DE3531665C2 - - Google Patents
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- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/20—Control of fluid pressure characterised by the use of electric means
- G05D16/2086—Control of fluid pressure characterised by the use of electric means without direct action of electric energy on the controlling means
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
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- G05D16/06—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
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Description
Die Erfindung betrifft einen Membrandruckregler mit
absperrbarem Ventildurchgang, enthaltend:
- a) ein Reglergehäuse mit einer Zwischenwand, welche eine mit einem Einlaßanschluß ver bundene Einlaßkammer von einer mit einem Auslaßanschluß verbundenen Auslaßkammer trennt und welche einen Ventildurchgang und einen Ventilsitz bildet,
- b) einen mit dem Ventilsitz als Regelventil zusammenwirkenden, einlaßseitig von diesem angeordneten Regelventilteller,
- c) eine in dem Reglergehäuse eingespannte Stell membran mit einem Membranteller, die über eine Ventilspindel mit dem Regelventilteller ver bunden und auf einer Seite im ventilschließen den Sinne von dem Ausgangsdruck beaufschlagt ist, wobei Regelventilteller, Ventilspindel und Stellmembran mit Membranteller ein beweg liches Regelelement bilden,
- d) einen Verbindungskanal, über welchen eine zwischen Stellmembran und Reglergehäuse ge bildete Membrankammer mit der Einlaßkammer verbindbar ist und welcher einen Durchgang durch den Regelventilteller und einen in der Ventilspindel verlaufenden Längskanal sowie eine Drossel umfaßt,
- e) ein durch eine Schließfeder belastetes Ventil schließglied, das auf den Regelventilteller aufsetzbar ist und mit diesem ein den besagten Durchgang beherrschendes erstes Absperrventil bildet,
- f) einen Stellantrieb, durch welchen das Ventil schließglied des ersten Absperrventils gegen die Wirkung der Schließfeder von dem Regelven tilteller abhebbar ist, so daß das Regelspiel des Regelventiltellers und gleichzeitig der Druckmitteldurchgang durch den Verbindungs kanal freigegeben werden,
- g) einen Auslaß zum Belüften der Membrankammer, der von einem druckbeaufschlagten Hubglied steuerbar ist, das vom Ausgangsdruck im öffnenden Sinne und von einer den Drucksoll wert vorgebenden Kraft im schließenden Sinne beaufschlagt ist, und
- h) ein zweites steuerbares Absperrventil, durch das beim Schließen des ersten steuerbaren Absperrventils eine Verbindung zwischen der Membrankammer und der Ausgangskammer herstell bar ist.
Bei einem solchen aus der Praxis bekannten Membrandruckregler dient ein und
dasselbe Ventil gleichzeitig als Regelventil und
als Absperrventil für den Druckmittelstrom. Durch
vollständiges Schließen des Regelventils kann eine
Sicherheitsabschaltung erfolgen.
Bei Regelbetrieb ist das Ventilschließglied des
ersten Absperrventils durch den Stellantrieb abge
hoben, das erste Absperrventil somit geöffnet. Das
zweite Absperrventil ist geschlossen. Es tritt dann
Druckmittel aus der Einlaßkammer über eine Drossel
in die von der Stellmembran begrenzte Membran
kammer. Dadurch wird das Regelventil weiter geöff
net. Der Ausgangsdruck steigt an. Der steigende
Ausgangsdruck bewirkt ein Öffnen des Auslasses,
über den die Membran entlüftet wird, wenn der Aus
gangsdruck die den Drucksollwert vorgebende Kraft
an dem Hubglied überwindet. Das Hubglied ist üb
licherweise eine Meßmembran. Das Öffnen des Aus
lasses bewirkt wieder eine Absenkung des Druckes in
der Membrankammer. Es stellt sich ein Gleichgewicht
ein, bei welchem der Ausgangsdruck der den Sollwert
vorgebenden Kraft die Waage hält. Um das Regelven
til vollständig zu schließen, gibt der Stellantrieb
das durch eine Schließfeder belastete Ventil
schließglied frei, so daß es unter dem Einfluß der
Schließfeder auf dem Regelventilteller aufsitzt.
Hierdurch wird das erste Absperrventil geschlossen.
