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Die
Erfindung bezieht sich auf eine Saugflasche insbesondere für
Säuglinge und Kleinkinder.
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Saugflaschen
werden zur Verabreichung von Milch und anderer flüssiger
Nahrung insbesondere an Kinder verwendet. Bekannte Saugflaschen
weisen eine Flasche und einen Trinksauger auf, der mittels eines
Schraubringes an einem Außengewinde der Flasche fixierbar
ist, welches die Mündung der Flasche umgibt. Eine derartige
Saugflasche ist in der
DE
197 39 911 A1 beschrieben.
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Ferner
sind bereits Flaschen bekannt, bei denen die Flasche und der Trinksauger
einstückig aus dem gleichen Material hergestellt sind.
Gemäß
DE
1 541 354 A1 und
DE
1 918 688 A1 werden derartige Saugflaschen im Glasverfahren
auf Flaschenblasmaschinen aus thermoplastischem Kunststoff hergestellt.
Bei der Saugflasche gemäß
DE 1 541 354 A1 ist die
Saugöffnung durch einen eingesetzten nagelförmigen
Stöpsel verschlossen. Die Saugflasche gemäß
DE 1 918 688 A1 hat
am Austrittsende des Schnullers eine angeformte Hohlspitze, die
bei Entnahme des Flascheninhaltes abgeschnitten wird.
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Gemäß
DE 1 906 760 A1 wird
ein extrudierter oder spritzgegossener oder durch Thermoverformung
aus einer Kunststoffolie hergestellter Rohling in einer Form zur
Bildung des Saugers bzw. der Saugspitze gezogen, damit die Wandstärke
des Saugers geringer als diejenige der Wand des Körpers
der Saugflasche ist. Bei dieser Saugflasche muß nachträglich
ein Trinkloch in den Sauger gebohrt oder eingeschnitten werden.
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Aus
der
DE 1 791 261 A1 ist
eine Einwegflasche aus Kunststoff bekannt, bei der ein saugerförmiges
Ende mit einem Flaschenkörper nach dessen Herstellung durch
Verschweißung oder Klebung starr verbunden ist. Hierdurch
findet eine materialmäßige Vereinigung statt.
Ferner offenbart dieses Dokument eine Saugflasche, bei der der Hals
des saugerförmigen Endes durch Aufschrumpfen mit dem Flaschenkörper
verbunden ist. Flaschenkörper und saugerförmiges
Ende können aus verschiedenen Kunststoffen ausgeführt
sein, was hinsichtlich der Festigkeit des Flaschenkörpers
gegenüber der Elastizität des saugerförmigen
Endes vorteilhaft ist. Diese Saugflasche weist ein pilzförmiges
Elemente auf, das in die Öffnung des Saugers eingesetzt
ist, um diese zu verschließen. Das pilzförmige
Element hat ein verdicktes unteres Ende, so daß es sich
selbst in der Öffnung hält. Zusätzlich
wird es mittels einer Schrumpffolie gesichert, welche die Saugflasche
umgibt.
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Die
bekannten einstückigen Saugflaschen mit Trinksauger und
Flasche aus dem gleichen Material haben eine nicht hinreichend feste
Flasche bzw. einen nicht hinreichend weichelastischen Trinksauger.
Bei den bekannten einstückigen Saugflaschen mit einer Schweiß-
oder Klebeverbindung zwischen elastischem Trink sauger und Flasche
aus einem Kunststoff höherer Festigkeit sind der Verbindungsbereich
und der Trinksauger zerstörungsgefährdet.
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Davon
ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine einteilige
Saugflasche mit weichelastischem Trinksauger und Flasche verbesserter
Festigkeit zur Verfügung zu stellen.
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Die
Aufgabe wird durch eine Saugflasche mit den Merkmalen des Anspruches
1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Saugflasche
sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Die
erfindungsgemäße Saugflasche hat
- – einen Trinksauger aus einem weichelastischen Kunststoff,
- – eine durch Spritzgießen einteilig mit dem
Trinksauger verbundene Flasche aus einem Kunststoff mit höherer
Festigkeit als der weichelastische Kunststoff und
- – einen sich von der Flasche durch den Trinksauger
bis zum Trinkloch erstreckten Verstärkungsfaden.
