DE102008039187B4 - Leistungsschalter, insbesondere für Niederspannungen - Google Patents
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Abstract
Leistungsschalter, insbesondere für Niederspannungen, der zum Öffnen und Schließen einen beweglichen und einen feststehenden Kontakt mit einander zugewandten Kontaktstücken (2, 3) aufweist,
mit einer Schaltwelle (5) und einem auf oder in der Schaltwelle (5) drehgelagerten und sich quer zur Längsachse der Schaltwelle (5) erstreckenden Kontakthebel (1),
dessen freies Ende aus der Schaltwelle (5) herausragt, auf einer Seite seiner Außenkontur (6) das Kontaktstück (3) des beweglichen Kontakts trägt und auf der anderen, gegenüberliegenden Seite der Außenkontur (6) eine erste Vertiefung (8) zum Einhängen eines sich längs der Schaltwelle (5) erstreckenden Bolzens (10) aufweist, wobei der Kontakthebel (1) über den Bolzen (10) jeweils mit einem Drehmoment in Schließrichtung beaufschlagt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass mit Abstand zur ersten Vertiefung (8) auf derselben Seite der Außenkontur (6) zum freien Ende hin eine zweite Vertiefung (9) vorgesehen ist,
dass an der Schaltwelle (5) eine nutförmige Ausnehmung (14) ausgebildet ist,
dass der sich im Auslösefall in Öffnungsrichtung drehende Kontakthebel (1) den Bolzen (10) auf die in Bewegungsrichtung liegende Seitenwand (14a) der Ausnehmung (14) zu bewegt, die den Bolzen (10) nach dessen Anschlagen bei Weiterdrehung des Kontakthebels (1) aus der ersten (8) in die zweite Vertiefung (9) drückt, deren Tiefe so bemessen ist, dass der Bolzen (10) nach dem Einrasten in der zweiten Vertiefung (9) nur auf dem Boden der Ausnehmung (15) aufliegt, der derart radial in Schließrichtung ansteigt, dass zur Drehung des Kontakthebels (1) in Schließrichtung eine Gegenkraft zu überwinden ist.
mit einer Schaltwelle (5) und einem auf oder in der Schaltwelle (5) drehgelagerten und sich quer zur Längsachse der Schaltwelle (5) erstreckenden Kontakthebel (1),
dessen freies Ende aus der Schaltwelle (5) herausragt, auf einer Seite seiner Außenkontur (6) das Kontaktstück (3) des beweglichen Kontakts trägt und auf der anderen, gegenüberliegenden Seite der Außenkontur (6) eine erste Vertiefung (8) zum Einhängen eines sich längs der Schaltwelle (5) erstreckenden Bolzens (10) aufweist, wobei der Kontakthebel (1) über den Bolzen (10) jeweils mit einem Drehmoment in Schließrichtung beaufschlagt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass mit Abstand zur ersten Vertiefung (8) auf derselben Seite der Außenkontur (6) zum freien Ende hin eine zweite Vertiefung (9) vorgesehen ist,
dass an der Schaltwelle (5) eine nutförmige Ausnehmung (14) ausgebildet ist,
dass der sich im Auslösefall in Öffnungsrichtung drehende Kontakthebel (1) den Bolzen (10) auf die in Bewegungsrichtung liegende Seitenwand (14a) der Ausnehmung (14) zu bewegt, die den Bolzen (10) nach dessen Anschlagen bei Weiterdrehung des Kontakthebels (1) aus der ersten (8) in die zweite Vertiefung (9) drückt, deren Tiefe so bemessen ist, dass der Bolzen (10) nach dem Einrasten in der zweiten Vertiefung (9) nur auf dem Boden der Ausnehmung (15) aufliegt, der derart radial in Schließrichtung ansteigt, dass zur Drehung des Kontakthebels (1) in Schließrichtung eine Gegenkraft zu überwinden ist.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Leistungsschalter, insbesondere für Niederspannungen, gemäß dem Anspruch 1.
