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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Montagehilfe für das Montieren
von wenigstens zwei Kabelschuhen an einem Bolzen.
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Stand der Technik
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Insbesondere
im Kraftfahrzeugbau werden elektrische Leitungen mittels an den
Enden der Leitungen befestigter Kabelschuhe an gemeinsamen Befestigungs-,
Masse- oder Versorgungspunkten angebracht. Speziell zur Erdung werden
mit dem Kraftfahrzeug verbundene Massebolzen vorgesehen, auf die
Kabelschuhe mit üblicherweise
kreisrunden Befestigungsöffnungen
einzeln aufgesetzt und gemeinsam mittels einer Montagemutter fixiert
werden. Hierdurch wird sichergestellt, dass mehrere Kabelschuhe mit
miteinander fluchtenden Befestigungsöffnungen an einem Massebolzen
angebracht werden können, ohne
dass ein räumlicher
Versatz der Massekabelschuhe durch Übereinanderliegen der Verbindungen der
Kabelschuhe mit den Leitungen, hier üblicherweise Crimpfassungen,
vorliegt. Vielmehr ermöglicht
der Verteiler, dass die Massekabelschuhe mit den Kabeln im montierten
Zustand in unterschiedlichen Richtungen von dem Massebolzen abgehen.
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Um
zu vermeiden, dass die Anbindung einer oder mehrerer Leitungen eines
Kabelstrangs mit einer Vielzahl von Leitungen nicht versehentlich
nicht mit dem Massebolzen bei der Endmontage des Kraftfahrzeugs
verbunden werden, ist bereits bekannt, sämtliche Kabelschuhe eines Kabelstrangs
bereits in einem vormontierten Zustand in einer Montagehilfe angeordnet
und vorfixiert für
die Endmontage bereitzustellen.
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Zu
diesem Zweck sind aus dem Stand der Technik bereits eine Vielzahl
von Kunststoffmontagehilfen bekannt, die generell ein kreisförmiges Grundelement
mit um den Umfang angeordneten Führungen
für die
einzelnen Kabelschuhe aufweisen. Hierdurch wird zum einen die versetzte
Anordnung der einzelnen Kabelschuhe zueinander sowie eine fluchtende
Anordnung der Befestigungsöffnungen übereinander
sichergestellt. Bei der Endmontage wird der vorfixierte Satz von
Kabelschuhen zusammen mit dem Grundelement auf den Massebolzen aufgesetzt und
schließlich
mit einer Montagemutter fixiert. Hierzu weist die Montagehilfe in
ihrer Grundfläche üblicherweise
eine zentrale Öffnung
auf, die in ihrer Form und Größe mit der
Basis oder einer geeigneten Anschlagfläche am Massebolzen korrespondiert.
Somit kann sowohl eine drehbare als auch gegebenenfalls bei unrundem
Querschnitt der zentralen Öffnung drehfeste
Verbindung der Montagehilfe mit dem Massebolzen erreicht werden.
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Die
DE 10 2004 054 782
B3 beschreibt in diesem Zusammenhang beispielsweise eine
solche Montagehilfe, bei der eine Vorfixierung der einzelnen Kabelschuhe
mit fluchtend übereinander
angeordneten Befestigungsöffnungen
durch Einsetzen eines einen zentralen Stift aufweisenden Deckelelements
auf ein Grundelement der Montagehilfe so erfolgt, dass der zentrale
Stift das Deckelelement durch sämtliche Befestigungsöffnungen
der Kabelschuhe und eine zentrale Öffnung im Grundelement hindurchtritt.
Zwar wird hierdurch ein Herausfallen einzelner Kabelschuhe aus der
Montagehilfe verhindert, eine sichere Vorfixierung in fluchtender
Anordnung der Befestigungsöffnungen
zueinander wird jedoch insbesondere bei der Anordnung nur einer
geringen Anzahl von Kabelschuhen in der Montagehilfe nicht gewährleistet.
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Aufgabe der Erfindung
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Es
war daher eine Aufgabe der Erfindung, eine Montagehilfe zum Montieren
von wenigstens zwei Kabelschuhen an einem Bolzen zur Verfügung zu
stellen, mittels derer eine sichere Fixierung von Kabelschuhen einer
nahezu beliebigen Anzahl verschiebesicher sichergestellt werden
kann.
