Zustand dargestellt, wobei in 3 der Zustand zu Beginn bzw. während des Aufschiebevorgangs und in 4 der Aufschiebevorgang in der Endposition zu sehen ist. Die senkrecht stehende Möbelwand ist mit 11 und das Fachbodenteil mit 12 bezeichnet.
  • In der 3 ist dabei deutlich zu sehen, dass das Beschlagsteil 1 innerhalb des Beschlagsteils 2 noch mit ausreichendem Spiel in dem Hohlkörperprofil des Beschlagsteils 2 geführt wird, während in der 4 die Klemmfunktion der beiden Teile in der Endposition des Aufschiebevorgangs sichtbar wird.
  • Auch aus der Schnittdarstellung gem. 5 wird die erfindungsgemäße Funktion dieses Beschlagsystems ersichtlich. Das Beschlagsteil 1 befindet sich hier bereits in seiner Endposition innerhalb des Beschlagsteils 2. Die an den Maßpfeilen stehenden Maßangaben verdeutlichen, wie einerseits die stufenweise Verdickung der Gleitkante 3 und andererseits die unterschiedlichen Dicken der Führungsstege 9 miteinander abgestimmt sind und zusammenwirken.
  • Während die Gleitkanten 3 im vorderen Bereich des Beschlagsteils 1 dickenmäßig ihr geringstes Maß aufweisen, ist das Dickenmaß der Führungstege 9 im vorderen Bereich des Beschlagsteils 2 am größten.
  • Die wie vorbeschrieben ausgebildeten Gleitkanten 3 des Beschlagsteils 1 und die Führungsstege 9 des Beschlagsteils 2 bilden somit Führungs- und Klemmspannungsmittel. Sie sind so platziert, dass sie nur in Teilbereichen der Beschlagsteile angeformt sind. Sie bewirken vorzugsweise dort eine Klemmfunktion, wo sich auch die Anschraubpunkte der Beschlagsteile (1, 2) befinden. Dadurch wird eine besonders stabile Einbaulage für das Beschlagsystem geschaffen.
  • Durch diese erfindungsgemäße Ausgestaltung wird der besondere Vorteil erzielt, dass das Beschlagsteil 2 sich beim Aufschieben über das Beschlagsteil 1 zunächst leicht bewegen lässt und dass sich erst in der Endposition der klemmende Anzug und damit der feste Sitz dieser Verbindung ergibt. Die Rastfunktion am Ende des Aufschiebevorgangs sorgt dabei noch für eine sichere Fixierung der beiden Teile im eingebauten Zustand.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 3124772 A1 [0005]
    • - DE 202005009723 U1 [0010]
    • - DE 29820031 U1 [0010]
    • - EP 1876360 A2 [0013]

Claims (4)

  1. Beschlagsystem zum lösbaren und kraftschlüssigen Verbinden von plattenförmigen Möbelteilen, insbesondere zum Verbinden von Fachböden- und Bodenteilen (12) mit dazu senkrecht stehenden Regal- oder Schrankwänden (11), welches Beschlagsteile (1, 2) umfasst, die jeweils gegenüberliegend zugeordnet eine im Einbauzustand unsichtbare Verbindung der Möbelteile herstellen, wobei ein Beschlagsteil (1) in einer Nut des Fachbodens bzw. des Bodenteils versenkt angeordnet ist und das andere Beschlagsteil (2) auf der senkrechten Möbelwand befestigt ist und wobei die Verbindung der Möbelteile durch eine Auf- bzw. Einschiebbewegung herbeigeführt wird, bei der das eine Beschlagsteil kraftschlüssig in Eingriff mit dem anderen Beschlagsteil gelangt und in der Endposition über ein Anschlag- und Arretierungsmittel in eine arretierende Endposition bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschlagsteile (1, 2) als schienenartig aufgebaute Profilkörper ausgebildet sind, deren Länge jeweils so bemessen ist, dass beide Beschlagsteile (1, 2) ein komplettes Befestigungspaar für eine Seite eines Fachbodens bzw. eines Bodenteils (12) bilden können, dass ein Beschlagsteil (1) als Hohlprofilkörper mit angeformten Führungsstegen (9) und das andere Beschlagsteil (2) als Formkörper mit einer angeformten Gleitkante (3) ausgebildet ist, die beim Aufschieben des Fachbodens bzw. des Bodenteils (12) in das Hohlprofil des Beschlagsteils (1) mit den Führungsstegen (9) zusammenwirkt, dass die ineinandergreifenden Teile der Beschlagsteile (1, 2) Führungs- und Klemmspannungsmittel aufweisen, die mit einer konischen Ausprägung versehen sind, derart, dass beim Aufschiebevorgang in Aufschieberichtung eine stetige bzw. stufenweise ausgebildete Reduzierung des Spielraums in der Schienenführung zwischen den Führungs- und Klemmspannungsmittel der beiden Teile erfolgt, wobei in der Endstellung bzw. nahezu in der Endposition die kraftschlüssige Verbindung der beiden Beschlagsteile (1, 2) hergestellt wird.
  2. Beschlagsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die konisch ausgebildeten Führungs- und Klemmspannungsmittel der Beschlagsteile (1, 2) nur in Teilbereichen des Schienenkörpers angeformt sind und nur dort eine Klemmfunktion bewirken können, in deren Nähe sich die Anschraubpunkte der Beschlagsteile (1, 2) befinden.
  3. Beschlagsystem nach Anspruch 1 u. 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem einen Beschlagsteil (1) ein Rastelement (6) angeordnet ist, welches nach dem Aufschiebevorgang in der Endposition in ein am anderen Beschlagsteil (2) gebildetes Verrastungsteil (10) eingreift.
  4. Beschlagsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen (5) und (8) für die Befestigung der Beschlagsteile (1) und (2) so platziert sind, dass sie sich im verrasteten Zustand der beiden Beschlagsteile axial gegenüberstehen.
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