DE102006060822A1 - Winkelanschlag - Google Patents
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-
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Winkelanschlag mit einem Anschlagschenkel zum Ansetzen des Winkelanschlags an eine Kante oder Seite eines zu bearbeitenden Werkstücks oder an eine bezüglich des Werkstücks fest angeordnete Ausrichthilfe und mit einem Führungsschienenelement für eine elektrische Bearbeitungsmaschine, insbesondere für eine Handkreissäge, Stichsäge oder Oberfräse. Die Oberseite des Führungsschienenelements ist als sich in Richtung der Schienenlängsachse erstreckende Führung für die Bearbeitungsmaschine, insbesondere für eine Maschinengrundplatte, ausgebildet und die Unterseite des Führungsschienenelementes ist an das Werkstück anlegbar. Der Anschlagschenkel und das Führungsschienenelement sind miteinander verbunden und zur Einstellung eines Winkels zwischen Anschlagschenkel und Führungsschienenelement innerhalb eines vorgegebenen Winkelbereichs relativ zueinander um eine Schwenkachse verschwenkbar. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Führungsschienensystem mit einer Mehrzahl von Einzelführungsschienen, von denen mindestens eine als Winkelanschlag ausgebildet ist.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Winkelanschlag als Messwerkzeug und Führungshilfe, insbesondere für die Verwendung im Handwerksbereich. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung ein Führungsschienensystem mit einer Mehrzahl von Einzelführungsschienen, wobei mindestens eine Einzelführungsschiene als Winkelanschlag ausgebildet ist.
- Winkelanschläge im Handwerksbereich sind z. B. als so genannte Schmiegen bekannt. Eine Schmiege weist allgemein einen Schenkel und eine verschwenkbare Zunge auf. Der Schenkel kann an eine geradlinige Kante des Werkstücks angesetzt werden und die Zunge kann durch Verschwenken um eine Schwenkachse in die gewünschte Winkelstellung gebracht werden. Anschließend kann ein Markierungswerkzeug an der Zunge entlanggeführt werden, um z. B. einen auszuführenden Sägeschnitt anzureißen.
- Allerdings ist die Führungsschiene einer Schmiege relativ kurz, weshalb insbesondere beim Zuschneiden von plattenförmigen Werkstücken die mittels der Schmiege oder einer anderen Anreißhilfe geschaffene Markierung nur als Ausrichthilfe für ein weiteres Hilfsmittel, insbesondere eine Führungsschiene, genutzt werden kann. Die Schmiege oder die andere Anreißhilfe wird also von dem Werkstück wieder entfernt, und es wird z. B. eine separate Führungsschiene, welche die erforderliche Länge und Stabilität aufweist, entlang der Markierung auf das Werkstück gelegt und ggf. an diesem befestigt. Eine Bearbeitungsmaschine wird dann an dieser Füh rungsschiene entlanggeführt. Die beschriebene Vorgehensweise ist zeitraubend.
- Aufgabe der Erfindung ist es daher, das Bearbeiten insbesondere von plattenförmigen Werkstücken zu vereinfachen.
- Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt zum einen durch einen Winkelanschlag mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
- Erfindungsgemäß weist der Winkelanschlag einen Anschlagschenkel zum Ansetzen des Winkelanschlags an eine Kante oder Seite eines zu bearbeitenden Werkstücks oder an eine bezüglich des Werkstücks fest angeordnete Ausrichthilfe und ein Führungsschienenelement für eine elektrische Bearbeitungsmaschine, insbesondere für eine Handkreissäge, Stichsäge oder Oberfräse, auf. Die Oberseite des Führungsschienenelements ist als sich in Richtung der Schienenlängsachse erstreckende Führung für die Bearbeitungsmaschine, insbesondere für eine Maschinengrundplatte, ausgebildet und die Unterseite des Führungsschienenelements ist an das Werkstück anlegbar. Der Anschlagschenkel und das Führungsschienenelement sind miteinander verbunden und zur Einstellung eines Winkels zwischen Anschlagschenkel und Führungsschienenelement innerhalb eines vorgegebenen Winkelbereichs relativ zueinander um eine Schwenkachse verschwenkbar.