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Diese
Aufgabe wird im erfindungsgemäßen Sinne
mit einer Montagehilfe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
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Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Gemäß der Erfindung
wird eine Montagehilfe zur Verfügung
gestellt, welche aus einem Grundelement und einem Fixierelement
besteht. Das Grundelement weist hierbei Führungen für die jeweils Befestigungsöffnungen
aufweisenden Kabelschuhe sowie Halteelemente zum Fixieren des Fixierelements
an dem Grundelement auf. Dabei ist die Montagehilfe im erfindungsgemäßen Sinne
so gestaltet, dass das Grundelement und das Fixierelement zueinander
in einer Mehrzahl von Fixierhöhen
fixierbar sind.
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Als
Fixierhöhe
wird dabei grundsätzlich
der Abstand des Grundelements zum Fixierelement und insbesondere
der Abstand der Grundfläche
des Grundelements zur Grundfläche
des Fixierelements verstanden.
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Dabei
ist die Erfindung weder hinsichtlich der Materialien einzelner oder
alle Elemente der Montagehilfe noch auf deren genaue Form beschränkt. Vielmehr
sind sämtliche
Formen und Werkstoffe oder Werkstoffkombinationen, welche in der
Lage sind, die erfindungsgemäße Aufgabe
zu lösen,
vom allgemeinen Erfindungsgedanken umfasst.
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Die
Montagehilfe weist eine zentrale Öffnung im Grundelement auf,
welche fluchtend mit den Befestigungsöffnungen der in der Montagehilfe
angeordneten Kabelschuhe ausgerichtet ist. Hierdurch wird eine besonders
einfache Montage der Montagehilfe zusammen mit den Kabelschuhen
beispielsweise an einem Massebolzen ermöglicht, wobei diese Montage
durch einfaches Aufsetzen der Montagehilfe von oben ohne jedes Verkanten
oder nochmaliges Verschieben einzelner Elemente ermöglicht ist.
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Dabei
weist das Fixierelement eine zentrale Öffnung auf, die mit den Befestigungsöffnungen fluchtend
ausgerichtet ist. Hierdurch wird aufgrund des Umstands, dass sowohl
das Fixierelement als auch das Grundelement eine derartige zentrale Öffnung aufweisen,
eine besonders einfache Montage der Kabelschuhe ohne die Notwendigkeit
der Entfernung oder Lockerung des Fixierelements ermöglicht. Ein
dauerhaft rutschfestes Anordnen der Kabelschuhe in der einmal festgelegten
Anordnung kann dabei sowohl bei der Vorfixierung als auch bei der
endgültigen
Montage, beispielsweise am Massebolzen eines Kraftfahrzeugs, aufrechterhalten
werden.
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Wie
bereits oben erwähnt,
ist das Fixierelement in verschiedenen Höhenstellungen in Bezug auf
das Grundelement fixierbar. Erfindungsgemäß ist das Fixierelement in
verschiedenen Positionen relativ zum Grundelement fixierbar. Dies
wird beispielsweise dadurch ermöglicht,
dass sowohl das Grundelement als auch das Fixierelement im Wesentlichen rotationssymmetrisch
ausgestaltet sind und das Fixierelement bei Drehung um einen Teilkreis
in bestimmten Winkelintervallen in jeweils gleicher Weise am Grundelement
fixierbar ist.
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Besonders
bevorzugt wird eine Montagehilfe, bei der das Fixierelement die
Kabelschuhe gegenüber
dem Grundelement so fixiert, dass sie mit einem gewissen Druck beaufschlagt
am Grundelement fixiert werden, so beispielsweise dann, wenn übereinander
angeordnete Kabelschuhe gemeinsam gegen eine Basisfläche des
Grundelements gepresst werden.