- Leistungsschalter für Niederspannungen sind allgemein bekannt. Zum Öffnen und Schließen des Leistungsschalters wird z.B. ein Doppelkontakthebel verwendet, der an seinen freien Enden mit Kontaktstücken versehen ist, die jeweils den beweglichen Kontakt bilden. Den Kontaktstücken der beweglichen Kontakte liegt jeweils ein Kontaktstück eines feststehenden Kontakts gegenüber. Der Kontakthebel ist in einer Schaltwelle drehgelagert und erstreckt sich quer zu deren Längsachse, wobei seine Enden aus der Schaltwelle herausragen. Das Kontaktstück des beweglichen Kontakts ist auf einer Seite der Außenkontur angebracht, während auf der gegenüberliegenden Seite eine Vertiefung vorhanden ist, in welche ein sich parallel zur Schaltwelle erstreckender Bolzen eingehängt ist. An beiden Enden des Bolzens greifen die elastischen Kräfte eines Federpaares an, deren Drehmoment den Kontakthebel in Schließrichtung zieht und den Doppelkontakthebel in seiner Schließstellung halten. Der Strom durch den Leistungsschalter fließt über den Kontakthebel und die beiden Stromzuführungen, welche als Leiterschleifen ausgebildet sind. Beim Auftreten eines Kurzschlusses werden in den Leiterschleifen große elektromagnetische Kräfte erzeugt, welche den Doppelkontakthebel in seine Öffnungsstellung bewegen. Dabei ist es notwendig, dass die Trennung der Kontaktstücke relativ schnell erfolgt, um den Stromfluss schnellstmöglich zu unterbrechen, aber ohne dass sich der Kontakthebel nach dem Öffnen wieder in seine Schließstellung zurückfällt.
- Aus der
DE 693 04 374 T2 ( ) ist bereits bekannt, das Zurückfallen des Kontakthebels dadurch zu verhindern, dass der Bolzen in eine Rastkerbe gezogen wird. Die Energie, die zum Verrasten des Bolzens erforderlich ist, wird dabei der Bewegungsenergie des Kontakthebels entnommen, was wiederum die Schalteröffnung verlangsamt. Die Rastkerbe gehört zu einer Steuerkontur (Steuerkurve), welche durch ihre radiale Überhöhung im Bereich der Rastkerbe die Bewegung des Bolzens und damit die des Kontakthebels in Schließrichtung hemmt, da sie mit einem entsprechenden Gegenmoment verbunden ist, das erst von dem Bolzen überwunden werden muss. Auf diese Weise wird ein ungewolltes Zurückfallen (Wiederschließen) des Leistungsschalters verhindert.FR 2 688 626 - Die Aufgabe der Erfindung ist es, einen Leistungsschalter mit einem Kontakthebel vorzuschlagen, der im Kurzschlussfall sicher öffnet.
- Die Lösung ist durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gegeben; die Unteransprüche stellen vorteilhafte Ausgestaltungen dar.
- Die Lösung sieht vor, dass mit Abstand zur ersten Vertiefung auf derselben Seite der Außenkontur zum freien Ende hin eine zweite Vertiefung vorgesehen ist, dass an der Schaltwelle eine nutförmige Ausnehmung ausgebildet ist, dass der sich im Auslösefall in Öffnungsrichtung drehende Kontakthebel den Bolzen auf die in Bewegungsrichtung liegende Seitenwand der Ausnehmung zu bewegt, die den Bolzen nach dessen Anschlagen bei Weiterdrehung des Kontakthebels aus der ersten in die zweite Vertiefung drückt, deren Tiefe so bemessen ist, dass der Bolzen nach dem Einrasten in der zweiten Vertiefung auf dem Boden der Ausnehmung aufliegt, der derart radial in Schließrichtung ansteigt, dass zur Bewegung des Kontakthebels in Schließrichtung eine Gegenkraft zu überwinden ist. Der Bolzen wird auf ein tiefer gelegenes Plateau abgesenkt und somit hat der Kontakthebel erst beim Wiederschließen ein Gegenmoment zu überwinden.
