DE102008003167A1 - Hydraulische Kalibrierpumpe - Google Patents
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Abstract
Eine handbetätigte hydraulische Pumpe umfasst ein Grundgehäuse 1, das ein Reservoir 2 mit transparenten angeschrägten Wänden 80 und eine Pumpe 3 zum Pumpen eines Fluides aus einem Reservoir 2 zu einer zweiten Kammer 4 und einen Messpunktauslass 5 umfasst. Ein Aktivieren der Pumpe wird über ein Zusammendrücken von Griffen 3, 4 vorgenommen, um einen Kolben (nicht gezeigt) innerhalb eines Pumpengehäuses 61 zu betätigen. Die Pumpe umfasst des Weiteren einen kombinierten Druckeinstell- und Druckablassmechanismus 6, um geringfügige Veränderungen des Druckes in der zweiten Kammer 4 vorzunehmen. Der Mechanismus 6 wird durch konzentrische Knöpfe 29, 34 betätigt. Die Pumpe umfasst des Weiteren ein eingebautes Überdruckablassventil 7, um einen Überdruck in der Kammer 4 abzulassen, wobei das Ablassventil über den gesamten Druckbereich betriebsfähig ist, bei denen die Pumpe arbeitet. Ein Einlass 13 und Auslässe 5, 19 weisen Siebe auf, die ein durch sie hindurch fließendes Fluid filtern.
Description
- Diese Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Pumpe, die für die Kalibrierung und zum Test von Drucksensoren zu verwenden ist.
- Eine Ausführungsform der Erfindung wird nun lediglich beispielhaft mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in welchen:
-
1 eine Seitenansicht einer handbetriebenen hydraulischen Pumpe entsprechend mit einer Ausführungsform der Erfindung ist; -
2 eine weitere Seitenansicht einer hydraulischen Pumpe entsprechend mit der Ausführungsform der Erfindung ist; -
3 eine Schnittansicht des Grundkörpers der in den1 und2 gezeigten hydraulischen Pumpe ist; -
4 eine Schnittansicht des Hauptkörpers der in den1 und2 gezeigten hydraulischen Pumpe in einer rechtwinkligen Ebene gegenüber der von3 ist; -
5 eine Schnittansicht des Kolbens und der Füllventile der in den1 und2 gezeigten Pumpe ist; -
6 eine Schnittansicht eines Überdruckablassventils der Pumpe aus den1 und2 ist; -
7 eine Schnittansicht eines Feineinstellungsknopfes der in den1 und2 gezeigten Pumpe ist; und -
8 bis14 Wiederholungen der1 bis7 sind, aber Bezugszeichen aufweisen, die jede in den dazugehörigen Tabellen mit den Komponenten aufgeführte Komponente verknüpfen. - Mit Bezug auf die Figuren umfasst die handbetriebene hydraulische Pumpe ein Haupt- bzw. Grundgehäuse
1 , das ein Reservoir2 mit einer transparenten angeschrägten Wand80 und einer Pumpe3 zum Pumpen eines Fluides von dem Reservoir2 zu einer zweiten Kammer4 und einem Test- oder Messpunktauslass5 beinhaltet. Eine Aktivierung der Pumpe wird über ein Zusammendrücken der Griffe3 ,4 vorgenommen, um einen Kolben (nicht gezeigt) innerhalb des Pumpengehäuses61 zu betätigen. Die Pumpe umfasst des Weiteren einen kombinierten Druckeinstell- und Druckablassmechanismus6 , um kleine Änderungen des Druckes in der zweiten Kammer4 vorzunehmen, und ein integriertes bzw. eingebautes Überdruckablassventil7 , um einen Überdruck in der Kammer4 abzulassen. - Die Pumpe
3 umfasst das Pumpengehäuse61 , das eine zentrale Bohrung8 vorgibt, in der ein Kolben (nicht gezeigt) in Längsrichtung bewegt werden kann, um ein Fluid in der Bohrung8 unter Druck zu setzen. Die Bohrung8 hat einen Auslass9 , durch den das Fluid in die zweite Kammer4 gedrückt werden kann. Der Fluss des Fluides durch den Auslass9 wird durch ein Kontroll- oder Rückschlagventil10 kontrolliert. Das Rückschlagventil10 umfasst einen Ventilteil11 , der durch eine Feder12 und den Druck des Fluides in der Kammer4 gegen einen Ventilsitz17 gedrückt wird. Die Bohrung8 hat auch einen Einlass13 , der mit dem Reservoir2 über eine