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DE102008046710A1 - Sanitäranlage - Google Patents

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DE102008046710A1
DE102008046710A1 DE200810046710 DE102008046710A DE102008046710A1 DE 102008046710 A1 DE102008046710 A1 DE 102008046710A1 DE 200810046710 DE200810046710 DE 200810046710 DE 102008046710 A DE102008046710 A DE 102008046710A DE 102008046710 A1 DE102008046710 A1 DE 102008046710A1
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Germany
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water outlet
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DE200810046710
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English (en)
Inventor
Andreas Sziegoleit
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sziegoleit Andreas Dr
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Sziegoleit Andreas Dr
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D9/00Sanitary or other accessories for lavatories ; Devices for cleaning or disinfecting the toilet room or the toilet bowl; Devices for eliminating smells
    • E03D9/08Devices in the bowl producing upwardly-directed sprays; Modifications of the bowl for use with such devices ; Bidets; Combinations of bowls with urinals or bidets; Hot-air or other devices mounted in or on the bowl, urinal or bidet for cleaning or disinfecting
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D11/00Other component parts of water-closets, e.g. noise-reducing means in the flushing system, flushing pipes mounted in the bowl, seals for the bowl outlet, devices preventing overflow of the bowl contents; devices forming a water seal in the bowl after flushing, devices eliminating obstructions in the bowl outlet or preventing backflow of water and excrements from the waterpipe
    • E03D11/02Water-closet bowls ; Bowls with a double odour seal optionally with provisions for a good siphonic action; siphons as part of the bowl
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D2201/00Details and methods of use for water closets and urinals not otherwise provided for
    • E03D2201/40Devices for distribution of flush water inside the bowl

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Abstract

Es wird eine Sanitäranlage, insbesondere eine Toilettenanlage (1; 1a) oder Urinalanlage (29), vorgeschlagen. Die Sanitäranlage umfasst ein Becken (3; 3a) und einen in das Becken mündenden Spülwasser-Auslass (5; 5c). Zusätzlich zum Spülwasser-Auslass (5; 5c) ist dem Becken (3; 3a; 3c) ein Waschwasser-Auslass (19, 19c) zugeordnet. Die ermöglicht die manuelle Reinigung der Analregion bzw. des Penis des menschlichen Körpers.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Sanitäranlage, insbesondere eine Toilettenanlage oder eine Urinalanlage.
  • Die grundsätzliche Bauweise von Sanitäranlagen ist in den vergangenen Jahrzehnten unverändert geblieben. Varianten wie Tiefspüler, Flachspüler, Kaskaden-WCs (eine Mischform aus Flach- und Tiefspüler), oder die Art der Befestigung der Toilettenanlage, ob an der Wand oder auf dem Boden stehend, haben auf die der Defäkation folgende Reinigung der Analregion des Körpers keinen Einfluss.
  • Viele Neuentwicklungen betreffen das Design von Toilettenanlagen, insbesondere so genannte Abluftsauger und After-Duschen samt Trockenföhn, die unter der Bezeichnung „Po-Dusche”, „Dusch-WC” oder „Japanische Toilette” mit einem eingebauten Bidet zur Intimreinigung des menschlichen Körpers vertrieben werden. Aufgrund von zahlreichen technischen Zusatzeinrichtungen wie zum Beispiel Temperaturregelung, Regelung des Wasserstroms oder Regelung der Luftströmung nehmen sie den Rang eines „Hightech”-WCs ein.
  • Derartige Sanitäranlagen haben zum Ziel, zur Reinigung der Analregion des Körpers Waschwasser anstelle von Toilettenpapier zu verwenden, und zwar in Erwartung einer gründlicheren Reinigung des Körpers und aus der praktischen Erwägung heraus, dass die betreffende Person die Reinigungsprozedur im Sitzen durchführen kann. Die eigentliche Körperreinigung übernimmt ein Bündel von Wasserstrahlen, das auf die Analregion des Körpers gerichtet ist. Eine Reinigung mit der Hand (Toilettenpapier oder Verwendung von Einweghandschuhen) ist nicht vorgesehen und auch aufgrund der Form der Toilettenschüssel zumindest in Sitzposition nicht möglich.
