DE102008014470A1 - Sägevorrichtung - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Sägevorrichtung mit einem Spanntisch, mit einem im Spanntisch um eine vertikale Drehachse drehbar gelagerten Rundtisch, mit einer Kreissäge, die einen Sägekopf mit einem vertikal angeordneten Sägeblatt, einen Motor zum Antreiben des Sägekopfs, ein Schwenklager mit einer horizontalen Schwenkachse zum Verschwenken des Sägeblatts und einen das Schwenklager tragenden, auf dem Rundtisch befestigten und in seiner Längsrichtung zur Drehachse ausgerichteten Lagerbock aufweist, mit einer Spannvorrichtung für ein Werkstück, die ein beweglich am Spanntisch montiertes Lager und ein Gegenlager aufweist, wobei das Gegenlager zwei am Spanntisch fixierte Lagerelemente aufweist, die jeweils einen Spannbacken mit einer dem Lagerbock abgewandten Anlagefläche für das Werkstück aufweisen, wobei die Anlageflächen zueinander fluchten und wobei zwischen den Anlageflächen ein Spalt zum Durchführen des Sägeblatts angeordnet ist, durch den die Drehachse verläuft.
- Bekannte Sägevorrichtungen dieser Art werden zum Sägen von Metallteilen verwendet. Das metallene Werkstück wird in der Spannvorrichtung eingespannt und durch Verschwenken des Sägekopfs und Durchführen des Sägeblatts durch den Spalt zersägt. Um Schnitte ausführen zu können, die bezüglich der Anlageflächen unterschiedliche Winkel aufweisen, kann der Rundtisch um die Drehachse gedreht werden, wobei der über den Lagerbock und das Schwenklager auf dem Rundtisch befestigte Sägekopf so gedreht wird, dass das Sägeblatt bezüglich der Anlageflächen verschwenkt wird. Da zum Sägen von Metall jedoch sowohl das fest montierte Gegenlager, als auch das Schwenklager und der Lagerbock stabil ausgeführt sein müssen, um die auftretenden Kräfte aufnehmen zu können, ist eine Drehung des Rundtischs nur bis zu einem maximalen Winkel möglich. Dieser beträgt bei den bekannten Sägevorrichtungen mit symmetrisch zu einer Mittelebene an geordnetem Schwenklager 45° nach beiden Seiten einer Nulllage, bei asymmetrisch angeordnetem Schwenklager 45° nach der einen und bis 60° nach der anderen Seite der Nulllage, wobei in der Nulllage das Sägeblatt in der durch den Spalt senkrecht zu den Anlageflächen verlaufenden Mittelebene angeordnet ist. Einer weiteren Drehung steht entgegen, dass der Lagerbock oder das Schwenklager an das Gegenlager anstößt. Des weiteren sind bei den bekannten Sägevorrichtungen Befestigungsschrauben, die die Lagerelemente am Spanntisch fixieren, auch in zwei gebogene Langlöcher im Rundtisch eingeführt, in die jeweils ein fest mit dem Spanntisch verbundenes Stützauge zur Aufnahme der Befestigungsschraube hineinreicht, um eine Befestigungsstelle für das Lagerelement zu schaffen, die näher am Spalt liegt. Auch diese Befestigungsschrauben bzw. die Stützaugen behindern eine Drehung des Rundtischs, indem dieser an sie anschlägt. Die Langlöcher können nicht beliebig lang gestaltet werden, da sie sonst vom Lagerbock überdeckt würden.
- Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Sägevorrichtung der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, das der Rundtisch in einem größeren Winkelbereich gegenüber dem Spanntisch verdrehbar ist.
- Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Schwenklager quer zur Längsrichtung des Lagerbocks beidseitig über ihn übersteht und in einer Höhe über dem Spanntisch angeordnet ist, die größer ist als die Höhe der Lagerelemente. Alternativ wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Lagerelemente ausschließlich an außerhalb des Rundtischs liegenden Befestigungsstellen am Spanntisch fixiert sind bzw. dass die Lagerelemente jeweils eine vertikal angeordnete Halteleiste aufweisen, auf der der jeweilige Spannbacken fixiert ist, sowie eine über dem Rundtisch im Abstand zu ihm quer zur Halteleiste in Richtung zum Lagerbock verlaufende Verstärkungsrippe. Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung besteht in einer Kombination dieser Merkmale. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
- Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, eine Sägevorrichtung mit ausreichend stabilem Schwenklager zu schaffen, ohne dass dessen Abmessungen die Drehung des Rundtischs beeinträchtigen. Die Drehung des Rundtischs wird nur durch den Anschlag des Lagerbocks an den Lagerelementen begrenzt. Das Schwenklager kann dann sehr breit und stabil ausgeführt sein und steht ein Stück weit über die Lagerelemente über, wenn der Rundtisch in den durch den Anschlag des Lagerbocks an eines der Lagerelemente definierten maximalen Drehwinkel gedreht ist.
