DE102008026715B4 - Aktives Kopfstützensystem mit Betätigungssystem für einen Fahrzeugsitz - Google Patents
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Abstract
Fahrzeugsitz (20), bei welchem vorgesehen sind:
ein Rahmen (28) zum Abfangen einer Rückseite eines Insassen, der dazu ausgebildet ist, innerhalb eines Fahrzeugs angebracht zu werden, wobei der Rahmen (28) ein erstes Seitenteil (38) und ein zweites Seitenteil (40) aufweist, das beabstandet von dem ersten Seitenteil (38) angeordnet ist, und diese Teile durch einen Querträger (39) verbunden sind;
eine Kopfstütze (26, 222), die durch den Rahmen (28) gehaltert ist, wobei die Kopfstütze (26, 222) relativ zum Rahmen (28) zu einer ausgefahrenen Position bewegbar ist, um für eine Halterung des Kopfes eines Insassen während eines Aufprallzustands zu sorgen;
ein aktives Kopfstützensystem (34, 356), das betriebsmäßig mit der Kopfstütze (26, 222) verbunden ist, um die Kopfstütze (26, 222) zur ausgefahrenen Position zu bewegen, wenn das aktive Kopfstützensystem (34, 356) betätigt wird;
ein Kabel (36, 246, 368), das an das aktive Kopfstützensystem (34, 356) angeschlossen ist; und
ein Aufprallteil...
ein Rahmen (28) zum Abfangen einer Rückseite eines Insassen, der dazu ausgebildet ist, innerhalb eines Fahrzeugs angebracht zu werden, wobei der Rahmen (28) ein erstes Seitenteil (38) und ein zweites Seitenteil (40) aufweist, das beabstandet von dem ersten Seitenteil (38) angeordnet ist, und diese Teile durch einen Querträger (39) verbunden sind;
eine Kopfstütze (26, 222), die durch den Rahmen (28) gehaltert ist, wobei die Kopfstütze (26, 222) relativ zum Rahmen (28) zu einer ausgefahrenen Position bewegbar ist, um für eine Halterung des Kopfes eines Insassen während eines Aufprallzustands zu sorgen;
ein aktives Kopfstützensystem (34, 356), das betriebsmäßig mit der Kopfstütze (26, 222) verbunden ist, um die Kopfstütze (26, 222) zur ausgefahrenen Position zu bewegen, wenn das aktive Kopfstützensystem (34, 356) betätigt wird;
ein Kabel (36, 246, 368), das an das aktive Kopfstützensystem (34, 356) angeschlossen ist; und
ein Aufprallteil...
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft aktive Kopfstützensysteme für Fahrzeugsitze.
- Fahrzeugsitze sind mit verstellbaren Kopfstützen versehen, zur Verstellung auf eine Aufprallposition in Reaktion auf eine Kraft, die auf den Sitz durch einen Insassen während eines Aufprallzustands einwirkt. Beispiele für Fahrzeugsitze, die aktive Kopfstützensysteme aufweisen, sind im
US-Patent Nr. 6 767 064 B2 , das am 27. Juli 2004 an Veine et al erteilt wurde; und imUS-Patent Nr. 6 955 397 B1 , erteilt am 18. Oktober 2005 an Humer, beschrieben, die insgesamt durch Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung eingeschlossen werden. - Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Fahrzeugsitzrückenlehne bzw. einen gesamten Fahrzeugsitz zur Verfügung zu stellen, die mit konstruktiv möglichst einfachen Mitteln hinsichtlich einer sicheren Betätigung des aktiven Kopfstützensystems bei einem Unfall des Fahrzeuges verbessert sind.
- Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Fahrzeugsitz mit den Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. durch eine Fahrzeugsitzrücklehne mit den Merkmalen eines der Ansprüche 12 oder 18. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
- Im Folgenden werden vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert.
