DE1766821C - Einwegflasche aus Kunststoff - Google Patents
Einwegflasche aus KunststoffInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einwegflasche aus an der flaschenhalsförmigen Einschnürung angeord-Kunststoff
mit einem fest am Flaschenkörper vorge- 35 net ist. Dadurch besteht die Möglichkeit, die Fla
sehenen saugerförmigen Ende, welches als Fortset- schenfüllung zunächst nur zum Teil durch den Sauger
zung einer flaschenhalsförmigen Einschnürung ausge- zu entnehmen und dann, nach Entfernung des Sauführt
ist. gers an der durch die Einschnürung vorbereiteten
Einwegflaschen sind beispielsweise für Milch be- Stelle, in anderer, gewöhnlicher Weise aufzubereikannt.
Frischmilchiiaschen bestehen beispielsweise 3„ ten
aus Hochdruckpolyäthylen, währe;A Steril-Milchfla- Durch die nach außen gerichtete Profilierung wird
sehen aus einem festen Materal wie Niederdruckpo- dabei auch die Möglichkeit geschaffen, ein anderes
lyäthylen ausgeführt sind. Es ist bek; mt, solche Fla- Verschlußelement auf die vom saugerförmigen Ende
sehen auf Blasautomaten herzustellen. befreite Flasche aufzusetzen, sei es eine den FIa-
Zur Aufnahme von Säuglings- oder Kleinkinder- 35 scheninhalt verschließende und lochfreie Abdeckung
nahrung ist es bekannt, solche Einweg-Kunststofffla- oder '--ei einer späteren Verwendung einen anderen
sehen mit einem fest angeordneten Sauger auszufüh- überzogenen Sauger, welcher an der nach außen geren.
Diese Einwegflaschen haben erhebliche Vorteile richteten Profilierung einen abgedichteten Halt finhinsichtlich
der Sauberkeit und der Sterilität der Säug- det. Zweckmäßig weist die nach außen gerichtete
lingsnahrung. Dabei besteht die Möglichkeit, ein 40 Profilierung einen flanschförmigen Ring auf.
saugerförmiges Ende mit einem Flaschenkörper nach j)\e Erfindung wird im folgenden an Hand von
dessen Herstellung durch Verschweißung oder KIe- Ausführungsbeispielen erläutert, die in der Zeichbung
starr zu verbinden. Hierdurch findet eine mate- nung dargestellt sind. In der Zeichnung zeigt
rialmäßige Vereinigung statt. Die Erfindung bezieht ρ ig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen
in einer zweckmäßigen Ausführungsform jedoch auch 45 Einwegflasche,
ein. daß ein Hals des saugerförmigen Endes durch Fig. 2 in einer gegenüber Fig. 1 vergrößerten
Aufschrumpfen mit dem Flaschenkörper verbunden Darstellung das saugerförmige Ende mit einem warist.
Bei diesen Lösungen besteht die Möglichkeit, zenartigen Fortsatz an der Stelle der Saugeröffnung
saugerförmige Enden auf Vorrat herzustellen und be- und ejnem im Schnitt dargestellten Abschnitt eines
reitzuhalten. s„ Teiles des anschließenden Flaschenkörpers,
Dabei können Flaschenkörper und saugerförmiges F i g. 3 eine vergrößerte Ansicht des saugerförmi-
Ende aus verschiedenen Kunststoffen ausgeführt sein, gen Endes im Schnitt in Verbindung mit einer Verwas
hinsichtlich der Festigkeit des Flaschenkörpers packung.