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In
einer weiteren bevorzugten Ausgestaltungsform der Erfindung werden
die Führungen
für die
jeweiligen Kabelschuhe dadurch bereitgestellt, dass diese Führungen
jeweils zwei zueinander beabstandet stehende und mit dem Grundelement
verbundene Halteelemente umfassen. Ganz besonders bevorzugt wird überdies
eine Ausgestaltungsform, bei der die Halteelemente gleichzeitig
als Führung
für das
aufzusetzende Fixierelement dienen können. Dies wird beispielsweise
dadurch erreicht werden können,
dass eine Vielzahl von Halteelementen im Wesentlichen gleich beabstandet
um den Umfang des Grundelements und vorzugsweise konzentrisch zur
zentralen Öffnung
des Grundelements angeordnet sind und so ein im Wesentlichen unverkantetes Fixieren
von Fixierelement und Grundelement ermöglichen.
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Dadurch,
dass die Führungen
jeweils die Halteelemente für
das Fixierelement umfassen, wird eine besonders Bauraum sparende
und einfache Gestaltung der Montagehilfe ermöglicht.
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Generell
kann die Fixierung mittels der Halteelemente unter Verwendung von
Rastelementen abgestuft erfolgen. Besonders bevorzugt wird dabei eine
Ausgestaltungsform, bei der die Halteelemente eine Reihe übereinander
angeordneter Rastnasen aufweisen, in die korrespondierende Rastfedern
des Fixierelements einrastbar sind. Bei geeigneter Ausgestaltungsform
von Rastnasen und Rastfedern kann dabei eine Fixierung durch Aufschieben
des Fixierungselements auf das Grundelement so erfolgen, dass die
Rastfedern bis zu einer gewünschten
Endposition des Fixierelements auf dem Grundelement hinter eine
Reihe von Rastnasen einrasten und so in der untersten Einrastposition
verbleiben. Grundsätzlich
können
in einer alternativen und ebenfalls bevorzugten Ausgestaltung der
Erfindung die Rastnasen auch mit dem Fixierelement und die Rastfedern
mit den Halteelementen verbunden sein.
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Bei
geeigneter Wahl der Geometrien und Materialien der Halteelemente
wird überdies
eine wieder lösbare
Verbindung von Grundelement und Fixierelement geschaffen, die beispielsweise
unter Anwendung eines entsprechenden Werkzeugs vom Arbeiter wieder
gelöst
werden kann.
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Wie
bereits eingangs angesprochen, erfolgt die endgültige Montage der Montagehilfe
zusammen mit den Kabelschuhen am Massebolzen durch Aufsetzen einer
Montagemutter auf den Bolzen, wobei der Durchmesser der Montagemutter
und der Kabelschuhe im Bereich der Befestigungsöffnungen so gewählt ist,
dass die Montagemutter eine Fixierung der Kabelschuhe am Massebolzen
bewirken kann.
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Dies
kann selbstverständlich
auch so erfolgen, dass die Montagemutter das Fixierelement auf die
Kabelschuhe aufpresst. Ganz besonders bevorzugt wird jedoch eine
Ausgestaltungsform, bei der der Durchmesser der zentralen Öffnung im
Fixierelement größer als
der Durchmesser der Montagemutter zur Befestigung der Montagehilfe
am Bolzen ist.
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Der
Fachmann versteht dieses Merkmal dabei so, dass auch bei Abweichungen
von runden Geometrien in der Auflagefläche der Montagemutter und/oder
der zentralen Öffnung
des Fixierelements ein vollständiges
Hindurchtreten der Montagemutter durch das Fixierelement hindurch
erfolgt.
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Hierdurch
wird in besonders bevorzugter Weise sichergestellt, dass bei der
Montage der Kabelschuhe am Bolzen keine Materialquetschung oder Materialverdrängung am
Fixierelement erfolgt, wodurch eine besonders sichere und dauerhafte
Fixierung der Kabelschuhe am Bolzen sichergestellt werden kann.
