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Die
Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung eines Schaltgetriebes,
insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem zwischen vorbestimmten
Positionen des Leerlaufs, der Gangauswahl und/oder der Gangschaltung
verschiebbaren Steuerknüppel.
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Aus
der Patentschrift
EP-A-1429056 ist
eine Vorrichtung mit Steuerknüppel für die Steuerung
eines Schaltgetriebes bekannt, in dem Festhaltemittel des Steuerknüppels
in stabilen Positionen vorgesehen sind, die einen Dauermagneten
umfassen, der am unteren Ende des Steuerknüppels angebracht
ist, und wobei der Dauermagnet zusammenwirkt, per magnetischer Anziehungskraft,
mit einer ersten magnetischen Scheibe, die eine zum Magneten des
Steuerknüppels entgegen gesetzte Polarität aufweist,
und per magnetischer Abstoßung, mit anderen magnetischen
Scheiben, die eine zum Magneten des Steuerknüppels identische
Polarität aufweisen, und die als Krone um die erste Scheibe
angeordnet sind, um eine magnetische Barriere um dieselbe zu bilden.
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Diese
bekannte Vorrichtung hat den Vorteil, dass sie, in vorbestimmten
Positionen, eine präzise Stabilisierung des Steuerknüppels
mit vermindertem Spiel und, aufgrund des fehlenden Kontakts zwischen
den Teilen der Stabilisierungsmittel, ohne Verschleiß erlaubt,
aber sie kann das Zurückholen des Steuerknüppels
nicht gewährleisten, wenn dieser von einer vorbestimmten
Position beabstandet ist, wie z. B. dem Leerlauf, um in eine Auswahlposition oder
eine Gangschaltposition gebracht zu werden. Es ist daher nötig,
wie im Stand der Technik, Rückholfedern am Steuerknüppel
dieser bekannten Vorrichtung anzubringen, unter Inkaufnahme aller
mit der Verwendung dieser Federn verbundenen Nachteile: Empfindlichkeit
gegenüber Vibrationen und Umweltbedingungen, Bruchgefahr,
Veralterung, usw. Außerdem müssen, zwischen bestimmten
vorbestimmten Positionen des Steuerknüppels mechanische
Druckmittel vorgesehen werden, die einen schwierigen intermediären
Punkt schaffen, der durch Anwendung einer einen Schwellenwert übersteigenden
Anstrengung überwunden wird, was anschließend
die Verschiebung des Steuerknüppels bis zur nachfolgenden
vorbestimmten Position gewährleistet. Der Einbau und der
Gebrauch dieser Druckmittel führen zu einer Erhöhung
der Kosten und zum Verschleiß der Teile, die bei wiederholtem
Betätigen des Steuerknüppels miteinander in Berührung
kommen.
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Zweck
der Erfindung ist es insbesondere, diese Nachteile der Steuervorrichtung
eines Schaltgetriebes gemäss dem Stande der Technik zu
vermeiden.
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Sie
stellt zu diesem Zweck eine Steuervorrichtung eines Schaltgetriebes
bereit, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit einem zwischen
vorbestimmten Leerlauf-, Auswahl- und/oder Schaltpositionen verschiebbaren
Steuerknüppel, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung
wenigstens einen Dauermagneten aufweist, der auf einem mit dem Steuerknüppel
fest verbundenen oder dem Steuerknüppel zugeordneten Vorgelege
getragen wird, und Dauermagnete mit entgegengesetzten Polaritäten umfasst,
die alternierend auf einem festen Träger entlang der Bewegungsbahn,
die vom Dauermagneten des Vorgeleges durchlaufen, wird angeordnet sind,
wobei die Dauermagnete mit entgegengesetzten Polaritäten
jeweils vorbestimmte Positionen des Steuerknüppels sowie
Druckkräfte zwischen diesen vorbestimmten Positionen, und
Rückholkräfte zu diesen vorbestimmten Positionen
definieren, und auch das jeweilige Spiel des Steuerknüppels
kompensieren.
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Ein
wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung
liegt darin, dass Rückholmittel mit Federn und mechanische
Lagerungsmittel, die im Stand der Technik verwendet werden, wegfallen,
was auch für die mit der Nutzung dieser Mittel verbundenen
Nachteile gilt.