gegenüber der Elastizität des saugerförmigen Endes pig j zeigt eine Gesamtdarstellung der erfin-
vorteilhaft ist. 3S dungsgemäßen Einwegflasche für Säuglings- oder
Bei diesen Ausführungen wird die Flasche mit dem Kleinkindernahrung. An dem Flaschenkörper ist einsaugerförmigen
Ende einteilig geliefert. Ein Mangel teilig ein aus gleichem Kunststoff wie der Flaschendieser
Ausführung besteht darin, daß ejne derartige körper bestehendes saugerförmiges Ende mit ange-Einwegflasche
zwar portionsweise Nahrung' enthält, formt. Die besondere Gestalt des dargestellten
je nach Alter des Kleinkindes bzw. nach vorüberge- 6o saugerförmigen Endes entspricht einem auf dem
hendem Befinden möglicherweise aber nicht der ge- Markt befindlichen Gummisauger. Die Erfindung ist
samte Inhalt der Flasche auf einmal verbraucht wird. nicht auf eine bestimmte Ausführung eines solchen
Mit bisher bekannten Flaschen, an denen ein sauger- · Saugers beschränkt, sondern es können alledenkbaförmiges
Ende ausgebildet ist, ergibt sich daher der ren Formen verwendet werden, wobei die gute Verar-Nachteil,
daß ein Teil des Flascheninhalts nicht ver- 65 beitbarkeit von Kunststoff auch die billige Herstelbraucht
werden kann, sondern mit der Flasche fort- Jung sehr komplizierter Saugerformen zuläßt,
geworfen wird. Dabei ist zu berücksichtigen, daß ein Bei der in F i g. 1 gezeigten bevorzugten Ausfüh-
Sauger nach seinem Gebrauch, wie es beispielsweise rungsform ist die Einheit aus Flaschenkörper und
3 4
Sauger zunächst hermetisch geschlossen. Eine Sauger- saugerförmigen Ende 2 eine ringsherum laufende
öffnung kann durch verschiedene Maßnahmen ange- ringförmige Einschnürung 8, die durch eine verbracht
werden. Beispielsweise ist der Ort der Sauger- dünnte Wandstelle geschaffen wird. An äseser Meile
öffnung bei 3 angegeben. Es besteht weiterhin die läßt sich das saugerförmige Ende verhaltaismaüig
Möglichkeit, beispielsweise bei 4 eine an Saugern be- 5 leicht abschneiden, wobei dann ein Verschluß des
kannte Ventilöffnung vorzubereiten oder anzubrin- verbleibenden Flaschenkörpers mittels emes Mopseis
gen, die in gleicher Weise herstellbar oder verschließ- möglich ist. In einer besonderen Ausführung kann rtie
bar ist, wie es noch für die bei 3 vorgesehene Sauger- flaschenhalsförmige Einschnürung 5 zweckmäßig unöffnung
beschrieben wird. terhalb der verdünnten Wandstelle 8 einen nach In der bevorzugten Gestalt ist c*as saugerförmige io außen vorspringenden flanschfönnigen Ring9 besit-Ende
mit als Verlängerung an en.e flaschenhalsför- zen, der die Anbringung eines anderen Verschlusses
mige Einschnürung 5 vorgesehen, obwohl auch ein erleichtert und die Formbeständigkeit der Basis des
unmittelbarer Übergang einbezogen wird. Die Ein- Saugers erhöht.
schnürung hat den Vorteil, daß die Zuführung des Das saugerförmige Ende 2 in F ι g. 3 hat bereits am
flüssigen Nahrungsmittels in das saugerförmige Ende 15 oberen Ende bei 3 eine Saugeröffnung. Dieses saugerbesser
geregelt werden kann. Das saugerförmige förmige Ende 2 ist mit einer Schrumpffolie 11 uber-Ende
2 geht dabei unmittelbar von einem Kunststoff- zogen, die auch die öffnung 10 hermetisch at>ring
etwas kleineren Durchmessers aus. Dieser Kunst- schließt. Diese Schrumpffolie braucht nur über dem
stoffring kann daher verhältnismäßig fest und form- saugerförmigen Ende 2 ar jordnet zu werden in der
beständig ausgeführt werden, so daß frr sich an- 20 Darstellung ist jedoch gezeigt, daß sich die Schrumptschließende
ausgewölbte Abschnitt des Saugers aus folie über die gesamte Einheit aus Flaschenkorper 1
Kunststoff mit der erforderlichen Elastizität und und saugerförmigem Ende 2 erstrecken kann. Es verWeichheit
ausgebildet werden kann. Das ergibt sich steht sich, daß auch ein pilzförmiges Verschlußeleaus
einer Einstellung der Wandstärke, die unabhän- ment in die Saugeröffnung 10 eingesetzt und durch
gig von einer bei bisherigen Saugern erforderlichen 25 ein weiteres Verschlußelement, wie eine Schiumpfto-Dehnungsfähigkeit
gewählt werden kann. lienverpackung, vor Gebrauch abgedeckt und gesi-
F i g. 2 zeigt ein saugerförmiges Ende 2, an wel- chert sein kann.