-
1 ist eine Perspektivansicht einer Ausführungsform eines Fahrzeugsitzes; -
2 ist eine perspektivische Teilansicht des Fahrzeugsitzes von1 ; -
3 ist eine Perspektivansicht einer anderen Ausführungsform eines Fahrzeugsitzes; -
4 ist eine Ansicht von vorn des Fahrzeugsitzes in3 ; -
5 ist eine Seitenschnittansicht einer Kopfstütze mit einem Kontaktabschnitt, der gegen einen Basisabschnitt angezogen wird, durch eine Zugfeder, die zur Vereinfachung der Darstellung weggelassen ist; -
6 ist eine Seitenschnittansicht einer Kopfstütze ähnlich jener von5 , wobei jedoch der Kontaktabschnitt maximal weg von dem Basisabschnitt verstellt ist; -
7 ist eine Schnittansicht der Kopfstütze von6 entlang der Linie 7-7 von6 , zur weiteren Erläuterung von Zugfedern, welche den Kontaktabschnitt zum Basisabschnitt vorspannen; -
8 ist eine detaillierte Darstellung einer Kopfstützenbaugruppe zum Einsatz in einer Kraftfahrzeugsitzbaugruppe, wobei die Kopfstützenbaugruppe in der aufbewahrten Position des aktiven Kopfstützenelements dargestellt ist; und -
9 ist eine detaillierte Darstellung einer Kopfstützenbaugruppe zum Einsatz bei einer Kraftfahrzeugsitzbaugruppe, wobei die Kopfstützenbaugruppe in der entfalteten Position des aktiven Kopfstützenelements dargestellt ist. - Wie dies erforderlich ist, werden detaillierte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben; jedoch wird darauf hingewiesen, dass die geschilderten Ausführungsformen nur Beispiele für die Erfindung sind, die in verschiedenen und alternativen Formen verwirklicht werden kann. Die Figuren sind nicht notwendigerweise maßstabsgerecht; einige Merkmale können vergrößert oder minimiert sein, um Einzelheiten bestimmter Bauteile zu zeigen. Spezielle bauliche und funktionelle Einzelheiten, die hier beschrieben werden, sollen daher nicht als einschränkend verstanden werden, sondern nur als repräsentative Grundlage für die Patentansprüche und/oder als eine repräsentative Grundlage dazu, einem Fachmann auf diesem Gebiet beizubringen, die vorliegende Erfindung auf verschiedene Arten und Weisen in die Praxis umzusetzen.
- In
1 ist ein Fahrzeugsitz dargestellt, der insgesamt durch das Bezugszeichen20 bezeichnet wird. Der Fahrzeugsitz weist ein Sitzflächenteil22 auf, das am Boden des zugehörigen Fahrzeugs befestigt ist, damit ein Insasse auf dem Sitzflächenteil22 sitzen kann. Eine Rücklehne24 erstreckt sich von dem Sitzflächenteil22 aus, und ist in Bezug auf das Sitzflächenteil22 befestigt, um den Rücken des Insassen gegenüber der Rücklehne24 abzustützen. Der Sitz20 weist weiterhin eine Kopfstütze26 auf, die sich oberhalb der Rücklehne24 erstreckt, um den Kopf des Insassen gegenüber der Kopfstütze26 abzustützen. - Bei einer Ausführungsform weist die Rücklehne
24 einen Rahmen28 auf, zur Bereitstellung der konstruktiven Halterung für die Rücklehne24 . Die Rücklehne24 stellt eine Torsostütze für einen Insassen durch Einstelldrähte (nicht gezeigt) zur Verfügung, unterhalb einer Polsterung (nicht dargestellt), die an dem Rahmen28 angebracht sind. Weiterhin kann eine Torsoabstützung durch eine einstellbare Lendenstütze30 zur Verfügung gestellt werden, zum Haltern eines Lendenbereichs des Insassen, wobei eine Einstellbarkeit zur Verfügung gestellt wird, so dass der Insasse ein gewünschtes Ausmaß an Komfort und Abstützung auswählen kann. Die Lendenstütze30 kann in der Nähe eines Aufprallteils32 angeordnet sein, das auf dem Rahmen28 angebracht ist. Bei anderen Ausführungsformen wird der Rücken des Insassen durch einen ortsfesten Aufhängungsdraht (nicht gezeigt) gehaltert. - Beim Auftreten eines Aufpralls auf die Lendenstütze
30 , so dass auf den Körper des Insassen eine höhere Kraft als eine vorbestimmte Kraft einwirkt, kann die Lendenstütze30 das Aufprallteil32 relativ zum Rahmen28 verstellen. Selbstverständlich kann das Aufprallteil32 die vorbestimmte Kraft direkt oder indirekt auf jede geeignete Art und Weise aufnehmen. Bei einer Ausführungsform weist das Aufprallteil32 mehrere Bauteile auf, um die Oberfläche des Aufprallteils32 zum Aufnehmen der vorbestimmten Kraft zu vergrößern. - Bei einer Ausführungsform ist das Aufprallteil