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Darüber
hinaus wird das Verschieben des Steuerknüppels in eine
Gangschaltposition erleichtert, wenn das Zurückholen des
Steuerknüppels bei der Gangauswahl durch eine der vorliegenden
Erfindung entsprechenden magnetischen Vorrichtung vollbracht wird,
weil die Rückholfedern für die Gangauswahl des
Standes der Technik in der Tat eine störende Widerstandskraft
beim Gangschalten erzeugten. Außerdem wird es dank der
Erfindung möglich, die für das Schalten aufzuwendende
Kraft unabhängig von der für die Gangauswahl aufzuwendende Kraft
einzustellen.
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Die
Erfindung ermöglicht daher eine präzisere Positionierung
des Schaltknüppels in seinen vorbestimmten Positionen,
den Wegfall des jeweiligen Spiels in diesen Positionen und eine
weichere und präzisere Steuerung der Auswahl und der Schaltung der
Gänge zu.
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Gemäß einem
weiteren Merkmal der Erfindung, das auf eine Steuervorrichtung eines
manuellen Schaltgetriebes Anwendung findet, bei der ein Zwischenvorgelege
ein Auswahlkabel oder eine Auswahlstange betätigt, trägt
der feste Träger einen zentralen Dauermagneten, der eine
Polarität hat, die umgekehrt zu derjenigen des Dauermagneten
des Zwischenvorgeleges ist, und der zwischen zwei Dauermagneten
angebracht ist, die die gleiche Polarität haben, wie der
Dauermagneten des Zwischenvorgeleges und die bei der Gangwahl eine
den Steuerknüppel zurückführende Rückholkraft
generieren.
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Dieses
Merkmal der Erfindung ermöglicht das Weglassen der Rückholfedern
des sich in der Gangauswahl befindlichen Steuerknüppels,
wie sie zuvor im Stand der Technik verwendet wurden.
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Gemäß einem
weiteren Merkmal der Erfindung trägt der Steuerknüppel
ein Kugelgelenk, das drehbeweglich in einem vom festen Träger
getragen, sphärischen Gehäuse eingebaut ist, wobei
am Kugelgelenk und am Gehäuse Dauermagnete angebracht sind,
die paarweise so abgestimmt sind, dass sie eine mittlere Position
des Steuerknüppels, und zwei beiderseits dieser mittleren
Position liegende Druckpunkte definieren.
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Damit
sind die Druckkräfte, die überwunden werden müssen,
um den Steuerknüppel in Richtung einer Gangschaltung zu
verschieben unabhängig von den bei der Gangauswahl wirkenden
Rückholkräften.
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In
einem Ausführungsbeispiel der Erfindung trägt
das Kugelgelenk einen Dauermagneten, der vor drei vom Gehäuse
getragenen Dauermagneten verschiebbar ist, wobei diese drei Magnete
einen zentralen Magneten umfassen, der eine zum vom Kugelgelenk
getragenen Magneten umgekehrte Polarität aufweist, sowie
zwei Endmagnete, die dieselbe Polarität aufweisen wie der
Magnet des Ku gelgelenks, und die Druckpunkte beim der Gangschaltung
definieren.
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In
einer Ausführungsvariante trägt das Kugelgelenk
zwei genau gegenüberliegende Dauermagnete und das Gehäuse
trägt zwei Gruppen von je drei Magneten mit abwechselnden
Polaritäten, wobei jede der aus drei Magneten des Gehäuses
bestehende Gruppe entlang der Bewegungsbahn angeordnet ist, die
von einem Dauermagneten des Kugelgelenks durchlaufen wird.
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Diese
Ausführungsvariante erlaubt es, die Druckkräfte,
die auf den Steuerknüppel bei der Gangschaltung wirken,
als auch die Kraft, die den Steuerknüppel in einer stabilen
Position hält, zu erhöhen.