- Bei der ersten alternativen Lösung der Aufgabe entfallen die von den herkömmlichen Sägevorrichtungen bekannten, durch den Rundtisch durchgeführten Befestigungsschrauben und die Stützaugen, gegen die der Rundtisch beim Drehen anstoßen kann.
- Bei der zweiten alternativen Lösung der Aufgabe kann die Halteleiste im Bereich über dem Rundtisch in ihrer Erstreckung zwischen dem Spannbacken in Richtung zum Lagerbock schlank ausgeführt werden. Die Verstärkungsrippe verleiht dem Lagerelement im Bereich über dem Rundtisch eine L-Form und dadurch eine ausreichende Biegesteifigkeit. Die schlanke Ausführungsform der Halteleiste ist insbesondere dann möglich, wenn sie im Bereich über dem Rundtisch keine Befestigungsschraube aufnehmen muß. Unter die Verstärkungsrippe kann ein Teil des Lagerbocks geführt werden. Dies wird vorteilhaft dadurch realisiert, dass der Lagerbock eine auf dem Rundtisch fixierte Befestigungsplatte aufweist, deren Höhe kleiner ist als der Abstand der Verstärkungsrippe zum Rundtisch. Die Breite der Befestigungsplatte nimmt dabei zweckmäßig in der Längsrichtung zum Spalt hin ab. Durch die bisher genannten Maßnahmen kann ein Drehwinkel von 60° gegenüber der Nulllage nach beiden Seiten erreicht werden. Zudem kann durch die Verstärkungsrippen vorteilhaft jeweils eine Klemmschraube zum Fixieren des Rundtischs bezüglich des Spanntischs durchgeführt sein, die auf die Oberfläche des Rundtischs drückt und diesen in jedem möglichen Drehwinkel fixiert.
- Der Lagerbock weist zweckmäßig zwischen der Befestigungsplatte und dem Schwenklager einen in seiner Längsrichtung verlaufenden Absaugkanal zum rückseitigen Anschluß einer Absaugeinrichtung für Sägespäne auf. Dabei kann ein Rohr an den Absaugkanal angeschlossen werden, das die Sägespäne absaugt. Vorteilhaft weisen die Spannbacken jeweils eine auf den Spalt zulaufende Gehrung auf, die zweckmäßig mit einer senkrecht zu den Anlageflächen durch die Drehachse verlaufenden Mittelebene einen Winkel einschließt, der mindestens gleich dem maximalen Drehwinkel des Rundtischs ist. Dadurch können die Spannbacken mit ausreichender Dicke und Stabilität ausgeführt werden, ohne dass das Sägeblatt beim Niederschwenken mit ihnen kollidiert. Auch die Verstärkungsrippen und die Halteleisten weisen vorteilhaft jeweils eine auf den Spalt zulaufende Gehrung auf, die vorzugsweise mit der Mittelebene denselben Winkel einschließt wie die Gehrung des zugehörigen Spannbackens.
- Der Rundtisch und der Spanntisch sowie das Gegenlager sind bevorzugt spiegelsymmetrisch bezüglich der Mittelebene. Der Rundtisch kann an seinem Umfangsrand eine Skala zur Messung des Drehwinkels aufweisen, so dass der Schnittwinkel des Sägeblatts im Werkstück leicht festlegbar ist. Vorzugsweise ist der Rundtisch in bevorzugten Drehpositionen bezüglich des Spanntischs mittels eines am Spanntisch befestigten und federunterstützt in Ausnehmungen im Rundtisch einrastbaren Fixierstifts fixierbar. Dies ermöglicht eine schnelle und präzise Fixierung des Rundtischs gegenüber dem Spanntisch in bestimmten bevorzugten Stellungen, beispielsweise bei Drehwinkeln von 0° und beiderseits von 45° und 60°.
- Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung schematischer dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
-
1 eine Sägevorrichtung in perspektivischer Ansicht; -
2 die Sägevorrichtung gemäß1 mit um die Drehachse gedrehtem Rundtisch; -
3 die Sägevorrichtung gemäß2 von unten; -
4 eine Detailansicht von2 und -
5 eine Draufsicht auf die Sägevorrichtung gemäß2 ohne Motor. - Die in der Zeichnung dargestellte Sägevorrichtung
10 weist einen Spanntisch12 auf, in dem um eine vertikale Drehachse14 drehbar ein Rundtisch16 gelagert ist. Der Spanntisch12 und der Rundtisch16 weisen zueinander fluchtende Oberflächen auf, die eine Auflagefläche für ein zu sägendes Metallteil bilden mit einem Sägeschlitz18 im Rundtisch16 . Auf dem Rundtisch16 ist eine Kreissäge montiert, die einen Sägekopf20 mit einem senkrecht angeordneten Sägeblatt22 sowie einen Motor24 zum Antreiben des Sägekopfs20 aufweist. Der Sägekopf20 und mit ihm das Sägeblatt22 ist um eine in einem Schwenklager26 angeordnete horizontale Schwenkachse28 mittels eines Handhebels30 auf den Rundtisch16 und damit auf das zu sägende Werkstück zu verschwenkbar, bis das Sägeblatt22 in den Sägeschlitz18 eintaucht. Das Schwenklager26 ruht auf einem Lagerbock32 , der mittels Schrauben auf dem Rundtisch16 fixiert ist und mit seiner Längsrichtung auf die Drehachse14 weist. Der Lagerbock32 weist eine Befestigungsplatte34 auf, die auf dem Rundtisch16 flächig aufliegt und deren Breite in Richtung zur Drehachse14 hin abnimmt. Die Befestigungsplatte34 liegt auch auf der Oberfläche des Spanntischs12 auf, über die sie beim Drehen des Rundtischs16 um die Drehachse14 gleitet. In diesem hinteren Bereich, in dem die Befestigungsplatte34 verbreitert ist, erstrecken sich zwei Seitenwände36 von der Befestigungsplatte34 nach oben, zwischen denen ein Absaugkanal38 in Längsrichtung des Lagerbocks32 verläuft. An einen Flansch am Absaugkanal38 kann ein Absaugrohr zum Absaugen von Sägespänen angeschlossen werden. Die Seitenwände36 sind außerhalb des Rundtischs16 über dem Spanntisch12 angeordnet. - Auf dem Spanntisch
12 ist eine Spannvorrichtung für das Werkstück angeordnet. Die Spannvorrichtung weist einen im Spanntisch12 in Richtung zum Lagerbock32 beweglich angeordneten, quer zu dieser Richtung verschiebbaren und gegenüber dem Spanntisch12 fixierbaren Spannstock40 auf. Am Spanntisch12 ist ein Gegenlager fixiert, das zwei im Abstand zueinander angeordnete Lagerelemente42 aufweist. Jedes der Lagerelemente42 weist einen Spannbacken44 auf, der eine Anlagefläche46 für das einzuspannende Werkstück aufweist. Beide Anlageflächen46 sind zueinander fluchtend angeordnet und lassen einen Spalt48 frei, durch dessen Mitte sich die Drehachse14 erstreckt. Durch den Spalt48 wird das Sägeblatt22 zum Sägen des Werkstücks durchgeführt. Die Spannbacken44 sind austauschbar auf Halteleisten50 montiert, von denen jede an drei außerhalb des Rundtischs16 gelegenen Befestigungsstellen52 mittels Schrauben am Spanntisch12 fixiert ist und sich ein Stück weit auf die andere Halteleiste50 zu über den Rundtisch16 erstreckt. Von der im Bereich über dem Rundtisch flachen, hochkant stehenden Halteleiste50 erstreckt sich senkrecht zu ihr an ihrer oberen Kante eine Verstärkungsrippe54 auf den Lagerbock zu. Über dem Rand des Rundtischs16 weisen die Verstärkungsrippen54 jeweils eine Bohrung mit einem Gewinde auf, durch die eine Klemmschraube56 durchgeführt ist. Mittels der Klemmschrauben56 kann der Rundtisch16 in jeder beliebigen Drehposition gegenüber dem Spanntisch12 fixiert werden. Sowohl die Spannbacken44 , als auch die Verstärkungsrippen54 , weisen eine auf den Spalt48 zulaufende Gehrung58 ,60 auf, die mit einer durch den Spalt48 verlaufenden Mittelebene62 einen Winkel von 60° einschließt. Zur Mittelebene62 sind zudem der Spanntisch12 , der Rundtisch14 sowie das Gegenlager spiegelsymmetrisch angeordnet. - Aufgrund der drehbaren Lagerung des Rundtischs