32 mit einem aktiven Kopfstützensystem34 über ein Kabel36 verbunden. Das Aufprallteil32 und das Kabel36 können ein Betätigungssystem bilden, zur Betätigung des aktiven Kopfstützensystems34 . Bei einer Ausführungsform verstellt das Aufprallteil32 das Kabel36 so, dass das aktive Kopfstützensystem34 verstellt wird, wodurch die Kopfstütze36 in Bezug auf die Rücklehne24 verstellt wird. Bei einer anderen Ausführungsform erweitert die aktive Kopfstütze34 die Kopfstütze26 nach vorn relativ zur Rücklehne24 , wie durch einen ersten Pfeil A angedeutet, um den Kopf des Insassen abzufangen. Bei einer anderen Ausführungsform bewegt die aktive Kopfstütze34 die Kopfstütze26 nach vorn und nach oben relativ zur Rücklehne24 , wie durch einen zweiten Pfeil B angedeutet, um den Kopf des Insassen abzufangen. Selbstverständlich ist jedes geeignete aktive Kopfstützensystem34 vom Umfang der vorliegenden Erfindung eingeschlossen. Weitere Ausführungsformen von Kopfstützen mit verschiedenen aktiven Kopfstützensystemen werden nachstehend unter Bezugnahme auf die5 und6 sowie8 und9 beschrieben. - Bei einer Ausführungsform führt ein Aufprall dazu, dass der Insasse in die Rücklehne
24 beschleunigt wird, so dass eine Aufprallkraft hervorgerufen wird. Nach dem Aufprall wird der Insasse nicht weiter in die Rücklehne24 beschleunigt, so dass nicht mehr eine Aufprallkraft von dem Aufprallteil32 einwirkt. Wenn die Aufprallkraft nicht mehr vorhanden ist, führt dies dazu, dass das Aufprallteil32 auf eine vorgewählte Position zurückgestellt wird, wie dargestellt, und das Kabel36 freigegeben wird, so dass das Kabel36 das aktive Kopfstützensystem34 so auslöst, dass die Kopfstütze26 zur dargestellten, vorgegebenen Position zurückgestellt wird. Diese Bewegung des Aufprallteils32 und des Kabels36 erfolgt automatisch, sobald die Aufprallkraft wegfällt, so dass das aktive Kopfstützensystem34 automatisch die Kopfstütze26 auf die vorgegebene Position zurückstellt, die in1 dargestellt ist. - Bei einer anderen Ausführungsform verstellt der Aufprall des Rückens des Insassen direkt das Aufprallteil
32 , welches das Kabel36 verstellt, um das aktive Kopfstützensystem34 zu betätigen, und die Kopfstütze26 zu bewegen. Da das Aufprallteil32 direkt den Aufprall des Rückens des Insassen empfangen kann, und das Kabel34 direkt das aktive Kopfstützensystem34 betätigt, kann der Gesamtwirkungsgrad verbessert werden, da wenige Bauteile dazu benötigt werden, das aktive Kopfstützensystem34 zu betätigen. Das Aufprallteil32 und das Kabel36 sorgen für ein verringertes Ausmaß der Reibung im Vergleich zum Stand der Technik, infolge einer verringerten Anzahl sich bewegender Bauteile. Darüber hinaus können die Herstellungskosten verringert werden, da weniger Bauelemente dazu eingesetzt werden, das aktive Kopfstützensystem34 zu betätigen. Das Aufprallteil32 und das Kabel36 weisen insgesamt ein geringes Gewicht auf, und verringern das Gesamtgewicht der Rücklehne24 , was wünschenswert für eine Rücklehne24 zum Einsatz in einem Fahrzeug ist. - Der Rahmen
28 weist ein erstes Seitenteil38 und ein zweites Seitenteil40 auf, die voneinander durch einen Querträger39 beabstandet sind. Wie dargestellt, befindet sich der Querträger39 im Wesentlichen an der Oberseite der Rücklehne24 , obwohl jeder andere Ort für den Querträger39 zwischen dem ersten Seitenteil38 und dem zweiten Seitenteil40 vom Umfang der vorliegenden Erfindung umfasst wird. Bei einer Ausführungsform sind das erste Seitenteil38 , der Querträger39 und das zweite Seitenteil40 vereinigt oder einstückig als ein Rohr ausgebildet. - Bei der in
1 dargestellten Ausführungsform ist das Aufprallteil32 an dem Rahmen28 an einem ersten Ende an dem ersten Seitenteil38 des Rahmens28 angebracht. Selbstverständlich kann das Aufprallteil32 indirekt an dem Rahmen28 angebracht sein. So kann beispielsweise das Aufprallteil32 auf dem Rahmen28 über einen Zwischenrahmen angebracht sein. - Bei einer Ausführungsform ist das Aufprallteil
