-
Es
wird ein Kaltleiter-Widerstandselement nach Anspruch 1 angegeben,
so wie ein Verfahren zu dessen Herstellung.
-
Ein
weit verbreitetes Problem von Kaltleiter-Widerstandselementen ist der Ausfall
bei elektrischer Schaltbelastung. Die häufigste Ausfallursache ist
hierbei der Querbruch der Kaltleiterkeramikscheibe, die so genannte
Delamination, infolge der Ausbildung von großen Temperaturunterschieden
innerhalb des Bauteils durch ein starkes Missverhältnis zwischen
Wärmeproduktion
und Wärmetransport über die
Querfläche.
Ursache für
den extremen Temperaturunterschied sind unter anderem die geringe Wärmeleitfähigkeit
der Kaltleiterkeramik und die positive Rückkopplung aufgrund der PTC-Kennlinie.
-
Ein
möglicher
Anwendungsbereich von Kaltleiter-Widerständen liegt in dem Bereich der
Elektronik, in dem gezielt einstellbare Raumtemperatur-Widerstände und
Bezugstemperaturen (Tref) für den Überlastschutz
oder für
die Anwendung als Heizer gefordert werden. Speziell für den Überlastschutz sind
vor allem hohe Schaltfestigkeiten bei geringer Bauteilabmessung
gefordert.
-
Eine
Aufgabe von Ausführungsformen
der Erfindung besteht darin, die Wärmeabfuhr aus dem Kaltleiter-Widerstandselement über die
Oberfläche zu
reduzieren. Dadurch soll der interne Temperaturunterschied und damit
das Risiko eines Ausfalls durch Querbruch reduziert werden.
-
Des
Weiteren soll die Schaltfestigkeit des Kaltleiter-Widerstandselements
erhöht
werden, oder die gleiche Schaltfestigkeit mit wesentlich verringertem
Bauteilquerschnitt erzielt werden.
-
Die
Aufgabe wird durch ein Kaltleiter-Widerstandselement nach dem Anspruch
1 gelöst.
Weitere Ausführungsformen
des Kaltleiter-Widerstandselements sind Gegenstand weiterer abhängiger Patentansprüche. Des
Weiteren wird ein Verfahren zur Herstellung des Kaltleiter-Widerstandselements
beansprucht.
-
Eine
Ausführungsform
der Erfindung betrifft ein Kaltleiter-Widerstandselement umfassend einen Grundkörper mit
dem spezifischen Widerstand RG umfassend
ein Kaltleitermaterial. Auf der Oberfläche des Grundkörpers sind
zwei Elektrodenflächen,
sowie zwei Randschichten mit dem spezifischen Widerstand RR angeordnet. Hierbei ist der spezifische
Widerstand RR der Randschichten größer als
der spezifische Widerstand RG des Grundkörpers (RR > RG).
-
Bei
einem Kaltleiter-Widerstandselement mit den erfindungsgemäßen Randschichten
wird der Wärmeverlust
aus dem keramischen Grundkörper aufgrund
des höheren
Widerstandes RR über die Oberflächen herabgesetzt.
Dadurch wird ein stärkeres
Abkühlen
vor allem in den Randbereichen vermindert. Somit wird der Temperaturunterschied
innerhalb des Bauelements vermindert. Dies hat wiederum zur Folge,
dass ein Ausfall des Kaltleiter-Widerstandselements aufgrund eines
Querbruchs deutlich reduziert wird. Eine Reduktion der Temperaturunterschiede
führt gleichzeitig
zur Reduktion der thermomechanischen Spannungen im Bauelement. Durch
die erfindungsgemäßen Randschichten
wird somit eine höhere Schaltfestigkeit
des Widerstandselements erzielt, welche zu einer höheren Lebensdauer
des Widerstandselements führt.
Des Weiteren können
Widerstandselemente mit einem wesentlich verringerten Querschnitt
gebaut werden, welche die gleiche Schaltfestigkeit aufweisen, wie
die herkömmlichen
Kaltleiter-Widerstandselemente
mit großem Querschnitt.
