DE102007060804B4 - Schaltvorrichtung für ein Getriebe - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Schaltvorrichtung für ein Getriebe, insbesondere für ein Kraftfahrzeug.
- Aus dem Dokument
EP 1 429 056 A1 ist eine Hebelvorrichtung für die Schaltung eines Getriebes bekannt, in der ein auf dem Hebel befestigter Magnet mit dem Hebel vor mehreren ortsfesten Magneten verschiebbar ist, mit denen er durch magnetische Anziehung zusammenwirkt, um den Hebel in einer festen Position zu stabilisieren. Diese Vorrichtung kann die Zurückführung des Hebels nicht gewährleisten, wenn dieser seine feste Position verlassen hat, der Hebel muss daher mit Rückholfedern sowie Druckmitteln ausgestattet werden, die schwergängige Stellen zwischen den festen Positionen des Hebels bilden, und es werden auch Mittel zum Filtern der Schwingungen benötigt, die auf den Elementen, die den Hebel mit dem Getriebe verbinden, montiert sind. - Diese Rückhol-, Druck- und Filtermittel verursachen Kosten beim Einbau und ihre Verwendung führt zur Abnutzung der mit ihnen in Kontakt kommenden Teile.
- Aus der
DE 31 16 833 A1 ist eine Führungs- und Feststellvorrichtung für den Schaltmechanismus eines Getriebes mit einem Mechanismus zur Festlegung des Schaltweges eines Schaltvorganges und zur Schaffung einer Einrastvorrichtung sowohl für den Wahl- als auch Einrückvorrang des entsprechenden Ganges bekannt. Eine Führungsplatte weist eine vorgegebene Führungsbahn auf. Ein dem Getriebeschalthebel zugeordneter Stift ist entlang dieser Führungsbahn bewegbar, um eine genaue Festlegung des Schaltweges bei jeder Wahl- und Einrückbewegung zu erreichen. Die Platte umfasst Vertiefungen, die ein Arretier- bzw. Rastschema bilden. Eine federbeaufschlagte Kugel wird durch die Betätigung des Getriebeschalthebels über dieses Schema hinwegbewegt. Dadurch werden vorgegebene Widerstandskräfte erzeugt, gegen die der Schalthebel während der Wahl- und Einrückbewegungen bewegt werden muss. - Die
beschreibt eine Vorrichtung mit einem Schalthebel, der an einem unteren Ende mit einer durch eine Feder beaufschlagten Kugel verbunden ist, die in einer durch Nuten gebildeten Kulisse geführt ist, um einzelne Schalt- bzw. Wählpositionen des Schalthebels anzufahren.GB 1 179 202 A - Die
-JP 2002 bezieht sich auf eine Shift-By-Wire Schaltvorrichtung mit einer Magnetelementanordnung, die entsprechend den Schaltpositionen des Wahlhebels verteilt sind. In den einzelnen Schaltpositionen wirken die Magnete mit dem Schalthebel durch magnetische Anziehungskraft zusammen und geben so Rückmeldung über die Schaltposition.254 949 A - Die
DE 41 09 544 A1 beschreibt einen elektrischen Schalter mit einem schwenkbaren Betätigungsglied, das dazu dient, Schaltkontaktanordnungen zu beeinflussen. An der Stirnseite des Schaltgliedes ist ein segmentförmiger Magnetbereich vorgesehen, der aus mehreren, nebeneinanderliegenden, abwechselnd gepolten Magneten gebildet ist. Dem Magnetbereich gegenüber liegt ein ortsfester Magnetbereich, ebenfalls mit abwechselnd gepolten Magneten. - Die Erfindung hat insbesondere die Aufgabe, die oben genannten Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden. Diese Aufgabe wird durch eine Schaltvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist gegenüber dem Stand der Technik eine Vielzahl von Vorteilen auf:
- - Sie vermindert das Spiel in den stabilen Positionen des Schalthebels;
- - Schwingungen und Geräusche werden am Ausgang des Getriebegehäuses deutlich gedämpft und nicht mehr durch Resonanzeffekte über die Kabel oder die Schaltstangen der Gänge weitergeleitet;
- - Die zum Filtern von Geräuschen und Schwingungen verwendeten Mittel, die, gemäß dem Stand Technik auf den Kabelansätzen oder Hüllenanschlägen angebracht wurden, können vermindert oder weggelassen werden;
- - Die Trägheit am Hebel ist aufgrund des Untersetzungsverhältnisses zwischen den einzelnen Organen der Steuerung erhöht, und der am Hebel wahrgenommene Kraftaufwand ist geringer, was die Bedienungsfreundlichkeit des Getriebes bei einem Gangwechsel verbessert;
- - Die Schaltvorrichtungen für Getriebe können weiter standardisiert werden, was eine Verminderung der Anzahl der mit dem gleichen Getriebe einsetzbaren Modelle solcher Vorrichtungen ermöglicht (gegenwärtig sind im allgemeinen vier Modelle von Schaltvorrichtungen für ein gleiches Getriebe erforderlich), und auch die Fertigungsvolumen der einzelnen Modelle der Schaltvorrichtungen können erhöht und damit ihre Kosten gesenkt werden.