32 schwenkbar mit dem ersten Seitenteil38 verbunden, so dass sich das Aufprallteil32 verschwenken kann. Bei einer anderen Ausführungsform ist das Aufprallteil32 an dem ersten Seitenteil38 befestigt. Ein mittlerer Abschnitt des Aufprallteils32 überspannt die Rücklehne24 zum zweiten Seitenteil40 hin, zur Verbindung mit dem Kabel36 an einem zweiten Ende des Aufprallteils32 . Das Aufprallteil32 ist nicht direkt auf dem zweiten Seitenteil40 angebracht. Das Kabel36 ist an dem zweiten Seitenteil40 angebracht. Bei einer Ausführungsform ist das Kabel36 an dem zweiten Seitenteil40 durch eine Stütze42 angebracht. Die Stütze42 ermöglicht, dass sich das Kabel36 verstellen kann, wobei das Kabel36 an einer Seite des Rahmens28 befestigt ist. Selbstverständlich kann das Kabel36 an dem zweiten Seitenteil40 auf jede geeignete Art und Weise innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung angebracht sein. - In
2 ist das Aufprallteil32 in Verbindung mit dem Kabel36 dargestellt, wobei andere Bestandteile zur vereinfachten Darstellung weggelassen sind. Da Aufprallteil32 nimmt direkt eine Aufprallkraft von der Rückseite des Insassen auf, wenn der Insasse in die Rücklehne24 beschleunigt wird, was bei Aufprallbedingungen wie beispielsweise einem Aufprall von hinten geschehen kann. Wenn der Insasse in die Rücklehne24 beschleunigt wird, drückt die Rückseite des Insassen das Aufprallteil32 so, dass eine Verschwenkung um eine Achse erfolgt, die durch einen Schwenkstift29 zur Verfügung gestellt wird, der im Wesentlichen parallel zum ersten Seitenteil38 verläuft. Diese Bewegung des Aufprallteils32 zieht das Kabel36 in die Nähe des zweiten Seitenteils40 . Das Kabel36 betätigt dann die aktive Kopfstütze34 . Das Aufprallteil32 und das Kabel36 kehren zur Ausgangsposition nach dem Aufprallzustand zurück, was ein automatisches Rücksetzen ermöglicht. - Bei der dargestellten Ausführungsform ist das Aufprallteil
32 nicht in Seitenrichtung über den Rahmen28 symmetrisch ausgebildet. Die nicht vorhandene Symmetrie des Aufprallteils32 ist effizienter, da weniger Bauteile benötigt werden. Der Einsatz weniger Bauteile sorgt für weniger Reibung und dafür, dass die Rücklehne24 ein geringeres Gewicht aufweist, im Vergleich zum Stand der Technik. - Bei einer Ausführungsform ist das Aufprallteil eine Stange
32 . Die Stange32 kann im Wesentlichen starr sein, um eine Verstellung des Kabels36 zu erleichtern. Bei einer Ausführungsform ist die Stange32 eine Metallstange32 . Die Stange32 kann aus jedem ausreichend steifen Material bestehen. Die Stange32 weist einen ersten quer verlaufenden Abschnitt35 auf, der schwenkbar an dem ersten Seitenteil38 angebracht ist. Die Stange32 weist einen mittleren Abschnitt35 auf, der mit dem ersten, quer verlaufenden Abschnitt33 verbunden ist, und sich in Bezug auf das erste Seitenteil38 nach hinten erstreckt. Die Stange32 weist einen zweiten, quer verlaufenden Abschnitt37 auf, der mit dem mittleren Abschnitt35 verbunden ist, und sich über einen Lendenbereich39 erstreckt. Der zweite, quer verlaufende Abschnitt37 nimmt den Aufprall von der Rückseite des Insassens auf, und zieht an dem Kabel36 , um das aktive Kopfstützensystem34 zu betätigen. Selbstverständlich ist jedes geeignete Aufprallteil32 vom Umfang der vorliegenden Erfindung eingeschlossen. - Bei einer Ausführungsform ist das Kabel ein Bowdenzug
36 . Der Bowdenzug36 weist ein Kabelteil44 auf, das innerhalb eines Hüllenteils46 vorgesehen ist. Das Kabelteil44 bewegt sich innerhalb des Hüllenteils46 , und ist mit dem Aufprallteil32 am einen Ende und mit dem aktiven Kopfstützensystem34 am zweiten Ende verbunden. Das Hüllenteil46 ist an dem zweiten Seitenteil40 an einem ersten Ende angebracht, und ist in der Kopfstütze34 an einem zweiten Ende angebracht. Das Hüllenteil46 kann an dem zweiten Seitenteil40 durch die Stütze42 angebracht sein, was eine Verstellung des Kabelteils44 ermöglicht, während der Bowdenzug36 an dem Rahmen28 befestigt ist. Bei einer Ausführungsform betätigt das Kabelteil44 mechanisch die aktive Kopfstütze34 . Selbstverständlich kann das Kabelteil44 die aktive Kopfstütze34 auf jede geeignete Art und Weise betätigen, und ist jedes geeignete Kabel36 vom Umfang der vorliegenden Erfindung umfasst. - In den