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Wenn
das vom Steuerknüppel gesteuerte Schaltgetriebe ein automatisches
oder per Roboter gesteuertes Schaltgetriebe vom Typ PRND mit Impuls-gesteuerten
Gangschaltpositionen M, M+ und M– ist, so werden die Positionen
P, R, N, D und M des Schaltknüppels durch einen Dauermagneten
definiert, der an einem Zwischenvorgelege oder am Steuerknüppel
angebracht ist, und durch eine Gruppe von Dauermagneten mit umgekehrter
Polarität, die am festen Träger angebracht sind
und entlang der Bewegungsbahn angeordnet sind, die vom Dauermagneten
des Steuerknüppels durchlaufen wird, wenn er innerhalb
der Positionen P, R, N und D verschoben wird, wobei diese Magnete
so angebracht sind, dass sie mit Dauermagneten alternieren, die dieselbe
Polarität wie der Magnet des Steuerknüppels haben,
und so Druckpunkte zwischen den Positionen P, R, N und D definieren.
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Die
Position M des Steuerknüppels wird durch einen Dauermagneten
definiert, der eine bestimmte Polarität hat und der vom
Steuerknüppel oder von einem Zwischenvorgelege getragen
wird, das durch den Steuerknüppel zwischen den Positionen
M+ und M– verschiebbar ist, wenn der Steuerknüppel
sich in der Position M befindet, und von einem Dauermagneten umgekehrter
Polarität, die auf dem festen Träger zwischen
zwei weiteren Dauermagneten befestigt ist, die dieselbe Polarität
haben wie der Magnet des Zwischenvorgeleges, und die in den Positionen
M+ und M– des Steuerknüppels Druckpunkte sowie
zur Position M hinwirkende Rückholkräfte definieren.
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Die
Dauermagnete, die vom Steuerknüppel oder von Zwischenvorgelegen
getragen werden, sind vor gedruckten Leiterplatten verschiebbar,
die magnetische Zellen (mit Magnetwiderstand oder mit Halleffekt)
tragen, deren Ausgänge mit einem Verarbeitungsschaltkreis
verbunden sind, der die Position des Steuerknüppels ausgehend
von den durch die Zellen erfassten Informationen bestimmt.
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In
diesem Fall können die Dauermagnete, die vom Steuerknüppel
oder von den Vorgelegen getragen werden, eine größere
Länge aufweisen, damit ein Teil dieser Magnete vor den
vom festen Träger getragenen Magneten, die die vorbestimmten
Positionen des Steuerknüppels und die Druckpunkte und/oder
die Rückholkräfte definieren, verschiebbar ist,
und damit ein anderer Teil dieser Magnete vor den magnetischen Zellen
zur Bestimmung der Positionen und der Verschiebungen des Steuerknüppels
verschiebbar ist.
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Als
Variante kann vorgesehen werden, dass der Steuerknüppel
z. B. an seinem unteren Ende einen Dauermagneten trägt,
der gegenüber einer gedruckten Leiterplatte verschiebbar
ist, die auf dem festen Träger an gebracht ist und magnetische
Zellen trägt, deren Ausgänge mit einem Verarbeitungsschaltkreis
verbunden sind, der die Position des Steuerknüppels ausgehend
von durch die Zellen erfassten Informationen bestimmt.
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In
diesem Fall genügt eine einzige gedruckte Leiterplatte,
um alle Positionen des Steuerknüppels und seine Verschiebungen
zu erfassen.
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Gemäss
einer anderen Variante kann vorgesehen werden, dass das untere Ende
des Steuerknüppels einen Dauermagneten trägt,
der sich, wenn der Steuerknüppel in der Position N oder
dem Leerlauf steht, gegenüber einem ersten Dauermagneten mit
umgekehrter Polarität befindet, der auf dem festen Träger
angebracht ist, wobei zwei zweite Magnete mit derselben Polarität
wie der Magnet des Steuerknüppels beiderseits des ersten
Magneten auf dem festen Träger angebracht sind, und zwar
entlang der Bewegungsbahn, die das Ende des Steuerknüppels durchläuft,
wenn der Steuerknüppel ausgehend vom Leerlauf in Gangauswahlrichtungen
verschoben wird, sodass Kräfte generiert werden, die den
Steuerknüppel im Leerlauf stabilisieren, und wobei der Block
zwei weitere Magnete derselben Polarität wie der Magnet
des Steuerknüppels umfasst, die beidseitig der zweiten
Magnete auf dem festen Träger angebracht sind, und Rückholkräfte
generieren, die dahingehend wirken, den Steuerknüppels
in den Leerlauf zu hohlen, wenn sich dieser in einer Auswahlposition befindet.