16 im Spanntisch12 kann das Sägeblatt22 bezüglich eines in der Spannvorrichtung eingespannten Werkstücks in unterschiedlichen Winkelstellungen positioniert werden, so das auch schräge Schnitte ausgeführt werden können. Der Rundtisch16 ist dabei, wie in3 und4 gezeigt, aus einer Nulllage, in der das Sägeblatt22 in der Mittelebene62 liegt, nach beiden Seiten um bis zu 60° drehbar. Der maximale Drehwinkel wird durch das Anschlagen des Lagerbocks32 an einem der Lagerelemente42 begrenzt. Dabei ist von Vorteil, dass das Schwenklager26 , das aus Stabilitätsgründen breit ausgeführt werden muss, und deshalb quer zur Längsrichtung des Lagerbocks32 beiderseits über ihn übersteht, in einer Höhe über dem Spanntisch12 angebracht ist, die größer ist als die Höhe der Lagerelemente42 . Die Befestigungsplatte34 ist flach genug, um mitsamt der sie am Rundtisch befestigenden Schrauben unter die Verstärkungsrippen54 geschoben werden zu können. An seinem dem Spalt48 abgewandten Ende, das bei Erreichen des maximalen Drehwinkels über den Rand des Spanntischs12 übersteht (2 ), ist der Lagerbock32 nochmals deutlich verbreitert. Damit die Klemmschraube56 beim Drehen des Rundtischs16 nicht im Wege ist, ist sie in einem Bereich nahe dem Rand des Rundtischs16 angeordnet, wo sie dem Lagerbock32 nicht im Wege steht. Zudem kann an der betreffenden Seite die Klemmschraube56 bei Bedarf entfernt werden. - Um die Drehposition des Rundtischs
16 und somit den zwischen dem Sägeblatt22 und dem Werkstück eingeschlossenen Winkel einfach bestimmen zu können, weist der Rundtisch16 an seinem Umfangsrand eine Skala64 auf. Während die Klemmschrauben56 eine Fixierung des Rundtischs16 in jeder beliebigen Position ermöglichen, wird eine wesentlich präzisere und schnellere Fixierung des Rundtischs16 bezüglich des Spanntischs12 durch einen federunterstützten Fixierstift66 erzielt, der gegen die Federkraft beweglich im Spanntisch12 gelagert ist. Der Fixierstift66 kann in Durchbrüche68 in einem nach unten stehenden Rand70 des Rundtischs16 eingreifen, wobei die Durchbrüche68 so angeordnet sind, dass sie die wichtigsten, beim Be trieb der Sägevorrichtung10 am häufigsten vorkommenden Drehstellungen des Rundtischs16 definieren. Dies sind die Stellungen in der Nulllage sowie beiderseits um 45° bzw. 60° aus der Nulllage gedreht. - Zusammenfassend ist folgendes festzuhalten:
Die Erfindung betrifft eine Sägevorrichtung10 mit einem Spanntisch12 , mit einem im Spanntisch12 um eine vertikale Drehachse14 drehbar gelagerten Rundtisch16 , mit einer Kreissäge, die einen Sägekopf20 mit einem vertikal angeordneten Sägeblatt22 , einen Motor24 zum Antreiben des Sägekopfs20 , ein Schwenklager26 mit einer horizontalen Schwenkachse28 zum Verschwenken des Sägeblatts22 und einen das Schwenklager26 tragenden, auf dem Rundtisch16 befestigten und in seiner Längsrichtung zur Drehachse14 ausgerichteten Lagerbock32 aufweist, mit einer Spannvorrichtung für ein Werkstück, die ein beweglich am Spanntisch12 montiertes Lager40 und ein Gegenlager aufweist, wobei das Gegenlager zwei am Spanntisch12 fixierte Lagerelemente42 aufweist, die jeweils einen Spannbacken44 mit einer dem Lagerbock32 abgewandten Anlagefläche46 für das Werkstück aufweisen, wobei die Anlageflächen46 zueinander fluchten und wobei zwischen den Anlageflächen46 ein Spalt48 zum Durchführen des Sägeblatts22 angeordnet ist, durch den die Drehachse14 verläuft. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Schwenklager26 quer zur Längsrichtung des Lagerbocks32 beidseitig über ihn übersteht und in einer Höhe über dem Spanntisch12 angeordnet ist, die größer ist als die Höhe der Lagerelemente42 .