- Ein derartiger Winkelanschlag kann direkt zum Führen einer elektrischen Bearbeitungsmaschine verwendet werden. Ein zeitraubendes vorheriges Markieren des Werkstücks ist nicht mehr erforderlich.
- Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe wird zum anderen durch ein Führungsschienensystem mit den Merkmalen des Anspruchs 15 gelöst.
- Bei diesem Führungsschienensystem ist in einem Satz von Einzelführungsschienen mindestens eine Einzelführungsschiene enthalten, die als erfindungsgemäßer Winkelanschlag ausgebildet ist. Diese Einzelführungsschiene dient gewissermaßen als Führungsschienenstartstück, von dem ausgehend durch Anbringen von weiteren Einzelführungsschienen eine Gesamtführungsschiene gebildet wird, welche die jeweils erforderliche Länge aufweist. Dadurch steht ein Winkelanschlag von ausreichender Länge und Stabilität zum Führen einer Bearbeitungsmaschine auch auf großen Werkstücken zur Verfügung, wobei das Führungsschienensystem in seinem zerlegten Zustand dennoch handlich und bequem transportierbar ist.
- Mögliche Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen, der Zeichnung sowie der Beschreibung angegeben.
- Die Erfindung wird im Folgenden beispielhaft unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
-
1 eine Draufsicht auf einen Winkelanschlag gemäß einer Ausführungsform der Erfindung; -
2 im rechten Teil eine Untersicht und im linken Teil eine Schnittansicht entlang der Linie A-A des Winkelanschlags von1 ; und -
3 eine Schnittansicht entlang der Linie B-B des Winkelanschlags von1 . - Gemäß
1 umfasst der Winkelanschlag einen Anschlagschenkel11 zum Ansetzen des Winkelanschlags an eine Kante oder Seite eines zu bearbeitenden Werkstücks und eine Führungsschiene13 zum Führen einer elektrischen Bearbeitungsmaschine. Der Anschlagschenkel11 ist hier ein Metallprofilstab, der um eine Schwenkachse15 verschwenkbar mit dem Führungsschienenelement13 verbunden ist. Das Führungsschienenelement13 ist hier im Wesentlichen als Metallprofil ausgebildet und weist, wie besonders im linken Teil (Schnitt A-A) von2 zu sehen ist, mehrere Kanten und Nuten zum Führen verschiedener Komponenten auf. - Aufnahmenuten
43 dienen zur Halterung einer Gummilippe, die zum einen an der Arbeitsseite als Ausreißschutz für das Werkstück und zum anderen an der Unterseite als Antirutschmittel für das Führungsschienenelement13 dient, während zur Halterung eines weiteren Gummistreifens oder -stranges, der im Bereich der Einstellseite des Führungsschienenelementes13 eine Verrutschsicherung bildet, eine Aufnahmenut45 vorgesehen ist. - Des Weiteren ist ein Führungssteg
41 vorgesehen, der zum Eingriff in eine entsprechende Nut geeignet ist, die z. B. in der Grundplatte einer elektrischen Bearbeitungsmaschine ausgebildet sein kann. Außerdem ist eine nutartige, flache und breite Verbinderaufnahme39 vorgesehen, in die ein Verbinder einführbar ist, der zur Kopplung des Führungsschienenelements13 mit einem weiteren, ebenfalls mit einer solchen Verbinderaufnahme ausgestatteten Führungsschienenelement (nicht dargestellt) dient. Die dem Anschlagschenkel11 zugewandte Längsseite des Führungsschienenelements13 wird im Folgenden Einstellseite genannt, die gegenüber liegende Längsseite wird Arbeitsseite genannt. Die verschwenkbare Verbindung zwischen Anschlagschenkel11 und Führungsschienenelement13 ist als Drehlager16 ausgeführt und befindet sich in der Nähe der Arbeitsseite des Führungsschienenelements13 . - Um einen stabilen Zusammenhalt zwischen Anschlagschenkel