  • Weiterhin liegt in der Art der Körperreinigung mit Hilfe eines gerichteten Wasserstrahls ein entscheidender Mangel des Reinigungsverfahrens. Eine gründliche Reinigung der Analregion des Körpers ist insbesondere beim Auftreten von Fissuren, Hämorrhoiden und Prolaps allein durch eine Wasserdusche nicht möglich. Vielmehr bleiben nach dem Stuhlgang Kotreste zurück, die mit Toilettenpapier nur teilweise entfernt, teilweise verschmiert oder durch Warmluft getrocknet werden. Die damit einhergehende Verschmutzung bleibt in der Regel unsichtbar, ist aber hygienisch unbefriedigend und im Falle des Auftretens von Krankheitserregern potenziell gesundheitsschädlich.
  • Herkömmliche Urinalanlagen besitzen den Nachteil, dass eine Reinigung des Penis und das Abwaschen verbleibender Reste von Urin nicht vorgesehen ist. Damit offenbart eine herkömmliche Urinalanlage ebenso wie die oben erwähnte Toilettenanlage einen starken Verbesserungsbedarf hinsichtlich hygienischer Aspekte.
  • Die Erfindung zielt auf eine erhebliche Verbesserung der Reinigung des Analbereichs bzw. des Penis des menschlichen Körpers. Diese zusätzliche Reinigung z. B. mit Seife kann unter fließendem Waschwasser mit der bloßen Hand erfolgen, oder aber mit einem Waschlappen oder Einmalhandschuhen, wobei sich Einmalhandschuhe insbesondere für Pflegefälle eignen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe umfasst die erfindungsgemäße Sanitäranlage eine Toilettenanlage oder Urinalanlage mit einem Becken, in das ein Spülwasser-Auslass mündet. Zusätzlich ist dem Becken oberhalb von dessen Bodenbereich ein Waschwasser-Auslass für die manuelle Körperreinigung zugeordnet.
  • Aufgrund des zusätzlichen Waschwasser-Auslasses wird es der die Toilettenanlage oder Urinalanlage benutzenden Person möglich, die Toilettenanlage gleichzeitig zur manuellen Reinigung des Analbereichs des Körpers bzw. des Penis zu verwenden.
  • Die Sanitäranlage ist bevorzugt als Toilettenanlage ausgebildet, die eine Toilettenschüssel mit einem nach oben offenen Becken umfasst, dessen oberer Beckenrand einen Sitzbereich definiert und das unterhalb des Sitzbereichs in einen Siphonbereich übergeht. Die Toilettenanlage umfasst dabei ferner einen in das Becken führenden Spülwasser-Auslass, wobei sich das Becken in Gebrauchslage nach hinten über den Sitzbereich hinaus erstreckt und hier in einen nach oben offenen Waschschüsselbereich übergeht. Auf diese Weise entsteht ein Raum, um im Sitzen mit der Hand (der eigenen oder der einer Pflegeperson) die Analregion des Körpers zur Reinigung zu erreichen. Die Reinigung des Analbereichs unter fließendem Wasser mit Seife ist hygienisch unbedenklich, insbesondere wenn nach vollendetem Stuhlgang die Hände nochmals gewaschen werden. Wird die Reinigung von Dritten (z. B. bei einem Pflegefall) durchgeführt, bietet sich die Verwendung von Einmalhandschuhen an. Auch die zusätzliche Anwendung eines Warmluft-Stroms mittels eines geeigneten Gebläses ist möglich.