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Bei
der erfindungsgemäßen Saugflasche sind Flasche
und Trinksauger durch Spritzgießen einteilig miteinander
verbunden. Flasche und Trinksauger können somit im Mehrkomponenten-Spritzgießverfahren
hergestellt werden. Die Verbindung zwischen Flasche und Trinksauger
kann formschlüssig und/oder kraftschlüssig und/oder
stoffschlüssig sein. Eine formschlüssige Verbindung
kann durch formschlüssiges Ineinandergreifen von Trinksauger und
Flasche erzielt werden. Eine kraftschlüssige Verbindung
zwischen Trinksauger und Flasche wird beispielsweise erreicht, indem
Trinksauger und Flasche aus verschiedenen Kunststoffen hergestellt
werden, die nach dem Spritzgießen eine verschieden starke Schrumpfung
aufweisen, wobei der stärker schrumpfende Teil den schwacher
schrumpfenden Teil der Saugflasche zumindest teilweise umschließt,
so daß er den innen liegenden Teil einklemmt. Ferner können
Trinksauger und Flasche stoffschlüssig miteinander verbunden
werden, indem der Kunststoff des Trinksaugers und der Kunststoff
der Flasche so ausgewählt werden, daß sie in den
Kontaktbereichen miteinander verschmelzen bzw. vernetzen. Ferner
ist eine stoffschlüssige Verbindung durch Verkleben möglich.
Auf diese Weise können Saugflaschen mit sehr fester Verbindung
zwischen Trinksauger und Flasche hergestellt werden. Der Trinksauger
kann eine weite, für den Säugling angenehme Lippenauflagefläche
aufweisen, da der Klemmrand für einen Schraubring fehlt.
Durch den von der Flasche durch den Trinksauger bis zum Trinkloch
erstreckten Verstärkungsfaden wird eine zusätzliche
Steigerung der Festigkeit auch im Bereich des Trinksaugers erreicht. Der
Verstärkungsfaden kann formschlüssig und/oder kraftschlüssig
und/oder stoffschlüssig mit dem Trinksauger verbunden sein.
Ein formschlüssiges Verbinden ist beispielsweise durch
teilweises oder vollständiges Einbetten des Verstärkungsfadens
in das Material des Trinksaugers möglich. Ein vollständig
eingebetteter Verstärkungsfaden ist allseitig vom Material
des Saugernippels umgeben. Eine kraftschlüssige Verbindung
kann durch Einpressen des Verstärkungsfadens in eine Nut
des Trinksaugers erreicht werden. Bevorzugt ist die stoffschlüssige
Verbindung, die durch Vernetzung bzw. Verschmelzung der Kontaktbereiche
von Verstärkungsfaden und Trinksauger erzielt werden kann.
Eine weitere Möglichkeit der stoffschlüssigen
Verbindung ist die Verklebung von Verstärkungsfaden und
Trinksauger. Der Verstärkungsfaden kann ein Abreißen
des Trinksaugers von Flasche bzw. ein Abreißen des Saugemippels
vom Trinksauger verhindern. Eine Zerstörung der Saugflasche
bzw. ein Verschlucken von Kunststoffteilen wird hierdurch vermieden.
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Der
Verstärkungsfaden kann sich entlang nur einer Seite des
Trinksaugers erstrecken. Gemäß einer Ausgestaltung
ist der Verstärkungsfaden U-förmig im äußeren
Endbereich des Saugernippels umgelenkt und erstreckt sich über
beide Seiten des Trinksaugers. Bevorzugt sind beide Enden des Verstärkungsfadens
im Bereich der Flasche angeordnet.
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In
einer Ausgestaltung folgt der Verstärkungsfaden einer Kontur
des Saugernippels. Der Verstärkungsfaden kann dabei in
seinem gesamten Verlauf mit dem Saugernippel verbunden sein. Er
fügt sich dadurch besonders gut in den Saugernippel ein, beeinträchtigt
die Flexibilität des Saugernippels nur geringfügig
und führt zu einer sicheren Verbindung zwischen dem Saugernippel
und der Flasche.