- Erfindungsgemäß ist ein erster beweglicher Dauermagnet auf einem Vorgelege befestigt, das mit dem Ende der Gangauswahl- und Gangschaltwelle an deren Ausgang aus dem Getriebe verbunden ist, und das vor drei ortsfesten Dauermagneten, die eine zur Polung des beweglichen Dauermagneten entgegengesetzte Polung aufweisen, verschiebbar ist.
- Ein zweiter beweglicher Dauermagnet ist auf einem Vorgelege befestigt, das fest mit dem Ende der Gangauswahl- und Gangschaltwelle an deren Ausgang aus dem Getriebe verbunden ist, wobei der zweite bewegliche Dauermagnet vor drei anderen, ortsfesten Dauermagneten verschiebbar ist, die eine dem zweiten beweglichen Dauermagneten entgegengesetzte Polung aufweisen.
- Somit können stabile Positionen des Schalthebels bestimmt werden, die vorbestimmten Gangauswahl-, und Gangschaltpositionen entsprechen, und es können an den stabilen Positionen auf den Schalthebel wirkende Rückholkräfte, und zwischen diesen Positionen Druckmittel erzeugt werden.
- Die ortsfesten Dauermagnete umfassen einerseits Magnete mit einer ersten Polung, die entlang mindestens eines Bewegungsverlaufs des vom Schalthebel verschiebbaren, beweglichen Dauermagneten in Abständen voneinander angebracht sind, um Positionen des Schalthebels zu definieren, und andererseits Magnete mit einer zweiten Polung, die um Magnete mit der ersten Polung angeordnet sind, damit Stabilisierungs- und Rückholkräfte des Schalthebels in den vorgenannten Positionen erzeugt werden.
- Die Magnete mit der zweiten Polung umfassen ringförmige Magnete, die jeweils einen Magnet mit der ersten Polung umgeben.
- Gemäß eines anderen Erfindungsmerkmales ist der Träger an einer Öffnung des Getriebegehäuses zur Führung und Abdichtung der Gangauswahl- und Gangschaltwelle bei ihrem Ausgang aus dem Getriebe, angebracht.
- Bei einem anderen Merkmal der Erfindung ist die Gangauswahl- und Gangschaltwelle mit einem Reduktionsgetriebe verbunden, das in einem Gehäuse am Getriebeausgang untergebracht ist.
- Die Gangauswahl- und Gangschaltwelle kann durch dieses Reduktionsgetriebe mit einer Trägheitsmasse verbunden werden, die in einem Gehäuse am Getriebeausgang untergebracht ist, wobei diese Trägheitsmasse aus einer Scheibe oder einem Kranz besteht, die/der auf der Gangauswahl- und Gangschaltwelle drehbar geführt wird.
- Durch dieses Merkmal der Erfindung kann der Drehzahlsteuerung Trägheit hinzugefügt werden, und die von dieser Steuerung übertragenen Stöße, Geräusche und Schwingungen können besser herausgefiltert werden. Die Trägheitsmasse, die mit der Gangauswahl- und Gangschaltwelle durch Reduktionsgetriebe verbunden werden kann, ist viel kleiner als beim Stand der Technik. Sie benötigt daher weniger Platz, ist kostengünstiger und es wird weniger Energie benötigt, um sie in Bewegung zu versetzen.
- Ganz allgemein ermöglicht die Erfindung eine Erhöhung der Bedienungsfreundlichkeit und der Präzision der Schaltung eines Getriebes und verringert gleichzeitig die Übertragung von Stößen, Geräuschen und Schwingungen des Getriebes an den Schalthebel.