Es wird gleichzeitig das zweite Absperrventil ge
öffnet. Dadurch wird die Membrankammer von dem
Eingangsdruck getrennt und über das zweite ge
steuerte Absperrventil mit dem Ausgangsdruck ver
bunden. Damit sind beide Seiten der Stellmembran
von dem gleichen Druck beaufschlagt. Die Schließ
feder und der auf die Fläche des Regelventiltellers
wirkende Druck bringen dann das Regelventil in
seine Schließstellung.
Ein solcher Membrandruckregler vermeidet ein zu
sätzliches Absperrventil für die Sicherheitsab
schaltung. Der eigentliche Regelvorgang erfolgt an
dem Hubglied, welches den Auslaß steuert. Dort
stellt sich das Gleichgewicht zwischen Ausgangs
druck und sollwertbestimmender Kraft ein. Die
Stellmembran wirkt als Servoantrieb. Dadurch wird
die Regelung auch nicht von der auf den Regelven
tilteller wirkenden Kraft beeinflußt, die sich aus
der Druckdifferenz zwischen Eingangs- und Ausgangs
druck ergibt. Bei bekannten Membrandruckreglern ist
das zweite Absperrventil ein gesondertes Magnetven
til, das die Membrankammer mit der Auslaßkammer
verbindet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem
Membrandruckregler der eingangs definierten Art die
Funktion des zweiten gesteuerten Absperrventils in
den Membrandruckregler zu integrieren, so daß ein
zusätzliches Magnetventil entfallen kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
daß
- i) das zweite Absperrventil in dem beweglichen Regelelement angeordnet ist,
- j) das zweite Absperrventil mechanisch durch das Ventilschließglied des ersten Absperrventils betätigbar ist.
Es ist ein einziger Stellantrieb vorgesehen, der
bei Regelbetrieb das Ventilschließglied des ersten
Absperrventils abhebt. Das Regelventil kann dann
ungehindert im Sinne einer Konstanthaltung des Aus
gangsdruckes arbeiten. Über den Verbindungskanal
strömt Druckmittel aus der Einlaßkammer in die
Membrankammer, wodurch das Regelventil öffnet und
das beschriebene Regelspiel einsetzt. Wenn der
Stellantrieb den Ventilschließkörper des ersten
Absperrventils auf den Regelventilteller aufsetzt,
wird die Verbindung zwischen Einlaßkammer- und
Membrankammer unterbrochen. Das zweite steuerbare
Absperrventil wird im öffnenden Sinne betätigt.
Dadurch wird eine Verbindung zwischen der Membran
kammer und der Auslaßkammer hergestellt. Diese
Betätigung erfolgt durch den Ventilschließkörper
des ersten Absperrventils, so daß erstes und
zweites Absperrventil in den Regler integriert sind
und zusätzliche Magnetventile für diese Funktion
nicht erforderlich sind.
Aus der WO 85/02 695 ist ein Membrandruckregler bekannt, bei dem zwar
auch mit Hilfe eines Ventilschließgliedes eines Absperrventils eine Verbindung
zwischen Membrankammer und Ausgangskammer hergestellt wird.
Allerdings wird die Verbindung nicht über ein zweites Absperrventil, sondern
durch Wegdrücken einer Servoreglermembran von einer Abflußdüse
mittels einer am Ventilschließglied angebrachten Kolbenstange hergestellt.
Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind
nachstehend unter Bezugnahme auf die zugehörigen
Zeichnungen näher erläutert:
Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch einen
Membrandruckregler mit absperrbarem Ven
tildurchgang, bei welchem das zweite
Absperrventil in dem Regelventilglied
angeordnet ist.
Fig. 2 zeigt einen Vertikalschnitt durch einen
Membrandruckregler mit absperrbarem
Ventildurchgang, bei welchem das zweite
Absperrventil im Membranteller der Stell
membran sitzt.
Fig. 3 zeigt eine Abwandlung der Anordnung von
Fig. 2.