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In
einer Ausgestaltung verläuft der Verstärkungsfaden
an der Innenseite des Saugernippels. Der Verstärkungsfaden
kann von der Außenseite des Saugernippels beabstandet und
von einer Materiallage des Saugernippels umgeben sein. Dadurch gelangt
ein Benutzer nicht in Kontakt mit dem Material des Saugernippels,
was zusätzliche Freiheit bei der Materialwahl ermöglicht.
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Für
den Trinksauger kommen verschiedene weichelastische Materialien
in Betracht. Beispielsweise kann ein Naturkautschuk oder ein synthetischer
Kautschuk oder ein anderes Elastomer verwendet werden. Ein den Verstärkungsfaden
bereits aufweisender Trinksauger aus einem Naturkautschuk oder einem
synthetischen Kautschuk mit geeigneter Profilierung des Verbindungsbereiches
mit der Flasche kann in eine Spritzgießform für
eine Flasche eingelegt und durch Anspritzen des Materials der Flasche
formschlüssig mit der Flasche verbunden werden. Dabei kann
der Verstärkungsfaden im Öffnungsrand des Trinksaugers
vorstehen, so daß er mit dem Kunststoff der Flasche verbunden
werden kann. Ferner gibt es spritzgießfähige synthetische Kautschuke,
beispielsweise Liquid Silicone Rubber (LSR), die im Mehrkomponenten-Spritzgießverfahren
mit dem Material der Flasche verbunden werden können.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung ist der weichelastische Kunststoff ein thermoplastisches Elastomer
(TPE). Thermoplastische Elastomere können vorteilhaft durch
Spritzgießen verarbeitet werden. Thermoplastische Elastomere
können mehrphasige Kunststoffe sein, die gummielastisch
verformbare Molekülbereiche aufweisen, in die Bereiche amorpher
Thermoplaste eingebaut sind. Sie sind daher thermoplastisch verformbar
und weisen gleichzeitig die gewünschten elastischen Eigenschaften auf.
Die Saugflasche mit einem Trinksauger aus thermoplastischem Elastomer
kann insbesondere im Mehrkomponenten-Spritzgießverfahren
hergestellt werden.
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Bevorzugt
besteht die Flasche aus einem hartelastischen oder harten Kunststoff.
Der hartelastische oder harte Kunststoff verleiht der Flasche eine hinreichende
Festigkeit. Hierbei kann es sich insbesondere um einen Thermoplasten
(z. B. Polypropylen (PP)) oder um einen Duroplasten handeln.
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Der
Verstärkungsfaden kann verschieden ausgeführt
sein. Hierbei kann es sich beispielsweise um einen textilen Faden
aus mehreren miteinander verbundenen bzw. verdrehten Fasern handeln.
Der Verstärkungsfaden kann aber auch ein Band oder Streifen
sein. Bevorzugt ist das Band oder der Streifen eine Folie. Bevorzugt
ist der Verstärkungsfaden mit der Flasche verbunden. Die
Verbindung von Verstärkungsfaden und Flasche kann formschlüssig und/oder
kraftschlüssig und/oder stoffschlüssig sein. Zur
formschlüssigen Verbindung kann der Verstärkungsfaden
beispielsweise mit verdickten Enden im Material der Flasche verankert
sein. Für eine kraftschlüssige Verbindung kann
er mit den Enden in Aufnahmen der Flasche eingepresst sein. Für
eine stoffschlüssige Verbindung kann er an mindestens einem Ende
durch Vernetzen oder durch Verkleben mit dem Material der Flasche
verbunden sein.
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Bevorzugt
besteht der Verstärkungsfaden aus Kunststoff. Weiterhin
bevorzugt besteht der Verstärkungsfaden aus demselben Kunststoff
wie die Flasche (z. B. PP). Verschlusszapfen und Verstärkungsfaden
und Flasche aus demselben Kunststoff können einteilig in
einem oder mehreren Schritten gespritzt werden. Der Verstärkungsfaden
ist dann insbesondere stoffschlüssig mit der Flasche verbunden.