Einlassleitung14 verbunden ist, die parallel zu der Bohrung8 ausgerichtet ist. Ein Fluidstrom von der Einlassleitung14 zu der Bohrung8 durch den Einlass13 wird durch ein Teller- bzw. Schnüffel-, Sitzventil oder auf- und abgehendes Ventil15 kontrolliert, das eine Richtungskontrolle des Fluidstromes ermöglicht und zulässt, dass Fluid in die Bohrung8 strömt. An einem Ende18 der Einlassleitung14 befindet sich ein Sieb bzw. Netz19 , das zum Filtern des in die Einlassleitung14 und dadurch in die Bohrung8 eintretenden Fluides bewirkt. - Der Kolben (nicht gezeigt) ist mit einer Gestängeanordnung
70 verbunden, die unter Einwirkung der Griffe3 ,4 beweglich ist, um den Antriebskolben anzutreiben. Die Kolbengestängeanordnung70 umfasst einen Schaft71 , wie etwa ein Schraubengewinde, mit einem Befestigungsmittel72 , so dass die Position des Befestigungsmittels72 entlang des Schaftes71 einstellbar ist. Das Befestigungsmittel72 hat an seinem Ende73 einen Flansch74 , der drehbar mit einem Ende der Arme75 ,76 verbunden ist, wobei die anderen Enden der Arme75 ,76 mit den Griffen3 ,4 verbunden sind. - Ein Ziehen des Kolbens in Richtung des Endes
16 des Pumpengehäuses6 (indem zugelassen wird, dass sich die Griffe3 ,4 voneinander wegbewegen) öffnet das Tellerventil15 und zieht Fluid aus dem Reservoir2 über die Einlassleitung14 in die Bohrung8 . Ein Eindringen von Schmutz in die Pumpe3 wird durch das Sieb19 vermieden. Ein Zusammendrücken der Griffe3 ,4 zwingt den Kolben in die Bohrung8 , weg von dem Ende16 und erhöht den Fluiddruck in der Bohrung8 . Das Tellerventil15 verhindert, dass Fluid zurück in das Reservoir2 fließt und weil der Druck in der Bohrung8 bei einer Betätigung des Kolbens ansteigt, übt er eine Kraft auf den Ventilteil11 des Kontrollventils9 aus. - Wenn der Druck in der Bohrung
8 eine Kraft auf den Ventilteil11 ausübt, die größer als die entgegengerichtete Kraft ist, die durch den Fluiddruck in der Kammer4 und durch die Feder12 auf den Ventilteil11 einwirkt, wird der Ventilteil11 dazu veranlasst, sich von dem Sitz17 abzuheben und zuzulassen, dass Fluid aus der Bohrung8 in die Kammer4 strömt. Das Kontrollventil10 verhindert, dass das Fluid aus der Kammer4 in die Bohrung8 zurückkehrt. Auf diese Art und Weise kann die Pumpe3 dazu verwendet werden, den Fluiddruck in der Kammer4 zu erhöhen. - Eine Inbetriebnahme der Pumpe kann eine beträchtliche Kraft erfordern, die auf die Griffe
3 ,4 angewandt werden muss, um in dem Fluid aufgenommene Luft zu entfernen. Um es für den Anwender einfacher zu machen, die Pumpe in Gang zu setzen, kann der Anwender das Befestigungsmittel72 einstellen, um die Griffe3 ,4 zusammenzuziehen und dadurch den Hub (Ausmaß der Bewegung der Griffe) zur Betätigung der Pumpe zu verkürzen. Es wird davon ausgegangen, dass dies einen ergonomischen Vorteil verschafft, da dem Anwender ermöglicht ist, eine größere Kraft auf die Griffe3 ,4 auszuüben, wenn diese nahe beieinander liegen. - Die zweite Kammer
4 umfasst eine Reihe von Durchgängen, die den Messstellenauslass5 , einen Druckmessauslass19 , den Druckeinstellmechanismus6 und das Druckablassventil7 verbinden. Der Messstellenauslass5 dient zum Verbinden der Kammer4 der hydraulischen Pumpe mit einer zu kalibrierenden Vorrichtung. Der Druckmessauslass19 dient dazu, die Kammer4 mit einer Vorrichtung zum Messen des Druckes in der Kammer4 zu verbinden. Der Messpunktauslass5 und der Druckmessauslass19 sind mit Sieben37 ,38 versehen, die ein über diese Auslässe5 ,19 in und aus der Kammer4 strömendes Fluid filtern. - Im Gebrauch kann der Druck in der Kammer