11 und Führungsschienenelement13 bei gleichzeitiger Verschwenkbarkeit zu gewährleisten, ist der Anschlagschenkel11 außer über das Drehlager16 auch über eine zusätzliche Kopplungseinrichtung17 mit dem Führungsschienenelement13 verbunden. Wie im rechten Teil von2 zu sehen ist, befindet sich die Kopplungseinrichtung17 in der Nähe der Einstellseite des Führungsschienenelements13 . Eine T-förmige Aufnahmenut21 ist entlang der Einstellseite des Führungsschienenelements13 ausgebildet. Die Aufnahmenut21 nimmt einen entsprechend geformten Endteil eines Kopplungselements37 auf. Das Kopplungselement37 weist an seinem anderen Ende eine Bohrung mit einem Innengewinde auf und ist in Richtung der Unterseite durch ein separates Klemmorgan23 verlängert, das sich durch ein entlang der Langsachse des Anschlagschenkels11 verlaufendes Langloch19 hindurch erstreckt, so dass eine Linearführung auch zwischen Kopplungselement37 und Anschlagschenkel11 vorhanden ist. Dadurch, dass auf diese Weise die Kopplungseinrichtung17 sowohl in dem Langloch19 des Anschlagschenkels11 als auch in der Aufnahmenut21 des Führungsschienenelements13 zwangsgeführt ist, ergibt sich neben dem Drehlager16 eine Zusatzverbindung zwischen Anschlagschenkel11 und Führungsschienenelement13 , wodurch den bei einem Verschwenken des Führungsschienenelements13 auftretenden Abstandsänderungen zwischen Schwenkachse15 und Kopplungseinrichtung17 Rechnung getragen wird. - Die Gewindebohrung des Kopplungselements
37 dient zur verstellbaren Aufnahme des Klemmorgans23 , das hier als Feststellschraube ausgebildet ist. Durch Drehen an der Feststellschraube23 kann der Anschlagschenkel11 in Bezug auf das Führungsschienenelement13 in einer vorgegebenen Winkelstellung über den Kopf der Feststellschraube23 fixiert und auch wieder gelöst werden. - Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Anschlagschenkel
11 insofern mit dem Führungsschienenelement13 fest verbunden, als der hierdurch gebildete Winkelanschlag eine Einheit darstellt und nicht ohne Weiteres von dem Benutzer zerlegt werden kann. Alternativ können Drehlager16 und Kopplungseinrichtung17 auch so ausgebildet sein, dass der Anschlagschenkel11 von dem Führungsschienenelement13 auf einfache Weise abnehmbar ist. - An seinem freien Ende weist der Anschlagschenkel
11 eine Durchführung25 auf, die zur Aufnahme einer Befestigungsvorrichtung, z. B. des festen Spannarms einer Schraubzwinge, ausgebildet ist. Wie in1 und2 zu sehen ist, ist die Durchführung25 in Bezug auf die Längsachse des Anschlagschenkels11 abgewinkelt, so dass der Spannarm der Schraubzwinge nicht rechtwinklig zum Anschlagschenkel11 steht. Bei bestimmten Winkelstellungen könnte es ansonsten passieren, dass der Spannarm der Schraubzwinge einem eventuell über die Einstellseite des Führungsschienenelements13 hinausragenden Gehäuseteil einer zu führenden Bearbeitungsmaschine im Weg ist. Durch die Abwinkelung der Durchführung25 ist sichergestellt, dass die Bearbeitungsmaschine ungehindert an dem Führungsschienenelement13 entlanggeführt werden kann. - An der Einstellseite des Führungsschienenelements
13 ist eine Winkelskala27 vorgesehen, die derart mit einem an dem Anschlagschenkel11 angebrachten Zeiger29 zusammenwirkt, dass die jeweils eingestellte Winkelstellung zwischen Anschlagschenkel11 und Führungsschienenelement13 unmittelbar abgelesen werden kann. Die Winkelskala27 ist beispielsweise auf einen dünnen Metallstreifen aufgedruckt, welcher an der Einstellseite des Führungsschienenelements13 angebracht ist. Alternativ kann die Winkelskala27 auch direkt an dem Führungsschienenelement13 vorgesehen sein. Die Winkelskala27 kann Strichmarkierungen und zusätzlich Winkelangaben aufweisen. - Der Zeiger