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In
einer Ausgestaltung besteht der Trinksauger aus einem verhältnismäßig
weichen Silikon und der Verstärkungsfaden aus einem verhältnismäßig harten
Silikon.
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In
einer Ausgestaltung besteht der Trinksauger aus Silikon und der
Verstärkungsfaden aus einem hitzebeständigen Kunststoff.
Wegen des zur Aushärtung des Silikons notwendigen Temperns
findet ein hitzebeständiger Kunststoff Verwendung. Hitzebeständig
heißt, daß der Schmelzpunkt des Kunststoffs oberhalb
der Temperatur für die Wärmebehandlung des Silikons,
beispielsweise oberhalb von 100°C oder 150°C liegt.
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In
einer Ausgestaltung ist der hitzebeständige Kunststoff
für den Verstärkungsfaden ein Polyetheretherketon
(PEEK). PEEK hat einen ausreichend hohen Schmelzpunkt, um den Temperaturen
bei der Wärmebehandlung des Silikons zu widerstehen, und verfügt über
günstige mechanische Eigenschaften für die Verwendung
als Verstärkungsfaden.
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In
einer Ausgestaltung besteht der Trinksauger aus einem verhältnismäßig
weichen, thermoplastischen Elastomer und der Verstärkungsfaden
aus einem verhältnismäßig harten Kunststoff.
Bei Verwendung eines thermoplastischen Elastomers für den Trinksauger
ist die Auswahl eines kompatiblen Kunststoffs für den Verstärkungsfaden
einfacher als bei Verwendung von Silikon. Beispielsweise kann für den
verhältnismäßig harten Kunststoff ebenfalls
ein thermoplastisches Elastomer verwendet werden. Das thermoplastische
Elastomer des Verstärkungsfadens kann das gleiche Basispolymer
aufweisen, wie das thermoplastische Elastomer des Lutschteils. Der
verhältnismäßig harte Kunststoff kann
auch in dieser Ausgestaltung PEEK sein.
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In
einer Ausgestaltung weist das verhältnismäßig
harte Material einen Füllstoff oder ein Fasermaterial auf.
Dadurch kann die Festigkeit des Verstärkungsfadens gesteigert
werden.
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Die
Saugflasche kann auf verschiedene Weise verschlossen werden, um
ein unbeabsichtigtes Ausschütten von Nahrung zu verhindern.
Beispielsweise kann der Trinksauger ohne Trinkloch ausgeführt
sein, so daß der Anwender durch Schlitzen, Stanzen oder Ähnliches
ein Trinkloch herstellen muß. Ferner kann in ein vorbereitetes
Trinkloch ein Stopfen eingesetzt sein.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausgestaltung ist an den Trinksauger ein aus dem Trinkloch
hervorstehender Verschlusszapfen angespritzt. Der Verschlusszapfen
ist durch Spritzgießen einteilig mit dem Trinksauger verbunden.