  • Weiterhin kann der Waschwasser-Auslass im Bereich eines oberen Randes des Waschschüsselbereichs angebracht werden, wo er besonders leicht (z. B. zur Reinigung/Wartung) zugänglich ist. Beispielsweise ist es möglich, den Waschwasser-Auslass direkt auf dem oberen Rand des Waschschüsselbereichs anzubringen. Alternativ kann der Waschwasser-Auslass auch an einer Wand angebracht werden, insbesondere dann, wenn auch die Toilettenschüssel direkt an der Wand angebracht ist. Zusätzlich kann der Waschwasser-Auslass eine Schwenkdüse umfassen, so dass die Richtung des aus dem Waschwasser-Auslass austretenden Wassers innerhalb eines definierten Raumwinkelbereichs variiert werden kann.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform mündet der Spülwasser-Auslass unterhalb eines Bodens des Waschschüssel-Bereichs zum Sitzbereich hin in das Toilettenbecken. Dadurch wird verhindert, dass durch Fäkalien oder Urin verunreinigtes Spülwasser nach dem Spülen des Sitzbereichs in den Waschschüsselbereich gelangen kann, was die Hygiene der erfindungsgemäßen Toilettenanlage verbessert.
  • Weiterhin kann das Becken nach hinten in Form einer Stufe zum Waschschüsselbereich ansteigen, wobei der Spülwasser-Auslass im Bereich der Stufe angeordnet ist. Damit wird es dem Spülwasser nach Reinigung des Sitzbereichs weiter erschwert, in den Waschschüsselbereich der Toilettenschüssel zu gelangen.
  • Insbesondere bietet es sich an, dass in dem Becken oberhalb, insbesondere auf Höhe seines oberen Randes, beidseitig des Spülwasser-Auslasses ein Spülwasser-Lenkwulst ausgebildet ist. Auch dieser Wulst erfüllt in erster Linie die Funktion, aus dem Spülwasser-Auslass austretendes Wasser vom Waschschüsselbereich fernzuhalten. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Spülwasser-Lenkwulst dabei ringförmig ausgebildet, um die Lenkwirkung auf das Spülwasser zu maximieren.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung steht der Waschschüsselbereich über den Sitzbereich nach oben hervor. Auf diese Weise wird bei der manuellen Reinigung unerwünschtes Austreten von Waschwasser aus dem Waschschüsselbereich vermieden.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, dass eine zum Waschschüsselbereich hin offene Toilettenbrille auf dem oberen Rand des Sitzbereichs der Toilettenschüssel aufliegt, um den Sitzkomfort für die die Toilettenanlage benutzende Personen zu verbessern. Beispielsweise kann die Toilettenbrille U-förmig ausgebildet sein, aber auch andere Ausgestaltungsformen sind möglich. Auch ist es beispielsweise möglich, die Toilettenbrille mittels Gelenken umklappbar in einem hinteren Abschnitt des Sitzbereichs anzubringen. Auf diese Weise wird sowohl die Reinigung der Toilettenbrille als auch des oberen Randes des Sitzbereichs erleichtert.
  • Eine bevorzugte Ausführung der vorliegenden Erfindung betrifft eine Sanitäranlage, die als Urinalanlage zur Anbringung an einer Wand ausgebildet ist und einen Wandanbringungsbereich umfasst, von dem aus ein linker und ein rechter Seitenwandabschnitt der Urinalschüssel jeweils nach vorne in einen gemeinsamen Frontabschnitt übergeht. Weiterhin geht ein jeweils oberer Rand der linken und rechten Seitenwandabschnitte in den oberen Rand des Frontabschnitts über, und die Höhe der Ränder der Seitenwandabschnitte fallen vom Wandanbringungsbereich in Richtung zum Frontabschnitt hin ab. Dem Wandanbringungsbereich der Urinalschüssel ist ein Spülwasser-Auslass zugeordnet. Der Waschwasser-Auslass ist in einem Abschnitt des Wandanbringungsbereichs angeordnet, der sich oberhalb des oberen Randes des Frontabschnitts befindet, oder er ist oberhalb des Wandanbringungsbereichs angeordnet. Dabei kann der Waschwasser-Auslass auch direkt an der Wand angebracht sein. In allen Varianten steht der Waschwasser-Auslass nach vorne hervor. Mit Hilfe des Waschwasser-Auslasses wird Urin unter fließendem Wasser abgegeben, anschließend der Endteil des Penis mit fließendem Wasser gewaschen, optional mit Seife gereinigt, und abschließend mit einem Handtuch aus Papier oder Stoff getrocknet. Die Urinalanlage der vorliegenden Ausführungsform bietet dabei alle Vorteile handelsüblicher Urinale: bequemes und kulturell übliches Urinieren im Stehen ohne Verunreinigung der Umgebung.
