DE102008022557A1 - Transportvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Transportvorrichtung (1) für ein Kraftfahrzeug mit einem Grundrahmen (4) rechteckiger Konfiguration, der an vier Ecken (15, 16, 17, 18) schwenkbare Stützsäulen (15, 16, 17, 18) aufweist, auf deren freien Enden (19, 20, 21, 22) in ihrer aufrechten Stellung (STA) eine weitere Transporteinrichtung stapelbar ist und die in ihrer Nichtgebrauchsstellung in eine horizontale Stellung (STH) ablegbar sind. Um die Eignung der Transporteinrichtung für eine automatisierte Handhabung zu erhöhen, wird vorgeschlagen, dass am Grundrahmen (4) wenigstens eine Führungsvorrichtung (70) für eine Stützsäule (15) vorgesehen ist, mit der die Stützsäule (15) fluchtend auf dem korrespondierenden Längsträger (9) ablegbar ist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Transportvorrichtung für Kraftfahrzeuge gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
- Aus der
DE 102 00 982 B4 ist eine gattungsgemäße Transportvorrichtung für Kraftfahrzeuge bekannt, die einen rechteckigen Grundrahmen aufweist, an dessen vier Ecken schwenkbare Stützsäulen angebracht sind. In der aufrechten Stellung der Stützsäulen sind deren freie Enden geeignet, eine weitere Transporteinrichtung aufzunehmen. In der Nichtgebrauchsstellung der Stützsäulen sind diese in eine horizontale Stellung ablegbar. Die Transportvorrichtung dient dazu, Kraftfahrzeuge z. B. in Form einer vormontierten Baueinheit ohne Räder zwischen entfernten Produktionsstandorten zu transportieren. Dazu sind Festsetzvorrichtungen und Stützvorrichtungen an der Transportvorrichtung vorgesehen, die das Kraftfahrzeug in einer sicheren Position lagegenau fixieren. - Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Eignung der Transportvorrichtung für eine automatisierte Handhabung zu erhöhen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Der Kern der Erfindung ist darin zu sehen, dass durch die Führungsvorrichtung die Stützsäulen in ihrer Nichtgebrauchsstellung immer in einer definierten Position gehalten sind. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass am Grundrahmen wenigstens eine Führungsvorrichtung für eine Stützsäule vorgesehen ist, mit der die Stützsäule in ihrer horizontalen Stellung vorzugsweise fluchtend auf dem korrespondierenden Längsträger abgelegt ist. Auch nach einer großen Anzahl von Schwenkzyklen ist dadurch gewährleistet, dass sich die Stützsäulen in ihrer Nichtgebrauchsstellung in eben dieser definierten Position befinden, so dass beispielsweise Greifer einer Arbeitsstation die abgelegten Stützsäulen ergreifen und in ihre aufrechte Position überführen können. Ein Ausweichen der Stützsäulen beispielsweise durch Verschleiß des Schwenklagers ist somit nicht mehr möglich.
- Die Führungsvorrichtung kann einen elastomeren Anschlagpuffer, auf den die Stützsäule abgelegt wird, umfassen. Dadurch kann der Verschleiß und die Geräuschentwicklung beim Transport der Transportvorrichtungen in ihrer Nichtgebrauchsstellung reduziert werden.
- Der Anschlagpuffer kann zwischen zwei Aufnahmehaltern angeordnet sein. Die beiden Aufnahmehalter sind am Längsträger des Grundrahmens befestigt und weisen einen zur Breite der Stützsäule korrespondierenden Abstand zueinander auf.
- Dadurch können die Aufnahmehalter einen Aufnahmebereich für die Stützsäule bilden.
- Der Aufnahmebereich kann sich nach oben trichterförmig erweitern, was das Einführen der Stützsäule beim Ablegen erleichtert.
- Für das sichere Halten der Stützsäule in der aufrechten Position ist an einer der Seitenflanken der Stützsäule eine Sicherungseinrichtung vorgesehen.
- Die Sicherungseinrichtung umfasst einen von der Seitenflanke abstehenden massiven Zylinderkopf, der in eine Aufnahme einer Seitenwange des Grundrahmens eingreift.