3 bis4 ist eine andere Ausführungsform eines Fahrzeugsitzes20 dargestellt. Eine Rücklehne24 des Fahrzeugsitzes20 weist einen Rahmen28 mit einem ersten Seitenteil38 und einem zweiten Seitenteil40 auf, die durch einen Querträger39 verbunden sind. Ein Aufprallteil32 überspannt die Entfernung von dem ersten Seitenteil38 zu dem zweiten Seitenteil40 . Das Aufprallteil32 ist an dem ersten Seitenteil38 angebracht. Wie dargestellt, überspannt das Aufprallteil32 den Rahmen28 als ein einzelnes, durchgehendes Aufprallteil32 . Bei einer anderen Ausführungsform ist das Aufprallteil32 an dem ersten Seitenteil38 befestigt, so dass eine feste Verbindung vorhanden ist. Bei einer anderen Ausführungsform ist das Aufprallteil32 auf dem zweiten Seitenteil40 an einem ersten Ende angebracht. Ein mittlerer Abschnitt des Aufprallteils überspannt das erste Seitenteil38 , wo das Aufprallteil32 auf geeignete Art und Weise gehaltert ist, und überspannt dann den Bereich von dem ersten Seitenteil38 über den Lendenbereich39a zu dem zweiten Seitenteil. Das Aufprallteil32 kann sich von dem zweiten Seitenteil40 zu dem ersten Seitenteil38 um jede geeignete Anzahl erstrecken, um den Bewegungsbereich des Aufprallteils32 zu erhöhen. Sobald der mittlere Abschnitt des Aufprallteils32 den Lendenbereich39a überspannt, ist das zweite Ende des Aufprallteils32 nicht direkt an dem zweiten Seitenteil40 angebracht. Selbstverständlich kann das Aufprallteil32 auf dem ersten Seitenteil38 angebracht sein, und sich bis zum zweiten Seitenteil40 herüber erstrecken, und zwar mehrfach. - Das Aufprallteil
32 ist an ein Kabel36 angeschlossen. Das Kabel36 ist an einem ersten Ende an dem zweiten Seitenteil40 angebracht, und ist mit dem aktiven Kopfstützensystem34 verbunden. Das Kabel36 kann an dem zweiten Seitenteil40 durch eine Stütze42 oder auf irgendeine andere geeignete Art und Weise angebracht sein, um eine Verstellung des Kabels36 zu ermöglichen. Bei einer Ausführungsform ist das Kabelteil36 durch eine Abdeckung41 abgedeckt, so dass sich das Kabelteil36 nicht an dem Polster (nicht gezeigt) der Rücklehne24 reibt. - Wenn ein Insasse in die Rücklehne
24 beschleunigt wird, wird das Aufprallteil32 verschoben, so dass das Kabel36 verstellt wird. Die Verstellung des Kabels36 betätigt das aktive Kopfstützensystem34 so, dass es sich entfaltet. Das aktive Kopfstützensystem34 kann sich nach vorn oder nach vorn und nach oben erweitern. Bei einer Ausführungsform betätigt das Kabel36 mechanisch das aktive Kopfstützensystem34 . Selbstverständlich ist jedes geeignete aktive Kopfstützensystem34 vom Umfang der vorliegenden Erfindung umfasst. Sobald eine Aufprallkraft nicht mehr auf das Aufprallteil32 einwirkt, lösen das Aufprallteil32 und das Kabel36 das Kopfstützensystem34 so aus, dass die Kopfstütze26 zur vorgegebenen Position verstellt wird, die in den3 bis4 dargestellt ist. - Bei einer Ausführungsform sind das Aufprallteil
32 und das Kabel36 vereinigt ausgebildet, wodurch ein vereinigtes Kabel32 ,36 ausgebildet wird, so dass das Aufprallteil32 einen Abschnitt des vereinigten Kabels32 ,36 darstellt. Das vereinigte Kabel32 ,36 erstreckt sich von dem ersten Seitenteil38 des Rahmens28 an einem ersten Ende bis zum aktiven Kopfstützensystem34 an einem zweiten Ende. Bei einer Ausführungsform ist das vereinigte Kabel ein Bowdenzug32 ,36 . Der Bowdenzug32 ,36 weist ein Kabelteil44 auf, wie es in3 dargestellt ist, das innerhalb eines Hüllenteils46 vorgesehen ist, das an dem zweiten Seitenteil40 an einem ersten Ende angebracht ist, und in der Kopfstütze34 an einem zweiten Ende angebracht ist. Das Kabelteil44 ist innerhalb des Hüllenteils46 verstellbar, um das aktive Kopfstützensystem34 zu aktivieren. Selbstverständlich ist jedes geeignete vereinigte Kabel32 ,36 vom Umfang der vorliegenden Erfindung umfasst. - Wie am deutlichsten aus den
