DE10056818A1 - Kontaktanordung für strombegrenzende Schutzschalter - Google Patents
Kontaktanordung für strombegrenzende SchutzschalterInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Kontaktanordnung für strombegrenzende Schutzschalter im Niederspannungsbereich, insbesondere für strombegrenzende Leistungsschalter. Eine Drehkontaktbrücke (10) ist über paarweise symmetrisch angeordnete Kontaktkraft-Zugfedern (18) mit einer Schaltwelle (6) verbunden. Zur Abbremsung der von feststehenden Kontakten (16) elektrodynamisch abgestoßenen Kontaktbrücke (10) ist jede der beiden der Kontaktbrücke (10) gegenüberstehenden Innenwände (26) der Schaltwelle (6) in der Weise ausgebildet, dass sie ausgehend von der Einschaltstellung in Richtung der Abstoßstellung der Kontaktbrücke (10) für die Zugfedern (18) von je einen Spielbereich (28) in je einen Reibbereich (30) übergeht.
Description
Die Erfindung betrifft eine Kontaktanordnung für strombegrenzende Schutz
schalter im Niederspannungsbereich, insbesondere für strombegrenzende
Leistungsschalter, nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Aus der Druckschrift EP-0314540-B1 ist eine derartige Kontaktanordnung für
einen Niederspannungs-Mehrpol-Leistungsschalter mit Isolierstoffgehäuse be
kannt, das eine mittels im Gehäuse eingearbeiteter Gleitlager um eine festste
hende Querachse drehbare Schaltwelle aufweist, wobei die Achse senkrecht
zur Längsrichtung jedes Pols steht. Jeder Pol umfasst zwei mit Anschluss
schienen verbundene feststehende Kontakte, eine Drehkontaktbrücke, die sich
entlang der Längsachse des Pols in einer spielbehafteten Aufnahme der
Schaltwelle erstreckt und einander gegenüber liegende Kontaktstücke auf
weist, die in Einschaltstellung mit den feststehenden Kontakten zusammenwir
ken, und zwei im Inneren der Schaltwelle angebrachte Zugfedern, die auf die
Kontaktbrücke einwirken und so einen festgelegten Kontaktdruck der Kontakt
stücke auf die feststehenden Kontakte gewährleisten, wobei eines der Enden
jeder Zugfeder mit einem Mitnehmerelement der Schaltwelle zusammenwirkt.
Die beiden Federn sind in der Aufnahme für die Kontaktbrücke montiert, wobei
das andere Ende jeder Feder an einem Befestigungselement der Kontaktbrü
cke angebracht ist. Die beiden Befestigungselemente bzw. Mitnehmerele
mente der beiden Federn stehen sich in Bezug auf eine gedachte Drehachse
der Kontaktbrücke bzw. die feststehende Querachse der Schaltwelle diametral
gegenüber. Diese Anordnung der Federn gewährleistet eine freie Verschieb
barkeit der gedachten Drehachse der Kontaktbrücke in Bezug auf die festste
hende Querachse der Schaltwelle und ermöglicht gleichzeitig ein Kraftmoment
zur gleichmäßigen Verteilung des Kontaktdruckes sowie eine elastische Posi
tionierung der Kontaktbrücke mit zwei translatorischen Freiheitsgraden, wobei
die Kontaktbrücke durch die selbstzentrierende Wirkung der Federn auf der
Längsachse in einer Gleichgewichtsposition gehalten wird. Die Anschluss
schienen mit den feststehenden Kontakten sind schleifenförmig ausgebildet,
so dass sie, wenn sie von einem Kurzschlussstrom durchflossen werden, die
Kontaktbrücke entgegen der Kraftwirkung der Zugfedern in Richtung einer Ab
stoßstellung zurückstoßende, elektrodynamische Kräfte erzeugen. Bei einer
derartigen Kontaktanordnung besteht die Gefahr, dass die bei Kurzschluss
durch elektrodynamische Kräfte aufgeschleuderte bewegliche Kontaktbrücke
ihren Anschlag beschädigt oder zu schnell zurückfällt, was zu unerwünschten
Wiederzündungen von Lichtbögen und/oder Kontaktverschweißungen führen
kann.