- Zum Verschwenken der Stützsäule aus ihrer aufrechten Position in ihre horizontale Stellung muss diese Stützsäule um einen Weg X angehoben werden, um den Zylinder aus seinem Eingriff mit der Aufnahme zu bringen. Erst dann kann die Stützsäule verschwenkt werden. Die Schwenkachse der Stützsäule nimmt an dieser Bewegung mit Teil.
- Zum Ergreifen der Stützsäulen durch einen Greifer kann von beiden Seitenflanken ein Bolzen abstehen. Die Bolzen werden von einem zangenartigen Greifer erfasst und entsprechend der Bewegung des Greifers mitgenommen.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
-
1 eine Seitenansicht einer Transporteinrichtung mit einer vormontierten Karosserie, -
2 eine vergrößerte Darstellung eines Eckbereichs der Transporteinrichtung gemäß1 in einer perspektivischen Ansicht. -
1 zeigt eine Transporteinrichtung1 zur Beförderung eines Kraftfahrzeuges2 beispielsweise in Form einer vormontierten – lackiert und mit Fenster, Türen, Stoßfängerverkleidungen und sonstigen Anbauteilen ausgestatteten – Karosserie3 ohne Räder auf Straßen, Schienen oder dergleichen und zwar zwischen verschiedenen Produktionsstandorten, umfasst einen Grundrahmen4 , der von oben gesehen eine rechteckige Konfiguration mit Ecken5 ,6 ,7 und8 aufweist. Der Grundrahmen4 ist mit äußeren Längsträgern9 ,10 und wenigsten einem vorderen Querträger11 und einem ersten mittleren Querträger12 , einem zweiten mittleren Querträger13 sowie einem hinteren Querträger14 versehen. - Im Bereich der vier Ecken
5 ,6 ,7 und8 sind aufrechte Stützsäulen15 ,16 ,17 und18 für die Ablage einer weiteren Transporteinrichtung vorgesehen, die der Transporteinrichtung1 entspricht. Der Grundrahmen4 ist in den Ecken5 ,6 ,7 und8 , wo die freien Enden19 ,20 ,21 und22 der Stützsäulen15 ,16 ,17 und18 von unten angreifen, entsprechend versteift, wie das in derDE 102 00 982 B4 beschrieben ist. - Die Stützsäulen
15 ,16 ,17 und18 sind mittels Schwenklager32 aus einer aufrechten Stellung STA, die mit durchgezogener Linie in2 dargestellt ist in eine horizontale Stellung STH, die in2 mit gestrichelter Linie dargestellt ist, und umgekehrt schwenkbar ausgebildet. - Oberhalb des Schwenklagers
32 ist in einer Seitenwange60 der Ecke5 eine Ausnehmung61 eingebracht, in die ein von der Seitenflanke62 der Stützsäule15 abstehender Zylinder63 eingreift. Der Zylinder63 bildet mit der Aussparung61 zusammen eine Sicherungseinrichtung64 , die die Stützsäule15 in ihrer aufrechten Stellung STA sichert. Ein Verschwenken ist in dieser Lage nicht möglich. Um die Stützsäule in ihre gestrichelt dargestellte horizontale Stellung STH zu verbringen, ist es notwendig, die Stützsäule15 gemäß Pfeilrichtung A anzuheben, so dass der Zylinder63 aus dem Eingriff der Aussparung61 gelangt. Das Schwenklager32 ist mit einem Langloch65 versehen, so dass die senkrechte Aufwärtsbewegung mitgemacht werden kann. Erst anschließend ist ein Verschwenken der Stützsäule15 gemäß Pfeilrichtung B um das Schwenklager32 möglich. - Auf dem Längsträger
9 befindet sich eine Führungsvorrichtung70 . Die Führungsvorrichtung70 umfasst zwei Aufnahmehalter71 und72 , zwischen denen ein Ablagepuffer73 angeordnet ist. In ihrer horizontalen Stellung STH wird die Stützsäule15 durch die Führungsvorrichtung70 so gehalten, dass ein Ausweichen der Stützsäule15 seitlich über den Längsträger9 hinaus nicht möglich ist. Beide Aufnahmehalter71 und72 bilden einen Aufnahmebereich74 für die Stützsäule15 , der durch seitliches auswärtiges Abwinkeln des Aufnahmehalters71 nach oben trichterförmig erweitert ist. Dadurch können beim Ablegen der Stützsäule15 Toleranzen ausgeglichen werden. - Die Stützsäule