- Die Lektüre der nachfolgenden Beschreibung, die sich auf die in den beiliegenden Abbildungen gezeigte Erfindungsbeispiele bezieht, wird die Erfindung, ihre Merkmale und Einzelheiten besser verstehen und klarer erscheinen lassen:
- Die
1 und2 sind Vorder- und Seitenansichten eines Ausgangsmoduls eines Getriebes, das eine Gangauswahl- und Gangschaltwelle umfaßt; - Die
3 ist eine schematische Perspektivansicht eines Ausführungsdetails der Erfindung; - Die
4 ist eine schematische Perspektivansicht einer Ausführungsvariante, die nicht unter die Patentansprüche fällt; - Die
5 ist eine schematische Perspektivansicht eines anderen Ausgangsmoduls eines erfindungsgemäßen Getriebes; - Die
6 ist, in größerem Maßstab, eine schematische Perspektivansicht eines Reduktionsgetriebes für den Antrieb einer Trägheitsmasse. - Auf den
1 und2 ist ein Ausgangsmodul eines Getriebes schematisch dargestellt worden, das im wesentlichen eine Gangauswahl- und Gangschaltwelle10 (synonym auch als „Welle“ bezeichnet) umfasst, deren oberes Ende drehbeweglich und translatorisch beweglich in einem zylinderförmigen Element12 (synonym auch als „Träger“ bezeichnet) geführt wird, das dicht in eine Öffnung des Gehäuses eines Getriebes montiert werden soll, insbesondere in einem Kraftfahrzeug, so daß der Großteil der Gangauswahl- und Gangschaltwelle10 sich im Innern des Getriebes erstreckt, und daß sich ihr oberes Ende außerhalb des Getriebes befindet. - Dieses obere Ende ist durch eine angepasste Form mit einem ersten Vorgelege
14 verbunden, das um eine Querachse16 drehend auf das zylinderförmige Träger (Element)12 montiert wird, um die Gangauswahl- und Gangschaltwelle10 in Translation entlang ihrer Längsachse zu verschieben, wobei dieses obere Ende der Gangauswahl- und Gangschaltwelle10 ebenfalls mit einem anderen Vorgelege18 verbunden ist, das so ausgebildet ist, dass es die Gangauswahl- und Gangschaltwelle10 in Drehung um ihre Längsachse versetzen kann. Die beiden Vorgelege14 ,18 sind auf herkömmliche Weise zum Beispiel durch Kabel mit einem Schalthebel L verbunden, der vom Fahrer des Fahrzeugs für die Auswahl und die Schaltung der Gänge betätigt wird. - Drei ortsfeste Dauermagnete
20 ,22 und24 sind auf dem zylinderförmigen Element entlang einer Bewegungsbahn befestigt, die von einem anderen, auf dem Vorgelege18 getragenen, Dauermagneten durchlaufen wird, wenn der Schalthebel L vom Fahrer des Fahrzeugs betätigt wird, um eine oder mehrere stabile Hebelpositionen, die einer oder mehreren vorbestimmten Auswahl- oder Gangschaltpositionen entsprechen, und eventuell Rückholkräfte des Schalthebels in Richtung mindestens einer seiner Positionen und/oder Druckkräfte zwischen den Stellungen des Hebels zu definieren. - Der vom Vorgelege
18 getragene Dauermagnet26 hat eine bestimmte, zum Beispiel positive, Polung auf seiner den vom zylinderförmigen Träger (Element)12 getragen Dauermagneten20 ,22 und24 zugewandten Seite. Die ihrerseits dem beweglichen Dauermagneten26 zugewandten Seiten dieser Magnete weisen der genannten Seite des Dauermagneten26 entgegengesetzte, zum Beispiel negative, Polungen auf, um dadurch Positionen zu definieren, in denen das Vorgelege18 und damit auch der Schalthebel L im wesentlichen ohne Spiel gehalten werden. Es kann sich dabei zum Beispiel um eine mittlere Leerlaufposition handeln, die vom ortsfesten Dauermagneten22 definiert wird, der sich zwischen den beiden ortsfesten Dauermagneten20 und24 (synonym auch als „Endmagnete“ bezeichnet) befindet, und um zwei Gangschaltpositionen, von denen eine vom ortsfesten Endmagneten20 und die andere vom ortsfesten Endmagneten24 definiert wird. - Gemäß einer Variante, bei der das Vorgelege