Aus der Druckschrift EP-0560697-B1 ist ein Niederspannungs-Leistungs
schalter mit einer Kontaktanordnung pro Pol bekannt, die mit zwei symmet
risch zueinander zu beiden Seiten der Kontaktbrücke angeordneten Paaren
von Zugfedern ausgestattet ist. Die Federn sind symmetrisch auf beiden Sei
ten der Drehachse der Kontaktbrücke angeordnet und weisen jeweils ein an
der Kontaktbrücke gelagertes Ende auf. Zum Abbremsen und gegebenenfalls
Festhalten der von den feststehenden Kontakten elektrodynamisch abgesto
ßenen Kontaktbrücke ist ein entgegengesetztes Ende der genannten Federn
auf den Enden jeweils einer gleitend verschiebbar in einer Rastkerbe der
Schaltwelle angeordneten, als Querachse ausgebildeten Stange gelagert und
weist die Kontaktbrücke symmetrisch zu ihrer Drehachse ein Paar Steuerkur
ven auf, die so ausgelegt sind, dass sie im Endabschnitt des Abstoßungshubs
der Kontaktbrücke mit jeweils einer der Stangen zusammenwirken, um die
Bewegung der Kontaktbrücke abzubremsen. Die Stangen sind in den Rastker
ben begrenzt verschiebbar gelagert, wobei die diametral gegenüber liegenden
Rastkerben annähernd entlang der Wirklinie der zugeordneten Federn verlau
fen. Die Federn gewährleisten eine elastische Positionierung der Kontaktbrü
cke in der Aussparung der Schaltwelle und definieren dabei eine fiktive Dreh
achse der Kontaktbrücke in Bezug auf die Schaltwelle. Das Profil der gegen
über den beweglichen Kontaktstücken angeordneten Steuerkurven bewirkt
eine Verschiebung der Stangen in der Rastkerbe sowie eine der Schwenkbe
wegung der Kontaktbrücke in Richtung der Abstoßstellung entsprechende
kontinuierliche Spannung der Federn mit einer Speicherung der Energie in den
Federn. Das Profil der Steuerkurven kann so ausgelegt werden, dass die
Kontaktbrücke in der Abstoßstellung verrastet; wobei die drehbar gelagerte
Schaltwelle durch einen Betätigungsmechanismus des Leistungsschalters be
tätigt wird und der Öffnungshub der Kontaktbrücke so begrenzt ist, dass die
Drehung der Schaltwelle während der Ausschaltbewegung ein Abheben der
Stangen von den Steuerkurven bewirkt. Während der Schwenkbewegung der
Kontaktbrücke in Richtung der Abstoßstellung verschiebt sich die Wirklinie je
der Feder und verkürzt dabei den Hebelarm, wodurch das von den Federn auf
die Kontaktbrücke ausgeübte Rückstell-Kraftmoment verringert wird. Nachteilig
bei dieser Kontaktanordnung sind das zusätzliche Erfordernis der beweglich zu
lagernden Stangen und die unzureichende Bremswirkung bei hohen Abstoß
kräften infolge der geringen Reibflächen sowie Reibkoeffizienten zwischen den
Stangen aus Stahl und der Kontaktbrücke aus Kupfer.
Die Aufgabe der Erfindung liegt daher in einer vereinfachten Kontaktanord
nung mit verbessertem Bremsverhalten.
Ausgehend von einer Kontaktanordnung der eingangs genannten Art wird die
Aufgabe erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des unab
hängigen Anspruches gelöst, während den abhängigen Ansprüchen vorteil
hafte Weiterbildungen der Erfindung zu entnehmen sind.
Die Kontaktkraft-Zugfedern benötigen für die Abstoßbewegung der Kontakt
brücke einen bestimmten Bewegungsraum, der durch den Raum für die Auf
nahme der Kontaktbrücke in der Schaltwelle vorhanden ist, wobei dieser Raum
zum einen durch die Kontaktbrücke selbst und zum anderen durch den Spiel
bereich der gegenüber liegenden Innenwände der Schaltwelle begrenzt wird.