Fig. 4 zeigt eine weitere Abwandlung der Anord
nung von Fig. 2.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 weist ein Reg
lergehäuse 10 eine Zwischenwand 12 auf, welche das
Reglergehäuse 10 in eine Einlaßkammer 14 und eine
Auslaßkammer 16 unterteilt. Die Einlaßkammer 14 ist
mit einem Einlaßanschluß 18 verbunden. Die Auslaß
kammer 16 ist mit einem Auslaßanschluß 20 verbun
den. Die Zwischenwand 12 bildet zentriert zu einer
Mittellinie 22 einen Ventildurchgang 24. Der
Ventildurchgang 24 ist von einem der Einlaßkammer
zugewandten Ventilsitz 26 umgeben. Mit dem Ventil
sitz 26 wirkt ein einlaßseitig von diesem angeord
neter Regelventilteller 28 als Regelventil zu
sammen. Der Regelventilteller 28 trägt eine Dich
tung 30. Wenn die Dichtung 30 auf dem Ventilsitz 26
aufsitzt, ist das Regelventil dicht geschlossen. In
dem Reglergehäuse 10 ist eine Stellmembran 32 ein
gespannt. Die Stellmembran 32 weist einen Membran
teller 34 auf. Die Stellmembran 32 ist über den
Membranteller 34 und eine Ventilspindel 36 mit dem
Regelventilteller 28 verbunden.
In Fig. 1 unterhalb der Stellmembran 32 ist zwischen
dieser und dem Reglergehäuse 10 eine Membrankammer
38 gebildet Eine Zwischenwand 40 oberhalb der
Stellmembran 32 weist eine Führung für die Ventil
spindel 36 auf. Zwischen der Stellmembran 32 und
der Zwischenwand 40 ist eine Kammer 42 gebildet,
welche über Durchbrüche 44 mit der Auslaßkammer 16
in Verbindung steht. Die Stellmembran 32 ist also
auf ihrer oberen Seite im ventilschließenden Sinne,
d.h. im Sinne einer Bewegung der Ventilspindel 36
und des Regelventiltellers 28 nach unten gegen den
Ventilsitz 26, von dem Ausgangsdruck beaufschlagt.
Die Membrankammer 38 ist durch ein erstes steuer
bares Absperrventil 48 über eine Drossel 50 mit dem
Eingangsdruck, nämlich der Einlaßkammer 14 verbind
bar, wie noch erläutert wird. Die Membrankammer 38
ist über einen Auslaß 52 belüftet. Dieser Auslaß 52
ist von einem druckbeaufschlagten Hubglied 54 in
Gestalt einer Meßmembran steuerbar. Das Hubglied 54
ist über einen Kanal 46 von dem Ausgangsdruck im
öffnenden Sinne und von einer den Drucksollwert
vorgebenden Kraft, die hier von einer vorgespannten
Feder 55 bestimmt ist, im schließenden Sinne beauf
schlagt. Durch ein zweites steuerbares Absperrven
til 56 ist beim Schließen des ersten steuerbaren
Absperrventils 48 eine Verbindung zwischen der
Membrankammer 38 und der Auslaßkammer 16 herstell
bar, so daß dann beide Seiten der Stellmembran 32
von dem gleichen Druck, nämlich dem Ausgangsdruck,
beaufschlagt sind.
Die Ventilspindel 36 weist einen Längskanal 58 auf,
welcher mit der Membrankammer 38 in Verbindung
steht. In dem Regelventilteller 28 ist eine Kammer
60 gebildet. Diese Kammer 60 ist durch eine
Zwischenwand 62 in eine erste und eine zweite Teil
kammer 64 bzw. 66 unterteilt. Die Zwischenwand 62
in der Kammer 60 des Regelventiltellers 28 ist von
einem umgekehrt topfförmigen Teil gebildet, das
zentral in der Kammer 60 sitzt, so daß die zweite
Teilkammer 66 von der ersten Teilkammer 64 mantel
förmig umgeben ist. Die erste Teilkammer 64 steht
über einen Kanal 68 mit der Auslaßkammer 16 in
Verbindung. Die zweite Teilkammer 66 steht mit dem
Längskanal 58 der Ventilspindel 36 in Verbindung.
Die Zwischenwand 62 weist einen Ventildurchgang 70
und um diesen herum auf der Seite der zweiten Teil
kammer 66 einen Ventilsitz 72 auf. Der Ventildurch
gang 70 und der Ventilsitz 72 sind im Boden des
erwähnten topfförmigen Teils gebildet.
