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DE102007054270A1 - Fixiervorrichtung für einen Gehstock - Google Patents

Fixiervorrichtung für einen Gehstock Download PDF

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DE102007054270A1
DE102007054270A1 DE200710054270 DE102007054270A DE102007054270A1 DE 102007054270 A1 DE102007054270 A1 DE 102007054270A1 DE 200710054270 DE200710054270 DE 200710054270 DE 102007054270 A DE102007054270 A DE 102007054270A DE 102007054270 A1 DE102007054270 A1 DE 102007054270A1
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DE
Germany
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fixing device
walking stick
holder
sleeve
spike
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Withdrawn
Application number
DE200710054270
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English (en)
Inventor
Bruno Gruber
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Individual
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    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B9/00Details
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
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    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45FTRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
    • A45F3/00Travelling or camp articles; Sacks or packs carried on the body
    • A45F3/44Article supports adapted to be stuck into the ground

Landscapes

  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Abstract

Erfindungsgemäß ist eine Fixiervorrichtung für einen Gehstock mit einer Halterung zur längsverschieblichen Verbindung mit einem Stockschaft des Gehstocks und einem mit der Halterung verbundenen Erdspieß ausgebildet. Durch das Eindrücken des Erdspießes in das Erdreich kann der Gehstock auf einfache Art und Weise im freien Feld in einer senkrechten Position abgestellt werden.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Fixiervorrichtung für einen Gehstock gemäß dem Patentanspruch 1.
  • Üblicherweise werden beim Spazierengehen, Wandern oder beim Nordic Walking der Gehstock bzw. die Gehstöcke an ein aufrecht stehendes Element, wie z. B. einen Baum, einen Zaun oder eine Häuserwand gelehnt. Dagegen besteht auf freiem Feld nur die Möglichkeit, den Gehstock bzw. die Gehstöcke am Boden abzulegen, wobei das zum Aufheben des Gehstocks erforderliche Bücken für die meisten Menschen sehr beschwerlich ist.
  • Aus der DE 20 2005 009 976 U1 ist ein Wanderstock mit einer Stativfunktion bekannt, bei dem eine Stockspitze an einander gegenüberliegenden Enden eine normale Spitze und einen Erdspieß umfasst, die durch Herausschrauben der normalen Spitze und Einschrauben des Erdspießes ausgetauscht werden können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der es auf einfache Weise möglich ist, einen Gehstock im freien Gelände so zu positionieren, daß ein Aufheben vom Boden nicht erforderlich ist.
  • Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Erfindungsgemäß ist eine Fixiervorrichtung für einen Gehstock mit einer Halterung zur längsverschieblichen Verbindung mit einem Stockschaft des Gehstocks, und einem mit der Halterung verbundenen Erdspieß ausgebildet. Durch das Eindrücken des Erdspießes in das Erdreich kann der Gehstock auf einfache Art und Weise im freien Feld in einer senkrechten Position abgestellt werden.
  • Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Verbindung wird an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Darin zeigen:
  • 1 eine Perspektivansicht einer Ausführungsform einer Fixiervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • 2 eine Perspektivansicht eines Gehstocks mit daran angeordneter Fixiervorrichtung in einer Ruhestellung,
  • 3 eine Perspektivansicht des Gehstocks mit daran angeordneter Fixiervorrichtung in einer Fixierstellung, bei der die Fixiervorrichtung im Erdreich steckt,
  • 4 eine Perspektivansicht des Gehstocks mit daran angeordneter Fixiervorrichtung beim Herausziehvorgang aus dem Erdreich,
  • 5 eine Perspektivansicht des Gehstocks mit daran angeordneter Fixiervorrichtung beim Einschubvorgang in die Ruhestellung, und
  • 6 eine Perspektivansicht des Gehstocks mit daran angeordneter Fixiervorrichtung in der Ruhestellung.
  • Wie in 1 gezeigt ist, besteht eine Fixiervorrichtung 10 aus einer Halterung 12, einem Erdspieß 14 und einem Trittelement 16. Die Halterung 12 besteht aus einer Hülse 12a mit einem in Längsrichtung L verlaufenden, durchgehenden Schlitz 12b.
  • In Längsrichtung L erstreckt sich der Erdspieß 14, der in dieser Ausführungsform lanzenförmig ausgebildet ist. In einer anderen, nicht gezeigten Ausführungsform ist der Erdspieß 14 in Form eines Stifts ausgebildet oder ist gabelförmig ausgebildet.
  • An dem dem Erdspieß 14 gegenüberliegenden Ende der Halterung 12 ist das Trittelement 16 in Form einer flachen Platte, die sich senkrecht zur Längsrichtung L erstreckt, angebracht.
  • In der gezeigten Ausführungsform sind die Halterung 12, der Erdspieß 14 und das Trittelement 16 einstückig ausgebildet. In einer anderen Ausführungsform werden die Halterung 12, der Erdspieß 14 und das Trittelement 16 durch separate Teile repräsentiert, die durch geeignete Weise miteinander verbunden sind.