Dieser Raum ist so ausgelegt, dass sowohl in der Einschaltstellung als auch in
der Ausschaltstellung der Kontaktbrücke ein ausreichendes Spiel für die Fe
dern besteht. Beim elektrodynamischen Abstoßen der Kontaktbrücke bewegen
sich die Federn anfangs bis zu einer bestimmten Stellung mit der durch dieses
Spiel zugelassenen Bewegungsfreiheit. Im weiteren Verlauf der Abstoßbewegung
werden jedoch die Federn durch eine bestimmte Formgebung der In
nenwände der Schaltwelle in ihrer Bewegung eingeschränkt und in ihrer Ge
schwindigkeit gesteuert. Diese Einschränkung besteht darin, dass die Federn
im Reibbereich der Zwischenwände in einen definierten Spalt mit einem Un
termaß zu ihrem Durchmesser einlaufen. Die Zugfedern pressen sich dabei in
den Spalt ein und werden zusätzlich durch Biegung gelängt. Dies bewirkt ein
Reiben der Federkörper gegen die Innenwände der Schaltwände und eine
vergrößerte Federkraft, welche der Kinetik der Kontaktbrücke entgegenwirkt.
Beide Wirkungen ergeben ein Verzögern der Kontaktbrücke und damit eine
wesentliche Verringerung ihrer kinetischen Energie, die als Verformungsarbeit
und Wärmeverlust abgebaut wird. Bei der erfindungsgemäßen Kontaktanord
nung ist keine verschiebliche Lagerung der Zugfedern erforderlich.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, dass die Formge
bung der Innenwände so gewählt wird, dass es im weiteren Verlauf der Ab
stoßbewegung wieder zu einem ausreichenden Spiel zwischen den Bewe
gungspartnern kommt und die Federn sich geringfügig entspannen können.
Das Verweilen der Kontaktbrücke mit den Zugfedern in diesem weiteren Spiel
bereich wird nach der Impulsumwandlung und somit der Bewegungsumkehr
wieder überwunden und führt zu einem verzögerten Zurückfallen der Kontakt
brücke. Mit derartigen Kontaktanordnungen ausgestattete Schutzschalter sind
vorteilhaft für selektive Schalteranordnungen geeignet.
U-förmig ausgebildete Doppelzugfedern mit einem quer verlaufenden Zwi
schenstück lassen sich in einfacher Weise an der Kontaktbrücke befestigen.
Zur Gewährleistung sicherer Bewegungsabläufe der Kontaktbrücke ist diese
mit einem Langloch versehen, durch die eine in der Querachse der Schaltwelle
verlaufende feststehende Lagerachse geführt ist. Durch die polweise Zusam
mensetzung der Schaltwellen aus polweise zugeordneten Schaltwellenseg
menten ist die Kontaktanordnung für modular zusammensetzbare Schutz
schalter geeignet.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem folgen
den, anhand von Figuren erläuterten Ausführungsbeispiel. Es zeigen
Fig. 1 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kontaktanordnung in
Einschaltstellung im Längsschnitt I-I nach Fig. 3;
Fig. 2 die Kontaktanordnung nach Fig. 1 in Abstoßstellung;
Fig. 3 die Kontaktanordnung mit teilweise weggebrochener Schaltwelle und
unter Weglassung der feststehenden Kontakte in Draufsicht III-III
nach Fig. 1;
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Bewegung einer Zugfeder anhand
der auf die wesentlichen Elemente reduzierten Einzelheit IV aus Fig.
3.
Die erfindungsgemäße Kontaktanordnung 2 ist für einen Pol eines nicht weiter
dargestellten mehrpoligen Leistungsschalters vorgesehen. Der Leistungs
schalter umfasst in üblicher Weise ein Isolierstoffgehäuse, ein von einem An
trieb betätigbares Schaltschloss, zuführende und abgehende Anschlussele
mente sowie Auslösevorrichtungen für Überlast und Kurzschluss. In dem Ge
häuse ist um eine feststehende Querachse 4 (Fig. 3 und 4) eine Schaltwelle 6
drehbar gelagert, wobei die Querachse 4 senkrecht zur Längsrichtung 8 (Fig.