18 die Gangauswahl steuert, kann der zentrale ortsfeste Dauermagnet22 eine Polung aufweisen, die durch magnetische Anziehung des beweglichen Dauermagneten26 eine stabile Leerlaufposition definiert, wobei die beiden ortsfesten Endmagnete20 und24 dem zentralen, ortsfesten Dauermagnet22 entgegengesetzte Polungen haben, um auf den beweglichen Dauermagneten26 magnetische Abstoßungskräfte auszuüben, die den Dauermagnet26 und damit auch das Vorgelege18 und den Hebel L zur zentralen Leerlaufposition zurückdrücken. - Das Vorgelege
14 , das eine Translationsbewegung der Welle10 entlang ihrer Längsachse bewirkt, kann auch einen Dauermagneten tragen, der ortsfesten, vom zylinderförmigen Träger (Element)12 getragenen Dauermagneten gegenüber beweglich ist, um somit eine oder mehrere stabile Ruhepositionen der Gangauswahl- und Gangschaltwelle10 zu definieren und um eventuell Rückholkräfte und/oder Druckkräfte beidseitig dieser stabilen Position(en) zu erzeugen. - Durch das Anbringen von ortsfesten Dauermagneten auf dem zylinderförmigen Träger (Element)
12 des Getriebeausgangsmoduls und von Dauermagneten auf den Vorgelegen14 ,18 können Spiele und Schwingungen direkt am Ausgang des Getriebes reduziert oder aufgehoben werden, so daß diese und eventuell zusätzlich auftretende Resonanzeffekte nicht bis zum Schalthebel L übertragen werden. - Die Stabilität der Positionen, die von den vom zylinderförmigen Träger (Element)
12 getragenen Magneten definiert werden, kann durch die in der3 dargestellten Mittel verbessert werden. In dieser Figur trägt eines der vorgenannten Vorgelege, zum Beispiel das Element18 , einen Dauermagneten26 , der gegenüber drei ortsfesten Dauermagneten20 ,22 und24 wie schon beschrieben verschiebbar ist, und die eine dem beweglichen Dauermagneten26 entgegengesetzte Polung haben, um eine magnetische Anziehungskraft auf ihn auszuüben, wobei jeder der fixen Dauermagnete20 ,22 und24 von einem ringförmigen Magneten28 mit entgegengesetzter Polung umgeben ist, der eine magnetische Abstoßkraft auf den vom Vorgelege18 getragenen beweglichen Dauermagneten26 ausübt. - Mit dem System der
3 können also drei stabile Positionen des Vorgeleges18 definiert werden, wobei der bewegliche Dauermagnet26 dadurch stabilisiert wird, dass derjenige ortsfeste Dauermagnet20 ,22 und24 dem er gegenüberliegt magnetische Anziehung, und der ringförmige Magnet28 , der diesen ortsfesten Magneten umgibt, magnetische Abstoßung auf ihn ausüben. - Diese Vorrichtung ist insbesondere in dem Fall anwendbar, in dem das Getriebe eine Gangauswahlwelle und eine Gangschaltwelle umfaßt, die beide durch Vorgelege in Drehung um ihre Längsachse versetzt werden, wobei die Vorgelege durch den vom Fahrer bedienten Schalthebel gesteuert werden. Die ortsfesten Dauermagnete
20 ,22 ,24 ,28 können also direkt auf dem zylinderförmige Element12 , das eine Öffnung des Getriebegehäuses verschließt, befestigt werden, oder sie können auch von einem Plättchen30 getragen werden, das dann auf dem Getriebegehäuse oder auf einem Ausgangsmodul des Getriebes befestigt wird. - Bei der in der
4 dargestellten Ausführungsvariante, die nicht unter die Patentansprüche fällt, trägt die Welle10 am Ausgang des Getriebes ein Vorgelege18 , das sich senkrecht zur Achse der Welle10 erstreckt und an seinem freien Ende einen beweglichen Dauermagneten26 trägt, der für die Gangauswahl in Translation parallel zur Welle10 , und für die Gangschaltung in Drehung um diese Welle verschoben wird. - Dieser bewegliche Dauermagnet
26 ist gegenüber drei Gruppen mit ortsfesten Dauermagneten20 ,22 ,24 verschiebbar, die von einem zylinderförmigen Flansch31 getragen werden, der auf dem Gehäuse des Ausgangsmoduls des Getriebes sitzt oder Teil dieses Gehäuses ist. - Die drei Gruppen von Dauermagneten sind auf der Bewegungsbahn des in Drehung versetzten beweglichen Dauermagneten