5 bis7 hervorgeht, ist eine Kopfstütze222 dargestellt, die darüber hinaus imUS-Patent Nr. 6 767 064 B2 beschrieben ist, erteilt am 27. Juli 2004 an Veine et al, und durch Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung eingeschlossen. Die Kopfstütze222 weist ein zweiteiliges Gehäuse230 auf, das beispielsweise aus einem Paar sich in entgegengesetzter Richtung öffnenden, im Wesentlichen becherförmigen Hälften besteht. Die erste, rückwärtige Hälfte, die in geeigneter Art und Weise mit den oberen Abschnitten der Pfeiler224 verbunden ist, bildet einen ”Basisabschnitt232 ”. Die zweite, vordere Hälfte legt den ”Kontaktabschnitt234 ” zum Eingriff mit dem Insassen der Kopfstütze222 fest, der auf dem Basisabschnitt232 gehaltert ist, zur Relativ-Translationsbewegung auf einem Paar von Schienen236 , die in die gegenüberliegenden, aneinander angepassten Seitenwände238 ,240 der Basis und der Kontaktabschnitte232 ,234 eingeformt sind. - Wie am deutlichsten aus
7 hervorgeht, verbindet eine gelenkartig angelenkte Spreizhebelanordnung242 den Basisabschnitt232 und den Kontaktabschnitt234 , während zwei Zugfedern244 den Kontaktabschnitt234 zum Basisabschnitt232 ziehen. Ein Bowdenzug246 , der in den5 bis6 gezeigt ist, ist durch eine Verbindungslasche248 an einem Verbindungspunkt250 der Spreizhebelanordnung242 befestigt. Durch entsprechendes unter Zugsetzen des Bowdenkabels246 erstreckt sich daher die Spreizhebelanordnung242 so, dass sie den Kontaktabschnitt234 weg von dem Basisabschnitt232 wegbringt, gegen den Widerstand der Zugfedern244 . - Bei einer Ausführungsform zwingt, nachdem die Aufprallkraft die Kopfstütze
222 aktiviert hat, und nachdem die Aufprallkraft nicht mehr einwirkt, das Paar der Zugfedern244 den Kontaktabschnitt234 zum Basisabschnitt232 , und wird der Bowdenzug246 zurückgezogen, um das Aufprallteil32 , das in den1 bis4 dargestellt ist, auf die Ursprungsposition zurückzustellen. - In den
8 und9 ist ein aktives Rückhaltelement356 dargestellt, wie es weiterhin imUS-Patent Nr. 6 983 989 B1 dargestellt ist, das am 10. Januar 2006 an Veine et al erteilt wurde, und das durch Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung eingeschlossen wird. Das aktive Kopfstützenelement356 kann sich zwischen einer Aufbewahrungsposition358 (vgl.8 ) und einer ausgefahrenen Position360 (vgl.9 ) bewegen. Das aktive Rückhalteelement356 bewegt die Innenkonstruktion338 der Kopfstütze nach vorn zu einer Vorwärtsposition360 der Kopfstütze, beim Aufprall des Fahrzeugs, zum Eingriff mit dem Kopf des Insassen, auf welchen wiederum ein Peitscheneffekt und ähnliche Belastungen einwirken. Obwohl dies auf verschiedene Arten und Weisen erzielt werden kann, ist eine Ausführungsform so ausgebildet, dass das aktive Rückhalteelement356 nach vorn zur ausgefahrenen Position360 vorgespannt wird. Ein Triggerelement362 wird dazu eingesetzt, das aktive Kopfstützenelement356 in der Aufbewahrungsposition358 zu haltern, bis das Triggerelement362 bei einem Fahrzeugaufprall aktiviert wird. Obwohl dies auf verschiedene Arten und Weisen erzielt werden kann, ist bei einer Ausführungsform der Einsatz eines Bewegungsverstellelements32 vorgesehen, das in der Rücklehne (wie aus den1 bis4 hervorgeht) vorgesehen ist. Das Bewegungsverstellelement32 weist einen rückwärtigen Eindringabschnitt auf, der das Eindringen des Insassens in die Rücklehne bei einem Fahrzeugaufprall erfasst. Das Bewegungsverstellelement32 verstellt das Eindringen zu einer geradlinigen Kraft, die auf ein Kabel368 oder eine entsprechende Verbindung einwirkt, das an dem Triggerelement362 angebracht ist. Die Verbindung368 kann innerhalb des Kopfstützenhalterungsteils324 angeordnet sein, wenn ein hohles Rohr dazu verwendet wird, das Kopfstützenhalterungsteil324 auszubilden. Der Einsatz in einer Richtung wirkenden Eingriffsnuten342 ermöglicht es, dass das aktive Rückhalteelement356 die Kopfstützeninnenoberfläche338 bewegt, selbst wenn sich der Verriegelungsarm346 im Eingriff befindet. Bei einer alternativen Ausführungsform kann die Verbindung368 direkt mit dem Bewegungsverstellelement32 verbunden sein (wie in den1 bis4 dargestellt), und hierdurch die Bewegung von der Aufbewahrungsposition358 zur ausgefahrenen Position360 bewirken, ohne dass eine Vorspannung erforderlich ist, oder der Einsatz eines Triggerelements362 .