4 unter Verwendung des Mechanismus6 feinjustiert werden, der betätigt werden kann, um geringfügige Änderungen des Volumens4 und dadurch des Druckes in der Kammer4 vorzunehmen. Der Mechanismus6 umfasst einen Hauptkörper20 , der eine zentrale Bohrung21 aufweist, in der ein innerhalb der Bohrung21 verschiebbarer Kolben angeordnet ist. Der Kolben22 hat einen schmalen Hals24 , der einen zentralen Durchgang25 vorgibt, welcher mit der Kammer4 verbunden ist, wobei sich der Hals24 aufweitet, um eine Bohrung26 vorzugeben, die einen Schaft23 umgibt, der relativ zu den Wänden des Kolbens22 verschiebbar ist. Der Schaft23 hat ein V-förmiges Ende27 , das an einer Kugel28 sitzt, die zwischen dem Ende27 des Schaftes23 und dem Ende des Halses24 eingeschlossen ist. In einer Wand des Kolbens22 ist ein Durchgang32 ausgeformt, der den Durchgang25 mit dem Reservoir2 verbindet. In einem Zustand dichtet die Kugel28 den Durchgang32 und die Kammer33 gegenüber dem Durchgang25 ab und in einem anderen Zustand sind die Durchgänge32 und25 fluidleitend miteinander verbunden. - Der Mechanismus
6 umfasst des Weiteren einen Einstellkontrollknopf29 , der an einem Ende30 ein Schraubengewinde aufweist, das in ein komplementäres Schraubengewinde in dem Hauptgehäuse20 eingreift und das andere Ende84 des Knopfes29 eine abgeflachte Ringleitung bzw. Schlaufe beinhaltet, die eine rechteckförmige Vertiefung50 vorgibt. Der Knopf29 umfasst des Weiteren ein inneres ringförmiges Widerlager31 , das sich in Eingriff mit einer äußeren ringförmigen Erhebung62 auf den Kolben22 befindet, um das Bewegungsausmaß des Kolbens22 aus dem Grundkörper20 heraus zu regulieren. - Ein Ablass- bzw. Auslösekontrollknopf
34 ist mit einem Ende des Schaftes23 verbunden. Der Knopf34 ist so angeordnet, dass er von dem Knopf29 absteht, um in der durch das Ende des Knopfes29 vorgegebenen Vertiefung50 angeordnet zu sein. In dieser Ausführungsform ist der Knopf34 so angeordnet, dass er konzentrisch mit dem Knopf29 ist (d. h. um ein gemeinsames Zentrum angeordnet). Durch diese Anordnung kann der Anwender beide Kontrollknöpfe39 ,34 mit der gleichen Hand bedienen. Darüber hinaus schützt das Ende84 des Knopfes29 den Knopf34 vor Einwirkungen, die eine Beschädigung der Pumpe, wie etwa ein Brechen des Schaftes23 , verursachen könnten. - Im Gebrauch kann der Kolben
22 veranlasst werden, innerhalb und außerhalb des Grundkörpers verschoben zu werden, indem der Knopf29 verstellt und dadurch das durch den Durchgang25 und die zentrale Bohrung in dem Grundkörper20 vorgegebene Volumen verändert wird. Im Falle, dass der Anwender wünscht, den Druck in der Kammer4 abzulassen, kann der Anwender den Knopf34 herausziehen und dadurch den Schaft23 von dem Hals des Kolbens22 wegbewegen, wodurch zugelassen wird, dass die Kugel28 unter dem Fluiddruck in der Kammer4 von dem Durchgang32 wegbewegt wird, so dass das Fluid in der Kammer4 über Gänge25 und32 in das Reservoir2 abgelassen wird. - Das Überdruckablassventil
7 umfasst ein Gehäuse40 und einen in dem Gehäuse40 beweglichen Kolben41 . Das Ende45 des Kolbens41 weist einen O-Ring46 auf, der mit dem Ventilsitz44 zusammenwirkt, um den Fluidfluss aus der Kammer4 zu regulieren. Eine Bewegung des Kolbens41 wird über einen Aufsatz42 reguliert, der mit dem Gehäuse40 durch ein Schraubengewinde34 verbunden ist. Der Kolben41 wird durch die Tellerfedern81 ,82 in Richtung des Sitzes44 gedrückt. Durch ein Verstellen des Aufsatzes42 ist es möglich, den Dichtungsdruck des O-Ringes46 an dem Sitz44 und dadurch den maximal möglichen Druck in der Kammer4 , bevor der Fluiddruck die durch den O-Ring46 und den Sitz44 gebildete Dichtung überwindet und in die Umgebung abgelassen wird, festzulegen. Das Druckablassventil7 kann über den gesamten operativen Bereich der Pumpe, typischerweise 0 bis 68 × 106 Pa (10000 psi) arbeiten.