Claims (14)
- Sägevorrichtung mit einem Spanntisch (
12 ), mit einem im Spanntisch (12 ) um eine vertikale Drehachse (14 ) drehbar gelagerten Rundtisch (16 ), mit einer Kreissäge, die einen Sägekopf (20 ) mit einem vertikal angeordneten Sägeblatt (22 ), einen Motor (24 ) zum Antreiben des Sägekopfs (20 ), ein Schwenklager (26 ) mit einer horizontalen Schwenkachse (28 ) zum Verschwenken des Sägeblatts (22 ) und einen das Schwenklager (26 ) tragenden, auf dem Rundtisch (16 ) befestigten und in seiner Längsrichtung zur Drehachse (14 ) ausgerichteten Lagerbock (32 ) aufweist, mit einer Spannvorrichtung für ein Werkstück, die ein beweglich am Spanntisch (12 ) montiertes Lager (40 ) und ein Gegenlager aufweist, wobei das Gegenlager zwei am Spanntisch (12 ) fixierte Lagerelemente (42 ) aufweist, die jeweils einen Spannbacken (44 ) mit einer dem Lagerbock (32 ) abgewandten Anlagefläche (46 ) für das Werkstück aufweisen, wobei die Anlageflächen (46 ) zueinander fluchten und wobei zwischen den Anlageflächen (46 ) ein Spalt (48 ) zum Durchführen des Sägeblatts (22 ) angeordnet ist, durch den die Drehachse (14 ) verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenklager (26 ) quer zur Längsrichtung des Lagerbocks (32 ) beidseitig über ihn übersteht und in einer Höhe über dem Spanntisch (12 ) angeordnet ist, die größer ist als die Höhe der Lagerelemente (42 ). - Sägevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerelemente (
42 ) ausschließlich an außerhalb des Rundtischs (16 ) liegenden Befestigungsstellen (52 ) am Spanntisch (12 ) fixiert sind. - Sägevorrichtung mit einem Spanntisch (
12 ), mit einem im Spanntisch (12 ) um eine vertikale Drehachse (14 ) drehbar gelagerten Rundtisch (16 ), mit einer Kreissäge, die einen Sägekopf (20 ) mit einem vertikal angeordneten Sägeblatt (22 ), einen Motor (24 ) zum Antreiben des Sägekopfs (20 ), ein Schwenklager (26 ) mit einer horizontalen Schwenk achse (28 ) zum Verschwenken des Sägeblatts (22 ) und einen das Schwenklager (26 ) tragenden, auf dem Rundtisch (16 ) befestigten und in seiner Längsrichtung zur Drehachse (14 ) ausgerichteten Lagerbock (32 ) aufweist, mit einer Spannvorrichtung für ein Werkstück, die ein beweglich am Spanntisch (12 ) montiertes Lager (40 ) und ein Gegenlager aufweist, wobei das Gegenlager zwei am Spanntisch (12 ) fixierte Lagerelemente (42 ) aufweist, die jeweils einen Spannbacken (44 ) mit einer dem Lagerbock (32 ) abgewandten Anlagefläche (46 ) für das Werkstück aufweisen, wobei die Anlageflächen (46 ) zueinander fluchten und wobei zwischen den Anlageflächen (46 ) ein Spalt (48 ) zum Durchführen des Sägeblatts (22 ) angeordnet ist, durch den die Drehachse (14 ) verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerelemente (42 ) ausschließlich an außerhalb des Rundtischs (16 ) liegenden Befestigungsstellen (52 ) am Spanntisch (12 ) fixiert sind. - Sägevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerelemente (
42 ) jeweils eine vertikal angeordnete Halteleiste (50 ) aufweisen, auf der der jeweilige Spannbacken (44 ) fixiert ist, sowie eine über dem Rundtisch (16 ) im Abstand zu ihm quer zur Halteleiste (50 ) in Richtung zum Lagerbock (32 ) verlaufende Verstärkungsrippe (54 ). - Sägevorrichtung mit einem Spanntisch (