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Obwohl
die Querschnittsgeometrien sowohl der Befestigungsöffnungen
als auch der Öffnung
im Grundelement und der Öffnung
im Fixierelement im erfindungsgemäßen Sinne nicht festgelegt
sind, wird jedoch eine fluchtende und zueinander konzentrisch ausgestaltete
Ausrichtung aller Öffnungen
der Montagehilfe und der Kabelschuhe zueinander bevorzugt. Hierdurch
wird insbesondere bei kreisrunder Ausgestaltung aller Öffnungen
eine Montagehilfe zur Verfügung
gestellt, die sich besonders einfach auf einen zylindrischen Bolzen
mit kreisrundem Querschnitt aufsetzen und gegebenenfalls bei der
Montage ausrichten lässt.
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Generell
wird bevorzugt, dass das Grundelement die Kabelschuhe nahezu spielfrei
geführt
aufnimmt. Hierdurch wird eine besonders dauerhafte Montage der Kabelschuhe
am Bolzen ohne die Gefahr einer nachträglichen Verschiebung einzelner oder
aller Kabelschuhe in Bezug auf die Montagehilfe sowohl im Lieferzustand
als auch im fertig montierten Zustand gewährleistet.
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Es
wurde oben bereits angesprochen, dass die Materialauswahl für die Montagehilfe
gemäß der Erfindung
nicht beschränkt
ist. Insbesondere bei der Anbringung der Montagehilfe an einem Massebolzen kann
durchaus die Verwendung eines metallischen Materials zumindest für Teile
der Montagehilfe vorteilhaft sein. Besonders bevorzugt wird jedoch
eine Ausgestaltungsform, bei der sowohl das Grundelement als auch das
Fixierelement aus einem elektrisch nicht leitfähigen Material bestehen. Überaus bevorzugt
wird eine Montagehilfe, welche die Kabelschuhe gegenüber der
Umgebung der Montagehilfe elektrisch isoliert. Hierdurch wird gewährleistet,
dass eine elektrische Verbindung ausschließlich über die Kontaktfläche von
Kabelschuhen und Bolzen, beispielsweise Massebolzen, erfolgt. Ein
unkontrollierter Ladungsübertritt
entlang nicht vorab definierter Verbindungen kann somit sicher unterbunden
werden.
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Eine
gerichtete Verbindung von Grundelement und Fixierelement kann, wie
bereits oben erwähnt,
durch geeignete Ausführung
der Halteelemente im Grundelement verwirklicht werden. Ganz besonders
bevorzugt wird in diesem Fall, dass das Fixierelement Aufnahmen
für die
Halteelemente aufweist, durch die ganz besonders bevorzugt die Halteelemente
beim Aufsetzen der Fixierelemente auf das Grundelement hindurchtreten.
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Generell
gilt, dass eine im Wesentlichen komplementäre Formgebung der einander
gegenüberstehenden
Flächen
von Grundelement und Fixierelement eine Fixierung der Kabelschuhe
mittels der Montagehilfe vorteilhaft unterstützt.
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Bevorzugt
wird überdies
eine Montagehilfe, bei der das Grundelement eine im Wesentlichen
runde Grundfläche
aufweist. Hierbei wird besonders bevorzugt, wenn die Kabelschuhe
im Grundelement im Wesentlichen gleich beabstandet aufgenommen werden
können.
Hierdurch wird überaus
bevorzugt eine rotationssymmetrische Anordnung der Kabelschuhe im
Grundelement abhängig
von der Anzahl der maximal aufzunehmenden Kabelschuhe um entsprechende
Teildrehungen um die Rotationsachse erreicht. Es wird hierdurch
eine Montagehilfe zur Verfügung
gestellt, die durch eine besonders einfache Formgestaltung eine
besonders große
Einsatzvielfalt und Montagevariation erlaubt.
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Ein
Verfahren zum gemeinsamen Montieren von wenigstens zwei Kabelschuhen
an einem Bolzen mittels einer erfindungsgemäßen Montagehilfe wird wie folgt
ausgeführt.
Das Verfahren umfasst das Einlegen wenigstens zweier Kabelschuhe
in das Grundelement auf eine solche Weise, dass die Befestigungsöffnungen
der jeweiligen Kabelschuhe im Wesentlichen zueinander fluchtend
ausgerichtet sind, das anschließende
Anordnen des Fixierelements an den Halteelementen des Grundelements
sowie das abschließende
Fixieren des Fixierelements am Grundelement in einer Höhe, die
abhängig
von der Anzahl der im Grundelement aufgenommenen Kabelschuhe ist.