Claims (12)
- Eine hydraulische Kalibrierpumpe, umfassend eine Pumpe zum Pumpen eines Fluides aus einem Fluidreservoir in eine Kammer, einen Einstellmechanismus, um zur Kontrolle des Druckes in der Kammer das Volumen der Kammer zu verstellen, wobei der Einstellmechanismus durch einen Einstellregler betätigt wird, und einen Druckablassmechanismus zum Ablassen des Druckes in der Kammer durch ein selektives Verbinden der Kammer mit dem Fluidreservoir, wobei der Druckablassmechanismus manuell durch einen Druckablassregler betätigt ist, der so montiert ist, dass er von dem Einstellregler aus absteht.
- Eine hydraulische Kalibrierpumpe nach Anspruch 1, wobei der Einstellregler eine Vertiefung aufweist, in welcher der Druckablassregler angeordnet ist.
- Eine hydraulische Kalibrierpumpe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei der Druckablassregler konzentrisch mit dem Einstellregler angeordnet ist.
- Eine hydraulische Kalibrierpumpe, umfassend eine Pumpe zum Unterdrucksetzen eines Fluides in einer Kammer, wobei die Pumpe einen Einlass und die Kammer wenigstens zwei Auslässe umfassen, wobei der Einlass und die wenigstens zwei Auslässe mit Filtern zum Filtern des durch sie hindurchströmenden Fluides versehen sind.
- Eine hydraulische Kalibrierpumpe nach Anspruch 4, wobei die Kammer einen Auslass zum Verbinden der Pumpe mit einer zu kalibrierenden Vorrichtung und einen Auslass zum Verbinden der Pumpe mit einer Messvorrichtung umfasst, wobei die Auslässe jeweils einen Filter zum Filtern eines durch sie hindurchströmenden Fluides aufweisen.
- Eine hydraulische Kalibrierpumpe, umfassend eine Pumpe zum Unterdrucksetzen eines Fluides in einer Kammer, wobei die Pumpe einen Einlass für ein Fluid aufweist und der Einlass mit einem Fluidreservoir verbunden ist, das angeschrägte Wände aufweist, die transparent oder durchsichtig sind.
- Eine hydraulische Kalibrierpumpe, umfassend eine Pumpe zum Unterdrucksetzen eines Fluides in einer Kammer und wenigstens einen beweglichen Griff zum Betätigen der Pumpe, wobei der Bewegungsumfang des wenigstens einen Griffes eingestellt werden kann.
- Eine hydraulische Kalibrierpumpe, umfassend eine Pumpe zum Unterdrucksetzen eines Fluides in einer Kammer und ein integriertes Druckablassventil zum Ablassen eines Fluides aus der Kammer, wenn der Fluiddruck über ein vorbestimmtes Niveau steigt, wobei das Druckablassventil einstellbar ist, um das vorbestimmte Niveau zu verändern, bei dem das Fluid aus der Kammer gelassen wird.
- Eine hydraulische Kalibrierpumpe, umfassend eine Pumpe zum Unterdrucksetzen eines Fluides in einer Kammer und ein Druckablassventil zum Ablassen von Fluid aus der Kammer, wenn der Fluiddruck über ein vorbestimmtes Niveau steigt, wobei das Druckablassventil eingestellt werden kann, um das vorbestimmte Niveau, bei dem das Fluid aus der Kammer gelassen wird, und über einen gesamten Druckbereich betriebsfähig ist, bei dem die Pumpe betrieben wird.
- Eine hydraulische Kalibrierpumpe, umfassend eine Pumpe zum Unterdrucksetzen eines Fluides in einer Kammer und ein Druckablassventil zum Ablassen des Fluides aus der Kammer, wenn der Fluiddruck über ein vorbestimmtes Niveau steigt, wobei das Druckablassventil einstellbar ist, um das vorbestimmte Niveau zu verändern, bei dem das Fluid aus der Kammer gelassen wird, wobei das Druckablassventil einen mit einem Ventilsitz betätigbaren Kolben umfasst, um das Ablassen des Fluides zu kontrollieren, wobei der Kolben durch wenigstens eine Tellerfeder in Richtung des Ventilsitzes gedrängt wird.
- Eine hydraulische Kalibrierpumpe, umfassend eine Pumpe zum Unterdrucksetzen eines Fluides in einer Kammer, wobei die Pumpe eine zentrale Bohrung aufweist, in welcher ein Kolben funktionsfähig ist, um Fluid von einem Einlass zu einem Auslass zu pumpen, der Auslass über eine Einlassleitung mit einem Reservoir verbunden ist, wobei der Durchgang der Einlassleitung parallel zu der zentralen Bohrung ist.
- Hydraulische Kalibrierpumpe, die im Wesentlichen so ist, wie sie hierin mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben ist.
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