12 ), mit einem im Spanntisch (12 ) um eine vertikale Drehachse (14 ) drehbar gelagerten Rundtisch (16 ), mit einer Kreissäge, die einen Sägekopf (20 ) mit einem vertikal angeordneten Sägeblatt (22 ), einen Motor (24 ) zum Antreiben des Sägekopfs (20 ), ein Schwenklager (26 ) mit einer horizontalen Schwenkachse (28 ) zum Verschwenken des Sägeblatts (22 ) und einen das Schwenklager (26 ) tragenden, auf dem Rundtisch (16 ) befestigten und in seiner Längsrichtung zur Drehachse (14 ) ausgerichteten Lagerbock (32 ) aufweist, mit einer Spannvorrichtung für ein Werkstück, die ein beweglich am Spanntisch (12 ) montiertes Lager (40 ) und ein Gegenla ger aufweist, wobei das Gegenlager zwei am Spanntisch (12 ) fixierte Lagerelemente (42 ) aufweist, die jeweils einen Spannbacken (44 ) mit einer dem Lagerbock (32 ) abgewandten Anlagefläche (46 ) für das Werkstück aufweisen, wobei die Anlageflächen (46 ) zueinander fluchten und wobei zwischen den Anlageflächen (46 ) ein Spalt (48 ) zum Durchführen des Sägeblatts (22 ) angeordnet ist, durch den die Drehachse (14 ) verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerelemente (42 ) jeweils eine vertikal angeordnete Halteleiste (50 ) aufweisen, auf der der jeweilige Spannbacken (44 ) fixiert ist, sowie eine über dem Rundtisch (16 ) im Abstand zu ihm quer zur Halteleiste (50 ) in Richtung zum Lagerbock (32 ) verlaufende Verstärkungsrippe (54 ). - Sägevorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Verstärkungsrippen (
54 ) jeweils eine Klemmschraube (56 ) zum Fixieren des Rundtischs (16 ) bezüglich des Spanntischs (12 ) durchgeführt ist. - Sägevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbock (
32 ) eine auf dem Rundtisch (16 ) fixierte Befestigungsplatte (34 ) aufweist. - Sägevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Befestigungsplatte (
34 ) kleiner ist als der Abstand der Verstärkungsrippen (54 ) zum Rundtisch (16 ). - Sägevorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Befestigungsplatte (
34 ) in der Längsrichtung zum Spalt (48 ) hin abnimmt. - Sägevorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbock (
32 ) zwischen der Befestigungsplatte (34 ) und dem Schwenklager (26 ) einen in seiner Längsrichtung verlau fenden Absaugkanal (38 ) zum Durchführen einer Absaugeinrichtung für Sägespäne aufweist. - Sägevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannbacken (
44 ) jeweils eine auf den Spalt (48 ) zulaufende Gehrung (58 ) aufweisen, die mit einer senkrecht zu den Anlageflächen (46 ) durch die Drehachse (14 ) verlaufende Mittelebene (62 ) einen Winkel von mindestens 60° einschließt. - Sägevorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsrippen (
54 ) und die Halteleisten (50 ) jeweils eine auf den Spalt (48 ) zulaufende Gehrung (60 ) aufweisen, die vorzugsweise mit der Mittelebene (62 ) denselben Winkel einschließt wie die Gehrung (58 ) des zugehörigen Spannbackens (44 ). - Sägevorrichtung nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Rundtisch (
16 ) und der Spanntisch (12 ) mit dem Gegenlager spiegelsymmetrisch bezüglich der Mittelebene (62 ) sind. - Sägevorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rundtisch (
16 ) in bevorzugten Drehpositionen bezüglich des Spanntischs (12 ) mittels eines am Spanntisch (12 ) befestigten und federunterstützt in Ausnehmungen (68 ) im Rundtisch (16 ) einrastbaren Fixierstifts (66 ) fixierbar ist.
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