-
Besonders
vorteilhaft erwiesen sich des Weiteren die Ausführungsformen in denen die Schichtdicke
der Randschicht kleiner ist, als die Dicke des keramischen Grundkörpers, welcher
beispielsweise zwischen 2 und 3 mm dick sein kann. Die Schichtdicke
der Randschicht kann beispielsweise zwischen 20 μm und 60 μm betragen.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung sind die Randschichten zwischen dem Grundkörper und
den Elektrodenflächen
angeordnet.
-
Dies
hat zur Folge, dass vor allem der Wärmeabfluss Richtung der Elektroden
reduziert wird. Da das Elektrodenmaterial häufig eine gute Wärmeleitfähigkeit
aufweist, ist bei herkömmlichen
Kaltleiter-Widerstandselementen vor allem ein Wärmeabfluss über die Elektrodenflächen zu
beobachten. Dieser wird in der erfindungsgemäßen Ausführungsform durch die Randschichten
mit einem höheren
spezifischen Widerstand nun deutlich reduziert.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
ist auf jeder Elektrodenfläche
zur Kontaktierung ein Draht mit einem Lotmaterial befestigt. Der
Draht dient zur elektrischen Kontaktierung des Widerstandselements.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
des Kaltleiter-Widerstandselements sind die Elektrodenflächen zwischen
dem Grundkörper
und der Randschicht angeordnet. In dieser Ausführungsform kann der Draht zur
elektrischen Kontaktierung mit einem Lotmaterial auch auf den Randschichten
befestigt sein.
-
In
dieser Ausführungsform
wird durch die hochohmige Randschicht der Wärmeabfluss aus dem Grundkörper über die
Elektrodenoberflächen
zu dem Lotmaterial reduziert. Das Lotmaterial weist in der Regel
eine gute Wärmeleitfähigkeit
auf. Deshalb ist in herkömmlichen
Kaltleiter-Widerstandselementen ein deutlicher Wärmeabfluss über das Lotmaterial zu beobachten.
Der Wärmeabfluss
wird in dieser Ausführungsform
durch das Einziehen einer Randschicht mit geeignetem Widerstand
zwischen den Elektrodenflächen
und dem Lotmaterial deutlich reduziert.
-
Als
besonders vorteilhaft erweisen sich Ausführungsformen, bei denen der
spezifische Widerstand RR 10% bis 80% größer ist
als der spezifische Widerstand RG, welcher
im Bereich von Ohmzentimetern bis Kiloohmzentimetern liegen kann.
-
Bei
einem Kaltleiter-Widerstandsmaterial ist der Referenzwiderstand
(Rref) als der doppelte Minimalwiderstand
(Rmin) definiert. Der Minimalwiderstand
(Rmin) ist das Minimum der Kurve bei der
der Widerstand gegen die Temperatur aufgetragen wird. Die bei dieser
Kurve zugehörige
Temperatur zum Referenzwiderstand (Rref)
wird Bezugstemperatur (Tref) genannt.
-
Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung liegt die Bezugstemperatur Tref des
Materials der Randschicht mindestens um 50°C über der des Kaltleitermaterials
des Grundkörpers.
Ein geringerer Abstand der Bezugstemperatur Tref des
Materials der Randschicht und des Kaltleitermaterials des Grundkörpers könnte dazu
führen,
dass der Schaltprozess in unerwünschter
Weise in der Randschicht erfolgt.
-
In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung erstreckt sich die Randschicht über den gleichen Bereich des
Grundkörpers
wie das Lotmaterial. Die Randschicht muss in dieser Ausführungsform
somit nur so groß sein,
wie die Fläche,
die von dem Lotmaterial bedeckt wird. Somit wird durch eine flächenmäßig kleine
Randschicht bereits effektiv der Wärmeabfluss zum Lotmaterial
kompensiert.
-
Das
Kaltleitermaterial des Grundkörpers kann
ein keramisches Material umfassen. Die Randschicht kann des Weiteren
ein keramisches Kaltleitermaterial umfassen, welches einen höheren spezifischen
Widerstand aufweist als das Kaltleitermaterial des Grundkörpers.