29 umfasst ein Zeigerelement31 , das längs des Anschlagschenkels11 verliersicher geführt und über ein Verbindungselement35 mit dem Kopplungselement37 verbunden ist. Der Zeiger29 und die Kopplungseinrichtung17 bilden somit eine als Ganzes verstellbare Einheit. In der dargestellten Ausführungsform umfasst das Verbindungselement35 eine Feder, die das Zeigerelement31 in Richtung des Führungsschienenelements13 und somit der Winkelskala27 vorspannt. Auch die umgekehrte Wirkung einer Feder ist möglich, nämlich eine Vorspannung des Zeigerelementes31 weg von dem Führungsschienenelement13 . - Wenn der Anschlagschenkel
11 und das Führungsschienenelement13 im rechten Winkel zueinander stehen, kann die Spitze des Zeigerelements31 mit einer in der Winkelskala27 ausgebildeten Kerbe33 in Eingriff treten. Optional können sich weitere Kerben33 an anderen vorgegebenen Winkelstellungen befinden. Aufgrund der federbelasteten Verbindung zwischen Zeigerelement31 und Kopplungselement37 rastet die Zeigerspitze bei der dargestellten Ausführungsform selbsttätig in die Kerbe33 ein. Das Verbindungselement35 kann alternativ auch so gestaltet sein, dass das Zeigerelement31 von Hand in die Kerbe33 eingeschoben werden muss, um den rechten Winkel durch Anziehen der Feststellschraube23 zu fixieren. Diese Variante hat den Vorteil, dass die Kerbe33 beim Verschwenken des Anschlagschenkels11 über den rechten Winkel, also über die Kerbe33 , hinweg nicht stört. - Dadurch, dass das Führungsschienenelement
13 die vorstehend erläuterte Verbinderaufnahme39 aufweist, kann es einen Teil eines Führungsschienensystems mit mehreren Einzelführungsschienen13 bilden. Das Führungsschienenelement13 ist dann sozusagen ein Führungsschienenstartstück, an das beliebig viele weitere Einzelführungsschienen13 angesetzt werden können, um eine Gesamtführungsschiene zu erhalten, welche die jeweils erforderliche Länge aufweist. - Beim Gebrauch des Winkelanschlags kann der Benutzer den Anschlagschenkel
11 an das Werkstück oder eine Ausrichthilfe anlegen und die Führungsschiene13 über den Anschlagschenkel11 relativ zum Werkstück verschieben und den gewünschten Winkel durch Verschwenken relativ zum Anschlagschenkel11 einstellen, wobei dieser Winkel durch Anziehen der Feststellschraube23 fixiert werden kann. Der Winkelanschlag kann insofern wie eine herkömmliche Schmiege verwendet werden, z. B. um eine Markierung an dem Werkstück anzubringen. Bevorzugt wird jedoch der Winkelanschlag in der gewünschten Position z. B. mit Hilfe einer Schraubzwinge, an dem Werkstück fixiert, wobei die Schraubzwinge mit ihrem festen Spannarm durch die Durchführung25 geführt und mit dem Werkstück verspannt wird. Erforderlichenfalls können dann weitere Einzelführungsschienen13 mit dem Führungsschienenstartstück13 verbunden werden. - Anschließend kann eine elektrische Bearbeitungsmaschine z. B. mit ihrer Grundplatte an der auf diese Weise gebildeten, die benötigte Gesamtlänge aufweisenden Führungsschiene entlang geführt werden, und zwar unter dem zuvor eingestellten gewünschten Winkel relativ zu derjenigen Kante oder Seite des Werkstücks, an welcher der Anschlagschenkel der Führungsschiene anliegt.
- Der erfindungsgemäße Winkelanschlag ist auch ohne Verlängerung des Führungsschienenelements vollwertig einsetzbar, wenn die Länge des Führungsschienenelements für die jeweilige Anwendung ausreicht. In Frauge kommt beispielsweise ein Abschneiden langgestreckter Werkstücke wie beispielsweise Holzlatten.