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Diese
Ausführungsvariante ermöglicht es ebenfalls, bei
der Gangwahl wirkende Rückholfedern wegzulassen, die im
Stand der Technik dem Steuerknüppel zugeordnet waren.
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Schließlich
ist es vorteilhaft, wenn die Dauermagnete, die auf dem festen Träger
angebracht sind, von einer oder mehreren magnetischen Abschirmungsplatte(n)
getragen werden.
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Damit
können weitere Schaltkreise, die in der unmittelbaren Nachbarschaft
des Steuerknüppels eingebaut sind, wie z. B. eine Anordnung
von Steuerschaltkreisen für Airbags, vor Magnetfeldern
geschützt werden, die durch diese Dauermagneten generiert
werden.
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Die
Lektüre der nachfolgenden Beschreibung, die sich auf die
in den beiliegenden Abbildungen gezeigte Erfindungsbeispiele bezieht,
wird die Erfindung, ihre Merkmale und Einzelheiten besser verstehen
und klarer erscheinen lassen:
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1 ist
eine schematische, perspektivische Ansicht einer Steuervorrichtung
eines Schaltgetriebes gemäß dem Stand der Technik;
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2 ist
eine schematische perspektivische Ansicht dieser Vorrichtung, die
gemäss der Erfindung abgeändert wurde;
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3 ist
eine schematische, perspektivische Ansicht einer weiteren Steuervorrichtung
eines Schaltgetriebes gemäss der Erfindung;
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4 ist
eine schematische, perspektivische Ansicht, die ein weiteres Merkmal
der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung darstellt;
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5 ist
eine schematische Ansicht eines Schnittes, der ein weiteres Merkmal
der Erfindung darstellt;
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6 ist
eine Teilansicht eines Schnittes einer Ausführungsvariante
der Erfindung;
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7 ist
eine schematische, perspektivische Ansicht einer Steuervorrichtung
gemäss der Erfindung;
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8 ist
eine schematische Ansicht eines Schnittes durch die magnetischen
Positionierungs- und Rückholmittel des Steuerknüppels
der in 7 gezeigten Vorrichtung.
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Die
in 1 schematisch dargestellte Steuervorrichtung des
Schaltgetriebes ist eine Vorrichtung des Standes der Technik und
umfasst im wesentlichen einen Steuerknüppel 10,
der um ein Rotationszentrum schwenkbar auf einem festen Träger 12 angebracht
ist, um einerseits eine Gangschaltwelle eines Schaltgetriebes mit
Hilfe eines Auswahlkabels oder einer Auswahlstange 14 in
Gang zu setzen, wobei das Auswahlkabel oder die Auswahlstange durch den
Steuerknüppel 10 mittels eines Zwischenvorgeleges 16 betätigt
wird, und um andererseits eine Gangschaltung oder das Einlegen eines
Gangs mittels einer Stange oder eines Schaltkabels 18 zu
bewirken, wobei die Stange oder das Kabel 18 durch das
untere Ende 20 des Steuerknüppels 10 in
Gang gesetzt wird.
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Die
Richtungen, in die der Steuerknüppel ausgehend von der
in 1 dargestellten Leerlaufposition zur Auswahl der
Gänge verschoben wird sind durch die Pfeile 22 angezeigt,
und die Richtungen, in die der Steuerknüppels zum Einlegen
oder Schalten der Gänge verschoben wird, sind durch die Pfeile 24 angezeigt.
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In
dieser bekannten Vorrichtung wird die Rückwärtsbewegung
des Steuerknüppels zur Leerlaufposition nach einer Verschiebung
in eine Auswahlposition durch eine Feder 26 gewährleistet,
die z. B. auf der Schwenk achse des Zwischenvorgeleges 16 angebracht
ist und deren zwei parallele Enden 28 mit einem transversalen
Finger 30 kooperieren, der fest mit dem Steuerknüppel
verbunden ist und sich parallel zu der Auswahlrichtung zwischen den
Enden 28 der Feder 26 erstreckt. Es ist erkennbar,
dass die Feder 26 gleichzeitig das Festhalten des Steuerknüppels
in seiner Leerlaufposition sowie die Rückwärtsbewegung
des Steuerknüppels zu dieser Position gewährleistet,
wenn der Steuerknüppel von dieser Position in die eine
oder andere, von den Pfeilen 22 angezeigte Richtung beabstandet
wird.