Durch Abdrehen oder Abschneiden des Verschlusszapfens kann das Trinkloch
freigemacht werden. Bevorzugt ist hierfür der Verschlusszapfen
hülsenförmig mit einem äußeren,
geschlossenen Ende ausgeführt, so daß durch zumindest
teilweises Abdrehen oder Abschneiden des Verschlusszapfens der Durchgang
der Hülse freikommt und hierdurch Flüssigkeit
aus der Flasche entnommen werden kann. Der Durchgang der Hülse kann
konisch sein, so daß durch Abtrennen des Verschlusszapfens
an verschiedenen Stellen verschiedene Durchflussquerschnitte geöffnet
werden können. Gemäß einer Ausgestaltung
weist der Verschlusszapfen eine Materialschwächung auf,
so daß eine zumindest teilweise Abtrennung des Verschlusszapfens
an der Stelle der Materialabschwächung möglich
ist. Die Materialschwächung kann so positioniert sein,
daß das Kind beim Saugen nicht durch überstehende
Reste des Verschlusszapfens verletzt werden kann.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung steht der Verschlusszapfen in Fortsetzung
des Verstärkungsfadens aus dem Trinkloch hervor. Der Verschlusszapfen
kann formschlüssig und/oder kraftschlüssig und/oder
stoffschlüssig mit dem Verstärkungsfaden verbunden
sein. Für eine formschlüssige Verbindung können
Ver stärkungsfaden und Verschlusszapfen ineinandergreifende
Profile aufweisen. Für eine kraftschlüssige Verbindung
kann der Verstärkungsfaden in eine Aufnahme des Verschlusszapfens
eingepresst sein. Für eine stoffschlüssige Verbindung
können Verschlusszapfen und Verstärkungsfaden
aus Materialien bestehen, die miteinander verschmolzen und/oder
miteinander vernetzt werden bzw. kann eine Verklebung zwischen Verschlusszapfen
und Verstärkungsfaden hergestellt werden. Bevorzugt besteht
der Verschlusszapfen aus demselben Material wie der Verstärkungsfaden,
so daß Verschlusszapfen und Verstärkungsfaden
als zusammenhängendes Teil in einem oder mehreren Schritten
gespritzt werden können.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung weist der Verschlusszapfen an der Oberseite
eine Verbreiterung auf, die als Handhabe zum Abdrehen des Verschlusszapfens
dient. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist
die Verbreiterung ein Knebel oder ein Pilzkopf.
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Die
Nahrung kann auf verschiedene Weisen in die Saugflasche eingebracht
werden. Gemäß einer Ausgestaltung wird zunächst
eine Saugflasche ohne Boden hergestellt und durch eine untere Öffnung
befüllt. Nach dem Befüllen der Saugflasche wird
die Öffnung mit einem Boden verschlossen. Der Boden kann
auf verschiedene Weise flüssigkeitsdicht mit der Flasche
verbunden werden. Er kann beispielsweise eine Verschlussplatte oder
Verschlussmembran sein, die an Rändern der Öffnung
verschweißt oder auf diese aufgesiegelt ist. Ferner kann
der Boden eine Schraubverbindung mit der Flasche aufweisen, wobei
der Boden ein Innengewinde und die Flasche ein Außengewinde
aufweisen kann oder umgekehrt. Die Saugflasche mit aufschraubbarem
Boden kann auch nachbefüllt bzw. mehrfach für
die Verabreichung von Nahrung verwendet werden.
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Gemäß einer
Ausgestaltung weist die Saugflasche – vorzugsweise unten
am Trinksauger und/oder oben an der Flasche – einen Greifring und/oder
eine Greif nut auf. Die Flasche kann am Greifring und/oder an der
Greifnut gehalten werden, so daß sie der Benutzerin nicht
aus der Hand gleitet.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung weist die Saugflasche zum Schutz des Trinksaugers
eine Schutzkappe auf, die eine Schnappverbindung und/oder eine Schraubverbindung
mit dem Oberbereich der Flasche aufweist. Gemäß einer
bevorzugten Ausgestaltung ist die Schutzkappe unter einem Greifring
und/oder in einer Greifnut der Flasche eingeschnappt. Die Schutzkappe
besteht vorzugsweise aus Kunststoff (z. B. aus PP).
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Vorzugsweise
ist die Saugflasche mit Milch oder anderer flüssiger Nahrung
oder einem Getränk vorbefüllt. Sie kann vorteilhaft
unter Bedingungen eingesetzt werden, in denen die Sterilität
der Nahrung oder des Getränkes gewährleistet sein
muß und/oder der Aufwand für die Zubereitung der
Nahrung gering gehalten werden muß. Dies ist beispielsweise
in Säuglingsstationen von Kliniken der Fall und/oder bei
Anwendungen durch den Endverbraucher insbesondere auf Reisen und/oder
in anderen Situationen, in denen Gerätschaften für
die Nahrungsmittelzubereitung nicht verfügbar sind.