  • 2 zeigt einen Gehstock 50 mit daran angeordneter Fixiervorrichtung 10 in einer Ruhestellung derselben. Der Gehstock 50 umfaßt einen Stockschaft 52, einen Griff 54 und eine Stockkapsel 56. Der Begriff „Gehstock" ist so auszulegen, daß er einen in den Figuren dargestellten als Gehhilfe dienenden Gehstock, eine Krücke, einen Walking-Stock, einen Trekkingstock oder einen Wanderstock umfasst.
  • Der Innendurchmesser der Hülse 12a ist so ausgelegt, daß er etwas kleiner dimensioniert ist als der Außendurchmesser des Stockschafts 52, so daß die Hülse 12a durch die so vorhandene Klemmkraft zwischen Hülse 12a und Stockschaft 52 selbsttätig hält.
  • Zum Aufschieben der Fixiervorrichtung 10 auf den Gehstock 50 wird die Stockkapsel 56 vom Stockschaft 52 abgenommen, die Hülse 12a wird im Bereich des Schlitzes 12b leicht gespreizt und auf den Stockschaft 52 aufgeschoben. Danach wird die Stockkapsel 56 wieder auf den Stockschaft 52 aufgesetzt.
  • In einer modifizierten Ausführungsform wird die Hülse 12a im Bereich des Schlitzes 12b so weit aufgespreizt, daß der Stockschaft 52 durch den Schlitz 12b geführt werden kann und damit eine Verbindung zwischen der Fixiervorrichtung 10 mit dem Gehstock 50 erzielt wird.
  • Wie in 1 und 2 zu sehen ist, ist der Erdspieß 14 zu der Halterung 12 gekröpft ausgebildet, um einen radialen Abstand von dem Stockschaft 52 zu erzielen, so daß der Erdspieß 14 beim Verschieben von der Ruhestellung in eine Fixierstellung problemlos seitlich an der Stockkapsel 56 vorbeigeführt werden kann.
  • Die Arbeitsweise der an einem Gehstock 50 angeordneten Fixiervorrichtung 10 wird nachstehend beschrieben.
  • Ausgehend von der in 2 gezeigten Ruhestellung der Fixiervorrichtung 10 wird bei Bedarf der Gehstock 50 senkrecht stehend auf dem Erdreich 70 positioniert, wobei die Stockkapsel 56 das Erdreich 70 berührt. Der Benutzer stellt einen Fuß auf das Trittelement 16 und drückt die Fixiervorrichtung 10 in Richtung des Erdreiches 70, so daß der Erdspieß 14 in das Erdreich 70 eindringt.
  • Wie in 3 gezeigt ist, wird in der Fixierstellung bei vollständig in das Erdreich 70 eingeschobenem Erdspieß 14 der Gehstock 50 in der senkrechten Position durch die Fixiervorrichtung 10 gehalten. Somit ist es auf freiem Feld möglich, den Gehstock 50 so zu positionieren, daß ein Aufheben vom Boden und ein damit verbundenes beschwerliches Bücken durch den Benutzer vermieden wird.
  • Wenn der Gehstock 50 wieder genutzt werden soll, wird dieser mitsamt der Fixiervorrichtung 10 senkrecht nach oben wegwärts vom Erdreich 70 gezogen, wie in 4 dargestellt ist.
  • Ist der Erdspieß 14 vollständig aus dem Erdreich 70 herausgezogen, wie in 5 dargestellt ist, wird der Erdspieß 14 auf einem harten Bodenelement, z. B. einem Stein, aufgestellt, und der Gehstock 50 wird in Richtung des Erdreiches 70 gedrückt, so daß eine Relativbewegung zwischen dem Gehstock 50 und der Fixiervorrichtung 10 erfolgt, bis schließlich die Fixiervorrichtung 10 am Gehstock 50 in der in 6 gezeigten Ruhestellung befindlich ist. In der Ruhestellung hält die Fixiervorrichtung 10 durch die Klemmkraft der Hülse 12a am Stockschaft 52.
  • Alternativ dazu kann der Benutzer einen Fuß unterhalb des Trittelements 16 positionieren und die Fixiervorrichtung 10 durch eine Bewegung des Fußes wegwärts vom Erdreich 70 aus der in 5 gezeigten Stellung in die in 6 gezeigte Ruhestellung der Fixiervorrichtung 10 bringen.
  • In der bevorzugten Ausführungsform bestehen die Teile der Fixiervorrichtung 10 aus Kunststoff, Metall oder Kombinationen aus diesen.
  • In einer modifizierten Ausführungsform ist am Gehstock 52 und an der Hülse 12a eine Rastvorrichtung vorgesehen, die die Fixiervorrichtung 10 in der Ruhestellung arretiert. Die Rastvorrichtung kann z. B. durch eine Nut am Gehstock 52 und einen dazu korrespondieren ringförmigen Vorsprung an der Hülse 12a gebildet sein. Bei dieser Ausführungsform muß keine Klemmkraft zwischen der Hülse 12a und dem Stockschaft 52 vorhanden sein, sondern die Hülse 12a kann so dimensioniert sein, daß sie leicht beweglich am Stockschaft 52 gleiten kann.
  • Obwohl die Halterung 12 in der bevorzugten Ausführungsform durch eine mit einem Schlitz 12b versehene Hülse 12a mit einem kreisförmigen Querschnitt ausgebildet ist, kann die Halterung 12 auch durch eine Hülse mit einem anderem Querschnitt, z. B. einem ovalen, quadratischen oder einem rechteckigen Querschnitt versehen sein.
  • Die Halterung 12 ist in der bevorzugten Ausführungsform einteilig ausgebildet. In einer anderen Ausführungsform kann die Halterung 12 auch zweiteilig oder mehrteilig ausgebildet sein, und durch Verbinden miteinander am Rohrschaft 52 befestigt werden.
  • In einer weiteren Modifikation ist die Fixiervorrichtung 10 ohne Trittelement 16 ausgebildet.
  • Mischformen zwischen den beschriebenen Ausführungsformen und deren Modifikationen gehören zum Schutzumfang der vorliegenden Erfindung.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 202005009976 U1 [0003]