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Die
Steuervorrichtung gemäss der Erfindung, die schematisch
in 2 dargestellt wird, unterscheidet sich von der
Vorrichtung der 1 dadurch, dass das Zwischenvorgelege 16,
z. B. nahe seines unteren Teils, der mit der Stange oder dem Auswahlkabel 14 verbunden
ist, einen Dauermagneten 30 trägt, der durch den
Steuerknüppel 10 parallel zur Stange oder zum
Auswahlkabel 14 angesichts dreier Dauermagnete 32, 34 und 36 verschiebbar
ist, wobei die Dauermagnete auf einem Längsarm 38 des
festen Trägers 12 angebracht sind.
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Wenn
der Steuerknüppel 10 in der in 2 dargestellten
Leerlaufposition ist, befindet sich der auf dem Zwischenvorgelege 16 getragene
Magnet 30 gegenüber dem zentralen Magnet 32,
der auf dem festen Arm 38 angebracht ist, und die sich
gegenüberstehenden Flächen der beiden Magnete
haben entgegengesetzte Polaritäten, sodass der zentrale Magnet 32 durch
magnetische Anziehung eine stabile Position des vom Zwischenvorgelege 16 getragenen
Magneten 30 und damit eine stabile Position des Steuerknüppels 10 definiert,
wobei der Spalt zwi schen den beiden Magneten 30 und 32 einen
relativ niedrigen Wert hat, z. B. in der Größenordnung
von 1 bis 2 mm.
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Wenn
der Steuerknüppel 10 von seiner Leerlauf-Position
in eine von den Pfeilen 22 angezeigte Richtung verschoben
wird, wird der vom Zwischenvorgelege 16 getragene Magnet 30 vor
einen der zwei anderen Magnete 36, 34 geführt,
deren Polarität der des zentralen Magneten 32 entgegengesetzt
ist, sodass dieser Magnet 36 oder 34 dazu tendiert,
den Magneten 30 des Steuerungselements 16 in seine Ausgangsposition
zurückzustoßen.
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Dementsprechend,
wenn der Steuerknüppel 10 von der Leerlauf-Position
in die andere von den Pfeilen 22 angezeigte Richtung verschoben
wird, wird der Magnet 30 des Zwischenvorgeleges 16 vor den
anderen Dauermagneten 36 oder 34 geführt,
der den Steuerknüppel in seine Ausgangsposition zurückstößt.
Die Magnete 36 und 34 üben daher auf den
Dauermagneten 30 Kräfte aus, die die Rückwärtsbewegung
des Steuerknüppels 10 in seine Leerlaufposition
bewirken, wenn dieser Steuerknüppel zur Gangauswahl verschoben
wurde.
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Die
in 2 dargestellte Rückholfeder 26, kann
daher weggelassen werden.
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Während
die Vorrichtungen der 1 und 2 zur Steuerung
manueller Schaltgetriebe herkömmlicher Art bestimmt sind,
ist die in 3 gezeigte Vorrichtung zur Steuerung
eines automatischen oder per Roboter gesteuerten Schaltgetriebes
mit einer Führungsplatte vom Typ PRND mit Positionen M, M+,
M– zur Impulssteuerung von Gangschaltungen bestimmt.
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Der
Steuerknüppel 1 der Vorrichtung der 3 ist
schwenkbar um zwei senkrechte Achsen in einem festen Gehäuse 12 angebracht,
wobei eine dieser Achsen durch einen zylindrischen Stift 40 ausgebildet
ist und die andere Achse senkrecht zur ersten in der Ebene der Zeichnung
ist. Die Positionen P, R, N, und D sind parallel zur Achse 40 gestaffelt,
wie auch die Positionen M+, M und M–. Die Wahl zwischen
der automatischen Steuerung des Vorwärtsgangs D und der
Gangschaltung durch Impulssteuerung M erfolgt durch das Schwenken
des Steuerknüppels um die Achse 40.