3) des Pols verläuft. Die Schaltwelle 6 ist aus polweise zugeordneten Schalt
wellensegmenten zusammengesetzt. Eine Drehkontaktbrücke 10 erstreckt sich
entlang der Längsrichtung 8 des Pols in einer spielbehafteten Aufnahme 12
der Schaltwelle 6 und weist einander gegenüber liegende Kontaktstücke 14
auf, die in Einschaltstellung mit feststehenden Kontakten 16 zusammenwirken.
Die Kontaktbrücke 10 weist ein Langloch 11 auf, mit dem sie auf einer festste
henden, in der Querachse 4 der Schaltwelle 6 verlaufenden Lagerachse 7 ge
lagert ist. In der Aufnahme 12 sind zu beiden Seiten der Kontaktbrücke 10 je
zwei Zugfedern 18 angeordnet, welche die erforderliche Kontaktkraft zwischen
den Kontaktstücken 14 und den feststehenden Kontakten 16 aufbringen. Die
Zugfedern 18 weisen ein an der Kontaktbrücke 10 montiertes erstes Ende 20
und ein an der Schaltwelle 6 montiertes zweites Ende 22 auf. Bei den jeweils
zwei Zugfedern 18 zu jeder Seite der Kontaktbrücke 10 stehen sich die beiden
ersten Enden 20 in Bezug auf die Drehachse der Kontaktbrücke 10 und die
beiden zweiten Enden 22 in Bezug auf die Querachse 4 der Schaltwelle 6
diametral gegenüber. Die Zugfedern 18 sind symmetrisch in Bezug auf die
Kontaktbrücke 10 angeordnet. Je zwei auf gegenüber liegenden Seiten der
Kontaktbrücke 10 befindliche erste Enden 20 sind einstückig über quer ver
laufende Zwischenstücke 21 verbunden, und je zwei auf gegenüber liegenden
Seiten der Kontaktbrücke 10 befindliche zweite Enden 22 sind in querliegen
den Stahlstiften 23 eingehängt (Fig. 3). Die Zwischenstücke 21 bilden mit den
zugehörigen Zugfedern 18 U-förmig ausgebildete Doppelzugfedern und liegen
kraftschlüssig in ersten Kerben 25 der Kontaktbrücke 10 (Fig. 3). Die Stahl
stifte 23 liegen in entsprechenden zweiten Kerben 27 der Schaltwelle 6. Mit
jedem der beiden feststehenden Kontakte 16 ist eine schleifenförmige An
schlussschiene 24 verbunden. Diese Schleifenform bewirkt, dass beim Durch
fluss eines Kurzschlussstromes die Kontaktbrücke 10 entgegen der Kraftwir
kung der Zugfedern 18 von der Einschaltstellung (Fig. 1) in Richtung einer Ab
stoßstellung (Fig. 2) durch elektrodynamische Kräfte zurückgestoßen wird.
Beide Innenwände 26 in der Aufnahme 12 der Schaltwelle 6 sind in besonde
rer Weise ausgebildet. In den Bereichen, die den Zugfedern 18 in der Ein
schaltstellung bzw. der vom Antrieb bewirkten Ausschaltstellung der Kontakt
brücke 10 gegenüber stehen, befinden sich Spielbereiche 28 der Innenwände
26. Die Spielbereiche 28 sind so weit zurückgesetzt, dass die Zugfedern 18 in
diesen Bereichen mit ausreichendem Spiel in der Aufnahme 12 lagern. Ausge
hend von der Einschaltstellung gehen die Spielbereiche 28 für die Zugfedern
18 in Richtung der Abstoßstellung der Kontaktbrücke 10 in Reibbereiche 30
über. Die Reibbereiche 30 verengen zunehmend den Spalt zwischen den In
nenwänden 26 und der Kontaktbrücke 10, wenn sich diese in ihre Abstoßstel
lung bewegt, so dass sich die Zugfedern 18 in diesen Bereich hinein pressen
müssen. Die dabei entstehende Reibung vernichtet in dem erforderlichen
Maße die kinetische Energie der durch die elektrodynamische Abstoßung hoch
beschleunigten Kontaktbrücke 10. Die Schaltwelle 6 besteht aus isolierendem
Kunststoff, der zusammen mit dem Stahlmaterial der Zugfedern 18 eine vor
teilhafte Paarung mit einem hohen Reibungskoeffizienten aufweist.