In dem Regelventilteller 28 ist ein Ventilstößel 74
mit einer Längsbohrung 76 geführt. In der Längsboh
rung 76 des Ventilstößels 74 ist die Drossel 50
gebildet. Der Strömungsquerschnitt der Drossel 50
ist kleiner als der des voll geöffneten Auslasses
52 zum Belüften der Membrankammer 38. Der Ventil
stößel 74 erstreckt sich von der Einlaßkammer 14
durch die erste Teilkammer 64 und den Ventildurch
gang 70 in die zweite Teilkammer 66. Der Ventil
stößel 74 trägt an dem in die zweite Teilkammer 66
ragenden Ende einen Ventilteller 78. Der Ventil
teller 78 ist von einer Feder 80 in Schließrichtung
vorbelastet. Der Ventilsitz 72 und der Ventilteller
78 bilden das zweite steuerbare Absperrventil 56.
Das erste steuerbare Absperrventil 48 weist einen
Ventilteller 82 auf. Der Ventilteller 82 ist über
einen topfförmigen Körper 84 mit einem Rand 86 von
einer Druckfeder 88 in Schließrichtung vorbelastet.
Die Druckfeder 88 stützt sich an einem gehäuse
festen Federwiderlager 90 ab. An dem Regelventil
körper 28 ist einlaßseitig um den Ventilstößel 74
herum eine elastische, ringförmige Dichtung 92
angebracht. Der Ventilteller 82 des ersten steuer
baren Absperrventils 48 sitzt in Schließstellung
mit seinem vorstehenden Rand 94 auf der Dichtung 92
auf.
Der Ventilteller 82 des ersten steuerbaren Absperr
ventils 48 ist von einem einlaßseitig von dem
Regelventil angeordneten zwischen zwei Stellungen
schaltbaren Stellantrieb 96 entweder an den Regel
ventilteller 28 um das einlaßseitige Ende des Ven
tilstößels 74 herum abdichtend anlegbar, oder er
hebt von dem Regelventilteller 28 des Regelventils
ab. In dem ersteren Fall wird der Ventilstößel 74
gegen die Wirkung der Feder 80 in eine Offenstel
lung des zweiten steuerbaren Absperrventils 56
verschoben. Im letzteren Fall wird der Ventilstößel
74 freigegeben, so daß das zweite steuerbare Ab
sperrventil 56 in seine Schließstellung zurück
kehrt. Der Stellantrieb 96 ist ein Hubmagnet mit
einer Wicklung 98 und einem Anker 99. Der Anker 99
ist mit dem Ventilschließglied 82 des ersten
steuerbaren Absperrventils 48 verbunden. Bei Er
regung der Wicklung 98 wird der Anker 99 nach oben
in Fig. 1 in die Wicklung 98 hineingezogen und hebt
das Ventilschließglied 82 gegen die Wirkung der
Feder 88 ab. Wenn die Erregung der Wicklung 98
wegfällt, sitzt das Ventilschließglied 82 unter dem
Einfluß der Feder 88 auf dem Regelventilteller 28
des Regelventils auf. Die Feder 88 belastet dabei
auch den Regelventilteller 28 in Schließrichtung.
Alle Teile des Regel- und Ventilsystems sind im
wesentlichen gleichachsig zu der Mittellinie 22
angeordnet.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung ist
wie folgt:
Wenn der Membrandruckregler im Regelbetrieb ist,
ist die Wicklung 98 erregt. Der Anker 99 zieht das
Ventilschließglied 82 des ersten gesteuerten Ab
sperrventils 48 in die Offenstellung. Die Feder 80
schiebt den Ventilstößel 74 nach oben, und das
zweite gesteuerte Absperrventil 56 schließt.