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Die
Positionen P, R, N und D werden von Dauermagneten 40, 42 definiert,
die dieselbe Polarität haben, und die auf einer Seitenwand
des Gehäuses 12 alternierend mit Dauermagneten 44 entgegengesetzter
Polarität befestigt sind, die Druckpunkte zwischen den
Positionen P, R, N und D definieren, wobei diese Reihe von Dauermagneten
sich entlang der Bahn befindet, die von einem Dauermagnet 46 durchlaufen
wird, wenn der Steuerknüppel durch Schwenken um die Achse
verschoben wird, die senkrecht zur Achse 40 ist, wobei
der Dauermagnet 46 auf einem Arm 48 befestigt
ist, der seinerseits auf dem Steuerknüppel 10 angebracht
ist. Die Flächen der Magnete 42, die die Positionen
P, R, N und D definieren, die sich gegenüber einer Fläche
des Magneten 46 befinden, haben zu der Polarität
dieser Fläche des Magneten 46 entgegengesetzte
Polaritäten. Die zwischen den Magneten 42 angeordneten
Dauermagnete 44 haben den Magneten 42 entgegengesetzte Polaritäten,
um den Magneten 46 in die eine Richtung oder in die andere
Richtung zurückzusto ßen, wenn letzterer vor einem
der Magneten 44 ausgerichtet ist.
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Die
Positionen M, M+ et M– der Impulssteuerung der Gangschaltung
werden auf ähnliche Weise durch die Dauermagnete 42 und 44 definiert,
die auf der gegenüberliegenden Seitenwand des Gehäuses 12 befestigt
sind, wobei ein Magnet 42 die zentrale Position M definiert
und zwei sich auf jeder Seite dieses Magneten 42 befindende
Magnete 44 die Positionen M+ und M– definieren,
und wobei die zentrale Position M transversal nach der Position
D ausgerichtet ist.
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Diese
Magnete wirken jeweils durch magnetische Anziehung und Abstoßung
mit einem Dauermagneten 50 zusammen, der auf dem Steuerknüppel 10 oder
auf einem Element befestigt ist, das vom Steuerknüppel 10 bewegt
wird, wenn dieser von der Position D in die Position M per Schwenken
um die Achse 40 verschoben wird. Die Magnete 44,
die die Positionen M+ und M– definieren, üben
auf den am Steuerknüppel 10 befestigten Magneten 50 eine
Abstoßkraft aus, die darauf hinwirkt, ihn in die zentrale Position
M zurückzuführen.
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Wenn
der Steuerknüppel 10 durch Schwenken um die Achse 40 in
die Position D zurückgeführt wird, ist der Magnet 50 entweder
zu weit von den Magneten 42 und 44, die die Positionen
M, M+ und M– definieren, beabstandet, um durch letztere
Magnete beeinflusst zu werden, oder wird in der Position M blockiert,
wenn der Steuerknüppel 10 sich von dem den Magneten 50 tragenden
Element löst.
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In
dieser Vorrichtung werden alle Rückführkräfte
und alle Druckkräfte, die auf den Steuerknüppel 10 wäh rend
seiner Verschiebungen zwischen den Positionen P, R, N, D, M, M+
und M– ausgeübt werden, durch die Dauermagnete 42 und 44 generiert, die
per magnetische Anziehung oder Abstoßung auf die Magnete 46 und 50 wirken,
die vom Steuerknüppel 10 getragen oder verschoben
werden.
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Die
Positionen und Verschiebungen des Steuerknüppels
10 werden
von einer einzigartigen, an der Basis des Gehäuses
12 angebrachten
Vorrichtung erfasst, wie in
4 dargestellt
ist, wobei diese Vorrichtung eine gedruckte Leiterplatte
52 umfasst,
die horizontal unter dem unteren Ende
54 des Steuerknüppels
10 angebracht
ist und magnetische Widerstandszellen
56 (oder Zellen mit
Halleffekt) trägt, die es ermöglichen, die Richtungen
der Magnetfeldlinien eines Dauermagneten
58 zu erfassen, wobei
dieser Dauermagnet am unteren Ende des Steuerknüppels
10 befestigt
ist und sich bei den Verschiebungen zwischen den verschiedenen Nutzungspositionen
des Steuerknüppels oberhalb der gedruckten Leiterplatte
52 verschiebt.