Claims (20)
- Fahrzeugsitz (
20 ), bei welchem vorgesehen sind: ein Rahmen (28 ) zum Abfangen einer Rückseite eines Insassen, der dazu ausgebildet ist, innerhalb eines Fahrzeugs angebracht zu werden, wobei der Rahmen (28 ) ein erstes Seitenteil (38 ) und ein zweites Seitenteil (40 ) aufweist, das beabstandet von dem ersten Seitenteil (38 ) angeordnet ist, und diese Teile durch einen Querträger (39 ) verbunden sind; eine Kopfstütze (26 ,222 ), die durch den Rahmen (28 ) gehaltert ist, wobei die Kopfstütze (26 ,222 ) relativ zum Rahmen (28 ) zu einer ausgefahrenen Position bewegbar ist, um für eine Halterung des Kopfes eines Insassen während eines Aufprallzustands zu sorgen; ein aktives Kopfstützensystem (34 ,356 ), das betriebsmäßig mit der Kopfstütze (26 ,222 ) verbunden ist, um die Kopfstütze (26 ,222 ) zur ausgefahrenen Position zu bewegen, wenn das aktive Kopfstützensystem (34 ,356 ) betätigt wird; ein Kabel (36 ,246 ,368 ), das an das aktive Kopfstützensystem (34 ,356 ) angeschlossen ist; und ein Aufprallteil (32 ), das ein erstes Ende aufweist, das an dem ersten Seitenteil (38 ) angebracht ist, einen mittleren Abschnitt (37 ), der sich über einen Lendenbereich erstreckt, und ein zweites Ende, das betriebsmäßig mit entweder dem ersten Seitenteil (38 ) oder dem zweiten Seitenteil (40 ) verbunden und nicht direkt an einem dieser Teile (38 ,40 ) angebracht ist, wobei das zweite Ende des Aufprallteils (32 ) an dem Kabelende angebracht ist und hierdurch gehaltert wird, um so relativ zum ersten Seitenteil (38 ) nach Aufnahme einer Eingangskraft von dem Insassen in Reaktion auf einen Aufprallzustand eine Relativverstellung durchzuführen, um so das Kabel (36 ,246 ,368 ) zu verschieben, und das aktive Kopfstützensystem (34 ,356 ) zu betätigen. - Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufprallteil (
32 ) schwenkbar mit dem ersten Seitenteil (38 ) verbunden ist. - Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Aufprallteil (
32 ) um eine Schwenkachse verschwenkt, die parallel zum ersten Seitenteil verläuft. - Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufprallteil (
32 ) weiterhin eine Stange aufweist. - Fahrzeugsitz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange weiterhin aufweist: einen ersten quer verlaufenden Abschnitt (
33 ), der schwenkbar an dem ersten Seitenteil (38 ) an dem ersten Ende angebracht ist; einen mittleren Abschnitt (35 ), der mit dem ersten quer verlaufenden Abschnitt (33 ) verbunden ist, der sich in Bezug auf das erste Seitenteil (38 ) nach hinten erstreckt; und einen zweiten quer verlaufenden Abschnitt (37 ), der mit dem mittleren Abschnitt (35 ) verbunden ist und sich über einen Lendenbereich (39a ) erstreckt, um die Eingangskraft von dem Insassen aufzunehmen und hierdurch sich relativ zum ersten Seitenteil (38 ) zu verschwenken. - Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Aufprallteil (
32 ) in Querrichtung von dem ersten Seitenteil (38 ) zu dem zweiten Seitenteil (40 ) erstreckt. - Fahrzeugsitz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kabel (
36 ,246 ,368 ) weiterhin eine Hülle (46 ) aufweist, die an einem ersten Ende befestigt ist, und an einem zweiten Ende, sowie ein inneres Kabel (44 ) in der Hülle (46 ), das mit dem aktiven Kopfstützensystem (34 ,356 ) verbunden ist, und mit dem Aufprallteil, für eine Bewegung in Querrichtung innerhalb der Hülle (46 ), bei Betätigung durch das Aufprallteil. - Fahrzeugsitz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (
46 ) an dem zweiten Seitenteil (40 ) durch eine Stütze (42 ) angebracht ist. - Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass weiterhin vorgesehen sind: eine Torsoabstützung (
30 ), die mit dem Rahmen (28 ) verbunden ist, um einen Torso des Insassen abzustützen, um die einwirkende Kraft von dem Insassen während des Aufprallzustands auf das Aufprallteil (32 ) zu verteilen. - Fahrzeugsitz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfstütze (
26 ,222 ) sich nach vorn relativ zum Rahmen (28 ) in der ausgefahrenen Position aufweitet. - Fahrzeugsitz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kopfstütze (
26 ,222 ) nach oben relativ zum Rahmen (28 ) in der ausgefahrenen Position verstellt. - Fahrzeugsitzrücklehne (