Über die Bohrung 76 des Ventilstößels 74, die
Drossel 50, die zweite Teilkammer 66 und den
Längskanal 58 der Ventilspindel 36 steht die
Einlaßkammer 14 in Verbindung mit der Membrankammer
38. Die den Sollwert repräsentierende Kraft der
Feder 55 hält die Membran 54 zunächst in ihrer
oberen Stellung, wie in Fig. 1 dargestellt, und
schließt den Auslaß 52 ab. Das in die Membrankammer
38 einströmende Druckmittel, im vorliegenden Falle
Gas, drückt die Stellmembran 32 nach oben. Dadurch
wird der Regelventilteller 28 von seinem Sitz abge
hoben und gibt den gedrosselten Ventildurchgang
zwischen Einlaßkammer 14 und Auslaßkammer 16 frei.
Es baut sich ein Ausgangsdruck in der Auslaßkammer
16 auf. Dieser Ausgangsdruck wirkt an der Membran
54 der den Sollwert repräsentierenden Kraft ent
gegen und drückt die Membran 54 soweit nach unten,
daß der Auslaß 52 teilweise freigegeben wird und
Druckmittel gedrosselt aus der Membrankammer 38
abströmt. Es stellt sich dann ein Gleichgewicht
ein, bei welchem der Ausgangsdruck an der Membran
54 der den Sollwert repräsentierenden Kraft die
Waage hält.
Wenn die Wicklung 98 abgeschaltet wird, setzt sich
das Ventilschließglied 82 des ersten gesteuerten
Absperrventils 48 unter dem Einfluß der Feder 88
auf den Regelventilteller 28 des Regelventils auf.
Damit wird der Ventilstößel 74 nach unten verscho
ben und das zweite gesteuerte Absperrventil 56
aufgedrückt. Es ist jetzt eine Verbindung zwischen
der Membrankammer 38 und der Auslaßkammer 16 über
den Längskanal 58, die Teilkammer 66, die Teil
kammer 64 und den Kanal 68 hergestellt, während die
Verbindung zu der Einlaßkammer 14 durch das erste
gesteuerte Ventil 48 unterbrochen ist. Auf beide
Seiten der Stellmembran 32 wirkt somit der Aus
gangsdruck. Der Regelventilteller 28 des Regelven
tils geht unter dem Einfluß der Feder 88 in die
Schließstellung. Damit bricht der Ausgangsdruck
zusammen, so daß die Membran 54 den Auslaß 52
absperrt. Es ergibt sich dann der in Fig. 1 darge
stellte Zustand.
Der Membrandruckregler nach Fig. 2 ist ähnlich
aufgebaut wie der Membrandruckregler nach Fig. 1.
Entsprechende Teile sind mit den gleichen Bezugs
zeichen versehen wie dort.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist das zweite
gesteuerte Absperrventil 100 in dem Membranteller
34 der Stellmembran 32 angeordnet. Das Ventil 100
weist einen Ventilteller 102 auf. Der Membranteller
34 bildet einen Ventildurchgang 104 und einen der
besagten Membrankammer 38 zugewandten Ventilsitz
106. Die Ventilspindel 36 ist bei dieser Ausfüh
rungsform rohrförmig ausgebildet. Sie weist radiale
Durchbrüche 108 auf, über welche das Innere der
Ventilspindel 36 mit der Auslaßkammer 16 in Ver
bindung steht. Der Ventilteller 102 des zweiten
Absperrventils 100 ist membrankammerseitig von dem
Ventilsitz 106 angeordnet. Der Ventilstößel 110 ist
mit einer Längsbohrung 112 versehen. Die Längsboh
rung 112 bildet an dem membrankammerseitigen Ende
die Drossel 50. Der Ventilstößel 110 ist durch den
Ventildurchgang 104 und abdichtend durch den Regel
ventilteller 28 geführt.
Die Längsbohrung des Ventilstößels ist durch
Querbohrungen 114 mit der Einlaßkammer 14 verbindbar.
Die Querbohrungen 114 sind dabei so angeordnet,
daß bei Aufsitzen des Ventilschließglieds 82 auf dem
Regelventilteller 28 die Verbindung zwischen Einlaßkammer 14
und Querbohrungen 114 unterbrochen ist.
Der Ventilstößel 110 bildet eine Schulter 116. Eine
Wendelfeder 118, die sich an einem Bund 120 auf der
Innenseite der rohrförmigen Ventilspindel 36 ab
stützt, liegt an der Schulter 116 an und sucht den
Ventilstößel 110 nach oben in Fig. 2 zu drücken.