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Die
Erfindung wird nachfolgend anhand der anliegenden Zeichnungen von
Ausführungsbeispielen näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
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1 eine
Saugflasche aus im Mehrkomponenten-Spritzgießverfahren
aneinander gespritztem Trinksauger und Flasche und einer Verschlussmembran
am Boden in einem Vertikalschnitt;
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2 Oberbereich
des Saugernippels der Saugflasche von 1 in demselben
Vertikalschnitt;
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3 Flasche
und Verstärkungsfaden derselben Saugflasche in einer Draufsicht,
wobei vereinfachend die Abwinklung des Verstärkungsfadens
zur Vertikalen nicht wiedergegeben ist;
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4 eine
Saugflasche aus im Mehrkomponenten-Spritzgießverfahren
aneinander gespritztem Trinksauger und Flasche und aufschraubbarem
Boden in einem teilweisen Vertikalschnitt.
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Bei
der nachfolgenden Erläuterung verschiedener Ausführungsbeispiele
sind einander entsprechende Teile der Saugflaschen mit denselben
Bezugsziffern versehen.
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Die
Saugflasche von 1 umfaßt einen Trinksauger 1 und
eine Flasche 2. Der Trinksauger 1 hat einen orthodontisch
geformten Saugernippel 3 und einen kuppelförmig
erweiterten Übergangsbereich 4. Der Übergangsbereich 4 ist
mit dem oberen Rand 5 der im wesentlichen zylindrischen
oder konischen Flasche 2 verbunden. Der Übergangsbereich 4 bietet
eine weite, für den Säugling angenehme Lippenauflagefläche,
da ein Klemmrand und ein Schraubring fehlen.
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Mit
dem Rand 5 der Flasche 2 ist an diametral gegenüberliegenden
Seiten ein streifenförmiger Verstärkungsfaden 6 verbunden.
Der Verstärkungsfaden 6 ist in die Wand des Trinksaugers 1 eingebettet.
Er erstreckt sind durch den kuppelförmigen Übergangsbereich 4 und
den orthodontisch geformten Saugernippel 3 hindurch bis
zu einem Trinkloch 7. Der Verstärkungsfaden 6 hat
im Oberbereich des Saugernippels 3 einen abgewinkelten
Verlauf.
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Durch
das Trinkloch 7 hindurch ist der Verstärkungsfaden 6 einteilig
mit einem Verschlusszapfen 8 verbunden, der oben eine pilzkopfförmige
oder knebelartige Verbreiterung 9 hat. Der Verschlusszapfen 8 ist
hohl und oben durch die Verbreiterung 9 geschlossen. Insgesamt
hat er die Form eines Pilzes.
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Die
Flasche 2 hat unterhalb des oberen Randes 5 außen
eine umlaufende Greifnut 10.
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Unten
weist die Flasche 2 in einem verbreiterten Standfuß 11 eine
Innenstufe 12 auf. Auf die Innenstufe 12 ist eine
Verschlussmembran 13 aufgesiegelt.
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Der
maximale Durchmesser der Saugflasche Dmax ist
im Bereich des Standfußes 11 gegeben. Er ist an
die Bedürfnisse der Klinikanwendung bzw. die dort eingesetzten
Einrichtungsgegenstände und Hilfsmittel angepaßt.
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Die
Flasche 2 hat eine nicht gezeigte Skala zum Anzeigen der
Füllmenge.
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Der
Trinksauger 1 ist aus einem thermoplastischen Elastomer
hergestellt. Er ist vorzugsweise dünn ausgeführt,
damit er eine gute Elastizität aufweist. Das thermoplastische
Elastomer kann so gewählt sein, daß es an sich
schon eine gute Elastizität gewährleistet.
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Gemäß 2 und 3 weist
der Verstärkungsfaden 6, der an den beiden Enden
mit diametral gegenüberliegenden Bereichen des oberen Randes 5 der
Flasche 2 verbunden ist, eine zentrale, kreisringförmige
Platte 14 auf. Diese umgibt das Trinkloch 7. Die
Platte 14 trägt den Verschlusszapfen 8.
Die Platte 14 dichtet das Trinkloch 7 an der Innenseite des
Saugernippels 3 ab. Insbesondere zwischen der Platte 14 und
dem Verschlusszapfen 8 kann eine Sollbruchstelle zum Abdrehen
des Verschlusszapfens 8 vorhanden sein.