24 ), bei welcher vorgesehen sind: ein Rahmen (28 ) zum Haltern einer Rückseite eines Insassen, der dazu ausgebildet ist, innerhalb eines Fahrzeugs angebracht zu werden, wobei der Rahmen (28 ) ein erstes Seitenteil (38 ) und ein zweites Seitenteil (40 ) aufweist, das im Abstand von dem ersten Seitenteil (38 ) angeordnet ist, und diese beiden Teile (38 ,40 ) durch einen Querträger (39 ) verbunden sind; eine Kopfstütze (26 ,222 ), die durch den Rahmen (28 ) gehaltert wird, wobei die Kopfstütze (26 ,222 ) in Bezug auf den Rahmen (28 ) bewegt werden kann zu einer ausgefahrenen Position zum Haltern des Kopfes eines Insassen während eines Aufprallzustands; ein aktives Kopfstützensystem (34 ,356 ), das betriebsmäßig mit der Kopfstütze (26 ,222 ) verbunden ist, um die Kopfstütze (26 ,222 ) zu der ausgefahrenen Position zu bewegen, wenn das aktive Kopfstützensystem (34 ,356 ) betätigt wird; und ein Kabel (36 ,246 ,368 ), das mit dem aktiven Kopfstützensystem (34 ,356 ) verbunden ist und sich entlang entweder des ersten Seitenteils (38 ) oder des zweiten Seitenteils (40 ) erstreckt und sich quer zum anderen Teil, also dem ersten Seitenteil (38 ) bzw. dem zweiten Seitenteil (40 ) erstreckt, wobei das Kabel (36 ,246 ,368 ) an dem anderen Teil, also dem ersten Seitenteil (38 ) bzw. dem zweiten Seitenteil (40 ) befestigt ist, um sich nach Aufnahme einer Eingangskraft von dem Insassen in Reaktion auf einen Aufprallzustand zu verstellen, um so das aktive Kopfstützensystem (34 ,356 ) zu betätigen. - Sitzrücklehne nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Kabel (
36 ,246 ,368 ), das sich quer zum anderen Teil erstreckt, also zum ersten Seitenteil (38 ) oder dem zweiten Seitenteil (40 ), ein durchgehendes Kabel ist. - Sitzrücklehne nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Kabel (
36 ,246 ,368 ) ein einzelnes, durchgehendes Kabel ist, das über eine Stütze (42 ) geführt ist, die an dem anderen Teil angebracht ist, also dem ersten Seitenteil (38 ) oder dem zweiten Seitenteil (40 ). - Sitzrücklehne nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Abschnitt des Kabels (
36 ,246 ,368 ) weiterhin eine Hülle (46 ) aufweist, die an einem ersten Ende und einem zweiten Ende befestigt ist, und ein inneres Kabel (44 ) innerhalb der Hülle (46 ), das mit dem aktiven Kopfstützensystem (34 ,356 ) verbunden ist, um eine Verstellbewegung innerhalb der Hülle (46 ) durchzuführen, wenn eine Betätigung erfolgt. - Sitzrücklehne nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kopfstütze (
26 ,222 ) in Vorwärtsrichtung relativ zum Rahmen (28 ) in der ausgefahrenen Position aufweitet. - Sitzrücklehne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kopfstütze (
26 ,222 ) nach oben relativ zum Rahmen (28 ) in der ausgefahrenen Position verstellt. - Fahrzeugsitzrücklehne (
24 ), bei welcher vorgesehen sind: ein Rahmen (28 ) zum Abstützen der Rückseite eines Insassen, der dazu ausgebildet ist, innerhalb eines Fahrzeugs angebracht zu werden, wobei der Rahmen (28 ) ein erstes Seitenteil (38 ) und ein zweites Seitenteil (40 ) beabstandet von dem ersten Seitenteil (38 ) aufweist, und diese beiden Teile durch einen Querträger (39 ) verbunden sind; eine Kopfstütze (26 ,222 ), die durch den Rahmen (28 ) gehaltert ist, wobei die Kopfstütze (26 ,222 ) in Bezug auf den Rahmen (28 ) zu einer ausgefahrenen Position bewegbar ist, um den Kopf des Insassen während eines Aufprallzustands abzufangen; ein aktives Kopfstützensystem (34 ,356 ), das betriebsmäßig mit der Kopfstütze (26 ,222 ) verbunden ist, um die Kopfstütze (26 ,222 ) zur ausgefahrenen Position zu bewegen, wenn das aktive Kopfstützensystem (34 ,356 ) betätigt wird; ein Kabel (36 ,246 ,368 ), das mit dem aktiven Kopfstützensystem (34 ,356 ) verbunden ist; und ein Aufprallteil (32 ), das ein erstes Ende aufweist, das schwenkbar an dem ersten Seitenteil (38 ) angebracht ist, und ein zweites Ende, das sich zum zweiten Seitenteil (40 ) erstreckt und nicht direkt an dem zweiten Seitenteil befestigt ist, wobei das zweite Ende des Aufprallteils (32 ) an dem Kabel (36 ,246 ,368 ) angebracht ist und hier durch gehaltert wird, um sich relativ zum ersten Seitenteil (38 ) nach Aufnahme einer Eingangskraft von dem Insassen in Reaktion auf den Aufprallzustand zu verschwenken, um so das Kabel (36 ,246 ,368 ) zu verstellen, und das aktive Kopfstützensystem (34 ,356 ) zu betätigen. - Fahrzeugsitzrückenlehne nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Aufprallteil (
32 ) um eine Schwenkachse verschwenkt, die parallel zum ersten Seitenteil (38 ) verläuft. - Fahrzeugsitzrückenlehne nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufprallteil (
32 ) weiterhin eine Metallstange aufweist.
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