Bei dieser Anordnung wird der Verbindungskanal von
der Längsbohrung 112 des Ventilstößels 110 und
Ventiltellers 102 gebildet.
Die Ausführung nach Fig. 3 ist ähnlich aufgebaut wie
die Ausführung nach Fig. 2. Wieder sind entsprechen
de Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen
wie dort. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist
der Ventilstößel 110 ein von dem Ventilschließglied
82 getrennter Teil, der in der rohrförmigen Ventil
spindel 36 geführt ist. Der Membranteller 34 bildet
ein glockenförmiges Gehäuse 122, dessen Inneres
über Durchbrüche 124 mit der Auslaßkammer 16 in
Verbindung steht und welches den Ventilsitz 106
bildet. Der Ventilteller 102 steht unter dem Ein
fluß einer membrankammerseitig davon angeordneten
Wendelfeder 126, die sich an einem Ringteil 128 des
Membrantellers 34 abstützt.
Bei der Ausführung nach Fig. 4, die im wesentlichen
mit der Ausführung nach Fig. 3 übereinstimmt, bildet
die Ventilspindel 36 ein Rohr von relativ großem
Durchmesser im Vergleich zu dem Ventilstößel 110.
Der Ventilstößel 110 ist an seinem in Fig. 4 oberen
Ende in dem Regelventilteller 28 und an seinem
unteren Ende in dem Gehäuse 122 des Membrantellers
34 geführt. Eine Wendelfeder 128 stützt sich an der
Oberseite des Gehäuses 122 ab und liegt an einem
Bund 130 des Ventilstößels 110 an, so daß sie den
Ventilstößel 110 nach oben in Fig. 4 zu drücken
trachtet.
Claims (5)
1. Membrandruckregler mit absperrbarem Ventil
durchgang, enthaltend:
- a) ein Reglergehäuse (10) mit einer Zwischen wand (12), welche eine mit einem Einlaßan schluß (18) verbundene Einlaßkammer (14) von einer mit einem Auslaßanschluß (20) verbundenen Auslaßkammer (16) trennt und welche einen Ventildurchgang (24) und einen Ventilsitz (26) bildet,
- b) einen mit dem Ventilsitz (26) als Regel ventil zusammenwirkenden, einlaßseitig von diesem angeordneten Regelventilteller (28),
- c) eine in dem Reglergehäuse (10) einge spannte Stellmembran (32) mit einem Mem branteller (34), die über eine Ventilspin del (36) mit dem Regelventilteller (28) verbunden und auf einer Seite im ventil schließenden Sinne von dem Ausgangsdruck beaufschlagt ist, wobei Regelventilteller (28), Ventilspindel (36) und Stellmembran (32) mit Membranteller (34) ein beweg liches Regelelement bilden,
- d) einen Verbindungskanal, über welchen eine zwischen Stellmembran (32) und Reglerge häuse (10) gebildete Membrankammer (38) mit der Einlaßkammer (14) verbindbar ist und welcher einen Durchgang durch den Regelventilteller (28) und einen in der Ventilspindel (36) verlaufenden Längskanal sowie eine Drossel (50) umfaßt,
- e) ein durch eine Schließfeder (88) belaste tes Ventilschließglied (82), das auf den Regelventilteller (28) aufsetzbar ist und mit diesem ein den besagten Durchgang be herrschendes erstes Absperrventil (48) bildet,
- f) einen Stellantrieb (96), durch welchen das Ventilschließglied (82) des ersten Ab sperrventils (48) gegen die Wirkung der Schließfeder (88) von dem Regelventil teller (28) abhebbar ist, so daß das Regelspiel des Regelventiltellers (28) und gleichzeitig der Druckmitteldurchgang durch den Verbindungskanal freigegeben werden,
- g) einen Auslaß (52) zum Belüften der Mem brankammer (38), der von einem druckbeauf schlagten Hubglied (54) steuerbar ist, das vom Ausgangsdruck im öffnenden Sinne und von einer den Drucksollwert vorgegebenen Kraft im schließenden Sinne beaufschlagt ist, und
- h) ein zweites steuerbares Absperrventil (56), durch das beim Schließen des ersten steuerbaren Absperrventils (48) eine Ver bindung zwischen der Membrankammer (38) und der Ausgangskammer (16) herstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- i) das zweite Absperrventil (56) in dem be weglichen Regelelement angeordnet ist,
- j) das zweite Absperrventil (56) mechanisch durch das Ventilschließglied (82) des ersten Absperrventils (48) betätigbar ist.