ehern die Saugeröffnung bei 6 an der Spitze des Die Erfindung vereinigt somit die Vorteile von
saugerförmigen Endes vorgesehen ist. An der Stelle Einwegflaschen mit einteilig angeordneten Saugern
dieser Öffnung ist ein warzenförmiger und g~schlos- 30 und von beliebig verwendbaren fhschenförmigen Besener
Vorsprung 7 angeordnet, der zur Herstellung hältern, die verschlossen und auch wahlweise mit
der öffnung abgeschnitten werden kann. Dabei be- einem Sauger versehen werden können. Dabei ist die
steht keine Gefahr einer Beschädigung des Saugers ringförmig verdünnte Wandstelle zum Abtrennen des
selbst. Weiterhin wird eine öffnung definierter Größe Saugers wesentlich, auch weil ein bestimmter Bezugsgeschaffen,
ohne daß ein Instrument eingeführt wer- 35 rand für ein anderes Verschlußelement durch die
den muß. Sollbruchstelle geschaffen wird, und zwar msbeson-Bei der Herstellung besteht die Möglichkeit, die dere in bezug zu der nach außen gerichtetenι Profüie-FlasJie
bei 6 zu füllen und den warzenförmigen Vor- rung. Dabei verhindert auch die flaschenhalsartige
sprung beim Verschließen der Füllöffnung auszubil- Einschnürung über der Profilierung, daß der zuden.
40 nächst einteilig angeordnete Sauger zusammen mit Fig. 2 verdeutlicht zugleich eine besondere Aus- einem zur Flasche gehörigen Wandabschnitt gelost
führung der flaschenhalsartigen Einschnürung 5. Die- wird, der zur Befestigung einer Abdeckung oder eines
ser hat beispielsweise verhältnismäßig nahe an dem anderen Saugers dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Einwegflasche aus Kunststoff mit einem fest verhältnismäßig komplizierter Saugerformen, die auf
am Flaschenkörper vorgesehenen saugerförmigen 5 Grund ihrer kieferorthopädischen Wirkung bevorzugt
Ende, welches als Fortsetzung einer flaschenhals- werden, ist besonders problematisch. Die Notwendigförmigen
Einschnürung ausgeführt ist, dadurch keit einer Reinigung ergibt sich schon dadurch, daß
gekennzeichnet, daß die flaschenhalsartige sich die Saugeröffnung nach einem Gebrauch zuset-Einschnürung
(S) eine ringförmig verdünnte zen kann. Daher sind die bekannten einteiligen Ein-Wandstelle
(8) zum Abtrennen des Saugerendes i0 wegflaschen mit einem saugerförmigen Ende nicht
aufweist und daß unterhalb dieser Wandstelle (8) zur vollkommenen Ausnutzung des Inhalts geeigeine
nach außen gerichtete Profilierung (9) an der net
flaschenhalsförmigen Einschnürung angeordnet Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
ist. Veneile einer Einwegflasche mit saugerförmigem
2. Einwegflasche nach Anspruch 1, dadurch i5 Ende für die Verabreichung von Säuglings- oder
gekennzeichnet, daß die Profilierung (9) einen Kleinkindernahrung weitergehend zu verbessern und
nach außen ragenden flanschförmigen Ring auf- · auch bei solchen Flaschen immer eine vollständige
weist. Ausnutzung des Inhalts zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
ao löst, daß die flaschenhalsartige Einschnürung eine
ringförmig verdünnte Wr.ndstelle zum Abtrennen des
Saugerendes aufweist und daß unterhalb dieser Wandstelle eine nach außen gerichtete Profilierung
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