-
Eine
mögliche
Ausführungsform
umfasst einen Bariumtitanatbasierten keramischen Grundkörper mit
einem spezifischen Widerstand von 40 Ohmcm und einer Bezugstemperatur
von 135°C.
Die Randschicht kann in diesem Fall beispielsweise ein PTC-Material
umfassen, mit einem spezifischen Widerstand von 60 Ohmcm und einer
Bezugstemperatur von 190°C.
-
Die
Randschicht kann aber auch ein keramisches Heißleitermaterial umfassen. Bei
dieser Ausführungsform
ist gewährleistet,
dass der Widerstand der Randschicht mit zunehmender Temperatur abnimmt
und damit deren Einfluss auf das Schaltgeschehen mit zunehmender
Schaltungsdauer reduziert wird.
-
Eine
mögliche
Ausführungsform
umfasst einen Bariumtitanatbasierten keramischen Grundkörper mit
einem spezifischen Widerstand von 1000 Ohmcm und einer Bezugstemperatur
von 120°C.
Die Randschicht kann in diesem Fall beispielsweise ein spinellhaltiges
NTC-Material umfassen, mit einem spezifischen Widerstand von 1200
Ohmcm und einer Bezugstemperatur von 2000 K.
-
In
einer bevorzugten Ausführungsform
umfasst die Randschicht eine Metallisierungspaste mit einem an den
Grundkörper
angepassten Widerstand. Der Vorteil dieser Variante liegt darin,
dass man die Metallisierungspaste nach dem Sinterprozess der Keramik
aufbringen kann. Die Einstellung des Widerstandes der Paste erfolgt über einen
genau geregelten Einbrand, um den Zielwiderstand für die Paste
zu erreichen. Die Metallisierungspaste kann Sperrschicht abbauende
Zusätze
umfassen. Umfasst die Metallisierungspaste beispielsweise Ag als
Hauptbestandteil, so kann diese beispielsweise Zn als Sperrschicht
abbauenden Zusatz enthalten.
-
Die
Elektrodenoberflächen
können
aus mehreren Schichten aufgebaut sein. Für diese Schichten eignen sich
beispielsweise Ag, Cr, Ni, sowie Legierungen dieser Metalle.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
kann zusätzlich
auf die bereits eingebrannte Pastenelektrode eine weitere Elektrodenfläche aufgesputtert
werden. Diese kann beispielsweise aus Silber oder aus Chrom-Nickel-Silber
bestehen. In einer weiteren Ausführungsform
kann eine Chrom-Nickelschicht
auf das Keramikbauteil aufgesputtert werden und anschließend eine
Widerstandspaste mittels Siebdruck aufgebracht werden, die dann
im Anschluss mit einer Silberelektrode oder einer Chrom-Nickel-Silberelektrode
besputtert wird.
-
Im
Folgenden wird ein Verfahren zur Herstellung eines Kaltleiter-Widerstandselementes
beansprucht. Dieses umfasst die Verfahrensschritte: Sintern eines
keramischen Kaltleitermaterials, wodurch ein Grundkörper entsteht,
das Aufbringen zweier Randschichten, das Aufbringen zweier Elektrodenflächen, wobei
für die
Randschicht ein Material verwendet wird, welches nach dem Sintern
einen größeren spezifischen
Widerstand RR hat als der spezifische Widerstand
des Grundkörpers
RG.
-
Das
Aufbringen der Randschichten kann vor dem Sintern erfolgen. Diese
Vorgehensweise eignet sich vor allem zur Herstellung von Widerstandselementen
bei denen die Randschicht ein keramisches Material umfasst. Nach
dem Sintern kann dann mit einem Siebdruckverfahren eine Metallisierungspaste als
Elektrodenfläche
auf den Körper
aufgedruckt werden. Nach dem Bedrucken kann ein Einbrennen der Paste
erfolgen.