- Eine technisch einfache Ausführung liegt vor, wenn die zweite Vertiefung radial tiefer ist als die erste ist.
- Der Leistungsschalter lässt sich auf einfache Art und Weise wieder in den Bereitschaftszustand versetzen, wenn die in Öffnungsrichtung weisende Seitenwand der nutförmigen Ausnehmung einen zweiten Anschlag bildet, der dem ersten Anschlag gegenüberliegt und den Bolzen bei Drehung der Schaltwelle in Öffnungsrichtung des Kontakthebels schließlich zurück in die erste Vertiefung drückt.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Es zeigen:
-
1 bis5 vier zeitlich aufeinander folgende Momentaufnahmen der Bewegung eines Kontakthebels aus seiner Schließstellung in seine Öffnungsstellung und -
6 bis11 sechs Momentaufnahmen der Bewegung der Schaltwelle bis zur Wiederherstellung der Einschaltstellung. -
1 zeigt einen Ausschnitt eines geschlossenen Leistungsschalters für Niederspannungen, der zum Öffnen und Schließen einen drehgelagerten Kontakthebel1 in Form eines Doppelhebels1a aufweist. Der Kontakthebel1 trägt an seinen freien Enden jeweils ein Kontaktstück2 , die in entgegen gesetzte Richtungen weisen und die beweglichen Kontakte des Leistungsschalters bilden. Den Kontaktstücken2 gegenüberliegend sind jeweils Kontaktstücke3 eines feststehenden Kontakts angeordnet, an denen in1 die Kontaktstücke2 anliegen, da der Kontakthebel1 in1 in seiner Schließstellung gezeigt ist. Die Kontaktstücke3 sind an feststehenden Leiterschleifen4 befestigt, die der Stromzuführung dienen. Zum Anschluss des Leistungsschalters sind die Leiterschleifen4 an ihren Enden mit nicht gezeigten Verbindungsklemmen versehen. - Bei geschlossenem Leistungsschalter fließt der Strom von der einen Leiterschleife
4 über die zugehörigen Kontaktstücke2 ,3 , dem Kontakthebel1 und die Kontaktstücke3 ,2 zu der anderen Leiterschleife4 . - Der Kontakthebel
1 ist in einer Schaltwelle5 (oder einem Schaltwellensegment) drehgelagert. Die Schaltwelle5 weist eine quer zu ihrer Längsrichtung verlaufende Durchgangsöffnung auf, durch die hindurch sich der Kontakthebel1 erstreckt, wobei beide Enden des Kontakthebels1 - wie in1 gezeigt - aus der Schaltwelle5 herausragen. Jedes Ende trägt auf einer Seite seiner Außenkontur6 ein Kontaktstück3 und weist auf der gegenüberliegenden Seite desselben Endes eine Steuerkontur7 mit zwei Vertiefung8 ,9 (erste und zweite Vertiefung8 bzw.9 ) auf. In1 ist in der Vertiefung8 ein Bolzen10 (Rastbolzen) eingehängt, der parallel zur Schaltwelle5 ausgerichtet ist. An beiden Enden11 des Bolzens10 ist jeweils eine Feder12 befestigt, welche den Kontakthebel1 in Schließrichtung mit einem Drehmoment beaufschlagt. Dazu ist das andere Ende der Feder12 in eine entsprechende Öffnung13 an der Schaltwelle5 eingehängt. - Entsprechend der Ausführung als Doppelhebel sind die Steuerkontur
7 , der Bolzen10 und die Federn12 an jedem der beiden Enden einmal vorhanden und diese zusätzlich symmetrisch zur Drehachse des Kontakthebels1 angeordnet, die hier mit der Längs- und Drehachse der Schaltwelle5 zusammenfällt. - Da an beiden Enden jedes Bolzens
10 je eine Feder12 angreift, sind die Federn12 auf beiden Seiten des Kontakthebels1 paarweise vorhanden. In1 schaut man auf eine dieser beiden Seiten. - Wie
1 erkennen lässt, sind an der Schaltwelle5 symmetrisch zueinander angeordnete Ausnehmungen14 vorhanden, die sich nutförmig in Längsrichtung der Schaltwelle5 erstrecken. Die Querschnittsform der Ausnehmung14 bildet ebenfalls eine Steuerkontur15 (Schaltwellen-Steuerkontur), welche mit der Steuerkontur7 (Kontakthebel-Steuerkontur) zusammenwirkt.