2. Membrandruckregler nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß
- a) das zweite Absperrventil (56; 100) einen Ventilteller (78; 102) aufweist, der mit einem in dem beweglichen Regelelement vor gesehenen Ventilsitz (72; 106) zusammen wirkt und von einer Schließfeder (80; 118) belastet ist,
- b) der Ventilteller (78; 102) des zweiten Ab sperrventils (56, 100) einen Ventilstößel (74, 110) aufweist, der abdichtend und ver schiebbar in dem Regelventilkörper (28) geführt ist,
- c) der Ventilstößel (74, 110) und Ventilteller (78, 102) des zweiten Absperrventils (56, 100) eine Längsbohrung (76; 112) aufweist, welche einen Teil des Verbindungskanals bildet, und
- d) der Ventilschließkörper (82) des ersten Absperrventils (48) beim Aufsitzen auf dem Regelventilteller (28) die Längsbohrung (76; 112) gegen die Einlaßkammer (14) ab schließt und über den Ventilstößel (74; 110) den Ventilteller (78; 102) des zweiten Absperrventils (56) gegen die Wirkung der Schließfeder (80; 118) von dem zugehörigen Ventilsitz (72; 106) abhebt.
3. Membrandruckregler nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß
- a) in dem Regelventilteller (28) eine Kammer (60) gebildet ist, die durch eine Zwischenwand (62) in eine erste und eine zweite Teilkammer (64 bzw. 66) unterteilt ist,
- b) die erste Teilkammer (64) mit der Auslaß kammer (16) und die zweite Teilkammer (66) mit dem Längskanal (76) der Ventilspindel (74) in Verbindung steht,
- c) die Zwischenwand (62) des Regelventil tellers (28) einen Ventildurchgang (70) und um diesen herum auf der Seite der zweiten Teilkammer (66) den Ventilsitz (72) des zweiten Absperrventils (56) aufweist.
4. Membrandruckregler nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß
- a) die Ventilspindel (36) rohrförmig ist,
- b) der Membranteller (34) einen Ventildurch gang (104) und einen der besagten Membran kammer (38) zugewandten Ventilsitz (106) des zweiten Absperrventils (100) bildet,
- c) der Ventilteller (102) des zweiten Ab sperrventils (100) membrankammerseitig von dem Ventilsitz (106) angeordnet ist und
- d) der mit Längsbohrung (112) versehene Ventilstößel (110) durch den Ventildurch gang (104), die rohrförmige Ventilspindel (36) und abdichtend durch den Regelventil teller (28) geführt ist, wobei der Verbin dungskanal von der Längsbohrung (112) des Ventilstößels (36) und Ventiltellers (102) gebildet ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19853531665 DE3531665A1 (de) | 1985-09-05 | 1985-09-05 | Membrandruckregler mit absperrbarem ventildurchgang |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853531665 DE3531665A1 (de) | 1985-09-05 | 1985-09-05 | Membrandruckregler mit absperrbarem ventildurchgang |
Publications (2)
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| DE3531665A1 DE3531665A1 (de) | 1987-03-12 |
| DE3531665C2 true DE3531665C2 (de) | 1993-07-01 |
Family
ID=6280173
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853531665 Granted DE3531665A1 (de) | 1985-09-05 | 1985-09-05 | Membrandruckregler mit absperrbarem ventildurchgang |
Country Status (1)
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Families Citing this family (2)
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Family Cites Families (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE3345561A1 (de) * | 1983-12-16 | 1985-07-11 | Gräber, Peter, 7541 Straubenhardt | Gasdruckregler-sicherheitsmagnetventil-kombination |
-
1985
- 1985-09-05 DE DE19853531665 patent/DE3531665A1/de active Granted
Also Published As
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| DE3531665A1 (de) | 1987-03-12 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8320 | Willingness to grant licenses declared (paragraph 23) |