-
In
einer weiteren Verfahrensvariante können die Randschichten nach
dem Sintern aufgebracht werden. Diese Variante eignet sich besonders
für den Fall,
dass die kompensierende Randschicht eine Metallisierungspaste umfasst.
Hier erfolgt nach dem Aufbringen der Randschicht ein Einbrennungsschritt. Nach
dem Einbrennen kann eine Elektrodenfläche aufgesputtert werden.
-
Dem
Sintern können
folgende Verfahrensschritte vorgelagert sein: das Mischen der Ausgangsstoffe,
das Dispergieren der Ausgangsstoffe in Wasser unter Zusatz eines
organischen Binders, so dass ein Schlicker entsteht, das Pressen
des Schlickers in einer Filterpresse, so dass ein Filterkuchen entsteht, das
Trocknen des Filterkuchens, das Kalzinieren des Filterkuchens, so
dass ein Rohkeramikmaterial entsteht, das Brechen und Sieden des
Rohkeramikmaterials, das Dispergieren des Rohkeramikmaterials in Wasser
unter Zusatz eines organischen Binders, das Mahlen des dispergierten
Rohkeramikmaterials, das Granulieren des Rohkeramikmaterials, das
Verpressen des Granulats zu einem monolithischen Bauelement.
-
Hierbei
können
die Ausgangsstoffe die folgenden Stoffe umfassen: BaCO3,
SrCO3, Pb3O4, CaCO3, SiO2, TiO2, MnCl2, YCl3.
-
Bei
dem Pressschritt kann der Schlicker durch ein Filtertuch gepresst
werden. Das Kalzinieren kann bei einer Temperatur von 1100°C über einen Zeitraum
von zwei Stunden erfolgen. Das erhaltene Rohkeramikmaterial kann
auf eine mittlere Korngröße von 2,5 μm zerkleinert
werden.
-
Mittels
Sprühtrocknung
kann Granulat in einer kugeligen Form mit einem mittleren Granaliendurchmesser
von 50 μm
im Gleichstromverfahren hergestellt werden.
-
Das
Sintern der Keramik kann bei einer Temperatur zwischen 1240°C und 1400°C unter Luftatmosphäre erfolgen.
Das Aufbringen der Elektrodenflächen
kann durch Siebdruck einer Paste erfolgen, die nach dem Einbrennen
einen 10 bis 80% höheren Widerstand
besitzt als das Kaltleitermaterial des Grundkörpers.
-
Im
Folgenden sollen Varianten der Erfindung anhand von Figuren von
Ausführungsbeispielen
näher erläutert werden.
-
1 zeigt
eine schematische Seitenansicht der Schichtfolge einer Ausführungsform
des Kaltleiter-Widerstandselements.
-
2 zeigt
eine schematische Seitenansicht der Schichtenabfolge einer weiteren
möglichen
Ausführungsform
des Kaltleiter-Widerstandselements.
-
3 zeigt
eine schematische Seitenansicht einer möglichen Ausführungsform,
welche bereits kontaktiert ist.
-
4 zeigt
eine schematische Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform
eines kontaktierten Kaltleiter-Widerstandselementes.
-
1 zeigt
eine schematische Seitenansicht einer Ausführungsform des Kaltleiter-Widerstandselements.
Das Widerstandselement umfasst hierbei fünf Schichten. In der Mitte
ist der Grundkörper 1 angeordnet,
auf diesen folgen jeweils auf der Ober- und Unterseite je eine Randschicht 2.
Auf jede der beiden Randschichten 2 folgt jeweils eine
Elektrodenfläche 3.
Die Randschicht 2 erstreckt sich in dieser Ausführungsform über die
gesamte Ober- beziehungsweise Unterseite des Grundkörpers 1.
Die Elektrodenflächen 3 ihrerseits
erstrecken sich über
die gesamte Fläche
der Randschichten 2.