26 verteilt, wobei die eine Gruppe in der Mitte und die beiden anderen an den Enden dieser Bahn angeordnet sind. - Jede Gruppe umfaßt einen zentralen Magneten
22 mit einer Polung, die entgegengesetzt zu derjenigen des ihm gegenüberstehenden beweglichen Magneten ist, und zwei Magnete20 ,24 , die zu beiden Seiten des zentralen Magneten22 angeordnet sind und eine Polung aufweisen, die entgegengesetzt zu derjenigen des zentralen Magneten22 ist, so daß jede Gruppe von Magneten20 ,22 ,24 eine stabile Position des beweglichen Dauermagneten26 definiert, und auf diesen magnetische Rückholkräfte zu dieser stabilen Position ausübt. - Die Magnete
20 ,24 befinden sich zu beiden Seiten des zentralen Magneten22 auf der Rotationsbahn des beweglichen Dauermagneten26 . - Ferner sind die ortsfesten Magnete
20 ,22 ,24 rechteckig und erstrecken sich parallel zur Welle10 über eine Länge, die im wesentlichen dem Weg des in Translation parallel zur Welle10 verschobenen beweglichen Magneten26 entspricht. - Auf diese Weise gewährleisten die drei Gruppen ortsfester Dauermagnete
20 ,22 ,24 die Stabilität des beweglichen Dauermagneten26 in allen seinen Positionen des Leerlaufs, der Gangauswahl, und der Gangschaltung und üben auf diesen magnetische Rückholkräfte aus, die in Richtung dieser stabilen Positionen wirken. - Wie auf den
5 und6 dargestellt wird, kann es auch vorteilhaft sein, eine Gangauswahl- und Gangschaltwelle10 mit einem Reduktionsgetriebe und einer Trägheitsmasse zu verbinden. - Beim Ausführungsbeispiel der
5 und6 dient die Welle10 der Gangauswahl und der Gangschaltung, wobei das obere Ende der Gangauswahl- und Gangschaltwelle10 verbunden ist, einerseits, mit einem Vorgelege14 , das eine Translationsbewegung der Welle entlang ihrer Längsachse ermöglicht, und andererseits mit einem Vorgelege18 , dass eine Drehung der Welle um ihre Achse ermöglicht. - Wie dies an sich üblich ist, trägt der sich im Innern des Getriebes erstreckende Teil der Welle Druckmittel
32 , die mit festen Anschlägen34 , die auf das Gestell36 des Ausgangsmoduls des Getriebes montiert sind, und mit in Gabeln eingreifende Zapfen38 zusammenwirken. Der obere Teil der Welle10 , der sich im Innern des Ausgangsmoduls des Getriebes befindet, ist, zum Beispiel mittels eines Keils, drehfest mit einem Ring40 verbunden, durch den die Gangauswahl- und Gangschaltwelle10 hindurchgeht, und der mit einem Zahnabschnitt42 fest verbunden ist, der mit einem kleinen Ritzel44 greift, dessen Achse46 durch eine Querplatte48 des Fahrgestells gestützt und darin drehbeweglich geführt wird. Ferner erstreckt sich diese Achse46 in eine Öffnung49 des Zahnabschnitts42 hinein, um den Winkelausschlag dieses Zahnabschnitts, und damit auch denjenigen der Welle10 , mit der er drehfest verbunden ist, zu begrenzen. - Das kleine Ritzel
44 ist fest mit einem koaxial zum Ritzel44 angeordneten Zahnrad50 größeren Durchmessers verbunden, welches mit einem anderen Zahnrad52 greift, das drehbar um die Gangauswahl- und Gangschaltwelle10 angeordnet ist und eine Trägheitsmasse54 trägt, die zum Beispiel von einer auf der Achse der Gangauswahl- und Gangschaltwelle10 zentrierten Scheibe, oder von einem auf dieser Welle in Drehung geführten Kranz gebildet wird. - Das Untersetzungsverhältnis, das durch die Anordnung des Zahnabschnittes
42 , des kleinen Ritzels44 und der Zahnräder50 und52 erhalten wird beträgt zum Beispiel ungefähr 4 bis 5. Der durch Drehung der Gangauswahl- und Gangschaltwelle10 verursachte Antrieb der Trägheitsmasse54 liefert eine Trägheit, die es erlaubt, die Stöße, Geräusche und Schwingungen, die vom Getriebe an den Schalthebel L übertragen werden, herauszufiltern. - Durch das Verbinden eines Reduktionsgetriebes mit einer Trägheitsmasse kann die Trägheitsmasse mit geringerem Energieverbrauch in Bewegung versetzt werden.