und 2B zeigen einen Ausschnitt der beiden Steuerkonturen7 und15 aus1 in einer vergrößerten Darstellung, wobei in2A lediglich die Federn12 zur besseren Übersicht wegelassen worden sind. Man erkennt die beiden Vertiefungen8 ,9 der Steuerkontur7 etwas deutlicher. Im Bereich der Vertiefung8 der Kontakthebel-Steuerkontur7 befindet sich eine Vertiefung16 der Schaltwellen-Steuerkontur15 . Diese Vertiefung16 der Schaltwelle ist so ausgebildet, dass der Bolzen10 in der Schließstellung allein am Kontakthebel1 abgestützt ist. - Im Auslösefall, also beim Auftreten eines Kurzschlussstromes, wird durch die Leiterschleifen
4 ein Magnetfeld generiert, welches den Kontakthebel1 in Pfeilrichtung F beschleunigt bewegt, bis dieser schließlich am Anschlag17 anschlägt. Dabei bewegt sich der in der Vertiefung8 befindliche Bolzen10 zunächst auf die Seitenwand14a zu, bevor er nach dem Anschlagen bei Weiterdrehung des Kontakthebels1 von dieser (der Seitenwand14a) aus der Vertiefung8 gedrückt wird, ein (möglichst geringer) Widerstand überwunden werden muss (wobei die Federn12 weiter auseinandergerückt und damit weiter gespannt werden), um dann aufgrund der wirksamen Federkraft der Federn12 in die Vertiefung9 gezogen zu werden. Es ist also Energie zum Verrasten des Bolzens10 in der Vertiefung9 erforderlich, die der Bewegungsenergie des Kontakthebels1 entnommen werden muss. Dies ist in3 -5 dargestellt, wobei5 den Kontakthebel1 in seiner rechten Endstellung, seiner Öffnungsstellung zeigt. - Die Vertiefung
9 der Kontakthebel-Steuerkontur7 ist bezüglich ihrer Tiefe so ausgelegt, dass der Bolzen10 in der Öffnungsstellung des Kontakthebels1 (s.5 ) nach dem Einrasten in der Vertiefung9 nicht auf deren Boden aufliegt, sondern auf dem Boden der Ausnehmung15 (s.2 ), d.h. der Bolzen10 stützt sich nur an der Schaltwelle5 ab und bewirkt damit kein Drehmoment mehr auf den Kontakthebel1 . Mit anderen Worten: Durch die tiefer liegende Vertiefung9 bleibt der Bolzen10 im Bereich18 auf der Schaltwelle5 liegen, die in diesem Bereich eine Art Rastplateau für den Bolzen10 bildet. Der Bolzen10 ist quasi auf dem Rastplateau im Bereich18 abgelegt; er bewirkt aufliegend auf diesem Rastplateau damit im Bereich18 kein Drehmoment mehr auf den Kontakthebel1 . - Im Bereich
18 ist eine leichte Vertiefung ausgebildet. Wie man sieht, steigt der Bereich18 - bezogen auf2 - nach links etwas an, so dass zur Bewegung des Bolzens10 nach links eine Gegenkraft zu überwinden ist, die den Bolzen10 jeweils auf dem Boden der Ausnehmung15 hält. -
3 -5 zeigen das definierte „Umspringen“ des Bolzens10 aus der Vertiefung8 in die radial tiefer liegende Vertiefung9 , wobei lediglich die Reibung zwischen Bolzen10 und der Steuerkontur7 (Kontakthebel1 ). Die Steuerkontur7 mit den Vertiefungen8 ,9 ermöglicht damit eine sichere Positionierung als auch einen widerstandslosen und sicheren Wechsel der Einhängeposition des Bolzens10 . - Bei mehrpoligen Schaltern werden anschließend auch die Kontakthebel