Claims (13)

  1. Fixiervorrichtung für einen Gehstock (50), mit einer Halterung (12) zur längsverschieblichen Verbindung mit einem Stockschaft (52) des Gehstocks (50), und einem mit der Halterung (12) verbundenen Erdspieß (14).
  2. Fixiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Erdspieß (14) lanzenförmig ausgebildet ist.
  3. Fixiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Erdspieß (14) in Form eines Stifts ausgebildet ist.
  4. Fixiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Erdspieß (14) gabelförmig ausgebildet ist.
  5. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (12) eine Hülse (12a) mit einem in Längsrichtung (L) verlaufenden, durchgehenden Schlitz (12b) umfasst.
  6. Fixiervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (12a) einen kreisförmigen Querschnitt hat.
  7. Fixiervorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (12a) einen Innendurchmesser hat, der kleiner als der Außendurchmesser des Stockschafts (52) ist, so daß die Hülse (52a) unter Klemmkraft an dem Stockschaft (52) selbsttätig hält.
  8. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch ein Trittelement (16), das an dem dem Erdspieß (14) gegenüberliegenden Ende der Halterung (12) angebracht ist.
  9. Fixiervorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Trittelement (16) in Form einer flachen Platte ausgebildet ist, die sich senkrecht zur Längsrichtung (L) erstreckt.
  10. Fixiervorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (12), der Erdspieß (14) und das Trittelement (16) einstückig ausgebildet sind.
  11. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixiervorrichtung (10) aus Metall, Kunststoff oder Kombinationen von diesen besteht.
  12. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehstock (12) einen üblichen, als Gehhilfe dienenden Gehstock, eine Krücke, einen Walking-Stock, einen Trekkingstock oder einen Wanderstock umfasst.
  13. Gehstock mit einer Fixiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12.
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US20140360544A1 (en) * 2013-06-11 2014-12-11 Kenneth Raihala Cane, crutch and walking stick retrieving tip
US9386831B1 (en) * 2014-02-07 2016-07-12 Kenneth Herman Raihala Ice cleat accessory for a walking aid retrieving tip
DE102017124677A1 (de) 2017-10-23 2019-04-25 Rdw Gmbh Haltevorrichtung zur paarweisen Befestigung von Gehhilfen

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DE202005009976U1 (de) 2005-06-24 2005-09-08 Kleingries, Wilm Wanderstock mit Stativfunktion

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