- Dies erlaubt es auch, eine Trägheitsmasse
54 mit geringem Gewicht zu verwenden, und damit Platz und Kosten zu sparen. - Wenn, wie mit Bezug auf die
1 bis4 beschrieben, das Ausgangsmodul des Getriebes mit Dauermagneten ausgestattet ist, wird es ermöglicht, auf die Trägheitsmasse54 zu verzichten, indem eventuell das vom Zahnabschnitt42 , dem kleinen Ritzel44 und den Zahnrädern50 und52 gebildete Reduktionsgetriebe beibehalten wird, um die Bedienungsfreundlichkeit des Getriebes zu verbessern, zum einen dank der Erhöhung der Trägheit, die durch die Verwendung des Reduktionsgetriebes entsteht, und zum anderen dadurch, dass die am Schalthebel aufzuwendende Kraft wegen des Wegfalls der Trägheitsmasse(n) 54 verringert wird.
Claims (5)
- Schaltvorrichtung für ein Getriebe für ein Kraftfahrzeug, die zwei bewegliche Dauermagneten (26) und zwei Gruppen ortsfester Dauermagnete (20, 22, 24) umfasst, wobei die beweglichen Dauermagnete (26) durch einen Schalthebel jeweils vor einer der zwei Gruppen ortsfester Dauermagnete (20, 22, 24) verschoben werden, die auf einem Träger (12) angebracht sind und durch magnetische Anziehung oder durch magnetische Abstoßung mit dem jeweiligen beweglichen Dauermagneten (26) zusammenwirken, um mindestens eine Position des Schalthebels zu definieren und das Spiel des Schalthebels in dieser Position zu beseitigen, wobei die Gruppen ortsfester Dauermagnete (20, 22, 24) vom Getriebegehäuse getragen werden, wobei der erste bewegliche Dauermagnet (26) auf einem Vorgelege (18) befestigt ist, das fest mit dem Ende einer Gangauswahl- und Gangschaltwelle (10) an deren Ausgang aus dem Getriebe verbunden ist, und vor der ersten Gruppe von drei ortsfesten Dauermagneten (20, 22, 24) verschiebbar ist, die eine dem beweglichen Dauermagneten (26) entgegengesetzte Polung aufweisen, wobei der zweite bewegliche Dauermagnet (26) auf einem Vorgelege (14) befestigt ist, das mit dem Ende der Gangauswahl- und Gangschaltwelle (10) an deren Ausgang aus dem Getriebe verbunden ist, und vor der zweiten Gruppe von drei ortsfesten Dauermagneten (20, 22, 24) verschiebbar ist, die eine dem beweglichen Dauermagneten (26) entgegengesetzte Polung aufweisen, wobei die ortsfesten Dauermagnete (20, 22, 24) erste Magnete und zweite Magnete (28) umfassen, wobei die ersten Magnete eine erste Polung aufweisen und in Abständen voneinander entlang mindestens eines Bewegungsverlaufs des beweglichen Dauermagneten (26) angeordnet sind, um Positionen des Schalthebels zu definieren, und wobei die zweiten Magnete (28) eine zweite Polung aufweisen und um die ersten Magnete mit der ersten Polung angeordnet sind, sodass Halte- und/oder Rückholkräfte des Schalthebels in den vorgenannten Positionen erzeugt werden, wobei die Magnete (28) mit der zweiten Polung ringförmige Magnete umfassen, die jeweils einen Magneten mit der ersten Polung umgeben.
- Schaltvorrichtung nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (12) an einer Öffnung des Getriebegehäuses zur Führung und Abdichtung der Gangauswahl- und Gangschaltwelle (10) bei ihrem Ausgang aus dem Getriebe angebracht ist. - Schaltvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gangauswahl- und Gangschaltwelle (10) mit einem Reduktionsgetriebe (42, 44, 50, 52) verbunden ist, das in einem Gehäuse am Getriebeausgang untergebracht ist.
- Schaltvorrichtung nach
Anspruch 3 , dadurch gekennzeichnet, dass das Reduktionsgetriebe die Gangauswahl- und Gangschaltwelle (10) mit einer Trägheitsmasse (54) verbindet, die in einem Gehäuse am Getriebeausgang untergebracht ist. - Schaltvorrichtung nach
Anspruch 4 , dadurch gekennzeichnet, dass die Trägheitsmasse (54) eine Scheibe oder ein Kranz ist, die/der um die Gangauswahl- und Gangschaltwelle (10) drehbar geführt wird.
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