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Es
wird besonders bevorzugt, wenn die Vormontage der Kabelschuhe so
erfolgt, dass das Grundelement und die Kabelschuhe jeweils auf einen
Stift aufgesetzt werden, der in besonders vorteilhafter Ausgestaltungsweise
den gleichen Durchmesser sowie gegebenenfalls die gleiche Länge wie
der später bei
der Endmontage verwendete Bolzen aufweist. Somit kann die Vormontage
zum einen besonders einfach und verrutschsicher erfolgen, zum anderen können hierdurch
Materialfehler oder Formabweichungen einzelner Elemente bereits
sicher vor der Endmontage ermittelt werden.
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Bei
der Endmontage schließlich
wird die erfindungsgemäße Montagehilfe
auf den Bolzen, beispielsweise den Massebolzen in einem Kraftfahrzeug,
aufgesetzt und eine auf den Bolzen aufgeschraubte Montagemutter
beaufschlagt die Kabelschuhe gegen das Grundelement mit Druck.
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Hierbei
wird besonders bevorzugt, wenn die Montagemutter durch eine Öffnung im
Fixierelement im Wesentlichen kontaktlos hindurchtritt, wodurch
sicher gewährleistet
wird, dass die Montagemutter direkt auf die Kabelschuhe gepresst
wird.
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Bevorzugt
wird überdies
eine Ausgestaltungsform, bei der das Aufsetzen und die Fixierung des
Fixierelements auf dem Grundelement selbstzentrierend erfolgt. Dies
wird in jeder dem Fachmann geläufigen
Weise, beispielsweise durch eine geeignete korrespondierende Formgebung
der sich gegenüberstehenden
Flächen
und Grundelemente und Fixierelemente erfolgen können. Ebenso ist der Einsatz
geeigneter Zentrierungsmittel im Grundelement und/oder Fixierelement
vom Erfindungsgedanken umfasst.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Die
Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf eine Reihe von figürlichen
Darstellungen besonders bevorzugter Ausgestaltungsformen der Erfindung
näher erläutert.
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In
den Figuren sind:
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1 eine
schematische Perspektivansicht auf ein Grundelement einer erfindungsgemäßen Montagehilfe,
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2 eine
schematische Perspektivansicht des Grundelements aus 1,
in das ein erster Kabelschuh eingesetzt ist,
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3 eine
schematische Perspektivansicht auf das Grundelement aus 1,
auf das zwei Kabelschuhe aufgesetzt sind,
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4 eine
Ansicht von oben auf ein Grundelement einer erfindungsgemäßen Montagehilfe,
auf das drei Kabelschuhe aufgesetzt sind,
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5 eine
schematische Perspektivansicht eines Grundelements einer erfindungsgemäßen Montagehilfe
zusammen mit drei aufgesetzten Kabelschuhen,
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6 eine
Ansicht von oben auf eine Erfindungsgemäße Montagehilfe, welche drei
darin aufgenommene Kabelschuhe aufweist,
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7 eine
schematische Perspektivansicht auf eine erfindungsgemäße Montagehilfe
mit drei darin angeordneten Kabelschuhen,
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8 eine
schematische Seitenansicht auf eine erfindungsgemäße Montagehilfe
mit drei darin angeordneten Kabelschuhen,
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9 eine
perspektivische Ansicht auf die auf einen Massebolzen aufgesetzte
Montagehilfe gemäß 7,
und
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10 eine
Perspektivansicht der auf den Massebolzen aufgeschraubten Montagehilfe
aus 9.