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Die
Flasche 2 besteht aus Polypropylen oder einem anderen geeigneten
Thermoplasten. Sie ist bevorzugt transparent.
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Die
Flasche 2 ist einteilig mit dem Verstärkungsfaden 6 und
dem Verschlusszapfen 8 sowie der Verbreiterung 9 verbunden.
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Trinksauger 1 und
Flasche 2 werden im Zweikomponenten-Spritzgießverfahren
hergestellt. In einem ersten Spritzgießschritt wird die
Flasche 2 einteilig mit dem Verstärkungsfaden 6,
dem Verschlusszapfen 8 und der Verbreiterung 9 gespritzt.
In einem zweien Schritt wird der Trinksauger 1 angespritzt,
wobei dieser an den Kontaktstellen mit dem Rand 5 der der
Flasche 2, dem Verstärkungsfaden 6 und
dem Verschlusszapfen 8 verschmilzt bzw. vernetzt.
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Nach
dem Spritzgießen wird die Saugflasche auf dem Kopf stehend
mit Milch oder einer anderen flüssigen Nahrung gefüllt.
Schließlich wird unten die Verschlussmembran 13 aufgesiegelt.
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4 zeigt
eine weitere Saugflasche mit einem orthodontischen Trinksauger 1 in
einem gegenüber 1 um 90° gedrehten
Vertikalschnitt.
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In
der rechten Hälfte von 4 ist eine
Verbindung zwischen Trinksauger 1 und Flasche 2 gezeigt,
die der Verbindung der entsprechenden Teile bei der Saugflasche 1 entspricht.
In der linken Hälfte von 4 ist eine
andere Ausführung der Verbindung dargestellt, bei der der
Trinksauger 1 eine Innenstufe 15 und die Flasche 2 eine
komplementäre Außenstufe 16 aufweist,
die jeweils vollständig umlaufen. Im Bereich dieser Stufen 15, 16 sind
Trinksauger 1 und Flasche 2 durch Aneinanderspritzen
formschlüssig und stoffschlüssig miteinander verbunden. Dort
weist der Trinksauger 1 außen einen Greifring 17 in
Form eines Wulstes auf, der zum Halten der Saugflasche und zum Aufschnappen
einer Verschlusskappe genutzt werden kann. Hierbei ist vorteilhaft,
daß der Greifring 17 eine gewisse Nachgiebigkeit
aufweist, so daß er sich angenehm anfühlt bzw.
eine Verschlusskappe durch elastische Rückstellkräfte
gehalten wird.
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Ferner
unterscheidet sich die Saugflasche der 4 von der
Saugflasche gemäß 1 bis 3 dadurch,
daß die Öffnung am unteren Ende der Flasche 2 durch
einen aufgeschraubten Boden 18 verschlossen ist. Hierfür
weist der topfartig ausgebildete Boden 18 an einem Mantel
ein Innengewinde 19 auf und ist die Flasche 2 unten
mit einem Außengewinde 20 versehen. Der Boden 18 ist
mit dem Innengewinde 19 auf das Außengewinde 20 aufgeschraubt.
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Zur
Benutzung wird von der Saugflasche gemäß 1 bzw. 4 der
Verschlusszapfen 8 abgedreht, so daß das Trinkloch 7 freigegeben
wird. Die Benutzerin kann die Flasche 2 an der Greifnut 10 bzw.
dem Greifring 17 festhalten. Für das Nachströmen
von Luft kann gegebenenfalls im Bereich des Bodens 13, 18 eine
Ventilationsöffnung bzw. eine bei Unterdruck öffnende
Dichtlippe vorhanden sein. Es ist aber auch möglich, durch
nachträgliches Einbringen einer Ventilationsöffnung – z.
B. einen Schlitz oder ein Loch – eine Ventilation der Saugflasche
zu erreichen. Gegebenenfalls kann eine Ventilation nach Absetzen
der Saugflasche durch das Trinkloch 7 erreicht werden.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 19739911
A1 [0002]
- - DE 1541354 A1 [0003, 0003]
- - DE 1918688 A1 [0003, 0003]
- - DE 1906760 A1 [0004]
- - DE 1791261 A1 [0005]