Eine Vorrichtung dieser Art wird in der
französischen Patentanmeldung 06.01291 der
Antragstellerin beschrieben.
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Die
Ausgänge der magnetischen Widerstandszellen 56 sind
mit einem Verarbeitungsschaltkreis verbunden, der ebenfalls auf
der gedruckten Leiterplatte 52 angebracht ist und der es
ermöglicht, die Position des Steuerknüppels 10 per
Triangulierung ausgehend von den Richtungen der Magnetfeldlinien
des Magneten 58, die von den Zellen 56 erfasst
werden, zu bestimmen.
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In
einer Ausführungsvariante kann die Vorrichtung zur Erkennung
der Position aus 4 durch gedruckte Leiterplatten
ersetzt werden, die Magnetwiderstandszellen (oder Zellen mit Halleffekt)
tragen, wobei die Leiterplatten auf den Seitenwänden des Gehäuses 12 befestigt
sind, an dem auch die Dauermagnete angebracht sind, welche die Positionen
P, R, N, D, M, M+ und M– festlegen, und wobei dies derart
verwirklicht wird, dass sich die Zellen angesichts der Bewegungsbahnen
befinden, die von den unteren Enden der Dauermagnete 46 und 50 der
Vorrichtung der 3 durchlaufen werden. In diesem
Fall wirken die oberen Teile der Magnete 46 und 50 per magnetische
Anziehung und Abstoßung mit den Dauermagneten 42 und 44,
die die Positionen P, R, N, D, M, M+ und M– definieren,
zusammen, wie bereits beschrieben wurde, während die unteren
Teile dieser Magnete mit den Zellen 56 der gedruckten Leiterplatten 52 für
die Erfassung der Positionen und der Verschiebungen des Steuerknüppels 10 zusammenwirken.
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Wenn,
wie in 5 schematisch dargestellt, der Steuerknüppel 10 einer
erfindungsgemäßen Steuerung mittels einer Kugelartikulation
schwenkbar in einem Gehäuse 12 angebracht ist,
können durch Dauermagnete beim Schalten der Gänge Druckkräfte
generiert werden, wobei einer dieser Dauermagnete 60 in
das fest mit dem Steuerknüppel verbundene Kugelgelenk 62 integriert
ist, und wobei die anderen 64 und 66 vom Gehäuse 68 getragen werden,
in das das Kugelgelenk 62 eingebracht ist. Ein zentraler,
am Gehäuse 68 angebrachter Magnet 64 definiert
durch magnetische Anziehung des Magneten 60 des Kugelgelenks
eine stabile Position des Steuerknüppels 10. Die
zwei anderen Magnete 66 des Gehäuses befinden
sich beiderseits neben dem zentralen Magneten 64 ent lang
der Bewegungsbahn auf der der Magnet 60 verschoben wird,
wenn der Steuerknüppel 10 in eine Gangschaltrichtung
verschoben wird, wobei jeder Magnet 66 durch magnetische
Abstoßung eine Druckkraft generiert, die überwunden
werden muss, um den Steuerknüppel 10 bis hin in
seine endgültige Gangschaltposition zu verschieben.
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In 5 ist
ebenfalls erkennbar, dass das untere Ende des Steuerknüppels 10 mit
dem Ende eines Kabels oder einer Stange 18 zur Gangschaltung verbunden
ist, und zwar mit Hilfe eines Mittels 70 zu einer ersten
Einstellung, z. B. vom Typ Zahnstange, das eine genaue Einstellung
der relativen Positionen der Magnete 60, 64 und 66 beim
Einbau der Vorrichtung in ein Fahrzeug erlaubt.
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Bei
der in 6 dargestellten Ausführungsvariante wurden
die in 5 dargestellten Mittel zur Festlegung der stabilen
Position des Steuerknüppels und der Druckkräfte
bei der Gangschaltung verdoppelt, wobei das Kugelgelenk 64 zwei
genau gegenüberliegende Dauermagnete 60 trägt,
die beide jeweils angesichts einer von zwei Gruppen von je drei Dauermagneten 64, 66 liegen,
die vom Gehäuse 68 des Kugelgelenkes getragen
werden, wobei sich diese zwei aus drei Magneten zusammengesetzten Gruppen
auf Zeichnungsebene genau gegenüberliegen.