Die Bewegung der Zugfedern im Verlauf der Abstoßbewegung der Kontaktbrü
cke 10 ist in Fig. 4 anhand einer ausgewählten, mit unterbrochenen Linien
dargestellten Zugfeder 18 schematisch wiedergegeben. Die Zugfeder 18
durchläuft zuerst den sich über einen ersten Drehwinkelbereich W1 erstre
ckenden zugehörigen Spielbereich 28. Danach gelangt die Zugfeder 18 über
eines zweiten Drehwinkelbereich W2, wo sich das Spiel zwischen Innenwand
26 und Zugfeder 18 verringert, in den zugehörigen Reibbereich 30, der sich
über einen dritten Drehwinkelbereich W3 erstreckt. Schließlich gelangt die
Zugfeder 18 über einen vierten Drehwinkelbereich W4, wo zunehmend wieder
ein Spiel zwischen Innenwand 26 und Feder 18 entsteht, in einen zugehörigen
weiteren Spielbereich 32, der sich über einen fünften Drehwinkelbereich W5
erstreckt. Durch das kurz vor Erreichen der maximalen Abstoßstellung der
Kontaktbrücke 10 in dem weiteren Spielbereich 32 wieder geschaffene Spiel
zwischen den Innenwänden 26 und den Zugfedern 18 können sich diese ge
ringfügig entspannen. Die Kontaktbrücke 10 verweilt dadurch kurzzeitig in die
ser Stellung und fällt danach mit merklicher Verzögerung zurück. Durch die
Reibbremsung der Zugfedern 18 an den Reibbereichen 30 der Innenwände 26
wird vorteilhaft verhindert, dass die elektrodynamisch zurückgestoßene Kon
taktbrücke 10 die Schaltwelle 6 durch heftiges Anschlagen beschädigen kann.
Die Bremsung der Kontaktbrücke 10 über die Zugfedern 18 bewirkt außerdem,
dass die Kontaktbrücke 10 erst mit erheblicher Verzögerung zurückfällt.
2
Kontaktanordnung
4
Querachse
6
Schaltwelle
7
Lagerachse
8
Längsrichtung
10
Kontaktbrücke
11
Langloch
12
Aufnahme
14
Kontaktstücke
16
feststehende Kontakte
18
Zugfedern
20
erstes Ende
21
Verbindungsstücke
22
zweites Ende
23
Stahlstifte
24
Anschlussschienen
25
erste Kerben
26
Innenwände
27
zweite Kerben
28
Spielbereich
30
Reibbereich
32
weiterer Spielbereich
W1. . .W5 Drehwinkelbereiche
W1. . .W5 Drehwinkelbereiche
Claims (5)
1. Kontaktanordnung für mindestens einpolige, strombegrenzende Schutz
schalter im Niederspannungsbereich mit einem Isolierstoffgehäuse, um
fassend
eine im Gehäuse um eine feststehende Querachse (4) drehbar gela gerte Schaltwelle (6), wobei die Querachse (4) senkrecht zur Längs richtung (8) jedes Pols verläuft,
eine Drehkontaktbrücke (10), die sich entlang der Längsrichtung (8) des Pols in einer spielbehafteten Aufnahme (12) der Schaltwelle (6) er streckt und diametral gegenüber liegende Kontaktstücke (14) aufweist, die in Einschaltstellung mit feststehenden Kontakten (16) zusammen wirken,
im Inneren der Schaltwelle (6) angeordnete Kontaktkraft-Zugfedern (18), die jeweils ein an der Kontaktbrücke (10) angeordnetes erstes Ende (20) und ein an der Schaltwelle (6) angeordnetes zweites Ende (22) aufweisen, wobei sich die ersten bzw. zweiten Enden (20 bzw. 22) in Bezug auf die Drehachse der Kontaktbrücke (10) bzw. die Quer achse (4) diametral gegenüber stehen,
zwei mit je einem der feststehende Kontakte (16) verbundene An schlussschienen (24), die bei Durchfluss eines Kurzschlussstromes die Kontaktbrücke (10) entgegen der Kraftwirkung der Zugfedern (18) in Richtung einer Abstoßstellung zurückstoßende, elektrodynamische Kräfte erzeugen,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zugfedern (18) jeweils paarweise symmetrisch in Bezug auf die Drehachse der Kontaktbrücke (10) sowie symmetrisch auf beiden Sei ten der Kontaktbrücke (10) angeordnet sind und
jede der beiden der Kontaktbrücke (10) gegenüber angeordneten In nenwände (26) der Schaltwelle (6) in der Weise ausgebildet ist, dass sie ausgehend von der Einschaltstellung in Richtung der Abstoßstellung der Kontaktbrücke (10) für die Zugfedern (18) von je einen Spiel bereich (28) in je einen Reibbereich (30) übergeht.