  • Es bietet sich an, dass sich die Urinalschüssel der Urinalanlage sowohl in Draufsicht als auch in Seitenansicht von der Wandung nach vorne verjüngt. Vorteilhafterweise beträgt der Abstand des oberen Randes des Frontabschnitts zum Boden der Urinalschüssel 10 cm; die Breite der Urinalschüssel im Bereich des Frontabschnitts beträgt in einer vorteilhaften Variante ca. 35 cm.
  • Unter einem alternativen Aspekt bietet es sich an, auf den vom Waschwasser-Auslass getrennten Spülwasser-Auslass zu verzichten, so dass die Spülung der Urinalanlage mittels des aus dem Waschwasser-Auslass austretenden Waschwassers erfolgt. Ein Vorteil dieser Variante besteht darin, dass der Wasserverbrauch der Urinalanlage erheblich gesenkt werden kann.
  • Vorteilhafterweise umfasst der Wasser-Auslass der Urinalanlage eine Schwenkdüse, mit der die Austrittsrichtung des Waschwassers innerhalb eines begrenzten Raumwinkelbereichs variiert werden kann. Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Schwenkbereich der Schwenkdüse derart eingeschränkt ist, dass das aus dem Wasserauslass austretende Wasser innerhalb des Beckens auf den Beckenboden trifft.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist in dem oberen Abschnitt des Wandanbringungsbereichs eine Seifenablage oder ein Seifenspender integriert. Gegenüber einem separat montierten Seifenspender bzw. einer separat montierten Seifenablage vereinfacht die Integration in das Urinalbecken den Aufwand bei Umbauarbeiten beispielsweise bei einem Ortswechsel.
  • In einer vorteilhaften Variante wird mit Hilfe eines Siebs oder Gitters, das im Siphonbereich angebracht ist, verhindert, dass Seifenreste den Abfluss von Spül- und Waschwasser verhindern oder einschränken.
  • Weiterhin ist es bei der Ausgestaltung der Sanitäranlage vorteilhaft, die Temperatur des aus dem Waschwasser-Auslasses austretendes Wassers mittels eines Kalt-/Warmwassermischventils steuerbar zu gestalten.
  • Sowohl der Waschwasser-Auslass als auch die Spülung können bevorzugt manuell durch einen mechanischen Schalter, beispielsweise einem Fuß- oder Handschalter, oder automatisch durch einen geeigneten, beispielsweise berührungslosen Sensor gesteuert werden.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Hand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren näher erläutert.
  • 1 zeigt eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Toilettenanlage.
  • 2 zeigt eine Draufsicht der erfindungsgemäßen Toilettenanlage.
  • 3 zeigt eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Toilettenanlage.
  • 4 zeigt eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Urinalanlage.