-
In 2 ist
eine schematische Seitenansicht einer Ausführungsform des Kaltleiter-Widerstandselements
dargestellt. Diese Ausführungsform
umfasst fünf
Schichten. In der Mitte ist der Grundkörper 1 angeordnet,
auf den jeweils auf der Ober- und Unterseite eine Elektrodenfläche 3 folgt,
die sich über
die gesamte Ober- beziehungsweise Unterseite erstreckt. Auf jede
der beiden Elektrodenflächen 3 folgt
eine Randschicht 2, welche sich über die gesamte Fläche der
Elektrodenfläche
erstreckt.
-
3 zeigt
die schematische Seitenansicht einer bereits kontaktierten Ausführungsform.
Diese Ausführungsform
umfasst neben der in 1 dargestellten Schichtfolge
jeweils einen an der oberen und unteren Elektrodenfläche 3 angebrachten
Draht 4 der jeweils mit einem Lotmaterial 5 auf
der Elektrodenfläche 3 befestigt
ist. Das Lotmaterial 5 erstreckt sich hierbei nur auf einen
Teilbereich der Elektrodenfläche 3.
-
4 zeigt
eine schematische Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform
des Kaltleiter-Widerstandselements. Diese Ausführungsform umfasst einen Grundkörper 1 auf
den jeweils auf der Ober- und Unterseite eine Elektrodenfläche 3 folgt, welche
sich über
die gesamte Ober- beziehungsweise
Unterseite des Grundkörpers
erstreckt. Auf die beiden Elektrodenflächen 3 folgt jeweils
eine Randschicht 2 die sich nicht über dem gesamten Bereich der
Elektrodenfläche 3 erstreckt.
Jede der beiden Randschichten 2 ist mit einem Draht 4 kontaktiert,
der jeweils mit einem Lotmaterial 5 auf der Randschicht 2 befestigt
ist. Das Lotmaterial 5 erstreckt sich hierbei über die
gesamte Randschicht 2. Die Größe der Randschichten 2 ist
hierbei so gewählt,
dass sie der Größe der Fläche des
Lotmaterials 5 entsprechen.
-
Es
sind auch Ausführungsbeispiele
denkbar, bei denen sich die Elektrodenflächen 3 nur über einen
Teilbereich des Grundkörpers 1 erstrecken.
-
In
einem Ausführungsbeispiel
hat der auf Bariumtitanatbasierende keramische Grundkörper (1) einen
Durchmesser von 5,1 mm und eine Höhe von 2,1 mm. Der spezifische
Widerstand des Grundkörpers
(1) beträgt
40 Ohmcm und die Bezugstemperatur 135°C. Die Randschichten (2),
welche sich über die
gesamte Ober- bzw. Unterseite des Grundkörpers erstrecken, umfassen
eine Metallisierungspaste mit einem spezifischen Widerstand von
60 Ohmcm. Die Dicke der Randschichten (2) beträgt jeweils
40 μm.
-
Versuche
mit dieser Ausführungsform
haben gezeigt, dass bei der Schaltbelastung von 400 V mit einem
Vorwiderstand von 200 Ohm die maximal gemessene thermomechanische
Spannung im Kaltleiter-Widerstandselement 96 MPa beträgt. Das
Kaltleiter-Widerstandselement überstand
den Test schadlos.
-
Im
Vergleich dazu traten bei einem Bauelement ohne die erfindungsgemäße Randschicht,
mit gleicher keramischer Zusammensetzung, eine maximale thermomechanische
Spannung von über
120 MPa auf, welche dann zum Querbruch des Bauelements und somit
zu dessen Ausfall führte.
-
Die
Erfindung ist nicht durch die Beschreibung anhand der Ausführungsbeispiele
beschränkt. Vielmehr
umfasst die Erfindung jedes neue Merkmal sowie jede Kombination
von Merkmalen, was insbesondere jede Kombination von Merkmalen in
den Patentansprüchen
beinhaltet, auch wenn diese Merkmale oder diese Kombination selbst
nicht explizit in den Patentansprüchen oder Ausführungsbeispielen angegeben
sind.
-
- 1
- Grundkörper
- 2
- Randschicht
- 3
- Elektrodenfläche
- 4
- Draht
- 5
- Lotmaterial