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Wege zur Ausführung der
Erfindung
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In 1 wird
das Grundelement 2 einer nicht vollständig gezeigten Montagehilfe
dargestellt. Das Grundelement 2 ist ein spritzgegossenes
Kunststoffelement, welches eine im Wesentlichen kreisrunde Grundfläche sowie
eine zentrale Öffnung 4 aufweist, die
im Wesentlichen die Form eines Achtecks aufweist. In gleichen Abständen um
den Umfang des Grundelements 2 herum sind sechs Halteelemente 5 angeordnet,
wobei jeweils zwei zueinander benachbarte Halteelemente 5 eine
Führung
für einen
(nicht gezeigten) Kabelschuh ausbildet. An beiden Seitenoberflächen der
jeweiligen Halteelemente 5 sind zudem eine Vielzahl übereinander
angeordneter Rastnasen 6 angeordnet, über die die Fixierung der (nicht gezeigten)
Kabelschuhe mittels eines (nicht gezeigten) Fixierelements am Grundelement 2 erfolgen kann.
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In 2 ist
eine schematische Perspektivansicht des Grundelements 2 aus 1 dargestellt,
wobei in dem hier dargestellten Fall ein Kabelschuh 7 mit
einer kreisrunden Befestigungsöffnung 8 auf
das Grundelement 2 aufgelegt ist. Der Kabelschuh 7 ist so
angeordnet, dass seine Befestigungsöffnung 8 mit der zentralen Öffnung 4 des
Grundelements 2 konzentrisch und fluchtend angeordnet ist.
Der Verbindungssteg 9 des Kabelschuhs 7 zu einem
(nicht gezeigten) elektrischen Leiter wird so zwischen zwei zueinander
benachbarten Halteelementen 5 geführt, dass eine verdrehsichere
Aufnahme des Kabelschuhs 7 innerhalb des Grundelements 2 verwirklicht ist.
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In 3 wird
eine schematische Perspektivansicht auf das Grundelement 2 aus 1 dargestellt,
wobei in dem hier dargestellten Fall zwei Kabelschuhe 7a, 7b zueinander
winkelversetzt in das Grundelement 2 eingelegt sind. Die
Kabelschuhe 7a, 7b sind so eingesetzt, dass beide
Befestigungsöffnungen 8a, 8b zueinander
fluchtend und konzentrisch auf dem Grundelement 2 aufliegen.
Die jeweiligen Verbindungen 9a, 9b der jeweiligen
Kabelschuhe 7a, 7b zu (nicht dargestellten) elektrischen
Leitern verlaufen jeweils durch zwei zueinander benachbarte Halteelemente 5a, 5b bzw. 5b, 5c.
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In 4 wird
eine Draufsicht auf das Grundelement 2 aus 1 dargestellt,
wobei in dem dargestellten Fall drei Kabelschuhe 7a, 7b, 7c auf
das Grundelement 2 aufgesetzt sind. Sämtliche Kabelschuhe 7a, 7b, 7c weisen
kreisrunde Befestigungsöffnungen 8a, 8b, 8c auf,
die zudem einen identischen Durchmesser aufweisen und zueinander
fluchtend übereinander
angeordnet sind. Die jeweiligen Verbindungen 9a, 9b, 9c der
Kabelschuhe 7a, 7b, 7c werden nahezu
spielfrei und jeweils einzeln durch benachbarte Halteelemente 5a, 5b bzw. 5b, 5c bzw. 5d, 5e vom
Grundelement 2 radial nach außen geführt.
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In 5 ist
das Grundelement 2 aus 4 in einer
Perspektivansicht dargestellt. Auch in dem hier dargestellten Fall
sind die jeweiligen Kabelschuhe 7a, 7b, 7c im
Bereich um ihre Befestigungsöffnungen 8a, 8b, 8c herum
so ausgestaltet, dass jeweils große und ebene, zueinander parallel
stehende Auflageflächen 10 gebildet
sind, durch die ein Aufeinanderstapeln der Kabelschuhe 7a, 7b, 7c ohne
ein Verkanten oder eine Abweichung gegenüber der zentralen Achse 11,
die durch den Mittelpunkt der zentralen Öffnung 4 verläuft und
senkrecht zu der Grundfläche des
Grundelements 2 steht, erfolgt.