  • Die 1 und 2 zeigen eine allgemein mit 1 bezeichnete erfindungsgemäße Toilettenanlage in Form eines so genannten Flachspülers. Die Toilettenanlage 1 umfasst eine Toilettenschüssel mit einem Becken 3, in das ein Spülwasser-Auslass 5 mündet. Der obere Beckenrand des Beckens 3 definiert einen Sitzbereich 7. Unterhalb des Sitzbereichs 7 geht das Becken 3 nach unten in einen Siphonbereich 9 über, und in Gebrauchslage nach hinten über den Sitzbereich 7 hinaus in einen nach oben offenen Waschschüsselbereich 11. Das Becken 3 steigt dabei nach hinten in Form einer Stufe 13 zum Spülwasser-Auslass 5 hin an. Der Spülwasser-Auslass 5 mündet im Bereich der Stufe 13. Beidseitig des Spülwasser-Auslasses 5 ist ein Spülwasser-Lenkwulst 15 ausgebildet, der aus dem Spülwasser-Auslass 5 austretendes Wasser vom Waschschüsselbereich 11 fernhält. Im Ausführungsbeispiel ist der Spülwasser-Auslass 5 vollständig unterhalb eines Bodens 17 des Waschschüsselbereichs angeordnet und mündet zum Sitzbereich 7 hin in das Becken 3. Ferner ist ein Waschwasser-Auslass 19 auf einem oberen Rand 21 des Waschschüsselbereichs angebracht, der eine justierbare Schwenkdüse 20 umfasst. Selbstverständlich kann die Montage des Waschwasser-Auslasses 19 auch in einem anderen geeigneten Abschnitt des Waschschüsselbereichs 11 erfolgen. Auf dem oberen Rand 23 des Sitzbereiches 7 ist eine zum Waschschüsselbereich hin offene, U-förmige Toilettenbrille 25 zur Verbesserung des Sitzkomforts angeordnet. Diese ist mittels eines Gelenks 26 angebracht, das im Übergangsbereich zwischen Sitzbereich 7 und Waschschüsselbereich 11 angeordnet ist, um aufklappbar auf dem oberen Rand 23 des Sitzbereiches 7 aufzuliegen. Alternativ ist es selbstverständlich auch möglich, auf die Toilettenbrille zu verzichten.
  • 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, in dem die Toilettenschüssel in Form eines so genannten Tiefspülers ausgebildet ist. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Bereich eines Bodens 27 des Beckens 3a unterhalb des Sitzbereiches 7a nicht wie beim Flachspüler (siehe 1) im Wesentlichen horizontal ausgebildet, sondern geht direkt schräg nach unten abfallend in den Siphonbereich 9a über, ohne dass das Becken in Form einer Stufe nach hinten zum Waschschüsselbereich 11a ansteigt. Wie beim Flachspüler kann die Lenkung des Spülwassers auch hier mittels des Spülwasser-Lenkwulstes 15a erfolgen.
  • 4 zeigt eine erfindungsgemäße Urinalanlage 29 zur Anbringung an einer Wand. Die Urinalanlage 29 umfasst einen Wandanbringungsbereich 31, von dem aus ein linker und ein rechter Seitenwandabschnitt 33, 35 jeweils nach vorne in einen gemeinsamen Frontabschnitt 37 übergeht. Der Wandanbringungsbereich 31, die Seitenwandabschnitte 33 und 35 sowie der Frontabschnitt 37 definieren ein Becken 3c, wobei dem Wandanbringungsbereich 31 ein Spülwasser-Auslass 5c zugeordnet ist. Das Becken 3c weist jeweils einen oberen Rand 41, 43 im Bereich der Seitenwandabschnitte 33, 35 auf, die zu einem oberen Rand 45 im Bereich des Frontabschnitts 37 hin abfallen. Oberhalb des oberen Randes 45 des Frontabschnitts 37 ist in einem Abschnitt des Wandanbringungsbereichs 31 ein Waschwasser-Auslass 19c, der eine justierbare Schwenkdüse 20c umfasst, angebracht. Optional kann auf den Spülwasser-Auslass 5c verzichtet werden, wenn sichergestellt ist, dass dessen Funktion vom Waschwasser-Auslass 19c mit übernommen wird. Ebenfalls in einem oberen Abschnitt des Wandanbringungsbereichs 31 ist eine Seifenablage 51 integriert. Alternativ kann an dieser Stelle auch ein Seifenspender angebracht werden.

Claims (13)

  1. Sanitäranlage, insbesondere Toilettenanlage (1; 1a) oder Urinalanlage (29), mit einem Becken (3; 3a) und einem in das Becken mündenden Spülwasser-Auslass (5; 5c), dadurch gekennzeichnet, dass dem Becken (3; 3a; 3c) oberhalb von dessen Bodenbereich zusätzlich ein Waschwasser-Auslass (19, 19c) für die manuelle Körperreinigung zugeordnet ist.