15 weist an ihren beiden Seitenflanken62 jeweils einen Bolzen80 auf, der zum Ergreifen der Stützsäule durch einen Greifer81 dient. Der Greifer81 ist lediglich schematisch dargestellt und weist eine zum Bolzen80 korrespondierende Kulisse82 auf, mit der sowohl das Anheben gemäß Pfeilrichtung A als auch das Verschwenken gemäß Pfeilrichtung B der Stützsäule15 ermöglicht ist. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 10200982 B4 [0002, 0017]
Claims (7)
- Transporteinrichtung (
1 ) für ein Kraftfahrzeug mit einem Grundrahmen (4 ) rechteckiger Konfiguration, der an vier Ecken (5 ,6 ,7 ,8 ) schwenkbare Stützsäulen (15 ,16 ,17 ,18 ) aufweist, auf deren freien Enden (19 ,20 ,21 ,22 ) in ihrer aufrechten Stellung (STA) eine weitere Transporteinrichtung stapelbar ist und die in ihrer Nichtgebrauchsstellung in eine horizontale Stellung (STH) ablegbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass am Grundrahmen (4 ) wenigstens eine Führungsvorrichtung (70 ) für eine Stützsäule (15 ) vorgesehen ist, mit der die Stützsäule (15 ) fluchtend auf dem korrespondierenden Längsträger (9 ) ablegbar ist. - Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung einen elastomeren Anschlagpuffer (
73 ) umfasst. - Transportvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagpuffer (
73 ) zwischen zwei Aufnahmehaltern (71 ,72 ) angeordnet ist. - Transportvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmehalter (
71 ,72 ) einen Aufnahmebereich (74 ) für die Stützsäule (15 ) bilden. - Transportvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmebereich (
74 ) nach oben trichterförmig erweitert ist. - Transportvorrichtung nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sicherungseinrichtung (
64 ) an der Stützsäule (15 ) vorgesehen ist, die die Stützsäule (15 ) in ihrer aufrechten Stellung (STA) sichert. - Transportvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungseinrichtung (
64 ) einen von der Stützsäule (15 ) abstehenden Zylinder (63 ) umfasst, der in eine Aufnahme (61 ) einer Seitenwange (60 ) der Ecke (5 ) eingreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102008022557A DE102008022557A1 (de) | 2008-04-30 | 2008-04-30 | Transportvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102008022557A DE102008022557A1 (de) | 2008-04-30 | 2008-04-30 | Transportvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102008022557A1 true DE102008022557A1 (de) | 2009-11-05 |
Family
ID=41131042
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE102008022557A Ceased DE102008022557A1 (de) | 2008-04-30 | 2008-04-30 | Transportvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102008022557A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN101767673B (zh) * | 2009-12-25 | 2012-07-11 | 安徽江淮汽车股份有限公司 | 汽车白车身板料存放、转运装置 |
| WO2020021150A1 (es) * | 2018-07-25 | 2020-01-30 | Adinsol, S.L. | Útil para la logística denominada skd o mkd para vehículos esencialmente completos, parcialmente desmontados y sin la función tractora |
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| DE4236620A1 (de) * | 1992-10-29 | 1994-05-05 | Brieletta Gmbh Drahtwerk & Ger | Zusammenklappbarer Lastenträger |
| DE9420238U1 (de) * | 1994-12-17 | 1995-02-16 | Holzhausen, Ullrich, 61239 Ober-Mörlen | Transportpalette für Motorräder |
| DE10200982B4 (de) | 2002-01-12 | 2004-01-29 | Dr.Ing.H.C. F. Porsche Ag | Transporteinrichtung |
-
2008
- 2008-04-30 DE DE102008022557A patent/DE102008022557A1/de not_active Ceased
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