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In 6 ist
eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Montagehilfe 1 gezeigt,
bei der bereits das Fixierelement 3 auf die jeweiligen
Halteelemente 5 des Grundelements 2 aufgesetzt
ist. Die Halteelemente 5 treten beim Aufsetzen des Fixierelements 3 auf
das Grundelement 2 durch jeweiligen Aufnahmen 12 innerhalb
des Fixierelements 3 ein, wobei Führungsstege 13, die
gleich beabstandet um den Umfang des kreisrunden Fixierelements 3 angeordnet sind
und radial nach innen stehen, in jeweiligen korrespondierenden Führungsnuten 14 der
Haltenasen 5 gleitbar gelagert sind. Das Fixierelement 3 weist überdies
radial nach innen stehende Laschen 15 auf, die jeweils
zwei Rastfedern 16a, 16b tragen, welche in Zusammenwirkung
mit den Rastnasen 6 der jeweiligen Halteelemente 5 eine
Verrastung des Fixierelements 3 auf dem Grundelement 2 bewirken.
Im vorliegend dargestellten Fall sind innerhalb der Montagehilfe 1 drei
Kabelschuhe 7a, 7b, 7c fluchtend und konzentrisch
mit der zentralen Öffnung 17 des
Fixierelements 3 angeordnet. Da die erfindungsgemäße Montagehilfe 1 jedoch
bis zu sechs Kabelschuhe aufnehmen kann, wird das Fixierelement 3 so
weit auf das Grundelement niedergedrückt, bis ein Verpressen der
jeweiligen Kabelschuhe 7a, 7b, 7c auf
das Grundelement 2 mittels des Fixierelements 3 bewirkt wird.
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7 zeigt
eine schematische Perspektivansicht auf die Montagehilfe 1 gemäß 6,
wobei hier verdeutlicht wird, wie tief das Fixierelement 3 bei lediglich
drei Kabelschuhen 7a, 7b, 7c innerhalb
der Montagehilfe 1 entlang der Halteelemente 5 auf
das Grundelement 2 hin niedergedrückt werden kann. Die einzelnen
Laschen 15 des Fixierelements 3 werden durch jeweilige
radial auf die zentrale Öffnung 17 hin
ausgerichtete Verstärkungsrippen 18 voneinander
abgetrennt.
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8 zeigt
eine Seitenansicht auf eine erfindungsgemäße Montagehilfe 1,
die im vorliegenden Fall drei Kabelschuhe 7a, 7b, 7c einhaust.
Wie deutlich zu erkennen ist, weisen die jeweiligen Kabelschuhe 7a, 7b, 7c planparallele
Auflageflächen 10 auf,
so dass das Herausführen
der Verbindungen 9a, 9b, 9c senkrecht
zur Symmetrieachse 11 der Montagehilfe 1 erfolgt.
Es wird auch ersichtlich, dass hierdurch jeweils nur ein Kabelschuh 7a, 7b, 7c in
einer Höhenebene
in Bezug auf das Grundelement 2 oder das Fixierelement 3 aus
der Montagehilfe 1 herausgeführt wird.
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In 9 wird
eine erfindungsgemäße Montagehilfe 1 wie
in 7 dargestellt gezeigt, wobei die Montagehilfe 1 auf
einen Massebolzen 19 aufgesetzt ist. Wie zu erkennen ist,
liegen die Befestigungsöffnungen 8 der
jeweiligen Kabelschuhe 7a, 7b, 7c formschlüssig an
der Außenflächen des
Massebolzens 19 an, um hierdurch einen guten elektrischen Kontakt
zwischen den Kabelschuhen 7a, 7b, 7c und der
(nicht dargestellten) Karosserie des Kraftfahrzeugs, mit der der
Massebolzen 19 verbunden ist, zu gewährleisten.
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In 10 ist
die Montagehilfe 1 aus 9 mit dem
(nicht dargestellten) Massebolzen über eine Montagemutter 20 verbunden.
Zwischen der Montagemutter 20 und den Kabelschuhen 7a, 7b, 7c liegt eine
Distanzscheibe 21 vor, deren Außendurchmesser kleiner als
der Innendurchmesser der zentralen Öffnung 17 im Fixierelement 3 ist,
so dass eine Fixierung der Kabelschuhe 7a, 7b, 7c mit
dem Grundelement 2 direkt über die Montagemutter 20 und
die Distanzscheiben 21 ohne das Fixierelement 3 erfolgt.