  2. Sanitäranlage nach Anspruch 1, welche als Toilettenanlage (1; 1a) ausgebildet ist, umfassend eine Toilettenschüssel mit einem nach oben offenem Becken (3; 3a), dessen oberer Beckenrand einen Sitzbereich (7; 7a) definiert und das unterhalb des Sitzbereiches (7; 7a) in einen Siphonbereich (9; 9a) übergeht, und einen in das Becken führenden Spülwasser-Auslass (5), dadurch gekennzeichnet, dass sich das Becken (3; 3a) in Gebrauchslage nach hinten über den Sitzbereich (7; 7a) hinaus erstreckt und hier in einen nach oben offenen Waschschüsselbereich (11; 11a) übergeht.
  3. Sanitäranlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Waschwasser-Auslass (19, 19c) im Bereich eines oberen Rands (21) des Waschschüsselbereichs (11; 11a), insbesondere auf dem oberen Rand (21) angebracht ist.
  4. Sanitäranlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülwasser-Auslass (5) unterhalb eines Bodens (17) des Waschschüsselbereichs (11; 11a) zum Sitzbereich (7; 7a) hin in das Becken (3; 3a) mündet.
  5. Sanitäranlage nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Becken (3; 3a) nach hinten in Form einer Stufe (13) zum Waschschüsselbereich (11; 11a) ansteigt und der Spülwasser-Auslass (5) im Bereich der Stufe (13) angeordnet ist.
  6. Sanitäranlage nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Becken (3; 3a) oberhalb, insbesondere auf Höhe seines oberen Randes, beidseitig des Spülwasser-Auslasses (5) ein Spülwasser-Lenkwulst (15; 15a) ausgebildet ist, welcher aus dem Spülwasser-Auslass (5) austretendes Wasser vom Waschschüsselbereich (11; 11a) fernhält.
  7. Sanitäranlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülwasser-Lenkwulst (15; 15a) ringförmig ausgebildet ist.
  8. Sanitäranlage nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Waschschüsselbereich (11; 11a) über den Sitzbereich (7; 7a) nach oben hervorsteht.
  9. Sanitäranlage nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine zum Waschschüsselbereich (11; 11a) hin offene Toilettenbrille (25) auf dem oberen Rand des Sitzbereichs (7; 7a) der Toilettenschüssel aufliegt.
  10. Sanitäranlage nach Anspruch 1, welche als Urinalanlage (29) zur Anbringung an einer Wand ausgebildet ist, umfassend einen Wandanbringungsbereich (31), von dem aus ein linker und ein rechter Seitenwandabschnitt (33, 35) des Beckens (3c) jeweils nach vorne in einen gemeinsamen Frontabschnitt (37) übergeht, wobei ein jeweils oberer Rand (41, 43) der linken und rechten Seitenwandabschnitte (33, 35) in den oberen Rand des Frontabschnitts (45) übergeht und die Höhe der Ränder (41, 43) der Seitenwandabschnitte (33, 35) vom Wandanbringungsbereich (31) in Richtung zum Frontabschnitt hin abfällt; und wobei dem Wandanbringungsbereich (31) des Beckens (3c) ein Spülwasser-Auslass (5c) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Waschwasser-Auslass (19c) in einem Abschnitt des Wandanbringungsbereichs, der sich oberhalb des oberen Randes (45) des Frontabschnitts (37) befindet, oder oberhalb des Wandanbringungsbereichs (31) angeordnet ist, und nach vorne hervorsteht.
  11. Sanitäranlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Waschwasser-Auslass (19; 19c) eine Schwenkdüse (20; 20c) umfasst.
  12. Sanitäranlage nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass in den oberen Abschnitt des Wandanbringungsbereichs (31) eine Seifenablage (51) oder ein Seifenspender integriert ist.
  13. Sanitäranlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur des aus dem Waschwasser-Auslass (19; 19c) austretenden Wassers mittels eines Kalt-/Warmwassermischventil steuer-/regelbar ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITRM20120513A1 (it) * 2012-10-26 2014-04-27 Giovanni Calisti Vaso sanitario

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