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Auf
diese Weise können die den Steuerknüppel 10 in
seiner stabilen Position festhaltende und die beim Schalten der
Gänge zu überwindende Druckkräfte verdoppelt
werden.
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Das
Kugelgelenk 62 kann auf einfache Weise aus Plastik hergestellt
werden und wird um den oder die Magnete(n) 60 herumgeformt,
sodass die Magnete direkt in dieses Kugelgelenk integriert werden,
was es ermöglicht, seitliche Abweichungen klein zu halten.
Auch die vom Gehäuse 68 getragenen Magnete 64 und 66 können
Einlagen sein, die bei der Herstellung des Gehäuses 68 durch
Einspritzen von Plastik in eine Form platziert werden.
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Die
Mittel der 5 und 6 können
auf vorteilhafte Weise kombiniert werden mit den in 2 dargestellten
magnetischen Festhaltemitteln und den Mitteln, die die Rückwärtsbewegung
des Steuerknüppels in den Leerlauf bewirken, um so ein manuelles
Schaltgetriebe herkömmlichen Typs mit Kabelsteuerung, Stangensteuerung
oder elektrischer Steuerung zu steuern.
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Gemäss
einer Variante können die Stabilisierung und das Zurückholen
des Steuerknüppels in die Leerlaufposition durch die in
den 7 und 8 dargestellte Mittel gewährleistet
werden.
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7 stellt
eine Steuervorrichtung desselben Typs dar, wie die, die aus den 2 und 5 bekannt
ist, bei der jedoch das untere Ende des Steuerknüppels 10 einen
horizontalen Rand 72 bildet, unter dem ein Dauermagnet 74 befestigt
ist, der oberhalb einer gekrümmten, konvexen Fläche
eines magnetischen Festhalte- und Rückholblocks 76 verschiebbar
ist, wenn der Steuerknüppel 10 in die Auswahlrichtungen 22 verschoben
wird, wobei dieser Block 76 in 8 im Schnitt
dargestellt wird.
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Dieser
Block umfasst im wesentlichen einem im Zentrum des Blocks angeordneten
Dauermagneten 78, der in der Leerlaufposition nach dem
Dauermagneten 74 des unteren Endes des Steuerknüppels 10 ausgerichtet
ist und in dieser Position den Steuerknüppel durch magnetische
Anziehung des Magneten 74 stabilisiert. Dieser zentrale
Magnet 78 ist von zwei Dauermagneten mit entgegengesetzter
Polarität umrahmt, wobei sich diese zwei Magnete entlang der
Verschiebungsrichtung des unteren Endes des Steuerknüppels 10 bei
der Gangauswahl befinden, in unmittelbarer Nachbarschaft des oder
in Kontakt mit dem zentralen Magneten 78.
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Der
Block 76 umfasst an seinen Enden zwei weitere Dauermagnete 82,
die geradlinig nach den Magneten 78 und 80 ausgerichtet
sind, und die die selbe Polarität wie der Magnet 74 des
unteren Endes des Steuerknüppels haben, um den Steuerknüppel
in seine Leerlaufposition zurückzuführen, nachdem
er in eine Gangwahlposition bewegt worden ist, in der sich der Magnet 74 im
Wesentlichen gegenüber einem der Magnete 82 des
Blocks 76 befindet.
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Die
obere Seite dieses Blocks ist auf eine Weise gekrümmt,
die der Bewegungsbahn des unteren Endes des Steuerknüppels 10,
wenn dieser in Gangauswahlrichtungen verschoben wird, entspricht,
sodass während der Verschiebungen des Steuerknüppels
ein im wesentlichen konstanter Spalt zwischen dem Magneten 74 am
unteren Ende des Steuerknüppels und den jeweiligen anderen
Magneten 78, 81 und 82 des Blocks 76 eingehalten
wird, wobei dieser Spalt zum Beispiel ungefähr 1 bis 2
mm weit ist.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - EP 1429056
A [0002]
- - FR 0601291 [0050]