1 der nicht vom Kurzschluss betroffenen Phasen geöffnet. Dies ist in6 -11 dargestellt, die zeigen, dass jeder Bolzen10 bei entsprechender Drehung der Schaltwelle5 von der anderen Seitenwand14b der nutförmigen Vertiefung16 aus der Vertiefung9 wieder zurück in die Vertiefung8 gedrückt wird (wobei5 und6 hier identisch sind). Jeder Kontakthebel1 beharrt bei diesem Schaltvorgang aufgrund seiner Trägheit jeweils in seiner Öffnungsstellung.
Claims (3)
- Leistungsschalter, insbesondere für Niederspannungen, der zum Öffnen und Schließen einen beweglichen und einen feststehenden Kontakt mit einander zugewandten Kontaktstücken (2, 3) aufweist, mit einer Schaltwelle (5) und einem auf oder in der Schaltwelle (5) drehgelagerten und sich quer zur Längsachse der Schaltwelle (5) erstreckenden Kontakthebel (1), dessen freies Ende aus der Schaltwelle (5) herausragt, auf einer Seite seiner Außenkontur (6) das Kontaktstück (3) des beweglichen Kontakts trägt und auf der anderen, gegenüberliegenden Seite der Außenkontur (6) eine erste Vertiefung (8) zum Einhängen eines sich längs der Schaltwelle (5) erstreckenden Bolzens (10) aufweist, wobei der Kontakthebel (1) über den Bolzen (10) jeweils mit einem Drehmoment in Schließrichtung beaufschlagt ist, dadurch gekennzeichnet, dass mit Abstand zur ersten Vertiefung (8) auf derselben Seite der Außenkontur (6) zum freien Ende hin eine zweite Vertiefung (9) vorgesehen ist, dass an der Schaltwelle (5) eine nutförmige Ausnehmung (14) ausgebildet ist, dass der sich im Auslösefall in Öffnungsrichtung drehende Kontakthebel (1) den Bolzen (10) auf die in Bewegungsrichtung liegende Seitenwand (14a) der Ausnehmung (14) zu bewegt, die den Bolzen (10) nach dessen Anschlagen bei Weiterdrehung des Kontakthebels (1) aus der ersten (8) in die zweite Vertiefung (9) drückt, deren Tiefe so bemessen ist, dass der Bolzen (10) nach dem Einrasten in der zweiten Vertiefung (9) nur auf dem Boden der Ausnehmung (15) aufliegt, der derart radial in Schließrichtung ansteigt, dass zur Drehung des Kontakthebels (1) in Schließrichtung eine Gegenkraft zu überwinden ist.
- Leistungsschalter nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Vertiefung (9) radial tiefer als die erste Vertiefung (8) liegt. - Leistungsschalter nach
Anspruch 1 oder2 , dadurch gekennzeichnet, dass die in Öffnungsrichtung weisende Seitenwand (14b) der nutförmigen Ausnehmung (14) einen zweiten Anschlag bildet, der dem ersten Anschlag gegenüberliegt und den Bolzen (10) bei Drehung der Schaltwelle (5) in Öffnungsrichtung des Kontakthebels (1) schließlich zurück in die erste Vertiefung (8) drückt.
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