eine im Gehäuse um eine feststehende Querachse (4) drehbar gela gerte Schaltwelle (6), wobei die Querachse (4) senkrecht zur Längs richtung (8) jedes Pols verläuft,
eine Drehkontaktbrücke (10), die sich entlang der Längsrichtung (8) des Pols in einer spielbehafteten Aufnahme (12) der Schaltwelle (6) er streckt und diametral gegenüber liegende Kontaktstücke (14) aufweist, die in Einschaltstellung mit feststehenden Kontakten (16) zusammen wirken,
im Inneren der Schaltwelle (6) angeordnete Kontaktkraft-Zugfedern (18), die jeweils ein an der Kontaktbrücke (10) angeordnetes erstes Ende (20) und ein an der Schaltwelle (6) angeordnetes zweites Ende (22) aufweisen, wobei sich die ersten bzw. zweiten Enden (20 bzw. 22) in Bezug auf die Drehachse der Kontaktbrücke (10) bzw. die Quer achse (4) diametral gegenüber stehen,
zwei mit je einem der feststehende Kontakte (16) verbundene An schlussschienen (24), die bei Durchfluss eines Kurzschlussstromes die Kontaktbrücke (10) entgegen der Kraftwirkung der Zugfedern (18) in Richtung einer Abstoßstellung zurückstoßende, elektrodynamische Kräfte erzeugen,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zugfedern (18) jeweils paarweise symmetrisch in Bezug auf die Drehachse der Kontaktbrücke (10) sowie symmetrisch auf beiden Sei ten der Kontaktbrücke (10) angeordnet sind und
jede der beiden der Kontaktbrücke (10) gegenüber angeordneten In nenwände (26) der Schaltwelle (6) in der Weise ausgebildet ist, dass sie ausgehend von der Einschaltstellung in Richtung der Abstoßstellung der Kontaktbrücke (10) für die Zugfedern (18) von je einen Spiel bereich (28) in je einen Reibbereich (30) übergeht.
2. Kontaktanordnung nach vorstehendem Anspruch, dadurch gekennzeich
net, dass jede Innenwand (26) für die Zugfedern (18) kurz vor der An
schlagstellung der abgestoßenen Kontaktbrücke (10) einen weiteren
Spielbereich (32) aufweist.
3. Kontaktanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass jeweils zwei auf gegenüber liegenden Seiten der
Kontaktbrücke (10) befindliche erste Enden (20) der Zugfedern (18)
einstückig über quer verlaufende Zwischenstücke (21) verbunden sind.
4. Kontaktanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Kontaktbrücke (10) mit einem Langloch (11) auf
einer feststehenden, in der Querachse (4) der Schaltwelle (6) verlaufenden
Lagerachse (7) gelagert ist.
5. Kontaktanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Schaltwelle (6) aus polweise zugeordneten
Schaltwellensegmenten besteht.
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