-
- 11
- Anschlagschenkel
- 13
- Führungsschienenelement, Einzelführungsschiene
- 15
- Schwenkachse
- 16
- Drehlager
- 17
- Kopplungseinrichtung
- 19
- Linearführung des Anschlagschenkels, Langloch
- 21
- Linearführung des Führungsschienenelements, Aufnahmenut
- 23
- Klemmorgan, Feststellschraube
- 25
- Durchführung
- 27
- Winkelskala
- 29
- Zeiger
- 31
- Zeigerelement
- 33
- Kerbe
- 35
- Verbindungselement
- 37
- Kopplungselement
- 39
- Verbinderaufnahme
- 41
- Führungssteg
- 43
- Aufnahmenut
- 45
- Aufnahmenut
Claims (16)
- Winkelanschlag mit einem Anschlagschenkel (
11 ) zum Ansetzen des Winkelanschlags an eine Kante oder Seite eines zu bearbeitenden Werkstücks oder an eine bezüglich des Werkstücks fest angeordnete Ausrichthilfe, und mit einem Führungsschienenelement (13 ) für eine elektrische Bearbeitungsmaschine, insbesondere für eine Handkreissäge, Stichsäge oder Oberfräse, dessen Oberseite als sich in Richtung der Schienenlängsachse erstreckende Führung für die Bearbeitungsmaschine, insbesondere für eine Maschinengrundplatte, ausgebildet ist und das mit seiner Unterseite an das Werkstück anlegbar ist, wobei der Anschlagschenkel (11 ) und das Führungsschienenelement (13 ) miteinander verbunden und zur Einstellung eines Winkels zwischen Anschlagschenkel (11 ) und Führungsschienenelement (13 ) innerhalb eines vorgegebenen Winkelbereichs relativ zueinander um eine Schwenkachse (15 ) verschwenkbar sind. - Winkelanschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine von der Schwenkachse (
15 ) beabstandete Kopplungseinrichtung (17 ) vorgesehen ist, die den Anschlagschenkel (11 ) und das Führungsschienenelement (13 ) verstellbar miteinander koppelt. - Winkelanschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (
15 ) im Bereich einer Längsseite und die Kopplungseinrichtung (17 ) im Bereich der gegenüberliegenden Längsseite des Führungsschienenelementes (13 ) gelegen ist. - Winkelanschlag nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungseinrichtung (
17 ) sowohl am Anschlagschenkel (11 ) als auch am Führungsschienenelement (13 ) zwangsgeführt ist. - Winkelanschlag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Zwangsführung für die Kopplungseinrichtung (
17 ) jeweils eine Linearführung (19 ,21 ) vorgesehen ist, die insbesondere als Nut, Kanal oder Langloch ausgebildet ist. - Winkelanschlag nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungseinrichtung (
17 ) zum einen mit einer längs des Führungsschienenelementes (13 ) insbesondere an dessen Unterseite verlaufenden Aufnahmenut (21 ) und zum anderen mit einem längs des Anschlagschenkels (11 ) verlaufenden Langloch (19 ) zusammenwirkt. - Winkelanschlag nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungseinrichtung (
17 ) ein Klemmorgan (23 ), insbesondere eine Klemmschraube, zum lösbaren Feststellen des Anschlagschenkels (11 ) in einer eingestellten Winkelstellung relativ zu dem Führungsschienenelement (13 ) umfasst. - Winkelanschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagschenkel (
11 ), insbesondere im Bereich eines freien Endes, zur Aufnahme einer Befestigungsvorrichtung, insbesondere einer Schraubzwinge, in einem vorgegebenen Winkel zur Längserstreckung des Anschlagschenkels (11 ) ausgebildet ist. - Winkelanschlag nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel von einer am Anschlagschenkel (
11 ) ausgebildeten Durchführung (25 ) für einen Teil der Befestigungsvorrichtung vorgegeben ist. - Winkelanschlag nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel von einem rechten Winkel abweicht.
- Winkelanschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Führungsschienenelement (
13 ) eine sich längs des Führungsschienenelementes (13 ) erstreckende Winkelskala (27 ) vorgesehen ist, die in Verbindung mit einem an dem Anschlagschenkel (11 ) vorgesehenen Zeiger (29 ) den jeweils eingestellten Winkel zwischen Anschlagschenkel (11 ) und Führungsschienenelement (13 ) kenntlich macht, wobei bevorzugt der Zeiger (29 ) zusammen mit einer Kopplungseinrichtung (17 ) relativ zu dem Anschlagschenkel (11 ) und zu dem Führungsschienenelement (13 ) bewegbar ist. - Winkelanschlag nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeiger (
29 ) ein Zeigerelement (31 ) umfasst, das zusätzlich zur Bewegbarkeit gemeinsam mit dem Zeiger (29 ) längs des Anschlagschenkels (11 ) verschiebbar ist. - Winkelanschlag nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass an der Winkelskala (
27 ) mindestens eine Kerbe (33 ) zum Einrasten des Zeigerelements (31 ) bei einer bestimmten, insbesondere einem rechten Winkel entsprechenden, Winkelstellung zwischen Anschlagschenkel (11 ) und Führungsschienenelement (13 ) vorgesehen ist. - Winkelanschlag nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeigerelement (
31 ) derart federbelastet ist, dass es bei Erreichen der bestimmten Winkelstellung selbsttätig in die Kerbe (33 ) einrastet oder manuell gegen die Federkraft in die Kerbe (33 ) zu bewegen ist. - Führungsschienensystem für elektrische Bearbeitungsmaschinen, insbesondere für Handkreissägen, Stichsägen oder Oberfräsen, mit einer Mehrzahl von Einzelführungsschienen (
13 ), deren Oberseite jeweils als sich in Richtung der Schienenlängsachse erstreckende Führung für die Bearbeitungsmaschine, insbesondere für eine Maschinengrundplatte, ausgebildet ist und die jeweils mit ihrer Unterseite an ein zu bearbeitendes Werkstück anlegbar sind, und mit zumindest einem Verbinder, mit dem wenigstens zwei Einzelführungsschienen (13 ) derart miteinander verbindbar sind, dass im verbun denen Zustand die beiden Einzelführungsschienen (13 ) gemeinsam eine Führung für die Bearbeitungsmaschine bilden, deren Führungslänge größer ist als die Führungslänge jeder Einzelführungsschiene (13 ), dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine aus der Mehrzahl von Einzelführungsschienen (13 ) einen Anschlagschenkel (11 ) zum Ansetzen der Einzelführungsschiene (13 ) oder der miteinander verbundenen Einzelführungsschienen (13 ) an eine Kante oder Seite des Werkstücks oder an eine bezüglich des Werkstücks fest angeordnete Ausrichthilfe aufweist, wobei der Anschlagschenkel (11 ) und das Führungsschienenelement (13 ) zur Bildung eines Winkelanschlags miteinander verbunden und zur Einstellung eines Winkels zwischen Anschlagschenkel (11 ) und Führungsschienenelement (13 ) innerhalb eines vorgegebenen Winkelbereichs relativ zueinander um eine Schwenkachse (15 ) verschwenkbar sind. - Führungsschienensystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der von dem Anschlagschenkel (
11 ) und dem Führungsschienenelement (13 ) gebildete Winkelanschlag die Merkmale eines der Ansprüche 2 bis 14 aufweist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE200610060822 DE102006060822A1 (de) | 2006-12-21 | 2006-12-21 | Winkelanschlag |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102006060822A1 true DE102006060822A1 (de) | 2008-06-26 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE200610060822 Withdrawn DE102006060822A1 (de) | 2006-12-21 | 2006-12-21 | Winkelanschlag |
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|---|---|
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11766803B2 (en) | 2019-08-28 | 2023-09-26 | Makita Corporation | Guide ruler for portable machining apparatus |
| US12083613B2 (en) | 2022-10-18 | 2024-09-10 | Techtronic Cordless Gp | Track saw including plunge lockout mechanism |
| US12263615B2 (en) | 2020-11-23 | 2025-04-01 | Milwaukee Electric Tool Corporation | Circular saw |
| US12465982B2 (en) | 2022-02-24 | 2025-11-11 | Techtronic Cordless Gp | Track saw including plunge lockout mechanism |
-
2006
- 2006-12-21 DE DE200610060822 patent/DE102006060822A1/de not_active Withdrawn
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